DD229205A1 - Waermeuebertragungsvorrichtung, insbesondere fuer verunreinigte medien - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Waermeuebertragungsvorrichtung mit beweglichen Waermeuebertragungselementen, die grundsaetzlich fuer einen funktionssicheren Dauerbetrieb in allen fluessigen Waermequellenmedien, vorzugsweise in Sanitaer- und Kuechenabwaessern, geeignet ist. Die Erfindung hat den Zweck, eine effektive Selbstreinigungswirkung der Waermeuebertragungsflaechen bzw. eine optimale Waermeuebertragungsleistung mittels einfacher und platzsparender Bauteile zu realisieren. Erfindungsgemaess werden die Waermeuebertragungselemente dazu so gestaltet, dass sie aus zwei koaxial zueinander angeordneten Rohren fuer die Nutzenergievor- und -ruecklauffuehrung gebildet werden, wobei das Aussenrohr elastisch oder biegesteif ist und das Innenrohr ausschliesslich aus flexiblem Material besteht. Das Innenrohr ist im Nutzenergiestrom und das Aussenrohr im Waermequellenmedium frei beweglich, woraus Schwenk-, Pendel-, Schlinger- bzw. Auslenkbewegungen resultieren. Fig. 3
Description
Wärmeübertragungsvorrichtung, insbesondere für verunreinigte Medien
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmeübertragungsvorrichtung mit beweglichen Wärmeüb ertragungs element en, die grundsätzlich für einen funktionssicheren Dauerbetrieb in allen flüssigen Wärmequellenmedien entwickelt und insbesondere für die Erzielung optimaler Betriebsverhältnisse beim Einsatz in Wärmequellenmedien mit stark feststoffhaltiger bzw. dickstoffangereicherter Konfiguration geeignet ist» Der Vorzugsanwendungsbereich erstreckt sich im wesentlichen auf die wärmeenergetische Nutzung von Sanitär- und Küchenabwässern, unterschiedlichsten schmutzbehafteten Industrieabwässern sowie allen natürlichen Gewässerarten»
Ein Hauptanliegen bei der Betreibung von Wärmeübertragern, vor allem in verunreinigten Medien, besteht darin, Inkus tat ionen, Belagbildungen und teilweise oder völlige Zusetzungen bzw· Verstopfungen sowohl zwischen den äußeren Wärmeübertragungsflächen als auch in den inneren S trömungs querschnitt en der Wärmeüb ertragungs elemente mit möglichst einfachen Mitteln zu verhindern, um dauerhafte maximale Wärmeübertragungsleistungen bei minimalem Kostenbedarf zu erhalten· Der gegenwärtige Stand der Technik zeigt, daß zur Lösung dieser Problematik vorzugsweise Vorrichtungen mit beweglichen Wärmeübertragungselementen verwendet werden. Im DD-WP 252904 wurde dazu eine Prinziplösung offenlegt, welche im Vergleich zu zahlreichen anderen veröffentlichten Gestaltungsvorschlägen die günstigsten Funktions- und Einsatzmerkmale aufweist« Inhalt der genannten Erfindung ist, die Wärmeübertragungselemente des Wärmeübertragers einer selbständigen, von den StrömungsVerhältnissen abhängigen, freien Bewegung innerhalb des Strömungskanals bzw· Durchflußbereiches des oftmals mit Verunreinigungen versehenen Wärmequellenmediums zu unterwerfen· Die Wärmeübertragungselemente werden ausschließlich aus flexiblen, unmittelbar nebeneinander angeordneten.Strömungskanälen für Nutzenergieträgervor- und -rücklauf gebildet, wobei diese Vor- und
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Rücklaufkanäle an einem Ende miteinander kurzgeschlossen sind und ansonsten keinerlei Verbindung zu weiteren Vorrichtungsteilen besitzen sowie am anderen Ende mit einem Vor- und Rücklaufverteilersystem verbunden sind, wodurch Schwenk-, Pendel-, Schlinger- bzw» Auslenkbewegungen der Wärmeübertragungselemente erreicht werden· Bedingt durch diese Bewegungsfähigkeit und die damit verbundene mechanische Reinigungswirkung wird einem Anlagern von Verunreinigungen an den Außenflächen der Wärmeübertragungselemente sowie einem Zusetzen der Strömungsquerschnitte zwischen einzelnen Wärmeübertragungselementen vorgebeugt· Diese Ausführung gewährleistet jedoch an den Innenflächen der Wärmeübertragungselemente keinen ausreichenden Schutz gegen Belagbildungen bzw· Inkrustationen, häufig hervorgerufen durch das meist im Hutzenergieträgerstrom gelöste oder kolloidal vorliegende Kaliumcarbonat (CaCO^), so daß bei steigender Einsatzdauer verminderte Wärmedurchgangs zahlen bzw· Wärmeübertragungsleistungen entstehen· Weiterhin sind zum Zusammenfügen und Umlenken der Vor- und Rücklaufkanäle sowie zu deren Kopplung mit dem Vor- und Rücklaufverteiler relativ fertigungsintensive Abdicht- und Verbindungsmittel erforderlich·
Eine im Rahmen des DD-WP 261737 beschriebene Erfindung enthält ebenfalls bewegliche Wärmeübertragungselemente, welche aus langgestreckten starren Strömungskanälen hohen Wärmeleitvermögens bestehen· Die Vor- und Rücklaufkanäle sind hierbei \) auch an einem Ende miteinander kurzgeschlossen und besitzen keinerlei Verbindung zu weiteren Vorrichtungsteilen· Am anderen Ende werden die Strömungskanäle mit einem oder mehreren elastischen Anschlußteilen dichtend verbunden und am Vor- und Rücklaufverteiler entsprechend befestigt· Die .somit erlangte Beweglichkeit der Wärmeübertragungselemente garantiert auch hierbei nur eine Reinigungswirkung an den äußeren Wärmeübertragungsflächen· Aufgrund der notwendigen lagefixierung zur Schaffung problemloser Montagemöglichkeiten zwischen den Strömungskanälen der Wärmeübertragungs elemente sowie Vor- und Rücklaufverteiler ergeben sich zusätzliche Herstellungsaufwendungen für die gesamte Vorrichtung· Ferner ist es nicht als vorteilhaft anzusehen, daß die in einer bevorzugten Aus-
führung dargestellten Strömungskanäle der Wärmeübertragungselemente in das elastische Anschlußstück einvulkanisiert sind, wozu eine außerordentlich komplizierte Vulkanisationspreßform benötigt wird und hohe Genauigkeitsanforderungen an die zusammengefügten Strömungskanäle für Nutzenergievor- und -rücklauf und das Strömungskanalumlenkstück gestellt werden.
Neben den bereits aufgeführten nachteiligen Aspekten sind beide erläuterten Wärmeübertragervarianten, jeweils in mehr oder weniger ausgeprägter Form, durch einen relativ großen Platz- und Massebedarf gekennzeichnet«
Die Erfindung hat den Zweck, eine Wärmeübertragungsvorrichtung mit frei beweglichen Wärmeübertragungs element en zu finden, welche gegenüber den vorhergehend beschriebenen Lösungen durch einfache, platz- und massesparende sowie insgesamt kostenminimierte Bauteile charakterisiert ist und darüber hinaus verbesserte bzw· optimale Wärmeübertragungsverhältnisse mit hohem Dauerbeständigkeitsvermögen ermöglicht·
Der Erfindung liegt gemäß vorgenannter Zielstellungen die Aufgabe zugrunde, die Wärmeübertragungs vorrichtung so zu konzipieren, daß die freie Beweglichkeit der Wärmeübertragungselemente in der Weise realisiert wird, daß funktions- bzw· wärmeleistungsmindernde Belagbildungen und Vers topfungs er scheinungen um die inneren und äußeren Kontakt- bzw· Wärmeübertragungs« flächen vollständig ausgeschlossen werden. Desweiteren soll die komplette Vorrichtung sehr einfach herstellbar sein und unkomplizierte Montage- und Demontagemöglichkeiten, zwecks Verbesserung der Zugänglichkeit tzw. Verkürzung der Instandhaltungsaufwendungen, absichern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Wärmeübertragungs elemente aus zwei koaxial ineinander geführte, geradlinig oder bogenförmig gestaltete und querschnittsmäßig unterschiedlich profilierbare Rohrkanäle für Vor- und
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Rücklauf des Hutzenergieträgers gebildet werden, wobei das von einem starren, mittels elastischem Anschlußelement auslenkbar gemachte oder durchgängig flexibel ausgelegte Außenrohr umschlossene Innenrohr im gesamten Rohrkanalbereich in allen Ebenen frei beweglich ist und sich dazu ausschließlich aus flexiblen bzw· sehr elastischen Materialien, vorzugsweise Gummi- oder Plastwerkstoffen, zusammensetzt· Das Außenrohr wird dabei einerseits an dessen stirnseitiger Endfläche, welche keinerlei Verbindungsglieder zu dem vom Wärmequellenmedium durchströmten Wärmeübertragerbehälter besitzt, mit einem Verschlußteil dicht verschlossen und andererseits über ein elastisches Anschlußelement an eine Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe angeschlossen· Das ebenfalls mit dem Vor- und Rücklaufverteiler über ein Halte- und Abdichtelement in Verbindung stehende Innenrohr ragt mit seiner offenen s t ims e it igen Endfläche so weit in das äußere Rohr hinein, daß sich ein definierter, zur Umlenkung des Uutzenergiestromes erforderlicher und von den jeweiligen Strömungsverhältnissen sowie Rohrgeometrien abhängiger Abstand zum Verschlußteil ergibt« Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Ausbildung wird sowohl eine freie Beweglichkeit des Außenrohres im Wärmequellenmedium als auch des Innenrohres im Uutzenergiemedium mit außerordentlich einfachen Mitteln realisiert· Die erzeugten Schwenk-, Pendel-, Schlinger- bzw· Auslenkbewegungen der beiden, das Wärmeübertragungselement bildenden Rohrkanäle entstehen infolge auftretender Impulsstromdifferenzen, welche im wesentlichen auf Massestrom- und Strömungsgeschwindigkeitsunterschiede sowie mitgeführte Verunreinigungen zurückzuführen sind· Heben dem damit bewirkten intensiven Selbstreinigungseffekt bzw« der sicheren Verhütung von Belag- und Inkrustationsbildungen an der zur Wärmeübertragung dienenden äußeren und inneren Wärmeübergangsfläche des Außenrohres kommt es im Nutzenergieträgerstrom, der durch den von beiden Rohren gebildeten Ringkanal transportiert wird, zur verstärkten Wirbel- bzw· Turbolenzanfachung, woraus zusätzliche Verbesserungen hinsichtlich der Wärmeübergangskoeffizienten und somit der Wärmeübertragungsleistung resultieren·
Erfindungswesentlicli ist außerdem, daß das flexible Innenrohr im Anschlußbereich zum Vor- und Rücklaufverteiler mit einem Halte- und Abdient element aus gleichem oder anderem elastischen Material zusammengefügt ist, um in dieser Kombination eine Rohrhalterung, eine druckdichte Trennung zwischen dem Vor- und Rücklaufkanal der Wärmeübertragungselemente sowie eine problemlos lagefixierte Verbindung zwischen den Wärmeübertragungselementen und der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe zu schaffen·
Bei Benutzung von Wärmeübertragungs element en mit starrem Außenrohr und gekoppeltem elastischen Anschlußelement mit Profilsektionen wird das am Innenrohr befestigte Halte- bzw. Abdichtelement zwischen der Stirnfläche dieses elastischen Anschlußelementes, welches in einem, mit dem Wärmeübertragergehäuse verbundenen Aufnahmeflansch gelagert ist und in dem sich stirnseitig eingearbeitete Durchlaßkanäle befinden, und der Stirnfläche des aufzusetzenden bzw. anzuflanschenden Druckflansches der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe festgeklemmt· Diese spezielle Anordnung ermöglicht auch eine fertigungstechnisch und technologisch sehr zweckmäßige Konstruktion der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe sowie des elastischen Anschlußelementes· Das Anschlußelement mit Profilsektionen, welches vorzugsweise eine axiale Durchgangsbohrung und radiale Formnut enthält, ist als einfaches Einzelteil herstell- bzw· vulkanisierbar. Es kann mit ausreichend großer Vorspannung auf das mit einem Halte- und Dichtungsbund, der etwa der Formnut entspricht, versehene starre Außenrohr aufgeschoben werden, wodurch eine dauerhaft formschlüssige und druckdichte Verbindung mit jederzeit demontagefähiger Funktion garantiert wird· Bei Benutzung von Wärmeübertragungs element en mit flexiblem Außenrohr wird dieses im Bereich des Vor- und Rücklaufverteilers lediglich an einem elastischen Anschlußelement mit einfachem Lochs.cheibenprofil, durch die das mit einem Haltebzw· Abdichtelement ausgestattete flexible Innenrohr koaxial hindurchgeführt werden kann, befestigt· An der Stirnfläche dieses elastischen Anschlußelementes, auf der sich das Hai-
te- und Abdicht element des flexiblen Itinenrohres abstützt, sind radial verlaufende Durchgangskanäle als Zu- bzw· Abflußleitungen des Hutζenergieträgers zur Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe angebracht· Lagefixierung und Abdichtfunktionen werden in analoger Weise wie bei Verwendung von Wärmeübertragungselementen mit starren Außenrohren erreicht«
Eine Vorzugsvariante beinhaltet, daß Außen- und Innenrohr gemeinsam an ein elastisches Anschlußelement mit Bundbuchsenprofil koaxial und druckdicht zueinander angeschlossen werden· Dieses Anschlußelement ist weiterhin so gestaltet, daß der von beiden flexiblen Rohren erzeugte Ringkanal über radiale Durchgangslöcher im elastischen Anschlußelement mit dem Vor- und Rücklauf verteiler verbunden ist und beide Buchsenstirnflächen als Abdichtung zwischen dem Wärmequellenmedium sowie dem Hutzenergieträgervor- und -rücklauf dienen. Der Abdichteffekt entsteht infolge der Klemmwirkung beim Anflanschen des Druckflansches der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe an den Aufnahmeflansch des Wärmeübertragergehäuses·
nachfolgend wird die erfindungsgemäße Lösung anhand detaillierter Beispiele näher erläutert· In den Zeichnungen zeigen:
Pig· 1: Die Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragungsvorrichtung mit Wärmeübertragungselementen aus starren Außenrohren
Pig· 2; Die Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragungsvorrichtung mit funktionskominiert er Halte- und Abdichtplatte
Pig· 3: Die Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Variante
- eines Wärmeübertragungselementes mit flexiblem Außen- und Innenrohr
Pig· 4: Die Schnitt ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Variante eines Wärmeübertragungselementes mit flexiblem Außen- und Innenrohr
Die erfindungsgemäße Wärmeübertragungs Vorrichtung, insbesondere für verunreinigte Medien, besteht aus einer Vielzahl von Wärmeübertragungs element en 1, die von einem Aufnahmeflansch 14 gehalten werden und die sich innerhalb des von einem Wärmequellenmedium W durchströmten Wärmeübertragergehäuse 15, außerdem gebildet durch das Behälterrohr 16 und den Abschlußdeckel 17, frei bewegen können· Die Wärmeübertragungselemente 1 setzen sich aus jeweils einem starren Außenrohr 2, das am unteren Ende mit einem Verschluß teil 3 verschlossen ist und am oberen Ende einen Halte- und Dichtungsbund 4 besitzt, zusammen· Das elastische Anschlußelement mit Profilsektionen 5, welches vorzugsweise aus Gummiwerkstoffen mit einer Härte von 40···80 Shore A herzustellen ist, wird so weit auf das Außenrohr 2 geschoben, bis der Halte- und Dichtungsbund in die Fonnnut einrastet· Zur Erzielung einer ausreichenden Vorspannung bzw· funktionssicheren Dichtverbindung sind die maßgebenden Innendurchmesser des elastischen Anschlußelementes 5 entsprechend kleiner zu halten als die Außendurchmesser des Außenrohres 2 sowie Halte- und Dich« tungsbundes 4· Durch die auf das Verschlußteil 3 wirkenden Vertikalkräfte, die vom Hutzenergieträgerstrom erzeugt werden, ergibt sich ein zusätzlicher Abdichteffekt zwischen Halte- und Dichtungsbund 4 sowie der Formnut des elastischen Anschlußteiles 5· Das flexible Innenrohr 7 der Rohreinschubbaugruppe 6, an das keine Forderungen bezüglich eines guten Wärmeleitvermögens gestellt werden, sitzt koaxial sowie frei beweglich im Außenrohr 2 und ist mit einem Halte- und Abdichtelement 8 verbunden. Die Halte- und Abdichtelemente 8 werden beim Versshrauben der-Vor.- und Rücklaufverteilerbaugruppe 10, bestehend aus einem Druckflansch 12 und Verteilerdeckel 11, mit dem Aufnahmeflansch 14 des Wärmeübertragergehäuses 15 so festgeklemmt, daß eine dichte Trennung zwischen Nutzenergieträgervorlaufstrom V, Uutzenergierücklaufstrom R und Wärmeqtiellenmedium W vorliegt· Zur Abdichtung zwischen Druckflansch 12 und Aufnahmeflansch 14 dient eine Dichtscheibe 13·
Der in den Verteilerdeckel 11 eintretende Hutζenergieträgerrücklaufstrom R gelangt zunächst über die in einem bestimmten Raster angeordneten Bohrungen des Druckflansches 12 in
die flexiblen Innenrohre 7, welche vorzugsweise aus weichen Polyäthylen- oder Polyvinylchloridsorten auszuführen sind, und wird im Bereich ihrer freien Enden umgelenkt· Unmittelbar danach vollzieht sich der Wärmetransport vom Wärmequellenmedium W über die starren Außenrohre 2 in den Hutζenergieträger· Der nun als Hutzenergieträgervorlaufstrom V durch den vom starren Außenrohr 2 und flexiblen Innenrohr 7 gebildeten Ringkanal fließende Hutzenergieträger wird über die in die Stirnflächen der elastischen Anschlußelemente 5 radial eingearbeiteten Durchlaßkanäle 9 und die Austrittsbohrung des Druekflansches 12 zum Wärmeenergiebedarfsort weitergeleitet·
Die an den flexiblen Innenrohren 7 angeschlossenen Halte- und Abdichtelemente 8 der Rohre ins chubbaugruppe 6 können zum Zweck einer Gesamtkostenreduzierung auch zu einer durchgehenden Abdichtplatte 18, welche gleichzeitig die notwendige Abdient funk tion zwischen Druckflansch 12 und Aufnahmeflansch 14 übernimmt, vereinigt werden*
Bei Verwendung von Wärmeübertragungselementen 1 mit flexiblem Außenrohr 19, vorzugsweise aus dünnwandigen elastischen Metallschläuchen oder Plasterohren mit Pulvermaterialien hoher Wärmeleitfähigkeit bestehend, ergeben sich besonders einfache, in Pig· 3 und 4 dargestellte Prinziplösungen mit geringem Platz- und Massenbedarf sowie optimaler mechanischer Reinigungswirkung· Hierbei beeinflussen sich die koaxial angeordneten flexiblen Rohre 7 und 19 betreffs ihres Bewegungsverhaltens gegenseitig· Das heißt, die sich im gesamten Bereich des Wärmeübertragergehäuses 15 vollführenden Schwenk-, Pendel-, Schlinger- bzw· Auslenkbewegungen der flexiblen Außenrohre 19 der Wärmeübertragungselemente 1 sind nicht nur von den Strömungsparametern und dem Verunreinigungsgrad des Wärmequellenmediums W abhängig, sondern auch von den Strömungsverhältnissen des Hutzenergieträgerstromes R bzw· V· Gleiches gilt für die flexiblen Innenrohre 7 der Wärmeübertragungselemente 1 · Das flexible Innenrohr 7 ist entweder
mit einem Halte- und Abdichtelement 8 zu einer Rohre ins chubbaugruppe 6, welche mit einem am flexiblen Außenrohr 19 des Wärmeübertragungselementes 1 befestigten elastischen Anschlußelement mit Lochscheibenprofil 20 lösbar kombiniert ist, zusammengefügt oder gemeinsam mit dem flexiblen Außenrohr 19 fest an einem elastischen Anschluß element mit Bundbuchsenprofil 21 angeordnet«
Claims (4)
1· Wä:meübertragungs vorrichtung, insbesondere für verunreinigte Medien mit mehreren Wärmeübertragungselementen, die jeweils aus zwei langgestreckten, geradlinig oder bogenförmig ausführbaren, querschnittsmäßig unterschiedlich profilierbaren und koaxial zueinander angeordneten Rohren für den Uutzenergieträgervor- und -rücklauftransport gebildet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (7) ausschließlich aus flexiblen Materialien besteht und so weit mit einer freien Stirnseite in das aus starren bzw* biegesteifen oder ebenfalls flexiblen Werkstoffen bestehende Außenrohr (2 oder 19) eingeführt wird, daß zwischen dem am freien Ende des Außenrohres (2 oder 19) befindlichen Verschlußteil (3) und der Stirnseite des Innenrohres (7) ein definierter Durchströmquerschnitt für den Hutzenergieträger vorliegt, wobei diese Rohre, an ihrem freien Ende sowohl keinerlei Verbindungsglieder untereinander, als auch zu anderen Wärmeübertragerteilen besitzen und am anderen Ende mit einem elastischen Anschlußelement (5, 20 oder 21), welches zwischen einem Aufnahmeflansch (14) des Wärmeübertragergehäuses (15) und einem Druckflansch (12) einer Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe (10) festgeklemmt wird, gekoppelt ist·
2· Wärmeübertragungsvorrichtung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Anschlußelement entweder nur mit einem starren Außenrohr (2), welches vorzugsweise einen Halte- und Dichtungsbund (4) besitzt und welches während des Hineinschiebens in eine dementsprechende Formnut eines elastischen Anschlußelementes mit Profilsektionen (5) formschlüssig, druckdicht und jederzeit wieder demontagefähig einrastet, oder nur mit einem flexiblen Außenrohr (19), welches vorzugsweise an einem elastischen Anschlußelement mit Lochscheibenprofil (20) klebe- bzw· schweißtechnisch angebracht ist, oder aber auch mit einem flexiblen Außenrohr (19) und flexiblen Innenrohr (7), welche vorzugsweise an einem elastischen Anschlußelement mit Bundbuchsenprofil (21) ebenfalls klebe- oder schweißtechnisch befestigt sind, verbunden ist·
3· Wärmeübertragungsvorriciitung nach Pkt· 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß alle im Wärmeübertrager angeordneten elastischen Anschlußelemente entweder in lösbarer Kombination mit je einem Halte- und Abdicht element (8) - an dem ein flexibles Innenrohr (7) befestigt ist - bzw· mit einer einzigen durchgehenden und gleichzeitig den Druckflansch (12) der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe (10) gegenüber dem Aufnahmeflansch (14) des Wärmeübertragergehäuses (15) abdichtende Halte- und Abdichtplatte (18) - an der alle flexiblen Innenrohre (7) befestigt sind - oder in unlösbarer Kombination mit einem flexiblen Innenrohr (7) und einem flexiblen Außenrohr (19) ; eine fixierte Strömungskanalführung für den lutzenergieträger durch das Wärmeübertragungselement sowie durch die Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe (10) und eine druckdichte Trennung sowohl zwischen Hutzenergieträgervor- und -rücklauf (V und R) in der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe (10), als auch zwischen Wärmequellenmedium (W) und der Vor- und Rücklaufverteilerbaugruppe (10) gewährleisten»
4# Wärmeübertragungsvorrichtung nach den vorhergehenden Punkten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elastischen Anschlußelemente jeweils zwei,, zur Abdichtung und Halterung vorgesehene Druckflächen aufweisen, wobei radial eingearbeitete Durchlaßkanäle (9) für den Hutzenergieträgerstrom in einer Druckfläche oder zwischen beiden Druckflächen angebracht sind·
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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| DD229205B5 (de) | 1996-06-27 |
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