DD228524A1 - Doppelwandspule in schweisskonstruktion - Google Patents

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DD228524A1
DD228524A1 DD26914084A DD26914084A DD228524A1 DD 228524 A1 DD228524 A1 DD 228524A1 DD 26914084 A DD26914084 A DD 26914084A DD 26914084 A DD26914084 A DD 26914084A DD 228524 A1 DD228524 A1 DD 228524A1
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DD
German Democratic Republic
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coil
flanges
spool
welded
double wall
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DD26914084A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Gensicke
Ehrenfried Juerschick
Werner Rengers
Original Assignee
Thaelmann Schwermaschbau Veb
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Abstract

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Doppelwandspule in Schweisskonstruktion fuer den Einsatz in Verseilmaschinen, Spulmaschinen, Wickelmaschinen u. ae. zum Auf- und Abwickeln von Draehten, Adern, Litzen oder sonstigem Verseilgut. Ziel der Erfindung war die Senkung des Material- und Fertigungsaufwandes bei der Herstellung der Spulen. Dazu stand die Aufgabe, eine Spule zu entwickeln, die eine hohe Formstabilitaet und ueber den gesamten Durchmesserbereich, einschliesslich Spulenflanschaussendurchmesser, eine hohe Biege- und Deformationsstabilitaet aufweist. Erreicht wird dies dadurch, dass die beiden Flansche der Spule am aeusseren Durchmesser zu einer umlaufenden Ringsicke mit eingelegtem Draht eingerollt wird. Beide Spulenflansche sind mit Spulennabe bzw. Spulenkern verschweisst. Zur Abstuetzung sind zwischen beiden Spulenflanschen Aussparungen, die mit ihrem aeusseren Rand mit dem inneren Spulenflansch verschweisst sind, angeordnet.

Description

Titel der Erfindung
Doppelwandspule in Schweißkonstruktion
Anwendungsgebiet der.Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Doppelwandspule in Schweißkonstruktion für den Einsatz in Verseilmaschinen, Spulmaschinen, Wickelmaschinen u· ä· zum Auf- und Abwickeln von Drähten, Adern, Litzen oder sonstigem Verseilgut·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die in Verseilmaschinen, Wickelmaschinen und Spulmaschinen eingesetzten Spulen unterliegen im Betriebszustand sowie beim Spulenwechsel und Iransport hohen Belastungen, Dabei werden besondere Anforderungen an die Festigkeit und Form— steifigkeit der Spulenflansche gestellt, da diese gegen Biege- und Stoßbeiastungen empfindlich sind* Deshalb weisen viele im Verseilmaschinenbetrieb eingesetzten Spulen Flansche mit stärkeren Wanddicken auf, die einen hohen Materialeinsatz erfordern,' Außerdem ist auf Grund des Einsatzes einer großen Masse dieser Spulen die Leistungsfähigkeit der Verseilmaschine beschränkt· Solche als Scheibenspulen bezeichneten Spulen werden auch mit auswechselbaren Flanschen hergestellt· Sie sind durch die DE-OS 23 12 896 und DE-OS 23 4-7 962 bekannt geworden· Die DE-AS 25 32 156 offenbart eine doppelwandige Spule, die eine höhere Festigkeit und Formstabilität der Spulenflansche aufweist» Diese Spule hat jedoch den Nachteil einer materialintensiven, komplizierten und kostspieligen Herstellung·
-6.1184-0209324
Durch die DS-OS 24 25 504 ist eine Spule mit doppelten Spulenflanschen bekannte Dabei sind die Flansche so geformt, daß eine Versteifung in axialer Richtung eintritt, wobei der äußere Umfang der Flansche als hochgestellter Kragen ausgebildet ist· Die Spulenflansche bestehen vorwiegend aus Plaste und werden im Formpreßverfahren hergestellt» Sollen die Flansche der Spulen aus Blech gefertigt werden, so ist auf Grund der komplizierten konstruktiven Ausgestaltung der Flansche ein hoher Fertigungsaufwand notwendig, Bei der Herstellung der Spulenflansche aus Kunststoff findet die Spule ihren Einsatz in stationären AbIaufeinheiten sowie langsamlaufenden Verseilmaschinen« Auf Grund der Wärmeempfindlichkeit dieser Spulenart kann sie nicht als Gliihspule eingesetzt werden·
Das W 152 115 offenbart eine Spule mit sickenversteiften Spulenflanschen in Schweißkonstruktion· Bei dieser Spule sind die Spulenflansche aus Blechringscheiben gefertigt, an deren äußerer Bandzone eine Ringsicke eingedrückt ist· Des weiteren sind zwischen der Hingsicke und dem inneren Durchmesser der Hingscheibe strahlenförmig verlaufende Radialsicken eingepreßt· Die innere Handzone der Eingscheibe ist, einschließlich eines Teilstückes der Hadialsicken, in einen zylindrischen Kragen umgebogen, dessen Hand in Richtung entgegen der geöffneten Seite der Hingsicke weist und die An-.
schlußstelle zum Spulenkern bildet· Auf Grund der konstruktiven Gestaltung beansprucht diese Spule geringe Fertigungskosten und weist ein geringes Sigengewicht auf· Nachteilig bei dieser Spule ist ihre Smpfindlichkeit beim Transport,, wenn sie unsachgemäß behandelt wird· Dadurch kommt es am äußeren Hand der Spulenflansche zu Deformationen^
Ziel der Erfindung
Ziel der Srfindung ist die Senkung des Material- und Fertigungsaufwandes bei der Herstellung der Spulen»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelwandspule in Schweißkonstruktion zu entwickeln, die eine hohe Formstabilität und über den gesamten Durchmesserbereich, einschließlich Spulenflanschaußendurchmesser, eine hohe Biege- und Deformationsstabilität aufweist·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Spule zwei Spulenflansche aufweist, die an ihrem äußeren Durchmesser mit einer Drahteinlage zu einer gemeinsamen umlaufenden Ringsicke eingerollt sind·
Ea gehört weiter zum Erfindungsumfang, daß im mittleren Abstand vom Spulenkern zum Außendurchmesser des äußeren Spulenflansches Aussparungen angeordnet sind· Diese sind als Teilstücke eines zweifachen rechteckigen Kragens umgebogen, wobei der äußere Rand der beiden Kragen sich gegen den inneren Spulenfiansch abstützt und mit diesem verschweißt ist· Durch die Anordnung der -Aussparungen werden die Spulen— flansche so versteift, daß es beim Aufwickeln von Draht o» ä. auf die Spule zu keiner Deformation des Spulenflansches auf Grund der auftretenden hohen Kräfte kommt· Außerdem ist der Spulenflansch auf Grund der gemeinsam umlaufenden Ringsicke mit Drahteinlage kaum stoßempfindlich.
Ausführungsbeia-piel
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert·
Fig· 1 Vorderansicht des Spulenflansches Fig* 2 Schnitt durch die Spule Fig· 3 Schnitt durch die Aussparung·
Die Spule besteht aus den Spulenflanschen 1, 2, die an ihrem äußeren Rand gemeinsam mit einer Drahteinlage 3 zu einer umlaufenden Ringsicke 4 eingerollt sind.
Die Spulenflansche 1, 2 sind mit ihrem inneren Durchmesser am Spulenkern 5 bzw» an der Spulennabe 6 verschweißt. Durch das Auftreten hoher Belastungen am Spulenflansch 1 beim Bewickeln der Spule ist es notwendig, zwischen den Schweiß— stellen und der Ringsicke 4 eine Abstützung vorzusehen» Die Abstützung wird dadurch erreicht, daß je nach Spulengröße eine Anzahl von Aussparungen 7 im mittleren Abstand vom Spulenkern zum Außendurchmesser der Spulenflansche 1, angeordnet sind. Dabei sind die Aussparungen 7 als Teilstücke eines zweifach rechteckigen Kragens umgebogen, wobei der äußere Sand 8 der Aussparungen mit dem Spulenflansch 1 verschweißt ist und somit eine zusätzliche Abstützung bewirkt o

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruoh
    Doppelwandspule in Schweißkonstruktion für den Einsatz in Verseilmaschinen, Spulmaschinen und Wickelmaschinen zum .Aufwickeln von Drähten, Adern, Litzen und sonstigem Ver** seilgut, bestehend aus zwei Spulenflanschen mit Eingsicken mit Drahteinlage an den Bandzonen, gekennzeichnet dadurch, daß die Spulenflansche (1, 2) an ihrem äußeren Durchmesser gemeinsam als umlaufende Ringsicke mit eingelegtem Draht (3) ausgebildet und am äußeren Spulenflansch
  2. (2) Aussparungen (7), die Teilstiicke eines zweifachen rechteckigen Kragens darstellen, angeordnet sind»
    Hierzu JLSeüen Zeichnungen
DD26914084A 1984-11-06 1984-11-06 Doppelwandspule in schweisskonstruktion DD228524A1 (de)

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DD228524A1 true DD228524A1 (de) 1985-10-16

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