DD231290A1 - Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung - Google Patents

Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung Download PDF

Info

Publication number
DD231290A1
DD231290A1 DD24487382A DD24487382A DD231290A1 DD 231290 A1 DD231290 A1 DD 231290A1 DD 24487382 A DD24487382 A DD 24487382A DD 24487382 A DD24487382 A DD 24487382A DD 231290 A1 DD231290 A1 DD 231290A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
brake lever
cable drum
housing
drum
hand
Prior art date
Application number
DD24487382A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Schmidt
Walter Dalasus
Wilhelm Bongardt
Peter Thietz
Original Assignee
Wtz Arbeitsschutz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wtz Arbeitsschutz filed Critical Wtz Arbeitsschutz
Priority to DD24487382A priority Critical patent/DD231290A1/de
Publication of DD231290A1 publication Critical patent/DD231290A1/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung der Vorrichtung zur Unterbrechung eines Fallvorganges. Ziel der Erfindung ist eine weitere Senkung des oekonomischen Aufwandes fuer die Herstellung dieser Vorrichtung und eine Erweiterung des Einsatzgebietes. Erfindungsgemaess ist ueber ein, von einer vertikal federnd gelagerten Trommelachse ausgehendes, Gestaenge ein schwenkbarer Bremshebel ueber einer Seiltrommel angeordnet. Im Falle eines Absturzes senkt sich die federnd gelagerte Seiltrommel, die sich senkende Achse fuehrt das drehbar befestigte Gestaenge mit sich, wodurch der Bremshebel mit seiner Bremsflaeche gezogen und die Seiltrommel bis zum Stillstand abgebremst wird. Durch spezielle Stellschrauben unter der Achslagerung und am Bremshebel lassen sich die Bremskraft besonders fein einstellen und abgenutzte Bremshebel leicht auswechseln. Fig. 1

Description

Vorrichtung zur Unterbrechung eines FallVorganges mittels Trommelzugeinschaltung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unterbrechung eines Fallvorganges mittels Trommelzugeinschaltung, um fallende Körper zum Stillstand abzubremsen und Personen vor Absturzunfällen zu bewahren nach Patent WP 2.QO
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach Patent WP 2.00 3?S befindet sich gegenüber einer federnd gelagerten Seiltrommel auf der Innenwand eine Bremsfläche. Im Falle eines Sturzes der gesicherten Person tritt eine große Winkelbeschleunigung der Seiltrommel auf, so daß sich diese gegen ihre federnde Achslagerung absenkt und gegen die Bremsfläche auf der Innenwand des Gehäuses gedruckt wird, bis die Seiltrommel und damit der Sturzvorgang zum Stillstand kommt. Die vorhandenen Justierelemente für die Bremskraft sind dabei auf Durchschnittsbedingungen ausgerichtet. Unter besonderen Bedingungen kann die Feinheit ihrer Einstellbarkeit gegebenenfalls nicht völlig zufriedenstellend sein·
Ziel der Erfindung
Die Erfindung besitzt das Ziel, das Einsatzgebiet der Vorrichtung nach WP 200 3?S weiter zu vergrößern und die Gleichmäßigkeit der Bremskraft in Abhängigkeit von der Seilabwicklung zu verbessern·
Darlegung des Yfesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einstellelemente der Bremskraft -weiter zu verfeinern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf der Achse einer Seiltrommel, die vertikal federnd gelagert ist, ein nach oben gerichtetes, axial elastisches Gestänge drehbar befestigt ist, das an seinem anderen Ende über eine bewegliche Achse Verbindung mit einem Bremshebel besitzt· Dieser ist einerseits über ein Bremshebellager horizontal und nach oben über eine Zugfeder mit einem Gehäuse verbunden. Horizontal liegt dem Bremshebel außerdem eine am Gehäuse befestigte Stellschraube gegenüber. Über dem Bremshebel befindet sich ein Anschlag. Das Gestänge weist hierbei vorzugsweise eine Kröpfung auf.
Unterhalb der Seiltrommel ist vorzugsweise ein weiterer Bremshebel angeordnet, der ebenfalls über ein Bremshebellager horizontal mit dem Gehäuse verbunden ist und drei funktioneile Flächen besitzt. Während die Bremsfläche zur Seiltrommel weist, liegt der zweiten Bremshebelfläche ein fester Anschlag gegenüber und auf der dritten, der Basisfläche, liegt eine horizontale Druckfeder auf, deren Ausdehnung an ihrem anderen Ende durch eine Stellschraube begrenzt ist.
Unter der federnden Lagerung der Trommelachse befinden sich ebenfalls je eine Stellschraube. Weiterhin ist die Seiltrommel so aufgebaut, daß sie eine unsymmetrische Masseverteilung besitzt.
Bei einer vergrößerten Seilauslaufbeschleunigung bewirkt die Radialkraft in Richtung Seilauslauf, welche durch die Rotationsmassenträgheit der Seiltrommel bei deren Winkelbeschleunigung entsteht, die Überwindung der Federkraft der federnden Lagerung der Trommelachse, wodurch diese in Richtung Seilauslauf bewegt wird·
Dabei wird über die Trommelach.se das Gestänge mitbewegt, wodurch der obere Bremshebel um sein Läger geschwenkt und seine Bremsfläche gegen die Seiltrommel gezogen wird. Durch Anlegen des Bremshebels andererseits gegen die zugehörige Stellschraube ergibt sich der hierdurch variable Anpreßdruck des Bremshebels gegen die Seiltrommel und damit das Abbremsen der Seiltrommel. Durch die elastische Ausführung des Gestänges werden unterschiedliche Abstände zwischen Seiltrommel und Bremshebel ausgeglichen.
Bei Berührung des unteren Bremshebels durch die sich absenkende Seiltrommel wird dieser gleichfalls so um sein Lager geschwenkt, bis er über die Feder an die zugehörige Stellschraube gedrückt und damit ebenfalls durch Anpressen seiner Bremsfläche an die Seiltrommel diese bis zum Stillstand abbremst.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung läßt sich die Bremskraft mit großer Feinheit einstellen. Durch die unsymmetrische MasseVerteilung in der Seiltrommel wird der Einschaltimpuls des Bremsvorganges beschleunigt.
Die Ausführung des Bremselementes in Form eines Bremshebels, vorzugsweise mit einem zweiten Bremshebel, läßt eine leichte Auswechslung bei abgenutztem Bremsbelag zu. Damit werden die Lebensdauer der Vorrichtung wesentlich erhöht und die Kosten entsprechend reduziert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt eine Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt (Fig. D. '
An einer Trommelachse 1 einer Seiltrommel 2 ist "beidseitig jeein Gestänge 3 beweglich befestigt. Das Gestänge 3 besitzt je ein elastisches Zwischenglied 4- und weist eine Kröpfung 5 auf und ist an seinem anderen Ende an einer beweglichen Achse 6 drehbar befestigt, die an einem oberen Bremshebel 7 angebracht ist, der wiederum über ein Bremshebellager 8 horizontal und nach oben über eine Zugfeder 9 mit einem Gehäuse 10 verbunden jLst· Der obere Bremshebel 7 besitzt eine Bremsfläche 11. Ihm gegenüberliegend ist am Gehäuse 10 eine Stellschraube 12 angebracht und oberhalb ein fester Anschlag 13, an dem der Bremshebel 7 in Ruhestellung anliegt· Die Trommelachse 1 ruht mit dem sie umschließenden Gestängelager 14 in einer Achsführung 15 in einer Lagerschale 16, unter der sich eine Druckfeder 17 befindet. Unter der Lagerführung 15 ist eine Stellschraube 18 angebracht mit einer Achsspielbegrenzung 19 innerhalb der Achsführung 15·
Unterhalb der Seiltrommel 2 ist ein unterer Bremshebel 20 angeordnet, der ebenfalls über ein Bremshebellager 21 mit dem Gehäuse 10 verbunden ist· Von den drei funktioneilen Flächen des unteren Bremshebels 20 besitzt eine eine Bremsfläche 22 und weist zur Seiltrommel 2, die zweite liegt in Ruhestellung an einem festen Anschlag 23 an, während auf der dritten eine horizontale Druckfeder 24 ruht, die andererseits in ihrer Ausdehnung durch eine am Gehäuse 10 angebrachte Stellschraube 25 begrenzt ist.
Die Seiltrommel 2 weist eine unsymmetrische Masseverteilung auf und besitzt eine hier nicht näher dargestellte Umfangnut, in der ein Seil 28 aufgewickelt ist, das durch eine Öffnung 26 aus dem Gehäuse geführt ist. Weiterhin befindet sich je eine hier nicht näher dargestellte Spiralfeder zwischen den beiden ebenen Seiltrommelseitenflächen und der Gehäusewandung·
Auf der Oberseite des Gehäuses 10 ist eine· Sicherungslasche 27 angebracht, die zur Verbindung mit einem festen Punkt wie z. B. einem feststehenden Bauteil dient.
Bei einer erhöhten Auslaufbeschleunigung des Seiles 28 bewirkt die Winkelbeschleunigung der Seiltrommel 2 deren Bewegung mit ihrer Trommelachse 1 in Richtung der öffnung 26 gegen Lagerschale 16 und Druckfeder 17 bis maximal zur Achsspielbegrenzung 19, die durch die Stellschraube 18 eingestellt ist, /wobei sich die Gestänge 3 über die Gestängelager 14 mitbewegen. Dadurch schwenkt der obere Bremshebel 7 um das Bremshebellager 8 und wird mit seiner Bremsfläche 11 gegen die Seiltrommel 2 gezogen. Sein Anschlag ist durch die Einstellung der Stellschraube 12 begrenzt.
Beim Auftreffen der sich abwärts bewegenden Seiltrommel 2 auf den unteren Bremshebel 20 dreht sich dieser gleichfalls um sein Bremshebellager 21, bis seine Bremsfläche 22 an der Seiltrommel 2 anliegt, wobei sein Ausschlag gegen die Druckfeder 24 erfolgt und durch die Einstellung der Stellschraube 23 begrenzt ist.
Die Bremshebel 7 und 20 bremsen die Seiltrommel 30 bis zum Stillstand ab, wodurch ein eingetretener Absturzvorgang zum Stillstand kommt„

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zur Unterbrechung eines FallVorganges mittels Irommelzugeinschaltung, bestehend aus einem Gehäuse mit einer Sicherungslasche ) und einer Seiltrommel, die beidseitig im Gehäuse in Achsführungen beweglich gelagert ist, wobei in einer umlaufenden Nut der Seiltrommel ein Seil aufgewickelt ist, das durch eine Öffnung des Gehäuses geführt ist und parallel zu den ebenen Flächen der Seiltrommel Spiralfedern angebracht sind nach WP ZOO 3ϊ£ , gekennzeichnet dadurch, daß auf der Trommelachse (2) ein oder zwei Gestänge (3) angebracht sind, das bzw. die über eine bewegliche Achse (6) andererseits an einem oberen Bremshebel (7) beweglich befestigt ist bzw. sind, wobei, der obere Bremshebel (7) über ein Bremshebellager (21) einerseits und eine obere Zugfeder (9) andererseits mit dem Gehäuse (10) verbunden ist und der obere Bremshebel (7) in Ruhestellung an einem festen Anschlag (13) anliegt sowie dem oberen Bremshebel (7) eine Stellschraube (12) gegenüberliegt, wobei sich unterhalb der Seiltrommel (2) vorzugsweise ein weiterer, unterer Bremshebel (20) befindet, der ebenfalls über ein Bremshebellager (21) mit dem Gehäuse (10) verbunden ist, wobei der untere Bremshebel (20) in Ruhestellung gleichfalls an einem festen Anschlag (23) anliegt und auf einer Fläche des unteren Bremshebels (20) eine Druckfeder (24) aufliegt, die andererseits auf einer am Gehäuse (10) befindlichen Stellschraube (25) anliegt und oberer (7) und unterer Bremshebel (20) je eine Bremsfläche (11 j 22) besitzen«
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Gestänge (3) ein elastisches Zwischenglied (4-) und eine Kröpfung (5) besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß sich unterhalb der Trommelach.se je eine Achsspielbegrenzung (19) mit einer Stellschraube (18) befindet.
    Hierzu A Seite Zeichnung
DD24487382A 1982-11-16 1982-11-16 Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung DD231290A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24487382A DD231290A1 (de) 1982-11-16 1982-11-16 Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24487382A DD231290A1 (de) 1982-11-16 1982-11-16 Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD231290A1 true DD231290A1 (de) 1985-12-24

Family

ID=5542443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD24487382A DD231290A1 (de) 1982-11-16 1982-11-16 Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD231290A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69509265T3 (de) Vorrichtung in einem Aufzugsübergeschwindigkeitsbegrenzer
EP0490090A1 (de) Bremsfangvorrichtung für Aufzugskabine und Gegengewicht
DE2528067C2 (de) Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge
DE3446337C2 (de)
EP0382911A1 (de) Betätigungsvorrichtung für eine Kraftfahrzeugkupplung
DE69228001T2 (de) Sicherheitsschalter für arbeitsmaschinen
DE2329638C2 (de) Antriebsvorrichtung zum An- und Ablegen eines Stromabnehmers für elektrische Triebfahrzeuge
DE19606861A1 (de) Bremsfangvorrichtung für Aufzüge
DD231290A1 (de) Vorrichtung zur unterbrechung eines fallvorganges mittels trommelzugeinschaltung
DE2531756B1 (de) Lastabhaengige Anlenkvorrichtung fuer Bremskraftregler von Fahrzeugen
EP0137431B1 (de) Klotzbremse für Schienenfahrzeuge
DE2434961B2 (de) Drehbeschleunigungsabhängiger Kontaktgeber mit veränderlicher Ansprechschwelle
EP0970497A1 (de) Schaltvorrichtung
DE3214578C2 (de) Vorrichtung zur Stabilisierung eines baryzentrisch aufgehängten Balkens, vorzugsweise eines Sprührahmens für Pflanzenschutzgeräte
DE29614516U1 (de) Fangvorrichtung
DE1406196A1 (de) Einrichtung zur UEberwachung der Fahrgeschwindigkeit von Aufzuegen
DE29619729U1 (de) Fangvorrichtung
AT235517B (de) Einrichtung zur Unterbrechung des Steuerstromkreises von Aufzügen
DE573683C (de) Bremsanordnung fuer Fahrraeder, Kraftraeder u. dgl.
DE3430094C2 (de)
AT347073B (de) Geschwindigkeitsbegrenzer fuer aufzuege
DE3100054C2 (de) Schaltvorrichtung für Bremsleuchten
DE2329616A1 (de) Trockenrasierapparat
DE574909C (de) Tablettenpresse mit schnell umlaufendem Matrizentisch
DE202019000697U1 (de) Modulare Montagevorrichtung für einen Positionsschalter zur Montage an einem Geschwindigkeitsbegrenzer

Legal Events

Date Code Title Description
PV Patent disclaimer (addendum to changes before extension act)