DD231669A1 - Kondensatstandsregelung - Google Patents

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DD231669A1
DD231669A1 DD27141384A DD27141384A DD231669A1 DD 231669 A1 DD231669 A1 DD 231669A1 DD 27141384 A DD27141384 A DD 27141384A DD 27141384 A DD27141384 A DD 27141384A DD 231669 A1 DD231669 A1 DD 231669A1
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electric motor
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condensate
level control
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DD27141384A
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Willi Klement
Original Assignee
Thesen Mathias Werft
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  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Konstandhaltung eines Fluessigkeitsniveaus mit veraenderlichem Zuflussvolumenstrom, insbesondere zur Kondensatstandsregelung bei Dampfkondensatoren. Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Energie, Material und Anlagekosten bei einer Kondensatstandsregelung. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kondensatstandsregelung fuer einen Behaelter, insbesondere Dampfkondensatoren, mit veraenderlichem Zuflussvolumenstrom zu finden, die die energetischen Vorteile eines elektronisch geregelten Elektromotors besitzt, ohne den Aufwand an elektronischen, elektrotechnischen und materialintensiven Bauteilen, die bei den o. g. Regelungsarten notwendig sind, in Anspruch zu nehmen. Bei Verwendung eines ein- oder mehrstufig umschaltbaren Elektromotors loest die Erfindung die Aufgabe dadurch, dass in Abhaengigkeit von dem zu regelnden Fluessigkeitsstand in einem Behaelter ueber einen Regler die erforderliche Polpaarzahl des Elektromotors, gegebenenfalls zeitverzoegert, angewaehlt wird, die einer zugeordneten Drehzahl des Elektromotors entspricht. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Konstanthaltung eines Flüssigkeitsniveaus mit veränderlichem Zuflußvolumenstrom, insbesondere zur Kondensatstandsregelung bei Dampfkondensatoren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es nach einer Literaturveröffentlichung von H.Stannowski „Das Betreibsverhalten von Schiffskondensatpumpen" Mitteilungsblatt GFFS, Flensburg (1979) 85, S.9-17, folgende Regelungsarten:
— Bypaßregelung, mit der Rückführung eines Teilstromes des zu regelnden Kondensats in einen Behälter von der Druckseite der Förderpumpe,
— Drosselregelung, mit der Drosselung des För-derstromes auf der Druckseite der Förderpumpe,
— Kombinierte Bypaß- und Drosselregelung mit der Kombination beider Ausführungen,
— Selbstregelung oder Kavitationsregelung der Förderpumpe, dazu nutzt man das Verhalten einer Kreiselpumpe im Vollkavitationsbetrieb aus, bei dem die Förderhöhe einer Pumpe abreißt, weil in diesem Betriebszustand dem Fördermedium der Zutritt ins Laufrad durch ausgedampftes Fördermedium teilweise verwehrt wird,
— Stufenlose Drehzahlregelung des Antriebsmotors in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand.
Die Nachteile dieser Regelungsarten liegen bei der Bypaß- und Drosselregelung im stets konstanten Energiebedarf der Förderpumpe, bei der Kavitationsregelung im erhöhten Materialverschleiß durch im Pumpenlaufrad auftretende Kavitationserscheinungen und bei der stufenlosen Drehzahlregelung des Antriebsmotors in dem erhöhten Aufwand an elektronischen Bauteilen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Energie, Material und Anlagekosten bei einer Kondensatstandsregelung.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kondensatstandsregelung für einen Behälter, insbesondere Dampfkondensatoren, mit veränderlichem Zuflußvolumenstrom zu finden, die die energetischen Vorteile eines elektronisch geregelten Elektromotors besitzt, ohne den Aufwand an elektronischen, elektrotechnischen und materialintensiven Bauteilen, die bei den o.g. Regelungsarten notwendig sind, in Anspruch zu nehmen.
Bei Verwendung eines ein- oder mehrstufig umschaltbaren Elektromotors löst die Erfindung die Aufgabe dadurch, daß in Abhängigkeit von dem zu regelnden Flüssigkeitsstand in einem Behälter über einen Regler die erforderliche Polpaarzahi des Elektromotors, gegebenenfalls zeitverzögert, angewählt wird, die einer zugeordneten Drehzahl des Elektromotors entspricht. Dabei werden die Regelungsimpulse von Meßstellen entnommen, die in Abhängigkeit mit dem zu regelnden Flüssigkeitsstand stehen. Ein selbsttätiges Stillsetzen einer Förderpumpe erfolgt im Fall des Ausbleibens des Zuflußvolumenstromes durch einen Regler, wenn die an der tiefsten Stelle des Behälters angeordnete Meßstelle den Impuls an den Regler gibt. Die Drehzahlstufen werden durch den Regler dem Niveaustand der Flüssigkeit zugeordnet, so daß bei Ansprechen der höchsten Meßstelle am Behälter die Umwälzpumpe mit Nenndrehzahl läuft und bei absinkenden Niveaustand immer die nächst kleinere Pumpendrehzahl eingeschaltet wird.
Ausführungsbeispiel
An einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt schematisch den Aufbau· einer Kondensatstandsregelung eines Dampfkondensators.
Darin ist mit 1 der Kondensator und mit 2 der zugehörige Kondensatsammeitopf bzw. HOTWELL bezeichnet an dessen Absaugstutzen 3 eine Kondensatförderpumpe 4 über die Kondensatleitung 5 das anfallende Kondensat ansaugt und in das nachgeordnete nicht drrgestellte System fördert. Der mit der Kondensatförderpumpe 4 mechanisch gekoppelte Elektromotor 6 in poiumschaltbarer Ausführung ist im vorliegendem Fall mit zwei Drehzahlstufen ausgeführt und wird von einem Regler 7 angesteuert. Den jeweils aktuellen Stand über die Niveauhöhe des Kondensats im Kondensatsammeitopf 2 erhält der Regler 7 von Meßwertgebern 8 und 9, welche an einem kommunizierenden Sammelgefäß 10 angeordnet sind, das über Absperrorgane 11 und 12 mit dem Kondensatsammeitopf 2 verbunden ist.
Beim Erreichen des Flüssigkeitsstandes H wird die Kondensatförderpumpe 4 mittels Elektromotor 6 mit der höchsten Drehzahl, in der Regel mit Nenndrehzahl, angetrieben. Nach Absinken des Kondensatstandes auf H1, z. B. infolge der Verringerung des Kondensatzuflusses durch Teillastbetrieb, erfolgt ein Regelimpuls vom Meßwertgeber 9 an den Regler 7, worauf eine Umschaltung auf die nächst niedrigere Polpaarzahl des Elektromotors 6 erfolgt und damit die Pumpendrehzahl auf die nächst kleinere Stufe zurückgeht, wobei die Förderleistung der Pumpe verringert wird.
Bei einem weiteren Absinken des Kondensatstandes auf HO erfolgt das Abschalten der Kondensatförderpumpe 4 durch einen Regelimpuls vom Meßwertgeber 8. Die Anlage wird beim Ansteigen des Kondensatstandes in umgekehrter Reihenfolge bis zu ihrer Nennleistung wieder über die festgelegten Drehzahlstufen hochgefahren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kondensatstandsregelung insbesondere für Dampfkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Förderpumpe (4) von einem in ein oder mehrere Stufen umschaltbarer Elektromotor (6) eingesetzt.wird, welcher über einen Regler (7) in Abhängigkeit vom Kondensatstarid eine entsprechende Drehzahlstufe derart zuordnet, daß eine weitgehende Konstanthaltung des Niveauspiegels erreicht wird und gegebenenfalls eine Außerbetriebsetzung der Förderpumpe (4) vornimmt, falls eine untere Niveaumarke erreicht wird und die Ansteuerung des Reglers (7) durch Meßwertgeber (8, 9) erfolgt, die eine Niveauhöhe des zu regelnden Flüssigkeitsspiegels zugeordnet und mit dem Regler (7) durch Impulsleitungen verbunden sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD27141384A 1984-12-21 1984-12-21 Kondensatstandsregelung DD231669A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9002152U1 (de) * 1990-02-23 1990-05-10 Gabriela Lennartz Sondergerätebau, 75233 Tiefenbronn Entwässerer
NO327253B1 (no) * 2006-10-10 2009-05-25 Aker Subsea As Fremgangsmåte og system for kontroll av fluidnivå i en tank

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DE9002152U1 (de) * 1990-02-23 1990-05-10 Gabriela Lennartz Sondergerätebau, 75233 Tiefenbronn Entwässerer
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