DD227766A1 - Absperrorgan fuer fluessigkeiten - Google Patents

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DD227766A1
DD227766A1 DD26701084A DD26701084A DD227766A1 DD 227766 A1 DD227766 A1 DD 227766A1 DD 26701084 A DD26701084 A DD 26701084A DD 26701084 A DD26701084 A DD 26701084A DD 227766 A1 DD227766 A1 DD 227766A1
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DD
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cam
valve
liquid
diaphragm valve
movement
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DD26701084A
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Inventor
Friedrich Boehm
Brigitte Reichelt
Gerhard Uhde
Original Assignee
Berlin Fahrzeugausruestung
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Absperrorgan fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Beregnungsanlagen, das nach einer bestimmten, stufenlos einstellbaren Zeit die Fluessigkeitszufuhr selbsttaetig abschaltet bzw. eine staendige Fluessigkeitszufuhr erlaubt. Ohne Einsatz von Hilfsenergie und von Bedienungspersonal und unter Verwendung einer handelsueblichen kleinen Schaltuhr mit geringen Betaetigungskraeften soll unabhaengig vom Wasserdruck und Wasserdurchfluss der Fluessigkeitszufluss nach einer bestimmten Zeit unterbunden werden. Das erfindungsgemaesse Absperrorgan besitzt ein kleines, handelsuebliches Uhrwerk mit geringen Betaetigungskraeften, das mit einem Gehaeuse verbunden ist, in dem neben dem Zu- und Abfluss fuer die Fluessigkeit ein beweglicher Stoessel mit Kegel und Druckfeder am unteren Ende, ein Membranventil mit Druckausgleichsbohrungen und eine zentral im Membranventil angeordnete Bohrung als Pilotventil vorgesehen sind. Auf der Achse des Uhrwerks ist eine Kurvenscheibe angeordnet, die eine einseitige Nut besitzt, deren Flanken einen Winkel von etwa 60 aufweisen. Zwischen Uhrwerk und Stoessel befindet sich ein Hebel mit Uebertragungsstift, der die Verbindung zwischen Kurvenscheibe und Stoessel herstellt. Fig. 1

Description

Absperrorgan für Flüssigkeiten Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Absperrorgan für Flüssigkeiten, insbesondere für Beregnungsanlagen, das nach einer bestimmten, stufenlos einstellbaren Zeit die Flüssigkeitszufuhr selbsttätig abschaltet bzw. eine ständige Flüssigkeitszufuhr erlaubt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für Beregnungsanlagen zum Sprengen von landwirtschaftlichen oder Gartenflächen sind manuell zu betätigende oder elektrisch betätigte Absperrorgane bekannt. Sie erfordern entweder den ständigen Einsatz von Bedienungspersonal oder einen Standort in unmittelbarer ,Sähe eines ,Elektroanschlusses.
Es werden auch Vorrichtungen beschrieben, die in Abhängigkeit ,von der Jr/asserdurchf lußmenge oder vom Wasserdruck arbeiten. Dabei hat sich als nachteilig erwiesen, daß beispielsweise bei Veränderung des Wasserdruckes die Vorrichtungen nicht mehr zufriedenstellend arbeiten. Zur Ausschaltung dieser Sachteile ist eine Wasserzeitschaltuhr bekannt, die entweder eine Dauer- oder eine zeitbegrenzte Öffnung der Sinlaßmündung erlaubt. Sie besitzt eine Zeitschaltuhr und eine mit deren Achse kraftschlüssig verbundene Steuerkurve. Über eine Spindel, die mit der Steuerkurve zusammenwirkt, und ein mittels einer Jeder auf den Sitz gedrücktes Ventil erfolgt das Öffnen und -Schließen der Einlaßmündung. Zur Verhinderung einer falschen Einstellung besitzen die Zeitschaltuhren, die Steuerkurve und das Gehäuse Anschläge. Nachteilig ist, daS die Öffnung des Ventils gegen
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den Wasserdruck große Kräfte erfordert, was sich ungünstig auf Antriebssystem, Führung und Dichtung auswirkt. Die notwendigen Anschläge erfordern einen zusätzlichen Aufwand·
Es wird auch ein transportables Absperrorgan für Beregnungsanlagen beschrieben, bei dem unter Verwendung einer Vorwahluhr, eines Wegeventils und eines läembranventils der Durchfluß der Flüssigkeit nach einer vorgewählten Zeit automatisch unterbunden wird« Die Vorwahluhr öffnet dabei über einen elektrischen Impuls von einem Akkumulator das Wegeventil. Am Membranventil baut sich durch die Flüssigkeit ein Druck auf, der das Schließen des Absperrventils bewirkt. Die beschriebene Einrichtung ist technisch aufwendig und nur für Großbetriebe geeignet. Weiterhin ist die Anwendung von Elektroenergie nachteilig.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, ein Absperrorgan für Flüssigkeiten, insbesondere für Beregnungsanlagen, zu entwickeln, daß ohne Einsatz von Hilfsenergie und von Bedienungspersonal und unter Verwendung einer handelsüblichen kleinen Schaltuhr mit geringen Betätigungskräften nach einer beliebig einstellbaren Zeit den Flüssigkeitszufluß unterbindet. Dabei soll es unabhängig vom Wasserdurchfluß und vom Wasserdruck arbeiten. Die Fertigung soll technologisch einfach und wenig materialintensiv sein. Das Absperrorgan soll insbesondere für die Anwendung in Kleingärten geeignet sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die nach dem Stand der Technik bekannten Absperrorgane für Flüssigkeiten· konstruktiv und in ihrer Anordnung so zu verändern, daß das Ziel der Erfindung erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Absperrorgan für Flüssigkeiten, inabesondere für Beregnungsanlagen, gelöst, das aus einem kleinen, handelsüblichen Uhrwerk mit geringen Betätigungskräften besteht, auf dessen Achse eine Kurvenscheibe angeordnet ist und das mit einem Ventilgehäuse verbunden ist, in dem neben dem Zu- und Abfluß für die Flüssigkeit ein beweglicher Stößel mit Kegel und Druckfeder am unteren Ende, ein Membranventil mit Bohrungen zum Druckausgleich und eine zentral im Membranventil angeordnete Bohrung als Pilotventil vorgesehen sind« Zwischen Uhrwerk und Stößel befindet sich erfindungsgemäß ein Hebel mit Übertragungsstift, der die 7erbindung zwischen Kurvenscheibe und Stößel herstellt« Die Kurvenscheibe besitzt eine einseitige Hut, deren Planken erfindungsgemäß einen Winkel von ca. 60° aufweisen.
Wenn beim Ablauf der Kurvenscheibe deren Uut den Übertragungsstift des Stößels erreicht, wird der Stößel durch die Federkraft nach oben gedruckt und der Kegel des Stößels schließt zunächst das Pilotventil. Dabei tritt eine Druckerhöhung unterhalb des Membranventils ein und dieses unterbricht den ,Wasserdurchfluß.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigt Fig. 1 das,erfindungsgemäße Absperrorgan mit dem Uhrwerk 1 und dessen Stellknopf 2 sowie der dazugehörigen Feder 3, und dem Ventilgehäuse 6, das den Stößel 7 mit Kegel 9 und Druckfeder 12, daa Membranventil 10 mit den Druckausgleichsbohrungen 11 und das Pilotventil 8 im Membranventil 10 enthält. Auf der Achse des Uhrwerks 1 ist die Kurvenscheibe 4 angeordnet, die die seitliche Hut 13 besitzt. Zwischen Kurvenscheibe 4 und Ventilgehäuse 6 befindet sich der Hebel 5 mit Übeitragungsstift.
Fig. 2 zeigt die Kurvenscheibe 4 mit seitlicher Nut 13, deren Flanken einen Winkel von 60° bilden.
Das Membranventil 10 wird durch den anliegenden Wasserdruck über die Druekausgleichsbohrungen 11 geschlossen· Über die manuelle Betätigung des Stellknopfes 2 wird die Kurven- . scheibe 4 gedreht. Dabei wird mittels des Hebels 5 mit Übertragungsstift der Stößel 7 mit Kegel 9 nach unten gedrückt und das Pilotventil 8 öffnet,sich· Der Wasserdruck unterhalb des Membranventils 10 vermindert sich, weil durch das Pilotventil 8 mehr Wasser abströmt als durch die Druekausgleichsbohrungen 11 nachströmen kann. Dadurch wird das Membranventil 10 nach unten gedruckt und der Wasserdurchfluß wird freigegeben. Je nach der eingestellten Zeit dreht die gespannte Feder 3 über das Uhrwerk 1 dessen Achse bis zur "Aus"-Stellung, in der der Hebel 5 mit Übertragungsstift wieder in die Hut 13 der Kurvenscheibe 4 fällt. Das Pilotventil 8 und nachfolgend das Membranventil 10 schliessen. Das Uhrwerk 1 bleibt stehen, da der Flankenwinkel der Hut 13 eine Selbsthemmung bewirkt.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch.
    Absperrorgan für Flüssigkeiten, insbesondere für Beregnungsanlagen, mit dem unter Verwendung eines handelsüblichen Uhrwerkes mit geringen Betätigungskräften die Flüssigkeitszufuhr nach einer bestimmten, stufenlos einstellbaren Zeit selbsttätig abgeschaltet werden kann, dadurch, gekennzeichnet, daß das handelsübliche Uhrwerk (1), auf dessen Achse eine Kurvenscheibe (4) mit einer seitlichen Hut (13), deren Flanken einen Winkel von ca. 60° bilden, angeordnet ist, mit einem Ventilgehäuse (6) verbunden ist, in dem sich ein beweglicher Stößel (7), der an seinem unteren Ende einen Kegel (9) und eine Druckfeder (12) besitzt, und ein Membranventil (10) mit Druckausgleichsbohrungen (11) und einem zentralen Pilotventil (8) befindet, und daß zwischen der Kurvenscheibe (4) und dem oberen Ende des Stößels (7) ein Hebel (5) mit Übertragungsstift angeordnet ist.
    Seite Zeichnungen
DD26701084A 1984-09-05 1984-09-05 Absperrorgan fuer fluessigkeiten DD227766A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0183102A1 (de) * 1984-11-15 1986-06-04 FRIEDRICH GROHE ARMATURENFABRIK GmbH & CO Vorrichtung zur Füllmengensteuerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0183102A1 (de) * 1984-11-15 1986-06-04 FRIEDRICH GROHE ARMATURENFABRIK GmbH & CO Vorrichtung zur Füllmengensteuerung

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