DD231414A1 - Vorrichtung zur abgaswaermeausnutzung von heizkesseln fuer die warmwassergewinnung - Google Patents

Vorrichtung zur abgaswaermeausnutzung von heizkesseln fuer die warmwassergewinnung Download PDF

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DD231414A1
DD231414A1 DD25872883A DD25872883A DD231414A1 DD 231414 A1 DD231414 A1 DD 231414A1 DD 25872883 A DD25872883 A DD 25872883A DD 25872883 A DD25872883 A DD 25872883A DD 231414 A1 DD231414 A1 DD 231414A1
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Abstract

Die Erfindung findet Anwendung bei der Vorrichtung zur Abgaswaermeausnutzung von Heizkesseln fuer die Warmwassergewinnung. Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei Beibehaltung der Vorteile der Vorrichtung die Reinigung des Rauchabzugsrohres zu erleichtern und die Gefahr einer Unterschreitung des Taupunktes beim Abgas zu vermindern. Es ist Aufgabe der Erfindung, Boiler und Rauchgasabzugsrohr so zu veraendern, dass eine bessere Ausnutzung der Abgaswaerme bei gleichzeitiger Erhaltung einer ausreichend hohen Abgastemperatur im Zeitpunkt von dessen Uebergang in den Schornstein sowie ein einfacherer Zugang zum Rauchabzugsrohr fuer Reinigungszwecke erreicht wird. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass ein Boiler mit einem grossen Durchmesser und wesentlich verkuerzter Laengsachse verwendet wird. Das Rauchabzugsrohr ist in Form eines doppelten Hosenrohres in einem steilen Winkel von unten nach oben diagonal durch den Boiler gefuehrt. Es ist innerhalb des Boilers in zwei horizontale Arme geteilt, die sich ellipsenfoermig voneinander entfernen und vor Verlassen des Boilers wieder vereinigen. An der tiefsten Stelle des Rauchabzugsrohres ist vor dem Eingangsflansch in den Boiler ein Aschenfang eingebaut. Die Vorrichtung ist mit einer Beipassleitung mit Wechselklappe zur Umleitung des Abgases versehen. Die fuer den Sommerbetrieb eingebaute Heizschlange ist den konstruktiven Veraenderungen des Boilers angepasst. Die Erfindung kann entsprechend den gegebenen oertlichen Bedingungen bei allen mit Kleinheizkesseln unter Verwendung fester Brennstoffe betriebenen Haushaltsheizsystemen Anwendung finden.

Description

Vusführungsbeispiel
)ie Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
iin handelsüblicher Heizkessel 1, beispielsweise mit einer Heizfläche von 1,5m2, ist an seinem Rauchstutzenabgang 2 mit iinem Stahldruckrohr TGL 9012 und 9413 mit einer Länge von insgesamt 1900 mm 3, das als doppeltes Hosenrohr ausgeführt st, verbunden. Dieses Rohr ist in einer Entfernung von 20cm vom Heizkessel mit dem Flanschdeckel 4 eines Eingangsflansches i mit einem Durchmesser von 700 mm zum Boiler 6 fest verbunden. Das Rauchabzugsrohr ist diagonal durch den Boiler geführt, :o daß seine Arme eine schräg liegende Ellipse bilden und eine Heizfläche von ca. 1 m2 entsteht. Am Rohrausgang im mittleren )beren Teil des Boilers ist das Rauchabzugsrohr durch einen Flansch, der einen Durchmesser von 250 mm besitzt, mit dem 3oiler lösbar verbunden. Der Ausgangsflansch ist ein Spezialflansch,dervon innen mit nach außenstehenden Bolzen 8 montiert
Es findet ein Boiler mit einem Durchmesser von 1000 mm und einer Länge von ca. 800 mm Verwendung, derein :assungsvermögen von ca. 300I Wasser besitzt und die diagonale Anbringung des doppelt hosenförmigen Rauchabzugsrohres irmöglicht.
Die Dichtungsringe 9 der Flansche bestehen aus Gummi mit einer Leinwandeinlage, um die Metallausdehnung aufzufangen.
Das Rauchabzugsrohr ist vor dem Eingangsflansch mit einem Aschefang 10 versehen.
Durch eine Beipaßleitung 11 mit Wechselklappe 12 kann die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt und die*Temperatur des in den Schornstein eintretenden Abgases reguliert werden, so daß sie nicht unter den Taupunkt absinkt und Korrosionen an der /orrichtung und am Schornstein reduziert werden.
Die für den Sommerbetrieb im Boiler angebrachte, direkt vom Heizkessel gespeiste Heizschlange 13, die wegen der Kürze des 3oilers verkürzt ist, weist einen Durchmesser von 70-80 mm auf, um die Erhitzung des Wassers bis auf ca. 5O0C zu erreichen.
Ws Kontrollinstrumente sind für diesen Zweck Wärmemeßeinrichtungen 14 vorgesehen. ;

Claims (6)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln für die Warmwassergewinnung durch Verbindung des Rauchrohres des Heizkesseis mit dem Warmwasserboiler zur teilweisen Übertragung der Abgaswärme auf das im Boiler befindliche Wasser, gekennzeichnet dadurch, daß das Rauchabzugsrohr in Form eines doppelten, ellipsenförmigen Hosenrohres (3) diagonal durch einen Wasserboiler (6) geführt ist, dessen Länge wesentlich geringer ist als sein Durchmesser.
  2. 2. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln, gekennzeichnet dadurch, daß das Rauchabzugsrohr (3) durch zwei Flansche (5,7) mit dem Wasserboiler (6) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln, gekennzeichnet dadurch, daß das Rauchabzugsrohr vor dem Eingangsflansch (5) einen Aschenfang (10) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln, gekennzeichnet dadurch, daß sie mit einer Beipaßleitung (11) mit Wechselklappe (12) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln, gekennzeichnet dadurch, daß Länge und Durchmesser der zusätzlichen Heizschlange (13) den Maßen des Kessels angepaßt sind.
  6. 6. Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln, gekennzeichnet dadurch, daß das Rauchabzugsrohr vor Eintritt in den Boiler und nach Austritt aus diesem mit Temperaturmeßeinrichtungen (14) versehen ist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Das Patent 150644 betrifft eine Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln für die Warmwassergewinnung. Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung dar und betrifft eine Vergrößerung des Boilerdurchmessers bei gleichzeitiger wesentlicher Reduzierung von dessen Länge und eine Umgestaltung der Form und Veränderung der Lage des Rauchabzugsrohres sowie der Verbindung zwischen Boiler und Rauchabzugsrohr, um bei Erhaltung der Größe der Heizfläche die Gefahr einer Taupunktunterschreitung des Abgases zu vermindern und die Bedingungen für die Reinigung des Rauchabzugsrohres zu verbessern.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung findet Anwendung bei.der Vorrichtung zur Abgaswärmeausnutzung von Heizkesseln für die Warmwassergewinnung nach Patent 150644.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bekannt ist die Vorrichtung gemäß Patent 150644, bei der eine Verbindung des Rauchrohrs beim Heizkessel mit einem Warmwasserboiler in der Weise vorgesehen ist, daß die Abgaswärme teilweise auf das im Boiler befindliche Wasser übertragen wird. Dabei findet ein handelsüblicher Boiler TGL 31805/01 mit einem Durchmesser von 620 mm Verwendung, dessen Länge um die Hälfte verkürzt ist. Erweist ein Fassungsvermögen von 300I auf. Das Rauchabzugsrohr ist u-förmig durch den auf gleicher Höhe angebrachten Wasserboiler geführt.
    Die beschriebene Vorrichtung löst die Aufgabe, die Abgaswärme von handelsüblichen Heizkesseln zur Warmwasserbereitung für den Haushaltsbedarf so zu nutzen, daß der Einsatz zusätzlicher Energie für diesen Zweck während der Heizperiode überflüssig und im übrigen vermindert wird. Ihre konstruktive Gestaltung erschwert jedoch die Reinigung des Rauchabzugsrohres. Außerdem besteht die Gefahr, daß besonders in Zeiten schwacher Auslastung der Anlage und bei Verwendung von Brennstoffen mit einem hohen Wassergehalt der Taupunkt des Abgases unterschritten werden kann und in der Folge Korrosionserscheinungen an der Vorrichtung und im Schornstein auftreten.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht demgemäß darin, bei Beibehaltung der Vorteile der Vorrichtung nach Patent 150 644 die Reinigung des Rauchabzugsrohres zu erleichtern und die Gefahr einer Unterschreitung des Taupunktes beim Abgas zu vermindern.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Es ist Aufgabe der Erfindung, Boiler und Rauchabzugsrohr so zu verändern, daß eine bessere Ausnutzung der Abgaswärme bei gleichzeitiger Erhaltung einer ausreichend hohen Abgastemperatur im Zeitpunkt von dessen Übergang in den Schornstein sowie ein einfacher Zugang zum Rauchabzugsrohr für Reinigungszwecke erreicht wird.
    Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein Boiler mit einem großen Durchmesser mit verkürzter Längsachse verwendet wird. Das Rauchabzugsrohr ist in Form eines doppelten Hosenrohres in einem steilen Winkel von unten nach oben diagonal durch den Boiler geführt.
    Das auswechselbare Rauchabzugsrohr ist durch 2 Flansche mit dem Warmwaserboiler verbunden. Das als Stahldruckrohr ausgeführte Rauchabzugsrohr ist innerhalb des Boilers in zwei horizontale Arme geteilt, die sich ellipsenförmig voneinander entfernen und vor Verlassen des Boilers wieder vereinigen.
    Am Rauchabzugsrohr ist an dessen tiefster Stelle vor dem Eingangsflansch ein Aschenfang eingebaut.
    Die Vorrichtung ist mit einer Beipaßleitung mit Wechselklappe zur Umleitung des Abgases versehen.
    Die Vorrichtung funktioniert wie die nach Patent 150644. Durch die erfindungsgemäße Gestaltung und Führung des Rauchabzugsrohres in Verbindung mit der angepaßten Form des Boilers wird eine wirksamere und rationellere Übertragung eines Teiles der Abgaswärme auf das Wasser im Boiler bewirkt und die Ablagerung von Ruß und Flugasche im Rauchabzugsrohr vermindert. Ebenso wird die Reinigung des Rauchabzugsrohres erleichtert, weil dafür handelsübliche Kesselbürsten Verwendung finden können. Eine Verbesserung der Bedingungen für die Reinigung wird ebenfalls durch den Aschenfang erreicht, in dem sich Ruß und Flugasche infolge der Schräglage des Rauchabzugsrohres sammeln.
    Die Nutzung der Beipaßleitung mit Wechselklappe ermöglicht es, die Vorrichtung außer Betrieb zu setzen und das Abgas direkt in den Schornstein zu leiten, wenn sich die Temperatur des Abgases am Boilerausgang dem Taupunkt nähert. Zur Feststellung der Temperatur erfolgt eine Messung mit handelsüblichen Vorrichtungen an drei Punkten: vor Eintritt des Rauchrohres in den Boiler, vor Eintritt des Rauchrohres in den Schornstein und am Schornsteinkopf.
DD25872883A 1983-12-28 1983-12-28 Vorrichtung zur abgaswaermeausnutzung von heizkesseln fuer die warmwassergewinnung DD231414A1 (de)

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