DD234690A1 - Verfahren zur regenerierung von maschinenbauteilen - Google Patents

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DD234690A1
DD234690A1 DD27328585A DD27328585A DD234690A1 DD 234690 A1 DD234690 A1 DD 234690A1 DD 27328585 A DD27328585 A DD 27328585A DD 27328585 A DD27328585 A DD 27328585A DD 234690 A1 DD234690 A1 DD 234690A1
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DD
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recesses
machine components
regeneration
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DD27328585A
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English (en)
Inventor
Bernd Fritzsche
Horst Klapper
Bruno Pol
Original Assignee
Zwickau Ing Hochschule
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteilen durch Aufspritzen von Metall-, Plast- oder Keramikschichten. Ziel und Aufgabe ist es, ein Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteilen zu schaffen, bei dem durch zusaetzlichen Formschluss und Schrumpfspannung zwischen Traegerkoerper und aufzutragender Schicht eine hochfeste Verbindung entsteht. Geloest wird dies dadurch, dass auf dem Traegerkoerper Ausnehmungen und/oder Vertiefungen in Form von Freistichen, Nuten oder Rillen eingebracht werden und anschliessend der Traegerkoerper mit der aufzutragenden Schicht ueberzogen wird, wobei zu formschluessigen Verbindung die eingebrachten Ausnehmungen und/oder Vertiefungen mit ausgefuellt werden und durch die Schrumpfspannung eine hochfeste Verbindung zwischen Traegerkoerper und Schicht entsteht.

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteilen durch Aufspritzen von Metall-, Plastoder Keramikschichten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist aus der DE-OS 2504032 ein Verfahren zur Herstellung von festhaftenden Verbundstoffen auf Maschinenbauteilen durch Sinterung.
Nachteilig an dieser Lösung ist der hohe erforderliche Druck und Temperatur. Weiterhin hat diese Lösung den Nachteil, daß die aufgetragenen Schichten nichtformschlüssig mit dem Trägerkörper verbunden sind und damit sich diese Schichten bei extremer Belastung vom Trägerkörper lösen können.
Weiterhin bekannt ist aus der DD-PS 95957 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzielung einer metallischen Bindung aufgetragener, adhäsiv gebundener dünner metallischer Schutzschichten, vorzugsweise unter 2 mm Schichtdicke.
Nachteilig an dieser Lösung ist, daß durch die hohe Schmelztemperatur beim Auftragen der Schichten Gefügeänderungen eintreten und es zum Verzug der Maschinenbauteile kommen kann. Darüber hinaus können Plastschichten und Keramikschichten nicht mit diesem Verfahren aufgetragen werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteiien zu schaffen, mit dem es ermöglicht wird, die Haftgrundfestigkeit der aufgetragenen Schichten durch zusätzliche formschiüssige Verbindungen mit dem Trägerkörper, insbesondere bei hochbeanspruchten Verschieißfiächen von Maschinenbauteiien, zu verbessern.
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteilen zu entwickeln, bei dem durch zusätzlichen Formschluß und Schrumpfspannung zwischen Trägerkörper und aufzutragender Schicht eine hochfeste Verbindung entsteht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf dem Trägerkörper Ausnehmungen und/oder Vertiefungen in Form von Freistichen, schwalbenschwanzförmigen Nuten oder Rillen eingebracht werden und anschließend der Trägerkörper mit der aufzutragenden Schicht überzogen wird, wobei zurformschlüssigen Verbindung die eingebrachten Ausnehmungen und/oder Vertiefungen mit ausgefüllt werden und durch die Schrumpfspannung eine hochfeste Verbindung zwischen Trägerkörper und Schicht entsteht. Die Ausnehmungen und/oder Vertiefungen können auch nur auf der Verschleißfläche oder nur auf der verschleißfreien Fläche eingebracht werden.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an einigen Ausführungsbeispielen und den dazugehörigen Zeichnungen erläutert werden.
Es zeigen
Figur 1 - Querschnitt einer rotationssymmetrischen Scheibe mit zwei Verschleißflächen Figur 2 - Querschnitt einer rotationssymmetrischen Trommel mit innenliegender Verschleißfläche Figur 3 - Querschnitt eines rotationssymmetrischen Rings mit einer Verschleißfläche Figur 4- Querschnitt einer ebenen Gleitbahn
Figur 5 - Querschnitt eines rotationssymmetrischen Rings mit zwei Verschleißflächen
1. Ausführungsbeispiel
Der Trägerkörper 1 der Figur 1 wurde am Umfang 3 abgedreht und am unteren Teil der beiden Reibflächen mit einer spezieilen Rille 2 versehen, die im Verlauf der Schichtauftragung durch Metallspritzen ausgefüllt wird. Infolge Ausspritzens beider Seitenflächen und derStirnseite der Scheibe mit einer Metallschicht ergibt sich ein einseitig geschlossener Metallring, der durch Schrumpfung der aufgespritzten Schicht fest auf die Scheibe gepreßt und zusätzlich durch die ausgefüllten Rillen gegen Zentarifugalkräfte gesichert ist. Durch nachträgliche mechanische Bearbeitung der aufgetragenen Schicht, z. B. Drehen oder Schleifen, kann das erforderliche Maß der Scheibe erreicht werden.
2. Ausführungsbeispiel
Die formschlüssige Verbindung der aufgespritzten Schicht an einem rotationssymmetrischen Trägerkörper mit Innenverschleißflächen ist aus Figur 2 ersichtlich. Zur Verbesserung der Haftfestigkeit ist der Trägerkörper mit Rillen versehen. Durch Schrumpfung der aufgetragenen Metallschicht zwischen den Rillen wird eine zusätzliche formschiüssige Verbindung der aufgespritzten Schicht erreicht.
3. Ausführungsbeispiel
Beim dem rotationssymmetrischen Ring mit einer Verschleißfläche gemäß Fig. 3 wird eine zusätzliche formschlüssige Verbindung der aufgespritzten Schicht durch die Hinterschneidung im Trägerkörper an der Außenseite 1 und Innenseite 2 des Ringes erreicht. Wird ein gleicher Innen- bzw. Außendurchmesser an der Innen- bzw. Außenfläche des Ringes gefordert, so kann durch zusätzliche mechanische Bearbeitung des Trägerkörper das entsprechende Maß vor dem Spritzen der Metallschicht vorbereitet und nach dem Aufspritzen der Schicht bis auf das geforderte Maß abgedreht werden.
4. Ausführungsbeispiel
Fig. 4 zeigt eine mögliche formschlüssige Verbindung der aufgespritzten Metallschicht an einer ebenen Gleitbahn. Durch Hinterschneidung des Trägerkörpers unterhalb und parallel zur Gleitbahn ist eine Verbesserung der Haftfestigkeit der aufgespritzten Metallschicht erreichbar.
5. Ausführungsbeispiel
Eine formschlüssige Verbindung der aufgespritzten Schicht an einem rotationssymmetrischen Ring mit zwei Verschleißflächen ist in Fig. 5 dargestellt. Durch mechanische Bearbeitung und Vorbereitung des Trägerkörpers für eine geschlossene Schicht wird durch die Beschichtung mittels Metallspritzen der Seitenflächen sowie der Außen- und Innenflächen eine Ummantelung erzeugt, die durch ausgefüllte Querrillen und Schrumpfspannung eine sehr gute Haftfestigkeit am Trägerkörper ermöglicht.

Claims (3)

  1. Patentanspruch:
    1. Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteiien mittels Aufspritzen von Schichten unter Ausnutzung des Formschlusses und der Schrumpfspannung zwischen Trägerkörper und aufzutragender Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Trägerkörper Ausnehmungen und/oder Vertiefungen in Form von Freistichen, schwalbenschwanzförmigen Nuten oder Rillen eingebracht werden und anschließend der Trägerkörper mit der aufzutragenden Schicht überzogen wird, wobei zur formschlüssigen Verbindung die eingebrachten Ausnehmungen und/oder Vertiefungen mit ausgefüllt werden.
  2. 2. Verfahren zur Regenerierung von Maschinenbauteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur auf der Verschleißfläche die Ausnehmungen und/oder Vertiefungen eingebracht werden.
  3. 3. Verfahren zur Regenerierung von IVIaschinenbauteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ausnehmungen und/oder die Vertiefung nur auf der verschleißfreien Fläche eingebracht werden.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD27328585A 1985-02-15 1985-02-15 Verfahren zur regenerierung von maschinenbauteilen DD234690A1 (de)

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DD234690A1 true DD234690A1 (de) 1986-04-09

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3715324A1 (de) * 1987-05-08 1988-11-17 Castolin Sa Verfahren und hilfsmittel zum ausbessern von fehlstellen an metallischen koerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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