DD229724A1 - Verfahren zur stichelhaarherstellung - Google Patents
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Abstract
Es wird ein erfindungsgemaesses Verfahren zur Stichelhaarherstellung dargestellt, das geeignet ist, aus texturierten synthetischen Primaerseiden oder auch Abfallseiden - vorwiegend des glaenzenden Grobtyps, Stichelhaare herzustellen, die als Effektbildner in Garnen, Vliesen und Vliesfadennaehgewirken zum Einsatz kommen koennen.
Description
2. Beispiel
Charakteristik des Materials:
Feinheit: 236 tex
Material PAS-Grobtyp
Texturierverfahren: tst(stauchtexturiert) Glanztyp
Einzelkapillare: 1 ...5tex je Kapillare
Das Material wird auf einerTeilkettbaum-SchäranlageaufTKB mit ca. 250 Fäden gebracht. Auch hier werden 3 TKB der speziellen Abzieh- und Zuführeinrichtungen, die dem Transporttisch einer Schneidemaschine vorgeschaltet ist, vorgelegt. Die Fadenscharen gelangen über diese Einrichtung zum Kopf der Schneidemaschine, wo sie mit folgenden Parametern hergestellt werden:
— Schnittlängeneinstellung: 50 mm
— Zuführgeschwindigkeit: 0,05 ms"1
— Schnittgeschwindigkeit: 96 Hub/min.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Verfahren zur Sticheihaarherstellung aus vorwiegend synthetischen texturierten Seidenmaterial, gekennzeichnet dadurch, daß— das Material von zylindrischen Kreuzspulen auf TKB- oder Zettelbäume geschärt wird,— 2—4 Teilkett- oder Zettelbäume in fahrbare Ablaufgestelle gebracht werden,— die Ablaufgestelle mit den Teilkett- oder Zettelbäumen einer Abzieh- und Zuführeinrichtung, die dem Transporttisch einer bekannten Schneidemaschine vorgeschaltet ist, zugeführt werden,— die Fadenscharen in fadengerader Zuführung über eine Abzieh- und Zuführeinrichtung, Transporttisch einem Schneidkopf zugeführt und auf eingestellte Schnittlänge geschnitten werden.Anwendungsgebiet der ErfindungDas erfindungsgemäße Verfahren findet Einsatz in Betrieben der Chemiefaserindustrie, der Reißfaserherstellung und in der Tuchfabrikation als vorgelagerte Prozeßstufe zur Herstellung von Stichelhaaren, die in Garnen oder Vliesstoffen sowie Vliesfadennähgewirken als Effektbildner eingesetzt werden.Charakteristik der bekannten technischen LösungenFür Stichelhaare als Effektbildner in Garnen und textlien Flächengebilden wurden bisher besonders wertvolle Tierhaare, wie Angora- und Mohairwolle, Alpaka- und Kaschmirwollen eingesetzt.Bekannt ist auch eine nicht mehr zur Anwendung gelangene Lösung bei der Viskosefaserproduktion geworden, bei der ein Viskosefaser-Glanztyp im groben Titerbereich hergestellt wurde. Im WP D 02 G/2471030 wird eine Erfindung beschrieben, bei der ein Garn mit Haareffekten durch Einsatz von maximal 30% texturierten! synthetischen Seidenmaterial, zum Beispiel Polyamidgrobseidenkabel (200...350tex) mit einem Einzeltitervon 1 ...5tex als Stapelfaser, gebildet wird. Dabei wird allerdings keine technische Lösung zur Herstellung der Stapelfasern aus endlosen Polyamidgrobseidenkabel beschrieben.Ziel der ErfindungDas Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, mit dessen Hilfe Stichelhaare aus synthetischen texturierten Seidenmaterial hergestellt werden kann.Diese Stichelhaare können dann als Effektbilnder in Fäden, Vliesen und Vliesnähgewirken eingesetzt werden.Darlegung des Wesens der ErfindungEs ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Stichelhaaren aus synthetischem texturierten Seidenmaterial zu schaffen. Bei dem synthetischen texturierten Seidenmaterial kann es sich um Seiden, die nach dem Luft-, Stauch- oder Falschdrahttexturierverfahren hergestellt wurden, handeln. Es handelt sich in der Regel um Grobseidenkabel auf Basis Polyamid, Polyester oder anderer Polymere als Glanztyp im Bereich von 60-500tex. Dieses, in der Regel sehr feste, bauschige und hochelastische Material läßt sich nach herkömmlichen Methoden nicht zu Stapelfasern verändern.Erfindungsgemäß ist das Verfahren dadurch charakterisiert, daß synthetisches texturiertes Grobseidenkabel auf zylindrischen Kreuzspulen nach bekannter Technologie zu Teilkettbäumen verschärt wird.Die Teilkett- oder Zettelbäume werden dann in fahrbare Ablaufgestelle vor eine bekannte Schneidemaschine gefahren. Die Fadenscharen der in der Regel 2—4 Teilkettbäume werden durch eine spezielle Abzieh- und Zuführvorrichtung dem Transporttisch einer nach dem Guillotine- oder Rotationsprinzip arbeitenden Schneidemaschine zugeführt. Die Zuführeinrichtung sichert sowohl den Ablauf der Fadenscharen und verhindert gleichzeitig — da sie mit geringer Voreilung arbeitet — das Zurückspringen des hochelastischen texturierten Seidenkabelmaterials an der Schneidestelle der Schneidemaschine. Das Material wird auf 30-60mm Schnittlänge gebracht und, je nach Notwendigkeit, anschließend auf bekannten Reißmaschinen aufgelockert.AusführungsbeispielDas erfindungsgemäße Verfahren ist besonders geeignet, unkurante texturierte Abfallseiden, auch sogenannte Farbübergangsware einer sinnvollen ökonomischen Wiederverwendung zuzuführen.1. BeispielCharakteristik des Materials:Feinheit: 66texMaterial: PES-tTexturierverfahren: ft(Falschdrahttexturiert)Typ: glänzendDas Material wird auf einer Teilkettenbaum-Schäranlage auf Teilkettbäume mit ca. 400 Fäden gebracht. 3 TKB werden der Abzieh- und Zuführeinrichtung, die dem Transporttisch einer Schneidemaschine vorgeschaltet ist, vorgelegt. Die Fadenscharen gelangen über diese Einrichtung zum Kopf der Schneidemaschine, wo sie mit folgenden Parametern zu Stichelfasern verarbeitet werden:— Schnittlängeneinstellung 40 mm
—Zuführgeschwindigkeit 0,06 ms"1— Schnittgeschwindigkeit 96 Hub/min.
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|---|---|---|---|
| DD84270955A DD229724A1 (de) | 1984-12-17 | 1984-12-17 | Verfahren zur stichelhaarherstellung |
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ID=5563452
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| DD (1) | DD229724A1 (de) |
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1984
- 1984-12-17 DD DD84270955A patent/DD229724A1/de unknown
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