DD228736A1 - Doppelliegesofabeschlag mit bettkasten als stauraum und selbststaendig vorschwenkbaren kopfteil - Google Patents

Doppelliegesofabeschlag mit bettkasten als stauraum und selbststaendig vorschwenkbaren kopfteil Download PDF

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DD228736A1
DD228736A1 DD26442484A DD26442484A DD228736A1 DD 228736 A1 DD228736 A1 DD 228736A1 DD 26442484 A DD26442484 A DD 26442484A DD 26442484 A DD26442484 A DD 26442484A DD 228736 A1 DD228736 A1 DD 228736A1
Authority
DD
German Democratic Republic
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bed
fitting
storage space
cover plate
bed box
Prior art date
Application number
DD26442484A
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English (en)
Inventor
Hans-Georg Kolbe
Maria Mueller
Eberhard Geissler
Original Assignee
Polstermoebelkombinat Oelsa Ra
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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Abstract

Bei dem Beschlagssystem wird die gesamte Sitzpolsterung einschliesslich des in sich selbstaendigen Bettkastens teleskopartig nach vorn vorgezogen, wobei die Sitzpolsterung in der vordersten Stellung steht und der Bettkasten, mit Stauraum und einer aufklappbaren Abdeckplatte, in der Mittelstellung verbleibt. Das fuer den liegend ruhenden Menschen notwendige Kopfteil wird dabei selbstaendig hinter dem Lehnenpolster vorgeschwenkt und erreicht seine Entstellung in einer leichten Schraeglage zur Liegeflaeche. Mit dem Umklappen der Sitzpolsterung um 180 auf die Abdeckplatte des Bettkastens entsteht eine geschlossene Liegeflaeche.

Description

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Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen ist das Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1: die Seitenansicht des Doppelliegesofas in Sitzstellung
Fig. 2: die Seitenansicht des Doppelliegesofas im Verwandlungsablauf mit der Freigabe des Bettkastens und dessen Abdeckplatte Fig. 3: die Seitenansicht des Doppelliegesofas in Liegestellung.
Die Verwandlung des Doppelliegesofas von der Sitz- in die Liegefunktion und umgedreht erfolgt von vorn.
Unter dem rollbaren Rahmen 1 mit Sitzpolster 2 befindet sich in Sitzsteliung der Bettkasten 3 mit ssiner Abdeckplatte 4, und hinter der Lehnenpolsterung steht senkrecht das Kopfteil 5. Mit dem teleskopartigen Ausziehen des Rahmens 1 wird der Bettkasten 3 ebenfalls nach vorn bewegt und dabei dessen Stauraum mit der Abdeckplatte 4, in sich aufschwenkbar, freigegeben. Bei diesem Verwandlungsablauf legt sich die Bugelstrebe 13 über die Drehpunkte 7 und 8 vom Anschlag 17 auf den Anschlag 16 und zieht in der weiteren Folge das Kopfteil.5 über die Bugelstrebe 12 nach vorn unten. Die obere Führung des Kopfteils 5 übernehmen die scherenartig wirkenden Kopfteilstreben 14 und 15 über die Drehpunkte 9 bis 11, so daß das Kopfteil 5 über den Radius R1 in der ersten Bewegungsphase vom Punkt A zum Punkt B und in der zweiten Bewegungsphase über den Radius R2 vom Punkt B in die Endstellung nach unten und in eine leichte, dem menschlichen Körper angepaßte, Schrägstellung herabgeschwenkt wird.
Die Begrenzung des Bewegungsablaufes der Kdpfteilstreben 14 und 15 erfolgt in Liegestellung am Anschlag 19 und in Sitzstellung
am Anschlag 18. .
Eine zwischen den Kopfteilstreben 14 und 15 und über dem Drehpunkt 10 angebrachte Zugfeder 20 verringert in beiden Bewegungsabläufen des Verwandlungsprozesses den Kraftaufwand. Mit dem Umlegen des oberen Sitzpolsters 2 um 180° auf die Abdeckplatte des Bettkastens 3 wird die entstandene Liegefläche geschlossen.
Das Zurückverwandeln in die Sitzstellung erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge.
Die Montage der benötigten Beschlagsgrundplatten erfolgt in fester Verbindung an den Gestellelementen des Bettkastens 3, des Kopfteils 5 und des Lehnenpolsters 6.

Claims (3)

  1. _!_ 644
    Erfindungsanspruch:
    1. Doppelliegesofa mit Bettkasten als Stauraum und selbständig vorschwenkbaren Kopfteil, gekennzeichnet dadurch, daß in der Sitzstellung der Bettkasten (3) mit seiner Abdeckplatte (4) unter dem rollbaren Rahmen (1) mit dem Sitzpolster (2) und das Kopfteil (5) hinter der Lehnenpolsterung (6) angeordnet ist, wobei beim teleskopartigen Vorziehen des rollbaren Rahmens (1) sich zum einem der Bettkasten (3) in die Mittelstellung bewegt und zum anderen das Kopfteil (5) von seiner oberen Stellung hinter der Lehnenpolsterung (6) in die, dem menschlichen Körper angepaßte, Schrägstellung vorgeschwenkt wird und die dabei auftretenden Zug- und Schubkräfte, beim Verwandeln von der Sitz- in die Liegestellung und umgedreht, über den Bügel (12), befestigt am Kopfstück (5), und der Bügelstrebe (13), befestigt am Bettkasten (3), mit ihren Drehpunkten (7 und 8) und den Anschlägen (16 und 17) auf das Kopfteil (5) überträgt, jedoch die Schwenkwirkung der Oberkante des Kopfteiles (5) über die scherenartig wirkenden Kopfteilstreben (14 und 15), befestigt am Lehnenpolster (6) und der Oberkante des Kopfteils (5), mit seinen Drehpunkten (9, 10 und 11) und den Anschlägen (18 und 19) zunächst über den Radius R, vom Punkt A zu B und über den Radius R2 vom Punkt B zu C, also in seine leicht schräge Entstellung gesteuert wird.
  2. 2. Doppelliegesofa mit Bettkasten als Stauraum und selbständig vorschwenkbaren Kopfteil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß mit dem teleskopartigen Vorziehen des rollbaren Rahmens (1) und des Erreichen der Mittelsteilung des Bettkastens (3), der Stauraum durch Anheben der Abdeckplatte (4) freigegeben wird bzw. bei geschlossenen Bettkasten (3) und dem Umlegen des oberen Sitzpolsters (2) um 180° auf die Abdeckplatte (4) eine geschlossene Liegefläche hergestellt werden kann.
  3. 3. Doppelliegesofa mit Bettkasten als Stauraum und selbständig vorschwenkbaren Kopfteil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Kopfteilstreben (14 und 15) oberhalb des Drehpunktes (10) eine Zugfeder (20) angeordnet ist, die bei den Verwandlungsabläufen den notwendigen Kraftaufwand wesentlich minimiert.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet
    Die Erfindung kann angewendet werden, bei der Konstruktion und der Herstellung von Polstermöbel, insbesondere Doppelliegesofas, mit nach vorn herzustellender Liegefläche. Die Verwandlung erfolgt teleskopartig. Im ausgezogenen Zustand ist im mittleren Liegeteil ein Bettkasten mit Abdeckplatte als Stauraum angeordnet.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Charakteristisch für Döppeilieg'esofas ist'zum einem die Sitzfunktion als Zwei- bzw. Dreisitzer und zum anderen die Liegefunktion mindestens in der Größe eines französischen Bettes, also für zwei Personen.
    Dabei geht der Verwandlungsablauf'generell in Sitzstellung nach vorn, wobei die unterschiedlichsten Varianten und Techniken, als auch Anordnungen von aus Vollschaumwerkstoffen bestehende Sofas dabei angewendet werden. In vielen Fällen ist ein hoher Beschlagsaufwand erforderlich. Oft sind Polsterteile, wie Lehnen- und/oder Seitenkissen vordem Verwandeln abzulegen und im nachhinein z. B. als Kopfteile einzulegen. Selten gibt es Varianten mit Bettkästen als Stauraum.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, einen Beschlag zu entwickeln, der es gestattet ohne hohen körperlichen Einsatz oder Kraftaufwand eine unkomplizierte Verwandlung durchzuführen, die zur Herstellung einer Liegefläche führt ohne dabei vorher Poisterteiie wegzuräumen. Gleichzeitig muß im ausgefahrenen Zustand ein Bettkasten als Stauraum zugänglich sein. Die Liegefiächenhöhe soll der eines modernen Bettes entsprechen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Bei diesem Beschlagssystem wird die gesamte Sitzpolsterung einschließlich des in sich selbständigen Bettkastens teleskopartig nach vorn ausgezogen, wobei die Sitzpolsterung in die vorderste Stellung fährt und der Bettkasten, mit dem Stauraum und seiner aufklappbaren Abdeckplatte, in der Mittelsteilung verbleibt.
    Das für den liegend ruhenden Menschen notwendige Kopfteil wird bei oben genannter Verwandlung selbständig hinter dem Lehnenpolster vorgeschwenkt und erreicht seine Endstellung in einer leichten Schräglage zur Liegefläche.
    Mit dem Umklappen der oberen Sitzpolsterung um 180° auf die Abdeckplatte des Bettkastens entsteht eine geschlossene Liegefläche für zwei Personen.
    Das Zurückverwandeln von der Liege- in die Sitzstellung des Doppelliegesofas erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
    Durch die gewählte Anordnung der Achspunkte des Beschlages zu- und miteinander, links und rechts an den Gestelltsilen befestigt, ist ein leichtes Verwandeln möglich. Ein Reiben des Beschlages am Bezugsgewebe wird ausgeschlossen. Mit dem Einsatz von Stabstahl erreicht der Produzent des Beschlages, als auch des Polstermöbels, bei der Herstellung und Montage eine hohe Produktivität.
    Der Beschlag verleiht dem Erzeugnis, insbesondere beim Konsumenten, eine absolute Gebrauchswerterhöhung durch den hohen Bedienkomfort und der ausgezeichneten Sitz- und Liegeeigenschaften.
DD26442484A 1984-06-22 1984-06-22 Doppelliegesofabeschlag mit bettkasten als stauraum und selbststaendig vorschwenkbaren kopfteil DD228736A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT393605B (de) * 1989-09-13 1991-11-25 Hasag Moebel Sitz- bzw. liegemoebel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT393605B (de) * 1989-09-13 1991-11-25 Hasag Moebel Sitz- bzw. liegemoebel

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