DD231715A5 - Verfahren zur herstellung von 2,6-bis-fluor-methyl-dihydropyridin-3,5-dicarbonsaeureestern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft herbizide Zusammensetzungen, enthaltend 2- oder 6-fluorierte Methyl-dihydropyridin-3,5-dicarbonsaeureester, die in 4-Stellung substituiert sein koennen, sowie Verfahren zur Verwendung dieser Verbindungen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue herbizide Zusammensetzung und ein Verfahren zur Unterdrückung von unerwünschtem Pflanzenwuchs.
Verschiedene Dihydropyridine sind bereits bekannt aus dem Stand derTechnik und wurden für verschiedene Zwecke verwendet. So z. B. werden in der US-PS 3 969 359 3,5-Dicyano-1,4-dihydropyridine beschrieben, die technisch für Szintillationszwecke als Detektoren für radioaktive Strahlung verwendet werden können.
Dihydropyridine wurden auch für medizinische Zwecke verwendet, was die US-PS 3 441 648 illustriert, in der eine große Zahl von 1,4-Dihydropyridinen beschrieben wird. Von besonderem Interesse sind die 2,6-Substitution aufweisenden 3,5-Dicarboxylatverbindungen. Diese Verbindungen werden zur Verminderung des Blutdrucks bei innerer Verabreichung verwendet. Als die aktivsten Verbindungen erscheinen dabei diejenigen, die in 4-Stellung durch Aryl- und heterocyclische Reste substituiert sind, in denen das Heteroatom entweder Stickstoff, Schwefel oder Sauerstoff ist. Bei der Blutdrucksenkung an Tieren scheinen auch die Trifluormethylphenylreste in 4-Stellung sehr aktiv zu sein.
Bedeutsamer in diesem Zusammenhang ist das von Balicki u. a. in der PO-PS 89 493 beschriebene Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten Derivaten von 2,6-bis-(Trif!uormethyl)-3,5-dicarbäthoxy-1,4-dihydropyridinen. Gemäß der PO-PS sind diese Verbindungen bisher in der Literatur nicht beschrieben worden und weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf, wie z. B. zytotoxische, bakteriostatische und hypotensive. Außerdem können sie als intermediäre Produkte für die Synthese von neuen substituierten heterocyclischen Verbindungen verwendet werden. Gemäß der PO-PS wurden diese Verbindungen hergestellt durch Umsetzung eines Aldehyds R-CHO, worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe darstellt, worin das Heteroatom Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel ist, mit Ethylfluoracetoacetat in Anwesenheit einer konzentrierten wässerigen Ammoniaklösung. Ein Moläquivalent Aldehyd wird umgesetzt mit 2 Moläquivalenten 3-Ketoester in wässerigem Ammoniak in Anwesenheit eines organischen Lösungsmittels, vorzugsweise eines aliphatischen Alkohols. Die auf diese Weise erhaltenen Verbindungen werden nur durch ihren Schmelzpunkt identifiziert.
In Journal of Heterocyclic Chemistry, Bd. 17, S. 1109 und 1110 wird von Singh et al. jedoch femer beschrieben, daß die von Balicki et al. tatsächlich hergestellten Verbindungen eher Dihydroxypiperidine sind als Dihydropyridine. Singh et al. geben an, daß die durch die Umsetzung von Ethyltrifiuoracetoacetat mit einem aromatischen Aldehyd und einer konzentrierten wässerigen
Ammoniaklösung gebildeten Produkte eindeutig nicht die Dihydropyridinstruktur aufweisen, sondern eher substituierte Piperidine darstellen.
Singh gibt an, daß die Oxydation des Reaktionsproduktes von Balicki et al. mit Salpetersäure und mehreren anderen Reagenzien nicht zur Umwandlung des Reaktionsproduktes in das entsprechende Pyridin führt. Wie Singh et al. ausführen, bedient man sich allgemein der Oxydation zur Umwandlung der 1,4-Dihydropyridine in die entsprechenden Pyridine, zu einer derartigen Umwandlung kommt es jedoch nicht, wobei Singh angibt, daß das von Balicki beschriebene Verfahrensprodukt nicht zu 1,4-Dihydropyridinen führt.
Zum weiteren Nachweis dessen, daß Balicki et al. keinen 2,6-bis-Trifluormethyl-4-subst-1,4-dihydropyridin-3,5-dicarbonsäureester hergestellt haben können, wurde eine Reihe von Verbindungen der Strukturen 1 und 2 aus der unten angeführten Tabelle 1 bereitgestellt, die auf ihre jeweiligen Schmelzpunkte hin getestet wurden. Die Schmelzpunkte der von den Erfindern hergestellten Verbindungen 1 und 2 wurden mit denen verglichen, wie sie Balicki et al. für die (wie von ihnen angegeben) von ihnen hergestellten Verbindungen beschrieben. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Tabelle 1 , -,
ORH
| Ra | Schmelzpunkt | 2 | 0C |
| 1 | 133-135 | nach Balicki etal. | |
| CH3 | 1,4394a | 129-131 | 133-134 |
| C2H5 | 1,4441a | 140-141 | 131-132 |
| C3H7 | 1,4427a | 129-130 | 132-133 |
| 2-Furyl | 1,4721a | 103-105 | 128-129 |
| 2-Thienyl | 1,434a | 179 | — |
| 4-Pyridyl | 171-172 | 99-101 | 177-178 |
| Phenyl | • 42-45 | 92-93 | |
Die Angaben in Tabelle 1 zeigen, daß die von Balicki beschriebenen Verbindungen tatsächlich Dihydroxypiperidine und keine Dihydropyridine waren. Balicki etal. korrigiert in einer späteren Publikation (Polish Journal of Chemistry, S.2439,1981) die Angaben zur Struktur der von Ethyltrifluoracetoacetat, Aldehyden und wässerigem Ammoniak als Verbindungen 2 derivierten Produkte.
Die nach Balicki et al. hergestellten Dihydroxypiperidine 2 bestehen aus einem Gemisch von eis- und trans-lsomeren der Struktur A (cis-lsomer) und B (trans-lsomer), wie unten angegeben. Die Strukturen der nach Balicki hergestellten Verbindungen werden ferner röntgenkristallographisch als Dihydroxypiperidine identifiziert. Das nach Balicki hergestellte Isomerengemisch kann ferner durch Umkristallisierung gereinigt werden, wodurch man vorwiegend ein Isomer erhält. Im allgemeinen weisen die jetzt nach Balicki et al. hergestellten Produkte einen höheren Schmelzpunkt auf als angegeben. Dies ist bedingt durch die genauere Reinigung des Isomerengemisches von 2 zur Erzielung des alleinigen cis-lsomers.
CF
-COOEt
CF
OH
OH
In der US-PS 4 145 432 werden 1,4-Dihydropyridine beschrieben, die in pharmazeutischen Zusammensetzungen für die Behandlung von Erkrankungen des cardiovaskulären Systems und von Hypertension beim Menschen verwendet werden können. Die Wirkstoffe sind dabei 3,5-Dicarboxylatester, wobei die 4-Stellung durch eine Aryl- oder heterocyclische Gruppe besetzt ist. Außerdem sind die 2- und 6-Stellung des Dihydropyridinringes durch Reste besetzt, ausgewählt aus einem großen Bereich von Gruppen, einschließlich Niederalkylreste und substituierte Niederalkylreste. die beschriebenen intermediären Verbindungen umfassen auch 2,6-Halo(nieder)alkylsubstitution. In der DE-PS 2 659 665 werden als Koronardilatoren 1,4-Dihydropyridinderivate beschrieben, die 5-Cyano-, 3-Carboxylat- sowie 2,6-Dialkylsubstitution aufweisen. Die 4-Stellung dieser Verbindungen ist durch einen Nitrophenylrest besetzt.
In der EP-PS 44 262 werden Anilide enthaltende 1,4-Dihydropyridine beschrieben. Keine der beschriebenen Verbindungen weist jedoch eine Substitution in der 4-Stellung und Fluoralkylgruppen in 2- und 6-Stellung auf.
Mit der Erfindung sollen neue herbizide Zusammensetzungen bereitgestellt werden.
Erfindungsgemäß erhalten die neuen Zusammensetzungen als Wirkstoff Verbindungen der Formeln 3, 4 und 5:
3 4
R T
worin R ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl, Alkyl, C3C6-Cycloalkyl, Haloalkyl, Niederalkoxyalkyl, Aralkoxyalkyl, Aryloxyalkyl, Niederalkylthioalkyl, Niederalkylcarbonyloxyalkyi, Hydroxyalkyl, Cycioalkanylalkyl und heterocyclische Reste mit 3 bis 6 Ringkohlenstoffatomen, wobei 1 bis 3 Atome Heteroatome sind, ausgewählt aus der Gruppe Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff, R1 jeweils unabhängig unter (VCt-Alkylresten ausgewählt ist, und R2 jeweils unabhängig fluoriertes Methyl bedeutet, und R3 ausgewählt ist aus der Gruppe Alkyl- und fluorierte Methylreste. Daneben enthalten die
Mittel mindestens ein Adjuvans.
Der Ausdruck „Alkyl" bedeutet sowohl gerad- als auch verzweigtkettige CrCg-Alkylreste, die z.B. Ethyl, Methyl, Propyl, n-Butyl, Pentyl, Hexyl, Isobutyi, Isopropyl, I-Methylpropyl, Neopentyl und I-Ethy!propyi umfassen. Der Ausdruck „C3-C6-Cycloalkyl" bedeutet Cycloalkylreste, wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl und Cyclohexyl. Typische Alkoxyalkylreste sind Methoxymethyl, Ethoxymethyl und Ethoxyethyl. Ein typischer Aralkoxyalkylrest ist Phenylmethoxymethyl. Ein typischer Aryloxyalkylrest ist Phenoxyalkyl. Die Niederalkylthioalkylreste umfassen die Thio-Pendants der erwähnten
Niederalkoxyalkylreste.
Typische heterocyclische Reste sind Furyl, Pyridyl und Thienyl.
Der Ausdruck „Haloalkyl" bedeutet C-pCg-Alkylreste, substituiert durch einen oder mehrere Halogenatome. Typische Beispiele sind dabei Fluormethyl, Chlormethyl, Difluormethyl, Difluorethyl, Brommethyl, Jodmethyl, Dichlormethyl, Dichlorethyl sowie Dibrommethyl, Trifluormethyl, 2-(Trifluormethyl)propyl und chlorfluorierte Alkylreste. Der Ausdruck „Cycioalkanylalkyl"
bedeutet durch einen Cycloalkylrest substituiertes Alkyl.
Der Ausdruck „fluoriertes Methyl" bedeutet Methylreste mit einem oder mehreren mit diesen verbundenen Fluoratomen einschließlich der Substitution sämtlicher Wasserstoffatome durch Fluor. Dieser Ausdruck betrifft auch Methylreste, bei denen eines oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Chloratom ersetzt sind, mit der Maßgabe, daß der Methylrest einen oder mehrere mit diesem Rest verbundene Fluoratome aufweisen muß. Typische Beispiele dafür sind Fluormethyl, Difluormethyl sowie Trifluormethylreste, Chlordifluormethyl, Dichlorfluormethyl u.d.
Der Ausdruck „1,2-Dihydropyridin" bedeutet ein Dihydropyridin mit Wasserstoffatomen, die mit dem Ringstickstoff und einem benachbarten Kohlenstoffatom verbunden sind und umfassen Dihydropyridine, die in einigen chemischen
Nomenklatursystemen als 1,6-Dihydropyridine bezeichnet werden.
Die Herstellung verschiedener Wirkstoffe ist in einer Reihe von Ausführungsbeispielen beschrieben und außerdem Gegenstand
einer prioritätsgleichen Anmeldung.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-ethyl-3,5-piperidin-dicarboxylat Ein Gemisch aus 368g (2,0 Mol) Enthyltrifluoracetacetat, 58g (1,0 Mol) Propionaldehyd und 1 ml Piperidin in 400ml CH2CI2 wird eine Stunde lang bei 20°C und dann eine Stunde bei 500C gerührt und schließlich eine Stunde lang unter Rückflußbedingungen erwärmt. Diesem Gemisch werden dann weitere 16,0g (0,289 Mol) Propionaldehyd zugesetzt, wonach man dann während 2 Stunden unter Rückflußbedingungen erwärmt. Danach wird der Heizmantel entfernt. Während 2 Stunden wird danach 108g
(6,35 Mol) Ammoniakgas durchgeleitet. Die 19F-NMR-Analyse ergibt dann, daß das Reaktionsgemisch ein zu 77% reines Gemisch (1:1) aus Cis-Isomer und Trans-Isomer enthält.
Das angeführte Verfahren kann auch zur Herstellung anderer 2,6-Dihydroxy-3,5-piperidindicarboxylate verwendet werden, die Ausgangsstoffe für die Herstellung der erfindungsgemäßen Dihydropyridinverbindungen sind.
Herstellung von Dimethyl^.e-bis-ftrifluormethyD-i^-dihydro^-isobutyl-S^-pyridindicarboxylate und sein 3,4-Dihydro-Isomer.
(a) Herstellung aus dem Produkt von Beispiel 1.
Ein eisgekühltes Gemisch aus 200ml konz. H2SO4 und 200ml Methylenchlorid wird mit 48,7g (0,115MoI) Dimethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-isobutyl-3,5-piperidincarboxylat auf einmal versetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch 20 Minuten lang gerührt und dann in 11 Eiswasser gegossen. Die Methylenchloridschicht wird abgetrennt, einmal mit 100ml gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet und eingeengt, wodurch man 28g (64,6%) des Rohprodukts (nur 1,4-Dihydro-isomer) erhält. Ein Teil (5,0g) dieses Produkts wird der Kugelrohrdestillation bei 0,5 Torr (Topftemperatur 12O0C) unterworfen, wodurch man 4,8g des gewünschten Produkts als Öl, n^5 1,439 i, erhält, das ein 2:1-Gemisch aus 1,4-Dihydro- und 3,4-Dihydroisomeren enthält.
Analyse:
Berechnetfür C15H17F6N1O4: C46,28; H 4,40; N 3,60
gefunden: C46,39; H4,44; N 3,60.
(b) Eintopfherstellung aus Methyltrifluoracetoacetat
Zu einem Gemisch von 340g (2,0 Mol) Methyltrifluoracetoacetat, 100ml Toluol und 0,86g Piperidin werden 90,5g (1,05 Mol) Isovaleraldehyd während 20 Minuten zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird dann bei 80°C 3 Stunden lang gehalten und mit 125ml Toluol verdünnt. Danach wird Vh Stunden lang Ammoniakgas (47,3g, 2,78 Mol) durchgeleitet. Das Gemisch wird dann mit 100ml Toluol verdünnt. Der Ammoniaküberschuß und 200ml Toluol werden unter vermindertem Druck entfernt. Danach wird das Reaktionsgemisch mit 100ml auf 5°C abgekühltes Toluol verdünnt und mit 548g (5,59 Mol) Schwefelsäure behandelt. Das Reaktionsgemisch wird dann 1V2 Stunden lang gerührt und schließlich in 21 Eiswasser gegossen. Danach wird die Toluoischicht abgetrennt. Die wässrige Schicht wird mit 500 ml Toluol extrahiert. Danach werden die vereinigten Toluollösungen nacheinander mit 500ml Wasser, 500ml gesättigtes Natriumbicarbonat und 500ml Sole gewaschen und dann im Vakuum eingeengt, wodurch man 363,6g eines Produktes mit 59%iger Reinheit erhält, was einer Gesamtausbeute von 83% entspricht.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-(5-pyridyl)-3,5-pyridindicarboxylat.
Ein 250ml-Einhalskolben wird mit 100 bis 150ml konz. H2SO4 beschickt. Der Kolben wird dann in ein Eiswasserbad gestellt, wonach unter Rühren abgekühlt wird. Der Säure werden 30g (0,0636 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dlhydroxy-4-(4-pyridyl)-3,5-piperidindicarboxylat zugesetzt, wonach man eine Stunde lang weiter rührt. Das Säuregemisch wird dann auf Eisstücke gegossen und zweimal mit Ether extrahiert. Danach werden die organischen Basen mit wässrigem gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert. 5g des erhaltenen Rückstandes werden in 40ml Wasser gelöst und erneut mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Die organischen Basen werden mit Ether extrahiert und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Danach wird das Lösungsmittel abdestilliert. Man erhält 3,04g (60,8%) eines weißen Pulvers. Sp. 171—172°C.
Analyse:
Berechnet für C13H16F6N2O4: C 49,31; H 3,65; N 6,39
gefunden C49,33; H 3,72; N 6,39.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-4-butyl-1 ^-dihydro-S^-pyridindicarboxylat.
In einen 500ml-Kolben werden 100ml konz. Schwefelsäure gegeben. Dann wird der Kolben in einem Eisbad gekühlt. Der Säure werden 4g (0,0088 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-4-butyl-2,6-dihydroxy-3,5-piperidindicarboxylat zugesetzt, wonach man eine Stunde lang weiter rührt. Das Säuregemisch wird dann auf Eisstücke gegossen und gerührt. Danach werden die organischen Phasen mit Ethylether extrahiert. Der Etherextrakt wird dann mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet und eingeengt. Man erhält 2,34g (63,9%) des Produktes, n§51,4419.
Analyse:
Berechnetfür C17H21O4N1F6: C48,92; H 5,03; N 3,35
gefunden: C48,95; H 5,09; N 3,36.
Bespiel 5
Herstellung von Diethyl^e-bis-ftrifluormethyD-IA-dihydro^-isopropyl-S^-pyridindicarboxylat.
In einen 500 ml-Kolben werden 250ml konz. Schwefelsäure gegeben. Der Kolben wird in einem Eiswasserbad gekühlt. Danach werden 25g (0,0569MoI) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2/6-dihydroxy-4-isopropyl-3,5-piperidindicarboxylat zugesetzt, wonach während 90 Minuten weitergerührt wird. Das Gemisch wird dann auf Eisstücke gegossen und gerührt. Danach werden die organischen Stoffe zweimal mit Ethylether extrahiert. Der Etherextrakt wird dann mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet und eingeengt. Das Rohprodukt wird mit 10% Ethylacetat/ Cyclohexan Chromatographien. Ausbeute 6,87g (30%) des Produktes; n^ 1,444.
Analyse:
BerechnetfürC^sAI^Fis: C47,64; H4,71; N 3,47
gefunden: C48,95; H 5,09; N 3,36.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-isopropyl-3,5-pyridindicarboxylat.
In einen 500ml-Kolben werden 250ml konz. Schwefelsäure gegeben. Der Kolben wird in einem Eiswasserbad gekühlt. Danach werden 25g (0,0569 Mol) Diethyl^^-bis-ltrifluormethyD^^-dihydroxy-^isopropyl-S^-piperidindicarboxylatzugesetzt, wonach während 90 Minuten weitergerührt wird. Das Gemisch wird dann auf Eisstücke gegossen und gerührt. Danach werden die organischen Stoffe zweimal mit Ethylether extrahiert. Der Etherextrakt wird dann mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet und eingeengt. Das Rohprodukt wird mit 10% Ethylacetat/ Cyclohexan chromatographiert. Ausbeute 6,87g (30%) des Produktes; n^5 1,444.
Analyse:
BerechnetfürC^jAMFg: C47,64; H4,71; N 3,47
gefunden: C47,69; H 4,75; N 3,46
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-isobutyl-3,5-pyridindicarboxylat.
(a) Herstellung des Produktes von Beispiel C:
In einen 500ml-Kolben werden 250 bis 300ml konz. Schwefelsäure gegeben. Der Kolben wird in einem Eiswasserbad gekühlt und gerührt. Danach werden 25g (0,0618 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-isobutyl-3,5-piperidindicarboxylat unter Rühren zugesetzt. Nach dem Rühren während einer Stunde wird das Säuregemisch auf Eisstücke gegossen und gerührt. Dann werden die organischen Phasen dreimal mit Ethylether extrahiert, miteinander vereinigt und mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet und eingeengt. Die Chromatographie mit 20% Ethylacetat und Cyclohexan ergibt 9,28g (36%) des Produktes, riQ5 1,4420.
Analyse:
BerechnetfürC^H^O^Fg: C48,92; H5,03; N3,35
gefunden: C48,94; H 5,08; N 3,30.
(b) Eintopfherstellung aus Ethyltrifluoracetoacetat
Ein Gemisch aus 368g (2,0 Mol) Ethyltrifluoracetoacetat, 0,9g Piperidin und 100ml Toluol wird mit 90,5g (1,05 Mol) Isovaleraidehyd während 20 Minuten versetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch 1V2 Stunden bei 8O0C gehalten. Dann werden noch zusätzlich 4,3g (0,05MoI) Isovaleraidehyd zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wird dann 35 Minuten lang bei 80°C gehalten und dann auf 500C abgekühlt. Durch das Gemisch werden dann 30g (1,76 Mol) Ammoniakgas während einer Stunde durchgeleitet und danach Stickstoffgas während Vh Stunden. Das Reaktionsgemisch wird anschließend mit 200 ml Toluol verdünnt und auf 80C abgekühlt und dann mit 566g (5,78 Mol) Schwefelsäure behandelt. Dann wird das Reaktionsgemisch bei 5 bis 100C 45 Minuten lang gerührt und auf 11/2kg Eis gegossen. Danach wird die Toluolschicht abgetrennt, nacheinander mit 500ml Sole, 500ml gesättigtem wässerigem Natriumbicarbonat und 500 ml Wasser gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 394g des Produktes erhält, das einen Reinheitsgrad von 90% aufweist und einer Gesamtausbeute von 85% entspricht.
Herstellung von Diethyl^^-bis-itrifluormethylJ-i^-dihydro^-propyl-SjS-pyridindicarboxylat.
In einen 500-ml-Kolben werden 100 bis 150ml Schwefelsäure gegossen. Danach wird der Kolben in ein Eisbad gestellt und während ca. 15 Minuten gerührt. Der Säure werden 9g (0,0205 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-propyl-3,5-piperidindicarboxylat zugesetzt. Danach wird 40 Minuten lang weitergerührt. Dann wird die Säurelösung auf Eisstücke gegossen, wonach man die erhaltene wässerige Schicht 2 mal mit Ethylether extrahiert. Die organischen Anteile werden mit gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen, mit wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und dann eingeengt Man erhält 2,63g (31,78%) des Produkts, no5 1,4427.
Analyse:
BerechnetfürCieH17O4N1F6: C47,88; H 4,23; N 3,49
gefunden: C47,92; H 4,28; N 3,47.
Herstellung von Diethyl^^-bis-ftrifluormethyO-i^-dihydro^-phenyl-S^-pyridindicarboxylat.
Ein Gemisch aus 1,0g Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-phenyl-3,5-piperidindicarboxylat, 0,1 gToluolsulfonsäure und 30ml Toluol wird 4 Stunden lang unter Rückflußbedingungen gehalten, wobei das Wasser azeotrop entfernt wird. Die toluolische Lösung wird mit gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird mit Silikagel unter Verwendung von Ether-Petroliumether (1:9 Vol./Vol.) als Eluierungsmittel chromatographiert. Die erste Fraktion (500ml Eluat) ergibt 0,70g eines Öls. Die 1H-NMR-Analyse dieses Stoffes zeigt, daß es sich dabei um ein Gemisch aus 1,4- und 3,4-Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-dihydro-4-phenyl-pyridin-3,5-dicarboxylat handelt. Dieser Stoff wird an einer Silikagelplatte (2000μ, 20mm χ 20mm) chromatographiert, wodurch man 0,66g (71 %) eines Öls (n3 D 1,4887) erhält, das erstarrt und Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-phenyl-3,5-pyridindicarboxylat mit einem Schmelzpunkt von 42^50C ergibt. _
Analyse:
BerechnetfürC19H17F6NO4: C 52,18; H 3,92; N 3,20
gefunden C 52,33; H 3,95; N 3,20.
Herstellung des schwefelsauren Salzes von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-(4-pyridyl)-3,5-pyridindicarboxylat. Ein 250-ml-Einhalskolben wird mit 100 bis 150ml konz. Schwefelsäure beschickt und dann in einem Eiswasserbad gekühlt. Es werden 30g (0,0636 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-(4-pyridyl)-3,5-piperidindicarboxylat zugesetzt. Man rührt dann während einer Stunde weiter. Die Säurelösung wird auf Eisstücke gegossen und gerührt, wonach man zweimal mit
Ether extrahiert. Die in der wässerigen Schicht gebildeten Kristalle werden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert. Der Schmelzpunkt beträgt 140-142°C.
Analyse:
Berechnet für C18H18O8N2S1F6: C 40,29; H 3,35; N 5,22; S 5,97
gefunden: C40,27; H 3,38; N 5,18; S 5,98.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-methyl-3,5-pyridindicarboxylat.
Ein 200-ml-Einhalskolben wird mit 60ml konz. Schwefelsäure beschickt und zur Abkühlung in ein Eiswasserbad gestellt. Die Säure wird mit 5g (0,123 Mol) Diethyl^.e-bis-ttrifluormethyD^^-dihydroxy^-methyl-S^-piperidindicarboxylat versetzt. Man rührt während 15 Minuten weiter und gießt dann die Säurelösung auf Eisstücke. Die Lösung wird zweimal mit Ether extrahiert und dann mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Die organischen Anteile werden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, wonach das Lösungsmittel abdestilliert wird. Der erhaltene halbfeste Stoff wird mit Petrolether trituriert und abfiltriert. Das Filtrat wird dann eingeengt, wodurch man 0,9g des Produktes erhält, no5 1,4377.
Analyse:
BerechnetfürCuH1sO4N.|F6: C44,81; H4,03; N3,73
gefunden C44,98; H 4,06; N 3,67.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-{trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-(phenylmethyl)-3,5-pyridindicarboxylat.
250ml Toluol werden mit einer Dean/Stark-Falle zur Entfernung des Wassers unter Rückflußbedingungen erwärmt. Dem abgekühlten Toluol werden dann 15g (0,0308 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-phenyl-methyl-3,5-piperidindicarboxylat und 2g (0,0105 Mol) Toluolsulfonsäure zugesetzt. Die Lösung wird auf Rückflußtemperatur erwärmt und 2 Stunden lang unter Rückflußbedingungen gehalten. Danach werden weitere 2g (0,0105 Mol) p-Toluolsulfonsäure zugesetzt, wonach das Gemisch unter Abtrennung des Wassers mit Hilfe einer Dean/Stark-Falle 18 Stunden lang bei Rückflußtemperatur erwärmt wird.
Danach wird das Gemisch abgekühlt, filtriert und eingeengt. Dem Konzentrat wird Ethylether zugesetzt. Danach werden die organischen Anteile mit gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen, abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet und eingeengt.
Der Rückstand wird an Silicagel unter Verwendung von 10%igem Ethylacetat/Cyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert, wodurch man 1 g (7,2%) des gewünschten Produktes erhält; nQ5 1,4820.
Analyse:
BerechnetfürC20H21O4N1F6: C52,98; H 4,63; N 3,09;
gefunden: C53,24; H4,27; N 3,09.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-(2-furyl)-3,5-pyridindicarboxylat.
Ein 250ml-Einhalskolben wird mit 150ml Toluol beschickt. Dieses wird dann zur Entfernung des Wassers unter Verwendung einer Dean/Stark-Falle bei Rückflußtemperatur erwärmt. Dem abgekühlten Toluol werden dann 10g (0,0217 Mol)Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-(2-furyl)-3,5-piperidindicarboxylat und 1 g (0,005 Mol) p-Toluolsulfonsäure zugesetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch auf Rückflußtemperatur erwärmt und bei dieser Temperatur 4 Stunden lang gehalten, während das Wasser mit Hilfe einer Dean/Stark-Falle abgetrennt wird. Das Lösungsmittel wird dann abdestilliert und das Rohprodukt wird an Silicagel unter Verwendung von 20%igem Ethylacetatcyclohexan chromatographiert, wodurch man 2,48g (26,8%) des Produktes erhält; ng51,4720.
Analyse:
BerechnetfürC17H15F6N1O5: C47,77; H 3,51; N 3,27
Gefunden: C47,83; H 3,51; 3,25.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-(2-thienyl)-3,5-pyridindicarboxylat.
Ca. 100ml Toluol werden mit einer Dean/Stark-Falle zur Entfernung des Wassers unter Rückflußbedingungen erwärmt. Dem abgekühlten Toluol werden dann 20g (0,0418 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-(2-thienyl)-3,5-piperidindicarboxylat und 2,0g (0,0105 Mol) p-Toluolsulfonsäure zugesetzt. Das Gemisch wird auf Rückflußtemperatur erwärmt und 51/2 Stunden bei Rückflußbedingungen gehalten. Die Lösung wird abgekühlt und filtriert. Das Lösungsmittel wird dann abdestilliert und das Produkt wird unter Verwendung von 20%igem Ethylacetat/Cyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert, wodurch man 2,45g (13,23%) des Produktes erhält; n§51,4937.
Analyse:
Berechnet für C17H15O4N1F6S1: C 46,04; H 3,38; N 3,16; S 7,22
Gefunden: C46,11; H3.44; N 3,12; S7,16.
Herstellung von Diethyl^-methylthiomethyl^^-bis-itrifluormethyD-IAdihydropyridin-S^-dicarboxylat und Diethyl-4-methylthiomethyl^e-bis-itrifluormethyO-SAdihydropyridin-S^-dicarboxylat.
Ein gerührtes Gemisch aus 37,0g (0,41 Mol) Methylthioacetaldehyd und 168g (0,90 Mol) Ethyltrifluoracetoacetat wird mit 1,0 ml (0,01 Mol) Piperidin versetzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf 800C erwärmt, was zu einer exothermen Reaktion führt, wodurch die Temperatur auf 1050C ansteigt. Nach dem Abkühlen auf 9O0C wird das Reaktionsgemisch bei dieser Temperatur 2 Stunden lang gehalten. Das abgekühlte intermediäre Produkt wird dann destilliert und in 200 ml Tetrahydrofuran gelöst. Durch die Lösung wird Ammoniak im Überschuß beleitet. Es kommt zu einer exothermen Reaktion, durch die die Reaktionstemperatur auf 40"C ansteigt. Nachdem die exotherme Reaktion ihren Gipfelpunkt erreicht hat, wird die
Reaktionstemperatur auf 6O0C angehoben und während 4 Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Das intermediäre Produkt wird dann destilliert, wodurch man 180,3g eines Öls erhält.
Ein 20g-Anteil dieses intermediären Produkts in 50ml Methylenchlorid wird einer mit Eiswasser gekühlten und gerührten Lösung von 20ml konz. H2SO4 in 100ml Methylenchlorid bei einer Reaktionstemperatur von weniger als 1O0C zugegeben. Nach Abschluß der Zugabe rührt man dasZweiphasenreaktionsgemisch noch 5 Minuten weiter. Danach wird es in 600ml eines Gemischs aus Eis und Wasser gegossen. Nach sorgfältigem Mischen werden die Phasen getrennt und die wässerige Phase mit 50 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Methylenchloridphasen werden nacheinander mit 600 ml 1%igerNaCI-Lösung, 600ml 1%iger Natriumchloridlösung und 5%iger Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und destilliert. Durch Kugelrohrdestillation des flüssigen Rückstandes erhält man 11,8g eines Öls, gesammelt bei 130 bis 150°C/0,4 Torr.
Die Reinigung des Produktes durch HPLC an Silicagel unter Verwendung von 10%igem Ethylacetatin Cyclohexan als Eiuierungsmittel ergibt nach Entfernung des Lösungsmittels ein gelbes Öl. Durch Kugelrohrdestillation erhält man 4,41 g eines
gelben Öls, Kp-Bereich 125 bis 135°C/0,08 Torr, Ausbeute 23%, ng51,4686.
Dieses Material enthält 89% 1,4-Dihydropyridinisomer und 11 % 3,4-Dihydropyridinisomer.
Analyse:
BerechnetfürC16H17F6NO4S: C42/76; H4,07; 3,32
Gefunden: C42,72; H4,24; N3,07.
Herstellung von Diethyi^^-bis-itrifluormethyD-IAdihydro^-phenylmethoxymethyl-S^-pyridindicarboxylat Ein Gemisch aus 8,6g (0,0166 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-phenyl-methoxymethyl-3,5-piperidindicarboxylat, 50ml Toluol und 1,5g p-Toluoisulfonsäuremonohydrat werden bei Rückflußtemperatur 19 Stunden gehalten, während das Wasser durch azeotrope Destillation abgetrennt wird. DieToluollösung wird nacheinander mit 100ml Wasser und 100ml gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird bei einem Druck von 2 mm der Kugelrohrdestillation unterworfen. Die erste Fraktion (Topftemperatur 110 bis 125°C) wird verworfen. Die zweite Fraktion (Topftemperatur 130 bis 140°C) ergibt 3,4g eines Öls, das mit Hilfe einer Säule aus Waters-prep-500-A-Silicagel mit 5%igem Ethylacetatcyciohexan als Eiuierungsmittel (Fließgeschwindigkeit 250ml/min) chromatographiert wird. Die erste Fraktion (Retentionsdauer 5 bis 9 Minuten) beträgt 2,01 g (25%) des gewünschten Produkts, ng5 1,4845.
Analyse:
Berechnetfür C21H21F6N1O5: C 52,40; H 4,40; N 2,91
Gefunden: C52,48; H 4,42; N 2,92.
(a) Herstellung von Diethyl^.e-bis-itrifluormethyD-i^-dihydro^-ethyl-S.S-pyridindicarboxylat
In einen 250ml-Einhalskolben werden 100 bis 120ml konz. Schwefelsäure gegossen. Danach wird die Säure in einem Eis/Wasser-Bad abgekühlt und gerührt. Dann setzt man 2,5g (0,0058 Mol) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-4-ethyl-1,4-dihydroxy-3,5-piperidindicarboxylat (lediglich das cis-lsomer) zu und rührt die Lösung während 15 Minuten. Die Säurelösung wird dann auf Eisstücke gegossen und mit Ethylether extrahiert. Die gesamten organischen Stoffe werden mit gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet und eingeengt. Das Rohprodukt wird an Silicagel unter Verwendung von 20%igem Ethylacetatcyciohexan chromatographiert, wodurch man 1 g (44,2%) des Produktes, bezogen auf Dihydroxypiperidin, erhält, ng6 1,4441.
Analyse:
BerechnetfürC^HnFeN^: C46,27; H4,37; N 3,59
Gefunden: C46,41; H4,19; N3,62.
(b) (verbesserte Synthese)
Ein gut gerührtes Gemisch aus 200ml konz. H2SO4 und 200ml Methylenchlorid wird mit 88,5g (0,208 Mol) Dihydroxypiperidindicarboxylat (lediglich das cis-lsomer) aus (a) versetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch 45 Minuten lang gerührt und langsam auf 600g Eisstücke gegossen. Die Methylchloridschicht wird abgetrennt, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 76,7g (94,7%) des Produktes, bezogen auf Dihydroxypiperidin, erhält.
Wie oben erwähnt, kann man die erfindungsgemäßen 1,4-Dihydropyridine unmittelbar durch Umsetzung eines entsprechenden 3-Ketoesters mit einem Aldehyd herstellen. In diesem Beispiel wird nun ein derariges Verfahren beschrieben. Ein Gemisch aus 368g (2,0 Mol) Ethyltrifluoracetoacetat, 58g (1,0 Mol) Propionaldehyd und 1 ml Piperidin in 400ml Methylenchlorid wird 1 Stunde lang bei 200C und dann 1 Stunde bei 300C gerührt und dann 1 Stunde lang unter Rückflußbedingungen gehalten und abgekühlt. Danach werden dem Gemisch noch weitere 16g (0,289 Mol) Propionaldehyd zugesetzt, wonach man weitere 2 Stunden bei Rückflußtemperatur erwärmt. Der Heizmantel wird dann entfernt. Durch das Reaktionsgemisch werden innerhalb von 2 Stunden 108g (6,35 Mol) Ammoniakgas geleitet. Danach wird das Reaktionsgemisch 40 Stunden lang bei 200C gerührt und dann in einem Eiswasserbad abgekühlt. Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird dann vorsichtig mit 100ml konz. Schwefelsäure während 20 Minuten versetzt, wonach man innerhalb von 10 Minuten weitere 300ml konz. Schwefelsäure zusetzt. Dann wird das Reaktionsgemisch auf 600g Eisstücke in ein 4I-Becherglas gegossen. Die Methylenchloridschicht wird abgetrennt, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 386g eines Öls erhält, das ein Gemisch des gewünschten Produktes mit seinem 3,4-Dihydroisomer enthält. Das Öl wird dann einem stark gerührten Gemisch aus 300ml konz. H2SO4 und 300ml Methylenchlorid zugesetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang gerührt und langsam auf 1 kg Eisstücke gegossen. Die Methylenchloridschicht wird abgetrennt, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 348g eines Öls erhält, das zur Entfernung von 9,5g eines unlöslichen Feststoffs mit 400ml Petrolethertrituriert wird. Danach wird das Petroietherfiltrat eingeengt. Der Rückstand wird bei einem Druck von 0,4 Torr der Kugelrohrdestillation unterzogen, wodurch man 290g (74,5%), bezogen auf Ethyltrifluoracetoacetat, eines Öls erhält, das ein Gemisch des gewünschten Produktes (84%) und seines 3,4-Dihydroisomers (16%) dfarstellt, gemäß 19F NMR-Analyse.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-3,4-dihydro-4-hydroxymethyl-3,5-pyridindicarboxylat Ein Gemisch aus 9g (0,0174 Mol) cis-Diethyl^e-bis-itrifluormethyO^e-dihydroxy^-benzyloxymethyl-S^- piperidindicarboxylat und 50g (0,238 Mol) Trifluoressigsäureanhydrid wird 40 Stunden lang gerührt und dann eingeengt. Der Rückstand wird dann in 50ml Ether gelöst. Die Etherlösung wird mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 8,7g eines braunen Öls erhält, das ein Gemisch (2,7:1) aus Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyD-SAdihydro^-benzyloxymethyl-S^-pyridindicarboxylat und Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-benzyloxymethyl-3,5-pyridindicarboxylat enthält.
Das Öl wird in 40ml CH2CI2 gelöst und mit 13,7g Titantetrachlorid behandelt. Die erhaltene Lösung wird eine Stunde lang gerührt und dann in 50ml kalte 6N HCI gegossen. Das Gemisch wird dann zweimal mit 50ml CH2CI2 extrahiert. Die vereinigten CH2CI2-Extrakte werden mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Danach wird der Rückstand an Silicagel mit 20%igem Ethylacetatcyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert.
Die erste Fraktion wird verworfen. Die zweite Fraktion ist 3,1 g (48%) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-3,4-dihydro-4-hydroxymethyl-3,5-pyridindicarboxylat als Öl, ng51,4366.
Analyse:
BerechnetfürCuH^Fsl^Os: C42,97; H 3,86; N 3,58
Gefunden: C42,98; H 3,90; N 3,56.
Herstellung von Diethyl^e-bis-itrifluormethyO-SAdihydro^-ethyl-S^-pyridindicarboxylat
Ein Gemisch aus 10g (0,0235 Mol) Diethyl^.e-bis-ftrifluormethyD^^-dihydroxy^-ethyl-S^-piperidindicarboxylat, 29,65g (0,141 Mol) Trifluoressigsäureanhydrid und 30ml CH2CI2 wird 2 Tage lang gerührt und dann eingeengt. Der Rückstand wird dann in Ether gelöst. Die Etherlösung wird mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 2,72g (30%) Diethyl^-bis-ltrifluormethyO-S^-dihydro^-ethyl-S^-pridindicarboxyiat als Öl erhält, ng5 1,4186.
Analyse:
BerechnetfürC15H17F6N.,O4: C46,28; H4,40; N 3,50
Gefunden: C46,12; H4,42; N3,46.
Weitere aus den entsprechenden Piperidinen in Tabelle Il erhaltenen Dihydropyridine werden nach einem ähnlichen Verfahren
wie im Beispiel 16 (b) hergestellt. Die herstellbaren Dihydropyridine sind in Tabelle III zusammengefaßt. Die für R, R-, und R2 angeführten Reste beziehen sich auf die Strukturen 3 und 4.
| Bei | R | R2 = | ng* | C | gef. | H | gef. | N | gef. | 1,4- | 3,4- |
| spiel | R3 R | ber. | ber. | ber. | Di- | Di- | |||||
| Nr. | hydro | hydro | |||||||||
| 19 | CH2OCH3 | CF3 | CH2CH3 | 1,4436 | 44,45 | 44,26 | 4,23 | 4,40 | 3,46 | 3,22 | 92 | 8 |
| 20 | CH2CH2OCH2CH3 | CF3 | 1,4419 | 47,12 | 46,96 | 4,88 | 4,69 | 3,23 | 3,02 | 85 | 15 | |
| 21 | CH2CH2SCH3 | CF3 | CH2CH3 | 1,4688 | 44,14 | 44,12 | 4,40 | 4,19 | 3,22 | 3,05 | 86 | 14 |
| 22 | CH(CH2CH3J2 | CF3 | CH3CH3 | 1,4433 | 50,11 | 50,15 | 5,37 | 4,99 | 3,25 | 3,22 | 100 | |
| 23 | CH2CH(CH3)2 | CF2H | CH2CH3 | 1,4716 | 53,54 | 53,38 | 6,08 | 6,40 | 3,67 | 3,25 | 100 |
Herstellung von Diethyl^^-bis-fdifluormethyD-i^-dihydro^-propyl-S^-pyridindicarboxylat.
Ein gerührtes Gemisch aus 50,0g (0,299 Mol) Ethyldifiuoracetoacetat und 13,2ml (0,150 Mol) Butyraldehyd wird mit einigen ml Piperidin versetzt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches steigt plötzlich auf 1000C an. Nach dem Absinken der Temperatur wird das Reaktionsgemisch mit 100ml THF behandelt und Vh Stunden bei Rückflußtemperatur erwärmt, wonach man es bei Normaltemperatur 18 Stunden lang rührt. Danach wird das Reaktionsgemisch eingeengt, wodurch man 60,8g eines Öls erhält. Durch eine Lösung von 55,8g (0,138 Mol) dieses Öls in 30ml THF wird NH3 geleitet. Die Temperatur des Reaktionsgemisches steigt plötzlich auf 41 °C an. Nach dem Absinken der Temperatur wird das Reaktionsgemisch eingeengt, wodurch man ein Öl erhält, das nach dem Abstehenlassen fest wird. Durch Umkristallisation dieses Feststoffs aus Hexan erhält man 27,6g (49,7%) eines gelben Feststoffes, des cis-lsomers von Diethyl-2,6-bis-(difluormethyl)-2,6-dihydroxy-4-propyl-3,5-pipendindicarboxylat. 5,0g (0,012 Mol' dieses Feststoffs rührt m'n mit 20ml Trifluoressigsäureanhydrid. Die Reaktionstemperatur steigt auf 36°C an. Nach dem Absinken der Temperatur wird das Reaktionsgemisch eingeengt. Der Rückstand wird in Ether gelöst und mit gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt, wodurch man 3,48g eines Öls erhält, das zweimal bei 0,2 Torr (Tropftemperatur 85°C) der Kugelrohrdestillation unterworfen wird, wodurch man 2,84g (51,5%) Diethyl-2,6-bis-(difluormethyl)-4-propyl-1,4-dihydro-3,5-pyridindicarboxylat als gelbes Öl, ng5,1,4726, erhält.
Analyse:
Berechnetfür C16H21F4NO4: C 52,32; H 5,76; N 3,81
Gefunden: C51,98; H 5,86; N 3,66.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(difluormethyl)-4-cyclohexyl-1,4-dihydro-3,5-pyridindicarboxylat. Diese Verbindung erhält man aus Ethyldifluoracetacetat und Cyclohexancarboxyaldehyd gemäß dem Verfahren nach Beispiel 24. Das Rohprodukt wird durch HPLC mit 1%igem Ethylacetat-cyclohexan als Eluierungsmittel gereinigt. Die erste Fraktion wird verworfen. Die zweite Fraktion ist Diethyl-2,6-bis-(difluormethyl)-4-cyclohexyl-1 ^-dihydro-S^-pyridindicarboxylat, Sp.40 bis 440C.
Analyse:
BerechnetfürC19H25F4NO4 C 56,02; H 6,18; N 3,44
Gefunden: C56,16; H 6,42; N 3,42.
Herstellung von Diethyl^^-bis-itrifluormethylJ^-cyclohexyl-S^-dihydro-S^-pyridindicarboxylat.
Diese Verbindung erhält man aus Ethyltrifluoracetacetat und Cyclohexancarboxyaldehyd gemäß dem Verfahren nach Beispiel 16 (c), nur wird das Rohprodukt nicht destilliert. Es wird als Öl isoliert, n£51,4586.
Analyse:
BerechnetfürC19H23F6N1O4: C 51,47; H 5,23; N 3,16
Gefunden: C 50,15; H 5,38; N 3,24.
Herstellung von Diethyl^^-bis-itrifluormethyO-i^-dihydro^-hydroxymethyl-S^-pyridindicarboxylat. Eine Lösung aus 198,5g (0,385 Mol) der Verbindung aus Beispiel E in Tabelle Il in 500ml CH2CI2 wird mit 268g (1,28 Mol) Trifluoressigsäureanhydrid versetzt. Danach wird das Reaktionsgemisch 18 Stunden lang gerührt und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird in 500 ml Ether gelöst und mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung gerührt, wobei man fortlaufend bis zur Neutralisation der gesamten Restmenge an Trifluoressigsäure 100g Natriumbicarbonat zusetzt. Danach wird die Etherschicht mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 178g eines Öls erhält. Eine Lösung dieses Öls in 500ml CH2CI2 wird auf -78°C abgekühlt und dann mit 140 g (0,740 Mol) Titantetrachlorid auf einmal behandelt. Nach dem Rühren während 30 Minuten bei -780C läßt man das Reaktionsgemisch sich auf Raumtemperatur erwärmen, wonach man es in ein Gemisch aus 500ml konz. HCI und 500ml Eiswasser gießt. Das erhaltene Gemisch wird durch Celite filtriert. Die CH2CI2-Schichtwird abgetrennt, mit Magnesiumsulfat getrocknet und eingeengt, wodurch man eine Mischung aus Öl und Gummi erhält. Dieses Gemisch wird mit 500ml Ether behandelt und zur Entfernung des Gummis filtriert. Danach wird das Etherfiltrat eingeengt, wodurch man 149g eines Öls erhält, das an Silicagel in 4 Portionen unter Verwendung von 20%igem Ethylacetat-cyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert wird. Die ähnlichen Fraktionen werden miteinander vereinigt. Die erste Fraktion (Retentionsdauer 6 bis 8,5 Minuten) wird verworfen.
Die zweite Fraktion (Retentionsdauer 9,5 bis 23 Minuten) wird aus Petrolether kristallisiert, wodurch man 61 g (42%) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-hydroximethyl-3,5-pyridindicarboxylat als weißen Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 65 bis 66°C erhält.
Analyse:
BerechnetfürC^H^FsN^g: C42,97; H 3,86; N 3,58
Gefunden: C42,97; H 3,87; N 3,58.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-4-chlormethyl-1,4-dihydro-3,5-pyridindicarboxylat. Ein Gemisch aus 2,84g Triphenylphosphin, 3,91 g (0,01 Mol) des Produktes von Beispiel 27 und 30ml CCI4 wird bei Rückflußtemperatur 18 Stünden gehalten, abgekühlt und filtriert. Das Filtrat wird eingeengt. Der Rückstand wird mit heißem Petrolether (100ml) erwärmt, filtriert und eingeengt. Der Rückstand (3,0g) wird an Silicagel mit CH2Cl2 als Eluierungsmittel chromatographiert. Die erste Fraktion (1,51 Eluat) ergibt 2,0g eines Öls, das an Silicagel mit 5%igem Ethylacetat-petrolether als Eluierungsmittel erne-ut chromatographiert wird, was drei Fraktionen ergibt. Die erste Fraktion (Retentionsdauer 6 bis 8 Minuten) ist 0,3g (7,3%) Diethyl^-e-bis-ftrifluormethylM-chlormethyl-IAdihydro-S^-pyridindicarboxylat als Öl, ng51,4592.
Analyse:
BerechnetfürC14H14Cl1F6N1O4: C41,04; H 3,44; N 3,42; Cl 8,35 Gefunden: C41,02; H 3,47; N 3,39; Cl 8,65.
Herstellung von Diethyl^-acetoxymethyl^^-bis-ftrifluormethyll-i^-dihydro-S^-pyridindicarboxylat.
Eine Lösung aus 3,91g (0,01 Mol) des Produktes von Beispiel 27 in 20 ml Essigsäureanhydrid und 5,0g (0,0637 Mol) Acetylchlorid werden 1 Stunde gerührt und zu einem Öl eingeengt, das auskristallisiert. Der erhaltene Feststoff wird aus 50 ml Petrolether (30 bis75°C) umkristallisiert, was 3,84g (88,7%) Diethyl^-acetoxymethyi^e-bis-itrifluormethyO-i^-dihydro-S^- pyridindicarboxylat, Schmelzpunkt 101 bis 103X, ergibt.
Analyse:
BerechnetfürC16H17F6N1O6: C44,35; H 3,96; N 3,23
Gefunden: C44,19; H 3,98; N 3,18.
Herstellung von Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-1,4-dihydro-4-neopentyl-3,5-pyridindicarboxylat und seines 3,4-Dihydroisomers
Ein Gemisch aus 62g (0,50 Mol) 3,3-Dimethylbutyraldehyd (Reinheitsgrad 78%), 184g (1,0 Mol) Ethyltrifluoracetoacetat, 1 ml Piperidin und 300ml THF wird unter Rückflußbedingungen 32 Stunden lang gehalten und dann auf 500C abgekühlt. Durch die so erhaltene Lösung werden während 10 Stunden 100g (6,47 Mol) Ammoniak geleitet. Danach wird das Reaktionsgemisch eingeengt. Der Rückstand wird in 500ml Ether gelöst. Danach wird die Lösung zweimal mit 300ml Wasser gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Der Rückstand (179g) wird während 15 Minuten langsam einem mit Eis gekühlten, mit einem mechanischen Rührwerk gerührten Gemisch aus 400ml konz. Schwefelsäure und 400ml CH2CI2 zugesetzt. Danach wird das Gemisch auf 2kg Eisstücke gegossen und gut gerührt. Danach wird die CH2CI2-Schicht abgetrennt, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird dann bei 0,5 Torreiner Kugelrohrdestillation unterworfen. Die erste Fraktion wird verworfen. Die zweite Fraktion (Topftemperatur 91 bis 1300C) stellt 122g einer Flüssigkeit dar, die bei 1 Torr der fraktionierten Destillation
unterworfen wird. Die Fraktion mit dem Siedepunkt von 121 bis 130°C ist das reine gewünschte Produkt, ein gelbes Öl, ng5 1,4388, das ein Gemisch (3:1) von 1,4-Dihydro- und 3,4-Dihydroisomeren darstellt.
Analyse:
Berechnetfür C18H23F6N1O4: C50,12; H 5,37; N 3,25
Gefunden: C49,92; H 5,25; N 3,65.
Herstellung von Diethyl^e-bis-ftrifluormethyO-i/l-dihydro^-ti-methylpropyO-S^-pyridincarboxylat und seines 3,4-Dihydroisomers
Diese Verbindung erhält man aus 2-Methylbutyraldehyd und Ethyltrifluoracetoacetat nach einem Verfahren, ähnlich dem in Beispiel 30. Dabei wird ein farbloses Öl erhalten, n£51,4417.
Analyse:
Berechnetfür C17H21F6N1O4: C48,92; H 5,07; N 3,36
Gefunden: C49,05; H5,10; N 3,34.
Mit Ausnahme der Produkte aus Beispiel 17 und 27 können die oben beschriebenen Dihydropyridine als intermediäre Produkte in einem Verfahren zur Herstellung entsprechender herbizid wirksamer Pyridine verwendet werden. Die Umwandlung der beschriebenen Dihydropyridine in die entsprechenden Pyridine wird durch Umsetzung der Dihydropyridine mit 1,8-Diazobicyclo-[5.4.0]-undec-7-en (DBU) in THF bei Rückflußtemperatur durchgeführt. Das Verfahren, in dem die Dihydropyridine als intermediäre Produkte für die Herstellung von herbizid aktiven Pyridinen verwendet werden, wird durch die nachfolgenden Beispiele illustriert.
Herstellung von Diethyl-2-(difluormethyi)-4-propyl-6-(trifiuormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat Ein Gemisch aus 31,0g (0,0742 Mol) des Produktes nach Beispiel 7,11,03g (0,0742 Mol) DBU und 200ml THF wird unter Rückflußbedingungen 18 Stunden lang gehalten und eingeengt. Der Rückstand wird dann mit Wasser gerührt und mit Ether extrahiert. Danach werden die Etherextrakte mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird dann bei einem Druck von 1 Torr der Kugelrohrdestillation unterworfen. Das Destillat wird dann an Silicagel unter Verwendung von 3%igem Ethylacetat-cyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert, wodurch man 23,9g (80,9%) Diethyl-2-(difluormethyl)-4-propyl-6-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat als Öl, ng51,4436, erhält.
Analyse:
BerechnetfürCi6H18F5NO4: C50,13; H4,74; N3,66
Gefunden: C49,74; H4,66; N 3,55.
Herstellung von Diethyl-4-cyclohexyl-2-(difluormethyl)-6-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat Ein Gemisch aus 70,0g (0,152 Mol) des Produktes nach Beispiel 26, 23,15g (0,152 Mol) DBU und 250ml THF wird 18 Stunden lang bei Rückflußbedingungen gehalten und eingeengt. Der Rückstand wird dann in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Etherextrakte werden mit verdünnter Salzsäure gewaschen, mit MgSO4 getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird der Kugelrohrdestillation unterworfen, wodurch man 31,9g (49,4%) Diethyl-4-cyclohexyl-2-(difluormethyl)-6-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat als Öl, n^51,4614, erhält.
Analyse:
Berechnet für C19H22F5N1O4: C 53,90; H 5,24; N 3,31
Gefunden: C54,19; H 5,33; N3,51.
Herstellung von Dimethyl-2-(difluormethyl)-6-(trifluormethyl)-4-isobutyl-3,5-pyridinicarboxylat Ein Gemisch aus 23,0g (0,0591 Mol) des Produktes von Beispiel 2,12,2 g (0,077 Mol) 96% reines DBU und 100 ml THF wird 3 Tage lang bei Rückflußbedingungen gehalten und dann in 250 ml 3 N HCI gegossen. Der ölige Niederschlag wird in Ether (2 x 100ml) extrahiert. Die Etherextrakte werden mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 14,4g eines Öls erhält, das aufgrund der 'H-NMR-Daten das gewünschte Produkt und Säureprodukte enthält. Dieses Öl wird dann in Ether gelöst und mit 100ml gesättigter Natriumbicarbonatlösung extrahiert. Die Etherschicht wird dann mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 8,9g eines Öls erhält, das das gewünschte Produkt (aufgrund der 19F-NMR-Daten) enthält. Der Natriumbicarbonatextrakt wird dann mit konz. HCI angesäuert, wodurch man ein Öl erhält, das in Ether extrahiert wird. Die Etherschicht wird dann mit MgSO4 getrocknet und eingeengt, wodurch man 4,8g eines Rückstandes erhält, der die vom gewünschten Prvdukt abgeleitete Mono- ui.d Dicarbonsäure (9:1) enthält. Dieser Rückstand wird mit 3,0g (0,0217 Mol) Kaliumcarbonat, 20ml Methyljodid und 50ml Aceton behandelt. Danach wird das Gemisch bei Rückflußtemperatur42 Stunden lang gehalten und eingeengt. Der Rückstand wird mit Wasser behandelt und mit Ether (2 χ 100ml) extrahiert. Danach wird die Etherschicht getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird bei 1 Torr der Kugelrohrdestillation unterworfen (Topftemperatur 130°C), wodurch man 5,1 g (23,4% nach Beispiel 2) des gewünschten Produktes in Form eines Öls, n£51,4478, erhält. Dieses Produkt kristallisiert beim Abstehenlassen aus, Sp 36 bis 370C.
Analyse:
BerechnetfürC15Hl6F5N,O4: C48,79; H 4,37; N 3,79
Gefunden: C48/75; H 4,39; N 3,77.
Das oben beschriebene gewünschte Produkt mit einem Reinheitsgrad von 71 % wird durch HPLC unter Verwendung von 3%igem Ethylacetat/Cyclohexan als Eluierungsmittel chromatographiert, wodurch man als erste Fraktion (0,79g, Retentionsdauer 7 bis 8,5 Minuten) 6-(Difluormethyl)-4-(isobutyl)-2-(trifluormethyl)-3-pyridincarboxylat und zusätzlich noch eine zweite Fraktion (Retentionsdauer 8,5 bis 18,5 Minuten) von 6,4g (29,4%) des reinen gewünschten Produkts, n^5 1,4474, erhält. Wie oben ausgeführt, erhält man die erfindungsgemäßen 1,2-Dihydropyridine durch Reduktion der entsprechend substituierten
Pyridinverbindung mit einem Reduktionsmittel, wie Natriumborhydrid. Dieses Verfahren wird in den nachfolgenden Beispielen 35 bis 37 illustriert.
Herstellung von Dimethyl-1/2-dihydro-2-(difluormethyl)-4-isobutyi-6-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat. Eine Lösung aus 21,9g (0,06 Mol) des Produktes von Beispiel 34 in 110ml DMF wird nacheinander mit 4,6g (0,121 Mol) Natriumborhydrid und 30ml Wasser versetzt. Nach 2 Stunden Rühren werden weitere 4,6g (0,121 Mol) Natriumborhydrid, 30 ml Wasser und 100 ml DMF zugegeben, wonach das Reaktionsgemisch 4 Stunden lang gerührt und eingeengt wird. Das Rohprodukt wird durch HPLC unter Verwendung von 5%igem Ethylacetat in Cyclohexan als Eluierungsmittel gereinigt. Die erste Fraktion sind 3,9g eines ein Gemisch von nicht identifizierten Produkten enthaltenden Öls. Die zweite Fraktion (0,6g) wurde nicht gekennzeichnet. Die dritte Fraktion sind 6,2g eines Öls, das aus Hexan umkristallisiert wird, wodurch man 2,3g (10%) eines gelben Feststoffs erhält. Durch zweimalige Umkristallisation aus Hexan erhält man 1,34g (6%) des gewünschten Produktes in Form eines gelben Feststoffs mit einem Schmelzpunkt von 87,5 bis 88,50C.
Analyse:
Berechnetfür Ci5H13F5NO4: C48,52; H 4,89; N 3,77
Gefunden: C48,54; H 4,68; N 3,83.
Herstellung von Dimethyl-1,2-dihydro-6-(difluormethyl)-4-isobutyl-2-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat. Eine Lösung aus 53,0g (0,144 Mol) des Produktes aus Beispiel 34 wird mit 25g (0,661 Mol) Natriumborhydrid, wie in Beispiel beschrieben, reduziert. Das Rohprodukt (64,4g) wird durch HPLC unter Verwendung von 5%igem Ethylacetat in Cyclohexan als Eluierungsmittel gereinigt. Die erste Fraktion (7,9g) ist ein nicht identifiziertes Produkt (27%). Die zweite Fraktion (1,4g) wurde nicht gekennzeichnet. Die dritte Fraktion sind 29,9g eines Öls, das das gewünschte Produkt enthält. Durch Umkristallisation dieses Öls aus Hexan erhält man 26,9g als erste Ausbeute mit einem Schmelzpunkt von 76 bis 82°C, dann 5,0g als zweite Ausbeute und 1,1 g als dritte Ausbeute. Die erste Ausbeute ist ein Gemisch aus dem Produkt von Beispiel 35 und dem gewünschten Produkt bei einem Verhältnis von 2,7:1. Die zweite Ausbeute wird mit der dritten vereinigt und sechsmal aus Cyclohexan umkristallisiert, wodurch man 0,7g des reinen Produktes in Form eines gelben Feststoffs mit einem Schmelzpunkt von 79 bis 810C erhält.
Analyse:
BerechnetfürC15H18F5NO4: C48,52; H4,89; N 3,77
Gefunden: C48,37; H4,93; N 3,73.
Herstellung von Dimethyl-t^-dihydro^-isobutyl^^-bis-itrifluormethyD-S.S-pyridindicarboxylat. Ein 250ml-Kolben wird mit 35ml Eisessig und 13,89g (0,0354 Mol) des Produktes aus Beispiel 6 beschickt. Danach wird Natriumnitrit in einer Menge von 3g (0,0434 Mol) zugesetzt, wonach das Gemisch 72 Stunden lang in Stickstoffatmosphäre gerührt wird. Danach wird die Lösung auf Eis/Wasser gegossen und gerührt. Die organischen Substanzen werden in Ether extrahiert und mit wässeriger gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Die organischen Substanzen werden danach mit wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingeengt, wodurch man 4,93g (35,6%) Diethyl-2,6-bis-(trifluormethyl)-4-isobuty!-3,5-pyridindicarboxylat erhält.
Diese Pyridinverbindung wird hydrolysiert und unter Bildung des Dimethylesters wie folgt umgeestert: Ein gerührtes Gemisch aus 31,8g (0,076 Mol) Diethylester, 150 ml 10%ige Natriumhydroxidlösung (0,38 Mol) und 75 ml Ethanol wird 72 Stunden lang bei Rückflußtemperatur erwärmt. Danach wird das Reaktionsgemisch teilweise eingeengt, mit Wasser bis auf 250ml verdünnt und erneut bei Rückflußtemperatur 24 Stunden lang erwärmt. Das abgekühlte Gemisch wird mit einem Überschuß an konz. Chlorwasserstoffsäure angesäuert und mit Ether extrahiert (1 χ 200ml, 3 χ 100ml). Die vereinigten Etherextrakte werden mit MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt, wodurch man 28,5g Rückstand erhält. Ein Teil dieses Rückstandes (2,2g) wird mit 200ml Dimethylformamid, 16,5g (0,12 Mol) Kaliumcarbonat und 25,5g (0,18 Mol) Methyljodid 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Dieses Gemisch wird dann 11 2%iger Chlorwasserstoffsäure zugesetzt. Das Produkt wird mit Methylenchlorid extrahiert (1 χ 200ml und 3 x 100ml). Die vereinigten Extrakte werden mit 300ml 1%iger Chlorwasserstoffsäure und 1%igem Natriumchlorid gewaschen, mit MagS04 getrocknet, filtriert und eingeengt. Durch Kugelrohrdestillation erhält man 16,2g eines hellgelben Öls mit einem Kochpunkt von 100 bis 110°C/0,1 Torr, das erstarrt. Durch Umkristallisation aus Hexan/Ether erhält man 12,0g (49%) eines weißen Feststoffs mit einem Schmelzpunkt von 80,5 bis 82,50C.
Eine gerührte Lösung von 8,65g (0,022 Mol) des obigen Feststoffs in 80 ml Dimethylformamid wird mit 0,83g (0,22 Mol) Natrium-Borhydrid versetzt. Danach wird das Re&ktionsgemisch bei Raumtemperatur während 1 Stunde gerührt und dann 15 Minuten lang auf 5O0C erwärmt und schließlich auf Raumtemperatur wieder abgekühlt. Das Reaktionsgemisch wird langsam einem gerührten Gemisch aus 600ml 2%iger Chlorwasserstoffsäure und 100ml Methylenchlorid zugesetzt. Danach werden die Phasen getrennt und die wässerige Phase mit 50 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden mit 300 ml 1%iger Chlorwasserstoffsäure/1%igen Natriumchlorid gewaschen, mit MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt. Durch Reinigung durch HPLC (Silicagel, 4%iges Ethylacetat in Cyclohexan) unter nachfolgender Kugelrohrdestillation erhält man 6,79g (79%) eines gelben Öls mit einem Kochpunkt von 115 bis 125°C/0,15 Torr, n" 1,4584.
Analyse:
BerechnetfürCl5H17NO4F6: C46,28; H 4,40; N 3,60
Gefunden: C46,40; H 4,42; N 3,36.
S-Ethyl-S-methyl-i^-dihydro^-methyl^-isopropyl-e-ftrifluormethyli-S^-pyridindicarboxylat. 52,7g Ethyl-3-amino-4-methyl-2-pentenoat werden aus 98g Ethyl-(2-methylpropionyl)-acetat nach Aberhart und Liv, JOC 1981, 3749, bereitet. Der Enaminoester hat einen Wert ns 0 von 1,4914, Kp 92°/6mm. Das angeführte Enamin (20g) wird in 100ml mit 21,6g Methyl-2,2,2-trifluoracetacetat und 6g Acetaldehyd gemischt Nach Zugabe einiger Tropfen Piperidin kommt es zu einer
spontanen exothermen Reaktion unter Erwärmung auf 60°. Danach wird das Gemisch bei ca. 70° unter Rühren (etwas unterhalb der Rückflußtemperatur) IV2 Stunden lang erwärmt. Das Gemisch wird dann 5 Stunden lang bei Rückflußtemperatur erwärmt, wobei man den Prozeß durch 19F-NMR-Analyse verfolgt, wonach man es über Nacht bei Raumtemperatur stehenläßt. Danach wird aus dem Gemisch THF abdestilliert, wodurch man 46,1 g des Rohproduktes erhält, von denen 40g mit 25ml Trifluoressigsäureanhydrid und ca. 100 ml CH2CI2 dehydratisiert werden. Dabei kommt es zu einer exothermen Reaktion, wodurch die Temperatur auf 40° ansteigt. Dann wird das Material ca. 1 Stunde lang bei Rückflußtemperatur gehalten und dann destilliert, wodurch man 4g Rohprodukt erhält, das einer'Kugelrohrdestillation unterworfen wird (100 bis 16070,15mm) no5 1,4804.
Analyse:
Berechnet für C15H20F3O4: Gefunden:
C53,75;H6,01;N4,18 C 54,20; H 6,08; N 3,95.
3-Ethyl-5-methyl-1,2-dihydro-2-ethyl-4-isobutyl-6-(trifluormethyl)-3,5-pyridindicarboxylat.
Ein gerührtes Gemisch aus 18,0g (0,20 Mol) Isovaleraldehyd, 30,8g (0,20 Mol) Methyltrifluoracetacetat, 28,6g (0,20 Mol) Ethyl-3-amino-2-pentenoat, 60ml THF und 3 Tropfen Piperidin wird erwärmt und 18 Stunden lang bei Rückflußtemperatur gehalten.
Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird dann eingeengt, wonach der Rückstand teilweise bei Stehenlassen bei Raumtemperatur auskristallisiert. Die Feststoffe werden aus einer 8,0g-Probe abfiltriert, mit Hexan gewaschen und aus THF/Hexan umkristallisiert, wodurch man 1,72g (22%) eines weißen Feststoffs erhält.
Ein gerührtes Gemisch von 72g (0,18 Mol) des oben hergestellten rohen Feststoffs, 30ml (0,21 Mol) Trifluoressigsäureanhydrid und 150ml Methylenchlorid wird erwärmt und 2 Stunden lang bei Rückflußtemperatur gehalten. Das gewaschene Reaktionsgemisch wird dann eingeengt, wodurch man 88,0g eines Öls erhält. Durch Reinigung eines Teils davon durch HPLC erhält man ein gereinigtes Produkt: η ff = 1,4785.
Berechnetfür C16H23F3NO4: C 56,19, H 6,66; N 3,85
Gefunden: C56,27; H 6,77; N 3,60.
Unter Einsatz ähnlicher präparativer Techniken, wie sie in den vorangegangenen Beispielen aufgezeigt wurden, können noch weitere erfindungsgemäße Verbindungen hergestellt werden. Diese sind zusammen mit jeweils einer physikalischen Eigenschaft in der nachfolgenden Tabelle A angeführt.
| Beispiel | R | R2 | R3 | R1 | Ri | Schmelz | Kochpunkt |
| Nr. | punkt | ||||||
| 40 CH2 | CHC^ 3 | CF3 | Et | Et | 100/0,5 Torr | ||
| 41 CH2 | -< 3 | CF3 | CF3 | Et | Et | 120/0,5Torr | |
| 42 | CF3 | CF3 | CF3 | Et | Et | 60-61 | |
| 43 | CH2CH(CH3J2 | CF3 | CH3 | CH3 | CH3 | 68-69 | |
| 44 | CH3 | CF3 | CH3 | Et | Et | 110-120/0,1 Torr | |
| 45 | CH2CH(CH3J2 | CF3 | CH3 | Et | Et | 140-145/0,15Torr | |
| 46 | CH2CH(CHa)2 | CF2H | CH3 | Et | Et | 140-150/0,1 Torr |
Wie oben angegeben, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen als Herbizide, insbesondere als Vorauflaufherbizide wirksam. In Tabellen IV und V sind die Ergebnisse der zur Ermittlung der herbiziden Vorauflaufaktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen durchgeführten Tests zusammengefaßt. Die Vorauflauftests wurden wie folgt durchgeführt: Eine gute Sorte Erde wird in Aluminiumschalen gegeben und bis zu einer Tiefe von 0,95 bis 1,27cm von der Oberkante der Schale aus verdichtet. Oben auf die Erde wird eine Anzahl Samen oder vegetative Propagulae (Fortpflanzungskörper) verschiedener Pflanzenspezies gelegt. Die Erde, die zum ebenen Ausfüllen der Schalen nach dem Säen oder dem Aufbringen der vegetativen Propagulae gebraucht wird, wird in eine Schale eingewogen. Die Erde und eine bekannte Menge des in einem Lösungsmittel oder als eine Spritzpulversuspension angewandten Wirkstoffs werden gründlich vermischt und zum Bedecken der vorbereiteten Schalen verwendet. Die Wirkstoffmenge in Tabelle 4 entspricht einer Aufwandmenge von 11,2 kg/ha. Nach der Behandlung werden die Schalen auf Gewächshaustische gestellt, dann nach Bedarf von unten bewässert, damit die für die Keimung und das Wachstum erforderliche Feuchtigkeit gewährleistet wird.
Ca. 2 bis 3 Wochen nach dem Säen und der Behandlung werden die Pflanzen beobachtet und die Ergebnisse festgehalten. In Tabelle IV sind diese zusammengefaßt. Die herbizide Bewertung erfolgte anhand einer festgelegten Skala, die auf der prozentualen Schädigung jeder Pflanzenspezies basiert. Die Einstufungen werden wie folgt definiert:
— it — vw ι uv»
% Inhibierung
Bewertung
0-24 25-49 50-74 75-100
Die für eine Gruppe von Tests benutzten Pflanzenspezies, deren Daten in Tabelle IV aufgeführt sind, werden durch einen Buchstaben in Übereinstimmung mit folgender Legende identifiziert:
A — Ackerkratzdistel* B — Spitzklette C —Wolliges Honiggras D — Winde E — Gemeiner Gänsefuß F — Wasserpfeffer G — Cyperngras* H —Ackerquecke* I — Sudangras* J — Dachtrespe K — Hühnerhirse * Aus vegetativen Propagulae gezogen
| Tabelle !V | Pflanzenspezies | A | ΰ | C | U | b | I- | b | H | I | J | K. |
| Vorauflauf | A | 3 | 2 | 3 | 3 | 3 | — | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Verbindung | 3 | 3 | 0 | . 1 | 0 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 |
| nach Beispiel Nrr | — | 3 | 0 | 0 | 2 | 3 | 3 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 |
| 2 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 3 | — | 0 | 1 | 3 | 3 | 3 | 0 | 0 | 3 | 1 | 3 | 3 |
| 4 | — | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| 5 | 3 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| 6 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 3 |
| 7 | — | 3 | 0 | 1 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 1 | 3 | 3 |
| 8 ' | — | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 |
| 9 | — | 3 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 1 | 0 | 3 | 3 |
| 10 | 3 | — | 0 | 1 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 11 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 12 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | |
| 13 | — | 1 | 3 | 3 | 3 | — | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 14 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | . 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 15 | — | 0 | 0 | 3 | 3 | 1 | 0 | 2 | 0 | 3 | 3 | |
| 16 | 3 | 1 | 1 | 1 | 3 | — | 3 | 3 | 0 | 3 | 3 | |
| 18 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | — | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | |
| 19 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | — | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | |
| 20 | 0 | 0 | 3 | 3 | 3 | — | 0 | 2 | 0 | 3 | 3 | |
| 21 | 3 | 0 | 1 | 3 | 3 | — | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 22 | 3 | 1 | 0 | 1 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | |
| 23 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 24 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 28 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | — | 1 | 3 | |
| 29 | 0 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 30 | 3 | 0 | 0 | 2 | 3 | 3 | 0 | 0 | 3 | 3 | 3 | |
| 31 | 1 | |||||||||||
| 32 | Tabelle IV (Fortsetzung) | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | |
| 33 | Bsp. Nr. | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 34 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 35 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 36 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 37 | N | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 2 | N | 3 | 3 | ||
| 40 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | — | 3 | 3 | ||
| 41 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | ||
| 42 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 43 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 44 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 45 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 1 | 2 | 3 | 3 | ||
| 46 | ||||||||||||
Die Verbindungen wurden weiterhin unter Anwendung der obigen Verfahrensweise bei den folgenden Pflanzenspezies getestet:
L — Sojabohne M — Zuckerrübe N — Weizen 0 — Reis P — Hirse B — Spitzklette Q — Wilder Buchweizen D — Winde R — Sesbania-Hanf E — Gemeiner Gänsefuß F — Wasserpfeffer C — Wolliges Honiggras J — Dachtrespe S — Kolbenhirse sp.
K — Hühnerhirse T — Bluthirse Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt.
| Tabelle V | kg/ha | Pflanzenspezies | M | N | O | P | B | Q | D | R | E | F | C | J | S | K | T |
| Vorauflauf | 1 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 1 | 0 | 3 | 2 | 3 | 3 | ||
| Verbindung | 5,6 | L | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| nach | 5,6 | 0 | 2 | 3 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 | 1 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Beispiel | 1,12 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 2 |
| 4 | 0,27 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 3 | 2 | 3 | 1 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| 6 | 5,6 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 | 3 |
| 1,12 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | |
| 0,27 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 7 | 5,6 | 1 | 2 | 3 | 0 | 2 | 0 | 1 | 1 | 2 | 1 | 0 | 0 | 2 | 3 | 3 | 3 |
| 1,12 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 2 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 5,6 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 16a | 1,12 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 3 | — |
| 5,6 | 0 | 2 | 1 | 1 | 1 | 0 | 3 | 0 | 2 | 3 | 3 | 0 | 3 | 1 | 3 | 3 | |
| 12 | 5,6 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 1,12 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 9 | 0,27 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 1 | 3 | 3 | 3 | — |
| 13 | 11,2 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 1 | 3 | 3 | 2 | 2 | 1 | 3 | 3 | 3 | — |
| 5,6 | 3 | 1 | 0 | 2 | 0 | 0 | 1 | 1 | 3 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 | — | |
| 1,12 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 1 | 0 | 3 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | — | |
| 10 | 0,27 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | — |
| 5,6 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | — | |
| 1,12 | 1 | 0 | 2 | 2 | 3 | 0 | 2 | 3 | 2 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 5,6 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 3 | 5,6 | 2 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 | 3 |
| 1,12 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 1 | 3 | 2 | 3 | 3 | — | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 14 | 5,6 | 0 | 1 | 0 | 3 | 3 | 0 | 1 | 0 | 1 | 2 | — | 0 | 2 | 3 | 3 | 3 |
| 18 | 1,12 | 1 | 2 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | 2 | 1 | 1 | 2 | 3 | |
| 0,27 | 1 | ||||||||||||||||
| 23 | 0 | ||||||||||||||||
Verbindung Pflanzenspezies
| nach Beispiel | kg/ha | L | M | N | O | P | B | Q | D | R | E | F | C | J | S | K | T |
| 0 | 2 | 1 | 2 | 3 | 0 | 3 | 1 | 2 | 3 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | |||
| 24 | 5,6 | 0 | 1 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | — | 1 | 0 | 1 | 3 | 3 |
| 1,12 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | — | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 2 | 5,6 | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 | 0 | 3 | 2 | 2 | 3 | — | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| 1,12 | 0 | 1 | 1 | 1 | 3 | 0 | 3 | 1 | 1 | 1 | — | 0 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 0,27 | 0 | 2 | 0 | 0 | 1 | 0 | 2 | 0 | 0 | 1 | — | 0 | 2 | 2 | 3 | 2 | |
| 0,056 | 0 | 2 | 1 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | — | 0 | 1 | 1 | 2 | 2 | |
| 0,011 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | — | 0 | 2 | 1 | 3 | 3 | |
| 21 | 5,6 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | — | 0 | 0 | 0 | 1 | 2 |
| 20 | 5,6 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 |
| 30 | 5,6 | ||||||||||||||||
Die erfindungsgemäßen Herbizid-Zusammensetzungen, Konzentrate eingeschlossen, die vor der Aufbringung verdünnt werden müssen, enthalten zumindest einen Wirkstoff und einen Zusatz (Adjuvans) in flüssiger oder fester Form. Die Zusammensetzungen werden durch Vermischen des Wirkstoffs mit einem Zusatz, der Verdünnungsmittel, Streckmittel, Träger und Konditionierungsmittel umfaßt, vermischt, wodurch man Zusammensetzungen in Form von feinverteilten Feststoffen, Granulaten, Pellets, Lösungen, Dispersionen oder Emulsionen erhält. Somit kann der Wirkstoff mit einem Zusatz, wie einem feinverteilten Feststoff, einer Flüssigkeit organischer Herkunft, Wasser, einem Netzmittel, einem Dispergator, einem Emulgator oder irgendeiner geeigneten Kombination derselben verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, vor allem Flüssigkeiten und Spritzpulver, enthalten als Konditionierungsmittel ein oder mehrere oberflächenaktive Stoffe in Mengen, die so bemessen sind, daß eine bestimmte Zusammensetzung in Wasser oder Öl leicht dispergiert werden kann. Der Einbau eines oberflächenaktiven Mittels in die Zusammensetzung verstärkt deren Wirkungsgrad ganz erheblich. Unter der Bezeichnung „oberflächenaktives Mittel" sind Netzmittel, Dispergatoren, Suspendierungsmittel und Emulgatoren zu verstehen. Anionische, kationische und nichtionische Mittel können mit gleichem Erfolg verwendet werden.
Bevorzugte Netzmittel sind Alkylbenzol und Alkylnaphthalinsulfonate, sulfatierte Fettalkohole, Amine oder Säureamide, langkettige Säureester von Natriumisothionat, Ester von Natriumsulfosuccinat, sulfatierte oder sulfonierte Fettsäureester, Petroleumsülfdnate, sulfonierte pflanzliche Öle, ditertiäre Acetylenglycole, Polyoxyethylenderivate von Alkylphenolen, vor allem Isooctylphenol und Nonylphenol und Polyoxyethylenderivate monohöherer Fettsäureester von Hexitolanhydriden (z.B. Sorbitan). Bevorzugte Dispergatoren sind Methylcellulose, Polyvinylalkohol, Natriumligninsulfonate, polymere Alkylnaphthalinsulfonate, Natriumnaphthalinsulfonat und Polymethylenbisnaphthalinsulfonat.
Spritzpulver sind in Wasser dispergierbare Zusammensetzungen, die einen oder mehrere aktive Wirkstoffe, ein inertes festes Steckmittel und ein oder mehrere Netz- und Dispergiermittel enthalten. Die inerten festen Streckmittel sind gewöhnlich mineralischer Herkunft, wie die natürlichen Tone, Diatomeenerde und synthetische von Siliziumdioxid abgeleitete Minerale und dergleichen. Beispiele für derartige Streckmittel sind Kaolinite, Attapulgitton und synthetisches Magnesiumsiiikat. Die erfindungsgemäßen Spritzpulverzusammensetzungen enthalten gewöhnlich 0,5 bis 60 Teile (vorzugsweise 5 bis 20 Teile) Wirkstoff, etwa 0,25 bis 25 Teile (vorzugsweise 1 bis 15 Teile) Netzmittel, etwa 0,25 bis 25 Teile (vorzugsweise 1,0 bis 15 Teile) Dispergator und 5 bis etwa 95 Teile (vorzugsweise 5 bis 50 Teile) inertes festes Streckmittel, wobei alle Teile auf die Masse der gesamten Zusammensetzung bezogen sind. Wenn erforderlich, können etwa 0,1 bis 2,0 Teile des festen inerten Streckmittels durch ein Korrosionsschutzmittel oder ein Antischaummittel oder beide ersetzt werden.
Andere Zusammensetzungen enthalten Staubkonzentrate, die 0,1 bis 60Ma.-% Wirkstoff auf einem geeigneten Streckmitte! enthalten; diese Stäubemittel können für die Aufbringung bei Konzentrationen im Bereich von etwa 0,1 bis 10Gew.-% verdünnt werden.
Wässerige Suspensionen oder Emulsionen können so hergestellt werden, daß ein wässeriges Gemisch eines wasserunlöslichen Wirkstoffs und eines Emulgators bis zur gleichmäßigen Verteilung gerührt und dann homogenisiert werden, wodurch man eine beständige Emulsion aus sehr fein verteilten Partikeln erhält. Die daraus resultierende konzentrierte wässerige Suspension ist durch ihre extrem geringe Teilchengröße gekennzeichnet, so daß nach Verdünnen und Aufspritzen ein sehr gleichmäßiger Überzug erzielt wird. Geeignete Konzentrationen dieser Zusammensetzungen enthalten etwa 0,1 bis 60, vorzugsweise 5 bis 50Gew.-% Wirkstoff, wobei die obere Grenze durch die Löslichkeitsgrenze des Wirkstoffs im Lösungsmittel bestimmt wird. In einer anderen Form wässeriger Suspensionen wird ein mit Wasser nicht mischbares Herbizid zur Bildung einer mikroverkapselten Phase, die in einer wässerigen Phase dispergiert ist, verkapselt. Bei einer Ausführungsform werden winzige Kapseln dadurch gebildet, daß eine einen Ligninsulfonat-Emulgator enthaltende wässerige Phase und ein mit Wasser nicht mischbares chemisches Mittel und Polymethylenpolyphenylisocyanat zusammengebracht werden, die mit Wasser nicht mischbare Phase in der wässerigen Phase dispergiert wird, worauf die Zugabe eines polyfunktionellen Amins erfolgt. Die Isocyanat- und Aminverbindungen reagieren unter Bildung einer festen Harnstoffumhüllung um die Teilchen des mit Wasser nicht mischbaren chemischen Mitteis, wodurch Mikrokapseln gebildet werden. Im allgemeinen beträgt die Konzentration des mikroverkapselten Materials etwa 480 bis 700 g/l der Gesamtzusammensetzuhg, vorzugsweise 480 bis 600g/l. Bei Konzentraten handelt es sich gewöhnlich um Lösungen von Wirkstoff in mit Wasser nicht mischbaren oder teilweise mischbaren Lösungsmitteln in Verbindung mit einem oberflächenaktiven Mittel. Geeignete Lösungsmittel für den erfindungsgemäßen Wirkstoff sind Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, N-Methylpyrrolidon, Kohlenwasserstoffe und mit Wasser nicht mischbare Ether, Ester oder Ketone. Jedoch können auch andere hochkonzentrierte flüssige Konzentrate dadurch hergestellt werden, daß der Wirkstoff in einem Lösungsmittel gelöst wird und dann z. B. mit Kerosin bis zur Spritzkonzentration
verdünnt wird. -—- ·-
Die hier in Frage kommenden Konzentratzusammensetzungen enthalten im aligemeinen etwa 0,1 bis 95 Teile (vorzugsweise 5 bis 60 Teile) Wirkstoff, etwa 0,25 bis 50 Teile (vorzugsweise 1 bis 25 Teile) oberflächenaktives Mittel und nach Bedarf etwa 4 bis 94 Teile Lösungsmittel, wobei alle Teile als Masse, bezogen auf die Gesamtmasse des emulgierbaren Öls angegeben sind. Granulate sind physikalisch beständige feinverteilte Zusammensetzungen mit einem Wirkstoff, der an einer Basismatrix eines inerten feinverteilten Streckmittels haftet oder darin verteilt ist. Zur Unterstützung des Auslaugens des Wirkstoffs aus dem feinverteilten Material kann eines der obengenannten oberflächenaktiven Mittel in der Zusammensetzung vorhanden sein. Natürliche Tone, Pyrophyllite, lllit und Vermiculit sind Beispiele für brauchbare Klassen feinverteiiter mineralischer Streckmittel. Die bevorzugten Streckmittel sind poröse, absorptionsfähige vorgeformte Teilchen, wie vorgeformter und gesiebter feinverteilter Attapulgit und durch Hitze expandierter feinverteilter Vermiculit und die feinverteilten Tone, wie Kaolintone, hydratisierter Attapulgit oder Bentonittone. Diese Streckmittel werden mit dem Wirkstoff zur Bildung der Herbizidgranulate gespritzt oder vermischt. Die erfindungsgemäßen Granulatzusammensetzungen können etwa 0,1 bis etwa 30 Masseteile Wirkstoff je 100 Masseteile Ton und etwa 0 bis etwa 5 Masseteile oberflächenaktives Mittel je 100 Masseteile feinverteilten Ton enthalten.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch noch andere Zusatzstoffe enthalten, z. B. Düngemittel, andere Herbizide, andere Pestizide, Schutzmittel und dergleichen, die als Adjuvantien oder in Kombination mit einem der oben genannten Adjuvantien verwendet werden. In Kombination mit den erfindungsgemäßen Wirkstoffen nützliche Chemikalien sind z. B. Triazine, Harnstoffe, Carbamate, Acetamide, Acetanilide, Uracile, Essigsäure oder Phenolderivate, Thiolcarbamate, Triazole, Benzoesäuren, Nitrile, Biphenylether und dergleichen, wie:
2-Chlor-4-ethylamino-6-isopropylamino-s-triazin 2-Chlor-4,6-bisT(isopropylamino)-s-triazin 2-Chlor-4,6-bis-(ethylamino)-s-triazin 3-lsopropyl-1 H-2,1,3-benzothiadiazin-4-(3H)-on-2,2-dioxid 3-Amino-1,2,4-triazol 6,7-Dihydrodipyrido(1,2-a:2',1'-c)-pyrazidiniumsalz B-Brom-S-isopropyl-S-methyluracil 1,1'-Dimethyl-4,4'-bipyridinium
N'-(4-Chlorphenoxy)phenyl-N,N-dimethylhamstoff N.N-Dimethyl-N'-O-chloM-methylphenyD-Harnstoff 3-(3,4-Dichlorphenyl)-1,1-dimethylhamstoff 1,3-Dimethyl-3-(2-benzothiazolyl)-Hamstoff 3-(p-Chlorphenyl)-1,1-dimethylhamstoff 1-Butyl-3-(3,4-dichlorphenyl)-1-methylharnstoff
2-Chlorallyl-diethyldithiocarbamat S-(4-Chlorbenzyl)-N,N-diethylthiolcarbamat lsopropyl-N-(3-chlorphenyl)-carbamat S^^-Dichlorallyl-N.N-diisopropylthiolcarbamat Ethyl-N^-dipropylthiolcarbamat S-Propyl-dipropylthiolcarbamat
2-Chlor-N,N-diallylacetamid N,N-Dimethyl-2,2-diphenylacetamid N-(2,4-Dimethyl-5-//(trifluormethyl)sulfonyl/amino/-phenyl !acetamid N-lsopropyl-2-chloracetanilid 2',6'-Diethyl-N-methoxymethyl-2-chloracetani!id 2'-Methyl-6'-ethyl-N-(2-methoxyprop-2-yl)-2-chloracetanilid a,a:,o:-Trifluor-2r6-dinitro-N,N-dipropyl-p-toluidin N-(1,1-Dimethylpropinyl)-3,5-dichlorbenzamid
2,2-Dichlorpropionsäure 2-Methyl-4-chlorphenoxyessigsäure 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure Methyl-2-/4-(2,4-dichlorphenoxy)phenoxy/propionat 3-Amino-2,5-dichlorbenzoesäure 2-Methoxy-3,6-dichlorbenzoesäure 2,3,6-Trichlorphenylessigsäure N-I-Naphthylphthalamidsäure 5-/2-Chlor-4-(trif!uormethyl)phenoxy/-2-nitrobenzoat-Na 4,6-Oinitro-o-sec-butylphenol N-(Phosphonmethyl)-glycin und seine C^g-Monoalkylamin- und Alkalimetallsalze und Kombinationen davon.
2,4-Dichlorphenyl-4-nitrophenylether 2-Chlor-a,a,a-trifluor-p-tolyl-3-ethoxy-4-nitrodiphenylether
2,6-Dichlorbenzonitril Mononatriumsäuremethanarsonat Dinatriummethanarsonat In Kombination mit den Wirkstoffen geeignete Düngemittel sind beispielsweise Ammoniumnitrat, Harnstoff, Kaliumcarbonat und Superphosphat. Andere nützliche Zusätze umfassen Stoffe, in denen der Pflanzenorganismus einwurzelt und wächst, wie Kompost, Dünger, Humus, Sand und dergleichen. Herbizidformulierungen der oben beschriebenen Arten werden in verschiedenen folgenden Ausführungsbeispielen erläutert.
Ma.-%
A. Verbindung von Beispiel 5 1,0
Freie Säure des komplexen organischen Phosphats einer aromatischen oder aliphatischen hydrophoben Base (z. B. GAFAC RE-610, eingetragenes Warenzeichen der Firma GAF Corp.) 5,59
Polyoxyethylen/Polyoxypropylen-Blockcopolymerisat mit Butanol (z. B. Tergitol XH, eingetragenes Warenzeichen der Firma Union Carbide Corp.) 1,11
Phenol 5,34
Monochlorbenzol 86,96
100,00
Verbindung nach Beispiel 16 25,00 Freie Säure des komplexen organischen Phosphats oder aromatischen oder aliphatischen hydrophoben
Base (z.B. GAFAC RE-610) 5,00 Polyoxyethylen/Polyoxypropylen-Blockcopolymerisat
mitButanol(z. B.TergitolXH) 1,60
Phenol 4,75
Monochlorbenzol 63,65
100,00
Gew.-%
A. Verbindung nach Beispiel 6 25,00
Methylcellulose " 0,3
Silicaaerogel · , 1,5
Na-Lignosulfonat 3,5
Na-N-Methyl-N-oleyl-taurat . 2,0
Wasser 67,7
100,0
B. Verbindung nach Beispiel 17 45,0
Methylcellulose 0,3
Silicaaerogel 1,5
Na-Lignosulfonat 3,5
Na-N-Methyl-N-oleyl-taurat 2,0
Wasser 47,3
100,0
Gew.-%
A. Verbindung nach Beispiel 5 25,0
Na-Lignosulfonat 3,0
Na-N-Methyl-N-Oleyi-taurat 1,0
Amorphes Siliziumdioxid (synthetisch) 71,0
100,0
B. Verbindung nach Beispiel 3 80,0
Na-Dioctylsulfosuccinat 1,25
Calciumlignosulfonat 2,75
Amorphes Siliziumdioxid (synthetisch) 16,00
100,00
C. Verbindung nach Beispiel 6 10,0
Na-Lignosulfonat · 3,0
Na-N-Methyl-N-oleyl-taurat 1,0
Kaolinit-Ton 86,0
100,0
Gew.-%.
A. Verbindung nach BeispieM 10,0
Na-Dioctylsulfosuccinat . 2,0
Silicaaerogel 5,0
Methylviolett 0,1
Na-Bicarbonat " 82,9
100,0
B. Verbindung nach Beispiel 17 90,0
Ammoniumphosphat 10,0
100,0
Gew.-%
A. Verbindung nach Beipiel 2 2,0
Attapulgit 98,0
100,0
B. Verbindung nach Beispiel 9 60,0
Montmorillonit 40,0
100,0
C. Verbindung nach Beispiel 7 30,0
Ethylenglycol 1,0
Bentonit 69,0
100,0
C. Verbindung nach Beispiel 16 1,0
Diatomeenerde 99,0
100,0 Vl. Granulate
Gew.-%
A. Verbindung nach Beipiel 8 15,0
Granulärer Attapulgit (Siebfeinheit20/40) 85,0-
100,0
B. Verbindung nach Beispiel 9 30,0
Diatomeenerde (20/40) 70,0
100,0
C. Verbindung nach Beispiel 6 1,0 Ethylenglycol 5,0 Methylenblau 0,1 Pyrophyllit 93,9
100,0
D. Verbindung nach Beispiel 13 5,0 Pyrophyllit (20/40) 95,0
100,0
Beim erfindungsgemäßen Arbeiten werden wirksame Mengen der erfindungsgemäßen Verbindungen auf den die Pflanzen enthaltenden Boden in geeigneter Weise aufgebracht. Die Aufbringung flüssiger oder feinverteilter fester Zusammensetzungen auf den Boden kann mit Hilfe herkömmlicher Methoden erfolgen, z. B. Pulversprühgeräten, Feldspritzrohren und Handspritzgeräten und Spritznebelgeräten. Die Zusammensetzungen können auch von Flugzeugen aus als Staub oder Spray wegen ihrer Wirksamkeit auch in geringen Mengen aufgebracht werden.
Die Aufbringung einer wirksamen Menge der erfindungsgemäßen Verbindungen auf den Standort unerwünschter Unkräuter ist für die praktische Anwendung der Erfindung wichtig und kritisch. Die genaue anzuwendende Menge des Wirkstoffes ist von verschiedenen Faktoren abhängig, so den Pflanzenspezies und deren Entwicklungsstadium, der Art und Beschaffenheit des Bodens, Niederschlagsmenge und den spezifischen angewandten Verbindungen. Bei der selektiven Vorauflauf-Aufbringung auf den Boden wird gewöhnlich eine Menge von 0,1 bis ca. 11,2kg/ha, vorzugsweise von ca. 1,12 bis ca. 5,60 kg/ha verwendet. Geringere oder größere Mengen können in einigen Fällen erforderlich sein. Ein versierter Fachmann kann aufgrund der Beschreibung sowie der obigen Beispiele die optimale Menge, die in einem bestimmten Fall angewandt werden muß, leicht bestimmen.
Die Bezeichnung „Boden" wird in ihrem weistesten Sinne angewandt und soll alle herkömmlichen „Böden" nach der Definition in Webster'ί New International Dictionry, zweite Auflage, ungekürzt (1961) umfassen. So gilt die Bezeichnung für jede Substanz oder jedes Medium, in dem Pflanzen wurzeln oder wachsen können, und umfaßt nicht nur Erde, sondern auch Kompost, Dünger, Mist, Humus, Sand und dergleichen, die zur Förderung des Pflanzenwachstums geeignet sind. Wenn auch die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte Modifikationen beschrieben wurde, so sind die Einzelheiten derselben nicht als Einschränkungen aufzufassen, außer wie in den folgenden Ansprüchen erläutert.
Claims (49)
- Erfindungsanspruch:1. Herbizide Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Adjuvans und eine herbizid wirksame Menge einer Verbindung der FormelH OR1oderenthält, worin R ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl, Alkyl, Niederhaloalkyl, Niederalkoxyalkyl, Niederalkylthioalkyi, Niederalkylcarbonyloxyalkyl, Cycloalkanylalkyl und heterocyclischen Resten, wobei das Heteroatom ausgewählt wird aus der Gruppe Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff, jeder Rest R1 unabhängig ausgewählt wird aus C1-C4-Niederalkylresten und R2 und R3 unabhängig voneinander ausgewählt werden aus Alkyl- und fluorierten Methylresten, mit der Maßgabe, daß einer der Reste R2 und R3 fluoriertes Methyl sein muß.
- 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R C-^-Alkyl ist.
- 3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß R1 C-^-Alkyl ist.
- 4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 5. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R ausgewählt wird aus der Gruppe C2-C4-Alkyl und Cyclopropylmethyl.
- 7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß R1 C2-C4-Alkyl ist.
- 8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 9. Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 10. Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß R2 Fluoralkyl und R3 Alkyl sind.
- 11. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R Isobutyl ist.
- 12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß R1 Methyl ist.
- 13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 14. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 15. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R ein heterocyclischer Rest ist, worin das Heteroatom Sauerstoff ist —;
- 16. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R Furyl ist.
- 17. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heteroatom Stickstoff ist.
- 18. Zusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß R Pyridyl ist.
- 19. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heteroatom Schwefel ist.
- 20. Zusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß R Thienyl ist.
- 21. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R Methylthiomethyl ist.
- 22. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R Methoxymethyl ist.dadurch gekennzeichnet, daß R Methylthioethyl ist. dadurch gekennzeichnet, daß R Ethoxyethyl ist. dadurch gekennzeichnet, daß R Ethyl ist. 26. Verfahren zur Unterdrückung von unerwünschtem Pflanzenwuchs, dadurch gekennzeichnet, daß man auf den Standort der Pflanzen eine herbizid wirksame Menge einer Verbindung der Formel, ausgewählt aus
- 23. Zusammensetzung nach Anspruch 1,
- 24. Zusammensetzung nach Anspruch 1,
- 25. Zusammensetzung nach Anspruch 1,H ^O Cundaufbringt, worin R ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl, Alkyl, Niederhaloalkyl, Niederalkoxyalkyl, Niederalkylthioalkyl, Niederalkylcarbonyloxyalkyl, Cycloalkanylalkyl und heterocyclischen Resten, wobei das Heteroatom ausgewählt wird aus der Gruppe Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff, jeder Rest R1 unabhängig ausgewählt wird aus C1-C4-Niederaikylresten und jeder Rest R2 unabhängig ausgewählt wird aus fluorierten Methylresten.
- 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R CrC6-Alkyl ist.
- 28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß R1 C1-C4-AIkYl ist.
- 29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 30. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 31. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R ausgewählt wird aus der Gruppe C2-C4-Alkyl und Cyclopropy !methyl.
- 32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß R1 C2-C4-Alkyl ist.
- 33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 34. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 35. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß R2fluoriertes Methyl und R3 Alkyl sind.
- 36. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Isobutyl ist.
- 37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß R1 Methyl ist.
- 38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Trifluormethylrest ist.
- 39. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Reste R2 und R3 ein Difluormethylrest ist.
- 40. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß Rein heterocyclischer Rest ist, worin das Heteroatom Sauerstoff ist.
- 41. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Furyl ist.
- 42. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Heteroatom Stickstoff ist.
- 43. Verfahren nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß R Pyridyl ist.
- 44. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Heteroatom Schwefel ist.
- 45. Verfahren nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß R Thienyl ist.
- 46. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Methylthiomethyl ist.
- 47. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Methoxymethyl ist.
- 48. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Methylthioethyl ist.
- 49. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Ethoxyethyl ist.
- 50. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß R Ethyl ist.
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