DD234784A5 - Vorrichtung und verfahren zur herstellung von teigstreifen - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zur herstellung von teigstreifen Download PDFInfo
- Publication number
- DD234784A5 DD234784A5 DD85275005A DD27500585A DD234784A5 DD 234784 A5 DD234784 A5 DD 234784A5 DD 85275005 A DD85275005 A DD 85275005A DD 27500585 A DD27500585 A DD 27500585A DD 234784 A5 DD234784 A5 DD 234784A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- dough
- conveyor
- feed conveyor
- speed
- weight
- Prior art date
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims abstract description 6
- 239000000843 powder Substances 0.000 title 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 8
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 claims abstract 4
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims abstract 2
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 23
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 11
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 7
- 235000008429 bread Nutrition 0.000 claims description 6
- 238000013019 agitation Methods 0.000 claims 1
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 claims 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 abstract description 8
- 230000008569 process Effects 0.000 abstract description 4
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 abstract 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 abstract 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 241000251468 Actinopterygii Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 235000012149 noodles Nutrition 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 238000011002 quantification Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 239000011345 viscous material Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
- Control Of Conveyors (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
- Fish Paste Products (AREA)
- Details Of Flowmeters (AREA)
Abstract
Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, eine kostenguenstig und sicher arbeitende Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Herstellen von Teigstreifen zur Verfuegung zu stellen, wobei ein Ruehren oder die Extrusion des Teiges vermieden wird, besteht die Aufgabe darin, eine Vorrichtung zum Herstellen von Teigstreifen waehrend der Foerderung mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchlaufrate sowie ein dazugehoeriges Verfahren zu schaffen, wobei die Gelstruktur des Teiges erhalten bleibt. Erfindungsgemaess wird die Geschwindigkeit eines Zufuehrungsfoerderers geregelt, wenn der Teig von diesem auf einen Foerderer mit konstanter Geschwindigkeit ueberfuehrt wird. Der Teig wird gewogen und die Bewegung des Zufuehrungsfoerderers wird mit einer Geschwindigkeit geregelt, die umgekehrt proportional zu den Messwerten der Waegung sind, und der ueberfuehrte Teig wird durch einen zusammenwirkenden Betrieb von zwei Foerderern mit konstanter Geschwindigkeit, Fuehrungselementen und eines Rollenmechanismus zum Bestimmen der Abmessungen des Teigstreifens definiert. Fig. 1
Description
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Zuführungsförderer zum kontinuierlichen Zuführen des Teiges und eine Wiegeeinrichtung für den Teig vorgesehen ist, die zwischen den gegenüberliegenden Enden der Förderteile des Zuführungsförderers angeordnet ist, um kontinuierlich das Gewicht jedes Teigteils zu messen, das über die Wiegeeinrichtung geführt wird; daß ein Preßmittel vorgesehen ist, das in einer Position oberhalb und in der Nähe des rückwärtigen Endes des Zuführungsförderers angeordnet ist, wobei das Preßmittel so ausgeführt ist, daß es sich mit im wesentlichen der gleichen linearen Geschwindigkeit um seine eigene Achse dreht, wie die Geschwindigkeit des Zuführungsförderers ist; daß ein erster Förderer vorgesehen ist, der in Reihe und angrenzend an den Zuführungsförderer angeordnet ist; daß ein zweiter Förderer, der in Reihe und angrenzend an den ersten Förderer angeordnet ist, wobei der zweite Förderer mit einer größeren Geschwindigkeit betrieben wird, als der erste Förderer; daß eine Rollenanordnung, die oberhalb des ersten und des zweiten Förderers angeordnet ist, eine Vielzahl von Rollen enthält, die um ihre Achsen drehbar und gleichförmig in der gleichen Richtung entlang der endlosen Rollenbahn bewegbar sind, die der Richtung der Bewegung der Teigteile entspricht, wobei die Peripherien der sich bewegenden Rollen eine geschlossene Schleife bilden und die Schleife einen unteren geraden Teil aufweist, welcher in einem Abstand über dem ersten und zweiten Förderer angeordnet ist; daß zwei Führungselemente eines auf jeder Seite des Durchganges des Teigstreifens angeordnet sind zwischen dem geraden Teil der endlosen Rollenanordnung und dem Förderer, um die Breite des Teigs zu definieren; daß eine Regelvorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit, zumindest des rückwärtigen Endteils des Zuführungsförderers auf eine Geschwindigkeit vorgesehen ist, die umgekehrt proportional zum Gewicht des Teigteils ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung enthält der Zuführungsförderer einen ersten Zuführungsförderer und einen zweiten Zuführungsförderer, der in Reihe mit dem genannten ersten Zuführungsförderer angeordnet ist und daß eine Wiegeeinrichtung zwischen den zwei Zuführungsförderern vorgesehen ist.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung enthält der Zuführungsförderer mehrere Bandförderer.
Entsprechend einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Züführungsförderer als Rollenförderer ausgebildet, welcher eine Vielzahl von Rollen aufweist, wobei eine der Rollen des Rollenförderers durch eine Wiegeeinrichtung ersetzt ist, die eine Rolle aufweist, die mit dem Teig in Berührung steht, um das Gewicht des Teigs aufzunehmen.
Weiterhin besteht die Erfindung darin, daß das Preßmittel ein drehbares Element ist, das lineare Fortsätze an seiner Oberfläche aufweist. Die weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, das Preßmittel als ein drehbares Element auszubilden, welches wendeiförmige Fortsätze an seiner Oberfläche aufweist.
Im Sinne der Erfindung ist es weiterhin, daß die Führungselemente mit ihren in Durchlaufrichtung oberen Enden am Rahmen der Vorrichtung in Lagern befestigt sind und derart wirken, daß sie zueinander bewegbar sind, so daß die freien Enden der Führungselemente die Breite des Teigs definieren.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird darüber hinaus ein Verfahren zum Herstellen von Teigstreifen mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchiaufmenge geschaffen, wobei ein Bezugswert für das Gewicht der zu fördernden Teigmenge pro Zeiteinheit gebildet wird, die Teigteile kontinuierlich gemessen werden, die in einer Zeiteinheit gebildet werden und die Bezugswerte für das Gewicht des Teigs mit den sich ergebenden Meßwerten verglichen werden und die Geschwindigkeit eines Zuführungsförderers verändert wird, wobei sich die Geschwindigkeit umgekehrt proportional zum Teig verhält und daß der Teig auf einen ersten Förderer mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird und daß dabei die Längen und die Gewichte jedes Teigteils gleichgemacht wird; daß der Teig auf eine vorgegebene Breite eingeschränkt wird, während die Dicke reguliert wird, um dadurch einen Teigstreifen mit vorgegebenen Abmessungen zu erhalten.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2: ein Blockdiagramm einer Regeleinheit für eine Ausführungsform der Erfindung; Fig. 3: die Draufsicht auf die Vorrichtung, mit einem drehbaren Element, welches lineare Fortsätze aufweist; Fig. 4: die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3, mit einem drehbaren Element, welches wendeiförmige Fortsätze aufweist; Fig. 5: zeigt den Zustand des Teigs, der auf einen Förderer mit konstanter Geschwindigkeit überführt wird; wobei die Teigbreite reduziert wird;
Fig. 6: die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 7: die Seitenansicht, die teilweise eine dritte Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Wie es in Fig. 1 dargestellt wird, besitzt die Vorrichtung einen Zuführungsförderer 15; einen ersten Förderer 16 mit konstanter Geschwindigkeit und einen zweiten Förderer 18.mit konstanter Geschwindigkeit. Die drei Förderer ergeben mit ihren drei Förderbändern 15a; 16a; 18a eine Förderebene. Eine Wiegevorrichtung 13 ist unterhalb der unteren Oberfläche des Förderbandes 15a des Zuführungsförderers 15 angeordnet und der Teil der Wiegevorrichtung 13, der mit dem Förderband 15a in Berührung kommt, bildet einen Wiegetisch 13a mit einer Länge A. Ein Lastsensor 9 mißt das Gewicht X eines Teigteiis, das über den Wiegetisch 13a geführt wird und die gemessenen Werte werden einem Mikrocomputer 41 in einer Regelvorrichtung zugeführt, die später beschrieben wird.
Ein Motor 5 treibt über eine Antriebsrolle 23 den Zuführungsförderer 15 an. Synchron zur Antriebsrolle 23 dreht sich ein Drehzahlumsetzer 7, um Impulse zu erzeugen, die einen Meßwert für die Länge der Bewegung des Förderbandes 15a bilden. Der Förderer 16, der angrenzend an den Endteil des Zuführungsförderers 15 angeordnet ist, wird mit einer konstanten . Geschwindigkeit angetrieben und nimmt den Teig 3 auf, der ihm vom Zuführungsförderer 15 zugeführt wird. An einer vorher festgelegten Position oberhalb und in der Nähe des Endes des Zuführungsförderers 15 ist ein Preßmittel in Form einer Rolle 25 vorgesehen. Die Rolle 25 weist vier Fortsätze 25a auf und dreht sich mit im wesentlichen mit der gleichen linearen Geschwindigkeit um ihre eigene Achse wie die Geschwindigkeit des Förderbandes 15a ist. Die Fortsätze 25a bewirken Einkerbungen 3a auf der Oberfläche des Teigs 3. Wie später noch ausgeführt wird, kann die Rolle 25 auch ohne Fortsätze 25a ausgeführt sein. Der zweite Förderer 18 mit konstanter Geschwindigkeit ist in Reihe mit und angrenzend an das rückwärtige Ende des ersten Förderers 16 mit konstanter Geschwindigkeit angeordnet und fördert den Teig 3 vom Förderer 16 mit einer konstanten Geschwindigkeit, die größer ist als die des Förderers 16 und führt den Teig einer nachfolgenden Station zu.
Oberhalb der ersten und zweiten Förderer 16; 18 ist eine Rollenanordnung 24 vorgesehen, welche eine Vielzahl von Rollen 26 enthält und die so aufgebaut ist, daß sich diese gleichförmig entlang einer endlosen Rollenbahn bewegen. Die Peripherien der sich bewegenden Rollen 26 bilden eine geschlossene Schleife, die einen unteren geraden Teil aufweist. Der gerade Teil ist in einem Abstand mit einer vorher festgelegten Höhe H sowohl über dem ersten Förderer 16 als auch dem zweiten Förderer 18 angeordnet.
Die Höhe H kann im Bereich des zweiten Förderers 18 geringer sein als im Bereich des ersten Förderers 16, da die höhere Geschwindigkeit, mit der der zweite Förderer 18 betrieben wird, diese Höhenverminderung kompensieren kann. Jede Rolle 26 kann sich um ihre Achse drehen und bewegt sich in die gleiche Richtung, die durch einen Pfeil 26a in Fig. 1 angezeigt ist. Die Geschwindigkeit der Bewegung der Rollen 26 entlang der endlosen Rollenbahnen ist wesentlich höher als die des zweiten Förderers 18, so daß die Rollen beginnen sich in der Pfeiirichtung 26a nach Fig. 1 um ihre Achsen dann zu drehen, wenn sie mit dem Teig 3 auf den Förderer 16 in Berührung kommen, da die Rollen 26 um ihre Achsen frei drehbar sind. Die Richtung der Rotation kann durch geeignete Mittel mechanisch fixiert werden. Gemäß Fig. 3 sind zwei Führungselemente 20; 22 auf dem Rahmen der Vorrichtung angeordnet. Diese sind zwischen dem unteren geraden Teil der Rollenanordnung 24 und dem ersten Förderer 16 vorgesehen, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist. Jedes Führungselement 20; 22 kann eine Platte sein und ist schwenkbar im Lager 20a; 22a befestigt. Die Führungselemente 20; 22 sind um die Lager 20a; 22a in Durchlaufrichtung bewegbar in Richtung zueinander und weg voneinander. Dadurch kann eine vorher festgelegte Distanz zwischen den freien, in Durchlaufrichtung abwärts liegenden Enden der Führungselemente 20; 22 eingestellt werden. Es liegt also innerhalb des Bereiches der Erfindung, die Führungselemente 20; 22 an einer bestimmten Position anzuordnen, um die Breite W des Teigstreifens 3 zu bestimmen.
Wie in Fig. 2 dargestellt, enthält die Regeleinheit nach der vorliegenden Erfindung den Mikrocomputer 41 als grundlegenden Bestandteil. Die von dem Lastsensor 9 gemessenen Werte und die Impulse von dem Drehzahlumsetzer 7 werden dem Mikrocomputer 41 zugeführt. Eine Spannungsquelle 45 führt dem Lastsensor 9 eine Spannung zu, von dem das Gewicht des Teiges 3 abgetastet und in eine Spannung umgewandelt wird, die dem gemessenen Gewicht proportional ist. Ein Sensor-Verstärker 49 verstärkt diese Sensorspannung. Ein Tiefpaßfilter 51 erlaubt lediglich den Durchgang von Frequenzen der Sensorspannung, die unter 10 Hz liegen. Da die Sensorspannung Rauschsignale durch die Vibration des Förderbandes und dgl. aufweist, ist der Tiefpaßfilter 51 so gestaltet, daß die Frequenzen, die höher als 10 Hz sind, weggeschnitten werden, um das SIN-Verhältnis zu verbessern. Die rauschfreie Sensorspannung wird zu einer Steuerschaltung des Mikrocomputers 41 übertragen, was über einen Gleichrichter 54 geschieht. Dieser Gleichrichter 54 sichert, daß der Wechselstrom vom Tiefpaßfilter 51 in einen Gleichstrom umgewandelt wird. Es ist häufig der Fall, daß der Lastsensor 9 ziemlich große Signale erzeugt, die durch zusätzliche Objekte auf dem Förderband hervorgerufen werden, auch dann, wenn es keinen Teig trägt und in einem derartigen Augenblick muß die Spannungsindikation auf Null gestellt werden. Um dieses zu erreichen, wird der Ausgang des Tiefpaßfilters 51 auf einen Steuerkreis des Mikrocomputers 41 übertragen, in welchem ein Signal erzeugt wird, das die Ausgangsspannung vom Sensorverstärker 49 auf Null setzt. Ein Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer 53 stellt sicher, daß der Gleichstrom vom Mikrocomputer 41 in einen Wechselstrom umgewandelt wird. Ein Eingabeschalter 47 für das Gewicht des Teiges 3 wirkt als Mittel zum Bestimmen der Produktionsmenge pro Zeiteinheit. Ein Zeitkreis des Mikrocomputers 41 empfängt Impulse von dem Drehzahlumsetzer 7, welcher der Länge der Bewegung des Förderbandes 15a entsprechen. Der Mikrocomputer 41 rechnet in Abhängigkeit von den Eingangswerten derart, daß er den Motor 5 steuert und als Folge dessen, die Antriebsrolle 23 des Zuführungsförderers 15, durch einen Inverter 43.
Wenn das Gewicht einer Längeneinheit bzw. der Länge A des Teiges 3 zu groß ist, wird der Motor 5 mit einer geringeren Geschwindigkeit Va betrieben. Wenn das Gewicht einer Länge A des Teiges 3 zu gering ist, wird der Motor 5 mit einer höheren Geschwindigkeit Vb betrieben.
Die Rolle 25 oberhalb und in der Nähe des rückwärtigen Endes des Zuführungsförderers 15 erzeugt Vertiefungen 39 in dem Teig 3, so daß sich der Teig 3 immer mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen kann, wie der Zuführungsförderer 15. Die Rollen 26 der Rollenanordnung 24 halten ebenfalls den Teig 3. Insbesondere die Rolle der Rollenanordnung 26, welche als erste mit dem Teig 3 auf dem ersten Förderer 16 in Berührung kommt/definiert einen Zwischenraum zwischen ihr und der Rolle 25 zum Auseinanderziehen oder Zusammendrücken des Teigs 3 zwischen ihnen in Abhängigkeit von der Messung, die durch die Wiegevorrichtung 13 ausgeführt wurde. Der Teig 3 wird durch den ersten Förderer 16 mit einer konstanten Geschwindigkeit gefördert. Der Teig 3 vom Zuführungsförderer 15 wird im Zusammenwirken mit der Rolle 25 und dem Förderband 15a mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zugeführt, geregelt durch die Regelvorrichtung, wobei der Teig 3 zwischen den Rollen 26 und der Rolle 25 auseinandergezogen oder zusammengedrückt wird. Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Es wird eine Herstellungsmenge für den Brotteig 3 pro Zeiteinheit mit Hilfe des Eingabeschalters 47 für das Teiggewicht in den Mikrocomputer 41 eingegeben, um ein Bezugs-Fördergewicht für den Teig 3 festzulegen. Der Teig 3, der vorher in die Form einer langen Rolle gebracht wurde, wird durch die Bedienungsperson auf den Zuführungsförderer 15 aufgebracht und die Wiegevorrichtung 13 mißt das Gewicht der Länge A des Teiges 3, der auf dem Zuführungsförderer 15 befördert wird. Das bedeutet, daß der Drehzahlumsetzer 7 jederzeit anzeigt, daß der Teig 3 um eine Entfernung gefördert wurde, die gleich oder kleiner ist, als die Länge A. Der Mikrocomputer 41 gibt ein Meßkommando an die Wiegeeinrichtung 13 und als Reaktion auf das genannte Kommando gibt der Lastsensor 9 den gemessenen Wert des Teiggewichtes X als einen Eingangswert an den Mikrocomputer 41 weiter. Ständig zeigt der Mikrocomputer 41 durch den Drehzahlgeber 7 die Ankunft eines Teigteils An mit einem gemessenen Gewicht Xn an, welches das Ausgangsende P des Zuführungsförderers 15 passiert. Der Mikrocomputer 41 rechnet und setzt automatisch die Geschwindigkeit Vn des Zuführungsförderers 15 in Abhängigkeit vom gemessenen Gewicht Xn des Teigteils An fest. Wenn das Gewicht Xa einer Einheitslänge bzw. Länge A des Teiges 3 schwerer ist als der Bezugswert, wird der Teig 3 mit einer geringeren Geschwindigkeit Va gefördert. Wenn das Gewicht Xb der Länge A des Teiges 3 leichter ist als der Bezugswert, wird der Teig 3 mit einer höheren Geschwindigkeit Vb gefördert. Die Relation zwischen der Geschwindigkeit des Zuführungsförderers 15 und dem· Gewicht des Teigteils kann wie folgt ausgedrückt werden:
Xo · Vd = Xb; Vb = konstant
Die Meßergebnisse werden durch den Mikrocomputer 41 mit dem Bezugs-Fördergewicht des Teiges 3 verglichen und die Differenz zwischen dem Bezugs-Fördergewicht und den Meßergebnissen werden als Signale über den Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer 53 an den Inverter 43 übertragen. Die Signale werden in Werte umgewandelt, die umgekehrt proportional zu den Messungen sind, die den Motor 5 steuern. Aus diesem Grunde ist die Geschwindigkeit V des Teigteils 3, das den Zuführungsförderer 15 verläßt umgekehrt proportional zu dem Gewicht X des Teigteils.
Wenn der auf dem Zuführungsförderer 15 geförderte Teig 3 in Teigteile Aa; Ab... geteilt wird, von denen jeder die Länge A aufweist, haben diese notwendigerweise verschiedene Gewichte X. Aus diesem Grund wird der Zuführungsförderer 15 für jeden der individuell gewogenen Teigteile, die durch den Zuführungsförderer 15 gefördert werden und an dem Ausgangsende P des Zuführungsförderers 15 ankommen, mit einer Geschwindigkeit V angetrieben, die ständig wechselt. Die Geschwindigkeit V
vergrößert sich, wenn das gemessene Gewicht größer ist als der Standardwert. Die Geschwindigkeit verringert sich, wenn das gemessene Gewicht geringer ist als der Standardwert.
Aus diesem Grund wird ein Teigteil, das ein hohes Einheitsgewicht aufweist, während des Übergangs auf den ersten Förderer 16 auseinandergezogen, während ein Teigteil, das ein zu geringes Gewicht aufweist, zusammengedrückt wird. Aus diesem Grunde wird ein Teigstreifen 3 auf dem ersten Förderer 16 mit konstanter Geschwindigkeit gefördert. Der Teigstreifen weist ein konstantes Einheitsgewicht auf.
Bei der im vorangegangenen betrachteten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Einheitslänge oder Länge A des Wiegetisches 13a der Wiegeeinrichtung 13 frei gewählt werden. Aus diesem Grund kann das Gewicht des Teiges mit größerer Genauigkeit gemessen werden, wenn die Länge A als kurze Distanz gewählt wird. Die Veränderungen der Meßwerte des Gewichts des Teiges kann deshalb genauer differenziert werden und die differenzierten Werte der Veränderungen des Gewichts werden in umgekehrt proportionale Geschwindigkeiten am Ausgangsende des Zuführungsförderers 15 für den Teig umgewandelt. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Zuführungsförderers 15 während des Übergangs des Teigs zwischen den Förderern in kurzen Abständen geregelt, so daß die Quantifizierung des Teigs genau erreicht werden kann.
In der vorliegenden Erfindung ist die Rolle 25 so dargestellt, daß sie die Fortsätze 25a aufweist. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, daß die Rolle 25 Fortsätze 25a aufweist. Die Abstände zwischen den Fortsätzen 25a können zunehmend angenähert werden, um eine genaue Wägung zu erleichtern. Wenn die Abstände auf einen extremen Wert angenähert werden, wird die Rolle zylindrisch. Eine derartige Rolle liegt also ebenfalls im Umfang dieser Erfindung. Wiederum kann auch jedes andere geeignete Preßmittel angewendet werden. Zum Beispiel kann ein drehbares Element oder eine Rolle 25 Anwendung finden, das wendeiförmige Fortsätze aufweist, wie es in der Fig. 4 dargestellt ist.
Der Teig 3, der auf diese Weise auseinandergezogen oder zusammengedrückt wurde, wird auf den ersten Förderer 16 mit konstanter Geschwindigkeit überführt und die Breite des Teigs wird durch die Führungselemente 20; 22 auf eine vorher festgelegte Breite gebracht.
Die Teile des Teigs 3 von einer Länge A, die auf dem ersten Förderer 16 weitergeführt werden, werden einer Spannung ausgesetzt, die umgekehrt proportional zu ihrem Gewicht ist. Aus diesem Grunde ergibt es sich, daß die Teigteile Aa; Ab zueinander verschiedene Längen aufweisen, wie das in der Fig. 5 dargestellt ist. Dabei enthält jeder Teil im wesentlichen die gleiche Menge an Teig, wodurch gleiche Durchlaufmengen an Teig erzielt werden und Veränderungen auf einen zu vernachlässigenden Bereich begrenzt werden. Das bedeutet, daß die Veränderungen im Gewicht der Teigteile auf ein Teigteil beschränkt werden.
Der Teig 3, der dem ersten Förderer 16 zugeführt wird, wird durch die Führungselemente 20; 22 geleitet, wie es bereits beschrieben wurde. Der Teig 3 wird unter der Einwirkung der Vielzahl von Rollen 26 und des ersten Förderers 16 definiert. Da der zweite Förderer 18 mit einer größeren Geschwindigkeit betrieben wird als der erste Förderer 16, läuft der Teig 3 glatt und ohne Beeinflussung durch die Beschränkung der Breite des Teigstreifens. Wenn der Teig 3 dem zweiten Förderer 18 zugeführt wird; wird die Dicke des zugeführten Teiges 3 konstant, wodurch demzufolge ein Teigstreifen mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchlauf menge erzeugt wird. Der Teig 3 wird dann von dem zweiten Förderer 18 einer nachfolgenden Bearbeitungsstation zugeführt.
Es wird nun eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wie aus der Fig. 6 ersichtlich ist, werden hier zwei Zuführungsförderer 17; 19 verwendet und zwischen den beiden Zuführungsförderern 17; 19 ist eine Wiegeeinrichtung 13 angeordnet.
In Reihe mit einem Zuführungsförderer 17 ist ein Förderer mit konstanter Geschwindigkeit 19 angeordnet, und es sind Preßmittel in den gleichen Positionen vorgesehen, wie in der ersten Ausführungsform. Der erste Zuführungsförderer 17 und der zweite Zuführungsförderers 19 werden beide durch Antriebsrollen 23; 23' von einem Motor 5 angetrieben. Mit dem Antriebsteil des zweiten Zuführungsförderer 19 ist ein Drehzahlumsetzer 7 verbunden. Der erste Zuführungsförderer 17, eine Rolle 31 der Wiegeeinrichtung 13, der zweite Zuführungsförderer 19 und ein Förderer 16 mit konstanter Geschwindigkeit bilden eine Förderebene. Normalerweise werden der erste und der zweite Zuführungsförderer 17; 19 durch den Motor 5 mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben, aber die Bewegung des ersten Zuführungsförderers 17 kann gestoppt werden, wenn dieses erforderlich ist. Auf der drehbaren Welle der Antriebsrolle 23 ist eine Kupplung 11 vorgesehen, so daß die Übertragung der Drehbewegung des Motors 5 fortgesetzt oder unterbrochen werden kann. Es ist vorher ein maximaler Wert für das Gewicht der Teigteile, die durch die Wiegevorrichtung 13 gewogen werden sollen, festzulegen. Wenn das Gewicht der Teigteile, die von dem ersten Zuführungsförderer 17 gefördert werden, diesen eingestellten Wert überschreiten, so wird die Kupplung.11, die mit der Antriebsrolle 23 des ersten Zuführungsförderers 17 in Verbindung steht, betätigt. Dadurch wird die Übertragung der Abtriebskraft des Motors 5 auf den ersten Zuführungsförderer 17 unterbrochen, so daß die Förderbewegung des ersten Zuführungsförderers 17 gestoppt wird, bis das Gewicht des Teigs unter diesen eingestellten Wert abfällt.
Während der erste Zuführungsförderer 17 stillsteht, wird der Teig 3 auf der Wiegeeinrichtung 13 zwischen dem ersten Zuführungsförderer 17 und dem zweiten Zuführungsförderer 19 auseinandergezogen, was ein verringertes Gewicht zur Folge hat.
Aus diesem Grund wird das Gewicht des Teigs, der auf den zweiten Zuführungsförderer 19 überführt wird,, verringert, bis es in einen vorherbestimmten Bereich fällt, so daß der-quantifizierbare Bereich des Teiggewichts weiterhin verbessert werden kann.
Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wie in der Fig. 7 dargestellt ist, sind eine Vielzahl von Rollen 33 nebeneinander angeordnet, um einen Rollenförderer 37 zu bilden, welcher zum Förderer des Teigs Verwendung findet. Eine der Rollen 33 ist durch eine lastaufnehmende Rolle 47' ersetzt worden, um als Wiegeeinrichtung 13 zu dienen. Mit der lastaufnehmenden Rolle 47' steht ein Lastsensor 9 in Wirkverbindung, um das Gewicht des Teigs 3 zu messen, welcher über ihn hinweggeführt wird. Die Rollen 33 drehen sich synchron miteinander, während sich die Rolle 47' frei dreht oder durch einen Motor angetrieben wird, der in diese eingebaut ist.
Die Regelung geschieht in der Weise, daß der Motor 5 die Umdrehungsgeschwindigkeit der Rollen 33 erhöht, wenn das Gewicht einer Einheitslänge oder Länge A des gewogenen Teigs verhältnismäßig groß ist. Wenn das Gewicht einer Länge A des gewogenen Teigs 3 verhältnismäßig gering ist, verringert der Motor 5 die Umdrehungsgeschwindigkeit der Rollen 33. Auch wenn der Lastsensor 9 ein größeres Gewicht ermittelt als das vorher festgelegte, wird die Umdrehung der in Flußrichtung oberhalb liegenden Rollen 33 beendet, bis das Gewicht geringer wird als der vorher festgelegte Wert.
Bei den zweiten und dritten Ausführungsformen können die Rollen 31; 47' durch einen Motor angetrieben werden, der in der betreffenden Rolle eingebaut ist, so daß keine Belastung mit Ausnahme des Gewichtes des Teigs auf den Sensor wirken kann. Dadurch wird die Genauigkeit weiterhin erhöht. Würde der Motor außerhalb der Rolle 47' angeordnet werden, so würde das Drehmoment der Rollenwelle, die von einem äußeren Antrieb angetrieben wird, als eine Kraft auf den Lastsensor 9 wirken, die nicht dem Teiggewicht entspricht. Somit wäre eine genaue Messung nicht möglich. Andererseits, wenn eine frei drehbare, nicht angetriebene Rolle Verwendung findet, wechselt die Oberflächenreibung der Rolle von Zeit zu Zeit infolge der Bewegung des Teigs, wodurch der Lastsensor 9 ungenaue Informationen erhält, was sich durch zusätzliches Rauschen auswirkt und eine genaue Messung beeinträchtigt.
Durch die vorgenannte Vorrichtung kann die Breite und die Dicke eines Teigstreifens während der Förderung leicht aufrechterhalten werden, auch dann, wenn der Teig in einem ungleichförmigen Zustand zugeführt wird.
Wenn die vorliegende Erfindung in einem Verfahren zur Herstellung von Brot angewendet wird, kann die Vorrichtung zur Brotherstellung in ihrem Abmaßen verringert werden, weil die Gelstruktur des Teigs in dem Prozeß nicht zerstört wird und keine Schritte erforderlich sind, die Gelstruktur wieder herzusteilen.
Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung, obwohl die im vorangegangenen betrachteten Ausführungsbeispiel sich in Form eines Beispiels auf die Behandlung von Brotteig bezogen, in keiner Weise auf derartige Ausführungsbeispiele beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann ebenso angewendet werden zur Förderung anderer elastischer und viskoser Materialien, wie Nahrungsmittel einschließlich Nudeln und Fischpasten und andere hochmolekulare Materialien, um die Durchlaufmenge zu quantifizieren und die Abmessungen derselben zu definieren.
Claims (8)
- Erfindungsanspruch:1. Vorrichtung zum Herstellen von Teigstreifen mit konstanten Abmessungen, bei einer konstanten Durchlaufrate, gekennzeichnet dadurch, daß ein Zuführungsförderer (15) zum kontinuierlichen Zuführen des Teigs (3) und eine Wiegeeinrichtung (13) für den Teig (3) vorgesehen ist, die zwischen den gegenüberliegenden Enden der Förderteile des Zuführuhgsförderers (15) angeordnet ist, um kontinuierlich das Gewicht jedes Teigteils zu messen, das über die Wiegeeinrichtung (13) geführt wird; daß ein Preßmittel vorgesehen ist, das in einer Position oberhalb und in der Nähe des rückwärtigen Endes des Zuführungsförderers (15) angeordnet ist, wobei das Preßmittel so ausgeführt ist, daß es sich mit im wesentlichen der gleichen linearen Geschwindigkeit um seine eigene Achse dreht, wie die Geschwindigkeit des Zuführungsförderers (15) ist; daß ein erster Förderer (16) vorgesehen ist, der in Reihe und angrenzend an den Zuführungsförderer (15) angeordnet ist; daß ein zweiter Förderer (16) angeordnet ist, wobei der zweite Förderer (18), der in Reihe und angrenzend an den ersten Förderer (18) mit einer größeren Geschwindigkeit betrieben wird, als der erste Förderer (16); daß eine Rollenanordnung (24), die oberhalb des ersten und des zweiten Förderers (16; 18) angeordnet ist, eine Vielzahl von Rollen (26) enthält, die um ihre Achsen drehbar und gleichförmig in der gleichen Richtung (26a) entlang der endlosen Rollenbahn bewegbar sind, die der Richtung der Bewegung der Teigteile (3) entspricht, wobei die Peripherien der sich bewegenden Rollen (26) eine geschlossene Schleife bilden und die Schleife einen unteren geraden Teil aufweist, welcher in einem Abstand (H) über dem ersten und zweiten Förderer (16; 18) angeordnet ist; daß zwei Führungselemente (20; 22), eines auf jeder Seite des Durchganges des Teigstreifens (3), angeordnet sind zwischen dem geraden Teil der endlosen Rollenanordnung (24) und dem Förderer (16), um die Breite des Teigs (3) zu definieren; daß eine Regelvorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit, zumindest des rückwärtigen Endteils des Zuführungsförderers (15) auf eine Geschwindigkeit vorgesehen ist, die umgekehrt proportional zum Gewicht des Teigteiis ist.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zuführungsförderer (15) einen ersten Zuführungsförderer (17) und einen zweiten Zuführungsförderer (19) enthält, der in Reihe mit dem genannten ersten Zuführungsförderer (17) angeordnet ist und daß eine Wiegeeinrichtung (13) zwischen den zwei Zuführungsförderem (17; 19) vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zuführungsförderer (15) einen oder mehrere Bandförderer enthält.
- 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zuführungsförderer (15) als Rollenförderer (37) ausgebildet ist, der eine Vielzahl von Rollen (33) aufweist, und eine der Rollen des Rollenförderers (37) durch eine Wiegeeinrichtung ersetzt ist, die eine Rolle (47') aufweist, die mit dem Teig (3) in Berührung steht.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Preßmittel ein drehbares Element ist, das-lineare Fortsätze (25a) an seiner Oberfläche aufweist.
- 6. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Preßmittel ein-drehbares Element ist, das wendeiförmige Fortsätze (25a) an seiner Oberfläche aufweist.
- 7. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungselemente (20; 22) mit ihren in Durchlaufrichtung oberen Enden am Rahmen der Vorrichtung in Lagern (20a; 22a) befestigt sind und derart wirken, daß sie zueinander bewegbar sind, so daß die freien Enden der Führungselemente (20; 22) die Breite des Teigs (3) definieren.
- 8. Verfahren zum Herstellen von Teigstreifen mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchlaufmenge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Bezugswert für das Gewicht der zu fördernden Teigmenge pro Zeiteinheit gebildet wird, die Teigteile kontinuierlich gemessen werden, die in einer Zeiteinheit kontinuierlich gemessen werden, die in einer Zeiteinheit gebildet werden und die Bezugswerte für das Gewicht des Teigs mit den sich ergebenden Meßwerten verglichen werden und die Geschwindigkeit eines Zuführungsförderers verändert wird, wobei sich die Geschwindigkeit umgekehrt proportional zum Teig verhält und daß der Teig auf einen ersten Förderer mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird und daß dabei die Längen und die Gewichte jedes Teigteils gleichgemacht wird; daß der Teig auf eine vorgegebene Breite eingeschränkt wird, während die Dicke reguliert wird, um dadurch einen Teigstreifen mit vorgegebenen Abmessungen zu erhalten.Hierzu 4 Seiten Zeichnungen.Anwendungsgebiet der ErfindungDie vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen eines Teigstreifens mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchlaufmenge während der Förderung.Charakteristik der bekannten technischen LösungenEine kontinuierliche Zuführung von plastischem Teig, der eine Elastizität und eine Viskosität wie zum Beispiel Brotteig aufweist, wurde bisher durch Extrusion durch eine Schraubenvorrichtung oder durch Ansaugen und Extrusion durch eine Austragvorrichtung mit Kolben und Zylinder durchgeführt.Diese bekannten Vorrichtungen und Verfahren beruhen jedoch alle auf mechanische Kräfte zum Formen von kontinuierlichen Teigstreifen. Es wird periodisch ein starker Druck auf den Teig ausgeübt oder der Teig wird periodisch durch eine Schnecke getrennt, während er gerührt wird. Derartige mechanische Kräfte sind für die Struktur des Teiges schädlich, insbesondere bei Brotteig. Die Gelstruktur des Teigs neigt dazu, durch den Druck oder durch das Rühren zerstört zu werden und es ist nachträglich ein besonderer Arbeitsschritt dazu erforderlich, die Gelstruktur wieder herzustellen. Derartige Arbeitsschritte erfordern eine zusätzliche Ausrüstung. Aus diesem Grunde werden die Gesamtabmessungen der Vorrichtung zur Herstellung des Teiges sehr groß.Ziel der ErfindungDas Ziel der Erfindung besteht darin, eine kostengünstig und sicher arbeitende Vorrichtung sowie ein Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen eines Teigstreifens zur Verfugung zu stellen, wobei das Rühren oder die Extrusion des Teiges vermieden werden soll.Darlegung des Wesens der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Teigstreifen während der Förderung mit konstanten Abmessungen bei einer konstanten Durchlaufrate sowie ein dazugehöriges Verfahren zu schaffen, wobei die Gelstruktur des Teiges erhalten bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP59069103A JPS60213614A (ja) | 1984-04-09 | 1984-04-09 | 寸法および流量の一定した生地帯の連続生産方法および装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD234784A5 true DD234784A5 (de) | 1986-04-16 |
Family
ID=13392949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD85275005A DD234784A5 (de) | 1984-04-09 | 1985-04-09 | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von teigstreifen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS60213614A (de) |
| DD (1) | DD234784A5 (de) |
-
1984
- 1984-04-09 JP JP59069103A patent/JPS60213614A/ja active Granted
-
1985
- 1985-04-09 DD DD85275005A patent/DD234784A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS60213614A (ja) | 1985-10-25 |
| JPH0331410B2 (de) | 1991-05-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69021702T2 (de) | Methode zur Qualitätskontrolle von Teig während der Herstellung. | |
| DE69020530T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausstrecken von Teig. | |
| DE69417163T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Quantifizierung eines Teigproduktes | |
| DE3123195C2 (de) | ||
| DD243425A5 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von teigstreifen mit konstanten abmessungen bei konstanter fliessgescgwindigkeit | |
| DE3205776A1 (de) | Vorrichtung zur regulierung der einer textilmaschine zuzufuehrenden fasermenge | |
| DE3149670C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen eines fortlaufenden Strangs für die tabakverarbeitende Industrie | |
| EP0593946A2 (de) | Vorrichtung zum Aufwickeln einer Bahn | |
| DE2509382A1 (de) | Einrichtung zur steuerung der spannung einer bandfoermigen materialbahn | |
| EP0324900A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verändern des Überlappungsgrades von in einem Schuppenstrom geförderten Druckereiprodukten | |
| DD223912A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen ziehen eines teigstreifens | |
| DE3001807C2 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Welligkeit eines gewalzten Metallbands | |
| EP0283870A1 (de) | Verfahren zum Entwässern von Filterkuchen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DD229016A5 (de) | Vorrichtung und verfahren zum kontinuierlichen wiegen und teilen von teig | |
| DE2256882C3 (de) | Regelvorrichtung vor dem Einlauf in eine die Papierbahn ziehende Bearbeitungsmaschine | |
| DE1172221B (de) | Vorrichtung zum Regeln der Querschnittsflaeche oder Form von Walzgut | |
| DE2950072A1 (de) | Walzenpresse und verfahren zur regelung des durchsatzes einer walzenpresse | |
| DE1574298A1 (de) | Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes | |
| DE3125770C2 (de) | Formschneidvorrichtung | |
| DE2557352C3 (de) | Durchlaufverfahren zum kontinuierlichen Streuen eines gewichtskontrollierten Vlieses | |
| DE3826516A1 (de) | Vorrichtung zum aufbringen einer paste auf ein bandfoermiges gittermaterial | |
| DE3020847C2 (de) | Elektronische Steuer- und Regelanordnung für den Antrieb mindestens einer Treibrolle einer Rotationsgravur-Druckpresse | |
| DE69005546T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Strecken von Teig. | |
| DD234784A5 (de) | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von teigstreifen | |
| DD234225A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum quantifizieren der fliessgeschwindigkeit von paste |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |