DD231922A3 - Vorrichtung zum roden von stubben - Google Patents

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DD231922A3
DD231922A3 DD26093684A DD26093684A DD231922A3 DD 231922 A3 DD231922 A3 DD 231922A3 DD 26093684 A DD26093684 A DD 26093684A DD 26093684 A DD26093684 A DD 26093684A DD 231922 A3 DD231922 A3 DD 231922A3
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Klaus Gerloff
Harald Luederitz
Horst Schneider
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Bauakademie Ddr
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/06Uprooting or pulling up trees; Extracting or eliminating stumps
    • A01G23/062Pulling up trees or stumps
    • A01G23/065Pulling up trees or stumps in a substantially vertical plane

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Roden von Stubben mittels einer ueber dem Stubben positionierten Schneidhuelse, die in den Boden drehend eingedrueckt wird und nach dem Durchtrennen der Seitenwurzeln mit dem Stubben aus dem Boden herausgezogen wird. Die Erfindung bezweckt mit geringem maschinentechnischen Aufwand Stubben vollmechanisiert roden zu koennen. Dabei ist es Aufgabe der Erfindung, bekannte Rohrdrehvorrichtungen wie z. B. Rohrschellen oder Rohrbewegungsgabeln mechanisch ohne Erhoehung der Anzahl der vorhandenen Antriebe entsprechend dem Bohrfortschritt nachzusetzen. Bei einer Vorrichtung zum Roden von Stubben mit einer heb- und senkbaren, drehend angetriebenen Schneidhuelse mit Stubbenausstossvorrichtung, die eine in der Schneidhuelse gefuehrte Ausstossplatte aufweist sind erfindungsgemaess an der Ausstossplatte Traeger angeordnet, die durch Langloecher der Schneidhuelse gefuehrt sind und an ihren Enden Zugglieder aufweisen, wobei die Zugglieder mit der Rohrdrehvorrichtung in Verbindung stehen. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Roden von Stubben mittels einer über dem Stubben positionierten Schneidhülse, die in den Boden drehend eingedrückt wird und nach dem Durchtrennen der Seitenwurzeln mit dem Stubben aus dem Boden herausgezogen wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DE-AS1265482 ist ein an ein Fahrzeug anbaubares Gerät zum Roden von Stubben beschrieben. Das Gerät weist eine drehbar gelagerte Schneidhülse auf, die sich an einer an einem Fahrzeug angeordneten hydraulisch betätigten Hub- und Senkbzw. Kippvorrichtung befindet. Von einem über eine Zapfwelle des Fahrzeugs angetriebenen Ritzel wird die Schneidhülse mittels Kettenrad und Kette gedreht. Der in der Schneidhülse angeordnete Auswerfer besteht auf einer Auswerferplatte mit der Größe des Innenquerschnitts der Schneidhülse, die von einer Stange in der Schneidhülse axial geführt und von einem Hydraulikzylinder bewegt wird. Ein Nachteil dieser Lösung ist in dem hohen Aufwand für den Antrieb und Kraftübertragungsmittel zu sehen. In dem Prospekt „Leichte Pfahlbohranlage LBA-7/1" des Instituts für Technologie und Mechanisierung der Bauakademie der DDR wird der Einsatz von Verrohrungsmaschinen zum Ausbohren von Stubben in Straßen und Parks empfohlen. Diese Verrohrungsmaschinen weisen zum Bewegen der Bohrrohre wie im DD-WP142490 beschrieben form- und kraftschlüssige in das Bohrrohr eingreifende Bolzen einer Rohrbewegungsgabel auf, über die eine Drehbewegung und axiale Kräfte aus das Rohr übertragen werden können.
Andere Verrohrungsmaschinen wie z. B. in DD-AP64424 beschrieben weisen das Rohr kraftschlüssig umschließende Schellenglieder auf mittels derer axiale Zug- und Druckkräfte und Drehmomente auf das Rohr übertragen werden. Beim Abteufen oder Ziehen des Rohres ist es entsprechend dem Bohrfortschritt erforderlich, die Gabel oder Schelle axial zu versetzen. Dies erfolgt bei leichten wie zu DD-WP142490 beschriebenen Vorrichtungen von Hand oder bei schwereren Bohrgeräten über symmetrisch zum Rohr angeordnete hydraulische Arbeitszylinder. Der Einsatz schwerer Bohrgeräte zum Roden von Stubben wäre auf Grund der hohen Maschinenlast unwirtschaftlich. Die Bedienung eines in DD-WP142490 beschriebenen leichten Bohrgerätes erfordert neben dem Maschinisten z.B. beim Nachsetzen der Rohrbewegungsgabel den zeitweiligen Einsatz weiterer zur Bohrbrigade gehörender Arbeitskräfte. Diese Arbeitskräfte sind beim Roden von Stubben für andere Arbeiten nicht erforderlich, so daß auch der Einsatz leichter Bohrgeräte durch nicht notwendige Arbeitszeitaufwendungen nachteilig beeinflußt wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mit geringerem maschinentechnischen Aufwand Stubben vollmechanisiert zu roden.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die Rohrdrehvorrichtung, z. B. die Rohrschelle oder Rohrbewegungsgabel bei Vorrichtungen zum Roden von Stubben mit gleichbleibender Zahl der Antriebe mechanisch nachzusetzen.
Bei einer Vorrichtung zum Roden von Stubben mit einer heb- und senkbaren, drehend angetriebenen Schneidhülse mit Stubbenausstoßvorrichtung, die eine in der Schneidhülse geführte Ausstoßplatte aufweist, sind erfindungsgemäß an der Ausstoßplatte durch Langlöcher der Schneidhülse geführte Träger angeordnet, die über Zugglieder mit einer mit der Schneidhülse kraft- bzw. form- und kraftschlüssig verbindbaren bekannten Rohrdrehvorrichtung wie z. B.
Fi Dhrbewegungsschelle bzw. -gabel in Verbindung stehen. Die Rohrdrehvorrichtung wird von einem Kreisringträger gebildet, der mit der Schneidhülse durch Bolzen verbunden ist und die Anschlüsse für die hydraulischen Bewegungszylinder, der Kreisringträger ist mittels Rollen auf der Schneidhülse geführt und weist an seiner Unterseite Abstützelemente auf, die die minimale Höhe des Ringträgers über dem Boden bestimmen. An der Ausstoßplatte ist direkt das Lager für den hydraulischen Ausstoßzylinder angeordnet. Die Ausstoßplatte wird von einem in der Schneidhülse mittels Rollen axial bewegbaren, mit der Ausstoßplatte verbundenen Rohr geführt. Mit diesem Rohr sind dann die Träger für die Zugglieder verbunden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: Eine an einem Trägergerät angeordnete Vorrichtung zum Roden von Stubben Fig. 2: Einen Schnitt durch die Schneidhülse und den Kreisringträger sowie die Stubbenausstoßvorrichtung Die Schneidhülse 1 der Vorrichtung zum Roden von Stubben wird mit einem Klemmring 2 an den Auslegerarm 15 des Trägergerätes angeschlossen. Die Schneidhülse 1 wird vom Trägergerät über einen Baumstubben 17 abgesetzt. Danach wird der Kreisringträger 3 durch Einführen von zwei Bolzen in die Aufnahmebohrungen 4 formschlüssig mit der Schneidhülse 1 verbunden. Zwei Hydraulikzylinder 16 bewegen den Kreisringträger 3 oszillierend. Dabei kann mit dem Auslegerarm 15 des Trägergerätes eine vertikale Druckkraft über das Lager 5 auf die Schneidhülse 1 ausgeübt werden. Durch die eingeleiteten Oszillations- und Vertikalkräfte wird von der Schneide 6 der Schneidhülse 1 das Wurzelwerk vom Baumstubben 17 abgetrennt. Nach dem Eindringen der Schneidhülse 1 um die Länge A in das Wurzelwerk, wird durch Ziehen der beiden Bolzen des Kreisringträgers 3 aus den Aufnahmebohrungen 4 die formschlüssige Verbindung zur Schneidhülse 1 gelöst. Das Nachsetzen des Kreisringträgers 3 um die Länge A erfolgt über die an den Trägern befestigten Zugglieder 7. DieTräger sind mit dem Rohr 18 der Ausstoßplatte 10 und dem daran angekoppelten hydraulischen Ausstoßzylinder 11 fest verbunden und aus dem Innenraum der Schneidhülse 1 durch axiale Langlöcher 9 in der Schneidhülse 1 nach außen geführt. Die Führung der Ausstoßplatte 10 mit dem Träger 8 erfolgt durch die Rollen 12 an der Innenwand der Schneidhülse 1. Der Kreisringträger 3 wird an der Außenwand der Schneidhülse 1 durch die Rollen 13 geführt..
Nach dem Anheben des Kreisringträgers 3 durch die Zugglieder 7 um die Länge A wird durch Stecken der Bolzen in die nächsten Aufnahmebohrungen 4 der Schneidhülse 1 erneut eine formschlüssige Verbindung hergestellt und die Schneidhülse 1 kann wieder um die Länge A abgebohrt werden. Durch die Abstützelemente 14 des Kreisringträgers 3 ist die tiefste Stellung begrenzt. Nach mehrmaligen Nachsetzen des Kreisringträgers 3 ist der Baumstubben 17 vom Wurzelwerk getrennt und klemmt in der Schneidhülse 1. Die Schneidhülse 1 wird mit dem eingeklemmten Baumstubben 17 durch den Auslegerarm 15 des Trägergerätes angehoben. Durch Ausfahren des Ausstoßzylinders 11 wird der Baumstubben 17 von der Ausstoßplatte 10 aus der Schneidhülse T gedruckt.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zum Roden von Stubben mit einer heb- und senkbaren, drehend angetriebenen Schneidhülse mit Stubbenausstoßvorrichtung, die eine in der Schneidhülse geführte Ausstoßplatte aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß an der Ausstoßplatte (10) durch Langlöcher (9) der Schneidhülse (1) geführte Träger (8) angeordnet sind, die über Zugglieder (7) mit einer mit der Schneidhülse (1) kraft- bzw. form- und kraftschlüssigen verbindbaren bekannten Rohrdrehvorrichtung wie z. B. einer Rohrbewegungsschelle bzw.-gabel in Verbindung stehen.
  2. 2. Vorrichtung zum Roden von Stubben nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rohrdrehvorrichtung ein mit der Schneidhülse (1) mittels Bolzen verbundener, die Anschlüsse für die Hydraulikzylinder (16) aufzuweisender Kreisringträger (3) ist, der auf der Schneidhülse (1) mittels Rollen (13) geführt ist und an seiner Unterseite Abstützelemente (14) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung zum Roden von Stubben nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausstoßplatte (10) mit einem in der Schneidhülse (1) rollengeführten Rohr (18) verbunden und mit einem Lager für den Ausstoßzylinder (11 (versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung zum Roden von Stubben nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Träger (8) mit dem Rohr (18) . verbunden sind.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD26093684A 1984-03-15 1984-03-15 Vorrichtung zum roden von stubben DD231922A3 (de)

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