DD232213A1 - Einrichtung zum automatischen einlegen von rotationssymmetrischen werkstuecken in schraegbett-drehmaschinen - Google Patents

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DD232213A1
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automatic loading
rotational symmetric
turning machines
gripper
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DD26654884A
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English (en)
Inventor
Rolf Bartkowiak
Juergen Zosel
Juergen Kleine
Original Assignee
Leipzig Getriebewerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einlegeeinrichtung zum Einlegen von rotationssymmetrischen Werkstuecken in Schraegbett-Drehmaschinen, wobei das Werkstueck von einem IR auf der Einlegeeinrichtung abgelegt und von dieser der Spanneinrichtung zugefuehrt wird. Auf diese Weise ist es moeglich, mittels eines IR mit Einfachgreifer den Effekt des Einsatzes eines Doppelgreifers bei gleichzeitiger Verdopplung der handhabbaren Werkstueckmasse zu erreichen. Die Werkstueckwechselzeit entspricht der des Doppelgreifers. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einlegeeinrichtüng von rotationssymmetrischen Werkstücken an Schrägbett-Drehmaschinen, wobei das Werkstück von einem Industrieroboter (IR) in die Einlegeeinrichtung eingelegt und von dieser nach Entnahme des fertigbearbeiteten Werkstückes aus der Maschine zwischen die Zentrierspitzen befördert wird. Damit wird erreicht, daß die vom IR handhabbare Werkstückmasse durch ein Werkstück verkörpert wird, während beiden in bekannter Weise zum Werkstückwechsel verwendeten Doppelgreifern die handhabbare Werkstückmasse auf 2 Teile aufgeteilt wird, d.h. es sind nur kleinere Teile mittels IR handhabbar. Durch die Erfindung wird bei Einsatz eines Einfachgreifers der Effekt eines Doppelgreifers erzielt und die mögliche Werkstückmasse verdoppelt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DDR-PS 143699 erfolgt die Werkstückhandhabung durch bekannte Werkstückwechselsysteme (IR), während das Ausrichten des Werkstückes durch eine am Reitstock befestigte Zentriervorrichtung bewirkt wird. Nach der DE-PS 38453 wird für das Zu- und Abführen sowie das Ausrichten des Werkstückes ein Werkstückgreifersystem verwendet, wobei das Werkstück zwischen das geöffnete Spannfutter und die zurückgezogene Pinole des Reitstockes gebracht und in der Drehachse genau ausgerichtet wird. Durch Anschläge und Schaltelemente wird der Spannvorgang eingeleitet. Das Abführen des fertigbearbeiteten Teiles geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
Ziel der Erfindung .
Der Erfindung liegt die Zielstellung zugrunde. Werkstücke mit der maximal durch den eingesetzten IR handhabbaren Masse in
Drehachse zu bewirken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist, eine Einlegevorrichtung zu schaffen, die mittels eines IR und Einfachgreifers die Aufgabe (Werkstückwechselzeit) eines IR mit Doppelgreifer erfüllt und die Verdopplung der Werkstückmasse ermöglicht. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß am Schrägbrett der Maschine eine programmierbare Einlegeeinrichtung angebracht ist, die das zu bearbeitende Werkstück der geöffneten Spanneinrichtung der Maschine zugeführt und nach dem Spannen wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Die Funktion der Einrichtung erfolgt in Verbindung mit einem IR während des programmgesteuerten Arbeitsablaufes der Maschine. Das zu bearbeitende Werkstück wird vom IR aus dem Rohteilspeicher entnommen und auf der prismatischen Auflage der Einlegeeinrichtung abgelegt.
Anschließend entnimmt der IR das zuvor gefertigte Werkstück aus der Drehachse der Maschine. Mit dem Verlassen des Ärbeitsraumes der Maschine durch den IR-Greifer beginnt der automatische Zyklus. Die Tür des Arbeitsraumes wird geschlossen. Das zu bearbeitende Werkstück wird durch die Einlegeeinrichtung in die Drehachse der Maschine befördert. Nach dem Einschalten des Pinolenantriebes im Reitstock wird das Werkstück gegen den Stirnmitnehmer geschoben und über einen Druckschalter endet die Pinolenbewegung. Die Einlegeeinrichtung geht wieder in die Ausgangsstellung. Nach der Bearbeitung wird die Tür geöffnet und der Zyklus beginnt von neuem.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß bei großen Werkstückmassen eine geringe Beschickungszeit unter Verwendung unkomplizierter, funktionssicherer Ausrichteelemente erreicht wird. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn durch ständig steigende Schnittwerte immer kürzere Bearbeitungszeiten erreicht werden und die Beschickungszeiten wesentliche Teile der Stückzeit beanspruchen. '
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Entsprechend der Funktion der Einlegeeinrichtung besteht diese aus den Baugruppen Antriebseinheit (1), Träger (2) und Nockenbahn (3). Der Träger (2) ist mit Führungen versehen, die dem Prisma (4) eine axiale Verschiebung und dem Prisma (5) eine radiale Verschiebung, bezogen auf die Werkstückachse, gestatten. Damit ist eine gewisse Flexibilität der Aufnahmeprismen zur Anpassung an die Außenkonturen des Rohteiles gewährleistet. Zur Sicherung der Funktion der Einlegeeinrichtung ist die Einlegeeinrichtung dergestalt am Schrägbrett befestigt, daß die Mittelachse der Bestimmelemente zur Drehachse der Maschine einstellbar gestaltet, indem der Träger (2) quer zum Schrägbett verschiebbar angeordnet ist. Auf diese Weise wird bei jedem beliebigen Werkstückdurchmesser die Zentrierung ausschließlich durch Begrenzung der Hubbewegung des Trägers (2) mittels des Endtasters (6) bewirkt.
Die Betätigung der Einlegeeinrichtung erfolgt durch eine mit dem Träger (2) verbundene, am Schrägbett lösbar befestigte Antriebseinheit (1), beispielsweise einen hydraulischen Arbeitszylinder, dessen Ansteuerung über das Hydrauliksystem der WZM erfolgt. Auf diese Weise ist auch der automatische Zyklus, d. h. vom Schließen der Tür des Arbeitsraumes bis zur Öffnung derselben nach Beendigung des Arbeitsvorganges mittels der an der WZM vorhandenen Ablaufsteuerung realisierbar.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Einlegeeinrichtung mit verstellbaren Bestimmelementen, die der Außenkontur des Werkstückes anpaßbar auf einem Träger befestigt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung im Arbeitsraum der Maschine am Schrägbett lösbar befestigt ist und die Mittelachse der Einrichtung parallel zum Schrägbett und durch die Drehachse der Werkzeugmaschine verläuft.
  2. 2. Einlegeeinrichtung nach Punkt 1., gekennzeichnet dadurch, daß die Bestimmelemente für das Werkstück in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen lösbar mit dem Träger verbunden sind.
  3. 3. Einlegeeinrichtung nach den Punkten 1. und 2., gekennzeichnet dadurch, daß der Träger senkrecht zu den Ebenen der Bestimmelemente verschiebbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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