DD234408A1 - Unterflanschkatztraeger - Google Patents

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DD234408A1
DD234408A1 DD27299185A DD27299185A DD234408A1 DD 234408 A1 DD234408 A1 DD 234408A1 DD 27299185 A DD27299185 A DD 27299185A DD 27299185 A DD27299185 A DD 27299185A DD 234408 A1 DD234408 A1 DD 234408A1
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DD
German Democratic Republic
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flange
weld
verstaerkungslamelle
unterflanschkatztraeger
executed
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Application number
DD27299185A
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English (en)
Inventor
Werner Warkenthin
Original Assignee
Verlade Und Transportan Lagen
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Unterflanschkatztraeger mit einer unter dem befahrenen Flansch angeordneten Verstaerkungslamelle. Das Ziel besteht darin, eine hoehere Tragfaehigkeit der verstaerkten Flansche bei nahezu gleichem Materialeinsatz zu erreichen. Es liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verstaerkungslamelle so mit dem Unterflanschkatztraeger zu verbinden, dass neben der Drucksteifigkeit der als Druckkoppelglied wirkenden Verstaerkungslamelle auch deren Plattenbiegesteifigkeit vollstaendig zum Tragen kommt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest, indem die Verstaerkungslamelle mit einer unterflanschtraegerabhaengigen Breite und einer belastungsspezifischen Dicke sowohl an den beiden Aussenkanten als auch im Bereich des verlaengerten Traegersteges mit dem Unterflansch des Katztraegers durch Laengsschweissnaehte verbunden wird. Die mittlere Verbindung kann dabei als Rollenschweissnaht oder als Punktschweissnaht ausgefuehrt werden. Bei einer Teilung der Verstaerkungslamellen in Laengsrichtung ihrer vertikalen Mittellinie in zwei Haelften kann die mittlere Verbindung als Dreiblechschweissnaht ausgefuehrt sein.

Description

Anwendungegebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Unterflanschkatzträger mit einer unter dem befahrenen Flansch angeordneten Verstärkungslamelle. Sie wird dort angewendet, wo infolge erhöhter Katzraddruckkräfte zur Aufnahme der auftretenden Flanschbiegespannungen eine zusätzliche Verstärkung erfoderlich ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, als Verstärkungsetement eine Lamelle mit zwei Längsnähten entlang der Lamellenaußenkanten aufzuschweißen. Diese Lösung gestattet, bis zu Lamellendicken in Größe der Flanschdicke Standard-Unterflanschkatzen zu verwenden, hat aber den Nachteil, daß wegen der fehlenden Verbindung zwischen dieser Verstärkungslamelle und der Trägerstegwand die Verstärkungslamelle bei Belastung des Flansches durch die Katzraddruckkräfte im wesentlichen nur als Druckkoppelglied wirkt, ihre Plattenbiegesteifigkeit jedoch kaum zum Tragen kommt, so daß Lamellendicken größer als etwa die halbe Flanschdicke nur noch wenig Zuwachs an Tragfähigkeit des verstärkten Flansches bringen.
Bekannt ist nach DE-PS 854896 auch das Aufbringen von drei Versteifungswänden unter dem zu verstärkenden Flansch dergestalt, daß eine Versteifungswand eine Verlängerung der Trägerstegwand in Kraftrichtung bildet und die beiden anderen Versteifungswände schräg zwischen den Flanschaußenrändern und dieser mittleren Versteifungswand angeordnet sind und zusammen mit dem Flansch einen dreieckigen Hohlquerschnitt bilden. Dabei werden zwar die Katzraddruckkräfte günstig in den Trägersteg geleitet, diese Verstärkungsform hat sich jedoch nicht allgemein durchgesetzt, weil sie mit relativ hohen Fertigungskosten verbunden ist und wegen derzu großen Bauhöhe zwischen Oberkante Flansch und Unterkante der Verstärkung keine kostengünstigen Standard-Unterflanschkatzen verwendet werden können.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, bei nahezu gleichem Materialeinsatz wie bei einer herkömmlich mit zwei Längsnähten aufgeschweißten Verstärkungslamelle eine höhere Tragfähigkeit der verstärkten Flansche von Unterflanschkatzträgern zu erreichen und dabei den kostengünstiges Einsatz von Standard-Unterflanschlaufkatzen zu ermöglichen.
Wesen der Erfindung
DerErfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verstärkungslamelle bei derVerwirklichung einergeringen Bauhöheso mitdem Unterflanschkatzträger zu verbinden, daß neben der Drucksteifigkeit der als Druckkoppelglied wirkenden Verstärkungslamelle auch deren Plattenbiegesteifigkeit vollständig zum Tragan kommt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Verstärkungslamelle mit einer unterflanschträgerabhängigen Breite und einer belastungsspezifischen Dicke sowohl an den beiden Außenkanten als auch im Bereich des verlängerten Trägersteges mit dem Unterflansch des Katzträgers durch Längsschweißnähte verbunden wird. Die mittlere Verbindung kann dabei als Rollenschweißnaht oder als Punktschweißnaht ausgeführt werden. Bei einer Teilung der Verstärkungslamellen in Längsrichtung ihrer vertikalen Mittellinie in zwei Lamellenhälften, die untereinander im Bereich des verlängerten Trägersteges einen definierten Abstand aufweisen, kann die mittlere Verbindung als Dreiblechschweißnaht ausgeführt sein. Durch die dritte Längsschweißnaht können Teile der Katzraddruckkräfte, die über die Außenlängsnähte in die Verstärkungslamelle und in dieser über Plattenbiegung zur Trägerstegebene fließen, unmittelbar in den Trägersteg abgeleitet werden. Dadurch ergeben sich insbesondere bei dicken Verstärkungslamellen wesentlich größere Tragfähigkeitswerte der verstärkten Flansche als in der herkömmlichen Bauform mit nur zwei Längsnähten. Außerdem ergeben sich durch die infolge dieser dritten Längsnaht vergrößerte Schrumpfwirkung am Unterflansch noch günstigere, den Katzraddruckkräften entgegengesetzt gerichtete Vorverformungen des Unterflanschkatzträgers, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn der Unterflanschkatzträger zum Abfangen horizontaler Kräfte am Oberflansch durch angeschweißte L- oder aufgeschweißte U-Profile verstärkt und durch die Schrumpfwirkung der dazu verwendeten Oberflanschlängsnähte in unerwünschte; Weise in Richtung der Katzraddruckkräfte verformt wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel in zwei Varianten erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: den unteren Teil eines Unterflanschkatzträgers im Schnitt mit einer im Querschnitt ungeteilten Verstärkungslamelle, Fig.2: den unteren Teil eines Unterflanschkatzträgers im Schnitt mit einer im Querschnitt geteilten Verstärkungslamelle.
Die erste Variante ist nach Fig. 1 dargestellt. Am unteren Flansch 1 des Trägers ist die Verstärkungslamelle 2 beiderseits durch zwei Längsschweißnähte 3 befestigt. Im Bereich des verlängerten Steges 4 ist zwischen der Verstärkungslamelle 2 und dem unteren Flansch 1 eine ebenfalls in Längsrichtung verlaufende Rollenschweißnaht 5a vorgesehen.
Bei der zweiten Variante ist die Verstärkungslamelle 2 im Bereich des verlängerten Steges 4 geteilt ausgeführt. Die beiden Lamellenhälften sind jeweils an den äußeren Längskanten mitdem unteren Flansch 1 durch die Längsschweißnähte 3 und in der Mitte im Abstand a durch die Dreiblechschweißnaht 5c miteinander verbunden.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Unterflansch katzträger mit unter dem befahrenen Flansch parallel angeordneter Verstärkungslamelle, die mit dem Flansch an den beiden Außenkanten durch je eine Längsschweißnaht verbunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Verstärkungslamelle (2) im Bereich des verlängerten Stegs (4) mit dem befahrenen Flansch (1) durch eine Längsschweißnaht (5) verbunden ist.
  2. 2. Unterflanschkatzträger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Längsschweißnaht (5) als Rollenschweißnaht (5a) oder Punktschweißnaht (5b) ausgeführt ist.
  3. 3. Unterflanschkatzträger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verstärkungslamelle (2) in ihrer vertikalen Mittellinie längsgeteilt ist, die beiden Lamellenhälften (2 a und 2 b) untereinander einen Abstand a aufweisen und die Längsschweißnaht (5) als Dreiblechschweißnaht (5c) ausgeführt ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD27299185A 1985-02-04 1985-02-04 Unterflanschkatztraeger DD234408A1 (de)

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DD234408A1 true DD234408A1 (de) 1986-04-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20213046U1 (de) * 2002-08-20 2004-02-19 Weha - Ludwig Werwein Gmbh Transportabler Portalkran

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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