DD229241A5 - Verfahren zur wiederholten integralen pruefung der dichtigkeit hermetischer raeume von mit lokalisationsturm versehenen bloecken des typs vver-440 inatomkraftwerken - Google Patents

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DD229241A5
DD229241A5 DD84269887A DD26988784A DD229241A5 DD 229241 A5 DD229241 A5 DD 229241A5 DD 84269887 A DD84269887 A DD 84269887A DD 26988784 A DD26988784 A DD 26988784A DD 229241 A5 DD229241 A5 DD 229241A5
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Ferenc Frigyesi
Gabor Bacsko
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Paksi Atomeroemue Vallalat
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur wiederholten integralen Dichtigkeitspruefung des hermetischen Raumes von mit einem Lokalisationsturm versehenen Bloecken vom Typ VVER-440 in Atomkraftwerken. Waehrend der Pruefung wird der Primaerkreis des Reaktors einer Druckprobe unterworfen und unter Anwendung der Zirkulationsbetriebsweise in den aufgefuellten Zustand gebracht. Der Druck des hermetischen Raums wird auf einen bestimmten niedrigen Druck, vorzugsweise einen Druck bis zu 0,12 MPa erhoeht und sodann wieder reduziert. Dieser Vorgang wird zyklisch solange wiederholt, bis gleichzeitig der erwaehnte niedrige Druck und ein relativer Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 70% erreicht werden, woraufhin dann diese zyklischen Arbeiten eingestellt und der Druck stabilisiert wird. Sodann werden die Menge, die Temperatur und der Druck der Fuelluft, sowie die Temperatur, der Druck und der relative Feuchtigkeitsgehalt der Luft des hermetischen Raumes kontinuierlich, vorzugsweise 6 bis 12 Stunden lang kontrolliert.

Description

16 225 57
Verfahren zur Dichtigkeitsprüfung von hermetischen Räumen in Atomkraftwerken
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mit dem die Dichtigkeit von hermetischen Räumen von mit Lokalisationstürraen versehenen Blöcken des Typs VVER-440 in Atomkraftwerken sowohl vor der Inbetriebsetzung als auch während des Betriebes nach jeweiliger Zerlegung des hermetischen Raumteils geprüft werden kann.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Der Zustand des mit einem Lokalisationsturm versehenen Blocks vom Typ VVER-440 in Atomkraftwerken stellt eine der wichtigsten Zuverlässigkeitscharakteristiken eines Atomkraftwerks dar. Die Dichtigkeit des die zum Primärkreis gehörenden Einrichtungen aufnehmenden hermetischen Raums bzw. Raum« teils stellt die letzte Stufe des Schutzsystems bei Betriebsstörungen dar. Das bedeutet, daß bei jeder denkbaren Betriebsstörung der technologischen Systeme die Umgebung keinen Schaden erleidet.
Zur Zeit steht keine befriedigende Methode zur sogenannten sich wiederholenden Prüfung des hermetischen Raums der mit einem Lokalisationsturm versehenen Blöcke des Typs VVER-440 in Atomkraftwerken während des Betriebs zur Verfügung. Infolge der abweichenden Gestaltung der bisher-bekannten Technologien können die bekannten Prüfungsmethoden bei den Blöcken des erwähnten Typs nicht angewendet werden, desgleichen ist das für die Oberprüfung der Blöcke entwickelte integrale Dichtigkeitsprüfverfahren während der Inbetriebsetzung infolge der sich auf den Strahlenschutz beziehenden Vorschriften und der technologischen Umstände während des Betriebes ungeeignet.
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zu entwickeln, das zur wiederholten integralen Dichtigkeitsprüfung des hermetischen Raums von mit einem Lokalisationsturm versehenen Blöcken des Typs VVER-440 in Atomkraftwerken geeignet ist.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Stillstandszeit des Blockes bedeutend verringert werden kann, wenn die Prüfung bei einem niedrigen Druckwert durchgeführt werden kann, was erst dann möglich ist, wenn die Mehrheit der technologischen Systems außer Betrieb gesetzt ist und die Temperaturverhältnisse des hermetischen Raums günstig sind. Es wurde festgestellt, daß die Bedingungen bei einem aufgefüllten Zustand des Priraärkreises und bei einer natürlichen Zikulationsbetriebsweise eingehalten werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Demnach bezieht sich die Erfindung auf die wiederholte integrale Dichtigkeitsprüfung des hermetischen Raumes von mit einem Lokalisationsturm versehenen Blöcken vom Typ VVER-440
yj ij \j
in Atomkraftwerken, bei der der Primärkreis des Reaktors einer Druckprobe unterworfen und bei einer Zikulationsbetriebsweise in einen aufgefüllten Zustand gebracht wird, wobei der Druck des hermetischen Raumes auf einen bestimmten niedrigen Druck, vorzugsweise von bis zu 0,12 MPa erhöht, und danach wieder reduziert wird. Dieser Vorgang wird zyklisch wiederholt. Nachdem gleichzeitig der niedrige Druck und ein 70 % unterschreitender relativer Feuchtigkeitsgehalt erreicht worden sind* wird die Wiederholung des Zyklus abgebrochen. Der Druck wird stabilisiert, und die Menge der Fülluft, die Temperatur und der Druck, sowie die Lufttemperatur, der Druck und der relative Feuchtigkeitsgehalt des hermetischen Raums werden kontinuierlich, vorzugsweise bis 12 Stunden lang kontrolliert.
AusfUhrungsbeispiel;
Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand der beiliegenden Diagramme erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Sickerungscharakteristiken bei einem Wert von
P1
-i = 1.2..
Pk
Fig. 2: Sickerungscharakteristiken bei
P1
—i - 1 -"3S
Pk Fig. 3: Sickerungscharakteristiken bei
Pl
— = 1.7 ,
Pk
. υ j u u / ο
Fig. 4: Sickerungscharakteristiken bei
P1 -ι -i « 2,5.
Um die Stillstandzeit des Blocks zu verkürzen, ist es zweckmäßig, die Kontrollmessungen bei einem niedrigeren Druck durchzuführen. Demzufolge muß jener Grenzwert bestimmt werden, der bei diesem Druck gültig ist und dessen Einhaltung auch die Erfüllung des oben erwähnten Kriteriums sichert.
Als Ausgangsbasis dienen die während des integrierten Dichtigkeitsprüfung des Blocks während des Inbetriebsetzung gewonnenen Messergebnisse. Wie es bekannt ist, haben die Messungen bewiesen, daß die Sickerung des Systems innerhalb der vorgeschriebenen Grenze liegt. Die Prüfungen wurden bei nominellen Anfangsdruckwerten von 0,25, D,17 und 0,13 MPa durchgeführt, wobei die Sickerungscharakteristik des hermetischen Systems bestimmt worden ist.
Bei der Wahl des im Laufe der wiederholten Prüfungen zu verwendenden Anfangsdruckwerts ist es vom Standpunkt der Auswertung der Meßergebnisse aus gesehen wünschenswert, wenn der Parameterbereich nicht erheblich abweicht. Unter Berücksichtigung weiterer Aspekte wird ein Anfangsdruckwert von
P1 = 0,12 MPa
angewendet. Der Grenzwert der Sickerung - der bei diesem Druck gültig ist - wird aus der vorhandenen Kennkurve durch Extrapolation in folgender Weise bestimmt.
Die durch Messungen bestimmten Abschnitte der Kennkurve werden mit einer Regressionskurve angenähert, die aus einer isothermisch*laminaren bzw. isothermisch-turbulenten Spaltströmung unterhalb der Schallgeschwindigkeit repräsentierenden Gliedern besteht. Für den vorliegenden Fall wird die
ζ. υ j ν ν /
auf den Abschnitt des Nominaldrucks von 0,13 MPa gelegte Kurve von Interesse sein, da mit deren Hilfe die bei einem Druck von 0,12 MPa auftretende Sickerung, d.h* der Wert, der als Grenzwert deklariert werden soll, errechnet wird.
Unter Außerachtlassung der Ableitungen gestaltet sich die Annäherungsfunktion wie folgt:
64'
+ f
-1
wobei:
f η
d m
kg/s 2
N/m2
N/m2 ö/kgl<
kg/ms L Index N Index bezeichnen,
den Sickerungsmassenstrom den Sickerungsquerschnitt
den durchschnittlichen hydraulischen Durchmesser der Spalten
die durchschnittliche Spaltenlänge den Druck des hermetischen Systems den atmosphärischen Druck (Luftdruck) Gaskonstante
die Durchschnittstemperatur des hermetischen Raums
den Reibungsfaktor der Strömung(Nikuradze)
dynamische Viskosität der Luft
laminar
turbulent (Nikuradze)
Unter Anwendung der Methode der kleinsten Quadrate wird auf die gemessenen Abschnitte der Kennkurve die folgende Funktion gelegt:
-1
- 1
1/2
(2)
Im Laufe der Regression bestimmt man die Werte der Indizes L und N. Mit der durch die Korrelation (2) gelieferten ana lytischen Repräsentation der einzelnen Abschnitte der Charakteristik wird das Rückzählen des Sickerungsteils folgen derweise ermöglicht:
8,64 - ICT P1-P2
Pk)
dp
(3)
M1
wobei
M kg
1 Index
2 Index bezeichnen.
den Bruttowert der durchschnittlichen prozentuellen Sickerung (inbegriffen die SUS-Räurae),
die Masse der in dem hermetischen Raum eingeschlossenen Luft,
den Beginn der Messung, das Ende der Messung
Der Wert P2 wurde, gestützt auf die Dichtigkeitsprüfmessungen des Blocks, unterAnwendung der den Druckabfall des Raumes in Abhängigkeit von der Zeit beschreibenden Regessionskorrelationen - verschiedene Meßzeiten annehmend - bestimmt,
Aufgrund der Berechnungen gelangt man zu der folgenden Beziehung:
(4)
wobei
S/ s* \J IS / \J
ρ bar den atmosphärischen Druck (Luftdruck),
h die Dauer der Sickerungsprüfung bezeichnen·
Die obige verallgemeinerte Beziehung ermöglicht die Bestim mung des Durchschnittswertes der prozentualen Sickerung auch unter Bedingungen, die von dem bei der Ausmessung der als Basis dienenden Charakteristik bestehenden Luftzustand
λ t
abweichen. Die Werte
und
sind in den Fig. 1 bis 4 enthalten.
Der aus der Beziehung 4 definierte Sickerungswert gibt denjenigen Zustand des hermetischen Systems wieder, der während der integralen Prüfungen des Blocks I bestand. Wie bereits erwähnt, gilt folgendes: ist dieser günstiger als der zulässigere Wert» bedeutet dies eine geringere Sickerung· Bei den bei einem reduzierten Druck durchgeführten wiederholten Prüfungen wird nun vorgeschlagen, den so berechneten - in der Richtung der Sicherheit abweichenden - Wert als Grenzwert zu betrachten. Diese Überlegung wird durch die Annäherungen der bereits beschriebenen Berechnungsmethoden, die verwendete Extrapolation, aber auch durch die geänderten Verhältnisse der wiederholten Prüfungen nahegelegt ,(so kann z.B. der Lokalisationsturm nicht entwässert werden), die zur Erhöhung des Fehlers des durch Messungen bestimmten Werts führen können.
Zuletzt soll noch erwähnt werden, daß aufgrund der Fig. 2, 3, 4 der Wert der bei einem höheren Druck zu erwartenden Sickerung - aufgrund des bei 0,12 MPa gemessenen Wertes gut an-
genähert werden kann. Die Art und Weise der Umrechnung sind aus der folgenden Beziehung ersichtlich:
(lsh) %/d 'P-\iCttJc~
bezeichnen.
%/d
LS ) P1 = 0,12 , (5) SH7 p, = 0,12
die zu erwartende Sickerung beim Anfangsdruck p^fam cUr kotrelct"'™
den Grenzwert der Sickerung beim Anfangsdruck ρ-, ,
den beim Anfangsdruck P1 = 0,12 MPa gemessenen Sickerungswert,
den Sickerungsgrenzwert bei einem Anfangsdruck von P1 » 0,12 MPa (aus der Korrelation (4))
Aufgrund der obigen Ausführungen wird vorgeschlagen, als Anfangsdruckpegel der wiederholten Prüfungen 0,12 bar zu wählen; da die Festigkeitsforderungen der Baustruktur es nicht begründen, scheint es unnötig, die integrale Dichtigkeitsprüfung bei dem Demensionierungsdruckwert in allen fünf Oahren durchzuführen.
Bei dem vorgeschlagenen Druckpegel beläuft sich die Prüfungsdauer - die technologischen Vorbereitungsarbeiten inbegriffen - auf 24 Stunden.
Danach ist zu bestimmen, wann die Durchführung der wiederholten Dichtigkeitsprüfung in der Zeitspanne der Rückfahrt des Blockes zweckmäßig ist. Während derRückführt des Blockes
soll, die wiederholte Prüfung nach erfolgter Beendigung der Revision durchgeführt werden.
Es muß ein Zeitpunkt bestimmt werden, bei dem die Temperaturverhältnisse des hermetischen Raumes günstig sind, bei dem die Mehrheit der technologischen Systeme außer Betrieb gesetzt ist und bei dem die Vorschriften hinsichtlich des Strahlschutzes weitgehend eingehalten werden können.
Während der neuen Ausfahrt des Blockes können die obigen Bedingungen - nach einer Druckprobe bei 4 bar und bei aufgefülltem Zustand des Primärkreises unter Anwendung der Zirkulationsbetriebsweise erfüllt werden.
Die technologischen Systeme sind in den folgenden Ausgangszustand zu bringen ;
Ausgangszustand der zu dem Primärkreis gehörenden technologischen Systeme. Einrichtungen des Reaktors und des Schacht· raumes.
- Der Reaktor ist zusammengebaut, ist aufgefüllt und entlüftet.
- Die Verkoppelung zwischen den Zwischenstangen und den SUS-Antrieben wurde kontrolliert, gleichermaßen wurde die Kontrolle des Trägheitsmoments der SUS-Antriebe vorgenommen.
- Die Bedienungsbühne des oberen Blockes und die Wärmeisolierung sind angeordnet.
- Der die Position der SUS-Antriebe anzeigende Fernsender, die die Temperatur innerhalb des Behälters und die den Neutronfluxus messenden Meßstutzen bzw. die Meßblenden sind abgeschlossen.
- Die Rohrleitungen in den Schachträumen der intermediären Kühlkreise sind installiert.
10 -
- ίο -
- Die Kabelstecker für die Messung der Reaktortemperatur und des Neutronfluxus, sowie die positionanzeigenden und Starkstrom- Kalbestecker sind mittels der Steckdosen angeschlossen.
- Die Dichtigkeitsprobe des Primärkreises mit einem Druck von 4 bar wurde erfolgreich beendet.
- Die Schleuse zwischen dem Ruhbecken und dem Reaktorschacht und das herraetisierende Element sind an ihren Plätzen.
- Die Schutzglocke wurde auf den Reaktorschacht aufgesetzt und abgedichtet.
- Das Ruhbecken und der Schacht Nr. 1 sind auf den Betriebsstand entleert.
-Das Dichtigkeitskontrollsystem des Ruhbeckens und des Schachtes 1 ist ausgebaut.
Hauptumlaufleitungen
Die Hauptumlaufleitungen sind aufgefüllt, entlüftet, zwei Schleifen nehmen an der natürlichen Zirkulation teil.
Hauptumlaufpumpen
Die Hauptumlaufpumpen sind aufgefüllt, entlüftet und elektrisch abgetrennt.
Dampferzeuger
Die Dampferzeuger sind an der Primärseite und an der Sekundärseite aufgefüllt, zwei von ihnen nehmen an der natürlichen Zirkulation teil.
Rauminhaltsausgleichendes System
Das raurainhaltausgleichende System ist aufgefüllt und entlüftet. Die Heizkörper des Rauminhaltkompensators sind elektrisch abgetrennt«
'..-." "·*. · ' - Ii -
Reinigungssystem des Wärmeträger im Primärkreis
Das System ist mit Harz (Wärmeträger) aufgefüllt und entlüftet.
Die folgenden Armaturen des Systems sind geschlossen:
- die erste elektrische Armatur nach dem Nachkühler .- 1 Zweig
- die erste elektrische Armatur nach dem Filter - 1 Zweig
- die erste elektrische Armatur nach dem Harzfänger - 1 Zweig
- die erste elektrische Armatur nach dem Nachkühler - 2 Zweige
- die erste elektrische Armatur nach den Filtern - 2 Zweige
- die erste elektrische Armatur nach dem Harzfänger - 2 Zweige
HUP-ölsystem
Die innerhalb des hermetischen Raumes liegenden Rohrleitungen des Hup-Ölsystems und der Behälter für das verunreinigte Sickerungsöl der Hup-Ölsysteme sind geschlossen.
System für die Zufuhr von Chemikalien
Auch das System für die Zufuhr von Chemikalien ist entleert. Die folgenden Armaturen des Systems befinden sich im geschlossenen Zustand:
- die hermetisch abdichtenden Armaturen der in Richtung des Rexnigungssystems des Wärmeträgers des Primärkreises verlaufenden, Rohrleitungen und die neben diesen Armaturen vorhandenen elektrischen Armaturen.
- die mit der Hand verschließbaren Armaturen der in die Rezirkulation-Ventilationszentrale leitenden Rohrleitungen.
- 12 -
u ^ ν ν ι - 12 -
Intermediärer Kühlkreis des Hup-Ölsystems
Der intermediäre Kühlkreis des HUP-ölsystems ist aufgefüllt. Die folgenden Armaturen des Systems sind geschlossen:
- eine elektrische Armatur im Vorlaufzweig an der Wand des hermetischen Raums und zwei elektrische Armaturen im Rücklaufzweig.
Intermediärer Kühlkreis im Sus-Antrieb
Der intermediäre Kühlkreis des Sus-Antriebs ist aufgefüllt. Die abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Kühlsystem des Ruh- und Umladebeckens
Das Kühlsystem des Ruh- und Umladebeckens ist aufgefüllt. Die abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Hochdruck-Zonenkühlsystem bei Betriebsstörungen
Das System befindet sich im betriebsbereiten Zustand, was die Mechanik, die Elektrik und die Teuertechnik betrifft. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen. Die Hydroakkumulatoren sind bis zum nominellen Stand aufgeladen, sie sind vom Primärkreis durch elektrische Schieber abgetrennt.
Niederdruck-Zonenkühlsystem bei Betriebsstörungen
Das System befindet sich im betriebsbereiten Zustand und zwar hinsichtlich der Mechanik, der Elektrik und der Steuertechnik. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems und die an den Bodenzuflußleitungen der Box, die zwi-
- 13 -
sehen der Box und dem Wärmeaustauscher des Zonenkühlsystems bei Betriebsstörungen angeordneten elektrischen Armaturen sind geschlossen.
Druckreduzierendes System des hermetischen Raums
Zwei druckreduzierende Systeme des hermetischen Raums sind im betriebsbereiten Zustand und zwar ebenfalls hinsichtlich der Mechanik, der Elektrik und der Steuertechnik.
( Der hermetische Raum wird über die Rohrleitungen des dritten Systems mit Preßluft aufgefüllt. Die abdichtenden Armaturen der beiden betriebsbereiten Systeme sind geschlossen. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des dritten Systems sind während der Dauer der Auffüllung geöffnet, während die ersten Verschlußarmaturen der Rohrleitungen vor und nach der Pumpe, die während der Auffüllung unter Druck stehen, sowie die Bodenventile der sich den vorerwähnten Rohrleitungen anschließenden, die druck-, und mengenmessenden Impulse weiterleitenden Rohrleitungen geschlossen sind.
Regelsystem für Zusatzwasser und Bor
Das Regelsystem für Zusatzwasser und Bor befindet sich im betriebsbereiten Zustand. Im Priraärkreis wird der Druck (4 bis 5 bar) mit einer der den Wärmeträger entziehenden Pumpen periodisch über den Druckkollektor der Ersatzpumpen aufrechterhalten. Während der Dauer einer eventuellen Nachfüllung müssen die entsprechenden Armaturen geöffnet werden.
System für das Reinkondensat
Das System für das Reinkondensat befindet sich im betriebsbereiten Zustand, Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
- 14 -
Stickstoffsystem
Das Stickstoffsystem ist betriebsbereit. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen; die unmittelbar an beiden Seiten der hermetischen Wand angeordneten Armaturen der die hermetische Wand hindurchgehenden Rohrleitungen, die anstelle der abdichtenden Armaturen nur Armaturen für Nomralbetrieb enthalten, sind ebenfalls geschlossen.
Wasserstoffbrenn- und Gasreinigungssystem
Das Wasserstoffbrenn- und Gasreinigungssystem ist im Betrieb Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Hochdrucksystem für die Probeentnahme
Das Hochdrucksystem für die Probeentnahme ist betriebsbereit. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems, sowie die daneben angeordneten elektrisch betätigten Armaturen sind geschlossen. Die im Sinne der Betriebsvorschriften erforderlichen Probeentnahmeiaus dem hermetischen Raum können während der Dauer der Auffüllung bzw. Entleerung vorgenommen werden.
System der organisierten Sickerungen
Das System befindet sich im betriebsbereiten Zustand. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Spezielles Kanalsystem
- Das spezielle Kanalsystem ist im Betrieb.
- Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind
geschlossen.
- IS -
Abschlämmsystem der Dampferzeuger
Das Abschlämmsystem der Dampferzeuger befindet sich im betriebsbereiten Zustand. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Ausblasesystem der im hermetischen Raum angeordneten Impulsleitungen
Das System befindet sich im betriebsbereiten Zustand. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
System zur Lokalisierung von Betriebsstörungen
Die Schalen des Systems sind bis zum Nominalstand mit borhaltigem Wasser in der vorgeschriebenen Konzentration gefüllt. Die Türen der Schalenreihe sind geöffnet. Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Sicherheitskühlwassersysteme
Die Sicherheitskühlwassersysterae sind im Betrieb. Die innerhalb des hermetischen Raums angeordneten, mit Sicherheitskühlwasser gekühlten Wärmeaustauscher müssen unter dem Druck der das Sicherheitskühlwasser fördernden Pumpen stehen, und zwar so, daß diöfAustrittsarmaturen geschlossen sind, wodurch die Einrichtungen gegenüber ein durch eine eventuelle Dilatation des Wassers hervorgerufenes Schadhaftwerden geschützt sind.
Hochdruckluftsystem
Das Hochdruckluftsystem befindet sich unter Betriebsdruck und sichert den geschlossenen Zustand der hermetisch abdichtenden Armaturen.
- 16 -
Dosimetrisches Kontrollsystem
Das dosimetrische Kontrollsystem ist im Betrieb. Bei den zur Probeentnahme dienenden Leitungen sind die Elektrom gnetventile des Systems geschlossen. In einem außerordentlichen Fall kann die wiederholte integrale Dichtigkeitsprüfung unterbrochen werden, wobei unter öffnung der Elektromagnetventile des Systems das dosimetrische Probeentnahmesystem in Betrieb gesetzt werden kann.
System des gekühlten Wassers
Das System für das gekühlte Wasser ist im betriebsbereiten Zustand. Die im hermetischen Raum angeordneten Wärmeaustauscher müssen unter dem Druck der Pumpen stehen, und zwar so, daß die Austrittsarraaturen geschlossen sind. Es ist streng verboten, das Wasser in den Wärmeaustauschern einzuschließen.
Ausgangszustand der technologischen Systeme im Sekun-. därkreis
Hauptdampfsystem
Der Bedienungsanleitung entsprechend bedient das Hauptdampfsystem die Kühlung des Reaktors über die beiden Dampferzeuger. Die Armaturen sind der Bedienungsanleitung entsprechend eingestellt.
Abkühlsystem
Das Abkühlsystem ist im Betrieb und nimmt an der Kühlung des Reaktors teil. Die Armaturen sind entsprechend der Bedienungsanleitung eingestellt.
- 17 -
Speisewassersystem der Dampferzeuger
Entsprechend aer Bedienungsanleitung dient das Speisewassersystem der Dampferzeuger zur Kühlung des Reaktors über zwei Dampferzeuger.
Heißwassersystero im Hauptgebäude
Die Armaturen des Heißwassersystems des Hauptgebäudes sind innerhalb des hermetischen Raums geschlossen.
System für das Heizheißwasser Der Zustand des Heizheißwassersysteras ist nicht bestimmt.
Feuerschutzwassersystem
Das Feurschutzwassersystem befindet sich im Betriebszustand.
Niederdruck-Luftnetz
Das System befindet sich während der Dichtigkeitsprüfung im Betrieb, der Raum wird über die für die Auffüllung des hermetischen Raums vorgesehene Leitung aufgefüllt. Die an die /"" Fülluft gestellten qualitativen Forderungen sind:
Temperatur 20 bis 250C ölgehalt ^5 mg/m
Ausgangszustand der Belüftungssysteme und -einrichtungen
Rezirkulations-Reinigungssystem des hermetischen Raums
Die Ventilatoren des Systems sind dem Test gemäß abgetrennt, die hermetischen Klappen vor und hinter den Filtern sind ge-
- 18 -
V.O O O I D
öffnet. Das Betriebsdrucksystem des hermetischen Raums: die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Wartunqsdrucksystem des hermetischen Raums
Die an der Oberführung der hermetischen Wand des Systems vorhandenen hermetischen Klappen sind geschlossen.
Wartungssaugsystem des hermetischen Raums
Die hermetisch abdichtenden Armaturen des Systems sind geschlossen.
Ausgangszustand der steuertechnischen Vorrichtungen
Die prozeßführende Rechenanlage des Blocks befindet sich im betriebsbereiten, eingeschalteten Zustand, ausgenommen die vor der Messung absichtlich ausgeschalteten Teile für Messungen geringer Meßwirkung. Zur Aufnahme und Auswertung der Meßergebnisse der Dichtigkeitsprüfung des hermetischen Raums befindet sich die Rechenanlage im betriebsbereiten Zustand.
Vor Beginn der Messung müssen die Druckmesser geringer Meßwirkung des hermetischen Raums absichtlich ausgeschaltet werden, um eine Zerstörung der Geräte zu verhindern.
Ausgangszustand der elektrischen Einrichtungen
Die folgenden Einrichtungen sind testmäßig abgetrennt:
- die Ventilatoren der Rezirkulations-Reinigungssysteme des hermetischen Raums
- der Ventilator des Wartungs-Ventilationssystems des hermetischen Raums·
\ - 19 -
Die folgenden Einrichtungen sind getrennt:
- die Heizkörper des Rauminhaltkompensators,
- die Hauptumlaufpumpen.
Bereitschaft der Elemente der hermetischen Abdichtung
Bereitschaft der Montageöffnungen
Die während der Wartung zerlegten hermetischen Montageöffnungen wurden plangemäß angeordnet, die örtliche Dichtigkeitsprüfung wurde an ihnen durchgeführt.
Falls während der Wartung weitere hermetisch abdichtende Elemente repariert oder verändert worden sind, muß die örtliche Dichtigkeitsprüfung auch bei diesen vorgenommen werden,
Gestaltung des Meßsystems
Zu der wiederholten integralen Dichtigkeitsprüfung werden die folgenden Meßergebnisse verwendet:
- Temperatur der Fülluft
- Menge der Fülluft
- Druck der Fülluft
- Druck des hermetischen Raums
-Lufttemperatur des hermetischen Raums (an 61 Stellen) (ständig angeordnet Geräte)
- Feuchtigkeitsgehalt der Luft im hermetischen Raum, an IO Stellen gemessen (ständig angeordnete Geräte),
die Meßergebnisse werden nach dem vorbereiteten Auswertungsprogramm ausgewertet.
Nach den beschriebenen Vorbereitungsarbeiten wird die Messung wie folgt vorgenommen:
- 20 -
Die technologischen Einrichtungen und Systeme werden in den Ausgangszustand gebracht.
Der Beginn der Prüfung muß genehmigt werden. Die Niederdruck-Kompressorstation zur Auffüllung des hermetischen Raums ist im betriebsbereiten Zustand.
Mit der Genehmigung des Leiters der Dichtigkeitsprüfung werden die Niederdruckkompressoren eingeschaltet, die Auffüllung des hermetischen Raums bis zu einem Druck von 0,12 MPa wird in Gang gesetzt. Der Druck des hermetischen Raums wird mit Hilfe eines Meßsystems gemessen.
Nachdem der Druck in den Räumen des hermetischen Raums den Wert von 0,12 MPa erreicht hat, wird der Druck auf den atmosphärischen Druck reduziert, und zwar durch die Wiederholung des Zyklus von Druckerniedrigung und -erhöhung, und zwar solange, bis der relative Feuchtigkeitsgehalt des her- - metischen Raums 70 % unterschreitet.
Wenn nun der Druck im hermetischen Raum 0,12 MPa beträgt und der relative Feuchtigkeitsgehalt nicht höher als 70 % beträgt, wird der Druck des hermetischen Raums stabilisiert. Der Druck des hermetischen Raums kann erst dann als stabil angesehen werden, wenn bei einer vom Wert 0,12 MPa ausgehenden Messung die Abweichung zwischen zwei aufeinander folgenden Sickerungswerten max. 2 % beträgt.
Bei der Druckstabilisierung des hermetischen Raums muß mit der Bestimmung der Sickerung des hermetischen Raums begonnen werden. Die Messungen werden 6 bis 12 Stunden lang durchgeführt.
Wenn die Messung ein positives Resultat ergab, muß der aus dem hermetischen Raum abgelassen werden.
Falls die Sickerung entsprechend der Auswertung der Meßergebnisse den zulässigen Wert überschreitet, muß der Druck des hermetischen Raums wiederholt auf 0,12 MPa erhöht werden, die äußere hermetische Umhüllung und die Elemente der hermetischen Abgrenzung sind zu überprüfen, die ermittelten Fehler sind zu beseitigen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur wiederholten integralen Dichtigkeitsprüfung des hermetischen Raums von mit einem Lokalisationsturm versehenen Blöcken vom Typ VVER-440 in Atomkraftwerken, gekennzeichnet dadurch, daß der Primärkreis des Reaktors einer Druckprobe unterworfen und unter Anwendung der Zirkulationsbetriebsweise in einen aufgefüllten Zustand gebracht wird, daß sodann der Druck des hermetischen Raums auf einen bestimmten niedrigen Drucke vorzugsweise auf einen Druck bis 0,12 MPa erhöht wird, woraufhin der Druck wieder reduziert wird, daß dieser Vorgang zyklisch solange wiederholt wird, bis gleichzeitig der niedrige Druck und ein 70 % unterschreitender relativer Feuchtigkeitsgehalt erreicht worden sind, daß sodann dieser Zyklus unterbrochen wird, und daß sodann der Druck stabilisiert wird, woraufhin die Menge, die Temperatur und der Druck der Fülluft, sowie die Temperatur, der Druck und der relative Feuchtigkeitsgehalt der Luft im hermetischen Raum kontinuierlich, vorzugsweise 6 bis 12 Stunden lang, gemessen werden.
    - Hierzu τ Blatt Zeichnungen -
DD84269887A 1983-11-30 1984-11-26 Verfahren zur wiederholten integralen pruefung der dichtigkeit hermetischer raeume von mit lokalisationsturm versehenen bloecken des typs vver-440 inatomkraftwerken DD229241A5 (de)

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HU834102A HU192249B (en) 1983-11-30 1983-11-30 Method for repeated integral testing compactness of the sealed department of blocks of vver-440 type in atomic power station, provided with tower of localization

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DD229241A5 true DD229241A5 (de) 1985-10-30

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DD84269887A DD229241A5 (de) 1983-11-30 1984-11-26 Verfahren zur wiederholten integralen pruefung der dichtigkeit hermetischer raeume von mit lokalisationsturm versehenen bloecken des typs vver-440 inatomkraftwerken

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HU (1) HU192249B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118408696A (zh) * 2024-07-02 2024-07-30 南通华隆微电子股份有限公司 一种半导体封装气密性检测方法

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CN118408696A (zh) * 2024-07-02 2024-07-30 南通华隆微电子股份有限公司 一种半导体封装气密性检测方法

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HU192249B (en) 1987-05-28
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