DD229172A1 - Einrichtung zur einstellung des wasserstandes in waschmaschinen - Google Patents

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DD229172A1
DD229172A1 DD26987684A DD26987684A DD229172A1 DD 229172 A1 DD229172 A1 DD 229172A1 DD 26987684 A DD26987684 A DD 26987684A DD 26987684 A DD26987684 A DD 26987684A DD 229172 A1 DD229172 A1 DD 229172A1
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DD
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air cushion
washing machines
shut
water
valve
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Application number
DD26987684A
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English (en)
Inventor
Dieter Herrmann
Joachim Krusche
Rainer Muenzner
Wilfried Suess
Original Assignee
Waschgeraetewerk Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Fuellstandsregelung bei Waschmaschinen. Das Ziel der Erfindung ist die Vereinfachung der Fuellstandsregelung durch Schaffung einer Umschaltmoeglichkeit der Messpunkte auf nichtelektrischem Weg. Erfindungsgemaess werden die Stellorgane fuer die Wahl der Waschprogramme mit einem Absperrventil in der pneumatischen Verbindung zwischen dem Luftpolster, das den Niveauschalter betaetigt, und einem weiteren System, das das Abfliessen eines Teiles des Luftpolsters in ein grosses Gefaess oder zurueck in den Waschbehaelter ermoeglicht, mechanisch gekoppelt. Die Erfindung ist geeignet zur Ueberwachung und Einstellung der Wasserstandshoehen in Behaeltern von Waschmaschinen und aehnlichen Geraeten. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur wahlweisen Überwachung und Einstellung mehrerer Wasserstandshöhen im Behälter von Waschautomaten und ähnlichen Geräten.
Charakteristik der bisher bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, zur Überwachung bzw. Einstellung des Füllstandes in Behältern Druckschalter einzusetzen, die über ein Luftpolster durch das Gewicht der Wassersäule geschaltet werden.
Für die Realisierung von optimal angepaßten Waschprogrammen werden üblicherweise mehrere Wasserstände benötigt. Dies wird durch mehrere unterschiedlich justierte Schaltkontakte realisiert. Diese Druckschalter können jedoch aus technischen Gründen nicht mehr als drei unabhängige Kontaktpaare enthalten.
Es ist weiterhin bekannt, einen zweiten Druckschalter für die sogenannten Sparniveaus, die für Programme mit reduzierter Waschgutmenge benötigt werden, einzusetzen. Die Umschaltung auf die jeweils benötigten Kontaktpaare der Druckschalter erfolgt durch entsprechende Kontaktpaare im Programmsteuergerät und durch zusätzliche Programmwahlschalter. Von Nachteil ist dabei der hohe Aufwand, der durch den Einsatz eines zweiten Druckschalters und der benötigten Umschalteinrichtungen entsteht.
Bekannt ist auch, zwei Wasserstände mit nur einem Niveauschalter zu messen und die übrigen durch Zeitsteuerung der Magnetventile einzustellen (siehe auch DE-AS 2647616). Von besonderem Nachteil ist bei dieser Schaltung, daß das Steuergerät zusätzliche Schaltbahnen enthalten muß und außerdem bei starken Wasserdruckschwankungen die Wasserstände im Laugenbehälter erheblich von den Normwerten abweichen können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den hohen Aufwand an elektrischen Kontakten und Steuerbahnen durch einfache Absperrorgane im pneumatischen Bereich der Druckschalter zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll, besteht in der Schaffung einer einfachen Einrichtung zur Umschaltung der für normale Wäschefüllungen vorgesehenen Wasserfüllstände auf die für verringerte Wäschefüllungen vorgesehenen Wasserfüllstände.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stellorgane für die Wahl der Waschprogramme mit einem Absperrventil in der pneumatischen Verbindung zwischen dem Luftpolster, welches den Niveauschalter betätigt, und einem großen elastischen Gefäß oder einem mit einem elastischen Medium, z. B. Luft, gefüllten Gefäß, oder über einem Absperrventil in der Verbindung zwischen dem Luftpolster, welches den Druckschalter betätigt, und einem zweiten, über einem höheren Flüssigkeitsspiegel befindlichen Luftpolster, verbunden sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das über das Absperrventil mit dem Luftpolster verbundene Gefäß ein solches Volumen aufweist, in welches soviel Luft aus dem Luftpolster abfließen kann, daß sich der Wasserstand im Laugenbehälter um den Faktor 1,2 bis 1,8 erhöht. Für ein starres Gefäß mit Luftfüllung ist dafür ein Volumen von ca. 1 dm3 pro 1 cm2 freier Wasseroberfläche am Luftpolster erforderlich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Ausführung zur proportionalen Verstellung der Schaltpunkte
Fig.2: eine Ausführung zur Verstellung der Schaltpunkte um einen Festbetrag.
Die Wasserfüllung im Laugenbehälter 7 bewirkt eine Wassersäule 1 im Steigrohr 6, über der sich ein Luftpolster 5 mit einem Druck, der der Differenz zwischen den Wasserständen im Steigrohr und Waschbehälter entspricht, bildet. Der Druck pflanzt sich bis zum Druckschalter 2 fort, der bei einem bestimmten einjustierten Wert schaltet und die Wasserzufuhr zum Laugenbehälter? über weitere Steuerorgane unterbricht.
Weiterhin ist über das Absperrventil 4 ein großes, geschlossenes Gefäß 3 mit dem Luftpolster^ verbunden. Ist dieses Ventil geöffnet, was der Stellung „normale Füllmenge" an den Bedienteilen der Waschmaschine entspricht, so fließt ein Teil der verdichteten Luft aus dem Luftpolster in das Gefäß, so daß die Wassersäule 1 und damit der Wasserstand im Laugenbehälter weiter ansteigen muß, bis der Druck für das Ansprechen des Druckschalters 2 erreicht ist.
In Fig.2 ist das Luftpolster 5 mit dem Druckschalter 2 und über das Absperrventil 4 mit dem Luftpolster 9 verbunden, daß von der Wassersäule 10, die höher als die Wassersäule 1 in den Laugenbehälter? einmündet, erzeugt wird. Ist das Absperrventil 4 geschlossen, entsteht im Luftpolster und damit am Druckschalter ein Druck entsprechend der Wasserhöhe im Laugenbehälter? über dem Wasserspiegel der Wassersäule 1, bis der justierte Schaltwert am Druckschalter 2 erreicht ist.
Wird das Absperrventil durch die Bedienorgane der Waschmaschine geöffnet, so steigt die Wassersäule 1 entsprechend dem Höhenunterschied zur Wassersäule 10 und damit muß der Wasserstand im Laugenbehälter? um diesen Betrag höher sein, um den Druckschalter 2 zum Ansprechen zu bringen.

Claims (3)

Erfindungsansprüche:
1. Einrichtung zur Wasserstandseinstellung bei Waschmaschinen, vorzugsweise mit Programmen für verminderte Füllmengen, gekennzeichnet dadurch, daß die Stellorgane für die Wahl der Waschprogramme mit einem Absperrventil (4) in der pneumatischen Verbindung zwischen dem Luftpolster (5), das den Druckschalter (2) betätigt und einem großen Gefäß (3), oder einem zweiten Luftpolster (9) über der in einem höher angesetzten Steigrohr befindlichen Wassersäule (10) verbunden sind.
2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das große Gefäß (3) ein Volumen von ca. 1 dm3 pro 1 cm2 Wasseroberfläche im Steigrohr (6) besitzt.
3. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Absperrventil (4) mit einer an sich bekannten Zusatztaste für verringerte Füllmenge verbunden ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD26987684A 1984-11-26 1984-11-26 Einrichtung zur einstellung des wasserstandes in waschmaschinen DD229172A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2190050C2 (ru) * 1996-08-05 2002-09-27 Балай С.А. Корпус датчика уровня воды в стиральной машине

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Legal Events

Date Code Title Description
IF04 In force in the year 2004

Expiry date: 20041127