DD232733A1 - Aufspannen von masten auf rohrgruendungskoerper - Google Patents

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DD232733A1
DD232733A1 DD26651284A DD26651284A DD232733A1 DD 232733 A1 DD232733 A1 DD 232733A1 DD 26651284 A DD26651284 A DD 26651284A DD 26651284 A DD26651284 A DD 26651284A DD 232733 A1 DD232733 A1 DD 232733A1
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DD26651284A
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Helmut Halka
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Cottbus Ing Hochschule
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Abstract

Die Erfindung betrtifft das Aufspannen von Masten, vorzugsweise Gittermasten, als montagefaehiges System in Verbindung mit bewehrten Rohrgruendungskoerpern aus Beton, vorzugsweise fuer den Freileitungsbau bis 20 kV, den Fahrleitungsbau und fuer Beleuchtungsmasten. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein montagefaehiges System fuer eine dauerhafte Aufspannung von Gittermasten auf bewehrte Rohrgruendungskoerper aus Beton zu schaffen, die fertigungstechnisch nicht mit herausstehenden Zugankern oder Anschlussplatten hergestellt werden koennen. Die dauerhafte Aufspannung hat fuer die Zeitdauer des Betriebszustandes des Gittermastes Gueltigkeit. Das montagefaehige System fuer das Aufspannen von Gittermasten ermoegicht eine problemlose Demontage des Gittermastes ebenso, wie eine erneute Montage eines Austauschmastes gleicher Parameter.

Description

a) Titel der Erfindung
Aufspannen von Masten auf Rohrgründungskörper
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft das Aufspannen von Masten, vorzugsweise Gittermasten, als montagefähiges System in Verbindung mit bewehrten Rohrgründungskörpern aus Beton, vorzugsweise für den Freileitungsbau bis 20 KV, den Fahrleitungsbau und für Beleuchtungsmasten·
c) Charakteristik der bekannten Lösungen
Bekannt sind technische Lösungen zum Aufspannen von Masten auf montagefähige Rohrgründungskörper, wie Verschraubungen von Fußplatten oder Fußkreuzkonstruktionen an aus Rohrgründungskörpern mit ihrem Gewindeteil herausstehenden Zugankern oder wie Anschweissen von Fußplatten an im Rohrgründungskörper verankerten Stahlplatten·
Der Nachteil dieser Lösungen besteht darin, daß entweder auf die geometrischen Abmessungen von Gittermastanschlüssen abgestufte Rohrdurchmesser für Rohrgründnngskörper oder aufwendige Fußkreuzkonstruktionen erforderlich sind und darin, daß nur Herstellungsverfahren für RohrgründungskörpeV "möglich sind, mit denen die Anschlüsse für Verschraubungen und (oder) für das Anschweißen der Fußplatten von Gittermasten ausführbar ist·
2Z 8.84-O19334O
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine dauerhafte Aufspannung von Masten, vorzugsweise Gittermasten, für ein montagefähiges System in Verbindung mit bewehrten Rohrgründungskörpern aus Beton zu schaffen, welches zugleich einen Rückbau der Gittermasten zuläßt.
Das montagefähige System für eine dauerhafte Aufspannung soll in abgestuften geometrischen Berei-• chen, ohne die Ausbildung von Fußkreuzanschlüssen, ohne aus dem Rohrgründungskörper herausragende Zuganker und ohne starre Schweißverbindung, die Verbindung von standardisierten Gittermasten mit R.ohrgründungskSrpern ermöglichen. Das montagefähige System soll ohne zusätzliche Justiervorrichtungen für die Montage von Gittermasten geeignet und weitestgehend wartungsfrei sein·
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein montagefähiges System für eine dauerhafte Aufspannung von Masten, vorzugsweise Gittermasten, in Verbindung mit bewehrten Rohrgründungskörpern aus Beton zu schaffen, welches insbesondere für Aufsetzmasten in einem abgestuften geometrischen Bereich ohne Fußkreuzkonstruktion, ohne aus dem Rohrgründungskörper herausstehende Zuganker, ohne starre Schweißverbindung zwischen Gittermastfußplatte und Rohrgründungskörper, ohne zusätzliche Justiervorrichtungen bei der Montage und ohne wesentlichen Wartungsaufwand funktionstüchtig ist· Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das von Gittermasten auf einer Auflager-^ -
platte mittels Verschraubung erfolgt und die auf den oberen Rand des Rohrgründungskörpers aufgesetzte Auflagerplatte konstruktiv mit einer
Schraub- oder Kei!verbindung atarr verbunden ist und eine stabile Verankerung mit den einbetonierten Zugankern im Rohrgründungskörper und.ein Justieren der Auflagerplatte ermöglicht. Durch die Ausbildung einer Ortbetonplatte im Bereich der Schraub- oder Keilverbindung wird eine stabile, dauerhafte und wartungsarme Aufspannung zwischen Rohrgründungskörper und dem Pußpunkt des Gittermastanschlusses geschaffen. Die Auflagerplatte ist geometrisch so durchgebildet, daß in abgestuften geometrischen Bereichen Aufsetzmasten durch eine veränderliche Anordnung der drei Anschlußbolsen in der Auflagerplatte aufgespannt werden können*
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen?
Fig. 1: Schnitt durch eine Schraubverbindung zum Aufspannen von Gittermasten auf Rohrgründungskörper
Pig. 2: Auflagerplatte mit geometrischem Bereich für vier standardisierte Aufsetzmastgrößen ·
ELg. 3: Variante zu Pig. 1 als Keilverbindung
Bezogen auf den geometrischen Bereich 11, der in Pig. 2 die Achslagen der Pußpunktplatte 1 für vier standardisierte Aufsetzmastgrößen begrenzt, wird mi-ttela drei in der-Auf lagerplatte 3 angeordneten und konstruktiv verschweißten Anschlußbolzen 4 die Pußpunktplatte 1 mit der Auflagerplatte 3 verschraubt· Die auf dem oberen Rand des Rohrgründungskörpers 2 aufgesetzte Auflagerplatte 3, nach
Fig. 1 und Pig. 2, ist konstruktiv mit zwei Ankerbolzen 5 verbunden· Über eine mit den Ankerbolzen durch Schraubverbindung verbundene Traverse 6, die nach Pig. 1 durch einen Durchbruch 7 im Rohrgründungskörper geschoben ist, wird die Kraftübertragung aus der Aufspannung von der Fußpunktplatte 1 an einbetonierte Zuganker 8, die. über einen angeschweißten Verbindungssteg 9 verbunden sind, in den Rohrgründungskörper 2 eingeleitet. Die Schraubverbindungen an den Ankerbolzen 5 sichern für die Montage das Justieren und zugleich eine feste Verankerung des Aufsetzmastes. Uach.der Montageßea Aufsetzmastes wird durch die Ausbildung einer Ortbetonplatte 10, die die Schraubverbindung nach Pig. 1 oder die Keilverbindung nach Fig. 3 dauerhaft und wartungsarm umschließt, eine sichere Kraftübertragung für den Betriebszustand geschaffen·
Fig. 3 zeigt als Variante eine Keilverbindung zum Aufspannen von Gittermasten auf Rohrgründungskörper. Hierbei ist die auf den oberen Rand des Rohrgründungskörpers 2 aufgesetzte Auflagerplatte 3 konstruktiv mit Stegen 12 verschweißt. Die paarweise angeordneten Stege 12 sind jeweils durch Widerlager 13 für den Keil 14 konstruktiv verbunden· Über die Stege 12, die Widerlager 13 und den Keil 14 erfolgt die Kraftübertragung aus der Aufspannung von der Fußpunktplatte 1 an einbetonierte Zuganker, die mit dem Verbindungssteg 9 verschweißt sind, in den Rohrgründungskörper.

Claims (3)

Srfindurigsapsprucla
1· Aufspannen von Masten auf Rohrgründungskörper gekennzeichnet dadurch, daß auf den oberen Rand des Rohrgründungskörpers aufgesetzte Auflagerplatten, die mit Schraub- oder Keilverbindungen für das Aufspannen versehen sind und konstruktiv seitlich an der Rohrwandung bis zu einem Durchbruch reichen, die Kraftübertragung aus der Aufspannung von Masten über einbetonierte Zuganker in den . · Rohrgründungskörper einleiten·
2, Aufspannen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die geometrischen Abmessungen der Auflagerplatten und der Schraub- oder KeilVerbindungen geeignet sind, bei gleichbleibendem Durchmesser des Rohrgründungskörpers, in einem abgestuften geometrischen Bereich mehrere Mastgrößen aufzuspannen und zu justieren·
3· Aufspannen nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß eine Ortbetonplatte den Bereich der Schraub- oder Keilverbindungen dauerhaft und wartungsarm umschließt und eine feste Aufspannung zwischen der Pußpunktplatte des Mastes und dem Rohrgründungskörper sichert·
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD26651284A 1984-08-22 1984-08-22 Aufspannen von masten auf rohrgruendungskoerper DD232733A1 (de)

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