DD229815A1 - Schaltschloss mit freiausloesung, insbesondere fuer motorschutzschalter - Google Patents

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DD229815A1
DD229815A1 DD27080484A DD27080484A DD229815A1 DD 229815 A1 DD229815 A1 DD 229815A1 DD 27080484 A DD27080484 A DD 27080484A DD 27080484 A DD27080484 A DD 27080484A DD 229815 A1 DD229815 A1 DD 229815A1
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DD27080484A
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Guenther Kammer
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Oppach Schaltelektronik
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschloss mit Freiausloesung, insbesondere fuer Motorschutzschalter mit gegenlaeufig bewegbaren Ein- und Ausschaltknoepfen und einem Kniegelenk. Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vereinfachung des Schaltmechanismus durch eine entsprechende Ausbildung und Funktion zu erreichen. Die Aufgabe wird geloest, indem das Kniegelenk aus einem Laschenpaar und einem etwa rechtwinkligen Winkelhebel gebildet ist. Der Winkelhebel ist mit einem Hebelende in einem Fuehrungsschlitz des Einschaltknopfes gefuehrt. Das andere Ende des Winkelhebels steht in Verbindung mit einer Schalttraverse und ist in einem Fuehrungsschlitz der Platine gefuehrt. Eine an diesem Ende angeformte Nase wirkt mit dem Ausschaltknopf zwecks Aufdruecken des Kniegelenks zusammen. Der Winkelhebel liegt mit seinem Drehpunkt im Kniegelenk. Fig. 3

Description

SchaltschloS mit Freiauslösung, insbesondere für Motorschutzschalter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschloß mit Freiauslösung für Schutzschalter, insbesondere Motorschutzschalter.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekannt sind Schaltmechanismen mit Winkelhebeln, die entweder mit der Traverse oder dem Einschaltelement in Verbindung stehen, wobei kurvengeführte Bewegungen ausgeführt werden·
So ist z. B. in der AT-PS 25 IO 83 ein Winkelhebel beschrieben, der vom Einschaltknopf betätigt wird und auf ein Kniegelenk wirkt. Der Winkelhebel ist ortsfest in Platinen gelagert.
Die Ausführung nach DE-AS 11 52 746 zeigt einen Winkelhebel mit ortsfester Lagerung in Platinen, in dessen Kniegelenk ein Laschenpaar angre.ift.
In DE-GM 72 Ol 067 findet man einen Winkelhebel zum Betätigen der Traverse mit ortsfestem Drehpunkt, welcher über einen Kniehebelmechanismus betätigt wird.
4ÜEZ.193U21 SSH9
Bekannt sind auch Kurven in Einschaltelementen, die mit dem Kniegelenk direkt in Verbindung stehen (DE-OS 27 05 330; DE-PS 910 083).
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung zielt darauf ab, eine Vereinfachung des Schaltmechanismus durch eine entsprechende Ausbildung und Funktion des Kniegelenks zu erreichen. Die Aufgabe wird gelöst, indem jeder Punkt eines Winkelhebels, der mit einem Laschenpaar das Kniegelenk bildet, eine Kurve beschreibt, wobei die Enden des Winkelhebels in Führungsbahnen, die vorteilhafterweise rechtwinklig zueinander stehen, gleiten, und wobei die Hebelenden in Verbindung mit einer Schalttraverse und einem Einschaltknopf stehen und der Drehpunkt des Winkelhebels im Kniegelenk liegt. Die Führungsschlitze sind einmal in einer Platine und zum anderen im Einschaltknopf angeordnet.
Mit dieser Anordnung erreicht man einen sehr einfachen Aufbau, der noch durch eine angeformte Nase am Winkelhebel für den Ausschaltvorgang durch aufdrücken des Kniegelenks mittels des Ausschaltknopfes unterstrichen wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand einer Darstellung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt den Ausgangszustand des Schaltmechanismus
Fig. 2 die eingeschaltete Schaltstellung Fig. 3 die Freiauslösung.
Der Aufbau wird nach Fig. 1 erläutert:
Zwischen Platinen 1 wird der Schaltmechanismus geführt. Er besteht aus einem Kniegelenk, gebildet von dem Laschenpaar 2 und dem Winkelhebel 3. Am Winkelhebel 3 sind über Lagerstifte 4 und 5 der Einschaltknopf 6 und die Zugstange im Eingriff. Die Zugstange 7, T-förmig ausgebildet, nimmt eine nicht näher ausgeführte Schalttraverse in Bohrungen 8 auf. Die Zugstange 7 und die Schalttraverse bilden eine
starre Einheit, die im Komplex lediglich um den Lagerstift 5 schwenken kann. Das Laschenpaar 2 ist in einem Stützhebel 9 gelagert. Der Stützhebel 9 stützt sich an einer Klinke 10 ab. Die Hebelarme des Winkelhebels 3 werden mit den Lagerstiften 4 und 5 in Kurven 11 und 12 des Einschaltknopfes 6 und der Platinen 1 geführt. Die Kurven 11 und stehen etwa rechtwinklig zueinander.
Beim Betätigen des Einschaltknopfes 6 gleitet der Lagerstift 4 entlang der Kurve 11. Der Winkelhebel 3 stützt sich an der Kurve 12 über den Lagerstift 5 und bewegt die Zugstange 7, indem das Kniegelenk gestreckt wird. Der Winkelhebel 3 dreht sich im Kniegelenk und bewegt die Laschen 2 über den Totpunkt zur Selbsthaltung. Die Schaltstellung ist in Fig. 2 wiedergegeben.
Wird die Verklinkung durch Auslöseorgane freigegeben (Fig. 3), so gleiten die Lagerstifte 4 und 5 in den Kurven 11 und 12 bis die Schalttraverse in ihre Ausgangslage zurückgeht. Die Zugstange 7 hat dann wieder die Lage nach Fig. 1. Der noch gedrückte Einschaltknopf 6 wird bei Aufheben der Druckkraft durch die Feder 13 in die Ausgangslage gebracht. Der Winkelhebel 3 dreht sich um den Lagerstift und zieht über die Laschen 2 den Stützhebel 9 zur Wiederverklinkung zurück.
Das Ausschalten der nach Fig. 2 eingeschalteten Stellung läßt sich mit dem Ausschaltknopf 14 ausführen. Der Winkelhebel 3 ist mit einer Nase 15 versehen, auf welche der Ausschaltknopf 14 direkt oder indirekt wirkt, das Kniegelenk über den Totpunkt drückt und so die Schaltstabilität aufhebt. Für den Fehlerfall - leichte Verschweißung, Wiederverklinkung - läßt sich über einen Zwischenhebel 16, der auf die Naye 15 des Winkelhebels 3 drückt, die Störung beheben. Der Ausschaltknopf 14 berührt dabei den Zwischenhebel 16 an verschiedenen Stellen, wie dies in Fig. 1 und 2 zu erkennen ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltschloß mit Freiauslösung, insbesondere für Motorschutzschalter mit gegenläufig bewegbaren Ein- und Ausschaltknöpfen und einem Kniegelenk, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk aus einem Laschenpaar (2) und einem etwa rechtwinkligen Winkelhebel (3) gebildet ist, wobei der Winkelhebel (3) mit einem Hebelende in einem Führungsschlitz des Einschaltknopfes (6) geführt ist, am anderen Ende in Verbindung mit einer Schalttraverse steht, in einem Führungsschlitz einer Platine (1) geführt ist, sowie eine angeformte Nase (15) trägt, auf die der Ausschaltknopf (14) zwecks Aufdrücken des Kniegelenks wirkt und mit seinem Drehpunkt im Kniegelenk liegt.
2. Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Punkt des Winkelhebels (3) auf einer Kurvenbahn läuft, indem die Führungsschlitze im Einschaltknopf (6) und in der Platine rechtwinklig zueinander verlaufen.
3. Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausschaltknopf (14) ein Zwischenhebel (16) wirkt, der eine mechanische Rückstellung zur Wiederverklinkung bewirkt.
4» Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Laschenpaar (2) an dem entgegengesetzten Ende des Kniegelenks mit einem Stützhebel (9) .verbunden ist.
5· Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalttraverse mit einer T-förmig ausgebildeten Zugstange (7) zum Schaltschloß verbunden ist.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD27080484A 1984-12-14 1984-12-14 Schaltschloss mit freiausloesung, insbesondere fuer motorschutzschalter DD229815A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108807100A (zh) * 2017-05-04 2018-11-13 周思雨 一种微型断路器及自动分合闸控制装置及方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108807100A (zh) * 2017-05-04 2018-11-13 周思雨 一种微型断路器及自动分合闸控制装置及方法
CN108807100B (zh) * 2017-05-04 2023-08-22 周思雨 一种微型断路器及自动分合闸控制装置及方法

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