DD229175A5 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von verbindungslaschen fuer elektrisch isolierende oder elektrisch leitende klebestoesse an schienen sowie einbaufertige lasche - Google Patents

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Abstract

Zum Herstellen von Verbindungslaschen fuer elektrisch isolierende oder elektrisch leitende Klebestoesse an Schienen werden in einem Formhohlraum eines Formteiles der Dicke einer auf der Lasche auszubildenden Metallklebstoffschicht entsprechende Distanzkoerper aus Isoliermaterial und im Falle der Herstellung einer Lasche fuer einen elektrisch leitenden Klebestoss zusaetzlich Koerper aus elektrisch leitendem Material angeordnet, deren Dicke groesser als jene der Distanzkoerper ist; sodann werden auf die Hohlraumflaeche des offenen Formteiles eine oder mehrere Lagen aus einem Gewebe oder Vlies aus Textil- oder Glasfasern und auf diese eine Schicht aus einem haertbaren Metallkleber aufgebracht und es wird danach der metallische Laschenkoerper in dieses Bett bis zur Anlage an den Distanzkoerpern unter Druck eingepresst und der Klebstoff unter Druck aushaerten gelassen, worauf die einbaufertige Lasche der Form entnommen wird. Durch die Herstellung der erfindungsgemaessen Lasche werden aufwendige Schweissarbeiten auf der Gleisbaustelle vermieden und die Betriebsstoerungen werden zeitlich auf ein Mindestmass beschraenkt. Fig. 1

Description

Berlin, den 17. 4, 85 64 715 17
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungslaschen für elektrisch isolierende oder elektrisch leitende Klebestöße an Schienen sowie einbaufertige Lasche
Anwendungsgebiet aer Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungslaschen für elektrisch isolierende oder elektrisch leitende Klebestöße an Schienen sowie eine einbaufertige Lasche für einen elektrisch isolierenden oder elektrisch leitenden Klebestoß an Schienen,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Herstellen von elektrisch isolierenden und elektrisch leitenden Stoßverbindungen» d» h, Isolierstößen und Kontaktstößen von Eisenbahngleisteilen werden die zu verbindenden Schienenteile, Weichenteile usw· über beiderseits derselben angeordnete Verbindungslaschen aus Metall jeweils unter Zwischenschaltung einer Metallklebstofflage miteinander verklebt, wobei die Laschen mit den Schienenteilen zusätzlich hochfest verschraubt werden» Die Klebstofflage zwischen Lasche und Schienenlaschenkammer hat eine vorbestimmte Härte sowie Druckfestigkeit und besteht beim Isolierstoß z, 8» aus einer oder mehreren Lagen eines mit einem härtbaren Klebe- bzw» Gießharz, z# B# einem Epoxyharz-Härter-Gemisch, getränkten Textil- oder Glasfasergewebe bi_w, -vlies* Die Klebstofflage hat elektrisch isolierende Eigenschaften» Zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung, d. h. eines Kontaktstoßes, ist es bekannt (AT-PS 374 216), in die Kleb-
stofflage, die auch als Zwischenlage mit dem vorerwähnten Aufbau ausgebildet sein kann, Körper aus elektrisch leitendem Material einzubetten, vorzugsweise Kugeln aus Stahl» Diese Körper werden beim Verschrauben der Lasche mit der Schiene durch die Klebstofflage hindurch gedruckt, so daß sie mit den einander zugekehrten Laschen- und Schienenflächen in Eingriff kommen» insbesondere in diese eindringen·
Da die Herstellung von elektrisch isolierenden und elektrisch leitenden Klebestößen ira liegenden Gleis wegen der erforderlichen Genauigkeit der durchzuführenden Arbeitsvorgänge, insbesondere bei der Beschichtung der Laschen mit Klebstoffbzw» Gewebematerial und bei dem allfälligen Einbringen der Kontaktkörper in die Klebstofflage, relativ kompliziert und zeitaufwendig ist und sich außerdem die Gefahr der Verschmutzung ergibt, und da ferner die erforderlichen nachträglichen Messungen der elektrischen Widerstandswerte bzw, Leitfähigkeitswerte schwierig vorzunehmen sind, ist man bisher so vorgegangen, daß die zu verbindenden Schienenendstücke mittels der erwähnten Laschen und Klebstofflagen in der Fabrik miteinander verbunden und diese Schienenpaßstücke mit der vorgefertigten Stoßverbindung in das Gleis eingeschweißt werden«
Es wäre nun aber in vielen Fällen erwünscht, den Transportaufwand für die Schienenpaßstücke, die an der Baustelle vorzunehmenden Schweißarbeiten und die damit verbundene Arbeitszeit zu vermeiden und die Schienenstoßverbindung mit geringem Aufwand an Ort und Stelle durchführen zu können·
Aus der GB-PS 2 108 184 ist es bereits bekannt, einen Formteil mit einem im wesentlichen dem Profil der Schienenlaschenkammer entsprechenden Forrahohlraum zu verwenden und in diesem Formhohlraum Distanzkörper mit einer Dicke anzuordnen, die der Dicke einer auf der Lasche auszubildenden Klebstoffschicht entspricht. Dabei wird die Form nach dem Einlegen des Laschenkörpers ohne Druckanwendung geschlossen und der Laschenkörper durch Einspritzen eines Harz/Härter-Gemisches beidseitig ummantelt* Dadurch könnte aber die einwandfreie Durchtränkung einer eingelegten Bewehrung nicht gesichert werden»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den hohen Aufwand bei der fabrikmäßigen Herstellung und dem Transport zur Baustelle sowie das Schweißen auf der Baustelle mit dem damit verbundenen hohen Zeitaufwand und den damit verbundenen Betriebsstörungen zu vermeiden«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungslaschen sowie eine einbaufertige Verbindungslasche zu schaffen, die sich sowohl für isolierende als auch für nichtisolierende Schienenstoßverbindungen eignen und es ermöglichen, dia Schienenstoßverbindung im liegenden Gleis ohne besonderen Manipulationsaufwand und unter Erzielung der gleichen Qualität der Stoßverbindung durchzuführen, wie sie bisher durch die fabrikmäßige
Herstellung der Schienenpaßstücke gewährleistet war·
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Herstellen von Verbindungslaschen für elektrisch isolierende oder elektrisch leitende Klebestöße an Schienen» bei welchem in einem im wesentlichen dem Profil der Schienenlaschenkammer entsprechenden Formhohlraum eines Formteiles der Dicke einer auf der Lasche auszubildenden Metallklebstoffschicht entsprechende Distanzkörper aus Isoliermaterial angeordnet werden, mit den Merkmalen, daß im Falle der Herstellung einer Lasche für einen elektrisch leitenden Klebestoß im Formhohlraum zusätzlich Körper aus elektrisch leitendem Material angeordnet werden, deren Dicke größer als jene der Distanzkörper ist, daß sodann sowohl im Falle der Herstellung einer Lasche für einen elektrisch isolierenden, als auch für einen elektrisch leitenden Klebstoß auf die Hohlraumfläche des offenen Formteiles eine oder mehrere Lagen aus einem Gewebe oder Vlies aus Textil- oder Glasfasern und auf diese eine Schicht aus einem härtbaren Metallkleber aufgebracht werden, und daß danach der metallische Laschenkörper in dieses Bett bis zur Anlage an den Distanzkörpern unter Druck eingepreßt und der Klebstoff unter Druck aushärten gelassen wird, worauf die einbaufertige Lasche der Form entnommen wird»
Mit der Erfindung wird erreicht, daß die Lasche nur auf einer Seite mit der bewehrten Klebstoffschicht versehen wird und daß die Bewehrung vom Klebstoff in ausreichendem Maße durchdrungen wird. Ferner wird eine gleichmäßige Verteilung der Klebstoffschicht und im Falle der Herstellung
einer Lasche für einen elektrisch leitenden Stoß auch eine sichere Kontaktgabe zwischen dem Laschenkörper und den leitenden Körpern erreicht, welche die Klebstoffschicht durchdringen und in den Laschenkörper eindringen.
Es kann von Vorteil sein, daß in den Formhohlraum vor dem Einbringen der Distanzkörper bzw. Körper aus elektrisch leitendem Material eine Trennfolie aus einem an der Formhohlraumwandung nicht haftenden Material eingelegt wird.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung einer einbaufertig vorbereiteten Lasche, die im liegenden Gleis lediglich in die mit einer Klebstoffschicht zu versehende Laschenkamraer eingesetzt und mit den Schienen verschraubt zu werden braucht. Das Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung eignet sich vorteilhaft sowohl für elektrisch isolierende als auch für elektrisch leitende Schienenstoßverbindungen, Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Schienenstoß* der mit erfindungsgemäß hergestellten Laschen ausgeführt wird, innerhalb kürzester Zeit wieder befahrbar ist, was bei der Vornahme von Verbindungsschweißungen beim Einsetzen der Paßstücke mit den im Werk gefertigten Isolierstößen und wegen der erforderlichen Nachbearbeitung derselben nicht der Fall war.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine durch Durchführung des Verfahrens bestimmte Vorrichtung, mit einem langgestreckten Formteil mit einem im wesentlichen dem Profil der Schienenlaschenkammer entsprechenden Formhohlraum sowie einer diesen abdeckenden Platte; diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Platte gegen den Formteil preßbar ist, und daß im Boden des Formhohlraumes Vertiefungen zur Aufnahme von elektrisch leitenden Körpern ausgebildet sind. Vor-
zugsweise ist die Wandung und der Soden des Formhohlrauraes durch eine Auskleidung aus einem Kunststoff gebildet» an welchem der einzubringende Klebstoff nicht haftet·
Die Erfindung bezieht sich schließlich auf eine einbaufertige Lasche für einen elektrisch isolierenden oder elektrisch leitenden Klebestoß an Schienen, mit einem Laschenkörper aus Metall* dadurch gekennzeichnet, daß nur auf die Laschenkammerseite des Laschenkörpers eine Lage aus einem härtbaren Metallklebstoff aufgebracht ist, die an ihrer Außenseite gegebenenfalls mit einer oder mehreren Lagen aus Textil- oder Glasfasergewebe versehen ist und in die Distanzhalter und im Falle einer Lasche für einen elektrisch leitenden Klebstoß zusätzlich elektrisch leitende Körper eingebettet sind, die mit dem Laschenkörper in Eingriff stehen und aus der Klebstofflage vorstehen»
Als elektrisch leitende Körper können vorzugsweise Stahlkugeln Verwendung finden»
Ausführunpsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden» Es zeigen:
Fig# 1: eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einer in dieser angeordneten Lasche, wobei die linke Hälfte von Fig. 1 die Herstellung einer Lasche für einen
Kontaktstoß und die rechte Hälfte die Herstellung einer Lasche für einen Isolierstoß zeigt;
Fig, 2: eine Seitenansicht der Vorrichtung nach
Fig. 1;
Fig, 3: einen vergrößerten Schnitt durch die er
findungsgemäße Vorrichtung in der rechten Hälfte nach der Linie 3'-3' in Fig, I und
Fig, 4: ein vergrößertes Detail aus Fig, 3,
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist im wesentlichen einen langgestreckten, quaderförmigen Formteil 1 aus Stahl mit einem Formhohlraum 2 und eine Druckplatte 3 auf, die mittels eines Stempels 4 einer weiter nicht gezeigten Presse gegen die Oberseite einer in den Formhohlraum 2 eingelegten Schienenverbindungslasche L drückbar ist. Die Druckplatte 3 ist ferner mittels an den Seiten des Formteiles 1 schwenkbar gelagerten Spannhebeln 5 festspannbar, wie dies noch erläutert werden wird.
Der Formhohlraum 2 hat eine der Lasche L entsprechende Länge und im Schnitt im wesentlichen das Profil der Laschenkammer einer Schiene, Wie di3 Fig, 1, 3 und 4 ze.igen, weist der Formhohlraum 2 an seinem Boden 2* im Bereich der Laschenenden und im Bereich der äußeren von vier Laschenbohrungen Vertiefungen 6 auf, deren Funktion noch erläutert werden
wird* Gemäß der linken Hälfte von Fig« 3 sind der Formhohlraumboden 2" und die Wandung des Formhohlraumes durch eine Auskleidung 2" aus Kunststoff gebildet. Vom Boden des Formhohlraumes 2 stehen an den Stellen der Bohrungen 7 der Lasche L Zapfen 8 vor, die mit dem Formteil 1 bzw, der Auskleidung 2" einstückig ausgebildet sind und die in die Bohrungen eindringen, um einen Eintritt von Klebstoff in diese Bohrungen beim Einpressen der Lasche L in den Formhohlraum zu verhindern.
Gemäß der rechten Hälfte von Fig, I werden zur Herstellung einer Lasche für einen Isolierstoß auf die geneigten Formhohlraumwände und auf den Formhohlraumboden 2' zumindest nahe den Laschenenden und im Bereich der Laschenbohrungen 7 mehrere Distanzkörper 9 aus Isoliermaterial aufgebracht» deren Dicke der auszubildenden Klebstoffzwischenlage entspricht. Bei Ausbildung einer Lasche für einen Kontaktstoß werden anstelle der Distanzkörper 9, die an den Laschenenden und im Bereich der Bohrungen 7 am Boden 2 angeordnet sind, beim gezeigten Ausführungsbeispiel in die Vertiefung 6 Stahlkugeln IO eingelegt, deren Durchmesser etwas größer als die Dicke der Distanzkörper 9 ist. Danach werden gegebenenfalls - auf jeden Fall aber beim Herstellen eines Isolierstoßes - in den Formhohlraum 2 eine oder mehrere Lagen 11 aus einem Textil- oder Glasfasergewebe eingebracht und auf dieses eine Schicht 12 aus kalt- oder wärmehärtbarem Klebeharz aufgebracht. Das Kunststoffmaterial der Auskleidung 2" ist so gewählt, daß es nach dem Aushärten des Klebstoffes an der Klebstofflage nicht haftet. In dieses vorbereitete Bett wird der eigentliche Laschenkörper L
eingelegt und es wird die Druckplatte 3 aufgebracht· Über den Stempel 4 wird auf die Druckplatte 3 ein ausreichender Preßdruck aufgebracht» so daß die Lasche L in das Bett bis zur Anlage an den Distanzkörpern 9 eingedrückt wird. Durch den Einpreßvorgang werden die eingelegten Stahlkugeln 10, die eine größere Härte als das Laschenmaterial haben, in die Lasche L etwas eingedrückt, wie dies Fig» 4 zeigt. Mit Hilfe der Spannhebel 5 wird die Druckplatte 3 zum Aushärten des Klebstoffes festgespannt·
Nach dem Aushärten des Klebstoffes wird die fertige beschichtete Lasche dem Formteil 1 entnommen und in einen Foliensack eingeschweißt, um sie gegen Feuchtigkeit und Verschmutzung zu schützen, und ist zum Transport an die Baustelle bereit. Dort braucht lediglich in die Laschenkammer eine Schicht aus dem erwähnten Klebstoff eingebracht zu werden, die sodann beim Verschrauben der Lasche mit den Schienen mit der Klebstofflage der Lasche bzw» mit dem an der Außenseite klebstofflosen Gewebe oder Vlies aus Textil- oder Glasfasern eine aushärtende Klebeverbindung eingeht. Dabei werden im Falle des Kontaktstoßes die Stahlkugeln 10, die aus der laschenseitigen Klebstofflage vorstehen (Fig. 4), durch die schienenseitige Klebstoffschicht in das Material der Laschenkammer eingedrückt, wodurch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Lasche und Schiene hergestellt wird.
Bei der Herstellung einer Lasche für einen Isolierstoß werden die Stahlkugeln 10 weggelassen und es werden über den Vertiefungen ebenfalls Distanzkörper 9 aus elektrisch isolierendem Material angeordnet, wie dies die Fig. 1 und 3 in der
rechten Hälfte zeigen*
Die Erfindung ist nicht auf das erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt, dieses kann vielmehr im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden» So kann anstelle der Auskleidung 2* aus Kunststoff oder zusätzlich zu dieser in den Formhohlraum 2 eine diesen bedeckende Trennfolie aus einem Material eingelegt werden, das ein Anhaften der Klebstofflage 12 am Formhohlraum verhindert und mit dem ausgehärteten Klebstoff lediglich eine schwache Haftverbindung eingeht; die Trennfolie ist dann nach dem Entfernen der Lasche aus dem Formteil von der Klebstofflage leicht abziehbar«
Anstelle der beim gezeigten Ausführungsbeispiel verwendeten Kugeln 10 könnten natürlich auch Metallkörper mit anderer Gestalt verwendet werden, die beim Verschrauben der Lasche mit der Schiene die schienenseitige Klebstoffschicht durchdringen und mit dem Schienenmaterial zur Erzielung einer elektrisch leitenden Verbindung in Eingriff kommen·
Es versteht sich ferner, daß die Klebstofflage bei der Herstellung von Laschen für elektrisch leitende Schienenstoßverbindungen auch ohne eingebettetes Gewebe bzw, Vlies ausgebildet werden kann«

Claims (6)

- 11 Erfindungsanspruch
1« Verfahren zum Herstellen von Verbindungslaschen für elektrisch isolierende oder elektrisch leitende Klebestöße an Schienen, bei welchem in einem im wesentlichen dem Profil der Schienenlaschenkammer entsprechenden Formhohlraum
eines Formteiles der Dicke einer auf der Lasche auszubildenden Metallklebstoffschicht entsprechende Distanzkörper aus Isoliermaterial angeordnet werden, gekennzeichnet dadurch, daß im Falle der Herstellung einer Lasche für einen elektrisch leitenden Klebestoß im Formhohlraum zusätzlich Körper aus elektrisch leitendem Material angeordnet werden, deren Dicke größer als jene der Distanzkörper ist,
daß sodann sowohl im Falle der Herstellung einer Lasche
für einen elektrisch isolierenden als auch einen elektrisch leitenden Klebstoß auf die Hohlraumfläche des offenen
Formteiles eine oder mehrere Lagen aus einem Gewebe oder
Vlies aus Textil- oder Glasfasern und auf diese eine
Schicht aus einem härtbaren Metallkleber aufgebracht werden, und daß danach der metallische Laschenkörper in dieses Bett bis zur Anlage an den Distanzkörpern unter Druck eingepreßt und der Klebstoff unter Druck aushärten gelassen wird, worauf die einbaufertige Lasche der Form entnommen wird,
2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in
den Formhohlraum vor dem Einbringen der Distanzkörper
bzw. Körper aus elektrisch leitendem Material eine Trennfolie aus einem an der Formhohlraumwandung nicht haftenden Material eingelegt wird.
3· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, mit einem langgestreckten Formteil mit einem im wesentlichen dem Profil der Schienenlaschenkammer entsprechenden Formhohlraum sowie einer diesen abdeckenden Platte, gekennzeichnet dadurch, daß die Platte (3) gegen den Formteil (1) preßbar ist, und daß im Boden (21) des Formhohlraumes (2) Vertiefungen (6) zur Aufnahme von elektrisch leitenden Körpern ausgebildet sind,
4· Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Wandung und der Boden des Formhohlraumes (2) durch eine Auskleidung (2") aus einem Kunststoff gebildet ist, an welchem der einzubringende Klebstoff nicht haftet»
5· Einbaufertige Lasche für einen elektrisch isolierenden oder elektrisch leitenden Klebestoß an Schienen, hergestellt mit einer Form nach Punkt 3 oder 4, mit einem Laschenkörper aus Metall, gekennzeichnet dadurch, daß nur auf die Laschenkamraerseite des Laschenkörpers eine Lage aus einem härtbaren Metallklebstoff aufgebracht ist, die an ihrer Außenseite gegebenenfalls mit einer oder mehreren Lagen aus Textil- oder Glasfasergewebe versehen ist und in die Distanzhalter und im Falle einer Lasche für einen elektrisch leitenden Klebstoß zusätzlich elektrisch leitende Körper eingebettet sind, die mit dem Laschenkörper in Eingriff stehen und aus der Klebstofflage vorstehen.
6. Lasche nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die elektrisch leitenden Körper Stahlkugeln sind*
- Hierzu 1 Seite Zeichnungen.
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