DD229442A5 - Rundstrickmaschine und verfahren zum stricken von bekleidungsstuecken - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine und ein Verfahren zur Herstellung von Strumpfhosen und aehnlichen mit einem Koerperteil und zwei roehrenfoermigen Beinteilen. Es soll eine gleichzeitige und schnelle Herstellung mehrerer vollstaendiger Bekleidungsstuecke ohne zusaetzliche Bearbeitung ausserhalb der Rundstrickmaschine erreicht werden. Der Nadelzylinder traegt eine Anzahl bogenfoermig angeordneter Nadeln mindestens gleicher Anzahl wie zur Herstellung eines der zwei Teile eines Koerperteils noetig sind und eine Platte eine gleiche Anzahl. Nadelzylinder und Platte sind mit synchronen, wechselnden Winkelbewegungen mindestens ueber den gleichen Bogen, den die Nadeln fuer die Herstellung einer Haelfte eines Vorder- oder Hinterteils einnehmen, bewegbar. Den Nadeln werden zwei Faeden pro Bekleidungsstueck zugefuehrt. Erste Steuermittel setzen unterschiedliche Anzahlen Zylindernadeln bei einer Hubrichtung ein, zweite Steuermittel unterschiedliche Anzahlen Plattennadeln bei der anderen Hubrichtung, so dass nacheinander mit jedem Faden jedes der Beinteile und danach mit zwei Faeden das Koerperteil gestrickt wird. Fig. 5
Description
Berlin, den 4.2.1985
AP D 04 B/267 418/6 64 423/23
Rundstrickmaschine und Verfahren zum Stricken von Bekleidungsstücken
Diese Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine und ein Verfahren zur Herstellung von Bekleidungsstücken, wie Strumpfhosen, wobei jedes Bekleidungsstück aus einem Körperteil, das ein Vorderteil und ein Hinterteil besitzt, und aus zwei röhrenförmigen Beinteilen besteht, wobei die Maschine einen Nadelzylinder, der in der Lage ist, abwechselnde Drehbewegungen auszuführen, ein System zur Steuerung der Nadeln und eine Platte koaxial mit dem Zylinder und mit ihm drehbar besitzt.
Die bekannten herkömmlichen Rundstrickmaschinen haben einen Nadelzylinder, der eine abwechselnde Drehbewegung ausführen kann, ein System zur Steuerung der Nadeln und eine Scheibe oder Platte koaxial zum Zylinder und mit ihm beweglich.
Eine solche Maschine ist nicht in der Lage, gleichzeitig mehrere Bekleidungsstücken herzustellen, die jeweils keine weitere Bearbeitung zu ihrer Fertigstellung benötigen.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Rundstrickmaschine zur Verfugung zu stellen, mit der in material- und kostengünsti-
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ger Arbeitsweise Bekleidungsstücke mit hoher Qualität hergestellt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rundstrickmaschine zur Herstellung von Bekleidungsstücken, wie Strumpfhosen, wobei jedes Bekleidungsstück aus einem Körperteil, das ein Vorderteil und ein Hinterteil besitzt, und aus zwei röhrenförmigen Beinteilen besteht, wobei die Maschine einen Nadelzylinder, der in der Lage ist, abwechselnde Drehbewegungen auszuführen, ein System zur Steuerung der Nadeln und eine Platte koaxial mit dem Zylinder und mit ihm drehbar besitzt, zu schaffen, die eine gleichzeitige und schnelle Herstellung mehrerer vollständiger Bekleidungsstücke ohne jegliche Bearbeitung zusätzlich zum Herstellungsvorgang der Bekleidungsstücke gewährleistet.
Erfindungsgeraäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Nadelzylinder eine Anzahl von Zylindernadeln hat, die in bogenförmigen Gruppen angeordnet sind, wobei ihre Anzahl mindestens gleich der ist, die für die Herstellung eines der zwei Teile des Körperteils eines von mehreren Bekleidungsstücken nötig ist j daß eine Platte mit derselben Anzahl von Nadeln, die entlang radialer Kanäle laufen und in den genannten Bereichen der bogenförmigen Gruppen liegen, vorhanden ist; daß der Nadelzylinder und die genannte Platte mit einer synchronen abwechselnden Winkelbewegung über einen Bogenwinkel beweglich sind, der mindestens gleich dem Bogen äst, der von der bogenförmigen Gruppe eingenommen wird, die
eine Hälfte des genannten Vorder- oder Hinterteils herstellen soll und daß eine große Anzahl feststehende Fadenführungen um den Nadelzylinder verteilt vorhanden ist, um den Zylindernadeln und der Platte zwei Fäden für jedes Bekleidungsstück zur Herstellung der zwei Beinteile und des Körperteils des Bekleidungsstücks zuzuführen; daß das genannte Steuersystem erste feststehende Steuermittel für die Zylindernadeln zur Herstellung des gestrickten Bekleidungsstücks und für das fortlaufende Einsetzen unterschiedlicher Anzahlen von Zylindernadeln in unterschiedlichen Hüben des Nadelzylinders und der Platte enthält, wobei die ersten Steuermittel an den bogenförmigen Gruppen für jedes Beinteil anliegen, und daß das Steuersystem zweite feststehende Steuermittel für die Nadeln der Platte zur Herstellung des gestrickten Bekleidungsstücks und für das fortlaufende Einsetzen entsprechender unterschiedlicher Anzahlen von Nadeln in den genannten unterschiedlichen Hüben enthält, wobei die ersten Steuermittel zur Formung des Bekleidungsstücks während jedes Hubs in eine Richtung mit nur den Zylindernadeln betätigt werden können und wobei die zweiten Steuermittel zur Formung des Bekleidungsstücks während jedes Hubs in die umgekehrte Richtung nur mit den Nadeln der Platte betätigt werden können, um so mit jedem Faden jeweils ein Beinteil und dann mit den zwei Fäden entsprechende Flächen des Vorder- und des Hinterteils des Körperteils herzustellen.
Vorteilhafterweise sind die bogenförmigen Gruppen der Zylindernadeln und der Nadeln der Platte zur Herstellung der zwei Beinteile jedes Bekleidungsstücks durch mehrere bogenförmigen Gruppen getrennt, die durch die ersten und zweiten Steuer-
mittel so einsetzbar sind, daß sie zu den bogenförmigen Gruppen, die die benachbarten Beinteile formten, vor der Herstellung des Körperteils im Bereich einer Trennlinie zwischen den rechten und linken Körperteilen zugeführt werden.
Weiterhin kann zur Herstellung jedes Körperteils mindestens eine Zylindernadel und mindestens eine Nadel der Platte im Mittelpunkt der bogenförmigen Gruppe so steuerbar sein, daß Maschen mit zwei Fäden gebildet werden und mit jedem Faden zwei benachbarte Maschenreihen nacheinander mit den Zylindernadeln und zwei benachbarte Maschenreihen mit den Nadeln der Platte gebildet werden.
Einem weiteren Erfindungsmerkmal zufolge sind die ersten Steuermittel für die Zylindernadeln bzw. die zweiten Steuermittel für die Nadeln der Platte bei Beginn der Produktion des Bekleidungsstücks so anpaßbar, daß sie fortlaufend von der Mitte jeder bogenförmigen Gruppe die Nadeln, die zur Herstellung jedes Beinteils vorgesehen sind, so einsetzen, daß ein rundes geschlossenes Fußteil am Anfang jedes Beinteils gebildet wird.
Entsprechend einem weiteren Aspekt liefert die Erfindung ein Verfahren zur Produktion von Bekleidungsstücken, wie Strumpfhosen, wobei jedes Bekleidungsstück ein Körperteil, bestehend aus einem Vorderteil und einem Hinterteil, und zwei röhrenförmige Beinteile besitzt, mit einer Strickmaschine, die die abwechselnde Drehbewegung von zwei Bauteilen, die jeweils Reihen von Nadeln tragen, relativ zu feststehenden Fadenführungen benutzt und charakterisiert ist dadurch, daß mit den betreffenden Fäden von den Fadenführungen die Fuß-
teile mehrerer Bekleidungsstücke gleichzeitig begonnen werden, indem Reihen gestrickter Maschen mit allmählich mit den abwechselnden Hüben der genannten nadelhaltenden Bauteile ansteigender Länge gebildet werden, um die Fußteile und daran anschließend die röhrenförmigen Beinteile herzustellen; dadurch, daß Paare aufeinanderfolgender Masebenreihen durch die genannten Bauteile so gestrickt sind, daß sie den rechten und den linken Teil des Vorder- und des Hinterteils jedes Körperteils bilden, wobei für jedes Bekleidungsstück zwei Fäden verwendet werden, mit denen auch die Beinteile hergestellt worden sind; und dadurch, daß die genannten Paare aufeinanderfolgender Maschenreihen entlang einer Trennlinie zwischen dem rechten und dem linken Teil wechselseitig ineinandergreifen·
Einem weiteren Erfindungsgedankön zufolge werden nach der Herstellung der Beinteile Maschenreihen gebildet, die langer als jene sind, die die zwei Beinteile bildeten, um so einen Zwickelbereich zu formen vor der Herstellung des Körperteils.
Vorteilhafterweise wird bei der Herstellung der Körperteile mindestens eine Masche an einer Trennlinie zwischen dem rechten und dem linken Teil mit den zwei Fäden der benachbarten Maschenreihen des rechten und des linken Teils des Körperteils gebildet und so diese Teile zusammengestrickt.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig, 1: Schema des Bekleidungsstücks, das entsprechend der Erfindung hergestellt werden kann;
Fig. 2 und 3: Schemen der Herstellungsweise des Bekleidungsstücks;
Fig« 4; bogenförmige Gruppen von Nadeln für die gleichzeitige Herstellung von vier Bekleidungsstücken; und
Fig. 5: einen teilweise vertikalen Schnitt durch eine Rundstrickmaschine entsprechend der gewählten Ausführung.
Die in Fig. 5 gezeigte Rundstrickmaschine enthält einen Nadelzylinder 1, der auf herkömmliche Weise so mit Lagern versehen ist, von denen nur das mit 3 bezeichnete gezeigt wird, daß er sich in hin- und hergehender Bewegung relativ zu einem feststehenden Ring 5 dreht. Dieser Ring 5 trägt mittels der Ständer 7 und 9 einen Zwischenring IO und einen oberen Ring 12f die beide den Nadelzylinder 1 umgeben. 14 bezeichnet die Zylindernadeln, die in den Längskanälen des Nadelzylinders 1 laufen. Die Füße der Zylindernadeln 14 werden durch Nocken und Gegennocken gesteuert, die allgemein mit 16 bezeichnet und von bekannter Art sind und von dem Zwischenring 10 getragen werden, 18 bezeichnet hin- und herschwingende Auswähler der bekannten Art, die verschiebbar von den Kanälen des Nadelzylinders 1 aufgenommen werden, um das Anheben der Zylindernadeln 14 zu steuern. Diese Auswähler 18 sind in der Lage, mit den Ausgangsnocken 20 zusammenzuwirken,
wenn sie nicht vom Betrieb eines der genannten Nocken ausgeschlossen sind und auf den Boden des Kanals zurückgeschoben wurden. Diese Auswahlanordnung ist eine der traditionell bekannten Anordnungen, die in der betrachteten Maschine verwendet werden soll, 22 bezeichnet die Noo-ken zum Absenken der Auswähler 18, Zur Auswahl besitzen die Auswähler 18 entfernbare Zähne, an denen Schieber oder Gleitstangen 24 angreifen können, die von Zeit zu Zeit mit einer im wesentlichen radialen Bewegung durch eine Programmtrommel 26 von bekannter Art steuerbar sind, die so montiert ist, daß sie schrittweise Winkelverschiebungen um eine Achse parallel zu der des Nadelzylinders 1 ausführen kann. Die Programmtrommel 25 hat Umfangslängsblätter 28 mit Zähnen, die entsprechend den spezifischen Programmen verteilt sind, was durch das selektive Entfernen der Zähne aus den einzelnen Umfangslängsblättern 28 bewirkt wird. Diese Auswahlanordnung und die schrittweise und zeitliche Art des Vorschubs einer Programmtrommel 26 sind in der Technik bereits wohlbekannt. Verschiedene Auswahlanordnungen werden um den Nadelzylinder 1 angeordnet.
Koaxial und auf einer Höhe mit dem oberen Ende des Nadelzylinders 1 ist eine Scheibe oder Platte 30 montiert, die von einer Welle 32 so getragen wird, daß sie synchron mit dem Nadelzylinder 1 rotiert. Die Welle 32 ist mittels eines Lagers 34 auf eine Halterung 36 montiert, die zum bequemen Zugriff auf das Oberteil der Nadeln 38 und auch zum leichten Zugriff zur Scheibe oder Platte 30 bei Wartungs- oder Auswechselarbeiten bewegt werden kann. In der Platte 30 sind radiale Nuten für die Bewegung der Nadeln 38, die durch Nok-
ken 39 gesteuert werden können» die auf eine Ringstruktur 40 montiert sind» die von der Halterung 36 getragen wird. In den genannten radialen Kanälen der Platte 30 befinden sich auch hin- und herbewegliche Auswähler 41 ähnlich den mit 18 bezeichneten und betätigbar durch Nocken 42 und Schieber oder Gleitstangen 43 (ähnlich den mit 24 bezeichneten) durch die Steuerwirkung eines Programms, das in einer Programrat roramel 44 erzeugt wird, die so montiert wurde, daß sie mit Unterbrechungen sich entlang einer radialen Achse dreht. Die genannte Programmtrommel 44 ist auf die Halterung 36 montiert und wird durch die schrittweisen Vorschübe in einer ähnlichen Weise wie die Programratrommel 26 und folglich mit Systemen der herkömmlichen Art gesteuert«
Die Zylindernadeln 14 und die Nadeln 38 werden so gesteuert, daß sie unabhängig voneinander Maschenreihen ein und desselben Bekleidungsstücks bilden. Die Zylindernadeln 14 und die Nadeln 38 sind so konstruiert, daß sie den Faden von ein- und derselben Fadenführung, ζ« Β, 50, aufnehmen· Maschenreihen, die durch die Zylindernadeln 14 gebildet worden sind, können Maschenreihen folgen, die von denselben Zylindernadeln 14 oder von den Nadeln 38 gebildet worden sind und umgekehrt. Eine Fadenführung 50 kann auch austauschbar sein und aus mehreren Fadenführungen nebeneinander zum Wechsel des Garntyps während der Herstellung der verschiedenen Teile desselben Bekleidungsstücks ausgewählt werden.
Der Nadelzylinder 1 und die Scheibe oder Platte 30 werden gleichzeitig mit einer abwechselnden Winkelbewegung mittels Vorrichtungen betätigt, die für Rundstrickmaschinen typisch
sind, besonders für jene, die für Strumpf- und Trikotwaren verwendet werden. Abweichend von Rundstrickmaschinen für Strumpf- und Trikotwaren hat die beschriebene Maschine viel größere Durchmessermaße, da sie so konstruiert ist, daß sie mehrere Bekleidungsstücke gleichzeitig herstellen kann· Bei der in Bild 4 schematisch dargestellten Anordnung ist vorgesehen, daß eine Maschine des beschriebenen Typs vier Paar Strumpfhosen gleichzeitig herstellt, wobei dafür gesorgt ist, daß die Bekleidungsstücke, die hergestellt werden, in gleichen Winkelabständen entlang der Ringzone des Wirkens der Zylindernadeln 14 und der Nadeln 38 verteilt sind. Die einzelnen Bekleidungsstücke werden an der peripheren Ringzone des Wirkens der zwei Nadelkreise, der Zylindernadeln 14 und der Nadeln 38 hergestellt, die so arbeiten, daß sie Reihen an den Vorder- bzw. Hinterteilen des Bekleidungsstücks bilden. Im Beispiel, entsprechend dem Schema in Fig. 4, sind acht bogenförmige Gruppen von Nadeln Gl...G8 sowohl des Nadelzylinders 1 als auch der Platte 30 vorgesehen. Die Nadeln jeder bogenförmigen Gruppe Gl...GS entweder des Nadelzylinders 1 oder der Platte 30 sind für die Herstellung eines der verschiedenen Beinteile GG der vier Bekleidungsstücke vorgesehen. Die zwei bogenförmigen Gruppen eines Paares benachbarter bogenförmiger Gruppen Gl-8 werden durch eine bogenförmige Gruppe Tl; T3; T5 und T7 getrennt* Die bogenförmigen Gruppen Gl; Tl; G2; G3; T3; G4; G5; T5; G6; G7; T7; G8 bilden bogenförmige Gruppen Ml; M3; M5 bzw. M7 sowohl des Nadelzylinders 1 als auch der Scheibe 30, die dazu vorgesehen sind, das Körperteil jedes der vier Bekleidungsstücke herzustellen« Die bogenförmigen Gruppen Ml; M3; M5; M7 werden durch Bögen getrennt, die entweder keine Zylindernadeln 1
bzw. keine Nadeln 38 haben, oder die bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung, die vier Bekleidungsstücke herstellen soll, nicht in Betrieb sind. Um die Zylindernadeln 1 bzw. die Nadeln 38 jedes der bogenförmigen Gruppen Gl; G2...G8 zu versorgen, ist die entsprechende Fadenführung 50 vorgesehen. Für jede der genannten bogenförmigen Gruppen Gl, G2...G8 ist mindestens ein Steuermittel 16-28 vorgesehen, das eine Programmtrommel 26 enthält sowie ein Steuermittel 39-44 mit einer Programmtrommel 44. Wieder für jede bogenförmige Gruppe Gl; G2...G8 sind Nockenprofile zum Anheben und Absenken sowohl der Auswähler 18; 41 als auch der Zylindernadeln 14 und der Nadeln 38 vorgesehen. Sowohl der Nadelzylinder 1 als auch die Platte 30 können abwechselnde Drehbewegungen über einen Winkel ausführen, der auf die Summe aus einer bogenförmigen Gruppe Gl-8 und der Hälfte der bogenförmigen Gruppe Tl-7 (plus die Breite der Nocken zum Anheben und Absenken) für die hier angeführten Funktionen begrenzt ist·
Wenn man berücksichtigt, daß ein Beinteil mit 400 Nadeln hergestellt werden muß, so enthält jede bogenfprmige Gruppe Gl-8 eine Anzahl von Nadeln in der Größenordnung von 200 im Nadelzylinder 1 und ebenso viele in der Platte 30. Die bogenförmigen Gruppen Tl-7 v/erden z. B. etwa 40 Zylindernadeln 14 im Nadelzylinder 1 und ebenso viele Nadeln 38 in der Platte 30 enthalten. Bogenförmige Gruppen von etwa denselben Abmessungen wie die bogenförmigen Gruppen Tl-7 werden zwischen den bogenförmigen Gruppen Ml; M3; M5; M7 vorgesehen. Daraus folgt, daß sowohl der Nadelzylinder 1 als auch die Platte 30 je etwa 2000 Nadeln haben werden. Der Durchmesser
des Nadelzylinders 1 und der der Platte 30 richten sich nach der genannten Anzahl der Zylindernadeln 14 bzw. Nadeln 38 (oder der Anzahl der Nadeln, die für die gleichzeitig herzustellende Anzahl von Bekleidungsstücken nötig ist) und ist auch eine Funktion der Feinheit der ausgewählten Nadeln und des Gestrickes der zu produzierenden Bekleidungsstücke.
Nun soll eine Erklärung der Funktionsweise bei der Herstellung eines Bekleidungsstücks, insbesondere mit Hilfe der Fig. 1 bis 4, gegeben werden.
Das Bekleidungsstück wird an den Fußteilen PP begonnen, anschließend werden die Beinteile GG hergestellt, dann d&r sogenannte Zwickelbereich TT und schließlich die Körperteile MM mit dem entsprechenden elastischen Rand EE.
wenn der Nadelzylinder 1 und die Platte 30 gleichzeitig in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt werden, wird der Betrieb damit begonnen, eine begrenzte Anzahl von Zylindernadeln 14 in der Mitte der bogenförmigen Gruppen Gl.,*G8 während der Bewegung der dem Nadelzylinder 1 und der Platte 30 zugeordneten Bauteile in eine Richtung anzuheben. Während der Rückwärtsbewegung kommt es dazu, daß die entsprechenden Nadeln 38 der Platte 30 radial in einer zentrifugalen Richtung hervorragen und daher "heben" sie an. Die Herstellung der Fußteile PP wird während der hin- und hergehenden Hübe der genannten Bauteile weitergeführt, von denen das fortlaufende Einsetzen weiterer Zylindernadeln 14 bzw. Nadeln 38 an den Enden der bogenförmigen Gruppen Gl-8, die bereits arbeiten, in im wesentlichen symmetrischer Weise bewirkt wird.
Danach werden für jedes der acht Beinteile GG Maschenreihen RCl zwischen den Punkten Al; Bl mit den Zylindernadeln 14 und Maschenreihen RC2 zwischen den Punkten Bl; Al mit den Nadeln 38 der Platte 30 gebildet, wobei die Maschenreihen RC allmählich vergrößert werden, da sie mit immer größeren Bögen, wie der durch die Punkte Al; Bl definierte (z. B-zwischen den Punkten A2; B2) entwickelt werden, bis das Einsetzen aller Zylindernadeln 14 bzw« Nadeln 38 der bogenförmigen Gruppen Gl-8 für die Bildung von Maschenreihen RC3 zwischen den Punkten A3; B3 bzw. Masebenreihen RC4 zwischen den Punkten S3; A3 mit den Zylindernadeln 14 während der Bewegung in eine Richtung und mit den Nadeln 38 der Platte 30 während der Bewegung in die umgekehrte Richtung erreicht ist» Oedes Beinteil GG wird dann beginnend vom Fußteil PP hergestellt» wobei die Vorderseite durch die Maschenreihen RC gebildet wird, die durch die Zylindernadeln 14 erzeugt werden und wobei die Rückseite durch die Maschenreihen RC gebildet wird, die durch die Nadeln 38 der Platte 30 erzeugt werden. Der Faden läuft abwechselnd von den Maschenreihen RC des Vorderteils zu den Maschenreihen RC des Hinterteils, wobei er an demselben Punkt durch die entsprechende Fadenführung 50 übergeben und zugeführt wird, wenn der Faden von Zeit zu Zeit durch die angehobenen Zylindernadeln 14 bzw, den Mädeln 38 ergriffen wird.
Das Gestrick zweier benachbarter Beinteile GG, die z, B, durch die bogenförmigen Gruppen-Gl; G2 hergestellt worden sind (dasselbe gilt für die bogenförmigen Gruppen G3; G4; G5; G6; G7; G8), muS nach dem Vollenden der genannten Beinteile GG bei der gewünschten Länge zur Bildung des Körperteils MM weitergeführt werden. Nachdem die letzten Maschen-
reihen RC5 und RC6 zwischen den Punkten A5; B5; A7; B7 hergestellt worden sind und damit die Länge der Beinteile GG vollendet wurde, veranlaßt das Nadelauswahlprogratnm das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Einsetzen der Zylindernadeln 14 bzw, der Nadeln 38 der bogenförmigen Gruppe Tl, die zwischen den bogenförmigen Gruppen Gl und G2 liegt» Das aufeinanderfolgende Einsetzen wird zwischen den Enden der bogenförmigen Gruppe Tl und der Mitte der genannten bogenförmigen Gruppe Tl stattfinden« RC7; RC8 bezeichnen Maschenreihen von Maschen mit fortlaufend ansteigender Länge, die im Zwickelbereich TT zwischen den Punkten A9; B9; AlO; BIO gebildet werden. Wenn das Ende des Zwickels erreicht ist, d. h. Punkt TE in Fig. 1, so daß alle Zylindernadeln 14 bzw. Nadeln 38 der bogenförmigen Gruppe Tl eingesetzt sind, wird die Herstellung des Körperteils MM mit einer Anzahl von Zylindernadeln 14 bzw. Nadeln 38 begonnen, die gleich der Summe der Zylindernadeln 14 bzw. Nadeln 38 der bogenförmigen Gruppen Gl; Tl, G2 ist.
Für die Herstellung des Körperteils MM werden die beiden Fäden benutzt, die durch die zwei Fadenführungen 50 geführt werden, die zu den bogenförmigen Gruppen Gl; G2 gehören. Bei jeder Schwingbewegung der Zylinder- und Platteneinheit in die zwei Richtungen werden zwei Maschenreihen RM für die rechte bzw. für die linke Seite des Körperteils MM gebildet. Bezogen auf die Fig. 2 und 4 heißt das, daß beginnend z. B, vom äußersten Punkt E2 der bogenförmigen Gruppe G2 mit einem Faden während der Schwingung in eine Richtung eine Maschenreihe RM2 mit den Zylindernadeln 14 der bogenförmigen Gruppe G2 zwisden dem Punkt E2 und dem Mittelpunkt ME der bogen-
förmigen Gruppe G2; Tl; Gl gebildet wird. Gleichzeitig wird mit dem anderen Faden, der zu der bogenförmigen Gruppe Gl gehört, eine Maschenreihe RMl zwischen dem Mittelpunkt ME und dem Punkt El mit den Zylindernadeln 14 gebildet. Wenn
der Schwingungshub in die Richtung des Pfeils 02 beendet d b kh d h d dll
gg g
wird beim Umkehren der Bewegungsrichtung des Nadelzylinders 1 und der Platte 30 entsprechend Pfeil 01 eine zweite Maschenreihe RM4 mit den Zylindernadeln 14 gebildet, die zwischen dem Mittelpunkt ME und dem Punkt E2 liegt, und gleichzeitig wird eine Maschenreihe RM3 mit den Nadeln 38 der Platte 30 zwischen dem Punkt El und dem Mittelpunkt ME gebildet. Während einer neuen Schwingung in die Richtung des Pfeils 02 wird eine Reihe RM6 mit den Nadeln 38 der Platte 30 und mit dem Faden der bogenförmigen Gruppe G2 zwischen dem Punkt E2 und dem Mittelpunkt ME und gleichzeitig eine Maschenreihe RM5 mit den Nadeln 38 der Platte 30 und dem Faden der bogenförmigen Gruppe Gl zwischen Mittelpunkt ME und Punkt El gebildet. Die vierte Schwingung in die Richtung des Pfeils 01 bewirkt die Bildung einer Maschenreihe RM8 zwischen dem Mittelpunkt ME und dem äußersten Punkt E2 mit den Nadeln 38 der Platte 30 und die Bildung einer Maschenreihe RM7 zwischen dem Punkt El und dem Mittelpunkt ME mit den Zylindernadeln 14.
Die hin— und hergehende Bewegung dauert an, bis das ganze Körperteil MM und der elastische Rand EE hergestellt worden sind.
Es ist zu bemerken, daß zum Zusammenhaken der Maschenreihen RM2; RM4 auf der einen Seite und RMl, RM7 auf der anderen
Seite bzw. RM6; RM8 auf der einen Seite und RM3; RM5 auf der anderen Seite, die durch die Zylindernadeln 14 und durch die Nadeln 38 der Platte 30 gebildet worden sind, entlang der sogenannten Trennlinie, die mit CV in Fig, I bezeichnet wurde, und folglich im Mittenbereich der bogenförmigen Gruppen Tl; T3; T5; T7 sowohl des Nadelzylinders 1 als auch der Platte 30 mindestens eine Zylindernadel 14 bzw. eine Nadel 38 oder eine begrenzte Nadelgruppe (des Nadelzylinders 1 oder der Platte 30) so gesteuert wird, daß die zwei Fäden, die zwei bogenförmigen Gruppen wie Gl; G2 zugeführt werden, ineinandergreifen. Diese Nadel 14 oder diese Nadeln 14 dieser bogenförmigen Gruppe können ständig Maschen bilden oder auch den Faden verknüpfen und die Masche so halten, daß sie nur einmal mit beiden Fäden Maschen bilden.
Das Auswählen der Zylindernadeln 14 bzw. der Nadeln 38 für das Einsetzen während derHerstellung der Fußteile PP, das Einsetzen während der Herstellung des Zwickelbereichs TT und zur Bestimmung der Anhebung und Absenkung der Zylindernadeln 14 bzw. der Nadeln 38 des einen und des anderen Vorderteils zum richtigen Zeitpunkt, um die entsprechenden Maschenreihen RC zu bilden, werden durch zwei Auswahlprogramme bequem verwirklicht, die durch die Programmtrommeln 26 bzw. 44 geliefert werden· Es ist klar, daß, wenn die Zylindernadeln 14 längs einer bogenförmigen Gruppe G; T; M arbeiten, jene der Platte 30 nicht arbeiten können und umgekehrt. Die Zwischenräume ohne Nadeln zwischen den bogenförmigen Gruppen Ml; M3; M5; M7 während der Herstellung des Körperteils MM und den bogenförmigen Gruppen G; T; M mit Nadeln, die nicht in Betrieb sind, wie in den bogenförmigen Gruppen Tl; T3; T5; T7,
während der Herstellung der Beinteile GG sichern, daß das Gestrick der verschiedenen Maschenreihen RC; RM richtig hergestellt werden kann, sogar wenn die Amplitude der hin- und hergehenden Winkölbowegung des Nadelzylinders 1 und der Plattenanordnung größer ist als die Amplitude der herzustellenden Maschenreihen RC; RM, Selbst wenn Reihen benachbarter Maschen gleichzeitig mit den Nadeln desselben rotierenden Bauteils (d, h. des Nadelzylinders 1 oder der Platte 30) und mit zwei benachbarten Fadenführungen 50 gebildet werden, wie bei der Herstellung des Körperteils MM, findet die Bildung der Maschen zweier Reihen immer gleichzeitig an verschiedenen Stellen der Peripherie der Maschine statt.
Es ist möglich, die gleichzeitige Herstellung von mehr oder weniger als vier Bekleidungsstücken auf derselben Maschine zu verwirklichen, und ist ebenfalls möglich, das gleichzeitige Einsetzen von zwei Nadeln oder allen Nadeln der bogenförmigen Gruppen Tl; T3; T5; T7 zu realisieren. Es ist weiter möglich, für die Herstellung der Fußteile PP mit Verlängerungen zu sorgen, was in entsprechender Nachbarschaft zu den Fußteilen PP erfolgt, nachdem zuerst alle Zylindernadeln 34 bzw» Nadeln 38 der bogenförmigen Gruppe G angehoben wurden.
Die Maschine kann außer Strumpfhosen auch noch andere Bekleidungsstücke herstellen.
Claims (5)
- Erfindungsanspruch1. Eine Rundstrickmaschine zur Herstellung von Bekleidungsstücken, wie Strumpfhosen, wobei jedes Bekleidungsstück aus einem Körperteil, das ein Vorderteil und ein Hinterteil besitzt, und aus zwei röhrenförmigen Beinteilen besteht, wobei die Maschine einen Nadelzylinder, der in der Lage ist, abwechselnde Drehbewegungen auszuführen, ein System zur Steuerung der Nadeln und eine Platte koaxial mit dem Zylinder und mit ihm drehbar besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß der Nadelzylinder (1) eine Anzahl von Zylindernadeln (14) hat, die in bogenförmigen Gruppen (Gl-8) angeordnet sind, und deren Anzahl mindestens gleich der Anzahl bogenförmiger Gruppen (Ml; M3; M5; M7) ist,, die für die Herstellung eines der zwei Tgile des Körperteils (MM) eines jeden einer Vielzahl von Bekleidungsstücken nötig ist; durch eine Platte (30) mit derselben Anzahl von Nadeln (38), die in radialen Kanälen laufen und in den genannten Bereichen der bogenförmigen Gruppen (G; M) liegen, wobei der Nadelzylinder (1) und die genannte Platte (30) mit einer synchronen hin- und hergehenden Winkelbewegung über einen Bogenwinkel bewegbar sind, der mindestens gleich dem Bogen ist, der von den bogenförmigen Gruppen eingenommen wird, die für die Herstellung einer Hälfte des genannten Vorder- oder Hinterteils vorgesehen sind; durch mehrere feststehende Fadenführungen (50), die so um den Nadelzylinder (1) verteilt sind, daS si« den Zylindernadeln (14) und den Nadeln (38) der Platte (30) zwei Fäden für jedes genannte Bekleidungsstück zuführen, aus denen die zwei Beinteile(GG) und das Körperteil (MM) des Bekleidungsstücks hergestellt werden; und dadurch, daß das,genannte Steuersystem erste feststehende Steuermittel (16 bis 28) für die Zylindernadeln (14) zur Herstellung des gestrickten Bekleidungsstücks und für das fortlaufende Einsetzen einer unterschiedlichen Anzahl von Zylindernadeln (14) bei unterschiedlichen Hüben des Nadelzylinders (1) und der Platte (30) umfaßt, wobei das erste Steuermittel (16 bte 28) für die bogenförmigen Gruppen (Gl; G2) für jedes Beinteil steht, sortie zweite feststehende Steuermittel (39 bis 44) für die Nadeln (38) der Platte (30) zur Herstellung des gestrickten Bekleidungsstücks und zum fortlaufenden Einsetzen entsprechender anderer Anzahl von Nadeln (38) Bei den genannten unterschiedlichen Hüben, wobei die ersten Steuermittel (16 bis 28) so betätigbar sind, daß das Bekleidungsstück während jedes Hubs in eine Richtung nur mit den Zylindernadeln (14) herstellbar ist und wobei die zweiten Steuermittel (39 bs 44) so betätigbar sind, daß das Bekleidungsstück während jedes Hubs in die umgekehrte Richtung nur mit den Nadeln (38) der Platte (30) herstellbar ist, so daß nacheinander mit jedem Faden jedes der Beinteile (GG) und danach mit zwei Fäden die entsprechenden Maschenreihen (RMl bis RM8) des Vorder- und des Hinterteils des Körperteils (MM) herstellbar sind«
- 2. Eine Rundstrickmaschine entsprechend Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die bogenförmigen Gruppen (Gl; G2) der Zylindernadeln (14) und der Nadeln (38) zur Herstellung der zwei Beinteile (GG) jedes Bekleidungsstücks durchmehrere bogenförmige Gruppen (Tl-7) getrennt sind, und dadurch, daß mittels der genannten ersten Steuermittel (16 bis 28) und zweiten Steuermittel (39 bis 44) diese bogenförmigen Gruppen (Tl-7) so einsetzbar szid, daß sie zu den bogenförmigen Gruppen (Gl bis 8) zuführbar sind, die die zwei benachbarten Beinteile (GG) geformt haben, bevor die Herstellung des Körperteils (MM) im Bereich einer Trennlinie (CV) zwischen den rechten und den linken Körperteilen (MM) beginnt.
- 3. Eine Rundstrickmaschine entsprechend Punkt 1 oder Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung jedes Körperteils (MM) mindestens eine Zylindernadel (14) und mindestens eine Nadel (38) der Platte (30) im Mittelpunkt (ME) der genannten bogenförmigen Gruppe (Ml) der Zylindernadeln (14) bzw, der Nadeln (38) zur Herstellung eines Bekleidungsstücks so steuerbar sind, daß Masdren mit zwei Fäden gebildet werden und dadurch, daß mit jedem Faden zwei benachbarte Maschen reihen (RMl; RM7; RM2; RM4) nacheinander mit den Zylindernadeln (14) des Zylinders (1) und zwei benachbarte Maschenreihen (RM3; RM5; RM6; RM8) mit den Nadeln (38) der Platte (30) gebildet werden.
- 4. Eine Rundstrickmaschine entsprechend irgendeinem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die ersten Steuermittel (16 bis 28) für die Zylindernadeln (14) bzw. die zweiten Staermittel (39 bis 44) für die Nadeln (38) bei Beginn der Produktion des Bekleidungsstücks so anpaßbar sind, daß sie fortlaufend von der Mitte jeder bogenförmigen Gruppe (G; M; T) die Zylindernadeln (14) bzw.die Nadeln (38), die zur Herstellung jedes Beinteils (GG) vorgesehen sind, so einsetzen, daß ein rundes geschlossenes Fußteil (PP) am Anfang jedes Beinteils (GG) gebildet wird«Ein Verfahren zur Herstellung von Bekleidungsstücken, wie Strumpfhosen, wobei jedes Bekleidungsstück aus einem Körperteil, das ein Vorderteil und ein Hinterteil hat, und zwei röhrenförmige Beinteile besteht, mit einer Strickmaschine, die die abwechselnde Drehbewegung zweier Bauteile, die jeweils Reihen von Nadeln halten, relativ zu feststehenden Fadenführungen verwendet, gekennzeichnet dadurch, daß mit entsprechenden Fäden aus den Fadenführungen (50) die Fußteile (PP) mehrerer Bekleidungsstücke gleichzeitig begonnen werden, indem Maschenreihen (RC; RM) gestrickter Maschen gebildet werden, die in der Länge allmählich mit den abwechselnden Hüben der genannten nadelhaltenden Bauteile, dem Nadelzylinder (1) und der Platte (30), größer werden, so daß die Fußteile (PP) und die anschließenden röhrenförmigen Beinteile (GG) geformt werden; dadurch, daß Paare aufeinanderfolgender Masebenreihen (RMl; RM2; RM3; RM5) durch die genannten Bauteile so gestrickt werden, daß die rechten und linken Teile der Vorder- und Rückseite jedes Körperteils (MM) entstehen, wobei für jedes Bekleidungsstück zwei Fäden benutzt werden, mit denen auch die Beinteile {GG) hergestellt werden; und dadurch, daß die genannten Paare aufeinanderfolgender Maschenreihen (RMl; RM2; RM3; RM6) entlang einer Trennlinie (CV) zwischen dem rechten und dem linken Teil wechselseitig ineinandergreifen*δ. Ein Verfahren entsprechend Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß nach der Herstellung der Beinteile (GG) Maschenreihen (RC7; RC8) hergestellt werden, die langer sind als jene, die die zwei Beinteile (GG) des Bekleidungsstücks bildeten, um so einen Zwickelbe reich (TT) vor dem Beginn der Herstellung des Körperteils (MM) zu formen.
- 7. Ein Verfahren entsprechend Punkt 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß bei der Herstellung der Körperteile (MM) mindestens eine Masche an einer Trennlinie (CV) zwisden dem rechten und dem linken Teil mit den zwei Fäden der benachbarten Maschenreihen (RMl; RM2; RM3; RM5) des rechten und des linken Teils des Körperteils (MM) gebildet wird und dadurch diese Teile zusammengestrickt werden.Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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