DD234357A5 - Herbizides bzw. pflanenwachstumsregulierendes oder fungizides mittel - Google Patents

Herbizides bzw. pflanenwachstumsregulierendes oder fungizides mittel Download PDF

Info

Publication number
DD234357A5
DD234357A5 DD85277159A DD27715985A DD234357A5 DD 234357 A5 DD234357 A5 DD 234357A5 DD 85277159 A DD85277159 A DD 85277159A DD 27715985 A DD27715985 A DD 27715985A DD 234357 A5 DD234357 A5 DD 234357A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
cyclodextrin
complex
active ingredient
plant growth
methoxy
Prior art date
Application number
DD85277159A
Other languages
English (en)
Inventor
Gyoergy Matolcsy
Antal Gimesi
Krisztina Pelejtei
Janisz Sztatisz
Agota Tombor
Tibor Cserhati
Aniko Gerlei
Mariann Kardos
Jozsef Dukai
Dezsoe Seboek
Csaba Soeptei
Lajos Nagy
Ivan Belai
Original Assignee
�����@������������������k��
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by �����@������������������k�� filed Critical �����@������������������k��
Publication of DD234357A5 publication Critical patent/DD234357A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/0006Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid
    • C08B37/0009Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid alpha-D-Glucans, e.g. polydextrose, alternan, glycogen; (alpha-1,4)(alpha-1,6)-D-Glucans; (alpha-1,3)(alpha-1,4)-D-Glucans, e.g. isolichenan or nigeran; (alpha-1,4)-D-Glucans; (alpha-1,3)-D-Glucans, e.g. pseudonigeran; Derivatives thereof
    • C08B37/0012Cyclodextrin [CD], e.g. cycle with 6 units (alpha), with 7 units (beta) and with 8 units (gamma), large-ring cyclodextrin or cycloamylose with 9 units or more; Derivatives thereof
    • C08B37/0015Inclusion compounds, i.e. host-guest compounds, e.g. polyrotaxanes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/28Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N<
    • A01N47/36Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N< containing the group >N—CO—N< directly attached to at least one heterocyclic ring; Thio analogues thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft herbizide bzw. pflanzenwachstumregulierende oder fungizide Mittel, die als Wirkstoff den Einschlusskomplex eines Benzolsulfonylharnstoffderivates mit einem b-Cyclodextrin enthalten. Als Beispiel als Wirkstoff sei der N-((4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-aminocarbonyl)-2-chlorbenzolsulfonamid-b-cyclodextrin-Einschlusskomplex genannt.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein neues herbizides bzw. pflanzenwachstumsregulierendes oder fungizides Mittel sowie Verfahren zur Vernichtung von Unkräutern oder zur Förderung des Wachstums von Nutzpflanzen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits zahlreiche herbizide oderfungizide Mittel bekannt. Trotzdem besteht nach wie vor ein Bedarf an neuen herbiziden undfungiziden Mitteln.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung sollen verbesserte herbizide bzw. fungizide Mittel bereitgestellt werden, die auch zur Regulierung des Pflanzenwachstums geeignet sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß enthalten diese Mittel als Wirkstoff den Einschlußkomplex eines Benzolsulfonylhamstoffderivates der allgemeinen Formel Il mit einem ß-Cyclodextrin der allgemeinen Formel I.
Die Substituentendefinition der allgemeinen Formel Il ist die folgende:
X ist Halogen oder eine -COOR Gruppe, in welcher R eine aliphatische Gruppe ist; Y und Z bedeuten unabhängig voneinander Wasserstoff, C1.^ Alkyl oder C1^4AIkOXy; A stellt eine-CH2-Gruppe oder ein Stickstoffatom dar.
Um die gesamte Menge des Sulfonylharnstoffderivates in den Einschlußkomplex zu bringen, müssen auf 1 Mol des Sulfonylharnstoffderivates der allgemeinen Formel Il berechnet, mindestens 2 Mole Cyclodextrin verwendet werden.
Dementsprechend beträgt im erfindungsgemäßen Einschlußkomplex das Molverhältnis I: Il mindestens 2; das molare Verhältnis l:ll kann auch höher als 2 sein.
R als aliphatische Gruppe kann vorteilhaft eine nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome enthaltende Alkyl-, Alkenyl- oder Alkynylgruppesein und steht vorteilhaft für Methyl, Äthyl oder Propyl. Als „Halogen" kommt in erster Reihe das Chloratom in Betrecht. Y und Z können vorzugsweise Methyl bzw. Methoxy darstellen.
In den US PS 4169719 und 4127405 werden Benzolsulfonylhamstoffderivate der allgemeinen Formel Il (worin X, Y, Z und A die obige Bedeutung haben) als Wirkstoffe von selektiven herbiziden Mitteln beschrieben. Infolge der hohen Wirksamkeit sind diese Wirkstoffe zur Anwendung in einer sehr geringen Menge pro Hektar geeignet. Die Toxizität dieser Verbindungen ist ebenfalls günstig; sowohl die akute als auch die chronische toxische Dosis ist äußerst hoch (J. Agric. Food. Chem. 29,416/1981/). Es wurde jedoch in bestimmten Fällen bei der Anwendung von hohen Dosen beobachtet, daß die Zersetzung der Wirkstoffe langsam ist und deshalb bei empfindlichen Pflanzenkulturen die Perzistenz der Wirkstoffe berücksichtigt werden muß (Byeung Hoa Kang; Verhalten und Verbleib sowie Ursachen für die selektive Wirkung von Chlorsulfuron in Kulturpflanzen und Unkräutern, Inst, für Phytomedizin der Univ. Hohenheim DBR, Sept. 1983).
Es wurde gefunden, daß Mittel, welche als Wirkstoff mit ^-Cyclodextrin gebildete Einschlußkomplexe von Benzolsulfonylharnstoffderivaten der allgemeinen Formel Il enthalten, die Wirksamkeit von als Wirkstoff Benzolsulfonylhamstoffderivate der allgemeinen Formel Il enthaltenden Mittel in mehreren Hinsichten übertreffen, zur Pflanzenwachstumsförderung in kieinen Dosen geeignet sind und weiterhin eine verminderte Persistenz zeigen. Eine pflanzenwachstumfördernde Wirkung der Benzolsulfonylhamstoffderivate der allgemeinen Formel Il wurde im Stand der Technik überhaupt nicht beschrieben.
Das /3-Cyclodextrin der Formel I ist eine aus 7 Glucoseringen aufgebaute, ein großes Ringmolekül bildende Verbindung (Cramer-Hettler: Naturwiss. 54 625-632 /1967/).
Die erfindungsgemäßen Komplexe sind als Pflanzenschutzmittelwirkstoffe wegen der im Molekül anwesenden Hydroxygruppen mehr hydrophil als die Benzolsulfonylhamstoffderivate der allgemeinen Formel II, deshalb sind diese Einschlußkomplexe im Wasser besser löslich und können zu Pflanzenschutzmitteln auf eine einfachere und leichtere Weise verarbeitet werden. Die Benzolsulfonylhamstoffderivate der allgemeinen Formel Il zeigen eine sehr schlechte Wasserlöslichkeit was ihre Aufarbeitung zu Pflanzenschutzmitteln besonders erschwert.
Die erfindungsgemäßen Einschlußkomplexe zeigen eine sehr gute Stabilität und können für eine lange Zeitdauer ohne Zersetzung gelagert werden.
Unter Treibhausbedingungen ist die herbizide Wirkung der erfindungsgemäßen Einschlußkomplexe mit der Wirksamkeit der Benzolsulfonylhamstoffderivate mindestens gleichwertig, ist jedoch im allgemeinen klar überlegen.
Durch Freilandversuche wurde nachgewiesen, daß der Wirkungsgrad der neuen Einschlußkomplexe bei gleicher Dosis mit dem entsprechenden Wert der meist wirksamen Vertreter der bekannten Herbizide des Sulfonylharnstoff-Typs identisch oder besser ist, obwohl der Sulfonylharnstoffteil nur einen Bruchteil des Moleküls ausmacht (etwa ein Sechstel). Dies spielt eine besonders wichtige wirtschaftliche Rolle und ist sehr vorteilhaft, weil die Menge des durch eine mehrstufige Synthese herstellbaren und kostspieligen Sulfonylharnstoffderivates vermindert werden kann. Andererseits wird durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Einschlußkomplexes die Chemikalienverunreinigung des Bodens herabgesetzt, da das mit den in der Natur vorkommenden Zuckern verwandte Oligosaccharid, das einen größeren Teil des Komplexes ausmacht, nicht als chemische Bodenverunreinigungsmittel betrachtet werden kann, was vom Gesichtspunkt des Umweltschutzes einen besonderen Vorteil
darstellt. .
Die erfindungsgemäßen Einschlußkomplexe fördern in kleinen Dosen das Wachstum von Nutzpflanzen, insbesondere wenn vor dem Aufgehen — d.h. pre-emergent — verwendet.
Die erfindungsgemäßen Komplexe werden so hergestellt, daß man 1 Mol eines Benzoisulfonylharnstoffderivates der allgemeinen Formel Il mit mindestens 2 Molen von jS-Cyclodextrin der Formel I umsetzt.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird einer wäßrigen alkoholischen Lösung des /3-Cyclodextrins die in seinem, mit Wasser unvermischbaren organischen Lösungsmittel gebildete Suspension des Benzolsulfonylhamstoffderivates der allgemeinen Formel Il langsam zugegeben. Die Reaktion ist schwach exotherm. Das Reaktionsgemisch wird 2-6 Stunden lang gerührt und zweckmäßig bei Raumtemperatur eingeengt. Das molare Verhältnis von Il zu I beträgt zweckmäßig 1:2.
Die Bildung der Einschlußkomplexe — der neuen Verbindungen — wird durch Thermoanalyse nachgewiesen und indentifiziert.
Die thermoanalytische Methode /TEA = Thermal Evolution Analyzer/ ist zum Nachweis des Zustandekommens eines Komplexes geeignet, falls das Verdampfen oder Zersetzung des für die Komplexbildung verwendeten Moleküls / Benzolsulfonamid/ bei einer niedrigeren Temperatur, als die Zersetzung des /3-Cyclodextrins /3000C/ stattfindet. Die Entstehung eines Komplexes wird dadurch nachgewiesen, daß die Zersetzung des Komplexes bei einer Temperatur stattfindet, welche über der Zersetzungstemperatur des mit ^-Cyclodextrin den Komplex bildenden Moleküls liegt.
Beschreibung der Methode:
Das Muster der Testsubstanz wird in einen Ofen gelegt und der Ofen wird mit einer linearen Geschwindigkeit von etwa8°C/ Minute erhitzt. Das aus dem Muster in einem bestimmten Temperaturintervall entweichende Zersetzungsprodukt wird mit einem inerten Gas (1,8 Liter Stickstoff/Minute) in einen Flammenionisatordetektor eingeführt. Der Detektor gibt ein Zeichen, welches mit dem das Muster verlassenden organischen Stoffgehalt proportional ist. Der Temperaturintervall weist auf den Charakter der entweichenden Substanz und das unter der Kurve liegende Gebiet auf die Menge davon hin (Sztatisz, J. GaI, S. Kömives J. Stadler-Szöle A. — Szeijtli J.: Thermoanalytical Investigation on Cyclodextrine Inclusion Compounds. Thermal Analysis Proc. 6th Bayreuth HGW Jedemann Birkhaeusen Verlag, Basel, 1980. p. 487-493.
Ausführungsbeispiele
In den nachstehenden Beispielen wird weiterhin das Zersetzungstemperaturintervall des Benzolsulfonylharnstoffderivates bzw. des Komplexes und auch die thermoanalytische Kurve angegeben.
Beispiel 1 N-[(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-aminocarbonyl]-2-chlorbenzolsulfonamid-/8-<:yclodextrin-Einschlußkornplex Einer 30% Äthanol enthaltenden wäßrigen Lösung von 2 Molen ^-Cyclodextrin wird bei 37°C eine Suspension von 1 Mol N—[(^Methoxy-e-methyl-I.S.B-triszin^-yl)—aminocarbonyl]—2-chlor-benzolsulfonamid in einem mit Wasser nicht vermischbaren organischen Lösungsmittel tropfenweise zugegeben, die Temperatur der Suspension beträgt 37°C. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stunden lang bei 37°C stark gerührt und danach bei Raumtemperatur zur Trockne eingeengt. Es wird der im Titel genannte Komplex erhalten, Molekulargewicht: 2627,5.
Nach derTEA-Methode bestimmt wird der Komplex über 280°C zersetzt; das Zersetzungstemperaturintervall des Benzolsulfonylharnstoffderivates beträgt 160-2400C. In der Abbildung 1 wird die thermoanalytische Kurve von/3-Cyclodextrin (α), von Sulfonamidderivat (/3) und von Komplex (γ) dargestellt.
Die Zersetzung von α (obere Kurve) beginnt nur über 3000C; für die Zersetzung ist der sich bei 300-3500C zeigende TEA-Gipfel charakteristisch. Aus dem Cyclodextrin entfernt sich bis 3000C keine organische Substanz.
Gemäß der /3-Kurve beginnt die Zersetzung des ^-Cyclodextrins (mittlere Kurve) bei etwa 1300C und diese Zersetzung dauert — unter den bei der Messung verwendeten Bedingungen — sogar bei 350°C an. Für die Zersetzung ist ein Doppelgipfel bei 150-250°C charakteristisch.
Gemäß dery-Kurve entweicht aus dem Muster des Komplexes die organische Substanz bei einer Temperatur zwischen 100 und 2500C; diese ist für die Entweichung der nicht im Komplex gebundenen „freien" Verbindung charakteristisch. Es kann beobachtet werden, daß die nicht im Komplex gebundene Verbindung bei einer e'.^ias niedrigeren Temperatur als das reine Sulfonamid (mittlere Kurve) entweicht. Dies kann der Tatsache zugeschrieben werden, daß die nicht im Komplex gebundene Verbindung auf der Oberfläche des ß-Cyclodextrins— als Träger—auffindbar ist und deshalb die Zersetzung auf einer größeren Oberfläche erfolgt.
Die Entweichung bzw. die Zersetzung des im Komplex gebundenen Wirkstoffes erfolgt nur bei einer Temperatur über 300°C, zusammen mit der Zersetzung des Cyclodextrins und dies wird durch einen TEA-Gipfel zwischen 300°C und 3500C bewiesen.
Herstellung der Ausgangsstoffe
A) 2-Chlor-benzolsulfonylchlorid: (DE-PS 2308262;
B) 6-Methyl-4-methoxy-2-amino-triazin: JP-PS 66-92 und 566-1115;
C) Die Zwischenprodukte A und B werden nach der in der EP-PS 34431 beschriebenen Methode miteinander umgesetzt.
Beispiel 2 ~ ~~
N-i(4,6-Dimethyl-pyrimidin-2-yl)-aminocarbonyl]-2-(methoxycarbonyl)-benzosulfonamid-/3—cyclodextrin-Einschlußkomplex
Der entsprechende Benzolsulfonylharnstoff und das /3-Cyclodextrin werden in einem molaren Verhältnis von 1:2 analog zum Beispiel 2 umgesetzt. Das Molekulargewicht des Komplexes beträgt 2634.
Nach der TEA-Methode bestimmt wird der Komplex bei einer Temperatur über 230°C zersetzt; das Zersetzungstemperaturintervall des Benzolsulfonylharnstoffderivates beträgt 170-2300C.
Hersteilung der Ausgangsstoffe
A) 2-(Methoxycarbonyl)-benzol-sulfonamid: J. Org. Chem. 27,1703-1709 /1962/ und EP-PS 46626;
B) 2-Amino-4,6-dirnethyl-pyrimidin: US-PS 2660579;
C) die Zwischenprodukte A und B werden auf die im Beispiel 1 C beschriebene Weise umgesetzt.
Beispiel 3 I^|_[4_Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-amino-^:arbonyl]-2^methoxycarbonyl)-benzolsulfonarnid-^--cyclodextr^n-
Komplex __
Der Komplex wird analog zum Beispiel 1 durch Umsetzung des entsprechenden Benzolsulfonylharnstoffderivates mit/3-Cyclodextrin in einem molaren Verhältnis von 1:2 hergestellt. Das Molekulargewicht des Komplexes beträgt 2651. Nach der TEA-Methode bestimmt findet die Zersetzung des Komplexes bei einer Temperatur über 230°C statt; das Zersetzungstemperaturintervall des Benzolsulfonyihamstoffderivates beträgt 150-2300C.
Herstellung der Ausgangsstoffe
A) 2-(Methoxycarbonyl)-benzolsulfonamid: Beispiel 2A;
B) 6-Methyl-4-methoxy-2-amino-triazin: Beispiel 1 B;
C) Die Zwischenprodukte A und B werden in analoger Weise zum Beispiel 1 C umgesetzt.
Beispiel 4 "" ~ " " " "'
IM_[(4,6-Dimethyl-pyrimidin-2-yl)-aminocarbonyl]-2-chlor-benzolsulfonamid-^-cyclodextrin-Komplex Das entsprechende Benzolsulfonylharnstoffderivat und /3-Cyclodextrin werden in einem molaren Verhältnis von 1:2 auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise umgesetzt. Das Molekulargewicht des Komplexes beträgt 2610,5. Nach der TEA-Methode bestimmt findet die Zersetzung des Komplexes bei einer Temperatur über 280°C statt; das Zersetzungstemperaturintervall des Benzolsulfonylharnstoffderivates beträgt 150-2400C.
Herstellung der Ausgangsstoffe
A) 2-Chlor-benzolsulfonylchlorid: Beispiel 1A;
B) 2-Amino-4,6-dimethyl-pyrimidin: Beispiel 2B;
C) Die Zwischenprodukte A und B werden auf die im Beispiel 1 C beschriebene Weise umgesetzt.
Die den erfindungsgemäßen Einschlußkomplex enthaltenden neuen Mittel können zu den in der Landwirtschaft üblichen Formen formuliert werden. Der Wirkstoff kann z. B. in Form von Lösungen, Emulsionen, Konzentraten, Suspensionen, Dispersionen, Pulvermischungen, Granalien usw. formuliert werden. Die erfindungsgemäßen Mittel sind zur Anwendung als Vor- oder Nachauflaufherbizide geeignet. Unter Berücksichtigung der guten Wasserlöslichkeit der Komplexe haben sich die mit Wasser hergestellten oder vor Anwendung mit Wasser verdünnbaren Mittel als besonders vorteilhaft erwiesen. Die mit Wasser hergestellten Mittel können zweckmäßig die Haftung an den Pflanzen und das Eindringen in die die Pflanzengewebe fördernde oberflächenaktive Zusatzstoffe enthalten.
Die erfindungsgemäßen neuen Mittel können den Einschlußkomplex in einer Menge zwischen 0,1 Gew.-% und 95% enthalten.
Die Mittel enthalten neben dem Wirkstoff übliche feste oder flüssige Träger oder Verdünnungsmittel und gegebenenfalls oberflächenaktive Zusatzstoffe.
Die erfindungsgemäßen Mittel können in Form von Konzentraten mit einem hohen Wirkstoffgehalt oder als aus den Konzentraten durch Verdünnung hergestellte unmittelbar anwendbare Kompositionen vorliegen.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen neuen Mittel können übliche flüssige Verdünnungsmittel (z. B. aliphatische, aromatische oder cyclische Kohlenwasserstoffe und Derivate davon, Mineraiölfraktionen, stark polare Lösungsmittel; Methanol, Äthanol, Propanol, Cyclohexan, Cyclohexanol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Wasser usw.) eingesetzt werden. Die festen Träger können natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein und in Form von Pulvern oder Granalien verwendet werden. Zu diesem Zweck können z. B. Kaolin, Silikate, Talk, Dolomit, Kieselsäure, Holzmehl usw.
Verwendung finden.
Die oberflächenaktiven Zusatzstoffe können ionische oder nicht-ionische Dispergierungs-, Emulgierungs- oder Netzmittel sein,
z. B. Alkylbenzol- oder Alkylnaphthalinsulfonate, sulfatierte Fettalkohole, Ester von Natriumsulfosukcinat, sulfonierte oder sulfatierte Fettsäureester, Poly(oxyethyl)-glykolester, Alkylarylpolyäthoxyalkohole, Kondensationsprodukte von Rizinusöl und
Äthylenoxyd, Sorbitanfettsäureester, Kalcium- und Aminsalze von Fettalkoholsulfaten usw.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen herbiziden und pflanzenwachstumsfördernden Mittel sind die im „Surfactant Science Series" (Marcel Dekker, Inc. New York) beschriebenen oberflächenaktiven Mittel besonders geeignet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den nachstehenden Beispielen zu entnehmen ohne den Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Herstellung der erfindungsgemäßen Mittel Beispiel I Netzbares Pulver
Ein Gemisch von 40 Gew.-Teilen des nach Beispiel 1 hergestellten Wirkstoffes, 55 Gew.-Teilen Kaolin, 2,5 Gew.-Teilen Fettalkoholsulfonat und 2,5 Gew.-Teilen Sulfitlauge wird in einer Vibrationsmühle zerkleinert. Der Wirkstoffgehalt des so erhaltenen netzbaren Pulvers beträgt 40 Gew.-Teile. Dieses Pulver ist im Wasser suspendierbar und ergibt ein Sprühmittel.
Beispiel II Netzbares Pulver
10 Gew.-Teile des nach Beispiel 2 hergestellten Wirkstoffes, 5 Gew.-Teile oxyäthyliertes Anhydrosorbitmonostearat (Tween 60) und 85 Gew.-Teile Kaolin werden zusammengemahlen. Das erhaltene Netzpulver hat einen Wirkstoffgehalt von 10 Gew.-Teilen und kann durch Verdünnung mit Wasser in eine Spritzbrühe überführt werden.
Beispiel III Emulgierbares Konzentrat
95 Gew.-Teile des nach Beispiel 3 hergestellten Wirkstoffes werden mit 5 Gew.-Teilen Tween 60 vermischt. Es wird ein 95 Gew.-Teile Wirkstoff enthaltendes, mit Wasser verdünnbares Konzentrat erhalten.
Beispiel IV Wäßrige Spritzbrühe
7 Gew.-Teile des nach Beispiel 4 hergestellten Wirkstoffes werden in 93 Gew.-Teilen Wasser gelöst. Die erhaltene Lösung ist zur unmittelbaren Anwendung als Spritzbrühe geeignet.
Beispiel V Wäßrige Suspension
45 Gew.-Teile des nach Beispiel 1 hergestellten Wirkstoffes, 0,5 Gew.-Teile Sulfitlauge, 0,5 Gew.-Teile Fettalkoholsulfonat und 54 Gew.-Teile Wasser werden vermischt. Die erhaltene Suspension kann vor der Anwendung mit Wasser verdünnt werden.
Biologische Beispiele Beispiel Vl
Die herbizide und pflanzenwachstumsfördemde Wirkung der erfindungsgemäßen neuen Einschlußkomplexe wurde im Gewächshaus und auf Freilandflächen an verschiedenen Nutzpflanzen und Unkräutern geprüft. Die Behandlung erfolgte unter Anwendung von wäßrigen Lösungen der nach den Beispielen 1-4 hergestellten Wirkstoffe vor und nach Auflaufen. Als Referentverbindung diente das N-[(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-aminicarbonyl]2-chlor-benzolsulfonamid.
Für Gewächshausversuche wurden die Wirkstoffe pro Hektar in 1 000 Liter Wasser dispergiert in einer Konzentration von 300g/ ha verwendet (diese Menge entspricht einer Dosis von 50g Benzolsulfonylharnstoffderivat). Der bekannte Referentwirkstoff wurde in einer Menge von 50g/ha eingesetzt. Die Auswertung erfolgte 8-16 Tage nach der Behandlung.
Die Ergebnisse der Gewächshausversuche sind in der Tabelle I zusammengefaßt.
Unter Freilandverhältnissen wurde die herbizide Wirkung des N-[(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5^-triazin-2-yl)-amino-carbonyl]-2-chlorbehzolsulfonamid-/3-cyclodextrin-Komplex getestet. Die Testverbindung wurde als Vor- und Nachauflaufherbizid (pre- und post-emergent) erprobt und in verschiedenen Konzentrationen mit dem bekannten N-[(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-aminocarbonyl]-2-chlorbenzolsulfonamid verglichen. Der Wirkstoff wurde pro Hektar in 1 000 Liter Wasser dispergiert und in einer Konzentration von 30,60 und 120 g Wirkstoff/ha auf die Pflanzen gebracht (dies entspricht einer Dosis von 5,10 und 20 g/ha — auf das Benzolsulfonylharnstoffderivat bezogen).
Der bekannte Wirkstoff wurde in einer Menge von 20g/ha verwendet.
Die Auswertung erfolgte 10 Tage nach der Behandlung. Die Ergebnisse sind in derTabelle Il angegeben.
Die pflanzenwachstumfördernde Wirkung wurde unter Anwendung des N-[(4— Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-aminocarbonyl]-2-(methoxycarbonyl)-benzolsulfonamid-/3-cyclodextrin-Komplexes getestet. Als Referenzsubstanz wurde ein bekanntes Natrium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Spurenelemente (Eisen, Zink, Mangan, Bor, Kupfer, Molybdän und Kobalt) und chelatbildende Hormone enthaltendes pflanzenwachstumförderndes Mittel (Wuxal) verwendet. Die Behandlung wurde im Gewächshaus durc"h Besprühen von 15-20cm großen Maispflanzen (Zea Mays) durchgeführt. Das Mittel wurde in 1000 Liter Wasser pro Hektar dispergiert und in einer Dosis von 5000,1 000 und 100g Wirkstoff/ha eingesetzt. Die verwendete Wuxal-Dosis betrug 5000g/ha.
Die Auswertung wurde am 17.Tag nach der Behandlung durchgeführt. Das Grüngewicht der behandelten Pflanzen wurde gewogen und mit der unbehandelten Kontrolle verglichen.
Die Ergebnisse sind der Tabelle III zu entnehmen.
Zum Versuch wurden die folgenden Nutzpflanzen und Unkräuter verwendet:
Kulturpflanzen:
Zea Mays (Mais)
Triticum vulgäre (Herbstweizen)
Hordeum distichon (Sommergerste)
Beta vulgaris (Zuckerrübe)
Trifolium pratense (Rotklee)
Unkräuter:
Sinapisalba (Senf)
Panicum capillare (Hirse)
Setaria viridis (Fennich)
Echinochloa crus-galli
Tabelle I Testverbindung (Beispiel Nr.) V N 2. V N 3. V 0 N 0 4. V N 0 Referentstoff N
Pflanze 1. 0 0 0 V
30 50 80 100 0 0 90 0 40
0 0 0 0 0 100 0 100 25 0
Kulturpflanzen 0 0 0 0 0 0 0
Zea mays 5 100 0 100 100 100 5 100 0 100
Triticum vulgäre 0 0 0 45
Hordeumdistichon 100 100 100 100 0 25 100 100 100
Trifolium pratense 20 10 30 100 0 0 30 0 80 0
Unkräuter 0 80 20 100 0 5 85
Sinapisalba 0 45 0 100 20 0 70·
Panicumcapillare 0
Setaria viridis
Echinochloa crus-galli
O = keine Schädigung; 100 = vollständige Vernichtung; V = Vorauflauf/pre-emergent/ N = Nachauflauf /post-emergent/
Tabelle H
Pflanze Verbindung nach 30 0 100 = vollständige Vernichtung; Dose N 0 Beispiel 1 N 10 30 Grüngewicht V N 30 50 Referentstoff 0 N
0 Tabelle IM g/ha g/ha 0 60 g/ha 0 0 g 120 g/ha 0 0 V 0 20 g/ha
V 0 Testverbindung 0 V 0 0 553 0 0 0
0 5 000 30 50 100 562 100 100 45 40
Nutzpflanzen Kontrolle 5000 393 0
Zea mays 100 Wuxal (bekannt) 1000 100 100 100 563 100 100 100 ο
Triticum vulgäre 0 Beispiel 3 100 0 30 100 604 50 0 0 ι oo
Hordeum distichon 20 Beispiel 3 25 20 100 100 100 0
Trifolium pratense 0 Beispiel 3 0 10 100 40 20 20 100
Unkräuter 0
Sinapisalba 15
Panicumcapillare 20
Setaria viridis % (auf Kontrolle
Echinochloa crus-galli bezogen)
O = keine Schädigung, 100
101
71
102
109
Aus den obigen Versuchsergebnissen geht hervor, daß die erfindungsgemäßen neuen Einschlußkomplexe in Gewächshausversuchen als Voraufiaufherbizide (pre-emergent) mindestens so wirksam sind als das bekannte Referenzmittel und als Nachauflaufherbizide (post-emergent) der Referentsubstanz überlegen sind. Die erfindungsgemäßen neuen Komplexe können den bekannten Mitteln gleichgestellt werden.
Beispiel VII
Die pflanzenwachstumfördemde Wirkung dererfirdungsgemäßen fungiziden Mittel ist insbesondere bei kleinen Dosen, ausgeprägt.
Verwendet man die erfindungsgemäßen neuen Komplexe als pflanzenwachstumförderndes Mittel liegt die Wirkstoffmenge ' unter 100g/ha.
Beispiel VIII
Die anzuwendende Menge der erfindungsgemäßen neuen herbiziden Mittel hängt vom Anwendungsziel, dem Charakter der Unkräuter und Nutzpflanzen und den Witterungsverhältnissen ab. Bei pre-emergenter Verwendung (Vorauflauf) beträgt die Wirkstoff menge im allgemeinen 70-300 g/ha, zweckmäßig 100-200 g/ha.
Bei post-emergenter Anwendung (Nachauflauf) liegt die Wirkstoff menge im allgemeinen zwischen 50 und 200g/ha, zweckmäßig bei 70-100 g/ha.
Die erfindungsgemäßen neuen herbiziden Mittel können auch zusammen mit anderen bekannten pestiziden Mitteln — insbesondere mit herbiziden Mitteln — eingesetzt werden.
Beispiel IX
Bei Kleinparzellversuchen unter Freilandverhältnissen wurde gefunden, daß der erfindungsgemäß hergestellte Komplex unter den im Beispiel 3 beschriebenen Freilandbedingungen im 6. Monat eine phytotoxische Wirkung von nur 5% ausübt. Dagegen beträgt die Phytotoxizität von Chlorsulfuron gegenüber Sinapsis alba (weißer Senf) 65%.
Es ist bekannt, daß Chlorsulfuron — N-te-iS-Methyl-^methoxy-i^^triazin^-yD-aminocarbonylM-chldrbenzolsulfonamid in einer Dosis von 20g/ha persistent ist. Es ist deshalb in der Landwirtschaft notwendig, nach Herbstweizen wieder Herbstweizen zu säen. Dagegen verliert der erfindungsgemäße Komplex mit der Vegetation des Herbstweizens die Wirkung infolge des schnelleren Abbaus und/oder der erhöhten Hydrophilität und wegen der schnelleren Auslösung aus der Ackerkrume, und nach dem Herbstweizen können im Herbst beliebige ein- und zweikeimblättrige Pflanzen gesät werden. Die erhaltenen Ergebnisse sind in derTabelle IV zusammengefaßt.
Tabelle IV
Herbizide Dosis Vernichtung von Sinapsis alba, %
Behandlung g/ha 3 Monate 6 Monate 9 Monate
nach der Behandlung
0 30
Kontrolle 0 0
Chlorsulfuron 20 100 65
Cyclodextrin-
chlorsulfuron 20 100 5
Komplex
CH2OH
CH2OH .
CH2OH
CH7OH
CHoOH
CH2OH
(D
SO,— NH-CO—NH

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    1. Herbizides bzw. pflanzenwachstumregulierendes oder fungizides Mittel, gekennzeichnet dadurch, daß es neben üblichen Füll- und/oder Hilfsstoffen den Einschlußkomplex eines Benzolsulfonylharnstoffderivates der allgemeinen Formel Il mit einem a—Cyclodextrin der Formel I als Wirkstoff enthält, worin
    X Halogen oder eine -COOR Gruppe bedeutet, in welcher R eine aliphatische Gruppe ist; Y und Z unabhängig voneinander Wasserstoff, C1^1 Alkyl oder C1^ Alkoxy bedeuten; A eine -CH2-Gruppe oder ein Stickstoffatom darstellt.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß es den Wirkstoff in einer Menge von 0,1-95 Gew.-% enthält.
  3. 3. Fungizides Mittel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß es den Einschlußkomplex von N-[(4-Methoxy-6-methyM,3,5-tnazin-2-yl)-amino-carbonyl]-2-chlor-benzolsulfonamid und ^-Cyclodextrin enthält.
  4. 4. Pflanzenwachstumförderndes Mittel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß es den Einschlußkomplex des N-ti^Methoxy-e-methyl-I^.B-triazin^-yD-aminocarbonyn^-lmethoxycarbonyD-benzoisulfonamidsmita-Cyclodextrin enthält.
  5. 5. Verfahren zur Vernichtung von Unkräutern oder zur Förderung des Wachstums von Nutzpflanzen, gekennzeichnet dadurch, daß man die Unkräuter oder den Boden mit einer wirksamen Menge eines Mittels nach Anspruch 1 behandelt.
    Hierzu 1 Seite Formeln
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD85277159A 1984-06-08 1985-06-07 Herbizides bzw. pflanenwachstumsregulierendes oder fungizides mittel DD234357A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU842216A HU193933B (en) 1984-06-08 1984-06-08 Herbicide or plant growth stimulating agent comprising beta-cyclodextrin complex of benzolsulphonylurea derivative and process for preparing the active substances

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD234357A5 true DD234357A5 (de) 1986-04-02

Family

ID=10958341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD85277159A DD234357A5 (de) 1984-06-08 1985-06-07 Herbizides bzw. pflanenwachstumsregulierendes oder fungizides mittel

Country Status (25)

Country Link
US (1) US4672112A (de)
JP (1) JPS6156170A (de)
AT (1) AT391587B (de)
AU (1) AU573007B2 (de)
BE (1) BE902613A (de)
BR (1) BR8502710A (de)
CA (1) CA1263648A (de)
CS (1) CS250690B2 (de)
DD (1) DD234357A5 (de)
DE (1) DE3520725A1 (de)
DK (1) DK257985A (de)
ES (1) ES8604009A1 (de)
FR (1) FR2568877B1 (de)
GR (1) GR851379B (de)
HU (1) HU193933B (de)
IL (1) IL75391A0 (de)
IT (1) IT1206736B (de)
NL (1) NL8501638A (de)
NZ (1) NZ212337A (de)
PL (1) PL253824A1 (de)
PT (1) PT80605B (de)
RO (1) RO92012B (de)
SE (1) SE8502776L (de)
SU (1) SU1516002A3 (de)
ZA (1) ZA854234B (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GR1000748B (el) * 1989-08-07 1992-12-30 Basf Ag Αποφυλλωτικο μεσο για τη βαμβακια.
FR2705963B1 (fr) * 1993-06-03 1995-07-13 Commissariat Energie Atomique Dérivés sulfonés de cyclomalto-oligosaccharides, leur procédé de préparation et support de substances actives contenant ces dérivés.
EP1767090B1 (de) * 2004-07-13 2015-08-12 Nippon Soda Co., Ltd. Clathratverbindung, verfahren zur überprüfung der konzentration einer wässrigen lösung eines agrarchemikalienwirkstoffs, sowie herstellung von agrarchemikalien
UA95310C2 (ru) * 2006-10-20 2011-07-25 Айкос Корпорейшен Композиция, содержащая ингибитор chk1 и циклодекстрин, для лечения рака
RU2013133873A (ru) 2010-12-21 2015-01-27 БАЙЕР КРОПСАЙЕНС ЭлПи ШЕРОХОВАТЫЕ МУТАНТЫ Bacillus И СПОСОБЫ ИХ ПРИМЕНЕНИЯ ДЛЯ УСКОРЕНИЯ РОСТА РАСТЕНИЙ, УЛУЧШЕНИЯ ЗДОРОВЬЯ РАСТЕНИЙ И БОРЬБЫ С БОЛЕЗНЯМИ И ВРЕДИТЕЛЯМИ
JP5935976B2 (ja) * 2011-01-26 2016-06-15 日産化学工業株式会社 安定化される農薬固型製剤
BR112014005654A2 (pt) 2011-09-12 2017-03-28 Bayer Cropscience Lp métodos para melhorar a saúde e promover o crescimento de uma planta e/ou de melhorar o amadurecimento da fruta
KR102569539B1 (ko) * 2016-11-07 2023-08-24 주식회사 에이치엘클레무브 차량용 물체감지시스템 및 차량용 물체감지방법

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1082189A (en) * 1976-04-07 1980-07-22 George Levitt Herbicidal sulfonamides
US4169719A (en) * 1976-04-07 1979-10-02 E. I. Du Pont De Nemours And Co. Herbicidal sulfonamides
HU184066B (en) * 1979-12-28 1984-06-28 Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet Plant growth regulating substance and process for preparing such compound
JPS57142962A (en) * 1981-02-28 1982-09-03 Santen Pharmaceut Co Ltd Cyclodextrin clathrate compound of sulfur-containing compound
HU183430B (en) * 1981-05-12 1984-05-28 Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet Process for producing cyclodextrine inclusion complexes of n-bracket-1-phenylethyl-bracket closed-3,3-diphenylpropylamine or n-bracket-1-phenylethyl-bracket closed-3,3-diphenylpropylamine-hydrochloride
BR8303322A (pt) * 1982-06-25 1984-02-07 Du Pont Composto;composicao adequada e processo para controlar o crescimento de vegetacao indesejada
US4543120A (en) * 1982-08-12 1985-09-24 E. I. Du Pont De Nemours And Company Alkyl sulfonyl sulfonamides
US4780125A (en) * 1982-09-01 1988-10-25 Ciba-Geigy Corporation N-phenylsulfonyl-N'-triazinylureas
HU190818B (en) * 1982-11-09 1986-11-28 Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszeti Termekek Gyara Rt,Hu Process for producing complexes of piperonyl-butoxide-cyclodextrin

Also Published As

Publication number Publication date
SE8502776L (sv) 1985-12-09
DK257985A (da) 1985-12-09
GR851379B (de) 1985-11-25
FR2568877B1 (fr) 1988-09-16
DK257985D0 (da) 1985-06-07
RO92012B (ro) 1987-07-31
NZ212337A (en) 1988-10-28
PT80605A (en) 1985-07-01
RO92012A (ro) 1987-07-30
IL75391A0 (en) 1985-10-31
BE902613A (fr) 1985-09-30
AU4342185A (en) 1985-12-12
FR2568877A1 (fr) 1986-02-14
NL8501638A (nl) 1986-01-02
DE3520725A1 (de) 1985-12-12
ES8604009A1 (es) 1986-01-16
PL253824A1 (en) 1986-09-23
JPS6156170A (ja) 1986-03-20
SU1516002A3 (ru) 1989-10-15
SE8502776D0 (sv) 1985-06-05
CA1263648A (en) 1989-12-05
ZA854234B (en) 1986-01-29
HU193933B (en) 1987-12-28
IT8521067A0 (it) 1985-06-07
US4672112A (en) 1987-06-09
ATA169985A (de) 1990-05-15
AU573007B2 (en) 1988-05-26
PT80605B (en) 1987-01-15
IT1206736B (it) 1989-05-03
ES544005A0 (es) 1986-01-16
CS250690B2 (en) 1987-05-14
DE3520725C2 (de) 1988-06-16
BR8502710A (pt) 1986-02-12
AT391587B (de) 1990-10-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69028461T2 (de) Triazin-derivate und unkrautvertilgungsmittel daraus
DE1620004C3 (de) N-0-Phenyl-2-nitropropyi)-Piperazien, dessen Metallsalze und solche Verbindungen enthaltendes Schädlingsbekämpfungsmittel
DE1695270B2 (de) Mittel zur bekaempfung von pilzen bei pflanzen
AT391587B (de) Herbizides mittel
DE2749974A1 (de) Tetrahydrofuranderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als herbizide
DE2737298C2 (de) Verwendung von 4(1H)-Oxo-3-chinolincarbonsäure-Derivaten bei der Bekämpfung pflanzenpathogener Bakterien
EP0008624B1 (de) Ester von O-(Pyridyloxy-phenyl)-milchsäuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Herbizide und Pflanzenwachstumsregulatoren
AT334134B (de) Bekampfung von pilzschadlingen
EP0068260B1 (de) Substituierte Phenoxypropionate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Herbizide
DE3218176A1 (de) Jodpropargylammoniumsalze, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als schaedlingsbekaempfungsmittel
DD233064A5 (de) Herbizide mittel
EP0094539A1 (de) Halogenpropargylformamide
DE2244745C3 (de) Thiocarbaminsäureester, ihre Herstellung und diese Ester enthaltende pestizide Mittel
DE2457599A1 (de) Pyran-derivate und ihre verwendung als herbicide
DE1542896A1 (de) Selektives Herbizid
DD236868A5 (de) Mittel zum protahieren der wirkungsdauer und zur erhoehung der selektivitaet von herbiziden zusammensetzungen
DE2061051A1 (de) Thiocarbamidsaeureester und deren Verwendung als Pestizid
DE2512940C2 (de) N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DD251277A5 (de) Fungizides mittel
DE2000347C (de) N Polychlorvinylsulfenylharnstoffe und deren Verwendung
DD296597A5 (de) Substituierte pyrimidnyloxy(thio)-und triazinyloxy(thio)acry;saaeurderivate enthaltende mittel mit herbizider, fungizider und pflanzenwachstumsregulierender wirkung
DE2541388A1 (de) 2-rhodanmethylmercapto-1,3,4-oxdiazole und -1,3,4-thiadiazole, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als fungizide
DE1670275C (de) Salze von Benzo 2,1,3 thiadia zinon (4) 2 2 dioxyden und diese enthaltende wachstumsreguherende Mittel mit gleichzeitiger herbizider Wirkung
DE2110228A1 (en) Herbicidal s-benzyl thiocarbamates
EP0043488A1 (de) Tetrachlorphthalamidsäure-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre bakterizide Verwendung