DD232743A1 - Strehlung an einem reibpartner von synchronkupplungen fuer zahnradwechselgetriebe, insbesondere von kraftfahrzeuggetrieben - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Strehlung an Reibpartnern von Synchronkupplungen fuer Zahnradwechselgetriebe, die durch ihre Form und Ausfuehrung bei Zusammenwirken mit einem glatten Reibpartner aus Aluminium-Kolbengusslegierung in der geforderten kurzen Zeit den Gleichlauf herstellt. Ziel der Erfindung ist es, durch die Strehlung eine schnelle Abfuehrung des zwischen den Reibflaechen befindlichen Getriebeoeles und damit eine Mischreibung zu erreichen, so dass der Synchronisierungsvorgang mit minimalem Verschleiss ablaeuft und ueber die Nutzungsdauer stabil bleibt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, indem in das aus gehaertetem Einsatzstahl hergestellte Reibteil eine Strehlung eingebracht wird, die ein definiertes Verhaeltnis zwischen Strehldammbreite und Rillen aufweist und eine Paarung mit einem glatten Reibpartner aus Aluminium-Kolbengusslegierung erfolgt.
Description
Titel der Erfindung
Strehlung an einem Reibpartner von Synchronkapplungen für Zahnradwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeuggetrieben
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Strehlung an einem Reibpartner von Synchronkupplungen für Zahnradwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeuggetrieben, die durch ihre fform und Ausführung zusammen mit dem zweiten Reibpartner aus Alumini um-Kolbengußl egi er ung geeignet ist, die notwendige Mischreibung zu gewährleisten, so daß der Gleichlauf in der gewünschten Zeit erreicht wird und der Reibfaktor über die für die Synchronkupplung geforderte Schalthäufiglceit durch geringen Verschleiß am gestrehlten Bauteil relativ stabil bleibt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Synchronkupplungen von Zahnradwechselgetrieben bekannt, an denen einer der Reibpartner zur schnellen Abfuhr des Getriebeöles, also zur Erzielung der Mischreibung, mit Gewinderillen versehen ist. Die Gewinde- oder auch umlaufenden Rillen werden jedoch vorwiegend in den Reibkörper eingebracht, der aus einem ungehärteten Werkstoff besteht. Ofti wird dieses Bauteil aus einem IsÜaterial mit ETotlaufeigenschaften, wie Zupferlegierüngen, gefertigt und erfordert deshalb einen hohen Materialkostenaufwand. Ungehärtete Strehlungen, auch die in ?/erkstoffen mit Notlauf eigenschaften, hüben jedoch einen Verschleiß, durch den sich der Reibfaktor
ungünstig ändert, so daß die Stabilität des Synchronisierungsvorganges über die Nutzungsdauer der Synchronkupplung nicht gewährleistet ist.
Wird der gestrehlte Reibpartner aus einem härtbaren Werkstoff hergestellt und v;ie üblich nach dem Strehlen gehärtet, so führt das an den schmalen Strehldämmen zur Versprödung, und es besteht die Gefahr des Ausbrechens der Dämme bei Belastung.
Bei anderen Lösungen sind in der konischen Innengleitflache gewindeföriaig verlaufende Rillen im "verschleißfesten Metall" eines Verbundkörpers ("Synchronreibring11) eingebracht, dessen Außenring aus Kunststoff besteht. Derartige Ausführungensind teuer, weil sie einen hohen Pertigungsaufwand erfordern. Auch die bekannte Lösung, nach der durch Metallaufspritzen, z.B. von Molybdän, auf eine der beiden Reibflächen eine Stabilität des Reibfaktors erreicht werden soll, hat den Nachteil des hohen Kostenaufwandes, vor allem durch die teure Pertigungsanlage für das Metallspritzen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, für Synchronkupplungen an Zahnradwechselgetrieben, insbesondere von Kraftfahrzeuggetriebe^ eine Reibpaarung zu schaffen, an der durch schnelle Abfuhr des zwischen den Reibflächen befindlichen Getriebeöles und damit durch sichere Erreichung einer Mischreibung ein Synchronisierungsvorgang erreicht wird, der in der geforderten kurzen Zeit mit minimalem Verschleiß abläuft und über die Nutzungsdauer der Synchronkupplung stabil bleibt.
Darlegung des Wesens der Erfindung. .......
Der .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Synchronkupplungen eine Reibpaarung zu entwickeln, die mit herkömmlichen Fertigungseinrichtungen herstellbar ist und bei nur geringem Verschleiß an den Reibflächen einen einwandfrei funktionierenden
Synchronisierungsvorgang ermöglichte Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem in den aus gehärtetem Einsatzstahl hergestellten Reibpartner nach dem Härten eine Strehlung eingebracht wird und der andere Reibpartner mit glatter Oberfläche aus einer Aluminium-Kolbengußlegierung besteht. Die Strehlung hat ein in engen Grenzen definiertes Verhältnis zwischen Strehldammbreite am Kopf und Form der Rillen, so daß durch rasche Abfuhr des Getriebeöles von den Reibflächen kurze Synchronisierungszeiten erreicht werden und wegen der Härte- eine hohe Standzeit eintritt.
Die Vorteile dieser Lösung bestehen darin, daß sich die Strehlung mit herkömmlichen Fertigungseinrichtungen und Werkzeugen herstellen läßt und daß durch das Einbringen der Rillen in den Reibpartner aus einsatzgehärtetem Stahl Strehldämme entstehen, die sehr verschleißfest, aber nicht spröde sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Synchronkupplung mit den beiden vorge- . sehenen Varianten der Reibpaarung
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Reibpaarung mit Kegelring oder Kegelsegment und den gestrehlten Reibpartnern
Auf der linken Seite in Fig. 1 werden die Reibpartner aus dem G"1,.ichlauf kegel 1, dem Kegelring oder den Kegel segment en 2 und der Kegelhülse 3 gebildet. Auf der_ rechten Seite bestehen sie aus Gleichlaufkegel 4 und der Kegelhülse 5. Bei einem Schaltvorgang, bei dem der Gleichlauf zwischen Schaltmuffe 6 und dem Gleichlaufkegel 1 hergestellt werden soll, übernehmen die linksseitigen Reibpartner den Synchro-
1, Strehlung an einem Reibpartner von Synchronkupplungen für Zahnradwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahraeuggetrieben, gepaart mit einem glatten Reibpartner aus Aluminium-Kolbengußlegierung,- der als Gleichlauf kegel, loser Kegelring oder Kegelsegmente ausgeführt ist, d a durch gekennzeichnet, daß die gewindeförmig verlaufende Strehlung nach dem Einsatzhärten so in die Reibfläche oder Reibflächen des Reibpartners aus Stahl eingebracht wird, daß eine Strehldammbreite b von 0,2 bis 0,6 mm und ein Plankenwinkel d von 30 bis entstehen, wobei die Rillen (7;8) ein- oder mehrgängig sein können und eine Breite a von 0,5 bis 1,0 mm aufweisen.
2. Strehlung an einem Reibpartner von Synchronkupplungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strehlung vorzugsweise immer in den härteren der Reibpartner eingebracht wird·
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Claims (1)
- nisierungsvorgang»Entsprechend den in Fig. 2 dargestellten Einzelheiten reibt die gestrehlte Kegelhülse 3 dabei zunächst gegen den glatten Kegelring oder die glatten Kegelsegmente 2 aus Aluminium-Kolbengußlegierung. Der Synchronisierungsvorgang beginnt, wenn auch das Spiel zwischen dem Kegelring bzw. den Kegelsegmenten 2 und dem gestrehlten Gleichlaufkegel 1 aufgehoben ist und das Getriebeöl von den Rillen 7;8 im Gleichlaufkegel 1 und in der Kegelhülse 3 abgeführt wurde· Während des Synchronisierungsvorganges besteht an den Strehldammen 9;10 ein direkter Kontakt mit dem Kegelring bzw. den Kegelsegmenten 2, Bei einem SehaltVorgang, der den Gleichlauf zwischen der Schaltmuffe 6 und dem, Gleichlaufkegel 4 herstellen soll, trifft die gestrehlte Kegelhülse 5 beim Synchronisierungsvorgang auf den glatten Gleichlaufkegel 4 aus Äluminium-Kolbengußlegierung.
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| DD27151884A DD232743A1 (de) | 1984-12-27 | 1984-12-27 | Strehlung an einem reibpartner von synchronkupplungen fuer zahnradwechselgetriebe, insbesondere von kraftfahrzeuggetrieben |
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| DD232743A1 true DD232743A1 (de) | 1986-02-05 |
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ID=5563906
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Cited By (2)
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| DE19858987A1 (de) * | 1998-12-21 | 2000-06-29 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Spanlos gefertigter Synchronring mit strukturierten Reibflächen |
| DE10239093A1 (de) * | 2002-08-26 | 2004-03-18 | Diehl Metall Stiftung & Co.Kg | In einem Medium laufende Reibschicht |
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