DD232433B1 - Nantelscheibe - Google Patents

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DD232433B1
DD232433B1 DD27041084A DD27041084A DD232433B1 DD 232433 B1 DD232433 B1 DD 232433B1 DD 27041084 A DD27041084 A DD 27041084A DD 27041084 A DD27041084 A DD 27041084A DD 232433 B1 DD232433 B1 DD 232433B1
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disk
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DD27041084A
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DD232433A1 (de
Inventor
Horst Bachmann
Original Assignee
Reifenwerk Riesa Veb
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hantelscheibe fur Gewichtheberhanteln, die bei sportlichen Wertkämpfen eingesetzt werden können
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Fur die sportliche Betätigung sind seit langem Hanteln bekannt, welche aus einem Metallstab und zwei oder mehreren an den Enden des Metallstabes angesetzten Gewichten besteht Im einfachsten Fall sind die Gewichte Kugeln, welche mit dem Mittelteil eine mechanische Einheit bilden und zum Beispiel im Gießverfahren hergestellt werden Beim Training mit Hanteln ist es jedoch erforderlich, das Gewicht der Hanteln zu steigern Daher sind auch Hanteln mit auswechselbaren Gewichten oder zusätzlichen aufsetzbaren Gewichten bekannt Diese Gewichte sind in der Regel als Kreisscheiben ausgebildet Das Material dieser Gewichte ist meist sehr hart und steif und zerstört beim Aufprall leicht den Fußboden
Gemäß DE-AS 2419221 ist daher eine Hantelscheibe beschrieben, bei der ein Metallkern mit einem elastischen, dampfenden Material, beispielsweise Plaste oder Gummi, beschichtet ist Derartige Hantelscheiben weisen jedoch eine geringe Haltbarkeit
Ähnliche Losungen, wie das Überziehen oder Ummanteln von metallischen Gewichtsscheiben mit elastischem Material, werden in den DE-GM 7413871, 7339025 sowie 70132532 beschrieben
Andere bekannte Hantelscheiben, wie in den DE-PS 260524 und DE-PS 3108830 beschrieben, sind als Hohlkörper ausgebildet, in die, je nach erforderlichem Gewicht, Sand, Wasser, Bleischrot oder Eisenspane gefüllt werden Diese Hanteln sind jedoch nicht fur sportliche Wettkampfe geeignet Beim Füllen der Hantelkorper können Hohlräume entstehen, die zu einer ungleichmäßigen Gewichtsverteilung fuhren können und fur die Sportler dadurch unterschiedliche Wettkampfbedingungen entstehen
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Entwicklung einer Hantelscheibe, die ökonomisch gunstig herstellbar ist und die eine langjährige Haltbarkeit bei gleichbleibendem Gebrauchswert aufweist
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist die Entwicklung einer Hantelscheibe, die durch einen neuartigen Aufbau eine gute Gummi-Metall-Bindung aufweist
Erfindungsgemaß wird die Aufgabe durch eine Hantelscheibe, bestehend aus einer Nabe und einer mit Gummi ummantelten Stahlscheibe gelost, wobei die Nabe umlaufende Nut aufweist und an der mit Lochern versehenen Stahlscheibe befestigt ist, wobei die Locher der Stahlscheibe mit Gummistopfen ausgefüllt sind und die Stahlscheibe mit einem mit der Gummimischung beschichtetem textilem oder metallenem Material umgeben ist
Dabei ist es vorteilhaft, wenn das textile oder metallene Material Reifenkordgewebe mit einem Fadenwinkel von 45° bis 90° ist
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel naher erläutert werden Die Hantelscheibe besteht aus einer in eine Stahlscheibe 4 eingeschweißten Nabe 5, aus in mehreren Lagen ubereinandergelegten mit Gummimischung beschichtetem textlien oder metallenen Material 2 als Festigkeitstrager mit einem Fadenwinkel von 45° bis 90° und aus einer Gummimischung 1, vorzugsweise aus einer Protektormischung Als Protektormischung 1 können Halbfabrikate der nicht mustergetreuen Fertigung nach entsprechender Aufbereitung eingesetzt werden
Die Nabe 5 wird in die Stahlscheibe 4 eingeschweißt und bildet den Stabilitatskem der Hantelscheibe In die Nabe 5 sind umlaufende Nuten eingedreht, die der besseren Gummi-Metall-Bindung dienen und beim Herabfallen der Hantelscheiben Seitenkrafte aufnehmen Gegenüber bekannten Hantelscheiben wird damit an der Buchse eine Losung der Gummi-Metall-Bindung vollständig vermieden
In die Stahlscheibe 4 sind 21 Bohrung eingearbeitet, die dem Masseausgleich und der Erreichung einer Verbindung der beiden Kordgewebeeinlagen dienen. Für die sichere Verbindung der beiden Kordgewebelagen werden in die genannten Bohrungen Gummistopfen 3 einkonfektioniert. Durch den Einsatz einer Protektormischung 1 wird durch hohen Druck und Temperatur eine bestimmte Härte der Mischung erreicht. Damit weist die Hantelscheibe einen sehr geringen Rollwiderstand auf, der fast dem einer Stahlscheibe gleicht.
Der Mischung 1 können Farbstoffe zugesetzt werden, um eine farbliche Gestaltung der Hantelscheiben zu ermöglichen. Die beschriebene Hantelscheibe klebt nicht am Sportpodest fest und erleichtert den Hebevorgang.

Claims (2)

  1. Patentanspruch:
    1. Hantelscheibe, bestehend aus einer Nabe und einer mit Gummi ummantelten Stahlscheibe, gekennzeichnet dadurch, daß die Nabe (5) umlaufende Nuten aufweist und an der mit Lochern versehenen Stahlscheibe (4) befestigt ist, wobei die Locher der Stahlscheibe (4) mit Gummistopfen (3) ausgefüllt sind und die Stahlscheibe (4) mit einem mit einer Gummimischung beschichtetem textilem oder metallenem Material (2) umgeben ist.
  2. 2. Hantelscheibe nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß das textile oder metallene Material Reifenkordgewebe mit einem Fadenwinkel von 45° bis 90° ist.
DD27041084A 1984-12-07 1984-12-07 Nantelscheibe DD232433B1 (de)

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