DD234843A1 - Flachpalette mit in reihen angeordneten fixierelementen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung ist geeignet, um eine Anzahl von Werkstuecken aus einer Vielzahl unterschiedlicher Umrissformen fuer den automatischen Werkstueckfluss lagebestimmt aufzunehmen. Ziel der Erfindung ist, diese Werkstuecke mit optimalem Material- und Einruestaufwand aufzunehmen und einem Roboter ausreichend positionsgenau und fluessigkeitsarm zuzufuehren. Aufgabe der Erfindung ist, eine Flachpalette mit in Reihen angeordneten Fixierelementen zur lagebestimmten Aufnahme einer Anzahl von Werkstuecken zu schaffen, deren Oberflaeche moeglichst aufgeloest und deren Fixierelemente beliebig setzbar sind. Erfindungsgemaess wird dies erreicht, indem die Flachpalette aus einem auch anderweitig verwendbaren Grundrahmen und einem zerlegbaren Auflagerost besteht, der fuer sich montierbar ist und zwei Querholme aufweist, die mit dem Grundrahmen eine Steckverindung eingehen und auf den parallel liegende Leisten stufenlos verschiebbar sind von denen jede mit einer Anzahl der Fixierelemente, meist in Reihe liegend versehen ist. Die Verschiebbarkeit der Leisten auf den Querholmen wird mittels Reiter realisiert. Fig. 1
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist geeignet, um eine Anzahl an Werkstücken aus einer Vielzahl unterschiedlichster Umrißformen für den automatischen Werkstückfluß lagebestimmt aufzunehmen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der Werkstückfluß in der automatischen Fertigung verlangt wegen der Vielfalt an anfallenden Werkstückkonturen möglichst vielseitig einsetzbare Transportpaletten, welche jeweils eine Anzahl von Werkstücken lagebestimmt aufnehmen und diese sowohl zu Warteplätzen, wo sie zur weiteren Handhabung insbesondere durch Roboter bereitstehen, als auch durch Waschstationen tragen. Die Lagefixierung erfolgt unter Verzicht auf Spannmittel und hat in engen Grenzen zu erfolgen, die einerseits so konturenfern zum Werkstück liegen, daß dessen Entnahme reibungslos vonstatten geht, andererseits aber das Werkstück horizontal in drei Achsen im Rahmen eines geringen Robotersuchspieles festlegen.
Eine positionssichere Aufnahme einer Grundplatte auf einer Trägerplatte offenbart die OE-OS 3 1SO 672, wobei die Oberfläche der Trägerplatte mit einem recht groben Bohrungsraster zur Aufnahme von Steckelementen versehen ist, welche mit der Grundplatte einen Formschluß eingehen. Die Lösung nach DO-WP B 65 D / 269 897 2 schlägt vor, dieses Prinzip auszubauen, indem die Bohrungen eines engen Bohrungsrasters mit Steckelementen zusammen eine variable und lagesichere Steckverbindung bilden. Zur Aufnahme von Weilen verwendet die Lösung nach DO-WP 211 529 eine Palette ohne Lochraster aber mit T-Nuten, in welchen Prismenleisten montierbar sind. All diese Lösungen bieten jedoch eine trotz Nuten oder der Vielzahl von Bohrungen noch sehr geschlossene Palettenoberfläche. Hierdurch ergibt sich beim Durchlauf der Paletten durch eine Waschstation das Problem der Restflüssigkeit, welche von einer horizontalen Fläche nicht ausreichend abläuft und beim Weitertransport der Paletten die Elektrik und damit die Funktionsfähigkeit der automatisch gesteuerten Flurförderzeuge und Transportstationen gefährdet. Darüber hinaus bringt die Vielgestaltigkeit, die unterschiedlichen Abmessungen und Abmessungstoleranzen figürlicher Kleinteile sowie die Forderung nach optimaler Nutzung der Palettenoberfläche es mit sich, daß selbst ein sehr feines Bohrungsraster nicht alle anfallenden Bohrungskonstellationen zuläßt, bzw. die Vielzahl der zu realisierenden Bohrungskonstellationen letztlich ein Bohrungsraster erforderten, bei dem sich die Bohrungen sogar überschneiden müßten, was praktisch nicht realisierbar ist. Außerdem kann der Einrüstaufwand mittels Steckprinzip für eine Vielzahl an Kleinteilen u.Z. viel Zeit in Anspruch nehmen.
Ziel der Erfindung ist, eine Anzahl von Werkstücken aus einer Vielzahl wechselnder Werkstückkonturen mit optimalen Material- und Einrüstaufwand aufzunehmen und einem Roboter ausreichend positionsgenau und flüssigkeitsarm zuzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Flachpalette mit in Reihen angeordneten Fixierelementen zur lagebestimmten Aufnahme einer Anzahl von Werkstücken zu schaffen, deren Oberfläche weitestgehend aufgelöst und deren Fixierelemente beliebig setzbar sind.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Flachpalette aus einem Grundrahmen und einem zerlegbaren Auflagerost besteht, der mit dem Grundrahmen eine Steckverbindung bildet und im wesentlichen aus Holmen und Leisten besteht, wobei die Leisten parallel zueinander liegend auf zwei Holmen lageveränderbar arretiert sind und jede von ihnen mit einer Reihe der Fixierelemente versehen ist Die Holme können als Quer- oder Längsholme ausgebildet sein, wobei die Leisten entweder auf zwei Querholmen aufliegen oder es sind zwei Querholme durch zwei Längsholme verbunden, die ihrerseits die Leisten tragen. Hiervon sind die Querholme jeweils endseitig mit einem nach unten ragenden Zentrierbolzen versehen, wobei für jeden von ihnen eine Zentrierbohrung in einer Auflagefläche vorgesehen ist, von denen jeweils eine in einer Ecke des Grundrahmens angeordnet ist. Die Arretierung der Leisten erfolgt mittels Reiter, die entweder auf den Querholmen oder den Längsholmen verschieb- und feststellbar sind und wobei auf dem Rücken jedes Reiters ein Ende einer Leiste lösbar befestigt ist. Auch die Fixiereiemente
können als Reiter ausgebildet sein, die verschieb- und feststellbar auf den Leisten sitzen oder sie sind als ortsfeste Steckelemente ausgebildet, die in Bohrungen der Leisten sitzen. Im besonderen Fall sind die Reiter als Formelemente und die Steckelemente als Begrenzungsstifte ausgebildet. Zur Aufnahme wellenartiger Werkstücke sind die Leisten vorteilhafter Weise als winkelförmige Ptismenleisten ausgebildet, in deren vertikalen Schenkeln die Fixierelemente als Aufnahmeprismen eingearbeitet sind und wobei jeweils zwei Prismenleisten zwischen zwei Begrenzungsieisten angeordnet sind, die wie die Prismenleisten die Längsholme verbinden. Diese Lösung kommt mit einem Mindestmaß an Auflagefläche für die Werkstücke aus, welche von den Leistenoberflächen gebildet wird, deren den Werkstücken angepaßte Abstände auflagefreie Spalten bilden. Damit wird auch nur ein Mindestmaß an fiüssigkeitsspeichernder Oberfläche wirskam. Die dem Abfluß fördernden Spalten bieten außerdem den Vorzug, daß sich die Greiffinger eines Roboters auch unterhalb die Werkstückauflageebene bewegen können, was zum Fassen von Werkstücken mit flachen Greifflächen notwendig ist. Durch das speltverändernde Verschieben der Leisten lassen sich die Fixierelemente zumindest in einer Achse stufenlos positionieren, was insofern ausreichend variabel ist, als sich dadurch auch die Leisten mit ortsfesten Begrenzungsstiften für Werkstücke unterschiedlicher Kontur und Abmessung einsetzen lassen. Die werkstückbezogene Montage des Auflagerostes erfolgt zweckmäßiger Weise mittels Vorrichtung und außerhalb des Grundrahmens, was minimalen Zeitaufwand erfordert und den Grundrahmen, der als Standerdrahmen ausgebildet ist, zwischenzeitlich für andere Transportaufgaben freigibt, was den gesamten Transportfluß aufwandarm werden läßt.
eine Zentrierbohrung 1.2 eingearbeitet ist. Zum Grundrahmen 1 gehören Stützträger 1.3, welche höhenverstellbar in den
besteht. An der Unterseite der Querholme 2 und zwar in der Nähe ihrer beiden Ende ist je ein Zentrierbolzen 2.1 befestigt, derengegenseitiger Abstand dem Stichmaß „a" zwischen zwei Zentrierbohrungen 1.2 entspricht. Jeder der Reiter 3, der eine U-Profilformaufweist, ist mit einer Klemmschraube 3.1 versehen, die quer in einem seiner Schenkel sitzt, und die Rückenfläche jedes Reiters 3 istals Auflagefläche 3.2 ausgebildet, in welcher sowohl eine Gewindebohrung 3.3 als auch eine Aufnahmebohrung 3.4 für einen
entsprechende Bohrungen 4.1; 4.2 in der Nähe beider Enden jeder Leiste 4 vorgesehen. Die Leisten 4 liegen mit ihren Unterseiten aufden Reitern 3 auf und tragen auf ihren oberen Planflächen entsprechende Fixierelemente. In den Fig. 1 bis 5 sind diese als
angeordnet indem sie m Bohrungen sitzen, mit denen jede Leiste 4 versehen ist
aufliegen und an wesentlichen Punkten ihrer Kontur von Begrenzungsstiften 7 lagebestimmt sind, von denen je zwei in einer der
dieser Leisten 13; 13.2 ist endseitig auf einem Reiter 3 arretiert, wobei die Reiter 3 in diesem Fall auf zwei Längsholmen 2.2 sitzen,welche die beiden Querholme 2 verbinden.
dargestellter Weise mit Begrenzungsstiften 7 versehen, d. h. bei der halben Anzahl der Leisten 4 ist der Begrenzungsabstand weiterals bei der anderen Hälfte. Ausgehend von einem optimierten Belegungsschema, wobei die notwendigen Spalte für den Zugriff der
des Grundrahmens 1 und mittels Vorrichtung erfolgt, in welcher die Querholme 2 mit ihren Zentrierbolzen 2.1 eine den Stichmaßena; b gemäße Lage einnehmen. Sind die Reiter 3 ihrerseits iagegetreu gesetzt, werden sie mit Hilfe ihrer Klemmschrauben 3.1gesichert. Anschließend werden die unterschiedlich vorbereiteten Leisten 4 abwechselnd auf jeweils zwei sich gegenüberliegenden
aufliegen. Nunmehr steht die erfindungsgemäße Flachpalette für die Bestückung mit Werkstücken 8 bereit.
kein spezifischer und damit unvertretbarer Aufwand ist, z. B. gegenüber auf der Leiste 4 stufenlos verstellbaren Fixierelementen. Einvielgestaltiges Werkstücksortiment, von welchem ausgegangen wird, enthält u. U. Werkstückkonturen, ζ. Β. Werkstücke 9 und/oder10, auf welche die Anordnung nach Яд. 3 direkt übertragbar ist (Fig. 4) bzw. es sind die gleichen Stiftabstände lediglich durch eine
ermöglicht wird. Dieses Verschieben der Leisten 4 und das wahlweise Setzen der Begrenzungsstifte 7 ermöglicht die Realisierungjedes beliebigen Belegungsschemas bei minimaler AuflagefläcHe und optimaler Ausnutzung der Palette.
durch Formelemente 11 aufzunehmen und diese auf den Leisten 4 zu fixieren. Zur Aufnahme wellenartiger Werkstücke 14 dienenzweckmäßiger Weise Aufnahmeprismen 13.1, so daß ansteile der Leisten 4 Prismenleisten 13 Verwendung finden, die mit
werkstückflußgemäßen Ausrichtung der Werkstücke 14 die Reiter 3 auf Längsholmen 2.2 angeordnet, welche die Querholme 2kreuzend verbinden.
es die Werkstucklage erfordert.
Claims (5)
1. Flachpalette mit in Reihen angeordneten Fixierelementen zur lagenbestimmten Aufnahme einer Anzahl von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachpalette auf einem Grundrahmen (1) und einem zerlegbaren Auflagerost besteht, der mit dem Grundrahmen (1) eine Steckverbindung bildet und im wesentlichen aus Holmen (2; 2.2) und Leisten (4; 13) besteht, wobei die Leisten (4; 13) parallel zueinander liegend auf zwei Holmen (2 bzw. 2.2) lageveränderbar arretiert sind und jede von ihnen mit einer Reihe der Fixierelemente 7; 11; 13.1) versehen ist.
2. Flachpalette nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Home als Quer- (2) und Längsholme (2.2) ausgebildet sind und die Leisten (4; 13) entweder auf zwei Querholmen (2) aufliegen oder es sind die zwei Querholme (2) durch zwei Längsholme (2.2) verbunden, die ihrerseits die Leisten (4; 13) tragen.
3. Flachpalette nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querholme (2) jeweils endseitig mit einem nach unten ragenden Zentrierbolzen (2.1) versehen sind, wobei für jeden von ihnen eine Zentrierbohrung (1.2) in einer Auflagefläche (1.1) vorgesehen ist, von denen jeweils eine in einer Ecke des Grundrahmens (1) vorhanden ist.
4. Flachpalette nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung der Leisten (4; 13) mittels Reiter (3) erfolgt, die entweder auf den Querholmen (2) oder den Längsholmen (2.2) verschieb- und feststellbar sind und wobei auf dem Rücken jedes Reiters (3) ein Ende einer Leiste (4; 13) lösbar befestigt ist.
5. Flachpalette nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierelemente als Reiter (11) ausgebildet sind, die verschieb- und feststellbar auf den Leisten (4) sitzen, oder die sind als ortsfeste Steckelemente (7) ausgebildet, die in Bohrungen der Leisten (4) sitzen.
β. Flachpalette nach Punkt 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter als Formelemente (11) und die Steckenelemente als
Begrenzungsstifte (7) ausgebildet sind.
7. Flachpalette nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten als winkeiförmige Prismenleisten (13) ausgebildet sind, in dessen vertikalen Schenkeln die Fixierelemente in Form von Aufnahmeprismen (13.1) eingearbeitet sind und wobei jweils zwei Prismenleisten (13) zwischen zwei Begrenzungsleisten (13.2) angeordnet sind, die wie die Prismenleisten (13) die Längsholme (2.2) verbinden.
7. Flachpalette nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten als winkeiförmige Prismenleisten (13) ausgebildet sind, in dessen vertikalen Schenkeln die Fixierelemente in Form von Aufnahmeprismen (13.1) eingearbeitet sind und wobei jweils zwei Prismenleisten (13) zwischen zwei Begrenzungsleisten (13.2) angeordnet sind, die wie die Prismenleisten (13) die Längsholme (2.2) verbinden.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27341785A DD234843A1 (de) | 1985-02-20 | 1985-02-20 | Flachpalette mit in reihen angeordneten fixierelementen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD234843A1 true DD234843A1 (de) | 1986-04-16 |
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ID=5565494
Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10356720B4 (de) * | 2003-12-02 | 2009-06-18 | Ortner C.L.S. Gmbh | Lagersystem |
| DE102011050594A1 (de) * | 2011-05-24 | 2012-11-29 | Caritas-Behindertenwerk Gmbh | Palette zur Zwischenlagerung mindestens eines Objekts |
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-
1985
- 1985-02-20 DD DD27341785A patent/DD234843A1/de unknown
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| DE102011050594A1 (de) * | 2011-05-24 | 2012-11-29 | Caritas-Behindertenwerk Gmbh | Palette zur Zwischenlagerung mindestens eines Objekts |
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