DD235285A1 - Schienenverankerung auf betonwaenden - Google Patents

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DD235285A1
DD235285A1 DD27407785A DD27407785A DD235285A1 DD 235285 A1 DD235285 A1 DD 235285A1 DD 27407785 A DD27407785 A DD 27407785A DD 27407785 A DD27407785 A DD 27407785A DD 235285 A1 DD235285 A1 DD 235285A1
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DD
German Democratic Republic
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rail
concrete
recess
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anchoring
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DD27407785A
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English (en)
Inventor
Klaus-Hartmut Wennrich
Frank Torger
Steffen Peinert
Original Assignee
Strassen Bruecken U Tiefbaukom
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Abstract

Die Schienenverankerung auf Betonwaenden sieht vor, dass durch ihren Einsatz Walzstahl eingespart wird, entsprechend des vereinfachten Aufbaus gegenueber herkoemmlicher Schienenverankerung und dadurch die besondere Ausgestaltung des Verguss-/Ausgleichsbetons die Gebrauchseigenschaften des Kranschienenunterbaus wesentlich erhoeht werden. Die Schienenverankerung besteht aus paarweise miteinander verschweissten gabelfoermig gebogenen Ankerschrauben, die in eine Aussparung am Wandkopf einbetoniert werden, wobei die nach aussen ragenden freien, mit Gewinde versehenen Enden der Ankerschraubenbolzen die bekannten Klemm-, Gleitplatten und Verbindungsmittel aufnehmen und gleichzeitig die Kranschiene in der bestimmten Lage halten. Der Verguss-/Ausgleichsbeton ist so eingebaut, dass die Verfuellung der Aussparung und die Schicht auf dem Wandkopf bis in Hoehe der Gleitplatte eine Einheit bilden.

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung von Kranbahn- oder anderer Schienen und ihrer Gleitbleche auf Betonwänden, vorwiegend bei Bauwerken des Kläranlagenbaus und anderer Bauwerke.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach DD-WP 26 452 gibt es verschiedene, jedoch auf dem gleichen Lösungsprinzip beruhende Äusführungsvarianten der Schienenbefestigung auf Spannbeton-Unterlagsplatten auf dem Gebiet des Gleisbaus.
Unter Vervyendung elastischer Zwischenglieder in Form von Federungen aus Stahl oder Elasten wird der Eintrag der Kräfte aus Verkehrslasten in die kritischen Bereiche des Betonunterbaus abgebaut.
Diese Konstruktionen bieten jedoch bei der Verwendung von Schienen mit hohen Stegen unter den Bedingungen des rollenden Verkehrs keine ausreichende Sicherheit.
Auch der Einsatz von Profilschienen, bestehend nur aus Fahrkopf und Auflageflansch sowie einer profilierten, elastischen Gummiunterlage, ist aus den Gründen der Breite der Konstruktion auf relativ schmalen Betonfertigteilen nicht geeignet.
Das nach DD-WP 44 355 bekannte Verfahren zur Befestigung von Kranbahnschienen auf Betonelementen bietet eine Lösung, wonach bereits während der Vorfertigung, vorwiegend bei der Herstellung insbesondere großflächiger oder langgestreckter Betonelemente (Fundamente) die mit Gieitblechen versehene Kranschiene eingerüttelt wird.
Diese Variante ist aber nicht universell einsetzbar, da besonders für schmale Betonfertigteilelemente (S 2 m) die Einbetonierung der Schiene unwirtschaftlich ist, einmal bezogen auf ggf. in einer Vielzahl zu schweißender Schienenstöße und andererseits stellt die Einjustierung der Elemente mit kurzen Schienenstücken ein erhebliches Problem dar.
Es gibt weiterhin nach DE-OS 3 023 857 A1 für aus Stahlblech gefertigten Stegblechträgern die Möglichkeit der variablen höhenverstellbaren Schienenbefestigung, wobei die Kranschiene mittels Klemmplatten und Schraubenbolzen auf die auf dem Stegblechträger aufgeschweißten Grundplatten festgespannt wird. Diese Art der Befestigung ist lediglich für die Belange der Kranbahnen im Stahlbau verwendbar und sehr materialintensiv.
Nach einem ähnlichen Prinzip ist die Lösung der DE-OS 2 820 458 konstruktiv gestaltet. Der relativ gering gehaltene Platzbedarf der eigentlichen Schienenbefestigung gründet sich jedoch ebenfalls auf eine Schweißkonstruktion, die auf einer stählernen Tragkonstruktion fest aufgebracht, für die Zwecke des Betonbaus also ungeeignet ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Einsparung von Walzstahl und der Verbesserung der Gebrauchseigenschaften, d. h. der höheren Lebensdauer der Ausgleichsschicht aus Beton unter der Gleitplatte der Schienenbefestigung.
Darlegung des Wesens der Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit der neuen konstruktiven Lösung der gabelförmigen Rundstahlverankerung sowie des Prinzips einer kompakten Einheit von Verguß- und Ausgleichsbeton bei genauester Auflagerung des Gleitbleches auf dem Ausgleichsbeton, die Lebensdauer des Unterbaus von Kranbahnen wesentlich zu erhöhen.
— Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß durch den Einsatz der nachfolgend beschriebenen Anordnung der bisher bei herkömmlich bekannten Schienenbefestigungen vergleichsweise hohe Materialeinsatz (Stahlprofile, Verbindungsmittel u. a.) stark reduziert wird.
Entsprechend der genormten Abmessungen der Betonwände und deren konstruktive Ausbildung am Wandkopf sind die gabelförmigen Ankerschraubenbolzen, deren Z-förmig gebogene und miteinander verschweißte Schäfte je 1 Paar bilden, in die vorgesehene Öffnung der Wand eingelassen und soweit darin versenkt, daß die oberen beiden kurzen Schenkel auf dessen Oberkante aufliegen. Der etwa bei % Höhe der im Wandkopf befindlichen Aussparung eingegebene Beton arretiert sodann die Ankerschraubenbolzen in der vorgesehenen Lage.
Auf die nach außen ragenden, mit Gewinde versehenen Ankerschraubenbolzen ist dann in bestimmter Höhe jeweils eine einjustierte Sechskantmutter als Widerlager für eine Gleitplatte aufgeschraubt.
Mittels einer seitlich am Wandkopf angebrachten Holzschalung ist es möglich, den Verguß-/Ausgleichsbeton bis in der Höhe der Gleitplatte aufzubringen.
Nach Abbinden dieses Betonkörpers wird die Kranschiene aufgesetzt und mittels der üblichen Klemmplatten und Verbindungsmittel fest arretiert.
Die Holzschalung, in der Funktion einer Montagehilfe, verbleibt nicht am Wandkopf und wird entfernt.
Ausführungsbeispiel
Die paarweise, gabelförmig gebogenen und miteinander verschweißten Ankerschraubenbolzen 5, die an den oberen Enden mit metrischen Gewinde versehen sind, werden entsprechend mittig gelagert, von der Aussparung 4 der Wand 1 aufgenommen. Nach Erhärten des zur Stabilisierung der Ankerschraubenbolzen 5 dienenden Arretierungsbetons 2, der in die Aussparung 4 etwa zu % Höhe eingegeben wird, ist es notwendig, mittels zweier Sechskantmuttern 7, die genau einzujustieren sind, die Lage bezüglich der gewünschten Höhe der Gleitplatte 8 festzulegen.
Mit Hilfe der beidseitig am Kopf der Wand 1 angebrachten Holzkastenschalung 6 ist sodann die Aussparung 4 gänzlich mit Verguß-/Ausgleichsbeton auszufüllen und damit gleichzeitig die stabile Auflage der Gleitplatte 8 zu realisieren.
Nachdem dieser Betonkörper angebunden hat, kann die beschriebene Konstruktion die Kranschiene aufnehmen, welche durch allgemein bekannte Verbindungselemente und -mittel fest arretiert wird. Die Kranschiene 9 wird durch die zwei Klemmplatten und die üblicherweise zu verwendenden Verbindungsmittel 11 und 12 in ihrer Lage gehalten. Die als Montagehilfe verwendete .Holzkastenschalung 6 ist abschließend zu entfernen.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Schienenverankerung unter Zuhilfenahme an sich bekannter Klemm- (10), Gleitplatten (8), Sechskantmuttern (11) und Federringen (12) auf Wänden für Kläranlagen und anderer Bauwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die gabelförmig gebogenen und am Schaft paarweise miteinander verschweißten Ankerschraubenbolzen (5), welche am oberen freien Ende mit Gewinde versehen sind, in eine Aussparung (4) der Wand (1) abgesenkt und mittels Arretierungs- (2) und VergußVAusgleichsbeton (3) in der vorbestimmten Lage gehalten werden.
2. Schienenverankerung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Haltbarkeit des Ausgleichsbetons (3) die Verfüllung einerseits die oberen % der Aussparung (4) einnimmt und andererseits zur Abstützung der Gleitplatte (8) sowie der einjustierten Sechskantmuttern (7) dient.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD27407785A 1985-03-13 1985-03-13 Schienenverankerung auf betonwaenden DD235285A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2278195C1 (ru) * 2005-02-17 2006-06-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования Московский государственный университет путей сообщения Министерства путей сообщения Российской Федерации (МИИТ) Анкер рельсового скрепления
CN103083948B (zh) * 2013-02-28 2015-05-13 无锡市通用机械厂有限公司 矩形平流池轨道安装结构

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