DD234108A1 - Scheibenspulenanordnung fuer fahrzeugtransformatoren - Google Patents

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DD234108A1
DD234108A1 DD27252585A DD27252585A DD234108A1 DD 234108 A1 DD234108 A1 DD 234108A1 DD 27252585 A DD27252585 A DD 27252585A DD 27252585 A DD27252585 A DD 27252585A DD 234108 A1 DD234108 A1 DD 234108A1
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DD
German Democratic Republic
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coil
coils
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traction
transformer
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Application number
DD27252585A
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Inventor
Wolfgang Zuerich
Klaus Baarz
Ekkehard Ristau
Hans Kromat
Joachim Voss
Original Assignee
Liebknecht Transformat
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheibenspulenanordnung fuer Fahrzeugtransformatoren mit mehreren Traktionssystemen. Ziel und Aufgabe bestehen darin, durch geeignete Anordnung der Spulengruppen zur vorgegebenen Lage der Durchfuehrungen Kreuzungen in der Fuehrung der Verbindungsleitungen zu vermeiden und damit den zur Verfuegung stehenden Raum fuer die Leitungsfuehrung so auszunutzen, dass eine groessere Leitung untergebracht werden kann, bzw. keine Vergroesserung der Trafoabmessungen erforderlich ist. Das wird dadurch erreicht, dass die Einzelspulen eines Traktionssystems zu in Reihe geschalteten Spulengruppen zusammengeschaltet sind, wobei die Verschachtelung mit geeigneten Streuspalten abgestimmt ist, um die geforderten Kurzschlussspannungen zu erreichen. Bei vorgegebenem Deckelbild sind die Spulen in den einzelnen Traktionssystemen so ueber die gesamte Laenge verteilt und miteinander verschachtelt, dass die Reihenfolge der Klemmen auf dem Trafodeckel mit der Reihenfolge der Spulenenden uebereinstimmt. Figur

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheibenspulenanordnung für Fahrzeugtransformatoren mit mehreren Traktionssystemen. Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, bei Fahrzeugtransformatoren die Verbindungsleitungen von den Spulenanzapfungen zu den entsprechenden Durchführungen wegen der hohen zu übertragenden Ströme als Schienen auszuführen. Diese Schienen sind in mehreren Ebenen parallel zum Transformatordeckel zu den Durchführungen geführt, wobei die Breitseiten der Schienen aller Ebenen zum Deckel zeigen. Durch ungünstige Lage der Spulenanzapfungen zu einer ungünstig vorgegebenen Lage der Durchführungen sind bei der Projektion der Ableitungsebenen Kreuzungen der Stromschienen nicht zu vermeiden, wodurch die Anzahl der Leitungsführungsebenen bestimmt wird. Die Verlegung der Stromschienen in mehreren Ebenen parallel zum Transformatordeckel bedingt jedoch einen entsprechend der Anzahl großen Platzbedarf zwischen Oberkante der Spulen und Transformatordeckel, was eine Vergrößerung der Kesselhöhe und damit auch eine Vergrößerung der Kesselhöhe und damit auch eine Vergrößerung der Masse zur Folge hat. Da die Widerstandsmomente der Schienenbreitseiten gegeneinander und zum Deckel hin gering sind, müssen die Schienen in den verschiedenen Ebenen gegeneinander und zum Deckel hin fest abgestützt werden, wodurch ein erheblicher Aufwand an Isolierstoffabstützungen entsteht und auch der damit verbundene technologische Aufwand groß ist. Des weiteren wirkt sich eine platzaufwendige Leitungsführung und die Massenerhöhung auch ungünstig auf die Abmessungen des Fahrzeugs bzw. auf das Platz-Leistungs-Verhältnis aus.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Einsparung von Isoliermaterial und technologischem Aufwand bei der Verlegung der Verbindungsleitungen zwischen den Spulenanzapfungen und den Durchführungen bei Fahrzeugtransformatoren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch geeignete Anordnung der Spulengruppen zur vorgegebenen Lage der Durchführungen Kreuzungen in der Führung der Verbindungsleitungen zu vermeiden und damit den zur Verfügung stehenden Raum für die Leitungsführung so auszunutzen, daß eine größere Leistung untergebracht werden kann, bzw. keine Vergrößerung der Transformatorabmessungen erforderlich ist. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einzelspulen eines Traktionssystems zu in Reihe geschalteten Spulengruppen zusammengeschaltet und mit einer oder mehreren Spulengruppen anderer Traktionssysteme verschachtelt sind, wobei die Verschachtelung mit geeigneten Streuspalten abgestimmt ist, um die geforderten Kurzschlußspannungen zu erreichen. Bei vorgegebenem Deckelbild sind die Spulen in den einzelnen Traktionssystemen so über die gesamte Länge verteilt und miteinander verschachtelt, daß die Reihenfolge der Klemmen auf dem Transformatordeckel mit der Reihenfolge der Spulenenden übereinstimmt und damit ein kreuzungsfreier Verlauf der Ableitungen gewährleistet ist.
Ausführungsbeispiel
An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine Spulenanordnung für einen Fahrzeugtransformator, bei dem die Unterspannungsseite aus zwei Traktionssystemen, US| und USn, besteht. Diese Traktionssysteme umfassen jeweils zwei in Reihe geschaltete Spulengruppen. Aus der Stromrichtung, die durch die auf den Transformatordeckel 1 angeordneten Anschlüsse für die Durchführungen 2 in einem Traktionssystem gegeben ist, ergibt sich der Wickelsinn eines Traktionssystems. Die notwendige Lage der Spulenenden Ui; U2; V,; V2 erfordert eine zwangsläufige Verteilung der Einzelspulen auf dem Kernschenkel in eine oder mehrere Spulengruppen, die je nach Anwendungsfall miteinander verschachtelt sind. Die Verschachtelung muß mit definierten Streuspalten 3 abgestimmt sein, damit die geforderten Kurzschlußspannungen erreicht werden.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Scheibenspulenanordnung für Fahrzeugtransformatoren mit mehreren Traktionssystemen, gekennzeichnet dadurch, daß die Einzelspulen eines Traktionssystems zu Spulengruppen, die in Reihe geschaltet sind, zusammengefaßt und diese Spulengruppen mit Spulengruppen anderer Traktionssysteme unter geeigneter Bemessung von Streuspalten verschachtelt sind, derart, daß die Reihenfolge der Spulenenden mit der Reihenfolge der Klemmen auf dem Transformatordeckel übereinstimmt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheibenspulenanordnung für Fahrzeugtransformatoren mit mehreren Traktionssystemen. Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, bei Fahrzeugtransformatoren die Verbindungsleitungen von den Spulenanzapfungen zu den entsprechenden Durchführungen wegen der hohen zu übertragenden Ströme als Schienen auszuführen. Diese Schienen sind in mehreren Ebenen parallel zum Transformatordeckel zu den Durchführungen geführt, wobei die Breitseiten der Schienen aller Ebenen zum Deckel zeigen. Durch ungünstige Lage der Spulenanzapfungen zu einer ungünstig vorgegebenen Lage der Durchführungen sind bei der Projektion der Ableitungsebenen Kreuzungen der Stromschienen nicht zu vermeiden, wodurch die Anzahl der Leitungsführungsebenen bestimmt wird. Die Verlegung der Stromschienen in mehreren Ebenen parallel zum Transformatordeckel bedingt jedoch einen entsprechend der Anzahl großen Platzbedarf zwischen Oberkante der Spulen und Transformatordeckel, was eine Vergrößerung der Kesselhöhe und damit auch eine Vergrößerung der Kesselhöhe und damit auch eine Vergrößerung der Masse zur Folge hat. Da die Widerstandsmomente der Schienenbreitseiten gegeneinander und zum Deckel hin gering sind, müssen die Schienen in den verschiedenen Ebenen gegeneinander und zum Deckel hin fest abgestützt werden, wodurch ein erheblicher Aufwand an Isolierstoffabstützungen entsteht und auch der damit verbundene technologische Aufwand groß ist. Des weiteren wirkt sich eine platzaufwendige Leitungsführung und die Massenerhöhung auch ungünstig auf die Abmessungen des Fahrzeugs bzw. auf das Platz-Leistungs-Verhältnis aus.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der Einsparung von Isoliermaterial und technologischem Aufwand bei der Verlegung der Verbindungsleitungen zwischen den Spulenanzapfungen und den Durchführungen bei Fahrzeugtransformatoren.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch geeignete Anordnung der Spulengruppen zur vorgegebenen Lage der Durchführungen Kreuzungen in der Führung der Verbindungsleitungen zu vermeiden und damit den zur Verfügung stehenden Raum für die Leitungsführung so auszunutzen, daß eine größere Leistung untergebracht werden kann, bzw. keine Vergrößerung der Transformatorabmessungen erforderlich ist. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einzelspulen eines Traktionssystems zu in Reihe geschalteten Spulengruppen zusammengeschaltet und mit einer oder mehreren Spulengruppen anderer Traktionssysteme verschachtelt sind, wobei die Verschachtelung mit geeigneten Streuspalten abgestimmt ist, um die geforderten Kurzschlußspannungen zu erreichen. Bei vorgegebenem Deckelbild sind die Spulen in den einzelnen Traktionssystemen so über die gesamte Länge verteilt und miteinander verschachtelt, daß die Reihenfolge der Klemmen auf dem Transformatordeckel mit der Reihenfolge der Spulenenden übereinstimmt und damit ein kreuzungsfreier Verlauf der Ableitungen gewährleistet ist.
    Ausführungsbeispiel
    An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine Spulenanordnung für einen Fahrzeugtransformator, bei dem die Unterspannungsseite aus zwei Traktionssystemen, USi und USN, besteht. Diese Traktionssysteme umfassen jeweils zwei in Reihe geschaltete Spulengruppen. Aus der Stromrichtung, die durch die auf den Transformatordeckel 1 angeordneten Anschlüsse für die Durchführungen 2 in einem Traktionssystem gegeben ist, ergibt sich der Wickelsinn eines Traktionssystems. Die notwendige Lage der Spulenenden U1; U2; V1; V2 erfordert eine zwangsläufige Verteilung der Einzelspulen auf dem Kernschenkel in eine oder mehrere Spulengruppen, die je nach Anwendungsfall miteinander verschachtelt sind. Die Verschachtelung muß mit definierten Streuspalten 3 abgestimmt sein, damit die geforderten Kurzschlußspannungen erreicht werden.
DD27252585A 1985-01-11 1985-01-11 Scheibenspulenanordnung fuer fahrzeugtransformatoren DD234108A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4412412A1 (de) * 1994-04-11 1995-10-12 Siemens Ag Lokomotivtransformator und Wicklungsanordnung hierzu
EP2639800A1 (de) 2012-03-14 2013-09-18 Siemens Aktiengesellschaft Transformator für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4412412A1 (de) * 1994-04-11 1995-10-12 Siemens Ag Lokomotivtransformator und Wicklungsanordnung hierzu
EP2639800A1 (de) 2012-03-14 2013-09-18 Siemens Aktiengesellschaft Transformator für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug
WO2013135689A1 (de) 2012-03-14 2013-09-19 Siemens Aktiengesellschaft Transformator für ein elektrisch angetriebenes fahrzeug

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