DD228146A3 - Gruendung fuer mehrgeschossige gebaeude - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf Geschossbauwerke mit Unterkellerung. Sie stellt sich das Ziel und die Aufgabe, eine Gruendung zu schaffen, die durch Einbeziehung der Kellerwaende und des Fussbodenunterbaus den manuellen Arbeitsaufwand und Materialeinsatz reduziert, einen hohen Vorfertigungsgrad, Bauzeitverkuerzung und Montagefaehigkeit sichert und den Einsatz von Grossgeraeten ermoeglicht. Erfindungsgemaess bestehten in zwei oder mehreren Fundamentreihen angeordnete -foermige Fundamente aus einer vertikalen bewehrten Betonwandplatte, die gleichzeitig die Kellerwand bildet, und aus einer mit dieser kraftschluessig verbundenen horizontalen bewehrten Betonbodenplatte, die gleichzeitig Teile des Fussbodenunterbaus bildet. Die Einleitung der zu uebertragenden Kraefte erfolgt linear oder punktfoermig in die -foermigen Fundamente, die direkt in den Baugrund uebertragen werden. Die Erfindung ist in der Wand- und Raumelementebauweise anwendbar. Fig. 1
Description
Gründung für mehrgeschossige Gebäude
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Gründung für mehrgeschossige Gebäude in der Raumelementebauweise mit Unterkellerung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannt ist ein Betonfertigteilbausatz für die Unterkellerung von Gebäuden (DD-"/? 98 719), der durch Aneinander- und Gegeneinand erstellen'"von Außen- und Inn env/ahd element en ein sich selbst aussteifendes standfestes Sys tea ohne Ringanker und ohne aussteifenden Deckeneinbau ergibt. Erforderlichenfalls sind Innenstütsen angeordnet.
Zur Aufnahme der Horisontalkräfte aus Erddruck und dem Geschoßbauwerk selbst sind stabilisierende Querwandscheibenelemente angeordnet.
Nachteilig an diesem System ist die notwendige Krafteumlenkung auf die stabilisierenden Querscheiben und die dadurch erforderlichen unterschiedlichen Höhen der Streifenfundamente. Die kraftschlüssigen Verbindungen der Einseielemente des Betonfertigteilbausatzes erfordern neben den Einbau verschiedener Kontaktelemente einen hohen manuellen Arbeitsaufwand und durch den Einsatz von Mörtel technologische Arbeitspausen für das Abbinden desselben.
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Zur Gründung von Geschoßbauwerken aus vorgefertigten Raumkästen sind Fundamente (beispielsweise DS-AS 1484 502) bekannt, die als bewehrt eX-förmige Fundamentbalken ausge- bildet und in zwei oder mehr parallelen Reihen unter den Raumkästen angeordnet sind.
Diese Fundamente sind jedoch nur für Bauwerke ohne Unterkellerung ökonomisch anwendbar, da bei unterkellerten Gebäuden ein größerer Mehraushub des Baugrundes oder ein hoher Betonstahleinsatz für die Fundamente erforderlich wird.
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, eine Gründung für mehrgeschossige Gebäude mit Unterkellerung zu schaffen, die einen geringen manuellen Arbeitsaufwand auf der Baustelle erfordert und eine erhebliche Bauzeitverkürzung durch einen hohen Yorfertigungsgrad und Montagefähigkeit bei niedrigem Materialeinsatz sichert, Fir den Fundaaentaushub ist der Einsatz von Großgeräten bis zur Fundamentsohle zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gründung für mehrgeschossige Gebäude in der Raumelementebauweise zu entwickeln, die unter Einbeziehung der Kellerwände und des Fußbodenunterbaus ohne stabilisierende Ringanker, Decken oder Querwandscheiben die abzuleitenden Kräfte ohne Krafteualenkung direkt in den Baugrund überträgt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in zwei oder mehreren parallelen Fundamentreihen angeordneteX-förmige Fundamente aus einer vertikalen bewehrten Betonwandplatte mit einer horizontalen bewehrten Betonbodenplatte bestehen, die miteinander kraftschlüssig verbunden sind. Gleichzeitig bildet die vertikale bewehrte Betonwandplatte die Kellerwand und die horizontale be?/ehrte Betonbodenplatte den Fußbodenunterbau.
Ei'ne weitere Erhöhung der Stabilität bzw. eine Reduzierung des Materialeinsatzes ist durch eine durchgängige Bewehrungsführung zwischen den X-förmigen Fundamenten nebeneinanderliegender paralleler Pundamentreihen als Trogsystem erreichbar, wobei eine derartige Bewehrung bei der Verwehdung von Betonfertigteilen in den Stoßfugen angeordnet ist.
Insbesondere bei innenliegenden Fundamentreihen kann die vertikale bewehrte Betonwandplatte durch Aussparungen kurzer, beispielsweise als Pfeiler oder Stütze, ausgebildet sein als die horizontale bewehrte Betonbodenpia tte. Anpassungen -des Fußbodenunterbaus an unterschiedliche Abstände der Fundamentreihen erfolgt durch örtlich hergestellte oder vorgefertigte Paßstreifen bzw. -elemente zwischen den horizontalen bewehrten Betonwandplatten der j_-förniigen Fundamente.
Die Einleitung der zu übertragenden Kräfte au3 dem Geschoßbauwerk: erfolgt linear oder punktförmig an der Oberseite der vertikalen bewehrten Betonwändplatte der i_-f örmigen Fundamente, wobei diese über die horizontale bewehrte Betonbod'eaplatte direkt in den Baugrund übertragen werden.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt den Teilquerschnitt der Gründung eines mehrgeschossigen Gebäudes in Raumelementebauweise mit Unterkellerung in perspektivischer Darstellung.
Λ Λ .-. I- -1
Claims (2)
1. Gründung für mehrgeschossige Gebäude in der Raumelementebauweise mit Unterkellerung aus I-förmigen Fundamenten» die in zwei oder mehreren parallelen Fundamentreihen angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß die J—förmigen Fundamente aus einer vertikalen bewehrten Betonwandplatte (3) mit einer horizontalen bewehrten Betonbodenplatte (2) bestehen, die miteinander kraftSchlussig verbunden sind, wobei gleichzeitig die vertikale bewehrte Betonwandplatte (3) die Kellerwand und die horizontale bewehrte Betonbodenplatte (2) den Fußbodenunterbau bildet, und daß die I-förmigen Funda- mente nebeneinanderliegend er paralleler Fundamentreihen (5) durch eine Bewehrung (10) trogförmig verbunden sind.
2* Gründung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die vertikale bewehrte Betonwandplatte als Stütze (8) ausgebildet ist.
Hierzu .1 Saite Zaichnungsn
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24882983A DD228146A3 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Gruendung fuer mehrgeschossige gebaeude |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD228146A3 true DD228146A3 (de) | 1985-10-02 |
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Family Applications (1)
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1983
- 1983-03-16 DD DD24882983A patent/DD228146A3/de not_active IP Right Cessation
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