DD233266A3 - Anordnung zur aufnahme von filtereinsaetzen fuer gasfoermige und fluessige medien in rohrleitungen - Google Patents

Anordnung zur aufnahme von filtereinsaetzen fuer gasfoermige und fluessige medien in rohrleitungen Download PDF

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DD233266A3
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DD
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reducing
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filter
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screw
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Application number
DD24961483A
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Inventor
Werner Wiedemann
Horst Burzlaff
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Energiebau Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/24Preventing accumulation of dirt or other matter in pipes, e.g. by traps, by strainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Aufnahme von Filtereinsaetzen fuer gasfoermige und fluessige Medien, insbesondere in verschraubten Rohrleitungen mit zolligen Whitworthgewinden, zur Schaltluftversorgung in elektrischen Schaltanlagen. Erfindungsgemaess sind mehrere Rohrfittings derart miteinander verschraubt angeordnet, dass zur Aufnahme von Filtereinsaetzen geeignete Gehaeuse gebildet werden. Je nach Einsatzzweck werden T-Abzweigfittings oder Kreuzfittings verwendet. In den Oeffnungen eingeschraubte Reduziernippel nehmen die Medienleitungen und den Filtereinsatz auf. Die mit Schraubstopfen verschlossenen Oeffnungen werden zur Reinigung und Kondensatableitung verwendet. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Aufnahme von Filtereinsätzen für gasförmige und flüssige Medien, insbesondere in verschraubten Rohrleitungen mit zolligen Whitworthgewinden zur Schaltluftversorgung in elektrischen Schaltanlagen. Die Erfindung ist zur Einschränkung des für Rohrleitungsanlagen erforderlichen Bauteilsortiments vorteilhaft anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Filter mit Gehäusen aus Grau- oder Stahlguß bekannt, die abhängig vom Betriebsdruck mittels Flansch- oder Schweißverbindung im Rohrstrang eingebunden sind und deren Filtereinsatz dem Gehäuse fest zugeordnet ist.
Weiterhin bekannt sind als Schweißkonstruktion ausgeführte Filtergehäuse (DD-TGL 107, DD-TGL 20736, DD-TGL 23-8105), die unter Verwendung von Halbzeugen, wie Rohren, Blechen und Flanschen, hergestellt werden.
Ferner sind Filter für Drücke bis 1,6MPa bekannt, deren Gehäuse aus Aluminiumguß und einem Kondensatbehälter aus Kunststoff bestehen.
Nachteil der genannten Anordnungen ist es, daß diese Filter besondere Bauteile im Rohrleitungssystemen sind, wobei eine Anpassung an die jeweilige Aufgabe nur im Rahmen der vorgegebenen Parameter für Filtergehäuse und Filtereinsatz möglich ist. Für Spezialaufgaben, z. B. für den Einsatz in Schaltluftversorgungsanlagen für Hochspannungsgeräte, sind diese Filter nicht anwendbar. Damit werden aufwendige Sonderkonstruktionen erforderlich. Ein weiterer Nachteil ist, daß auf Grund des vom Hersteller vorgegebenen Anschlußsystems bei der Montage in das Rohrleitungssystem oftmals kostenaufwendige Anpassungsteile eingesetzt werden müssen.
Es sind auch Filteranordnungen bekanntgeworden, die einen unmittelbar in der Rohrleitung angeordneten Filtereinsatz enthalten. Dabei können Filtereinsätze (DD—WP 45060) aus starrem Material in ein aus elastischem Material bestehendes Rohr eingeklemmt werden, wobei der Filtereinsatz einen schneidenartig ausgebildeten Rand aufweist. Eine andere Filteranordnung (DD — WP 44311, DE — PS 1150949) verwendet elastische Filtereinsätze, die in ein starres Rohr eingeklemmt werden.
Nachteil dieser Anordnungen ist es, daß den hohen Anforderungen auf Funktionssicherheit nicht entsprochen werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Bauteilsortiment für Filter zu verringern und damit Material-, Montage- und Instandsetzungskosten zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, an sich bekannte Bauteile in einer Rohrleitungsanlage neuartig derart anzuordnen, daß die bisher verwendeten Filtersortimente entfallen können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem mehrere an sich bekannte Rohrfittings derart miteinander verschraubt angeordnet sind, daß ein zur Aufnahme eines Filtereinsatzes geeignetes Filtergehäuse ausgebildet wird. Die Öffnungen der Rohrfittings bilder die Zu- und Ablauföffnungen für den Medienstroni sovie die Reinigungsöffnungen für den Filtereinsatz. Die gegenüberliegenden Öffnungen einesT-Fittings können mit Reduziemippeln versehen_sein, wobei diese Reduziernippel die Schraubanschlüsse der Zu- und Ablaufleitung bilden. Der innenliegende Bund des in der Ablauföffnung des T-Fittings angeordneten Reduziernippels ist mit einem Filtertopf verbunden. Die Abzweigöffnung des T-Fittings ist mittels eines Schraubstopfens verschließbar.
Ein mit einem zweiteiligen Rohrverschraubungsstück verbundenes Reduziernippel kann den Schraubanschluß für die Medienzuleitung bilden. Das Rohrverschraubungsstück ist außerdem mit einem Rohrnippel und einer folgenden Muffe mit eingeschraubt angeordnetem Reduziernippel verbunden. Dieses Reduziernippel bildet den Schraubanschluß für die Medienableitung und trägt an seinem inneren Bund einen Filtertopf.
Zwei Kreuzfittings können mittels eines Rohrnippels verbunden sein. Die axial zu dieser Verbindungsstelle gelegenen Öffnungen der Kreuzfittings sind mit Schraubanschlüssefür die Medienablaufleitungen bildende Reduziemippeln versehen. Der Innenbund eines dieser Reduziernippel ist mit einem, sich bis zum Innenbund des anderen Reduziernippels erstreckenden Filterrohr verbunden. Zwei nebeneinandergelegene Öffnungen der Kreuzfittings sind mit Reduziemippeln versehen, die den Anschluß für die Medienzuleitungen ausbilden. Die den Medienzuleitungsöffnungen gegenübergelegenen Öffnungen der Kreuzfittings sind mit Schraubstopfen verschlossen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In derzugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: die erfindungsgemäße Anordnung des Filtereinsatzes in einen Rohrfitting.der Bauform „T-Stück" Fig. 2: die erfindungsgemäße Anordnung zur Aufnahme des Filtereinsatzes in eine verschraubte Baueinheit von Rohrfittings Fig. 3: die erfindungsgemäße Anordnung zur Aufnahme des Filtereinsatzes in eine verschraubte Baueinheit, die eine Doppelung für die Anschlüsse „Zulauf", „Ablauf" und „Reinigungsöffnung" ausbildet
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die gegenübergelegenen Öffnungen eines T-Abzweigfittings 1 mit Reduziernippeln 2,3 versehen. Diese Reduziernippel 2,3 bilden die Schraubanschlüsse für die im Ausführungsbeispiel nicht näher bezeichneten Medienzu- und Medienablaufleitungen. Der innenliegende Bund des im Medienablauf angeordneten Reduziernippels 3 ist mit dem Rand eines Filtertopfes 4 verbunden. Die verbleibende Öffnung des T-Fittings 1 bildet die Reinigungsöffnung für den Filtertopf 4 und ist mit dem Schraubstopfen 5 verschließbar. Die gebräuchliche Form des Schraubstopfens 5 gestattet es, einen Sammelraum für abgeschiedene Feststoffteilchen auszubilden. Magnetische Teilchen können durch die Anordnung eines Permanentmagneten im Sammelraum fixiert werden. Alle Gewindeverschraubungen müssen zur Abdichtung des Hohlraumes gegenüber der Atmosphäre mit Dichtungsmittel versehen sein
Die beschriebene Anordnung ist für Feststoffilter für Drücke bis 5MPa anwendbar.
Für die in Fig. 2 dargestellte Anordnung wurden ebenfalls gebräuchliche Rohrfittings zur Ausbildung eines Filtergehäuses verwendet.
Die Zu- und Ablauföffnungen sind mit Reduziernippeln 6,7 versehen, die die Schraubanschlüsse für die Medienzu- und Medienablaufleitung bilden. Ein zweiteiliges Rohrverschraubüngsstück8 dient als Reinigungsöffnung für einen Filtertopf 11. Für Filter mit geringem Luftdurchsatz und wenig anfallenden Verunreinigungen erfordert die Anordnung einen geringen Materialaufwand und fügt sich harmonisch in den Rohrstrang ein. Zur Vergrößerung des Filterinnenraumes ist eine Muffe 9 durch einen Rohmippel 10 mit dem Rohrverschraubungsstück 8 verbunden. Der Filtertopf 11 ist auf dem Innenbund des in der Medienablauföffnung angeordneten Reduziernippels 6 befestigt.
Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung enthält die Kreuzfittings 12,13, die mittels eines Rohrnippels 14 miteinander verschraubt sind. Die axial zu dieser Verbindung gelegenen Öffnungen der Kreuzfittings 12,13 sind mit Reduziernippeln 15,16 versehen, die die Schraubanschlüsse für den Medienablauf bilden. Im Innenbund des Reduziernippels 16 ist ein Filterrohr 17 angeordnet. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Filterrohr 17 über die Dichtung 18 am Reduziernippel 15 festgelegt, womit der Medienzulauf vom Medienablauf getrennt ist. Zwei nebeneinandergelegene Öffnungen der Kreuzfittings 12,13 sind mit Reduziernippeln 19 versehen, die die Schraubanschlüsse für die Medienzuleitung bilden. Die gegenübergelegenen Öffnungen dienen als Reinigungsöffnungen für das Filterrohr 17 und sind mit Schraubstopfen 20 verschließbar.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Anordnung zur Aufnahme von Filtereinsätzen für gasförmige und flüssige Medien in Rohrleitungen, mit Fittings für Gewinderohre, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere miteinander verschraubt angeordnete Rohrfittings ein zur Aufnahme eines Filtereinsatzes (4) geeignetes Gehäuse bilden, dessen Öffnungen die Zu- und Ablauföffnungen für den Medienstrom sowie die Reinigungsöffnungen für den Filtereinsatz sind.
  2. 2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die gegenüberliegenden Öffnungen eines T-Abzweigfittings (1) mit Reduziernippeln (2,3) versehen sind, diese Reduziernippel (2,3) die Schraubanschlüsse der Zu- und Ableitung bilden, wobei der innenliegende Bund des im Ablauf angeordneten Reduziernippels (3) mit dem Filtertopf (4) verbunden ist und daß die Abzweigöffnung desT-Fittings (1) mittels eines Schraubstopfens (5) verschließbar ist.
  3. 3. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit einem lösbar verschraub baren Rohrverschraubungsstück (8) verbundenes Reduziernippel (7) den Schraubanschluß für die Medienzuleitung bildet, das Rohrverschraubungsstück (8) über ein Rohrnippel (10) und eine Muffe (9) mit einem Reduziernippel (6) verbunden ist, das den Schraubanschluß des Medienabflusses bildet und an seinem inneren Bund einen Filtertopf (11) trägt.
  4. 4. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Kreuzfittings (12,13) mittels eines Rohrnippels (14) verbunden sind, die axial zu dieser Verbindung gelegenen Öffnungen der Kreuzfittings (12,13) mit Schraubanschlüsse für die Medienablaufleitungen bildende Reduziernippeln (15,16) versehen sind, wobei der Innenbund des Reduziernippels (16) mit einem sich bis zu einer am Innenbund des Reduziernippels (15) erstreckendes Filterrohr (17) mit Dichtung (18) verbunden ist und daß zwei nebeneinandergelegene Öffnungen der Kreuzfittings (12,13) mit den Reduziemippeln (19) für die Schraubanschlüsse der Medienzuleitungen versehen sind und die gegenüberliegenden Öffnungen mit Schraubstopfen (20) verschlossen sind.
DD24961483A 1983-04-07 1983-04-07 Anordnung zur aufnahme von filtereinsaetzen fuer gasfoermige und fluessige medien in rohrleitungen DD233266A3 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008017060U1 (de) * 2008-12-23 2010-05-20 Mann+Hummel Gmbh Filtereinrichtung zur Filtration von Fluid
CN112879715A (zh) * 2021-01-13 2021-06-01 张�浩 一种水利工程用可实时进行清堵的传输管道结构

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