DD229052B1 - Halterung fuer hohlraumbildende formkoerper und eingusselemente - Google Patents

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DD229052B1
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Wilfried Thaler
Bernd Mrochen
Eckhard Schindler
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Druckguss Und Kolbenwerke Harz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings
    • B22C9/064Locating means for cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Halterung für hohlraumbildende Formkörper und Eingußelemente findet Anwendung bei der Befestigung von hohlraumbildenden Formkörpern, die aus Salz, Salz- oder Sandgemischen bestehen und bei metallischen oder nichtmetallischen Eingußelementen, in verlorenen Formen oder metallischen Dauerformen, insbesondere Kolbenkokillen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der Herstellung von Gußteilen, insbesondere Kolben, sind Verfahren bekannt, bei denen Hohlräume durch Rohrschlangen und andere hohlraumbildende Formkörper erzielt werden. Des weiteren sind Verfahren bekannt, mit denen Eingußelemente, wie Ringträger, Invarstreifen, dehnungshemmende u. -ausgleichende Glieder, usw. in Gußteile, insbesondere Kolben, eingegossen werden.
Diese Verfahren besitzen nicht nur auf technischem Gebiet Nachteile, sondern sind auch ökonomisch aufwendig. Immer häufiger werden Formkörper, die aus wasserlöslichen Substanzen, wie Salzgemischen, bestehen, zur Hohlraumbildung in Kolben zur Anwendung gebracht. Diese Formkörper haben eine geringe Festigkeit, so daß es schwierig ist, sie in zeichnungsgerechter Lage in metallischen Dauerformen oder verlorenen Formen anzuordnen und während dem Gießprozeß in konstanter Lagezu halten. Die Befestigung der hohlraumbildenden Formkörper erfolgt in den bisher bekannten Lösungen über Röhrchen, muffenartige Elemente oder durch Zylinderstifte, die an kegelartigen Stiften befestigt sind, an den konturbildenden Innenteilen der Gießwerkzeuge. Eingußelemente, wie Ringträger, werden durch feststehende und/oder bewegliche Seitenbolzen mit winkligen oder U-förmigen Auflagen, die eine genaue Lage des Ringträgers in radialer und horizontaler Lage gewährleisten, eingegossen. Invarstreifen werden durch Stifte, die sich an dem innenkonturbildenden Teil als auch an dem außenkonturbildenden Gießwerkzeug befinden, eingegossen. Durch diese Methode bleiben an dem Gußteil sichtbare Vertiefungen. Eingußelemente, welche zur Verringerung des Einbauspieles in der Kopfpartie der Kolben angebracht werden müssen, sind bisher in aufwendiger Form mit den Ringträgern oder mit einem Eingußelement, welches den Brennraum vor Rissen schützen soll, verbunden. Diese Art der Halterung ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und technisch sehr kompliziert.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung besteht darin, eine Halterung zur Befestigung von hohlraumbildenden Formkörpern und Eingußelementen zu entwickeln, die mit geringen Kosten herstellbar und anwendbar ist sowie hohe Qualität der Gußteile durch exakte zeichnungsgerechte Lage der Formkörper im Gußteil ermöglicht.
Des weiteren soll ein minimaler Aufwand beim Entfernen der hohlraumbildenden Formkörper aus dem Gußteil auftreten und ein niedriger Nacharbeitsaufwand anfallen.
-2- 229 052 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung von hohlraumbildenden Formkorpern und Eingußelementen zu entwickeln, die die sichere Lage der Formkörper und Eingußelemente in zeichnungsgerechter Lage wahrend des Gieß- und Erstarrungsprozesses gestattet
Erfmdungsgemaß werden in die hohlraumbildenden Formkörper Bohrungen, in welche anschließend an sich bekannte, kegelförmige oder zylindrische Stifte, die bis zu 2/з ihrer Lange aus dem Formkörper herausragen eingesteckt werden, schräg eingebracht Der Durchmesser der Bohrungen ist maßhch so zu wählen, daß beim Einstecken der Stifte in die Bohrung ein fester Preßsitz entsteht Um den festen Sitz der Stifte zu unterstutzen, können diese mit einem Kleber versehen werden. Eine weitere Methode des Einbringens der Stifte ist das Einpressen in den hohlraumbildenden Formkörper Dies geschieht dadurch, daß die bereits auf Lange geschnittenen Stifte in die dafür vorgesehenen Bohrungen in die Preßform gesteckt werden, der Formstoff eingebracht und anschließend unter Druck verdichtet wird Die Stifte sollen dabei mit mindestens 1A ihrer Lange in dem Formkörper verankert sein Der herausragende Teil der Stifte, welche eine Schräglage von 0,5-5° haben, vorzugsweise jedoch 0,5-1,5° betragen sollen, wird in die Bohrungen der am Kernzug fest angebrachten konischen Haltebolzen gesteckt und bewirken auf Grund ihrer Schräglage eine Reibung oder Verspannung und somit einen festen Sitz des Formkorpers wahrend des Gieß- u Erstarrungsprozesses Je nach Große der Formkörper können 2 oder mehrere Stifte und die Anzahl der dazugehörigen konischen Haltebolzen verwendet werden
Der Durchmesser der Stifte ist so zu dimensionieren, daß die Stabilität der hoMraumbildenden Formkörper nicht wesentlich geschwächt wird und soll §0,3 mm betragen, vorzugsweise jedoch 1,0-2,0mm sein Eine zweite erfindungsgemaße Losung besteht dann, in die hohlraumbildenden Formkörper Bohrungen einzubringen, in die keine Stifte eingesetzt werden, sondern die Bohrungen zur Halterung dienen Dies bedingt, daß in die Haltebolzen, welche sich auf dem innenkonturbildenden Formkörper befinden, zylindrische oder konische Stifte angebracht sind, die den gleichen Lochabstand und Durchmesser wie die Bohrungen im hohlraumbildenden Formkörper aufweisen Die Bohrungen in den hohlraumbildenden Formkörper und die zylindrischen oder konischen Stifte auf den Haltebolzen sind so abzustimmen, daß beim Aufsetzen der hohlraumbildenden Formkörper ein fester Sitz erzielt wird, der die genaue Lage der holraumbildenden Formkörper garantiert und diese beim Gieß- u Erstarrungsprozeß gegen den Auftrieb sichert Die zylindrischen oder konischen Stifte besitzen dabei einen Durchmesser > 1 mm Der Durchmesser der Stifte, deren Anzahl, Form und Lage abhangig von der Große der hohlraumbildenden Formkörper ist, ist so auszulegen, daß die dazugehörigen Bohrungen diesen nicht wesentlich in seiner Stabilität schwachen
Eine weitere Losung besteht dann, daß an die Eingußelemente, die eine beliebige Form haben können, Stifte angebracht werden, welche in Bohrungen, die in die innenkonturbildenden Kernteile mit einer Schrage von 0,5-5°, vorzugsweise jedoch 0,5-1,5°, eingebracht worden sind, gesteckt werden Durch die Schräglage der Bohrungen ergibt sich zwangsläufig ein hoher Reibungs- und Verspannungseffekt, der ausreicht, dem Auftrieb der Eingußelemente wahrend des Gieß- u Erstarrungsprozesses entgegenzuwirken und somit die genaue Lage der Eingußelemente im Gußteil garantiert Der Durchmesser der Stifte sollte auch hier S o,3 mm, vorzugsweise jedoch 1-2 mm, betragen Die Anzahl der Stifte ist abhangig von der Große der Eingußelemente und sollte aus mindestens 2 oder mehreren, vorzugsweise jedoch aus 2—3 Stuck, bestehen
Ausfuhrungsbeispiel 1 Fig. 1
Die hohlraumbildenden Formkörper 1 werden erfmdungsgemaß mittels Stiften 2 an dem innenkonturbildenden Kernzug 3 befestigt Zur Befestigung des hohlraumbildenden Formkorpers 1 werden die Stifte 2 in die Bohrungen 4 des Haltebolzens 5 gesteckt
Die Anzahl der Stifte 2 kann dabei verschieden sein, jedoch vorzugsweise aus 2-3 Stuck bestehen Die Bohrungen 4 in den Haltebolzen 5 sollen eine Schrage von 0-5°, vorzugsweise jedoch 0,5-1,5°, haben
Ausfuhrungsbeispiel 2 Fig.2
Die mit Bohrungen 6 versehenen hohlraumbildenden Formkörper 1 werden erfmdungsgemaß auf die zylindrischen oder konischen Stifte 7 aufgesetzt, welche fest in den Haltebolzen 5 verankert sind Die Anzahl der Bohrungen 6 in den hohlraumbildenden Formkorpern 1 sollte dabei mmdesteins 2, vorzugsweise jedoch 2-3 betragen und eine Schrage, wie im Ausfuhrungsbeispiel 1, besitzen
Ausfuhrungsbeispiel 3 Fig 3
Die Eingußelemente 8, welche eine beliebige Form aufweisen können, werden mittels Stiften 9 an dem innenkonturbildenden Kernzug 3 befestigt Die Befestigung der Eingußelemente 8 erfolgt dadurch, daß die Stifte 9 in die Bohrungen 10 des innenkonturbildenden Kernzuges 3 gesteckt werden Die Bohrungen 10 sollen dabei eine Schrage, wie im Ausfuhrungsbeispiel 1 dargelegt ist, besitzen

Claims (4)

1. Halterung für hohlraumbildende Formkörper und Eingußelemente, insbesondere in Kolbenkokillen, wobei die Formkörper und Eingußelemente durch konische oder zylindrische Stifte mit dem Kernzug verbunden sind, gekennzeichnet dadurch, daß die hohlraumbildenden Formkörper (1) und Eingußelemente (8) mittels mehrerer Stifte (2,7,9) in schräg eingebrachten Bohrungen (4,10) in dem innenkonturbildenden Kernzugteil (3) befestigt sind.
2. Halterung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen oder konischen Stifte (7) fest in den Haltebolzen (5) verankert sind und auf ihnen die hohlraumbildenden Formkörper (1) im Preßsitz befestigt sind.
3. Halterung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (4) im Haltebolzen (5), die Bohrung (6) im hohlraumbildenden Formkörper (1) und die Bohrung (10) im innenkonturbildenden Kernzugteil (3), eine Abweichung zur lotrechten Achse um 0-5°, vorzugsweise 0,5-1,5°, besitzen.
4. Halterung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (2) im hohlraumbildenden Formkörper (1) Preßsitz besitzen und/oder eingeklebt oder während dem Herstellungsprodukt eingebracht sind.
DD26630084A 1984-08-15 1984-08-15 Halterung fuer hohlraumbildende formkoerper und eingusselemente DD229052B1 (de)

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