DD228001A1 - Kennzeichenkombinationsschloss mit abtastsicherung - Google Patents

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DD228001A1
DD228001A1 DD26909584A DD26909584A DD228001A1 DD 228001 A1 DD228001 A1 DD 228001A1 DD 26909584 A DD26909584 A DD 26909584A DD 26909584 A DD26909584 A DD 26909584A DD 228001 A1 DD228001 A1 DD 228001A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
shims
lock
guided
security
abtastsicherung
Prior art date
Application number
DD26909584A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Scholz
Jan Stoetzer
Arnim Busch
Original Assignee
Waelzlager Normteile Veb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Kennzeichenkombinationsschloss mit Abtastsicherung, welches als Verschlusskoerper mit hohem Sicherheitsgrad allgemeine Verwendung findet. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Sicherheitsschloss zu schaffen, welches einen hohen Sicherheitsgrad garantiert, technologisch mit geringem Aufwand herstellbar ist und sich durch einfache Handhabung auszeichnet. Es ist die Aufgabe der Erfindung, den Schliessmechanismus konstruktiv so zu gestalten, dass eine Abtastsicherung realisiert wird, die darin besteht, dass je eingestelles Kennzeichen mehr als eine Abtastung zur Freigabe des Schliessdorns bzw. des Einstellgeheimnisses zwecks Oeffnen des Schlosses erforderlich ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die auf dem Schliessdorn gefuehrte bzw. gefuehrten geschlitzten Einstellscheiben ein- oder beidseitig mit regelmaessig oder unregelmaessig verteilten Blindvertiefungen in der Ebene des Schlitzes der Einstellscheiben versehen sind, die in der Hoehe wahlweise gleich und/oder unterschiedlich ausgebildet sind. Fig. 2

Description

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Titel der Erfindung
Kennzeichenkombinationsschloß mit Abtastsieherung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Kennzeichenkombinationsschloß mit Abtastsicherung, welches als Verschlußkörper mit hohem Sicherheitsgrad allgemeineVerwendung findet, beispielsweise als Vorhangschloß, Fahrradschloß und dergleichen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
KombinationsSchlösser, vielfach ausgeführt als Vorhangschlösser, sind bekannt. Wesentliche bekannte Merkmale sind der in seiner Lagerung axial verschiebbare Schließdorn, der beim Vorhangschloß als Schließbügel ausgebildet ist und der Schloßkörper, der den Schließmechanismus aufnimmt (DE-OS 2103 867).
Ein bekanntes Kombinations-Vorhangschloß, bei dem das Einstellen und Verändern der Kombination nach eigner persönlicher Wahl ermöglicht wird, besteht aus einem Gehäuse mit einem Innenhohlraum und einer Vielzahl von im Abstand angeordneten, mit dem Hohlraum in Verbindung stehenden Schlitzen, einer im Hohlraum hin- und herbewegbar angeordneten Welle, einer Wählscheibe in jedem Schlitz und einer auf der Welle angebrachten Hülse für jede Wählscheibe (DE-OS 2317 771).
Bei den genannten Lösungen für Sicherheitsschlösser 7/ird die Abtastung zur Erreichung der Lösestellung (Einstellgeheimnis) ohne Abtastsicherung ermöglicht·
Bekannte Abtastsicherungen werden erreicht durch die Anordnung "von Sperrstiften, die den Trennfugen von Einstellringen so zugeordnet sind, daß jeweils zwei Einstellringe gemeinsam auf einen Sperrstift einwirken und daß in sämtlichen Einstellpositionen die Einstellringe mit derselben Arretierungskraft arretiert sind (DE-AS 1678 122).
Bei einem weiteren Zahlenkombinationsschloß mit Abtastsicherung (DE-OS 2816 969) besteht die Aufgabe darin, ein Schloß zu schaffen, bei dem aus den verschiedenen Bewegungsabläufen keine Rückschlüsse auf die jeweilige Position von Kombinationsscheiben (Zahlenkombination) möglich sind und eine Steuerung zum Auslösen der Rückführbewegung eines Einfallhebels in seine Ausgangsstellung bei nicht richtig geordneten Kombinationsscheiben vorgesehen ist·
Der Hachteil der beschriebenen bekannten Lösungen besteht in einem hohen technologischen Aufwand zur Realisierung des Si ehe rung s sy st eins·
— 3 —
- 3 Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Sicherheitsschloß zu schaffen, welches einen hohen Sicherheitsgrad garantiert, technologisch mit geringem Aufwand herstellbar ist und sich durch einfache Handhabung auszeichnet·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist die Aufgabe der Erfindung, den Schließmechanismus konstruktiv so zu gestalten, daß eine Abtastsicherung realisiert wird, die darin besteht, daß je eingestelltes Kennzeichen mehr als eine Abtastung zur Freigabe des Schließdorns bzw· des Einstellgeheimnisses zwecks Öffnen des Schlosses erforderlich ist·
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die auf einem Schließdorn geführte bzw. geführten geschlitzten Einstellscheiben ein- oder beidseitig mit regelmäßig oder unregelmäßig verteilten Vertiefungen in der Ebene des Schlitzes versehen sind. Die Vertiefungen sind in der Höhe wahlweise gleich und/oder unterschiedlich ausgebildet. Zur Aufnahme der Einstellscheiben ist eine auf dem Schließdorn geführte geschlitzte Hülse angeordnet. Zur Aufnahme der Einstellscheiben in der Freigabestellung des Schließdorns ist ein mit dem Schließdorn fest verbundenes und mit Schlitzen versehenes Schließblech vorhanden oder sind auf dem Schließdorn Stifte bzw. Hasen angeordnet·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 - ein Vorhangschloß mit dem Schließmechanismus Figur 2 - die Einstellscheibe
Figur 3 - die Einstellscheibe in Schnittdarstellung
Der Schließmechanismus des Vorhangschlosses besteht aus einem als Schließbügel 1 ausgebildeten Schließdorn 5» welcher mit einem Schließblech 2 fest verbunden ist. An Stelle des Schließbleches 2 sind entsprechende auf dem Schließdorn 5 befestigte Stifte oder Hasen einsetzbar. In einer geschlitzten Hülse"4 ist der Schließdorn 5 verschiebbar angeordnet. In entsprechenden Schlitzen im Gehäuse des Vorhangschlosses befinden sich vier auf der Hülse 4 geführten Einstellscheiben 3· Die Einstellscheibe 3 ist mit einer Einstellnase 7 und an der inneren Führungsfläche mit einem Schlitz 6 versehen (Fig. 2), der zwecks Codierung in den vier Einstellscheiben 3 beispielsweise jeweils um 30° versetzt angeordnet sein kann· Weiterhin befinden sich in der Ebene des Schlitzes β Blindvertiefungen 8, die beidseitig angebracht und in der Höhe gleich oder unterschiedlich tief ausgebildet sind. Die Blindvertiefungen 8 können auch nur einseitig vorgesehen sein. Auf dem äußeren Umfang besitzen die Einstellscheiben 3 Rastkerben, in die nicht dargestellte federbeaufschlagte Kugeln oder andere Federelemente eingreifen.
Die Stellung der Einstellscheiben 3 im verriegelten Zustand des Schlosses erfolgt nach einem entsprechend festgelegten Code, der gemäß der Lage der Schlitze 6 in den jeweiligen Einstellscheiben 3 zusammengesetzt wird,
Der Öffnungs- bzw. Schließvorgang erfolgt nur dann, wenn die Schlitze 6 in den Einstellscheiben 3 eine übereinstimmende das Schließblech 2 aufnehmende, die Freigabestellung des Schließdorns 5 aufweisende Lage haben.
Bei einem Öffnungsversuch, ohne dabei den Code zu kennen, kann der Schließdorn 5 axial belastet werden, und die Einstellscheiben 3 werden unterschiedlich stark an die Querschnittsfläche der Schlitze des Schließbleches 2 gedrückt. Durch die BlindVertiefungen 8 wird das Auffinden der Schlitze 6 in den Einste11scheiben 3 wesentlich erschwert. Beim Suchen des Schlitzes 6 in jeder Einstellscheibe 3 (Off nungsversuch durch Nichtbefugte) wirken die Blindvertiefungen 8 als Blindfallen. Es erfolgt ein Einrasten in der Annahme, den Schlitz 6 gefunden zu haben ohne daß jedoch der Öffnungsvorgang eingeleitet wird·
Dieser Vorgang wiederholt sich bei der Betätigung der übrigen Einstellscheiben 3» außer in der tatsächlichen Öff nungsstellung.
Mit der Erfindung wird eine Abtastsicherung realisiert, die einen hohen Sicherheitsgrad gegen unbefugtes Öffnen gewährleistet.

Claims (1)

  1. -ίο-
    Erf indungsanspruch
    Kennzeichenkombinationsschloß mit Abtastsicherung bestehend aus einem axial verschiebbaren Schließdorn, der in einem Schließkörper den Schließmechanismus aufnimmt, wobei getrennt voneinander einstellbare Einstellscheiben mit dem Schließdorn in Wirkverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Schließdorn (5) geführte bzw· geführten geschlitzten Einstellscheiben (3) ein- oder beidseitig mit regelmäßig oder unregelmäßig verteilten Blindvertiefungen (8) in der Ebene des Schlitzes (6) der Einstellscheiben (3) versehen sind, die in der Höhe wahlweise gleich und/oder unterschiedlich ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD26909584A 1984-11-05 1984-11-05 Kennzeichenkombinationsschloss mit abtastsicherung DD228001A1 (de)

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DE19853535656 DE3535656A1 (de) 1984-11-05 1985-10-05 Kennzeichenkombinationsschloss mit abtastsicherung

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DE3535656A1 (de) 1986-05-15

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