DD229643A1 - Schwermaschine mit daempfenden kinematischen, translatorischen bewegungsablaeufen zum oberen scherenmessermitnehmer - Google Patents

Schwermaschine mit daempfenden kinematischen, translatorischen bewegungsablaeufen zum oberen scherenmessermitnehmer Download PDF

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DD229643A1 DD27033584A DD27033584A DD229643A1 DD 229643 A1 DD229643 A1 DD 229643A1 DD 27033584 A DD27033584 A DD 27033584A DD 27033584 A DD27033584 A DD 27033584A DD 229643 A1 DD229643 A1 DD 229643A1
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DD27033584A
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Christian Ebersbach
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Thurm Elektromotoren
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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen daempfenden kinematischen, translatorischen Mechanismus in einem Dosengehaeuse mit Gabelgelenk und Mittenmitnehmer fuer Schafschermaschinen zu schaffen, die die Scherkraftuebertragung ueber einen in Richtung zum Scherkopf liegenden Exzenterkoerper einleitet und die Direktverbindung zur Querachse durch Abtastung mittels zweier um 180 gegenueber versetzten, federnden Stahlzylinderstiften mit Gleitsteinen an der Mittenkurbelzapfenoberflaeche uebertraegt und somit ein translatorischer Bewegungsablauf vorgezeichnet wird, der eine weiche, daempfende, schwingungsarme Uebertragung zum Scherkopfoberteil garantiert. Fig. 1

Description

Anwendung der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen kinematischen, translatorischen Mechanismus in Dosengehäuse, das an der Untermesserauslaufplatte befestigt ist und die oszillierende Übertragung mit Gabelgelenk und Mitnehmer zum oberen Schneidmesser kraftschlüssig einleitet. Diese Entwicklung wurde insbes. für Schafschermaschinen großer Leistung getätigt, die vorwiegend zum Einsatz in Großschafzuchteinrichtungen kommt, jedoch auch für Kleintierhalter empfohlen werden kann.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DE-PS 966162 wird ein Wirkprinzip erläutert, das durch Vakuurrvden Messerantrieb tätigt, d.h. durch Anschluß der Schermaschine insbes. für Tiere, Schafe an eine Saugleitung.
Das DE-GM 1968487 beschränkt sich auf den Anlauf unter ausgekoppelten Arbeitselementen, wie z.B. Scherkopf, und trifft für unser Wirkprinzip nicht zu.
Ebenso beschreibt die DE-GM 1934509 eine Haarschneidmaschine mit einer bewegbaren oberen und einer justierbaren unteren Schneidplatte und stellt ein anderes Wirkprinzip dar.
Die DE-PS 1198707 zeigt eine Scherkopfmontageanordnung für elektrische Trockenrasiergeräte, kleinere Leistungseinheiten.
Weiter wird in der DE-PS 1165452 ein Lösungsprinzip beschrieben, das sich mit einem Langhaarschneidteil, dessen Klingensatz durch einen Mündungsspalt des Vorrichtungsgehäuses hindurchreicht, beschäftigt.
In der DE-AS 1210714 wird ein Wirkprinzip beschrieben, das sich mit einem Scherkopf für Trockenrasierapparate befaßt und die hin- und hergehenden Scherteile in Blattfedern gelagert sind.
Die beiden Patentschriften mit dem Erfinder William R. C. Geary, — AU — zeigen folgendes Prinzip auf:
GB-PS 1493841
US-PS 3,988,828
Der Bewegungsablauf des oberen Scherenmessers erfolgt über hydraulische Kolbenkraft mit Gegenfederung zur Schwenk- u.
Übertragungsgabel.
Weiter zeigt die GB-PS 1.102,191 einen rotierenden Rundscherkopf auf.
In der US-PS 4,070,938 wird eine fahrbare Haltebox für Schafe mit Doppelmanipulatorschermaschinen beschrieben, die von der Theorie zu bejahen wäre, jedoch in der Praxis und von den Kosten noch Zweifel aufkommen lassen. Die Sensortechnik steht hier im Vordergrund und ist bei uns zur Zeit nicht realisierbar.
Die SU-UR 159741, SU-UR 401484, SU-PS 667115, SU-UR 992183 beschränken sich auf die vorhergehenden Lösungsvarianten mit weiteren Verbesserungen.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Funktionszuverlässigkeit mit erhöhter Arbeitsgeschwindigkeit und die Genauigkeit der translatorischen Gelenkbewegungsverbindung im Schermechanismus weiter zu erhöhen, sowie mit einem stabilen verschleißfesten Werkstoff das Dosengehäuse mit Funktions- und Abschlußdeckel, wie auch den Exzenterkörper mit Gelenkbauteilen so weiter zu entwickeln, daß eine allgemeine Gewichtserleichterung für die Schermaschine erzielt wird, sowie eine raumsparende Einbautechnologie und ferner ein reparaturfreundlicher Service ermöglicht werden kann.
-з- 703 35
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen dampfenden, kinematischen, translatonschen Mechanismus in einem Dosengehause mit Gabelgelenk und Mitnehmer fur Schafschermaschinen zu schaffen, die die Scherkraftubertragung über einen in Richtung zum Scherkopf liegenden Exzenterkorper einleitet und die Direktverbindung zur Querachse durch Abtastung mittels zweier um 180° gegenüber versetzten federnden Zylinderstahlstifte an der Mittenkurbelzapfenoberflache übertragt und somit ein translatonscher Bewegungsablauf vorgezeichnet wird, der eine weiche, dampfende Übertragung zum Scherkopfoberteil garantiert Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß unter Anwendung des bekannten Prinzips der Direkttexzenterkorperkopplung mit dem Scherkopf, jedoch nach neuen weiterentwickelten Losungsprinzipien ausgestaltet und dadurch gelost, daß das Dosengehause fur die elektrische Schafschermaschine, bestehend aus zwei Hauptbauteilen, den eigentlichen Dosengrundkorper, bevorzugt Ringform bzw vier-, sechs , acht oder ovalformig und dem Funktions- u Schutzabschlußdeckel mit V2 tiefer Deckelaußenumstulpung, wobei der Werkstoff insbes aus Aluminiumfeinguß bzw Tiefziehblechteil, oder schlagfestem Plastwerkstoff sein soll, das Dosengehause wurde mit funktionsgerechten Ausnehmungen, Langsschlitzen, Bohrungen, Gewindeeinlassen, vorgezogen Aufnahmetaschen und/oder Lagerbocken zur weiteren Ausgestaltung und Aufnahme des kinematischen Mechanismus sowie dem Funktions- und Schutzabschlußdeckel mit seinen zwei um 180° angelenkten federnden Stutzlagerhalbschalen zur Außennngkugellagerhaltung entwickelt, wobei die Dosendeckelbefestigung am Gehäuse durch doppelseitige sickenartige Rillen zur zwangslosbaren Verbindung angeordnet wurde, weiter besteht die Möglichkeit, mit einer Blattfederklemmung zwischen Dosengehauseaußenwand und Dosendeckelinnenwand eine sichere Arretierung herzustellen Ferner wird der aus einem Zylinderteil hergestellte Exzenterkorper aus hartbarem Stahlwerkstoff fur größere Arbeitsleistungen angeordnet und bei kleineren Scherleistungen besteht sogar die Anwendungsmoglichkeit als Alumimumpreßteil bzw Plastwerkstoff „Miramid", dabei muß jedoch eine ganz besondere Sorgfalt beim Auswuchtvorgang des Exzenterkorpers gelegt werden, um im Einsatz einen schwingungsfreien Lauf zu sichern Zum Vormontageprozeß gehört das beiderseitige Aufziehen der Kugellager auf die Bundaußensitze des Exzenterkorpers, wo anschließend die Lagerung in wannenformigen Taschen an der Gehausedoseninnenwand oder über Lagerbocke die werkstoffseitig mit dem Grundkorper integriert, bzw aufmontierbar sowie nachholbar gestaltet sein können und an der Innenwand achsfluchtend fixiert sind, wobei die translatorischen mit Federdistanzbund und selbstschmierendem Gleitstein sowie Ventilfederbestuckung versehen ist, die die Bewegungsfunktion der oszillierenden Abtastung an der runden Mittenkurbelzapfenoberflache des Exzenterkorpers bei rotierender Arbeitsgeschwindigkeit abnimmt Die zwei um jeweils 90° zur Kugellagerhalterung angeordneten Gleitbuchsenaußenaufnahmen mit Buchse haben die Aufgabe, die beiden um 180° gleitenden Stahlzylinderstifte bei hoher Geschwindigkeit störungsfrei in horizontaler Richtung zu fuhren, um dies zu gewährleisten müssen die Gleitbuchsen, insbes aus Sinterwerkstoff, oder Kunststoff „Miramid ölgetränkten", bzw kugelgefuhrten Gleitflachen bestehen Ferner werden an die herausragenden Stahlzylinderstiftenden aus dem Gleitbuchsen das oszillierende Gabelgelenk mit Mittenmitnehmer demontierbar befestigt und in der Wetterführung der Antriebsnchtung zum Scherenkopf wird am schwenkbar gelagerten oberen Scherenmessermitnehmer der elektrischen Schafhandschermaschine eine form- und kraftschlussige Verbindung geschaffen
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung nachstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel erläutert
In der zugehörigen Zeichnung sind dargestellt
Fig 1 Draufsicht Scherkopf mit Dosengehause und kinematischen, translatonschen Mechanismus mit Gabelgelenk und Mittenmitnehmer
Im Dosengehause 1 befindet sich der kinematische, translatonsche Mechanismus mit dem Exzenterkorper 10 und dem Anschlußzapfen zur biegsamen Welle 10a, die Kugellagerung wird durch die Bundaußensitze 12 des Exzenterkorpers bestimmt und durch die wannenformigen Taschen 5 an der Gehausedoseninnenwand 31 oder Lagerbocke 6 aufgenommen, wobei die translatonschen Übertragungselemente von zwei Gleitzylinderstahlstife 13 mit Federdistanzbund 14 und selbstschmierendem Gleitstein sowie Ventilfederbestuckung 16 versehen ist, die die Bewegungsfunktion der oszillierenden Abtastung an der Mittenkurbelzapfenoberflache 17 des Exzenterkorpers 10 bei rotierender Geschwindigkeit abnimmt Die zwei um jeweils 90° zur Kugellagerhalterung 5, 6 angeordneten Gleitbuchsenaußenaufnahmen 18 mit Buchse 19 haben die Aufgabe, die beiden um 180° gleitenden Stahlzylinderstife 13 bei hoher Geschwindigkeit störungsfrei in horizontaler Richtung zu fuhren Ferner werden an die herausragenden Stahlzylinderstiftenden 13 aus den Gleitbuchsen 19 das oszillierende Gabelgelenk mit Mittenmitnehmer 20 demontierbar befestigt und in der Weiterfuhrung der Antriebsrichtung zum Scherenkopf 21 wird am schwenkbar gelagerten oberen Scherenmessermitnehmer 22 der elektrischen Schafhandschermaschine eine form- und kraftschlussige Verbindung geschaffen
In der weiteren Ausgestaltung wird der Antriebszapfen 10a zum flexiblen Anschluß 25 erläutert, da der genannte mit dem Exzenterkorper 10 homogen verbunden ist und durch eine staubdichte Bohrung m der Dosengehausewand 31 in den Hohlraum des Handgriffstuckes 28 ragt, wird zur weiteren Kraftübertragung handelsübliche Steck- und Rutschkupplung 32 die in Fortfuhrung über eine biegsame Welle und/oder Bowdenzug 25 mit dem Elektromotor (nicht dargestellt) kraftschlussig verbunden ist, zum Einsatz gebracht Die Elektromotorensteuerung wird mit einem 3 bzw 4 adrigen Kabel durch den Hohlraum des Handgriffstuckes und einem Schubschalter 27 im Daumenbereich des anatomisch formgerechten Handgriffsstuckes 24 festgelegt und getätigt, der Anschluß des Griffstuckkopfes 28 an die Dosengehauseaußenwand 1 erfolgt mit Aufnahmerohrstutzen 29 und mit einem Rastbajonettverschluß Die Elektrokabeleinfuhrung sowie die biegsame Welle und/oder Bowdenzug 25 erfolgt am Griffstuckende 24, zugentlastet und staubdicht abgeschlossen, weiter weist das Handgriffstuck 24 mindestens auf einer Längsseite eine geriffelte verschraubte Hartplastgriffschale 30 auf, um eventuelle Montagearbeiten an der Steckkupplung 32 tatigen zu können In einer weiteren Ausfuhrungsform wird dargestellt daß die Gehausedose 1 in zwei gleichmaßigen Dosenhalften mit 45° diagonalen Schnittflache verlauft, wobei die eine Hälfte mindestens zwei Zentnerstifte an der Dosengehausebodeninnenseite 2 aufweist und die Gegenseite dementsprechend die Paßbohrungen Somit kann nach der Montage des kinematischen Mechanismus das Zusammenstecken und fixieren des Dosengehausebodens 2 mit dem Verlangerungsteil des Untermessergrundkorpers 23 durch Schraubwirkverbindung erfolgen

Claims (7)

  1. -2- 703
    Erfindungsanspruch:
    1. Schermaschine mit dämpfenden, kinematischen, translatorischen Bewegungsabläufen zum oberen Schermessermitnehmer, unter Anwendung des bekannten Prinzips der Direktexzenterkörperkopplung mit dem Scherkopf, jedoch nach neuen weiterentwickelten Lösungsprinzipien ausgestaltet, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherkraftübertragung über einen in Richtung zum Scherkopf liegenden Exzenterkörper (10) einleitet und die Direktverbindung zur Querachse durch Abtastung mittels zweier um 180° gegenüber versetzten, federnden Gleitzyiinderstrahlstifte (13) an der Mittenkurbelzapfenoberfläche (17) überträgt und somit ein translatorischer Bewegungsablauf vorgezeichnet wird, der eine weiche, dämpfende Übertragung zum Scherkopfoberteil (21) garantiert und das Dosengehäuse (1) mit Funktions- und Schutzabschlußdeckel (3) zur Aufnahme der Mechanik entwickelt und ausgelegt ist.
  2. 2. Schermaschine nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosengrundkörper (1) vorzugsweise in Ringform bzw. vier-, sechs-, acht- oder ovalförmig mit Funktions- und Schutzabschlußdeckel (3) ausgelegt ist, wobei der Werkstoff insbes. aus Aluminiumfeinguß bzw. Tiefziehblechteil oder schlagfestem Plastwerkstoff sein soll.
  3. 3. Schermaschine nach Punkt 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosengehäuse (1) mit funktionsgerechten Ausnehmungen, Längsschlitzen, Bohrungen, Gewindeeinlässen, vorgezogenen Aufnahmetaschen (5) und/oder Lagerböcken (6) zur weiteren Ausgestaltung und Aufnahme des kinematischen Mechanismus sowie den Funktions- und Schutzabschlußdeckel (3) mit seinen zwei um 180° angelenkten, federnden Stützlagerhalbschalen (7) zur Außenringkugellagerhalterung (11) entwickelt.
  4. 4. Schermaschine nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosendeckelbefestigung (4) am Gehäuse durch doppelseitige sickenartige Rillen (8) zur zwangslösbaren Verbindung angeordnet wurde, weiter besteht die Möglichkeit, mit einer Blattfederklemmung (9) zwischen Dosengehäusewand (1) und Dosendeckelinnenwand (4) eine sichere Arretierung herzustellen.
  5. 5. Schermaschine nach Punkt 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gehäusedoseninnenwand (4) wannenförmige Taschen (5) und/oder Lagerböcke (6) angeordnet sind, die werkstoffseitig mit dem Grundkörper (1, 2) integriert bzw. aufmontierbar sowie nachholbar gestaltet sein können.
  6. 6. Schermaschine nach Punkt 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei um jeweils 90° zur Kugellagerhalterung (11) angeordneten Gleitbuchsenaußenaufnahmen (18) mit Buchse (19) die beiden um 180° gleitenden Stahlzylinderstife (13) bei hoher Geschwindigkeit störungsfrei in horizontaler Richtung führen, um dies zu gewährleisten müssen die Gleitbuchsen (19) insbes. aus Sinterwerkstoff, oder Kunststoff „Miramid ölgetränkt" bzw. kugelgeführten Gleitflächen bestehen.
  7. 7. Schermaschine nach Punkt 6, dadurch gekennzeichnet, daß die translatorischen Übertragungselemente von zwei Gleitzylinderstahlstifte (13) mit Federdistanzbund (14) und selbstschmierendem Gleitstein (15) sowie insbes. mit Ventilfederbestückung (16) versehen ist, die die Bewegungsfunktion der oszillierenden Abtastung an der runden Mittenkurbelzapfenoberfläche (17) des Exzenterkörpers (10) bei rotierender Arbeitsgeschwindigkeit abnimmt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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