DD232781A5 - Optisch auslesbare speicherscheibe - Google Patents

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DD232781A5 DD85273210A DD27321085A DD232781A5 DD 232781 A5 DD232781 A5 DD 232781A5 DD 85273210 A DD85273210 A DD 85273210A DD 27321085 A DD27321085 A DD 27321085A DD 232781 A5 DD232781 A5 DD 232781A5
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Abstract

Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine austauschbare, optisch auslesbare Speicherscheibe mit einer geringen Exzentrizitaet des Massenmittelpunktes zu schaffen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass die schuetzenden Randmittel zugleich zum Ausgleichen einer exzentrischen Lage des Massenmittelpunktes benutzt werden, indem oertlich selektiv entweder Teile aus den Randmitteln entfernt werden oder Auswuchtmasse auf den Randmitteln befestigt wird. Fig. 2

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine austauschbare auslesbare Speicherscheibe mit:
— einer flachen transparenten Trägerscheibe mit flachen Seiten und einem kreisrunden Außenrand;
— einer mit einem Strahlenbündel örtlich modifizierbaren Aufzeichnungsschicht auf einer flachen Seite der Trägerscheibe;
— einer Abdeckplatte, die mit Hilfe von Ringmitteln in einem Abstand von wenigstens dem zur Aufzeichnung erforderlichen Teil der Aufzeichnungsschicht in der Nähe des Außenrandes auf einer flachen Seite der Trägerscheibe befestigt ist, so daß zwischen der Trägerscheibe und der Abdeckplatte ein Raum eingeschlossen ist, sowie
— von den Ringmitteln einen Teil bildenden schützenden Randmitteln mit einem Außenrand mit einem Außendurchmesser, der größer ist als der des Außenrandes der Trägerscheibe.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige Speicherscheibe ist beispielsweise aus der japanischen Patentanmeldung 57-172541 (Patents Abstract of Japan, Heft 7, Nr. 18 [P-170], [1163], 25. Januar 1983) bekannt. Die Speicherscheibe ist aus zwei flachen Scheiben aufgebaut, die mit Hilfe zwischengeklebter konzentrischer Ringmittel in Form von Distanzringen übereinander angeordnet sind. Die Befestigungsmittel sind innen nahe einer zentralen Öffnung und dem Außenrand der Speicherscheibe angebracht.
In der Praxis wird eine derartige Speicherscheibe aus zwei Glasscheiben mit zwischengeklebten konzentrischen Distanzringen verwendet, siehe US-PS 4074282 (PHA 20742) (die hier als mit einbezogen betrachtet wird). Jede der Glasscheiben ist auf der Seite, die dem abgeschirmten Raum zugewandt ist, mit einer Aufzeichnungsschicht versehen. Die Speicherscheibe ist auf diese Weise beidseitig verwendbar und die eine Scheibe dient als Abdeckplatte für die andere Scheibe.
Eine andere Speicherscheibe der erwähnten Art ist in den älteren, aber nicht veröffentlichten europäischen Patentanmeldungen 84200146.3 (PHN 10576) und 84200147.1 (PHN 10 577) beschrieben. Bei dieser Speicherscheibe ist nur eine einzige transparente Scheibe vorhanden. Die Abdeckplatte besteht aus dünnem Aluminiumblech und die Ringmittel bilden einen integralen Teil der Abdeckplatte. Die Abdeckplatte ist haubenförmig, wobei der Rand der Haube die Funktion der genannten Ringmittel hat und der übrige Teil sich in einem Abstand über der Scheibe befindet.
Insbesondere bei Verwendung von Glasscheiben können durch die exzentrische Lage des Massenmittelpunktes der Speicherscheibe Probleme auftreten. Dazu können eine Anzahl Gründe genannt werden. An erster Stelle hat Glas eine relativ große spezifische Masse, so daß geringfügige Exzentrizitäten schon zu relativ großen Unwuchtkräften führen. Ein zweiter Grund besteht darin, daß sich Glas nur schwer in rein planparalleler Form herstellen läßt. Die Scheibe wird, im Querschnitt gesehen, im wesentlichen keilförmig sein und dadurch eine exzontrische Massenverteilung aufweisen. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, daß Speicherscheiben mit.Glasscheiben Durchmesser bis etwa 30cm aufweisen können und mit einer relativ hohen Geschwindigkeit bis 25 oder 30 Umdrehungen/Sekunde gedreht werden. Bei einer einzelnen Scheibe, auch wenn diese nicht aus Glas, sondern befspielsweise aus Kunststoff hergestellt wäre, ist es bereits relativ schwierig, den Massenmittelpunkt genau in die Mitte zu legen, wenn mehrere Scheiben, wie eine Trägerscheibe und eine Abdeckplatte, oder wenn zwei Trägerscheiben aufeinander befestigt werden, nehmen die Schwierigkeiten weiter zu.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine austauschbare, optisch auslesbare Speicherscheibe der eingangs erwähnten Art mit einer geringen Exzentrizität des Massenmittelpunktes zu schaffen. Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die schützenden Randmittel zugleich zum Ausgleichen einer exzentrischen Lage des Massenmittelpunktes verwendet werden, und zwar dadurch, daß örtlich selektiv entweder Teile aus den Randmitteln entfernt oder Auswuchtmasse an den Randmitteln befestigt wird.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß zum Auswuchten der optisch auslesbaren Speicherscheibe ein bereits vorhandenes Einzelteil, nämlich die schützenden Randmittel, benutzt werden. Die Trägerscheibe ist in vielen Fällen für Auswuchtzwecke ungeeignet, denn es lassen sich in einfacher Weise weder zusätzliche Auswuchtmassen an den Scheiben anbringen, noch lassen sich einfach Wandteile abnehmen. Dies gilt insbesondere für Glasscheiben. Ein separat vorhandenes Einzelteil am Umfang der Speicherscheibe eignet sich dazu viel besser.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Auswuchtung am Außenrand erfolgt, wo der Effekt der Entfernung bzw. die Zufügung von Masse am größten ist, und zwar sicher bei den austauschbaren Speicherscheiben, auf die sich die Erfindung beschränkt, weil keine oder nahezu keine Teile in der Nähe der Mitte der Speicherscheibe zu diesem Zweck verfügbar sind. Bei Magnetscheibenspeichern mit fest angeordneten Speicherscheiben ist eine Auswuchtung an der Steile einer Nabe in der Nähe der Mitte möglich (siehe beispielsweise US-PS 3838464). Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß die genannten Ringmittel und die Randmittel zusammen aus einem flachen Ring bestehen. Dies ist die einfachste Ausführungsform der Erfindung. Die Randmittel bestehen zusammen mit den Ringmitteln aus nicht mehr als nur einem flachen Ring und weisen folglich eine minimale Masse auf und tragen dadurch auf minimale Weise an der Massenträgheit und an der Exzentrizität des Massenmittelpunktes der Speicherscheibe bei.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß die Randmittel am Umfang mit Außenrandteilen versehen sind, die sich senkrecht zu der Ringfläche in gewissen radialem Abstand von dem Außenrand der Scheibe erstrecken, und daß eine Auswuchtmasse an den Außenrandteilen angebrßcht ist. Die genannten Außenrandteile eignen sich zum Ausgleichen der durch die Auswuchtmasse verursachten Zentrifugalkräfte.
In dieser Hinsicht ist eine Ausführungsform vorteilhaft, die das Kennzeichen aufweist, daß eine Auswuchtmasse an der der Mitte der Speicherscheibe zugewandten Seite der Außenrandteile angebracht ist. Die Zentrifugalkräfte drücken dabei die Auswuchtmasse gegen die Außenrandteile.
Zum Anbringen und Befestigen der Auswuchtmasse können relativ einfache Techniken angewandt werden. Wenn die Randmittel einen ununterbrochenen kreisrunden Außenrand aufweisen, ist man völlig frei in der Wahl der Lage, wo Masse entfernt wird oder wo Auswuchtmasse angebracht wird. Die Speicherscheibe hat vorzugsweise trotz der vorhandenen Randmittel eine im wesentlichen symmetrische Massenverteilung beibehalten. Ein Vorteil dieser Form besteht darin, daß es unwichtig ist, welche Seite beim Auswuchten auf der Auswuchtmaschine nach oben zeigt. Bei manchen Speicherscheiben erfolgt die Zentrierung der Speicherscheibe mit Zentriermitteln, die von den Zentriermitteln für die andere Seite abweichen. In diesem Fall ist ein vollständiges Auswuchten der Speicherscheibe nicht möglich. Es muß dann versucht werden, einen möglichst guten Kompromiß zwischen den beiden erforderlichen Auswuchtungen zu finden. Auch hier ist es wichtig, daß auf jeder der beiden Seiten der Speicherscheibe Auswuchtmasse angebracht bzw. Masse davon entfernt werden kann.
Ausführungsbeispiel
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. In den Figuren sind entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die Speicherscheibe nach Fig. 1 besteht aus einer transparenten Trägerscheibe 11 mit einer durch ein Strahlenbündel veränderbaren Aufzeichnungsschicht 12. Die Abdeckplatte 13 ist im Abstand der Aufzeichnungsschicht auf der Trägerscheibe 11 über die Ringmittel 14 und 15 befestigt, so daß zwischen der Trägerscheibe und der Abdeckplatte ein abgeschirmter Raum 16 entsteht. Die Abdeckplatte 13 entspricht der transparenten Trägerscheibe 11 und ist ebenfalls mit einer nicht dargestellten Aufzeichnungsschicht versehen. Die Speicherscheibe ist auf diese Weise beidseitig verwendbar und die eine Trägerscheibe dient als Abdeckplatte für die andere Trägerscheibe. Die Ringmittel 14 und 15 bestehen aus konzentrischen Distanzringen, wie diese aus der bereits genannten US-PS 4074282 bekannt sind. Der Distanzring 14 weist einen sich außerhalb des Umfangsder beiden Scheiben 11 und 13 erstreckenden Teil 17 auf, der ein schützendes Randmittel bildet und zugleich zum Korrigieren einer etwaigen exzentrischen Lage des Massenmittelpunktes der Speicherscheibe benutzt wird. Dazu können örtlich Öffnungen 18 in das Teil 17 eingebracht werden, wodurch örtlich Masse entfernt wird. In vielen Fällen ist die Masse des Teils 17 im Verhältnis zu der Gesamtmasse der Speicherscheibe gering, so daß das örtliche Entfernen von Teilen der Randmittel einen relativ geringen Einfluß auf die Lage des Massenmittelpunktes der Speicherscheibe hat. In einem derartigen Fall kann die Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch modifiziert werden, daß gegebenenfalls unter Verwendung der Öffnungen 18 Auswuchtmasse, beispielsweise aus Blei, auf dem Teil 17 befestigt wird. Die Öffnungen 18 können zum Befestigen von Auswuchtmasse an dem Teil 17 benutzt werden.
Die Speicherscheibe nach Fig.2 ist eine Modifikation der Speicherscheibe nach Fig.1. Der Unterschied besteht darin, daß die schützenden Randmittel 27 am Umfang mit Außenrandteilen 27 A versehen sind, die sich senkrecht zu der Ringfläche in einem gewissen radialen Abstand von den Scheiben 21 und 23 erstrecken, wie in einer etwas anderen Art aus der bereits genannten japanischen Patentanmeldung 57-172541 bekannt ist. Die Auswuchtmittel weisen eine Auswuchtmasse in Form einzelner Auswuchtteile 28 auf, die auf der Innenseite der Außenrandteile 27 A angebracht sind. Die Außenrandteile bilden ein ununterbrochenes Band, das sich auf beiden Seiten der Ringfläche gleich weit erstreckt. Die Speicherscheibe ist also völlig symmetrisch im Aufbau und auf beiden Seiten der Speicherscheibe kann Auswuchtmasse angebracht werden. In der Praxis wird dies meistens bei einer Speicheracheibe notwendig sein, die, wie die in Fig. 2 dargestellte Speicherscheibe, aus zwei einzelnen Scheiben aus einem relativ schweren Material, wie Glas, aufgebaut ist. Das Auswuchten erfolgt auf einer Auswuchtmaschine, wobei zunächst die Speicherscheibe beim Auswuchten auf einer Seite mit Auswuchtteilen 28 versehen wird. Die Speicherscheibe wird danach in umgekehrter Lage auf der Auswuchtmaschine angebracht. Das Zentrieren der Speicherscheibe:... erfolgt jeweils in der zentralen Öffnung, so daß nach dem Umdrehen der Speicherscheibe auch auf der zweiten Seite der Speicherscheibe Auswuchtteile angebracht werden können.
Im Grunde sind viele Modifikationen der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Speicherscheibe möglich. Eine weitere Modifikation zeigt beispielsweise Fig. 3. Der ringförmige Außenrandteil 37 hat dabei eine U-Form. Die Ringmittei 34 mit dem Außenrandteil 37 haben damit im Schnitt die Form eines liegenden Y. Zwischen den Flanschen 37Aund37B kann Auswuchtmasse angebracht werden.
Die Fig.4,5 und 6 beziehen sich auf Ausführungsformen, die auf einer optisch auslesbaren Speicherscheibe entsprechend den genannten älteren europäischen Patentanmeldungen 84200146.3(PHN 10575) und 84200147.1 (PHN 10577) aufgebaut sind. In Fig. 4 ist eine Scheibe 41 aus Glas oder aus einem transparenten Kunststoff mit einer Aufzeichnungsschicht 42 versehen. Einehaubenförmige, aus dünnem Aluminiumblech oder aus einem anderen geeigneten Material hergestellte Abdeckplatte 43 ist auf der Scheibe 41 so befestigt, daß es zwischen der Scheibe 41 und der Abdeckplatte 43 einen Raum 46 gibt. Die haubenförmige Abdeckplatte 43 bildet die Ringmittel und ist durch Verkleben auf der Scheibe 41 befestigt. Am Umfang hat die Abdeckplatte 43 Randmittel in Form eines ringförmigen Randteils 47, das zum Auswuchten der Speicherscheibe benutzt wird. Das ringförmige Randteil besteht aus einem umgebördelten Teil 49 der Abdeckplatte 43, welches um den Rand der Scheibe 41 gefalzt ist. Zum Auswuchten der Speicherscheibe können Ausnehmungen 48 in dem Außenrand 47 mit Hilfe eines dazu geeigneten Verfahrens, wie beispielsweise Schleifen oder Knabbern, angebracht werden.
Bei der Modifikation nach Fig.5 sind die Randmittel 57 in der Nähe des Umfanges mit einem ringförmigen Außenrand 57 A versehen. Zwischen diesem Außenrand 57 A und der Scheibe kann auf ähnliche Weise wie bei der Speicherscheibe nach Fig. 2, Auswuchtmasse in Form von Auswuchtteilen 58 angebracht werden.
Bei der Modifikation nach Fig. 6 sind gegenüber der Abdeckplatte 63 separate Ringmittel 64 vorhanden, welche die Scheibe 61 und die Abdeckplatte 63 an ihrem Umfang aufeinanderklemmen. Randmittel 67 sind vorhanden mit einem umlaufenden Außenrand 67 A, so daß auf ähnliche Weise wie bei der Speicherscheibe nach Fig. 2, Auswuchtmassein Form von Auswuchtteilen 68 auf der Innenseite des Außenrandes angebracht werden können.
Im Rahmen der Erfindung sind viele Ausführungsformen möglich, wobei die bereits zur Befestigung der Abdeckplatte auf der Scheibe vorhandenen schützenden Randmittel zum Auswuchten der Speicherscheibe benutzt werden können. Die Randmittel brauchen nicht unbedingt ununterbrochen zu sein, können aber Unterbrechungen aufweisen.
Es wird in vielen Fällen zur Vermeidung thermischer Spannungen in der Trägerscheibe bzw. in den Trägerscheiben oder zur Vermeidung von Beschädigungen durch Anstoßen oder Hinfallen erwünscht sein, die schützenden Randmittel auf eine Art und Weise auszubilden, die den Gegenstand der gleichzeitig mit der vorliegenden Patentanmeldung eingereichten parallelen Patentanmeldung (PHN 10943) (die als hierin einbegriffen betrachtet wird) bildet, und zwar dadurch, daß dafür gesorgt wird, daß es zwischen dem Außenrand der Trägerscheibe und den Randmitteln einen Raum gibt, in dem sich im wesentlichen keine Zwischenmittel befinden, die bei Verformung des genannten Außenrandes eine zu der Mitte der Speicherscheibe gerichtete Kraft einer für die Trägerscheibe schädlichen Größe auf den Außenrand der Trägerscheibe bzw. der Trägerscheiben übertragen könnten.
Das Vorhandensein der Auswuchtteile 28,58 und 68 wird in diesem Zusammenhang in vielen Fällen akzeptierbar sein, weil diese nur über einen geringen Teil des Umfanges der Speicherscheibe zu Kräften auf den Außenrand der Trägerscheibe führen können. Das Risiko einer Beschädigung der Trägerscheibe ist folglich klein. Besser noch ist es jedoch, wie in Fig. 2 dargestellt, dafür zu sorgen, daß es zwischen den Auswuchtteilen und dem Außenrand des Substrates einen Raum gibt. Auch die Ausführungsform nach Fig.3 ist in dieser Hinsicht günstig.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Austauschbare optisch auslesbare Speicherscheibe mit:
    — einer flachen transparenten Trägerscheibe mit flachen Seiten und einem Außenrand;
    — einer mit einem Strahlenbündel örtlich modifizierbaren Aufzeichnungsschicht auf einer flachen Seite der Trägerscheibe;
    — einer Abdeckplatte, die mit Hilfe von Ringmitteln in einem Abstand wenigstens des zur Aufzeichnung erforderlichen Teils der Aufzeichnungsschicht in der Nähe des Außenrandes auf einer flachen Seite der Trägerscheibe befestigt ist, so daß zwischen der Trägerscheibe und der Abdeckplatte ein Raum eingeschlossen ist sowie
    — von den Ringmitteln einen Teil bildenden schützenden Randmitteln mit einem Außenrand mit einem äußeren Durchmesser, der größer ist als der des Außenrandes der Trägerscheibe,
    gekennzeichnet dadurch, daß die schützenden Randmittel zugleich zum Ausgleichen einer exzentrischen Lage des Massenmittelpunktes benutzt werden, indem örtlich selektiv entweder Teile (18,48) aus den Randmitteln entfernt werden oder Auswuchtmasse (28,38,58,68) auf den Randmitteln befestigt wird.
  2. 2. Austauschbare, optisch auslesbare Speicherscheibe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die genannten Ringmittel und die Randmittel zusammen aus einem flachen Ring bestehen.
  3. 3. Austauschbare optisch auslesbare Speicherscheibe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Randmittel (27,37,57,67) am Umfang mit Außenrandteilen (27 A, 37 A, 57 A, 67 A) versehen sind, die sich senkrecht zu der Ringfläche in einem gewissen radialen Abstand von dem Außenrand der Trägerscheibe erstrecken, und daß Auswuchtmasse (28,38,58,68) an den Außenrandteilen angebracht ist.
  4. 4. Austauschbare optisch auslesbare Speicherscheibe nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß Auswuchtmasse (28,58,68) auf der der Mitte der Speicherscheibe zugewandten Seite der Außenrandteile (27 A, 57 A, 67 A) angebracht ist.
  5. 5. Austauschbare optisch auslesbare Speicherscheibe nach Punkt 1, der Art, bei der die Abdeckplatte aus einem von dem Werkstoff der Trägerplatte abweichenden Werkstoff hergestellt ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckplatte eine größere äußere diametrale Abmessung aufweist als die Trägerplatte, und daß der aus der Trägerplatte herausragende Teil (47,57) als Randmittel wirksam ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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