DD229197A1 - Dichtungsanordnung fuer axial verschiebbare zylinder - Google Patents

Dichtungsanordnung fuer axial verschiebbare zylinder Download PDF

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DD229197A1
DD229197A1 DD26976284A DD26976284A DD229197A1 DD 229197 A1 DD229197 A1 DD 229197A1 DD 26976284 A DD26976284 A DD 26976284A DD 26976284 A DD26976284 A DD 26976284A DD 229197 A1 DD229197 A1 DD 229197A1
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DD
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sealing element
bellows
sealing
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cylinder
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DD26976284A
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Inventor
Erwin Klemann
Volkmar Drechsler
Original Assignee
Inst Energieversorgung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
    • F16L5/02Sealing
    • F16L5/025Sealing the pipe being movable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung fuer axial verschiebbare Zylinder, z. B. zum Abdichten des Ringraumes bei schutzrohrverlegten warm- und kaltgehenden Rohrleitungen. Ziel der Erfindung ist eine Dichtungsanordnung, die leicht herstellbar und einfach zu warten ist sowie einem geringen Verschleiss unterliegt. Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Dichtungsanordnung zu realisieren, die mit einer geringen Anzahl von Faltenbaelgen auskommt und in bezug auf die Dichtheit eine grosse Zuverlaessigkeit aufweist. Erfindungsgemaess wird bei einer Kombination von Faltenbalg und Dichtelement letzteres so vorgespannt befestigt, dass Axialverschiebungen zunaechst vom Faltenbalg und bei Ueberschreitung der Hubbegrenzung durch Gleiten des Dichtelementes auf dem Innenzylinder ausgeglichen werden.

Description

Titel der Erfindung
Dichtungsanordnung für axial verschiebbare Zylinder
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für axial verschiebbare Zylinder mit vielen kleinen und wenigen großen Hin- und Herbewegungen, z. B. zum Abdichten des Ringraumes bei schutzrohrverlegten v/arm- und kaltgehenden Rohrleitungen, wenn der Ringraum mit einem besonderen Druck oder Unterdruck oder einem besonderen Medium beaufschlagt werden soll.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für die Aufgabe, zwei funktionsmäßig voneinander getrennte Räume auch bei rotierenden oder hin- und hergehenden Bauelementen gegeneinander abzudichten, gibt es in der Technik zahlreiche Lösungen. Zur Dichtung an der Welle, der Stange oder dem Degenrohr werden vorwiegend dynamische Berührungsdichtungen, wie Gieitringdichtungen, Stopfbuchspackungen sowie Lippen- und Formdichtungen eingesetzt, die mit dem Gehäuse fest verbunden sind. Um fehlende Planparallelität der Dichtflächen, thermische Dehnungen sowie den Reibungsverschleiß an den Dichtflächen auszugleichen, besitzen die Dichtungskonstruktionen entsprechende elastische Teile. Zur Unterstützung dieser Wirkung sind auch Kombinationen von Dichtungseinrichtungen bekannt. So wird z. B. in der DE-PS 2 309 047 eine Kombination von radialem Dichtelement
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und einer Membran vorgeschlagen, die hier auch die Aufgabe hat, für das eigentliche Dichtelement den Anpreßdruck zu erzeugen.
Alle diese Dichtungen haben den Nachteil, daß bei jeder auch noch so kleinen Relativbewegung der gegenseitig abzudichtenden Bauteile auch eine Gleitbewegung an der Dichtfläche auftritt, diese damit einem gewissen Verschleiß unterliegt und niemals völlig dicht ist.
Eine Sonderstellung unter den Abdichtungen nehmen die Faltenbälge ein, da sie sowohl am Gehäuse als auch am beweglichen Teil fest angeschlossen sind und durch ihre Verformbarkeit Langenanderungen ermöglichen. Sie lassen sich jedoch nur bei Axialbewegungen und auch dort nur bis zu einer vom Faltenbalg abhängigen Bewegungslänge einsetzen. Um den letzteren Nachteil zu vermeiden, wurde z. B. in der DE-PS 2257 116 vorgeschlagen, mehrere Faltenbälge hintereinander anzuordnen, um größere Langenanderungen zu ermöglichen. Für sehr große Hin- und Herbewegungen ist diese Lösung auf Grund der großen Zahl von hintereinander anzuordnenden Faltenbälgen nicht zu vertreten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Dichtungsanordnung für axial verschiebbare Zylinder zu entwickeln, bei der eine Vielzahl von kleinen und wenige große Dehnungen in Axialrichtung beherrscht werden müssen. Sie soll leicht herstellbar und einfach zu warten sein sowie einem geringen Verschleiß unterliegen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dichtungsanordnung zu realisieren, die es ermöglicht, mit einer geringen Anzahl hintereinander angeordneter Faltenbälge auszukommen, und die trotz geometrisch einfach geformter Dichtelemente in Bezug auf die Dichtheit eine große Zuverlässigkeit aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Dichtungsanordnung aus einer Kombination von Faltenbalg und dynamischer Berührungsdichtung besteht, bei der der Faltenbalg beidseitig Hubbegrenzungen besitzt und das Dichtelement der dynamischen Berührungsdichtung durch ein Spannband ο. ä. so auf den Innenzylinder gepreßt wird> daß seine Verschiebekraft größer als die Verstellkraft des Faltenbalges ist. Kleine Dehnwege werden somit ausschließlich durch Verformung des Faltenbalges aufgenommen, ohne daß das Dichtelement verschoben wird. Übersteigen die Axialverschiebungen den durch die Hubbegrenzungen festgelegten Dehnweg des Faltenbalges,, so beginnt das Dichtelement auf dem Innenzylinder zu gleiten. Bei dieser Anordnung ist der Faltenbalg auch in der Lage, kleinere Abweichungen in der Koaxialität der gegenläufig bewegten Zylinder auszugleichen und somit auch in dieser Hinsicht das Dichtelement zu entlasten.
Das Dichtelement kann entweder ein gummielastischer Profilring oder als Stopfbuchse ausgebildet sein. Um den Verschleiß des Dichtelementes weiter zu vermeiden, kann die erfindungsgemäße Lösung so gestaltet werden, daß das Dichtelement nur in dem Maße vorgespannt wird,wie es für seine Dichtungsfunktion erforderlich ist, während zur Erzeugung des notwendigen Verschiebewiderstandes neben dem Dichtelement zusätzlich ein Schleppring angeordnet ist, der dann gleichzeitig die Aufgabe der Säuberung der Zylindergleitfläche übernimmt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden, bei dem es sich im speziellen Fall
um die Abdichtung des Ringraumes einer in einem Schutzrohr verlegten Wärmeversorgungsleitung handelt, bei der der Ringraum zwischen Medium- und Schutzrohr evakuiert oder mit einem Schutzgas gefüllt werden soll. Während im normalen Betriebszustand die Temperaturänderungen des Mediumrohres nur gering sind, erreichen sie beim An- oder Abfahren der Leitung sehr große Werte. Dementsprechend sind die Dehnwege während des normalen Betriebszustandes klein und können allein vom Faltenbalg aufgenommen werden, während sie beim An- und Abfahren der Leitung so groß sind, daß sie nur durch Verschiebungen des Dichtelementes ausgeglichen werden können.
Die zugehörige Zeichnung zeigt in Fig. 1 den Innenzylinder 1 des Mediumrohres mit dem als Profilring ausgebildeten Dichtelement 2, gegen das sich der am konzentrischen Außenzylinder 3 befestigte Faltenbalg 4 abstützt. Das Dichtelement 2 wird vom Spannband 5 umschlossen, mit dem die notwendige Anpreßkraft und damit Verschiebekraft des Dichtelementes 2 erzeugt wird. Zur Gewährleistung der Einhaltung der zulässigen Verformung des Faltenbalges 4 ist die Hubbegrenzung 6 vorgesehen. Sobald der Faltenbalg 4 an der Hubbegrenzung 6 anliegt, überträgt die Hubbegrenzung 6 die Verschiebekraft vom Dichtelement 2 auf den Außenzylinder 3, ohne den Faltenbalg 4 weiter zu verformen. In einer zweiten Anordnung nach Fig. 2 wird auf das besondere Spannband 5 um das Dichtelement 2 verzichtet und der erforderliche Verschiebewiderstand dadurch erzeugt, daß neben dem Dichtelement 2, verbunden mit dem Faltenbalg 4, ein Schleppring 7 angeordnet ist, der wiederum so auf den Innenzylinder 1 gepreßt wird, daß sein Verschiebewiderstand größer als die Verstellkraft des Faltenbalges 4 ist.

Claims (4)

Erfindungsanspruch
1. Dichtungsanordnung für axial verschiebbare Zylinder mit vielen kleinen und wenigen großen Hin- und Herbewegungen, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem am Innenzylinder (l) anliegenden Dichtelement einer dynamischen Berührungsdichtung und dem Außenzylinder (3) ein Faltenbalg (4) mit Hubbegrenzung (6) eingebunden ist und das Dichtelement eine Spannvorrichtung (5) besitzt, mit der es so am Innenrohr (l) angepreßt wird, daß der Verschiebewiderstand des Dichtelementes größer als die Verstellkraft des Faltenbalges (4) ist.
2. Dichtungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dichtelement der dynamischen Berührungsdichtung als Stopfbuchse ausgebildet ist.
3. Dichtungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dichtelement (2) der dynamischen Berührungsdichtung ein gummielastischer Profilring mit Spannband (5) ist.
4. Dichtungsanordnung nach Punkt 1 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß neben dem Dichtelement (2) anstelle des Spannbandes (5) ein vorgespannter Schleppring (7) angeordnet und mit dem Faltenbalg (4) verbunden ist.
- Hierzu ein Blatt Zeichnungen
DD26976284A 1984-11-22 1984-11-22 Dichtungsanordnung fuer axial verschiebbare zylinder DD229197B5 (de)

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DD229197B5 DD229197B5 (de) 1993-10-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111828753A (zh) * 2020-07-28 2020-10-27 温州安荷桥科技有限公司 可水平位移的建筑用管道连接结构

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RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
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