DD232226B1 - Schleifeinrichtung zum planschleifen von vorsatzringen in waelzlagerschleifmaschinen - Google Patents

Schleifeinrichtung zum planschleifen von vorsatzringen in waelzlagerschleifmaschinen Download PDF

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DD232226B1
DD232226B1 DD26550584A DD26550584A DD232226B1 DD 232226 B1 DD232226 B1 DD 232226B1 DD 26550584 A DD26550584 A DD 26550584A DD 26550584 A DD26550584 A DD 26550584A DD 232226 B1 DD232226 B1 DD 232226B1
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Horst Franke
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Schleifmaschinenwerk Karl Marx
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung zum Planschleifen von Vorsatzringen in Walzlagerschleifmaschinen bzw. Automaten, bei denen das Werkstuck in Gleitschuhen aufgenommen ist und über eine mit der Werkstuckspindel des Werkstuckspmdelstockes in Verbindung stehenden Mitnahmeplatte rotatonsch angetrieben wird, wobei an der Mitnahmeplatte ein werkstuckspezifischer, verschleißfester Vorsatzring zentrisch angeordnet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Sind Außenrundschleifmaschinen für die spitzenlose Bearbeitung von ringförmigen Werkstucken nach dem Gleitschuhschleifprinzip ausgerüstet, erfolgt der rotatonsche Antrieb des Werkstückes über eine mit der Werkstückspindel verbundenen Magnetplatte Zur gezielten Übertragung der Magnetkraftlmien auf das Werkstuck ist an der Magnetplatte zentnsch ein verschleißfester Vorsatzring erforderlich dessen Planseite zur Erzielung einer hohen geometrischen Genauigkeit in eingebautem Zustand uberschhffen werden muß. Diese Schleifbearbeitung ist erforderlich bei einem neu eingesetzten Vorsatznng sowie bei einem bestimmten Verschleiß, der durch die standige Relativbewegung des Werkstuckes auf dem Vorsatzring aufgrund des Versatzes der Achse der Werkstückspindel zur Werkstuckachse entsteht. Das Planschleifen eines Vorsatzringes erfolgte bisher in der Weise, daß der Werkstuckspindelstock um 90° gegen den Schleifkörper der Maschine geschwenkt wurde, so daß die Werkstückspindel zusammen mit dem Vorsatzring rechtwinklig zur Umfangflache des Schleifkorpers zu liegen kam. Zusatzlich mußte der Maschinentisch so verfahren werden, daß der Vorsatzring in Schleifposition gelangte. Danach wurde unter Zuhilfenahme der vorhandenen Zustelleinrichtung fur den Schleifspindelstock der Vorsatzring plangeschliffen Durch Zurückdrehen des Werkstuckspindelstockes und Zurückfahren des Tisches sowie Justieren, wurde die Maschine fur die Schleifbearbeitung wieder eingerichtet.
Ist eine solche Maschine mit Werkstuckwechseleinrichtung als Vollautomat ausgeführt oder fur das Schleifen von Laufbahnen an Kegelrollenlagennnenringen vorgesehen, bei der zwangsläufig der Schleifspindelstock schräg zur Achse des Maschinentisches angeordnet sein muß, gibt es auf Grund der eingeschränkten Platzverhaltnisse im Arbeitsraum der Maschine erhebliche Schwierigkeiten bei der Einstellung des rechten Winkels zwischen der Winkelstuckspindelachse und der Schleifkorperumfangflache sowie beim Wiedereinrichten der Maschine zum Schleifen der Werkstucke.
Ziel der Erfindung
Die Produktivität von Walzlagerschleifmaschinen bzw -automaten soll durch eine erhebliche Senkung der Aufwendungen fur das erforderliche Planschleifen der Vorsatzringe gesteigert werden
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine kostengünstige Schleifeinrichtung fur das Planschleifen der Vorsatzringe in Walzlagerschleifmaschinen bzw. -automaten zu schaffen, deren Einsatz es ermöglicht, daß die bisher erforderlichen umfangreichen Umrustungsvorgange wegfallen bei gleichzeitiger Verbesserung der Qualität der auf derartigen Maschinen geschliffenen Werkstucke
Die Aufgabe wird dadurch gelost, daß die Schleifeinrichtung, bestehend aus einer Flanschhülse, an die ein Elektromotor angeflanscht ist, in deren Hauptbohrung eine Pinole vorgesehen ist, die über einen internen Schraubtrieb axial verstellbar ist, wobei in der Pinole eine einen Schleifkörper tragende Hulsenspmdel mittels Kraftschluß befestigt ist, die über eine Glockenkupplung mit Axialausgieich mit dem Elektromotor in Verbindung steht. Die Hauptbohrung der Flanschhülse ist als Mutter des Schraubtriebes in Form eines Gewindestuckes mit Gewinde geringer Steigerung ausgebildet, wobei das hintere Ende der Pinole mit einem entsprechenden Außengewinde versehen ist
Die Pinole ist an ihrem vorderen Ende, dem Pinolenkopf so ausgebildet, daß sie annähernd dem Außendurchmesser der Flanschhülse entspricht und zur Aufnahme eines Stellstiftes mehrere radial verlaufende Bohrungen aufweist Der Kraftschluß zwischen der Hulsenspmdel und der Pinole wird durch eine an der Stirnseite des Pinolenkopfes befestigten, als Schleifkorperschutz ausgebildeten, geschlitzten Konushülse hergestellt, die mittels Befestigungsschrauben in die konische Ausdrehung im vorderen Teil der Pinole gedruckt wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt:
Fig. 1: Eine erfindungsgemäße Schleifeinrichtung teilweise im Schnitt.
Die Schleifeinrichtung besteht aus folgenden Bauelementen: Einer Flanschhülse 1 mit einem angeflanschten Elektromotor 2 mit Welle 2.1 zur Aufnahme der Schleifvorrichtung in einer entsprechenden Bohrung auf der Maschine. Die Flanschhülse 1 ist in ihrer Hauptbohrung mit einem Gewindestück 1.1 versehen, dessen Gewinde eine geringe Steigung hat. Das vordere Ende der Flanschhülse 1 ist mit einer etwas größeren Aufbohrung. 1.2 versehen.
Einer Pinole 3, die im Außendurchmesser im Wesentlichen dem Durchmesser der Hauptbohrung der Flanschhülse 1 entspricht.
Das hintere Ende der Pinole 3 ist als Gewindestück 3.1 mit Gewinde geringer Steigung ausgebildet und ist in das Gewindestück 1.1 der Flanschhülse 1 eingeschraubt. Das vordere Ende der Pinole 3 ist verstärkt als Pinolenkopf 3.2 ausgebildet und im Durchmesser abgestuft, wobei der Außendurchmesser des Pinolenkopfes.3.2 dem Außendurchmesser der Flanschhülse 1 entspricht. Im Pinolenkopf 3.2 sind mehrere radial verlaufende Bohrungen 3.3 vorhanden, in die ein Stellstift 4 eingesteckt werden kann.
Einer Hülsenspindel 5, die in der Hauptbohrung der Pinole 3 aufgenommen ist;deren hinteres Ende mit dem inneren Teil 6.1 einer Glockenkupplung 6 verbunden ist und deren äußerer Teil 6.2 der Glockenkupplung 6 auf der achsgleich liegenden Welle 2.1 des Elektromotors 2 befestigt ist. Das innere Teil 6.1 ist mit Keilen 6.3 bestückt, die in Nuten 6.4 des äußeren Teiles 6.2 zum Eingriff kommen und so eine axiale Verschiebung der Hülsenspindel 5 gestattet. Am vorderen Ende der Hülsenspindel 5 ist ein Schleifkörper 7 zusammen mit einer Schleifkörperaufnahme 8 mittels einer Spindelmutter befestigt.
Einer geschlitzten Konushülse 9 die gleichzeitig als Schleifkörperschutz 9.1 ausgebildet und mittels Schrauben 9.2 am Pinolenkopf 3.2 befestigt ist. Der geschlitzte, konische Teil 9.3 der Konushülse 9 greift dabei in eine konische Ausdrehung im Pinolenkopf 3.2 ein und stellt damit Kraftschluß zwischen der Pinole 3 und der Hülsenspindel 5 her. Der durch die beiden Gewindestücke 1.1 und 3.1 gebildete Schraubtrieb dient zur Durchführung einer axialen Zustellbewegung der Pinole 3 mit der Hülsenspindel 5 und dem Schleifkörper 7 gegen den zu schleifenden Vorsatzring. Zur Durchführung der Zustellbewegung wird mittels eines in eine der im Pinolenkopf 3.2 angeordneten radialen Bohrungen 3.3 ein Stellstift 4 eingesteckt und damit die Pinole 3 entsprechend verdreht, wodurch eine axiale Verstellung erreicht wird.
Die erfindungsgemäße Schleifeinrichtung hat den Vorteil, daß eine Anordnung achsgleich mit der Werkstückspindel und dem zu schleifenden Vorsatzring möglich ist, ohne daß für die Durchführung der Zustellbewegung zusätzliche Schieber erforderlich sind. Bei ihrem Einsatz entfallen umfangreiche Umrüstungsvorgänge, wodurch es auch möglich wird, das Nachschleifen des Vorsatzringes in kürzeren Zeitabständen durchzuführen, so daß zusätzlich die Qualität der geschliffenen Werkstücke positiv beeinflußt wird.
Die erfindungsgemäße Ausführung der Schleifeinrichung gestattet es auch, daß eine einzige Schleifeinrichtung an mehreren Maschinen der gleichen Baureihe einsetzbar ist, wodurch weitere Kosten eingespart werden können.

Claims (4)

1. Schleifeinrichtung zum Planschleifen von Vorsatzringen an Walzlagerschleifmaschinen unter Verwendung einer als Hiilsenspindel ausgeführten Elektroschleifspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifeinrichtung besteht aus einer Flanschhülse (1) an die ein Elektromotor (2) angeflanscht ist in deren Hauptbohrung eine axial verstellbare Pinole (3) vorgesehen ist, wobei in der Pinole (3) eine, einen Schleifkörper (7) tragende Hülsenspindel (5) befestigt ist.
2. Schleifeinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbohrung der Flanschhülse (1)in Form eines Gewindestückes (1.1.) mit Gewinde geringer Steigung ausgebildet ist, und daß das hintere Ende der Pinole (3) mit einem Gewindestück (3.1.) versehen ist.
3. Schleifeinrichtung nach den Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pinole (3) an ihrem vorderen Ende dem Außendurchmesser der Flanschhülse (1) entspricht und mehrere radial verlaufende Bohrungen (3.3) aufweist.
4. Schleifeinrichtung nach den Punkten 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des Pinolenkopfes (3.2.) eine als Schleifkorperschutz (9.1) ausgebildete, geschlitzte Konushülse (9) angeordnet ist.
DD26550584A 1984-07-20 1984-07-20 Schleifeinrichtung zum planschleifen von vorsatzringen in waelzlagerschleifmaschinen DD232226B1 (de)

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