DD228970A3 - Vorrichtung zum aufwickeln von bahnen - Google Patents

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DD228970A3
DD228970A3 DD24725283A DD24725283A DD228970A3 DD 228970 A3 DD228970 A3 DD 228970A3 DD 24725283 A DD24725283 A DD 24725283A DD 24725283 A DD24725283 A DD 24725283A DD 228970 A3 DD228970 A3 DD 228970A3
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web tension
unit
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DD24725283A
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Harry Schmidt
Peter Suhling
Klaus Baumann
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Inst F Bauelemente U Faserbaus
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/26Cutting-off the web running to the wound web roll
    • B65H19/265Cutting-off the web running to the wound web roll using a cutting member moving linearly in a plane parallel to the surface of the web and along a direction crossing the web

Landscapes

  • Prostheses (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, zu Rollen, bei der das Abschneiden der Bahn wahlweise bei laufendem Betrieb oder bei Stillstand der Anlage erfolgen kann. Ziel der Erfindung ist es, die unproduktiven Nebenzeiten zu senken, die Leistungsfaehigkeit der gesamten Anlage besser auszunutzen und eine konstante Bahnspannung zu gewaehrleisten. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass der Durchmesser eines Antriebswalzenpaares so vergroessert wird, dass die Zeit des Umlaufes der Belagsbahn innerhalb eines Umschlingungswinkels der grossen Walze fuer ein Querabschneiden der Belagsbahn ausreichend ist. Die Straffheit der Bahn wird durch einen Bahnspannungszylinder erreicht, der mit einer eingestellten, der Belagsart entsprechenden Druckkraft ueber eine Walze auf die zwischen Abschneidtrommel und Wickelschwert befindliche Belagsbahn drueckt und ueber die Ausfahrtiefe der Kolbenstange die Bahnspannungsdifferenzen, resultierend aus den laufend sich veraendernden Drehzahlabhaengigkeiten von Foerderwalzantrieb und Wickelschwert ausgleicht. Die Erfindung findet Anwendung in der Dachpappenindustrie.

Description

- ί-
Die Wickeieinheit besteht aus zwei drehbaren, um einen gemeinsamen Mittelpunkt schwenkbaren, an der Wickelschwertaufnahme 20 befestigten Wickelschwertern 6 und 11.
Auf dem seitlich verfahrbaren Grundrahmen der Wickeleinheit sind weiterhin zwei Andruckzylinder 17 und eine seitlich verfahrbare Auswerfereinrichtung 18 aufgebaut.
Die aus einem Fertigwarenausgleich oder Wandergehänge kommende Dachbelagsbahn wird durch zwei Sperrwalzen 1, eine Umlenkwalze 2 und eine Meß- und Antriebswalze 3 auf eine Anschneidtrommel 4 geführt.
Durch Drehung der Abschneidtrommel 4 und Mitnahme des Schlepparmes 5 aus Stellung A in Stellung B wird der Dachbelagsanfang in den Schlitz des in Stellung C befindlichen Wickelschwertes 6 geführt. Die mittels Arbeitszylinder 19 spannbaren Druckleisten 16 halten den Dachbelag während der Mitnahme des Schlepparmes 5 auf der Abschneidtrommel 4 fest.
Die wegklappbare Führungsleiste 7, der Federarm 8 und die Führungskurve 9 des in Endstellung ausgefahrenen Bahnspannungszylinders 10 sichern die Einführung. Nach Wegklappen des Federarmes 8, nach dem Zurückfahren des Bahnspannungszylinders 10 in seine Druckmittelstellung und nach dem Entspannen der Druckleisten 16 beginnt das Wickelschwert 6 durch Drehung die Dachbelagsbahn aufzuwickeln. Die Drehzahlabhängigkeit von Wickelschwert 6 und Abschneidtrommel 4 wird über Lochscheiben und inkrementale Zähler gesteuert. Nach dem Hochdrehen des Wickelschwertes 6 dreht die Wickelschwertaufnahme 20 das Wickelschwert 6 in die Lage D und das Wickelschwert 11 in die Lage C. Dabei wird durch den fahrbaren Anschlag 12 der Federarm 13 gespannt, so daß das ausgerichtete Wickelschwert 11 für das Einfädeln der Dachbelagsbahn bereitsteht.
Der Schlepparm 5 schwenkt während des Wickelvorganges, gebremst durch zwei Magnetkupplungen 22, wieder mit dem zurückgefahrenen Mitnehmerrad 14 von Stellung B in die Ausgangsstellung A. Nach Signal durch den Zähler des Wickelschwertes 6 schwenkt über zwei Magnetkupplungen 23 der Schlepparm 5 mit gleicher Wickelgeschwindigkeit zur Abschneidtrommel 4 von Stellung A in Stellung B und trennt dabei mittels angetriebenem, querverfahrbarem Abschneidrad 15 die durch Druckleisten 16 festgehaltene Dachbelagsbahn quer durch.
Beim Fertigwickeln der Dachbelagsbahn durch das Wickelschwert 6 wird das Straffhalten der gewickelten Bahn erreicht und ein Schlagen des Bahnendes durch die Walzen der ausgefahrenen beiden Andrückzylinder 17 verhindert. Während des Fertigwickeins in Stellung D wird der neue Dachbelagsanfang sofort in das ausgerichtete Wickelschwert 1 in Stellung C eingeführt und der Wickelvorgang beginnt von neuem. Der Schlepparm 5 schwenkt wieder zurück in die Ausgangsstellung A. Nach Abschluß des Wickelvorganges in Stellung D wird nach Zurückfahren der Andrückzylinder 17 die Dachbelagsrolle durch die Auswerfereinrichtung 18, betätigt vom Arbeitszylinder 21, vom Wickelschwert 6 abgezogen und der Schwenkvorgang beider Wickelschwerter beginnt von neuem.
Seitliche Bahnkantenschwankungen werden über eine bekannte Bahnkantensteuerung durch seitliches Verschieben der Wickelschwerter 6 ausgeglichen.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, bei der das Abschneiden der Bahn wahlweise bei laufendem Betrieb oder bei Stillstand der Anlage erfolgt, bestehend aus Abschneideeinheit, Bahnspannungseinrichtung und Wickeleinheit, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneideeinheit mit einer angetriebenen, am Umfang mehrfach geschlitzten Abschneidtrommel (4), einer vorgelagerten Meß- und Antriebswalze (3) und einem schwenkbaren Schlepparm (5) versehen ist und die Wickeleinheit aus zwei drehbaren, um einen gemeinsamen Mittelpunkt schwenkbaren, an der Wickelschwertaufnahme (20) befestigten Wickelschwertern (6; 11) besteht, wobei zwischen Abschneidtrommel (4) und den Wickelschwertern (6; 11) eine Bahnspannungseinrichtung (10) angeordnet ist.
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Erfindungsanspruch:
2. Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelschwertaufnahme (20) längs ihrer Drehachse verschiebbar und um eine von den Achsen der Wickelschwerter (6; 11) gleichweit entfernte Achse drehbar angeordnet ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, zu Rollen, bei der das Abschneiden der Bahn wahlweise bei laufendem Betrieb oder bei Stillstand der Anlage erfolgen kann.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der DT-PS 22 29 618 ist eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, insbesondere Dachbelagsbahnen, bekannt, mit einer in drei Stellungen schwenkbaren Konsole mit zwei Wickelschwertern, wobei in der mittleren Stellung die Bahn eingeführt und angewickelt, im Wechsel in der oberen oder unteren Stellung des Wickelschwertes fertiggewickelt und in der mittleren Stellung die fertiggewickelte Rolle ausgestoßen wird.
In der Patentschrift zu dieser bekannten Vorrichtung ist für das Abschneiden der Bahn, bei wahlweise laufender oder stillstehender Bahn, keine eindeutige Lösung beschrieben und das Problem des Konstanthaltens der Bahnspannung beim Wegschwenken des Wickelschwertes nicht gelöst.
Aus der PS 15 74 307 ist eine Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln einer Folienbahn auf Wickelhülsen bekannt, bei der ein Schwenkhebel, der nach Anzug einer Magnetkupplung in der Drehbewegung einer Walze mitschwenkt, einen mittels Schraubentrieb bewegten Abschneidmesserwagen mitnimmt.
Ein Nachteil dieser Vorrichtung für den Einsatz in der Dachbelagsfertigung ist, daß ein Zurückschwenken des Armes nicht möglich
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, zu schaffen, bei der sowohl durch das wahlweise Abschneiden der Bahn bei laufendem Betrieb oder bei Stillstand der Anlage als auch durch den Einsatz von zwei Wickelschwertern eine Senkung der unproduktiven Nebenzeiten erreicht wird, um die Leistungsfähigkeit der gesamten Anlage besser auszunutzen. Durch die verschiebliche Anordnung der Wickelschwerter wird außerdem ein kantengerades Aufwickeln der Beiagsbahn ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, entsprechend der zu wickelnden Belagsart eine konstante Bahnspannung zu gewährleisten, um straff gewickelte Belagsrollen zu erhalten, die eine Voraussetzung für möglichst geringe Schäden beim stehenden Transport sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, zu schaffen, bei der das Abschneiden der Bahn wahlweise bei laufendem Betrieb oder bei Stillstand der Anlage erfolgen kann. Des weiteren soll entsprechend der zu wickelnden Belagsart bei kantengeradem Aufwickeln der Belagsbahn eine konstante Bahnspannung gewährleistet werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Durchmesser eines Antriebswalzenpaares so vergrößert wird, daß die Zeit des Umlaufes der Belagsbahn innerhalb eines Umschlingungswinkels der großen Walze für ein Querabschneiden der Belagsbahn ausreichend ist.
Die Straffheit der Bahn wird durch einen Bahnspannungszylinder erreicht, der mit einer eingestellten, der Belagsart entsprechenden Druckkraft über eine Walze auf die zwischen Abschneidtrommel und Wickelschwert befindliche Belagsbahn drückt und über die Ausfahrtiefe der Kolbenstange die Bahnspannungsdifferenzen, resultierend aus den laufend sich verändernden Drehzahlabhängigkeiten von Förderwalzantrieb und Wickelschwert ausgleicht.
Der bei Änderungen der Wickeldrehzahl entstehende seitliche Belagsbahnversatz wird durch ein seitlich verfahrbares Wickelschwert so egalisie 1, daß eine kantengerade gewickelte Belagsrolle entsteht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in:
Figur 1: einen Querschnitt der Abschneid- und Wickeleinheit,
Figur 2: die Seitenansicht der Wickeleinheit und
Figur 3: die Ansicht der Abschneideinheit.
Die Vorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, vorzugsweise Dachbelagsbahnen, besteht aus den Baugruppen
- Abschneideinheit,
- Bahnspannung und
- Wickeleinheit.
Die Abschneideinheit besteht aus einer angetriebenen, mehrfach am Umfang quergeschlitzten Abschneidtrommel 4, einer vorgelagerten Meß- und Antriebswalze 3, einem schwenkbaren Schlepparm mit aufgesetzten Druckleisten 16, Abschneidrad 15 und Mitnehmerrad 14.
Nachfolgend befindet sich oberhalb der Belagsbahn zwischen Abschneideinheit und Wickeleinheit ein Bahnspannungszylinder 10 mit Druckwalze und Führungskurve 9.
DD24725283A 1983-01-14 1983-01-14 Vorrichtung zum aufwickeln von bahnen DD228970A3 (de)

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DE19833342268 DE3342268A1 (de) 1983-01-14 1983-11-23 Vorrichtung zum aufwickeln von bahnen
CS989383A CS254128B1 (en) 1983-01-14 1983-12-23 Band winding equipment
HU13784A HU186319B (en) 1983-01-14 1984-01-13 Device for reeling bandlike materials

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AT398303B (de) * 1992-12-17 1994-11-25 Fahrngruber Alois Vorrichtung zum lösen bzw. abtrennen einer folienbewicklung, insbesondere metallfolienbewicklung wie etwa aluminiumfolien, von einem wickelkern
CN101590656B (zh) * 2008-05-27 2011-02-02 宁波荣溢化纤科技有限公司 聚乙烯纤维增强复合材料的切片设备以及切片方法

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DE3342268A1 (de) 1984-07-19
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