DD233757A3 - Tragkonstruktion aus stahlbeton - Google Patents

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DD233757A3
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DD
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reinforced concrete
structure made
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concrete according
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DD26192584A
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English (en)
Inventor
Werner Hammer
Joachim Conrad
Arno Giese
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Bmk Kohle U En Veb
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Abstract

Die Tragkonstruktion aus Stahlbeton, bestehend aus uebereinander geschichteten vollwandigen Fertigteilen hat ihr Anwendungsgebiet in Bauwerken der Industrie, insbesondere im Kraftwerksbau, in Form von Traegern oder Wandscheiben fuer Bruecken, beispielsweise fuer Rohrleitungsbruecken. Ziel der Erfindung ist in erster Linie die sofortige gemeinsame Tragwirkung aller aufeinander montierten Fertigteile, unmittelbar nach Vollzug des Aufsetzens, ohne dass zusaetzliche Bewehrung oder andere Einlagen erforderlich sind. Mittels Form und Lage der Auflager wird die sofortige gemeinsame Tragwirkung aller bereits montierten Fertigteile hergestellt, ohne dass weitere zusaetzliche Verbindungen erforderlich sind. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet
Die Tragkonstruktion aus Stahlbeton, bestehend aus übereinander geschichteten vollwandigen Fertigteilen, hat ihr Anwendungsgebiet bei der Überbrückung großer Spannweiten und der Aufnahme schwerer Lasten. Sie wird für Bauwerke der Industrie, insbesondere im Kraftwerksbau, in Form von Brückenträgern und Wandscheiben eingesetzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Tragkonstruktionen für die im PD 211246 beschriebene Rohrleitungsstücke mit Hohlkastenquerschnitt bestehen aus einem vorgefertigten zwei- oder mehrteiligen Bogenträger und einem ebenfalls vorgefertigten abgehängten Versteifungsträger.
Das vorgesehene Einsatzgebiet dieser Tragkonstruktion verlangt eine vollwandige Ausführung, die durch vorgesetzte Fertigteilelemente und dazwischen eingebrachten Vergußbeton hergestellt wird. Diese Vielzahl von Einzelelementen erfordert einen hohen Vorfertigungs- und Montageaufwand.
Die dichte Fugenausbildung zwischen den verwendeten vielen Fertigteilelementen dieser Lösung verlangt einen erhöhten technisch-technologischen Aufwand.
Bekannt ist weiterhin eine Lösung, bei der statisch Koch belastete Tragkonstruktionen aus übereinander geschichteten rechteckigen Fertigteilbalken gebildet sind.
Die gemeinsame Tragwirkung dieser Einzelbalken wird durch zug- und schubfeste Dübel erreicht.
Nachteilig ist hierbei die für das Eigengewicht fehlende gemeinsame Tragwirkung der Gesamtkonstruktion, was einen erhöhten Stahleinsatz verlangt, die Vielzahl erforderlicher Stahleinbauteile für die Schweißverbindungen der Zug- und Schubdübel, ihr dauerhafter Korrosionsschutz und der Bedarf an qualifizierten Schweißern.
Ziel der Erfindung
Mit Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung wird erreicht, daß die jeweils übereinander angeordneten Fertigteilelemente sofort die gemeinsame Tragwirkung bieten, ohne daß zusätzliche Bewehrungseinlagen für den Lastfall Eigengewicht erforderlich sind.
Weiter wird erreicht, daß sich die Anzahl der Einzelelemente verringert. Damit wird die Montageeffektivität erhöht und der Aufwand für den dichten Fugenverschluß verringert.
Es wird weiter erreicht, daß monolithisch einzubringender Beton für die Erzielung der Vollwandigkeit entfällt.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragkonstruktion aus übereinander geschichteten vollwandigen Stahlbetonfertigteilen zu schaffen, bei der die Fertigteilelemente der 2. und jeder folgenden Schicht durch Form und Lage ihrer Auflager nach dem Aufsetzen jedes einzelnen Fertigteiles sofort die um seinen Anteil erhöhte volle gemeinsame Tragwirkung aller bereits montierten Fertigteile herstellen, ohne daß zusätzliche Verbindungen erforderlich sind.
Das wird erreicht, indem die geschichteten Fertigteilelemente schräg zur Horizontalen verlaufende Kontaktflächen aufweisen, die längs der Tragwerksachse so angeordnet sind, daß die gegenseitige Verschiebung übereinander liegender Fertigteile infolge ihrer Durchbiegung verhindert ist. Zur vollflächigen Krafteintragung ist zwischen den Kontaktflächen Mörtel eingebracht.
Druckstücke sind zwischen den Kontaktflächen dann angeordnet, wenn beispielsweise die Größe von Kantenpressungen oder die Montagetechnologie sie fordert.
Werden Lasten so eingeleitet, daß eine Vergrößerung der Horizontalfugendicke eintreten würde, sind die jeweils übereinander befindlichen Fertigteile für die gemeinsame Tragwirkung bei dieser Beanspruchung durch Laschen, die sich des Korrosionsschutzes wegen in Aussparungen befinden, miteinander 2U verbinden.
Nach Herstellung der Laschenverbindung erfolgt die Vermörtelung der Aussparungen. Ist ein dichter Fugenverschluß erforderlich, wird er bei diesem Arbeitsgang gleichfalls vorgenommen.
Die Erfindung läßt sich für einfeldige und für über mehrere Felder durchgehende Tragkonstruktionen nutzen, ebenso für anschließende Auskragungen.
Ausführungsbeispiel
Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt anhand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele.
Dabei zeigt
Fig. 1: die Ansicht der Tragkonstruktion mit zwei übereinander angeordneten Fertigteilelementen auf zwei Stützen Fig. 2: die Ansicht der Tragkonstruktion eines Kragträgers
Fig. 3: die Ansicht einer Tragkonstruktion mit mehr als zwei übereinander angeordneten Fertigteilen auf 3 Stützen.
Die Tragkonstruktion aus Stahlbeton weist mindestens zwei übereinander geschichtete Fertigteilelemente 1 auf, deren dazwischen befindliche Horizontalfuge 7 durch schräg dazu verlaufende Kontaktflächen 3 abgewickelt ist. Die Anordnung der Kontaktflächen 3 in bezug auf den Stützenauflagern 2 erfolgt systemabhängig. Bei solchen nach Fig. 1 sind sie in der Nähe der Stützenauflager2 angeordnet, dagegen bei Systemen nach Fig. 2 am Kragarmende und um 90° gedreht. In den Kontaktflächen 3
— Δ — vm ti/
Fig. 1 stellt die Variante dar, bei der zwischen den Kontaktflächen 3 Druckstücke 4 eingelegt sind. Sie sind auch dann einzulegen, wenn die Fuge zur Kraftübertragung mit Mörtel verfüllt wird. Die Druckstücke 4 sind dann nur für das Eigengewicht der Fertigteilelemente 1 zu bemessen.
Zur Erzielung der Lagegenauigkeit der Fertigteilelemente 1 können Toleranzbleche unter den Druckstücken 4 angeordnet sein.
Die ebenfalls in Fig. 1 dargestellten Verbindungslaschen 5 sind nur dann erforderlich, wenn sich die Horizontalfuge 7 infolge Belastung vergrößern würde.
Fig. 2 und 3 stellen die Anwendung der Tragkonstruktion in einem Kragsystem mit zwei Kragarmen bzw. bei einem
Zweifeldsystem dar. ' . .

Claims (5)

Erfindungsanspruch:
1. Tragkonstruktion aus Stahlbeton, bestehend aus übereinander geschichteten vollwandigen Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die geschichteten Fertigteilelemente (1) zur Horizontalen schräg verlaufende Kontaktflächen (3) aufweisen.
2. Tragkonstruktion aus Stahlbeton nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kontaktflächen (3) Mörtel eingebracht ist.
3. Tragkonstruktion aus Stahlbeton nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Druckstücke (4) zwischen den Kontaktflächen (3) eingelegt sind.
4. Tragkonstruktion aus Stahlbeton nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils übereinander befindliche Fertigteilelemente (1) Verbindungslaschen (5) aufweisen.
5. Tragkonstruktion aus Stahlbeton nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslaschen (5) in Aussparungen (6) angeordnet sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD26192584A 1984-04-13 1984-04-13 Tragkonstruktion aus stahlbeton DD233757A3 (de)

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BG6892985A BG45492A1 (de) 1984-04-13 1985-02-21
CS851262A CS260027B1 (en) 1984-04-13 1985-02-21 Load-bearing structure from reinforced concrete

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CS260027B1 (en) 1988-11-15
CS126285A1 (en) 1987-06-11
BG45492A1 (de) 1989-06-15

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