DD228058A1 - Phasensynchronisationseinrichtung fuer schrittantriebgesteuerte modulationseinrichtungen - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Phasensynchronisationseinrichtung fuer schrittantriebsgesteuerte Modulationseinrichtungen, insbesondere fuer Mehrkanal-Spektralanalysengeraete. Ziel der Erfindung ist die Verringerung des technisch-oekonomischen Aufwandes und des Justieraufwandes sowie die Erhoehung der Zuverlaessigkeit. Aufgabe ist es, eine Phasensynchronisationseinrichtung fuer schrittantriebsgesteuerte Modulationseinrichtungen ohne jegliche mechanische Justierelemente zu schaffen. Erfindungsgemaess wird ueber einen an der Modulationseinrichtung ortsfest angeordneten Sensor ein Synchronisationssignal erzeugt, das impulsverkuerzt einen Zaehlvorgang einer einstellbar zeitverzoegerten Impulsfolge unmittelbar aus dem Takt der Steuerfrequenz des Schrittantriebes fuer die Modulationseinrichtung synchronisiert. Aus dem Zaehlvorgang werden in einer logischen Verknuepfungsstufe Auswertesignale fuer die Auswertestufen des dem optischen Signal entsprechenden elektrischen Signales gewonnen. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung;
Phasensynchronisationseinrichtung für schrittantriebgesteuerte Modulationseinrichtungen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Phasensynchronisationseinrichtung für schrittantriebgesteuerte Modulationseinrichtungen, insbesondere für Mehrstrahl-Spektralanalysengeräte· Die Erfindung ist überall dort einsetzbar, wo optische Strahlengänge mechanisch/optisch moduliert werden und synchron und phasenrichtig elektrische Auswertesignale gewonnen werden müssen, um die elektrischen Meßsignale zu verarbeiten, die mittels der optischen Einrichtung erzeugt wurden« Weitere spezielle Anwendungsmöglichkeiten sind Photometer, Kalorimeter u.a. physikalisch-optische Analysenmeßgeräte·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Der Antrieb von optischen Modulationseinrichtungen für Analysenmeßgeräte erfolgt in der Regel mit einem Synchronmotor (z.B. DD-PS 65468)·
Die Modulationseinrichtungen, die aus rotierenden Spiegeln und/oder Blenden bestehen, erzeugen z.B. bei einem Zweistrahlphotometer mindestens zwei auszuwertende Signale (nMeßM und "Referenz")·
Bei Geräten mit Mikrorechner zur Auswertung und Steuerung ist es für die Erhöhung der Meßgenauigkeit zweckmäßig, innerhalb einer Modulationsperiode das Nullsignal mit zu messen.
- Ή ; Q /. - fi ·'- Γ ο ο /, τ 4714·
I. i ι. υ * U .L I ο Ζ 4 /
Nach Verstärkung in einem Wechselspannungsverstärker wird der dabei verlorengegangene Mittelwert der zeitgeschachtelten Meß-, Referenz- und Nullsignale durch die sog· Klemmung wieder hergestellt· Weitere Auswertesignale für die elektrische Auswertung des optischen Signales werden benötigt für die Integratorfreigabe, Integratorlöschung, AD-Wandlerstart und Kennung der Meß-, Referenz- und Nullsignale· Diese Auswertesignale werden bekannterweise durch mehrere Sensoren (z.B· Optokoppler) von der mit Steuerscheiben oder -spuren erweiterten Modulationseinrichtung abgenommen· Die Sensoren müssen dafür sehr genau mechanisch justiert werden und entsprechende lageveränderliche Befestigungs- und Verstellmittel aufweisen, die einen relativ hohen technisch-ökonomischen Aufwand bedingen· Da die Justierung bei laufendem Gerät erfolgt, darf während des Justiervorganges weder der optische Strahlengang unterbrochen, noch Bremdlicht in den Strahlengang gelangen· Unter diesen Voraussetzungen ist eine exakte Justierung mit einem hohen Zeitaufwand und mit einer korn-· plizierten bedienungstechnischen Handhabung verbunden. Darüberhinaus beschränken die vielen mechanischen Justierelemente die Zuverlässigkeit der Phasensynchronisation· Außerdem ist bekannt (z.B· DE-OS 3 202 807), in einem Spektralanalysegerät zur Lichtunterbrechung einen Schrittmotor einzusetzen·
Der vom Schrittmotor angetriebene Lichtstrahlunterbrecher erzeugt einen pulsierenden Lichtstrahl· Es wird angewendet eine auf diesen Lichtstrahl ansprechende Einrichtung zum Erzeugen eines phasensynchronen Demodulationssignales· Ein hochfrequentes Taktsignal wird durch eine !feuereinrichtung herabgesetzt, bevor es zum Schrittmotor gelangt· Zur Erzeugung des Demodulationssignales wird über !frequenzteiler vom gleichen hochfrequenten Taktsignal ausgegangen, das durch eine Teilereinrichtung soweit geteilt wird, daß die gleiche Irequenz wie die des Lichtstrahles erreicht wird·
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Ausgehend vom optischen Signal des Analysengerätes wird über den Detektor und einen daran angeschlossenen Uulliniendetektor das Demodulationssignal mit dem Abtastsignal (S optischem Meßsignal) phasensynchronisiert. Der Detektor wird daher gleichzeitig zur Erzeugung des Abtastsignales, d.h. Signal nach Durchlaufen der optisch aktiven Probe, und zur Erzeugung des Demodulationssignales verwendet·
Bei höheren Absorptionen der optischen Probe wird diese Demodulation durch das Rauschen verschlechtert bzw· versagt ganz· Die offengelegte Lösung ist außerdem nur bei einem Einstrahlgerät anwendbar·
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Verringerung des technischökonomischen Aufwandes und des Justieraufwandes sowie die Erhöhung der Zuverlässigkeit·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfach und schnell justierbare Phasensynchronisationseinrichtung für schrittantriebgesteuerte Modulationseinrichtungen, insbesondere für Mehrstrahl-Spektralanalysengeräte, ohne jegliche mechanische Justierelemente zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Phasensynchronisationseinrichtung für schrittantriebgesteuerte Modulationseinrichtungen, insbesondere für Mehrstrahl-Spektralanalysengeräte mit einer von einem Schrittantrieb gesteuerten sowie Spiegel und/oder Blenden enthaltenden Modulationseinrichtung zur optischen Taktung und vorzugsweise Umschaltung des zur Meßauswertung vorgesehenen Lichtstrahles in Meß- und Referenzkanäle, mit einem vom Takt für den Schrittantrieb gesteuerten Zähler und mit einer Anordnung zur Erzeugung von Auswertesignalen zum "Klemmen/Löschen", zur "Analog-Digital-Wandlung" und zur
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"Kennung der optischen Signale", die an Auswertestufen für die analoge und digitale Verarbeite ung der aus den optischen Signalen erzeugten elektrischen Meßsignale anliegen, dadurch gelöst, daß der Eingang für die Steuerfrequenz des Schrittantriebes über eine vorzugsweise als monostabile Kippstufe ausgebildete in der Verzögerungszeit einstellbare Zeitverz'dgerungsstufe und über eine nachfolgende Impulsverkürzungsstufe mit dem Zähleingang des Zählers in Verbindung steht, daß an der Modulationseinrichtung ein vorzugsweise als optoelektronischer Reflexkoppler ausgebildeter ortsfester Sensor mit nachfolgender Schwellwertstufe für die Erzeugung eines mit dem optischen Signal phasenstarren und von dessen Signalinformation unabhängigen Synchronisationssignales zur Bücksetzung des Zählers über eine Impulsverkürzungsstufe angeordnet ist und daß an die Zähl- und Übertragsausgänge des Zählers eine logische Verknüpfungsstufe zur Erzeugung der Auswertesignale angeschlossen ist· Es ist vorteilhaft, wenn die logische Verknüpfungsstufe aus durch die Zähl- und Übertragsausgänge des Zählers gesetzte, rückgesetzte und getriggerte bistabile Kippstufen zur Erzeugung der Auswertesignale für die "Klemmung/ Löschung" und die "Analog-Digital-Wandlung" sowie aus einem Zähler zur Erzeugung der Auswertesignale zur "Kennung des optischen Signales" besteht, an dessen Zähleingang eines der durch die bistabilen Kippstufen gebildeten Auswertesignale und an dessen fiücksetzeingang das impulsverkürzte Synchronisationssignal anliegen. Erfindungsgemäß wird über einen ortsunveränderlich an der Modulationseinrichtung angeordneten Sensor unabhängig von der Signalinformation des optischen Analysesignales ein Synchronisationssignal erzeugt« Mit Hilfe dieses Synchronisationssignales, das auch bei höheren Absorptionen der optischen Analysenprobe von diesen unbeeinträchtigt entsteht, werden auf rein elektrischem Wege alle Auswertesignale zur Steuerung von Auswertestufen sowie zur Signalkennung (insbesondere bei Mehrstrahlanalysengeräten),
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die bisher durch aufwendige mechanische Justierung eingestellt werden mußten, durch logische Verknüpfung mit einer einstellbar verzögerten und impulsverkürzten Impulsfolge erzeugt, die unmittelbar aus der Steuerfrequenz für den Schrittantrieb der Modulationseinrichtung abgeleitet ist· Hur über einen an der Modulationseinrichtung angeordneten Sensor, der nicht zur Phasensynchronisation als Justierelement dient, werden über logische Verknüpfungen alle Auswertesignale zur Steuerung der Auswertestufen für die Auswertung des dem optischen Analysensignal äquivalenten elektrischen Meßsignales gewonnen« Die Justierung des gesamten Synchronisationsprozesses bei der Erzeugung der genannten Auswatesignale ist dabei durch elektrische Justierung nur eines Justierelementes (Regler der als monostabile Kippstufe ausgebildeten Zeitverzögerungsstufe) sehr aufwandgering und mit hoher Zuverlässigkeit möglich· Die logische Verknüpfung zur Bildung der einzelnen Auswertesignale ist dabei technisch sehr vielfältig reali-. sierbar· Sehr zweckmäßig, insbesondere aus Aufwandsgründen, hat sich erwiesen, mit den Zähl- und Übertragsausgängen des durch das impulsverkürzte Synchronisationssignal synchronisierten Zählers bistabile Kippstufen jeweils zu setzen, rückzusetzen und zu triggern, an deren Ausgängen zunächst die Auswertesignale für das "Klemmen/Löschen" und zur "Analog-Digital-Wandlung" entstehen· Eines dieser Auswertesignale taktet dann einen weiteren Zähler, der jeweils durch das impulsverkürzte Synchronisationssignal rückgesetzt wird· Am Ausgang dieses Zählers entstehen die Auswertesignale zur "Kennung des optischen Signales"·
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist nicht an bestimmte konstruktive Ausführungen der Modulationseinrichtung gebunden, da diese keine speziellen konstruktiven Elemente, wie beispielsweise zusätzliche Steuerscheiben oder -spuren, für die Phasensynchronisation aufweisen muß· Der an der Modulationseinrichtung ortsfest anzuordnende Sensor, ζ·Β· Optokoppler, ist unmittelbar auf den ohnehin
zur Modulation vorhandenen Spiegel bzw· die Blende ausgerichtet·
Ausführungsbeispiel;
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert werden· , Es zeigen: Pig· 1: erfindungsgemäße Einrichtung zur Erzeugung und Justierung der Auswertesignale
Pig· 2: Auswertestufen zur Verarbeitung der den optischen Analysesignalen äquivalenten elektrischen Meßsignale Pig. 3ϊ Impulsdiagramme zur Phasensynchronisation Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Zweistrahlspektrometer für das UV-VIS-Gebiet mit einer Modulationsfrequenz von angenommen 40 Hz·
Die Modulationseinrichtung besteht dabei aus einem zweiteiligen rotierenden Modulationsspiegel mit einer auf der gleichen Welle befindlichen Blende.
Mit diesem Spiegel-Blendensystem wird der optische Strahlengang umgeschaltet und unterbrochen· Das so entstehende optische Analogsignal enthält in jeder Modulationsperiode zeitlich getrennt die Analogsignale Referenz R, Meß M und Hüll. H.
Eine mechanische Vorrichtung legt bei der Gruppenmontage die Lage von Modulationsspiegel und Blende zum definiert erregten, aber stehenden Schrittmotor und andererseits die Lage des Reflezkopplers (Sensor) zum optischen Strahlengang fest· Der Schrittmotor weist einen Schrittwinkel von 6° auf· Pur eine Modulationsperiode von 180° werden
s 30 Schritte benötigt.
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Durch den rechnergesteuerten Eochlauf des Schrittmotores nach dem Einschalten des Gerätes entfällt die bisher notwendige Anlaufkupplung bei Antrieb mit Synchronmotor· Mit der Taktfrequenz von 1,2 kHz wird die Modulationsfrequenz 40 Ez erzeugt·
In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Einrichtung zur Erzeugung und Justierung der Auswertesignale für die Phasensynchronisation dargestellt. Die oben genannte Modulationseinrichtung ist dabei vom Prinzip angedeutet· Aus Übersichtsgründen ist allerdings nur ein Modulationsspiegel 3 gezeigt (auf die Darstellung einer auf der gleichen Antriebswelle angeordneten Blende wurde der Einfachheit halber verzichtet)
Eine Taktfrequenz T3 mit der Frequenz von 1,2 kHz steuert einen Schrittantrieb, bestehend aus einer Ansteuereinheit 1 und einem Schrittmotor 2. Dieser treibt den Modulationsspiegel 3 (und eine nicht dargestellte Blende) an. Die Modulationseinrichtung dient zur optischen Taktung und Umschaltung eines nicht dargestellten Lichtstrahles in MeB- und Referenzkanal und zur Bildung des Nullsignales· Am Modulationsspiegel 3 ist ortsfest ein optoelektronischer Heflexkoppler 4 angeordnet, dessen optischer Strahlengang durch die Bewegung des Modulationsspiegel 3 geschaltet wird. Die Spannungsversorgung des Reflexkopplers 4 ist über zwei nicht näher bezeichnete Widerstände angedeutet. Über eine Schwellwertstufe 5 und einen Negator 6 erzeugt der Eeflexkoppler 4 ein Synchronisationssignal S, dessen zeitlicher Verlauf zum optischen Signal des Analysengerätes (Fig· 3s) i& Fig· 3b dargestellt ist·
Das Analogsignal (optisches Signal), das Synchronisationssignal S und die Taktfrequenz T_ (Fig· 3c) weisen eine
feste Phasenzuordnung auf. Mit einer Impulsverkürzungsstufe 7 wird aus der LH-Flanke des Synchronisationssignales S ein Signal 8 zum Löschen (Rücksetzen) eines Zählers 13 erzeugt, der im Beispiel dekadisch zählt.
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Von der Taktfrequenz Tg wird ferner ein Monoflop 11 getriggert, das durch seine Haltezeit tfl die Enpulse gemäß ]?ig· 3d erzeugt, wobei die Haltezeit tH durch einen Widerstand 9 und einen Kondensator 10 bestimmt wird· Der Widerstand 9 ist einstellbar, so daß die Haltezeit t elektrisch justierbar ist. Das Monoflop 11 steuert über eine Impulsverkürzungsstufe 12 den Zähleingang des Zählers 13 mit Zählimpulsen 0?z an (Pig· 3e)· An die Zähl- und Übertragsausgänge Q^, %» ^v des Zählers 13 ist eine logische 7erknüpfungsstufe, bestehend aus zwei D-Plip-Flops 14, 15 und aus einem 2 bitzähler 16, angeschlossen·
Das D-Flip-Plop 14 liefert das Auswertesignal "Klemmen/ Löschen" (Pig· 3i)· Es entsteht dadurch, daß das Übertragssignal Üv (Fig. 3h) des Zählers 13 das D-Flip-Plop 14 jeweils setzt und die folgende IH-Planke des Ausgangssignales Q^ des Zählers 13 (Pig· 3f) das D-Elip-Plop 14 triggert· Das Auswertesignal "Klemmen/Löschen" (Pig· 3i) geht dabei auf L-Potential, weil am D-Eingang des D-Plip-Plops 14 L-Potential anliegt.
Das D-Plip-Plop 15 liefert das Auswertesignal zur "Analog-Digital-Wandlung" ("AD.Start"). Es entsteht aus der LH-Planke des Ausgangssignales Q^ des Zählers 13 bei D = H, d.h. aus dem Übergang von Zählzustand "8" zu Zählzustand "9" des Zählers 13· Das Übertragssignal Üv " (Pig. 3h) des Zählers 13 setzt über den E-lingang des D-Plip-Plops 15 dessen Ausgangssignal wieder auf L-Poten tial· Dieses Ausgangssignal (Auswertesignal "Analog-Digital-Wandlung") steuert gleichzeitig den Zähleingang des 2 bit-Zählers 16 an, der jeweils durch das impulsver kürzte Synchronisationssignal S rückgesetzt wird· Das erste nachfolgende Ausgangssignal des D-Plip-Plops 15 schaltet den 2 bit-Zähler 16 auf Zählzustand "1". Mit diesem Zählzustand ist das Referenzsignal (Pig· 3a) des Analogsignales gekennzeichnet· Die folgenden Ausgangssignale des D-Plip-Plops 15 schalten den 2 bit-Zähler auf Zählzustände "2" und "3n-
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Zählzustand "2" kennzeichnet den Meßwert und Zählzustand "3" kennzeichnet den Nullwert des Analogsignales (Fig. 3a). _
Auf diese Art und Weise entstehen durch logische Verknüpfung des Auswertesignales "Analog-Digital-Wandlung" ("AD-Start") und des impulsverkürzten Synchronisationssignales S die Auswertesignale zur "Kennung des optischen Signales", fig. 2 zeigt stark vereinfacht (Prinzipdarstellung) den Analogverstärker für die elektrische Meßwertverarbeitung des Analysenmeßgerätes·
Ein Potovervielfacher 17 liefert das Analogsignal an einen Verstärker 18. Ein Kondensator 19 trennt den Gleichanteil des Analogsignales ab. Ein Schalter 20 klemmt, wenn der Fotovervielfacher 17 durch die nicht dargestellte optische Blende abgedunkelt ist, das Potential am Eingang eines Verstärkers 21 an Null YoIt. Gesteuert wird der Schalter 20, wie angedeutet, durch das Auswertesignal zum "Klemmen/Löschen"· Ein Integrator, bestehend aus Widerstand 22, Verstärker 23 und Kondensator 24, integriert nacheinander die Signale H, M, N des Analogsignales (Fig. 3k). Zwischen den Signalen E, M, N wird der besagte Integrator mittels eines Schalters 25 gelöscht. Dazu wird wiederum, wie angedeutet, das Auswertesignal zum "Klemmen/ Löschen" genutzt.
Ein AD-Wandler 26 wird durch das Auswertesignal zur "Analog-Digital-Wandlung" ("AD-Start") (Fig. 3d) gestartet und digitalisiert nacheinander die analog integrierten Signale R, M, N. Der AD-Start bei Η-Potential des Synchronisationssignales S kennzeichnet beispielsweise eindeutig den digitalisierten Wert vom Signal H. Es folgen bei den nächsten Auswertesignalen zum "AD-Start" die digitalisierten Werte von den Signalen M und N des Analogsignales·
Statt des AD-Wandlers kann durch eine geringfügige Schaltungsänderung ein Spannungs-Frequenzwandler verwendet werden.
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Ir wird während der Dauer der Signale E, M und N freigegeben· Ein nachfolgender Mikrorechner erfaßt die jeweiligen Eapulszahlen.
Fig« 1 und 3 zeigen, daß bei einer entsprechenden Auswahl der Signallänge von R, M und N in Winkelgraden ausgedrückt und des Schrittwinkels vom Schrittmotor der Aufwand für die Erzeugung der Steuersignale (Fig. 1) außerordentlich gering wird·
In Figur 3 sind zur besseren Veranschaulichung des Funktionsablaufes die bereits genannten Signalverläufe in ihrer zeitlichen Abhängigkeit diagrammartig dargestellt·
Fig. 3J Zeitlicher Verlauf der Signale, bezogen auf den Drehwinkel der Spiegel-Blendengruppe. 180° entsprechen dabei der Periodendauer von
T s Ί = ΤΟΠΕ a 25 ms*
Fig. 3a: Verlauf des Analogsignales, wie er im Photometer mit der Spiegel-Blendengruppe erzeugt wird. Es enthält zeitgeschachtelt die Signale Referenz R, Meß M, Null N. Zur einfachen Erläuterung wird die Phasenverschiebung des elektronischen Verstärkers gleich Null gesetzt. Damit stellt Fig. 3a sowohl das optische als auch das elektrische Analogsignal dar.
Fig. 3b: Synchronisationssignal S, erzeugt vom Reflexkoppler 4 mittels Modulationsspiegel 3» der den optischen Strahlengang umschaltet· Genutzt werden die LH-Flanke zum Löschen des Zählers 13 und das Η-Signal zur Kennzeichnung des Referenzsignales R.
Fig. 3c: Taktfrequenz Ts vom Mikrorechner für Schrittantrieb.
Fig. 3d: Ausgangssignal Q der monostabilen Kippstufe 11. LH-Flanke wird von Ts abgeleitet; Haltezeit tH durch Widerstand 9 3ustierbar· Fig. 3e: Taktsignal Tz für Zähler 13, abgeleitet von HL-Flanke von Q der monostabilen Kippstufe 11.
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Fig. 3f» g: Aasgangssignale Q^ und Q^ des Zählers 13.
Fig. 3h: Übertrag vorwärts Üy des Zählers 13· Fig· 3i: Klemm-, Löschsignal K/L für den Analogverstärker nach Pig· 2, erzeugt aus Üy und LH-Flanke von QA des Zählers 13·
Fig. 3d: AD-Start AD-St für den AD-Wandler in Fig. 2,
erzeugt durch LH-Flanke von Q^ bei QD = H und Üv
des Zählers 13.
Fig. 3k: Signal am Integratorausgang bzw. am Eingang des AD-Wandlers. Zum jeweiligen Zeitpunkt der LH-
Flanken von AD-St liegen die integrierten Werte
von E, M und N vor, die digitalisiert werden.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    1· Phasensynchronisationseinrichtung für schrittantriebgesteuerte Modulationseinrichtungen, insbesondere für Mehrstrahl-Spektralanalysengerate mit einer von einem Schrittantrieb gesteuerten sowie Spiegel und/oder Blenden enthaltenden Modulationseinrichtung zur optischen Taktung und vorzugsweise Umschaltung des zur Meßauswertung vorgesehenen Lichtstrahles in Meß- und Eeferenzkanäle, mit einem von Takt für den Schrittantrieb gesteuerten Zähler und mit einer Anordnung zur Erzeugung von Auswertesignalen zum "Klemmen/Löschen", zur "Analog-Digital-Wandlung" und zur "Kennung der optischen Signale", die an Auswertestufen für die analoge und digitale Verarbeitung der aus den optischen Signalen erzeugten elektrischen Meßsignale anliegen, gekennzeichnet dadurch, daß der Eingang für die Steuerfrequenz des Schrittantriebes über eine vorzugsweise als monostabile Kippstufe ausgebildete in der Verzögerungszeit einstellbare Zeitverzögerungsstufe und über eine nachfolgende Impulsverkürzungsstufe mit dem Zähleingang des Zählers in Verbindung steht, daß an .. der Modulationseinrichtung ein vorzugsweise als optoelektronischer Reflexkoppler ausgebildeter ortsfester Sensor mit nachfolgender Schwellwertstufe für die Erzeugung eines mit dem optischen Signal phasenstarren und von dessen Signalinformation unabhängigen Synchronisationssignales zur Rücksetzung des Zählers über eine Impulsverkürzungsstufe angeordnet ist und daß an die Zähl- und Übertragsausgänge des Zählers eine logische Verknüpfungsstufe zur Erzeugung der Auswertesignale angeschlossen ist·
  2. 2. Phasensynchronisationseinrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die logische Verknüpfungsstufe aus durch die Zähl- und Übertragsausgänge des Zählers gesetzte, rückgesetzte und getriggerte bistabile Kippstufen zur Erzeugung der Auswertesignale
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    für die "Klemmung/Löschung" und für die "Analog-Digital -Wandlung" sowie aus einem Zähler zur Erzeugung der Auswertesignale zur "Kennung des optischen Signales" besteht, an dessen Zähleingang eines der durch die bistabilen Kippstufen gebildeten Auswertesignale und an dessen Bücksetzeingang das impulsverkürzte Synchronisationssignal anliegen·
    HierZLt Ξ SeNe^
    4714
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