DD230912A1 - Rohrverlege- und montagevorrichtung - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L1/00—Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Rohrverlege- und Montagevorrichtung, die vorzugsweise fuer Muffendruckrohre konzipiert ist. Ziel der Erfindung ist es, in einer baulichen Einheit, sowohl die Verlegung und Einjustierung des zu verbindenden Rohres in die Grabensohle, als auch die Montage mit voranliegenden Rohr zu ermoeglichen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe derart geloest, dass die Rohrverlege- und Montagevorrichtung in geoeffnetem Zustand ueber das zu verlegende Rohr gesetzt wird, das Rohr ueber Spannzylinder gespannt wird, die Verlegung und Einjustierung auf das Grabensohlenniveau erfolgt, die Spannbacken geloest werden, die Vorrichtung ueber Spitz- und Muffenende der Rohre umgesetzt wird, erneut ueber Spannzylinder gespannt wird und durch anschliessende Betaetigung von Einschubzylindern die Zwangseinfuehrung des zu verbindenden Rohres erfolgt. Durch Umkehrung dieser Verfahrensschritte ist die Demontage moeglich. Die Spannbacken sind entsprechend der verwendeten Rohrdimension auswechselbar.
Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverlege- und montagevorrichtung, die vorzugsweise für die Grabenverlegung, Montage und Demontage von Muffendruckrohren durch Hebezeuge vorgesehen ist.
Es ist eine Zugvorrichtung für die Montage von Rohren bekannt (DD 65152), bei der mindestens zwei bereits vorhandene Rohre zum Zwecke der Montage eines nachzuordnenden Rohres über Spannbacken unter Zuhilfenahme mindestens zweier miteinander verbundener spannkrafterzeugenden Zangen die bereits verlegten und montierten Rohre durch Justierwirkung eines Fahrwerkes fest fixieren. Eine mit dieser Einheit in gleicher axialen Anordnung nachfolgend angeordnet verläufende Zugeinheit erlaubt das Einziehen des zu montierenden Rohres.
Hauptnachteil der beschriebenen Lösung ist die Trennung des Verlege- und Montagevorganges. Die Lösung gestattet nur die Montage von Rohreinheiten, nicht die Kopplung beider Arbeitsstufen und die eventuelle Demontage. Weitere Nachteile sind darin begründet, daß das als Justierhilfe wirkende Fahrwerk nur den Einsatz einer bestimmten Rohrdimension erlaubt und der Montageaufwand bedingt durch das Ausrichten der Zugeinheit erheblich ist.
Weiter ist eine Vorrichtung zur Ausrichtung und zum Zusammenfügen zweier Rohre bekannt (DE 3245674 A1), bei der zwei über die Rohrenden gesetzten Bügel, verbunden durch drei Teleskoprohre und zweier jeweils mit einer Greifeinrichtung versehener Zugstangen über einen mit einem Bügel verbundenen Handgriff, betätigt werden, wobei über das Wirken der Greifeinrichtung das dem Handgriff gegenüberliegende Rohr eingezogen werden kann.
Dieser Lösung haftet ebenfalls der oben genannte Hauptmangel an. Den Einsatzmöglichkeiten sind bedingt durch die manuelle Handhabung natürliche Grenzen gesetzt.
Den bekannten technischen Lösungen, es sind weiter praxiserprobte Varianten der Rohraufnahme und des räumlich begrenzten Transportes (Verlegen) insbesondere nach dem Zangenprinzip bekannt, haftet der Hauptmangel an, in einer baulichen Einheit das Verlegen und die Montage (Einziehen) beziehungsweise Demontage unter Beachtung der notwendigen Qualität der Verbindung, nicht zu ermöglichen.
Das Ziel der Erfindung ist es, mit einer baulichen Einheit, gestützt auf die Verwendung eines ortsveränderlichen Hebezeuges die Verlegung und die Montage beziehungsweise Demontage von Muffendruckrohren zu ermöglichen.
Der Nutzeffekt der Erfindung begründet sich in einer erheblichen Senkung des Arbeitszeitaufwandes verbunden mit körperlicher Entlastung beim Rohrleitungsbau.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Rohrverlege- und Montagevorrichtung zu schaffen, die vorzugsweise im Rohrleitungsbau bei Verwendung von Muffendruckrohren aus Gußeisenlegierung Anwendung finden soll und es gestattet, in Verbindung mit einem ortsveränderlichen Hebezeug durch eine technische Baueinheit im ersten Arbeitsgang das zu montierende So.ir in den Graben zu verlegen, hierzu positionieren und im zweiten Arbeitsgang dieses Rohr mit dem voranliegenden nach erfolgter Zwangsjustierung funktions- und qualitätsgerecht kraft- und formschlüssig zu verbinden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Rohrverlege- und Montagevorrichtung über das zu montierende Rohr geführt wird, es durch Betätigen von paarweise synchron arbeitenden Spannzylindern zum Kraftschluß kommt, das Rohr hierauf mit dem Hebezeug in den Graben abgesenkt wird und ein Einjustieren auf Grabensohlenniveau erfolgt. Nach dem Lösen der Spannbacken über die Spannzylinder wird das Gerät im zweiten Arbeitsgang über Muffe und Spitzend umgesetzt, erneut über Spannzylinder in einer horizontalen Flucht gespannt, wonach es durch anschließende Betätigung zweier Einschubzylinder zum Einziehen des Rohresspitzend in das bereits montierte Rohr-muffenend kommt. Analog in umgekehrter Folge erfolgt eine eventuelle Demontage.
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Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Fig. 1: isometrische Darstellung der Rohrverlege- und Montagevorrichtung in geöffnetem Zustand Fig.2: Seitenansicht der Rohrverlege- und Montagevorrichtung in geschlossenem, gespannten Zustand Zu den wesentlichen Teilen der erfindungsgemäßen Rohrverlege- und Montagevorrichtung nach Fig. 1 und 2 zählen die Trägertraverse 1, die schwenkbar mit der Aufhängung 2 verbunden ist. An den beiden Endpunkten der Trägertraverse 1 sind im gleichen Abstand zur Aufhängung 2 und damit zur Mitte Zwischenstücke 4 seitlich schwenkbar, sowohl mit der Trägertraverse 1 im Schwenkpunkt 3, als auch mit den Längsstreben des Spannbackengerüstes 6, angelenkt. Die an den Zwischenstücken 4 über Längsstreben angelenkten, paarweise in gleichem Mittenabstand angeordneten Spannbackengerüste 6 sind mit jeweils zwei Spannzylindern 5 ausgerüstet, die an den Schwenkpunkten 7 ein Öffnen beziehungsweise Schließen der an den Spannbackengerüsten 6 befindlichen Spannbacken bewirken. Die sich jeweils gegenüberliegenden Spannbacken 8 sind in den Spannbackengerüsten 6 beweglich angeordnet. Die Innenflächen der Spannbacken 8 sind mit einem rutschmindernden Spannbackenbelag 9 versehen, der die Spannwirkung beim Schließen der Spannbacken 8 um das Rohr unterstützt. Neben der schwenkbaren Verbindung der Längsstreben der Spannbackengerüste 6 über die Zwischenstücke 4 an die Trägertraverse 1, sind die Spannbackengerüste 6 paarweise, mittig zur Rohrachse, mit zwei Einschubzylindern 10 starr verbunden. Die Handhabung der Rohrverlege- und Montagevorrichtung erfolgt derart, daß das zu verlegende und anschließend zu verbindene Rohr aufgenommen wird, wobei das Gerät bei geöffneten Spannbacken 8 über das zu verlegende Rohr gesetzt wird, die vier Spannzylinder 5 betätigt werden, worauf es zum Kraftschluß kommt und das Rohr über ein Hebezeug in den Graben abgesetzt wird und das Einjustieren auf Grabensohlenniveau erfolgt. Nach Lösen der Spannzylinder 5 erfolgt ein Umsetzen des Gerätes über Rohr-spitzend 11 und Rohr-muffenend 12, ein erneut wie oben beschriebenes Spannen, wonach es durch Betätigung der Einschubzylinder 10 zur Zwangseinführung des zu montierenden Rohres durch seitlichen Einschub in die erforderliche Tiefe kommt und über die Flächenpreßkraft eines im Rohr-muffenend 12 befindlichen Profilgummis der erforderliche Kraft- und Formschluß der Verbindung erreicht wird. Durch die Auslegung des Zwischenstückes 4 als Gelenk ist diese Verfahrensweise des Einschiebens praktisch möglich.
Claims (4)
- Erfindungsanspruch:1. Rohrverlege-und Montagevorrichtung, vorzugsweise für Muffendruckrohre vorgesehen und in Verbindung mit einem ortsveränderlichen Hebezeug anwendbar, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine bauliche Einheit das Verlegen, Einjustieren und Montieren von Rohren möglich ist, dergestalt, daß es durch Schließen der Spannbacken 8 an den Spannbackengerüsten 6 über Betätigung der Spannzylinder 5 zum Festspannen des zu verlegenden Rohres kommt, das Rohr mittels Hebezeug in den Graben verlegt und auf Grabensohlenniveau einjustiert wird, nach Öffnen der Spannbacken 8 über die Spannzylinder 5 die Vorrichtung über Rohr-spitzend 11 und rohr-muffenend 12 umgesetzt, erneut, wie beschrieben gespannt wird, und danach es durch Betätigung von paarweise mittig zur gemeinsamen Rohrachse angeordneten Einschubzylindern 10 zum Einziehen des zu montierenden Rohres und somit zu einer kraft-und formschlüssigen Verbindung kommt.
- 2. Rohrverlege-und Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägertraverse 1 mitAufhängung 2 und die Längsstreben der Spannbackengerüste 6 durch Zwischenstücke 4 derart gelenkartig verbunden sind, daß ein Einziehen durch die Einschubzylinder 10 gewährleistet ist.
- 3. Rohrverlege- und Montagevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umkehr der Arbeitsfolge nach Anspruch 1 die Demontage der Rohrverbindung möglich ist.
- 4. Rohrverlege- und Montagevorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglich in den Spannbackengerüsten 6 angelenkten Spannbacken entsprechend der Rohrdimension austauschbar sind.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26053484A DD230912A1 (de) | 1984-03-05 | 1984-03-05 | Rohrverlege- und montagevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26053484A DD230912A1 (de) | 1984-03-05 | 1984-03-05 | Rohrverlege- und montagevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD230912A1 true DD230912A1 (de) | 1985-12-11 |
Family
ID=5555052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD26053484A DD230912A1 (de) | 1984-03-05 | 1984-03-05 | Rohrverlege- und montagevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD230912A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0456123A1 (de) * | 1990-05-11 | 1991-11-13 | Fusion Group Plc | Rohrschellen |
| DE202012000584U1 (de) * | 2012-01-23 | 2013-04-25 | Norbert Schütz GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Verbinden von Rohren beziehungsweise zum Trennen einer Rohrverbindung |
| NL2010715C2 (en) * | 2013-04-26 | 2014-10-29 | Ihc Holland Ie Bv | Coupling device for dredging pipes and method for coupling dredging pipes. |
| ITUD20130176A1 (it) * | 2013-12-30 | 2015-07-01 | Carmine Natale | Dispositivo per la posa in opera di tubazioni interrate |
| FR3076306A1 (fr) * | 2018-01-04 | 2019-07-05 | Sade - Compagnie Generale De Travaux D'hydraulique | Accessoire de manutention pour pose de canalisations |
| CN112325013A (zh) * | 2021-01-06 | 2021-02-05 | 北京航天试验技术研究所 | 一种自动对接装置 |
-
1984
- 1984-03-05 DD DD26053484A patent/DD230912A1/de not_active IP Right Cessation
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| CN112325013B (zh) * | 2021-01-06 | 2021-04-27 | 北京航天试验技术研究所 | 一种自动对接装置 |
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