DD235833A5 - Druckloses verteilungssystem und zusammensetzung - Google Patents

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DD235833A5
DD235833A5 DD80224480A DD22448080A DD235833A5 DD 235833 A5 DD235833 A5 DD 235833A5 DD 80224480 A DD80224480 A DD 80224480A DD 22448080 A DD22448080 A DD 22448080A DD 235833 A5 DD235833 A5 DD 235833A5
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hydrophobic
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DD80224480A
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Samuel B Prussin
Warren I Hintz
Ralph Levine
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��@�����������@�����������@M���������@�����������]k��
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verteilen eines Materials an einer Oberflaeche und eine Mischung hierfuer. Die Mischung ist eine Wasser-in-Luft-Emulsion oder Suspension, die ein verteilbares Material enthaelt und durch Stabilisieren kleiner Troepfchen einer waessrigen Fluessigkeit mit einer Grenzflaechenschutzwand von sehr feinen hydrophoben Metalloxidteilchen erhalten wird, wie mit Silan modifizierte Kieselsaeure. Die Troepfchen werden einer Scherwirkung so unterworfen, dass bei ihrem Durchgang durch eine Oeffnung und/oder auf der Oberflaeche des Zielobjektes die Scherkraft mindestens teilweise die Schutzschicht bzw. -wand entstabilisiert und die Troepfchen zu groesseren Teilchen gesteuerter Dichte und erhoehter Groesse verschmelzen, wobei die Masse eventuelle vollstaendig zu einer eleganten Creme oder Lotion entstabilisiert wird. Mindestens 10% der Troepfchen koennen zu Teilchen verschmelzen, nachdem sie die Oeffnung verlassen haben. Aktive Bestandteile, wie schweisshemmende Mittel, koennen entweder zur waessrigen fluessigen Phase oder zur Pulverphase zugegeben werden, solange sie nicht die Suspension entstabilisieren

Description

eO-MRaXb
ausgewählt ist, wobei e die Oxidoberfläche, O Sauerstoff, M Metall, R ausgewählt aus Alkyl, Aryl, Arylalkyl, Alkoxy oder Aryloxy, X Halogen oder Hydroxyl, a eine Zahl von 1 bis 3, b 0 oder eine Zahl von 1 bis 2 und die Summe von a + b 3 ist.
19. Mischung nach Punkt 18, gekennzeichnet dadurch, daß M Silizium ist.
20. Mischung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß das hydrophobe Metalloxid pyrogene Kieselerde ist.
21. Mischung nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis von hydrophobem Metalloxid zu wäßriger Flüssigkeit von 1 bis 50:1 beträgt.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
- 2 - 4.HH OU
Wendungsgebiet der Erfindung
5 Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verteilung von Stoffen aus einem Behälter an einer Oberfläche und einer Mischung irfür, die eine neue Wassertropfen-in-Luft-Suspension enthält.
arakteristik der bekannten technischen Lösungen
t Druck arbeitende Verteilungssysteme — allgemein als Aerosole bezeichnet — erfuhren erstmalsin den frühen 50er Jahren ie starke Verbreitung. Die meisten mit Druck arbeitenden Systeme bestehen ausfolgenden Elementen:
aus einem Behälter, der geeignet ist, dem Druck des Systems standzuhalten; einem Treibstoff (verflüssigtes oder komprimiertes Gas);
Ventilvorrichtungen mit Druckgefälle gegenüber dem Außendruck, über die das Produkt in Spray- oder Schaumform auf die zu besprühende Fläche gelangt.
)wohl diese Aerosolprodukte teuer waren, fanden sie doch bald Anklang beim Verbraucher, und zwar in erster Linie aufgrund er bequemen Handhabung.
irosole werden typischerweise durch Feinverteilung der Komposition durch ein Ventil erzeugt. Den dafür erforderlichen Druck fert das gasförmige oder verflüssigte Treibmittel, gewöhnlich niedermolekulare flüssige Kohlenwasserstoffe oder ilogenkohlenwasserstoffe oder komprimierte Gase, wie Stickoxydul, CO2 oder Stickstoffrwirrung auf dem Aerosolmarkt hat vor kurzem die Theorie von Rowland-Mollina hervorgerufen, wonach ein gewisser Anteil r Halogenkohlenwasserstoff-Treibmittel in die Straosphäre gelangt und dort eine Verringerung des Ozongehaltes hervorruft.
es wiederum bedingt, daß ein stärkerer Anteil an UV-Strahlen in die Atmosphäre eindringt, was seinerseits die Entstehung von lutkrebs begünstigt.
s Alternativen für Aerosole mit Halogenkohlenwasserstoff-Treibmitteln bieten sich solche mit verflüssigten ihlenwasserstoffen, wie Butan, Isobutan und Propan oder Gemischen davon an. Da die Gase der verflüssigten ihlenwasserstoffe jedoch eine hohe Entzündbarkeit aufweisen, ist zur Erzielung einer entsprechenden Tränkwirkung für die rmulierung eine erhebliche Wassermenge erforderlich. In Kohlenwasserstoff-Treibmitteln emulgierte wäßrige Phasen tesser-in-ÖI) ergeben Sprays mit feiner Verteilung finden in der Regel als Raumdeodorants, Insektensprays usw. Anwendung.
odukte mit komprimierten Gasen als Treibmittel, wie Stickstoff oder dem löslicheren Stickoxyd und CO2 sind gewöhnlich ganz jcht und verhindern so das Entstehen der Auf brechkraft aufgrund ihrer geringen Löslichkeit und Konzentration (verglichen mit in Kohlenwasserstoff- und Halogenkohlenwasserstoff-Treibmitteln).
imbinationen von verflüssigten Treibmitteln und solchen aus komprimierten Gasen ergeben keinen Synergismuseffekt im nne einer Erzielung eines trockenen Sprays.
>mit bestehen nach wie vor die für Aerosole typischen Gefahren, d.h. die hohe Entzündbarkeit (im Falle von Produkten mit )hlenwasserstoff-Treibmitteln), die Explosionsgefahr, die mögliche Inhalationstoxizität, die Gefahr des ungewollten ißbrauches des Produktes, nicht einwandfreies Funktionieren des Ventils usw.
impensprays sind andererseits ein kostspieliger und wenig wirksamer Ersatz für komprimierte Produkte, Haarfixiermittel und irperdeodorants als Pumpensprays sind gegenwärtig als Pendants gegenüber den entsprechenden Aerosolprodukten auf sm Markt anzutreffen. Allerdings haben sie, insbesondere die entsprechenden Deodorants, aufgrund ihrer nassen Anwendung sher nur beschränkte Verbreitung gefunden.
idere Verpackungsformen sehen Trennvorrichtungen vor, elastomere Membranen mit einem Speicher, unter Federspannung Bhende Vorrichtungen usw. Derartige Verpackungsformen haben jedoch geringen kommerziellen Wert, da sie zu teuer sind, e „hardware" zu ungewöhnlich ist und überdies eine grundsätzliche Verbesserung gegenüber den bisherigen billigen /Sternen fehlt.
sben den Sprays sind Pulver bzw. Puder eine wichtige Anwendungsform. Zu diesen Produkten zählen Bademittel, Körperpuder, ake-ups, Fußpuder, Deodorants jeglicher Art, Puder mit einer bestimmten Duftnote, Zahnpulver, Antiseptika, Antibiotika und :eroidpulver, Fußpilzmittel, Reinigungsmittel, Insektizide usw. Die Hauptnachteile dieser Produkte sind das Stäuben, die angelnde Haftung und die beschränkte Formulierbarkeit.
Dr ca. 10Jahren wurden hydrophobe Metalloxide, insbesondere Silan-behandelte Kieselerden entwickelt. Diese Oxide sind asserabstoßend und können zurVerhinderung von Wasserbenetzung in Sachen, Böden und anderen körnigen Stoffen oderzur berflächenbehandlung von Mauerwerk, Holz, Gewebe, Papier, Kunststoff u. a. sowie als frei fließende, das Backen srhindernde Zusätze in pulverförmigen Feuerlöschmitteln, Polymeren, Metallen usw. sowie als Verdickungsmittel, das bsetzen verhindernde Mittel mit wasserfesten Eigenschaften in Farben, Klebern, Schmiermitteln, Tinten und ähnlichen /stemen sowie als Polymerverstärker verwendet werden. Praktische Verwendung finden diese Oxide als kolloidale Tenside in rasser-in-ÖI-Emulsionen von hoher Viskosität mit außerordentlich hoher Phasenbeständigkeit zwecks Verwendung in sektiziden. Cremen und Salben. Starkes Mischen des Oxids mit Wasser führt zu einer Wasser-in-Luft-Emulsion bzw. uspension, in der die feinen Wassertröpfchen als erste Phase in Luft durch eine Grenzschicht aus äußerst kleinen Oxidteilchen abilisiert werden. Die US-PS 3393155 (Spalte 5, Zeile 2 bis 3) lehrt, daß wäßrige Lösungen von Stoffen wie Glycerin, in der äßrigen dispersen Phase Pharmazeutika und Kosmetika zugesetzt werden können. Die einzige kommerzielle Verwendung von 'asser-in-Luft-Emulsionen beruht auf der hydrophoben Kieselerde als frei fließendem Pulver als lockeres Bett für die Keimung an Samen, die schwer zum Auskeimen zu bringen sind (US-PS 3710510).
Die hydrophoben Metalloxide können auf die Oberflächen durch Mischen oder durch Stäuben aufgebracht werden. Überzüge können mit Harzbindemitteln in flüssigem oder trockenem Zustand formuliert werden, wonach sie durch Aufsprühen, als Wirbelschichtbett oder durch elektrostatisches Beschichten oder durch ein in einen Behälter eingeschlossenes Treibmittel zur Anwendung gelangen. Diese Anwendungsformen sehen jedoch weder Flüssigkeit-in-Luft-Emulsionen vor, noch die Verwendung von derartigen Emulsionen zum Aufbringen der Komponenten auf ein bestimmtes Objekt oder als Aerosol. Aerosole werden durch feinste Verteilung von Teilchen in Luft hergestellt. Transpiration verhindernde Sprays, die Teilchen liefern mit einer Größe von unter 10 mk, können eingeatmet werden und sollten auf lange Zeit auf ihre Toxizität hin geprüft werden, um das Risiko, das sich aus der Verwendung dieser Produkte für die Gesundheit ergibt, gegenüber ihrem Vorteil abzuwägen. Teilchen mit einer Größe von über 10 mk werden andererseits über den Nasen-Rachen-bzw. Kehlkopf-Weg entfernt und bedeuten kein erhebliches Risiko für die Gesundheit. Die aus den üblichen Treibmittel- oder Pumpenspray-Packungen frei werdenden Teilchen verringern während sie auf das zu besprühende Objekt gelangen, ihre Teilchengröße bis in einen Bereich, in dem sie eingeatmet werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung war die Beseitigung der oben genannten Nachteile.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wurde entdeckt, daß wäßrige Tröpfchen, die mit mikrokapsuliertem, Luft enthaltendem, hydrophobem Metalloxidpulver stabilisiert wurden, als pulverförmige, trockene scherkraftempfindliche Suspension formuliert werden können. Wird diese Suspension infolge der Passage durch eine schmale Öffnung oder durch Reiben, Kämmen usw. Scherkräften ausgesetzt, vereinigen sich die Tröpfchen unter Bildung einer glatten feinen Creme oder Lotion von hohem Haftvermögen. Die Teilchengröße kann dabei so kontrolliert werden, daß ein Stäuben einerseits verhindert wird, und andererseits eine Teilchengröße gewährleistet ist, die über dem Minimum der Teilchengröße liegt, die eingeatmet werden kann. Das erfindungsgemäße Verteilungssystem sieht sehr flexible Formulierungsmöglichkeiten vor. Außerdem wurde festgestellt, daß derartige biologisch wirksamen Stoffe wie die Transpiration verhindernde Mittel, Antibiotika und Steroide, Kosmetika wie Deodorants, Duftstoffe, Haarfärbemittel, Make-ups und andere Behandlungsmittel, ferner im Haushalt verwendete Mittel, wie Insektizide, Polituren, Fleckenputzmittel und Reinigungsmittel sowie andere auf Substrate einwirkende Mittel dem Pulver oder derwäßrigen Phase der Flüssigkeit-in-Luft-Emulsionoder-Suspension zugesetzt werden können, ohne die Fähigkeitzur Bildung einer beständigen, gegenüber Scherkräften empfindlichen, in einen Behälter eingeschlossenen flüssigen Luftsuspension bzw. deren Verteilung zu beeinträchtigen.
Die Anwendung der Scherkräfte verwandelt die pulverförmige Substanz in ein gut haftendes Wasser (Lotion), das je nach der gewünschten Wirkung nach Aufbringen der pulverförmigen Substanz auf das Substrat und nach Anwendung von Scherkräften, wie z. B. beim Einreiben des Körpers, Kämmen des Haars oder Aufbringen auf Möbel mit Hilfe eines Lappens rasch oder langsam trocknet. Wäßrige Luft enthaltende Mikrokapsulierungen von gewöhnlich unverträglichen Stoffen können zusammen in demselben System und in derselben Packung enthalten sein, wobei die unverträglichen Stoffe beim Reiben, Kämmen oder Wischen zur Erzielung der gewünschten Wirkung miteinander zur Reaktion gebracht werden. Unter gewöhnlichen Umständen flüssige Substanzen, wie Wasserstoffperoxid- oder Caclsiumhyposchloritlösungen können in wäßrige Lösungen verwandelt werden; Luft enthaltende Mikrokapsulierungen in fester Form können in flüssige Form, Wasser oder Cremen überführt werden, sobald Scherkräfte wirksam sind. Die Freisetzung der lokal angewandten bioaktiven Stoffe, die in den Luft enthaltenden wäßrigen Mikrokapsulierungen enthalten sind, kann nach Anwendung der Scherkräfte verzögert werden. Die pulverförmige Substanz, die eine wäßrige. Luft enthaltende Mikrokapsulierung des bioaktiven Stoffes, Duftstoffes, Reinigungsmittels oder einer anderen Mittels darstellt, das auf das Substrat aufgebracht werden soll, kann entsprechend der jeweiligen Anwendungsweise auf eine bestimmte Scherempfindlichkeit eingestellt werden. So z. B. kann ein Oxydation-Haarfärbemittel, enthaltend den eigentlichen Farbstoff und ein in einer einzigen Packung verträgliches Oxydationsmittel, mit einer derartigen Scherempfindlichkeit formuliert werden, daß bei Anwendung auf das Haar die Luftemulsion gebrochen wird, wodurch die wäßrigen Mikrokapsulierungen des Färbemittels und das Oxydans miteinander verschmelzen und reagieren. Auch solche Produkte wie Möbelreinigungsmittel und Polituren können erfindungsgemäß formuliert werden. Das Produkt wird auf das jeweilige Möbelstück aufgestäubt und verwandelt so infolge des Wischens in ein creme- oder lotionartiges Reinigungsmittel bzw. in eine entsprechende Politur. Als Kosmetika in Frage kommende Pulver verwandeln sich auf den Körper aufgebracht in angenehme, haftende, jedoch nicht klebrige Lotions, die ausgezeichnet kühlen. Dabei kann es sich um Duftstoffe oder Deodorants handeln. Eine andere Art von Produkten sind Analgetika, die äußerlich angewandt werden, d. h. eingerieben werden und aus einem wärmeerzeugenden System, kombiniert mit Gegenmitteln, bestehen, was bei Arthritis und Rheumatismus eine vorübergehende Befreiung von den Schmerzen bringt. Wird das betreffende Produkt eingerieben, setzen die wäßrigen Mikrokapseln die thermogenen Stoffe frei, d. h. sie erzeugen Wärme, und die Gegenreizmittel produzieren ihrerseits den typischen heiß-kalt-Effekt. Kennzeichnend für die vorliegende Erfindung ist auch die Anwendbarkeit als Fleckenentferner, welche die wäßrigen Mikrokapseln aus einem Pulver in ein Wasser verwandeln, das in den betreffenden Fleck eingerieben wird. Während des Trocknens geht der Schmutz in den getrockneten Rückstand über, der dann abgebürstet werden kann.
Das Verteilungssystem besteht im allgemeinen aus einem Behälter, dereine Kammer zur Aufnahme der Flüssigkeit-in-Luft-Suspension und eine Austrittsöffnung für die Verteilung der Zusammensetzung umfaßt. Im Falle der Verwendung von Pulver kann der Behälter aus Kunststoff oder Glas bestehen und eine perforierte Spitze aufweisen. Die pulverförmige Suspension kann durch Schütteln verteilt werden. Der Durchmesser der Öffnung kann so bemessen sein, daß die Pulverteilchen ohne oder mit Scherbeanspruchung hindurchtreten, wobei gewöhnlich die Teilchen beim Durchtritt durch die Öffnung destabilisiert werden. Die vollständige oder teilweise Destabilisierung zu einer kontinuierlichen oder lotionähnlichen Dispersion des Pulvers in der wäßrigen Phase kann nach Aufbringen der Suspension auf die Oberfläche durch Reibenerfolgen.
ι bevorzugtes Verteilungssystem besteht darin, daß die Suspension während ihres Transports durch die Öffnung teilweise stabilisiert wird. Der Transport der Flüssigkeit-in-Luft-Suspension der Flüssigkeitströpfchen, die durch das hydrophobe italloxid stabilisiert sind, durch eine Öffnung führt zu einer teilweisen DeStabilisierung der Grenzschicht und zum rschmelzen der Teilchen von größerem Durchmesser infolge der Scherkräfte beim Durchtritt durch die Öffnung. Die Zunahme r Teilchengröße infolge des Verschmelzens kann so kontrolliert werden, daß sie die minimale Teilchengröße, die eingeatmet irden kann, übersteigt, vorzugsweise so, daß die Inhalationsgefahr auf ein Minimum reduziert ist.
5 bioaktiven Mittel bzw. Kosmetika, wie Deodorants, können dem Pulver bzw. der wäßrigen Phase der Flüssigkeit-Luftemulsion er -Suspension zugesetzt werden ohne die Fähigkeit zur Bildung der in einem Behälter eingeschlossenen Flüssigkeitftsuspension bzw. die Verteilung der miteinander verschmelzenden Teilchen zu beeinträchtigen.
jhrend Treibmittel, Aerosole oder Pumpsprays eine kleine Teilchengröße und nur wenig oder gar kein Wasser oder Alkohol " Bildung einer trockenen Anwendungsform aufweisen müssen, kann das erfindungsgemäße System eine hohe ilchengröße aufweisen und erhebliche Mengen an Wasser (60—70%) enthalten und dabei noch rasch trocknen, überrascht, daß das die erhebliche Wassermenge ein rasches Trocknen des verteilten Materials nicht verhindert. Ein weiterer isentlicher Unterschied zwischen dem druckbeaufschlagten Aerosol und Pumpsprays einerseits und dem erfindungsgemäßen stern andererseits besteht darin, daß bei den zuerst genannten Produkten dieTeilchengröße während des Transports aus dem ntil auf das Objekt abnimmt, während erfindungsgemäß die Teilchengröße zunimmt.
s erfindungsgemäße drucklose Verteilungssystem besteht aus einem Behälter mit einer Kammer zur Aufnahme der mit einem drophoben Metalloxid stabilisierten Suspension aus wäßrigen Tröpfchen und einem Ventil mit einer Austrittsöffnung, die so messen ist, daß eine vorgegebene Scherkraft und eine entsprechende DeStabilisierung der Suspension eingestellt werden nnen. Der Behälter ist so bemessen, daß die Suspension durch die Öffnung, ggf. durch einen Gasstrom getrieben wird. Der hälter kann Mittel enthalten, die es ermöglichen, zur Ergänzung des Gasstromes zwecks Verteilung der Suspension durch die fnung Außenluft zuzuführen.
ie Ausführungsform des Verteilungssystems kann aus einem elastischen, flexiblem Behälter bestehen mit einer Kammer zur ifnahme der Flüssigkeit-Luftsuspension, einem Ventil mit einer Mischkammer und einer Dampföffnung, Mittel zur Zufuhr der ispension zur Mischkammer und einer Austrittsöffnung, wobei bei Zusammendrücken des Behälters der Dampf und die ispension in die Mischkammer eintreten, sich miteinander vermischen und durch die Austrittsöffnung ausgestoßen werden, 5durch eine Suspension der Pulver kapsulierten Tröpfchen gebildet wird, die zumindest teilweise während desTransports auf s Objekt miteinander verschmelzen. Andere mögliche Verteilungssysteme, welche die erforderliche Scherbeanspruchung währleisten, bestehen aus Pumpsprays, Druckverteilern vom Taschen- oder Kolbentyp usw.
is neue System der Verteilung von Produkten in Aerosolform bedient sich eines einfachen, billigen und hochwirksamen ucklosen Systems. Dieses ist in der Lage, kleine Teilchen im Aerosolbereich frei zu setzen, wobei die einzige Stoßkraft der igerdruckauf den elastischen Kunststoffbehälter darstellt. Überdies fühlt sich der Spray trocken an, obwohl die Formulierung, radoxerweise, erhebliche Wassermengen enthalten kann. Dank diesem Wasser kann der Spray in Form einer feinen Creme w. eines Wassers eingetrieben werden.
ährend die druckbeaufschlagten Produkte, wie transpirationverhindernde Mittel und Deodorants, Haarsprays, Rasierschäume, sektizide, Duftstoffe, Mittel zum Inhalieren, usw. von 0,25% Treibmittel im Falle von unlöslichen komprimierten Gasen wie ickstoff, bis zu 90% im Falle von verflüssigten Treibmitteln, gewöhnlich im Bereich von 1,4-5,6kg/cm2 enthalten, ist bei der findungsgemäßen drucklosen Verteilung die Luft das Vehikel. Die am weitesten verbreiteten Aerosolkategorie, nämlich die die anspiration verhindernden Sprays, sind im'allgemeinen Suspensionen von entsprechenden Pulvern, überwiegend in einem eibmittel. Demgegenüber sind die die Transpiration verhindernden Salze erfindungsgemäß in Luft suspendiert (Luftemulsion), iide Produkte liefern zwar einen trockenen Spray, das Aerosol jedoch zeigt neben anderen Nachteilen auch eine unangenehme ihlende Wirkung. Von Bedeutung ist, daß die erfindungsgemäßen Produkte keine Pulver sind. Obwohl sie in „Pulverform" irliegen, unterscheiden sie sich von Pulvern in jeder Hinsicht. In Tabelle I wird das wäßrige kapsulierte Vehikel des Systems iher beschrieben.
ibelle I
iststoffe
Pulver
In den meisten Fällen Feststoffe, keine nennenswerte Absorption von Flüssigkeiten, verbleibt als Teilchen und frei fließfähig
Wäßrige Mikrokapseln
Bis zu 90 % H2O, verbleibt als Teilchen und frei fließfähig (Wasser-in-Luft-Emulsion)
-lYSIKALISCHER JSTAND Pulver „pulverförmige Substanz"; mit Flüssigkeitseigenschaften
EILCHENGRÖSSE festgelegt Während der Verteilung und Anwen dung in der Bewegung kontrollierbar
ICHTE Festgelegt In einem weiten Bereich einstellbar; Dichte kann während der Verteilung und der Anwendung verändert werden.
DRMULIERUNGS- lÖGLICHKEITEN Sehr beschränkt Sehrgroß
DKALE ANWENDUNG Bestenfalls Gleiten und Gefühl vonTalk Kann als trockener Spray (ähnlich einem Antitranspirationsaerosol) verteilt oder als Creme oder Lotion je nach dem Produkt eingerieben werden.
DRMDERVERTEILUNG Als Pulver Als Aerosol oder als Pulver
Der Wirkstoff kann in der wäßrigen Phase gelöst, darin als Emulsion oder Suspension dispergiert oder der pulverförmigen Phase zugesetzt werden. Antitranspiratorisch wirksame Salze, wie Aluminiumchlorhydrat können jeder der beiden Phasen zugesetzt werden. Das erfindungsgemäße System kann auch zur Verteilung anderer Produkte wie Kosmetika, Deodorants, Haarfärbemittel, Pharmazeutika, Haushaltsmittel wie Ofenputzmittel, Insektizide, Fleckenputzmittel und andere, verwendet werden.
Das erfindungsgemäße System gewährleistet eine gute Haftung auf dem Objekt, Atmungsfähigkeit, gute Abdeckung, verhindert jedoch Verschluß, Anhäufung, Backen im Behälter und an der Haut, gewährleistet hohe Gleiteigenschaften, kontrollierte Kühlung, ist kosmetisch hochwertig, sicher und wirksam und stellt ein wirtschaftliches Produkt dar.
Diese und viele andere Eigenschaften und zusätzlichen Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen hervor.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Behälters vor der Verteilung; Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Behälters während der Verteilung; Fig.3 zeigt eine schematische Darstellung der mikroverkapselten wäßrigen Phase; und
Fig. 4 zeigt die Abhängigkeit zwischen Mischdauer und Dichte für ein typisches Beispiel der erfindungsgemäßen Massensuspension.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Entsprechend Fig. 1 kann eine Ausführung des drucklosen Verteilungssystems eine Spritzflasche 10 sein, die im allgemeinen aus einem biegsamen Behälter 12 besteht, der zweckmäßigerweise aus einem elastischen synthetischen organischen Harz, wie Polyäthylen von mittlerer Dichte, geformt ist, enthaltend eine untere Kammer 14, die eine Ladung 16derWasser-in-Luft-Emulsionoder-Suspensionmitdem Wirkstoff auf nimmt. Ein Ventil 18 verschließt das obere Ende des Behälters 12. Es wird von den Wänden der Mischkammer 20 gebildet. Von der Mischkammer 20 in das Beschickungsmaterial 16 reicht das Tauchrohr 22. Die Dampföffnung 24 steht mit der Luft.im oberen Raum 26 in Verbindung, und die Austrittsöffnung 28 mit der Umgebung. Wird entsprechend Fig. 2 der Behälter manuell durch Fingerdruck verdichtet, gelangt Luft aus dem Raum 26 durch die Dampföffnung 24 in die Kammer 20, wobei das Beschickungsmaterial 16 gleichzeitig durch die untere Öffnung 29 hindurchtritt und über das Tauchrohr 22 in die Kammer 20 gelangt. Nach Aufhören des Fingerdruckes füllt der Behälter seine Speicher erneut auf und Luft gelangt in den Raum 26 durch die Austrittsöffnung 28 und die Dampföffnung 24. Sind der Durchmesser der Dampföffnung 24 und des Tauchrohres 22 aufeinander abgestimmt, kann das Produkt im wesentlichen unter den selben Bedingungen wie bei Aufrechtstellung, wenn der Behälter 12 gekippt ist, verteilt werden. Im allgemeinen werden bei jedem Druck des Behälters 40 bis 400 mg, gewöhnlich 75 bis 250 mg verteilt, je nach der Dichte der Wasser-in-Luft-Suspension oder -Emulsion und dem Grad der gewünschten Scherkraft.
Die Scherbeanspruchung der das Beschickungsmaterial ausgesetzt ist, ist eine direkte Funktion der Geschwindigkeit des Materials mit der es durch die Austrittsöffnung austritt und eine umgekehrte Funktion zum Durchmesser der Austrittsöffnung. Fig. 3 zeigt die mikroverkapselte wäßrige Phase 40. Bei der Durchführung des Prozesses vereinigen sich die primären hydrophoben Metalloxidteilchen 42 miteinander unter Bildung kettenförmiger Teilchen 44, die die starke Tendenz zeigen, miteinander unter Bildung eines dreidimensionalen Netzwerkes oder einer Gitterstruktur 46 zu reagieren, und dabei die diskreten Wasserkügelchen 48 mit ca. 70 Teilen Luft, die im Hohlraum festgehalten ist, zu verkapseln. Werden die wäßrige Phase und das hydrophobe Metalloxid einer hohen Scherbeanspruchung durch Mischen ausgesetzt, werden die Wassertröpfchen 48 in der dreidimensionalen Gitterstruktur gefangen, wobei die Luft die kontinuierliche Phase der Dispersion darstellt. Die luftgepolsterten hydrophoben Aggregate umgeben dann die kleinen Wassertröpfchen und verhindern so ein Zusammenfließen und stabilisieren auf diese Weise das System. Wird die Scherbeanspruchung zu stark, was beim Transport durch die Austrittsöffnung 28 der Fall ist, verschmilzt die wäßrige Phase gänzlich oder teilweise. Zu einem totalen Verschmelzen kann es auf der Objektoberfläche durch Reiben des Materials am Körper oder durch Kämmen des Produktes durch das Haar kommen.
Der optimale Einsatz des Systems und die optimale Spraywirkung hängen ab von der verteilten Teilchengröße und ihrer Dichte, von der Größenänderung und von der Dichte der Teilchen während des Transportes auf das Objekt, der Transportgeschwindigkeit, dem Grad der Hydrophobizität und der Art der Anwendung (trocken, feucht oder cremig). Der optimale Einsatz des Systems hängt außerdem von der Scherfestigkeit der Suspension ab, die ihrerseits von folgenden Faktoren beeinflußtwird:
1. Verhältnis des hydrophoben Metalloxids zur wäßrigen Phase;
2. Art des hydrophoben Metalloxids;
3. Menge und Art der aktiven Komponenten;
4. Menge und Art des Systems an Zusätzen;
5. Verfahrenstechnik;
6. Parameter des Transportsystems.
3 Synthese des hydrophoben Metalloxids durch Umsetzung von Metalloxiden und Nichtmetalloxiden, insbesondere von lloidalen Kieselerden, mit verschiedenen siliziumorganischen Verbindungen, ist bereits weit entwickelt worden. Die rschiedenen silizium-organischen Verbindungen, die zumindest eine funktionelle Gruppe pro Molekül aufweisen, können, nk dieser Gruppe mit den OH-Gruppen auf der Oberfläche des Metalls bzw. der Nichtmetalloxide umgesetzt werden. Das laltene Reaktionsprodukt ist ein Metall- oder Nichtmetalloxid, das auf seiner Oberfläche chemisch gebundene ziumorganische Gruppen aufweist, die durch die allgemeine Formel
eO-MRaXb
rgestellt werden können, wobei e die Oxidfläche darstellt, O Sauerstoff, M ein Metall oder Nichtmetall wie Si, R ein Alkyl, Aryl, ylalkyl, Alkoxy oder eine Aryloxygruppe, a eine Zahl von 1 bis 3, X eine Halogen oder Hydroxylgruppe, b eine Zahl von O bis 2, d a + b = 3 bedeuten.
3 siliziumorganischen Gruppen werden in einer solchen Menge auf die Oberfläche des Metalloxids aufgebracht, daß diese drophob wird. Im allgemeinen werden 50% der Sauerstoffgruppen auf der Oberfläche wie die Silanolgruppen umgesetzt, ein mischer Fall ist ca. 70%. Entsprechend US-Patent Nr.3393155 oder andere PS'en wie US-Patent Nr. 2510661, 2589705, 05206,2705222 und 3023181, kann hydrophobe, pyrogene Kieselerde hergestellt werden.
i der Bereitung der Dispersion der wäßrigen Flüssigkeit in den feinen Feststoffteilchen können erfindungsgemäß zusätzlich er anstelle der hydrophoben, pyrogenen Kieselerden der US-PS 3393155 hydrophobe Metalloxide mit einem rchschnittlichen sphärischen Durchmesser von unter ca. 100 mmk, typischerweise 1 bis 20 mmk, verwendet werden. Zum iispiel können auch andere feinverteilte Oxide wie Aluminiumoxid, Titanoxid, Zirkoniumoxid, Vanadiumoxide, Eisenoxide ler Oxidgemische mit oder ohne Kieselerde die Oxidteilchen bilden, ob sie nun auf pyrogenem Wege hergestellt werden oder f andere Weise, wie z. B. durch Naßausfällung. Naß ausgefällte Kieselerden, wie solche, die durch Ansäuerung oder iutralisation von wäßrigen Alkalimetallsilikatlösungen hergestellt werden, bilden ein ideales Ausgangsmaterial, sofern sie in ilchenform der gewünschten Feinheit vorliegen. So z. B. beschrieben die US-PSen 2865777,2900348,2913419,2995422, 110791,3034913,3172726,3208823 und 3 250595 einige der verschiedenen Techniken zur Ausfällung von feinverteilten sselerden aus wäßrigem Medium in einer Form, die nicht klebt und kein leimartiges Aussehen hat, wonach gewaschen, :riert, getrocknet und zu einem kolloidalen Pulver weiterverteilt wird.
lezifische Beispiele für Si-organische Verbindungen, die oft mit kolloidalen Metälloxiden zur Bindung von aerflächenstrukturen wie den beschriebenen umgesetzt werden, sind:
ganohalogensilane, wie (CH3J3SiCI, (CH2J2SiBr2, (CHs)2SiCI2 und (C4Hg)3SiCI; Organosilylamine wie H3O)3Si(CH2)S-NH(CHz)2NH2 und (CH3O)2(CH3)SiCH2CH(CH3)-CH2NHCH2CH2NH2; •ganodisilazane wie (CH3)3SiNHSi(CH3)3 und (C4Hg)3-SiNHSi(C4Hg)3, etc.
den meisten Fällen wird die Oberflächenbehandlung so geartet sein, daß insgesamt mindestens 0,5%, vorzugsweise indestens 1 %, bezogen auf das Trockengewicht der behandelten Metalloxidteilchen, Organogruppen gebunden werden. In slen Fällen, insbesondere bei den am bevorzugtesten verwendeten Oxiden mit hoher Oberflächenentwicklung, hat die •ganogruppenkonzentration 2 Gew.-% oder darüber zu betragen.
iispiele für im Handel erhältliche hydrophobe Kieselerden sind:
ibelle 2
KIESELERDE TYP HERSTELLER
QUSO WR50 Naßausfällung Philadelphia Quartz
QUSO WR82 Naßausfällung Philadelphia Quartz
AerosilR972 Pyrogene Kieselerde Degussa
Tullanox500 Pyrogene Kieselerde Tulcolnc.
as als Ausgangsmaterial verwendete Metalloxid enthält erhebliche Mengen an eingeschlossener Luft in konstanter Form. Die jftwird bei der Hydrophobisierungsreaktion zurückgehalten, was eine sehr geringe Schüttdichte (nur0,06g/cb) bedingt. Die iale Dichte der hydrophoben Metalloxide beträgt ca. 2g/cc. Die Dichte derWasser-in-Luft-Emulsion kann ca. 0,30 bis 1,5, 3wöhnlich ca. 0,45 bis 0,90 betragen.
ie pyrogen hergestellten Metalloxide haben mehr Luft eingeschlossen als ihre ausgefällten Entsprechungen, was eine Masse in geringerer Dichte bewirkt. Bei jedem System verleiht das pyrogene Material der Masse erheblich mehr Scherfestigkeit als e ausgefällten Metalloxide. Ist eine größere Scherfestigkeit und somit feuchte bis cremige Anwendungsart erwünscht, kann as gefällte Metalloxid zweckmäßiger sein als die pyrogene Entsprechung. Umgekehrt kann letztere eher bei einer scherfesteren, ockenen Anwendungsart angewandt werden. Aufgrund der Zahlen kontrollierbarer Variablen kann jedoch jede Art von letalloxid zu einem ganzen Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten formuliert werden.
as Verhältnis das hydrophoben Metalloxids zur wäßrigen Flüssigkeit kann 1/1 bis 50/1, im allgemeinen 5/1 bis 20/1, betragen, t das Verhältnis zwischen Oxid und Wasser hoch, bei gleichbleibenden sonstigen Faktoren, erweist sich die mikrokapsulierte, äßrige Bas als scherfester infolge der mechanischen Verdichtung des Oxids an der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft, was nen zusätzlichen Reibaufwand erforderlich macht, wenn die Masse die Düse passiert, um ein entsprechendes Scheren zu ewirken, sofern dies erwünscht ist, was zu einem totalen oder teilweisen Zusammenfließen der wäßrigen Phase unter nsteigen der Teilchengröße und der Dichte führt. Ist umgekehrt das Verhältnis zwischen Oxid und wäßriger Phase niedrig, ist ie Scherfestigkeit der Masse geringer, wenn diese die Düse passiert. Bei jedem System werden die physikalischen igenschaften zumindest beeinflußt, wenn die Düse ausreichend groß ist, um einen minimalen Einfluß auf das Scheren der lasse auszuüben. Das Scheren und damit das Zusammenfließen führen zu einem Ansteigen der Teilchengröße und der Dichte eim Transport auf das Objekt und auf diesem selbst.
ie erfindungsgemäßen Formulierungen enthalten gewöhnlich 1-15Gew.-% hydrophobes Metalloxid, 25 bis 98,9 Gew.-% /asser und 0,1 bis 60Gew.-% zu verteilendes Material.
Ein minimales Mischen zur Bildung derWasser-in-Luft-Dispersion gewährleistet den größten Grad an Scherfestigkeit bei der Passage der Masse durch die gegebene Ventildüse. Bei fortgesetztem Mischen verliert die Masse die Scherfestigkeit, was schließlich bei einem genau definierten Punkt ein Kollapieren der Suspension bewirkt, wobei unter völligem Zusammenfließen cremiges Material erhalten wird. Die Durchführung des Prozesses ist also eine Funktion der Art des hydrophoben Metalloxids. Die pyrogenen hydrophoben Metalloxide halten einem wesentlich stärkeren Scheren stand als die entsprechenden Systeme mit gefällten hydrophoben Metalloxiden. Im allgemeinen werden die vorgemischten Feststoffe dem Flüssigkeitsstrudel in einem bei hoher Geschwindigkeit arbeitenden Mischer zugesetzt und während 2 bis 600 Sekunden, gewöhnlich 5 bis 300 Sekunden gerührt. Die vorgemischten Pulver und die wäßrige flüssige Phase können aber auch schon vorkombiniert und dann wie oben beschrieben gemischt werden.
Ausführungsbeispiele
Das erfindungsgemäße System wird durch die nachfolgenden Beispiele näher beschrieben und illustriert, sind jedoch nicht als Einschränkung der Erfindung aufzufassen.
Beispiel 1
Bestandteile Gew.-%
Aluminiumchlorhydrat 25
nichtgreifbares Pulver
hydrophobe Kieselerde 4-6
Zinkstearat 4
Wasser 67-65
Zur Herstellung von schweißhemmenden Mischungen wurden in einem mit 14 verschiedenen Geschwindigkeiten arbeitenden Mischer unterschiedliche hydrophobe Metalloxide eingesetzt.
Nach Untersuchung der Ergebnisse wurden folgende Schlüsse gezogen bzw. Erfahrungen gesammelt:
(1) Tullanox500,4%,5%und6%
a) durch Erhöhen der Konzentration an Tullanox 500 (wobei sämtliche übrigen Faktoren unverändert bleiben) wird es möglich, ungeachtet der Pulvermischgeschwindigkeiten länger zu mischen. Mit ansteigenden Konzentrationen an Tullanox 500 entstehen in der Wasser-Luft-Grenzflächenschicht mehr stabilisierende Teilchen, was entsprechend mehr an zusätzlicher Energie zum Zerreißen des Systems und Koaleszenz der wäßrigen Phase mit dem Ergebnis einer größeren Dichte erfordert.
b) Die Dichte ist eine Umkehrfunktion der Konzentration an Tullanox 500. Eine höhere Konzentration Tullanox 500 ergibt nicht nur eine luftbeständigere Konfiguration, sondern beeinflußt aufgrund der niedrigen Schüttdichte von 0,6g/cm3die Dichte des Systems direkt. Dies ist aus den unten angeführten Beispielen ersichtlich:
1) 10%iges Tullanox 500
Gew.-% Dichte cm3/100g
Tullanox 500 10 0,06 167
Wasser 90 1,00 90
Die theoretische Dichte des 10%igen Tullanox 500-Systems ist:
2) 5%iges Tullanox 500
Gew.-% Dichte cm3/100g
Tullanox 500 5 0,06 83
Wasser 95 1,00 95
Die theoretische Dichte des 5%igen Tullanox 500-Systems ist:
Somit verringert sich die Dichte des Systems mit dem Anstieg der Tullanox-Konzentration von 5% auf 10% ungefähr um ein Drittel.
c) Höhere Mischgeschwindigkeiten der Masse, ungeachtet der Pulvermischgeschwindigkeiten, erfordern eine kürzere Mischdauer vor der Wäßrigphasenkoaleszenz, was zu einer erhöhten Dichte führt. Demgegenüber sind bei niedrigeren Mischgeschwindigkeiten für die Masse, ungeachtet der Pulvermischgeschwindigkeiten, längere Mischdauer vor der Koaleszenz notwendig, was eine höhere Dichte ergibt.
d) Von Interesse ist die Mischgeschwindigkeit für die Pulverphase. Bei 5%igem Tullanox 500 ist die Mischzeit vor der Koaleszenz eine Funktion der Mischgeschwindigkeit für die Masse, ungeachtet der Mischgeschwindigkeit der Pulverphase. Bei 4%igem Tullanox 500 ergibt sich aus der hohen Mischgeschwindigkeit der Pulverphase und den niedrigen Mischgeschwindigkeiten der Masse eine stabilere Konfiguration, was eine längere Mischdauer vor der Koaleszenz erfordert. Man glaubt, daß durch die höhere Pulvermischgeschwindigkeit zusätzlich Luft in die 4%ige Tullanox-Pulverphase eingeführt wird, die bei niedriger Mischgeschwindigkeit das System stabilisiert. Durch langsames Vermischen von 4%igem Tullanox 500 kann man wirksam eine Teilchenagglomeration fördern und/oder Luft entfernen, was bei niedrigen Masse-Mischgeschwindigkeiten ersichtlich wird; bei hohen Masse-Mischgeschwindigkeiten ist keinerlei Unterschied zwischen niedriger oder hoher Pulvermischgeschwindigkeit festzustellen. Bei 6%igem Tullanox 500 macht sich eine umgekehrte Tendenz bemerkbar, und zwar wie für hohe als auch niedrige Masse-Mischgeschwindigkeiten, d.h. Ausführungen aufqrund niedriaer
\ Aerosil972
ischen bei hoher Geschwindigkeit, ungeachtet der Mischintensität der Pulverphase, führt zu einem kürzeren irarbeitungsvorgang als Mischen bei niedriger Geschwindigkeit in der Masse, wobei die Intensität des Pulvermischens inerlei Wirkung auf die Verarbeitungszeit ausübt.
e erhaltenen Angaben zeigen an, daß für eine gegebene Konzentration an hydrophober Kieselerde die stabilsten Systeme, ch unten abnehmend, folgendermaßen angeordnet sind:
Tullanox50
Aerosil R972
QUSO WR 50
QUSOWR82. - -
ist ersichtlich, daß die Bedingungen beim Mischen einen Faktor bei der Feststellung des Scherkraftpotentials für ein beliebiges 'stern darstellen.
der Regel sollten Verteiler- oder Tauchrohr einen ausreichenden Raum aufweisen, damit die Masse ohne Zusammenbacken ler Verdichtung ungehindert durch das Ventil hindurchfließen kann. Das Gleichgewicht zwischen der End- und der jmpfaustrittsöffnung sowohl als deren absolute Ausmaße (wobei sämtliche anderen Faktoren gleich bleiben) regeln die irstellungsgeschwindigkeit, die Teilchengröße und die Dichte beim Austritt des Produktes aus dem Ventil und somit die iwendungscharakteristiken. Das ganze Phänomen gründet sich auf der Scherkraft bzw. -wirkung.
ι scheint, daß wenn die Dampfaustrittsöffnung verhältnismäßig größer im Vergleich zur Endöffnung gehalten wird, die Menge ι sich mit der Masse vermischenden Luft im Ventilgehäuse proportional groß ist, was eine geringe llieferungsgeschwindigkeit ergibt.
; scheint auch, daß man das Scherpotential oder den Scherwiderstand der Masse sowie die tatsächliche Scherkraft durch das sntil sorgfältig zwecks Erreichen der erforderlichen Produkteigenschaften abstimmen muß. Außerdem, falls der Spray in eine eme mittels Verreibung umgewandelt werden soll, ist dieser Faktor in die Scherkraftgleichung miteinzubeziehen. Zur höhung der Zuführungsgeschwindigkeit bei gleichzeitigem Erhalten derselben Anwendungscharakteristiken muß man die idöffnung durch Einstellen der Dampfaustrittsöffnung und des Scherpotentials der Masse erweitern, damit eine Scherkraft reicht wird, welche die erforderliche Austrittsgeschwindigkeit, Spraykonfiguration, den Trockenheitsgrad, die 3schmeidigkeit usw. bedingt.
'pische Werte für die Durchmesser von Auslaßöffnung, Tauchrohr und Dampfaustrittsöffnungen sind:
Endöffnung 0,4-3,17 mm
Dampfaustrittsöffnung 0,39-2,0 mm
Innendurchmesser des 0,79-2,78 mm Tauchrohrs
irartiger Öffnungsdurchmesser gestattet eine Verteilung von Teilchen mit Ausmaßen von 0,5 bis 100 mk oder größer, während is Transportes oder nicht später als bei Erreichen des Objekts.
äs Scherpotential oder die Scherfestigkeit des Systems ergeben sich aus der Gesamtscherkraft, welche während der Passage ir Endöffnung wirkt und eine partielle Koaleszenz der wäßrigen Phase bewirkt, sowie einer weiteren Scherwirkung der Masse iim Verreiben auf der Haut, was eine zusätzliche Koaleszenz hervorruft. Eleganz und Wirkung der Lotions und Cremes (aus der )ulverförmigen Substanz") für kosmetische und pharmazeutische Zwecke wird durch Versetzen mit dem System nicht negativ äeinflussenden Mitteln in einer im allgemeinen für die Anwendung vorgesehenen Konzentration verbessert. Zu derartigen itteln gehören gut verträgliche anfeuchtende Polyole wie Glycerin, Propylenglycol und Sorbitol; Sonnenschutzmittel wie Aminobenzoesäure sowie andere Benzoat- und Cinnamatderivate; desodorierende Chemikalien wie Formaldehyd bildende jrbindungen und halogeniertes Phenyl sowie andere aromatische Derivate; schweißhemmende Chemikalien wie Aluminiumid Zirconiumsalze; therapeutische Substanzen, einschließlich Steroide und Antibiotika; Pigmente allgemein gebräuchlicher rt für Schminkartikel wie Gesichtspuder, Lippenstifte, Lidschatten und Rouges; (Hautreinigungsmittel oberflächenaktiv) vom lionischen, nicht ionischen und amphoterischen Typ, einschließlich äthoxylierte Phenoxyphenolderivate, Alkylsulfatsalze und "lidazoliniumderivate; viskositätsändernde Reagentien, einschließlich Polyvinylpyrrolidon, wasserlösliches Acrylat und sllulosepolymerisate, sowie Naturharze, einschließlich Guaran, Alginat und Carraghenate; schließlich aufweichende, >ndizionierende und modifizierende Mittel, einschließlich äthoxylierte und propoxylierte Fettsäureester, Saccharoseittsäureester, Lanolinderivate und kationische Polymere, welche üblicherweise zur Konditionierung von Haar und Haut jrwendet werden. Zur Verbesserung der Hautadhäsion finden metallische Fettsäureester wie Aluminium-, Magnesium-, alcium- und Zinkstearate Verwendung. Für ein verbessertes Gefühl auf der Haut beim Auftragen des Produktes kann man das /stern mit Stärken und feinen Talken versetzen. Zu den das System beeinflussenden Zusätzen gehören Öle, Lösungsmittel und berflächenaktive Mittel. In der Regel sind Chemikalien mit einer großen wasserstoffbindenden Fähigkeit besser 'stemverträglich als Zwischenprodukte mit einer geringen Wasserstoffbindefähigkeit. So sind z. B. Lösungsmittel wie Äthanol, lycerol oder Propylenglycol verträglicher als Xylenol oder chlorierte Lösungsmittel; oberflächenaktive Mittel, wie unverzweigte Ikylsulfate sind verträglicher als äthoxylierte Fettsäuren, obwohl das oberflächenaktive Mittel weniger olephyl und fstemverträglicher wird, wenn das Äthoxylat den überwiegenden Anteil des Moleküls bildet (wie FEG 2000-Stearat). Sämtliche Ie üben tatsächlich eine grundlegende Wirkung auf das System aus. Der Reaktionsmechanismus beinhaltet ein Vornetzen des /drophoben Metalloxids, wodurch Luft verdrängt und ein Zusammenbruch des Systems bewirkt wird. Jedoch kann man das /stern beeinflussende Zusätze, wie Lipide, dem System durch Dispersion in der wäßrigen Phase als Öl-in-Wasser-Emulsion inzufügen. Auf diese Weise ist ersichtlich, daß man eine gesteuerte Destabilisierung, die sich als gewünschter Schergrad beim urchlaufen der Masse durch das Ventil bzw. der Düse auswirkt, durch vernünftige Zugabe von verhältnismäßig wenig asserstoffbindenden Lösungsmitteln, oberflächenaktiven Mitteln und Lipiden erreichen kann; diese Mittel können zur rhöhung des Anfeuchtungsgrades, der Geschmeidigkeit und Eleganz bei der Anwendung beitragen.
Das Grundsystem ist außerordentlich hydrophob trotz der Tatsache, daß es bis zu 90% Wasser enthalten kann. Trotz des Wassergehalts nimmt das System die Eigenschaften des hydrophoben Metalloxids an. Bei vielen Erzeugnissen ist Wasserabweichung eine äußerst wünschenswerte Eigenschaft, z. B. bei Schminkutensilien und gewissen Pharmazeutika mit topicaler Wirkung, damit eine Langzeitschutzwirkung gegen Abwaschen durch Wasser, Luft und Körperausscheidungen oder gegen Einwirkung von Feuchte auf die geschützten Stellen sowie eine kontrollierbare Schutzschicht bzw. Unterlage für die Wirkstoffe erreicht wird. Der Grad an Wasserabweisung kann durch Verändern der hydrophoben Grenzflächenschicht variiert werden. Wenn man die kohäsiven Kräfte der kontinuierlichen hydrophoben Grenze verringert oder unterbricht, wird die Masse scherkraftempfindlicher; dabei ist der Grad an Koaleszenzund des Zusammenbruchs der wäßrigen Phase eine Funktion der Scherkraftintensität beim Durchlaufen der Masse durch die Düse, dazugerechnet eine darauffolgende beliebige Reinigungswirkung auf die Haut.
Die Wasserempfindlichkeit kann man ebenfalls durch Verändern des hydrophil-lipophilen Gleichgewichts des Systems steuern, oder aber durch Zugabe von hydrophilen Komponenten, wie hydrophile Hydrokolloide oder hydrophile. Metalloxide, in einer für das Zerreißen der Kontinuität der hydrophoben Metalloxidkomponente und zum Erreichen des gewünschten Grades an Wasseraufnahmefähigkeit genügenden Menge.
Ein besonderes Anwendungsgebiet des erfindungsgemäßen Systems ist die Verteilung eines schweißhemmenden Mittels. Weiter unten folgt eine entsprechende grundlegende Zusammensetzung:
Bestandteile Menge in Gew.-0/
Schweißhemmer 5-45
hydrophobe Kieselerde 3-10
Metallstearat 0-5
Wasser 30-80
Scherkraftregler,
ζ. Β. Äthanol oder
ein oberflächenaktives Mittel 0-05
Die Mischung kann auch mit anderen Zusätzen, wie Talk oder unlösliche Stärke, in Mengen bis zu 25%, vorzugsweise 5-15%, versetzt werden.
Das Verteilen des schweißhemmenden Mittels bildet eines der wichtigsten Anwendungsgebiete des erfindungsgemäßen Systems. Das Ministerium für Gesundheitswesen, Erziehung und Fürsorge der USA hat eine Monographie über schweißhemmende, bei Menschen verwendbare Mittel veröffentlicht. Die meisten wirksamen Schweißhemmer sind Aluminiumhalogenide bzw. deren Komplexe. Zu den repräsentativen Schweißhemmern, anwendbar im erfindungsgemäßen Verteilungssystem, gehören:
Aluminiumbromhydrat
Aluminiumdichlorhydrat
Aluminiumchlorhydrex PG
Aluminiumdichlorhydrex PG
Aluminiumsesquichlorhydrex PEG
Aluminiumchlorid
Aluminiumzirconiumchlorhydrate
Aluminiumzirconiumtrichlorhydrat
Aluminiumzirconiumtrichlorhydrex
Aluminiumzirconiumpentachlorhydrat
AluminiumzirconiumpentachlorhydrexGly
Aluminiumzirconiumtetrachlorhydrat
Aluminiumzirconiumtetrachlorhydrex GIy
Aluminiumzirconiumoctachlorhydrat
Aluminiumzirconiumoctachlorhydrex GIy
Aluminiumchlorhydrat
Aluminiumsesquichlorhydrat
Aluminiumsesquichlorhydrex PG
Aluminiumchlorhydrex PEG
Aluminiumdichlorhydrex PEG
Aluminiumsulfat ;
Aluminiumsulfat gepuffert
K-Al-Sulfat
Na-AI-chlorhydrexlactat.
Das schweißhemmende Material kann man der Mischung entweder als Festprodukt oder in Lösung hinzufügen. Im ersteren Fall vermischt man das Stearat und die hydrophobe Kieselerde zusammen mit dem festen Schweißhemmer, worauf man das Gemisch in den Strudel eines Mischers einleitet, der Wasser und andere mögliche darin gelöste Stoffe enthält. Im letzteren Fall leitet man das bereits erhaltene Gemisch aus Stearat und hydrophober Kieselerde in den Strudel eines Mischers, welcher in wäßriger Phase eine Suspension oder Lösung das schweißhemmende Mittel und möglicherweise andere in die wäßrige Phase einzubringende Stoffe enthält. Gegebenenfalls kann man das schweißhemmende Material der internen wäßrigen Phase oder der äußeren pulverförmigen Phase oder beiden Phasen hinzugeben.
-10- Z44 80 ispiel 2
i Mischungen werden gemäß folgender Tabelle hergestellt. Jeder der Bestandteile 2,4,6 und 7, wenn sie jeweils enthalten η sollten, werden vorgemischt. Auch die einzusetzenden Komponenten 1,3 und 5 werden für die einzelnen Mischungen auf rfache Weise vorgemischt.
nach vermischt man beide Vorgemische durch Einleiten des Festgemisches in den Strudel des Flüssiggemisches in einem chgeschwindigkeitsmischerfür5bis 10 Sekunden.
ϊ Proben 142 bis 148 wurden alle mit fein-bis grobkörnigen Teilchen unter Zuhilfenahme einer Düse auf folgende Weise sprüht:
Endöffnung (Düse) 1,02 mm (0,04inch)
Dampfaustrittsdüse 0,76 mm (0,03 inch)
Innendurchmesser
des Eintauchröhr- 1,52 mm (0,06 inch)
chens
belle 3
DbeNr. 142 143 144 145 146 147 148
ι Zinkstearat 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
ι Alkohol wasserfrei SDA40
ι Kieselerde hydrophob* 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0
ι Glycerin 15,0 15,0 15,0
ι Al-Chlorhydrat, nichtfühlb. Pulver. 45,0 15,0 18,75 45
ι Al-Chlorhydrat
wäßr. Lösungen (50%) 75,0 60,0 75,0 75,0 37,5
\ Wasser 30,0 15,0 10,0 33,75 45,0
I fühlbare Dichte 0,49 0,56 .52 0,51 0,55 0,50 0,52
Die eingesetzte hydrophobe Kieselerde wird von Degussa Inc., Tulco Inc. und der Philadelphia Quartz Company hergestellt.
oben mit niedrigeren Dichten geben feinere Sprays im Vergleich zu Proben höherer Dichte. Proben 146 mit 5% wasserfreiem kohol zeichnen sich durch größte Teilchenabmessungen aus, wobei der Alkohol eine destabilisierende Wirkung auf das 'stern im Zustand der Scherkraftwirkung ausübt, d. h. beim Durchlaufen der Düse. Alle Proben setzen sich als metastabile ilver ab, die in einen cremeartigen Zustand übergehen und innerhalb weniger Sekunden zu einem nicht klebrigen bzw. iftenden adstringierenden Rest austrocknen.
iispiel 3
Gew.-% ) Al-Chlorhydrat
makrosphärischTM95(D 25,0
) Zinkstearat 4,0 ) Kieselerde, hydrophob
(Tullanox500)(2) 4,0
) Wasser 67,0
H2O/Tullanox500 11,5/Liter
srstellungsanleitung
ι) Mischend), (2) und (3)
i) Zusatzvon (4) zu (A) unter hochintensivem Vermischen oder
:) Zusatzvon (4) zu (A) unter darauffolgenden hochintensivem Vermischen.
) Produkt der Reheis Chemical Company, bestehend aus Hohlkugeln mit einer scheinbaren Dichte von 0,86. ) Tulco, Inc. Mischdauer gegen Dichte zur Herstellung von Beispiel 3 s. Fig. 4.
ochgeschwindigkeitsvermischen gemäß Anweisung Beispiel 3 während 65,120 und 240 Sekunden ergibt Dichten von 0,53 bis 55 oder, für die Praxis betrachtet, eine gerade Linie mit demselben Grad an Koaleszenz am flachen Abschnitt der Kurve. Nach isätzlichem Hochgeschwindigkeitsvermischen innerhalb von 32s gemäß Anleitung Beispiel 3 zerfällt die Wasser-Luftuspension in eine vollständig verschmolzene cremige luftige Substanz. Das ist ein außerordentlich exakter wiederholbarer ndpunkt. Zum Beweis für ein Fehlen von physikalischen Veränderungen im flachen Bereich der Kurve wurden Proben aus den rei obengenannten Mischzeiten mit folgendem Ergebnis bewertet (s. Tabelle 4, weiter unten).
η erhärtender, wiederholbarer, qualitativ-quantitativer Versuch wurde zum Zweck der Messung der Scherkraftwirkung auf vornd nachverteilte Proben entwickelt. Der Test zur Bestimmung des Masse-Spray-Scherkraft-Verhältnisses umfaßt Verteilung Dn äquivalenten Mengen an vor- und nachverteilten Proben auf die Innenhandfläche und Zerreiben mit den Fingern dieser roben bis zur Koaleszenz. Die Anzahl dereinzelnen Reibbewegungen bei vor-und nachverteilten Proben bis zurKoaleszenz wird jgistriert und als Vor-Nach-Scherkraftverhältnis ausgedrückt.
- I I - £4t OU
Tabelle 4
Dichte Düse austretende Menge/ Masse/Spray Scherverb.
Vermischungs Endöffnung/Dampfauslaß/ Spray Vor-Nach- Vor-Nach
dauer Eintauchröhrchen- Verreiben
0,55 g/cm3 lnnendurchmesser 140 mg 13/9 1,4/1
65 s 0,53 g/cm3 1,3/0,76/2,28 mm 140 mg 12/9 1,3/1
120s 0,55 g/cm3 1,3/0,76/2,28 mm 140 mg 12/9 1,3/1
240 s 1,3/0,76/2,28 mm
Die drei bei 65,120 und 240s vermischten Proben (s. Fig.4 und Tab.4) lassen sich zufriedenstellend bei guter Bedeckung der Haut und ebensolcher Adhäsion versprühen. Visuell bewertet, haben die versprühten Teilchen eine mittlere Größe. Zwischen den drei Proben ist keinerlei Unterschied festzustellen: alle drei zeichnen sich durch gleiche Versprühcharakteristiken, Düsenwirksamkeit
und Scherkraftkenngrößen aus.
Nächstfolgende Tabelle 5 zeigt, daß bei zusätzlichem Hochgeschwindigkeitsvermischen sich die Dichte (Koaleszenz) erhöht.
Beide Proben (255 und 260s) zeigen eine zufriedenstellende Hautdeckung und Adhäsion. Beide Proben ließen sich befriedigend
versprühen.
Tabelle 5
Vermischdauer
Dichte
Düse
Endöffnung/Dampfauslaß Eintauchröhrchen Innendurchmesser
austretende Menge Spray
Masse/Spray
Vor-Nach-Verreiben
Scherverb.
Vor-Nach
255 s 0,58 g/cm3 0,13/0,08/0,23 cm 150 mg 9/3 3,0/1
0,15/0,13/0,25 cm 160 mg 10/5 2,0/1
260 s 0,62 g/cm3 0,13/0,08/0,23 cm 160 mg 6/3 2,0/1
330 s 0,68 g/cm3 belüft. verschmolz. Creme, erfindungsgemäß nicht anwendbar
Es werden Videokontrollbänder (nicht besprühte Masse) im Vergleich zu drei gesprühten Proben, jede aus einer Masse mit einer Dichte von 0,53 bzw. 0,58, hergestellt zur Darstellung von unterschiedlichen Schergraden.
Das Material wurde auf ein Dia aufgebracht und unter Verwendung von Laserlicht ein Bild auf einem TV-Monitor bei 325fachen Vergrößerung der Teilchen sichtbar gemacht. Eine Probe wurde als Feldstörung beim Betrachten der Ergebnisse auf dem Monitor verwendet. Qualitative Erstproben zeigten ein fast geradliniges Verhältnis zwischen Schergrad und Koaleszenz. Die geprüften Proben sind im einzelnen aus Tabelle 6 ersichtlich.
Tabelle 6 A. Dichte 0,53 Endöffnung Dampfauslaß Innendurchmesser Eintauchröhrchen austretende Menge Preßdruck Scherkraft
Probe 0,20 cm 0,15 cm 0,10cm 70 40 40 0,13cm 0,13cm 0,13 cm 30 30 50 0,228 cm 0,228 cm 0,228 cm 90 90 90 200 160 40 200 100 40 minimal mittel hoch minimal mittel hoch
6 7 12 B. Dichte 0,58 10 9 11
C. Kontrolle
Massen mit einer Dichte von 0,53 bzw. 0,58, keine Scherkraftwirkung
Durch ein Teströhrchen, enthaltend eine Kontrollmasse ohne Scherkraftwirkung, wird Luft durchgeleitet. Beim Kontaktieren eines Fühlers mit einem großen Agglomerat auf dem Dia entfernt sich das Agglomerat ohne irgend ein Anzeichen von Koaleszenz. Diese Reaktion ist klar auf dem TV-Monitor zu sehen. Es scheint, daß die großen Agglomerate durch elektrostatische Kräfte zusammengehalten werden und fest an dem Fühler haften.
Anfängliche Tests bestätigen die Hypothese, daß im Falle von einer Scherkraft nicht ausgesetzten Proben keine sichtbare Koaleszenz stattfindet, während es den Anschein hat, daß die Koaleszenz eine geradlinige Funktion der Scherkraft ist. Anfangs erhaltene Daten zeigen einen mittleren Massendurchmesser von 18μ.ιτι bei einer Kontrollprobe (Dichte 0,58) (keiner Scherkraft ausgesetztes Material) und 190/tm bei der Probe Nr.9 (Tabelle 6) für die Scherkraft ausgesetztes Material; dabei werden zur Messung der Teilchengröße Laser-Holographie-Verfahren angewendet.
Proben einer schweißhemmenden Mischung nach Beispiel 3 mit einer Dichte von 0,58 werden durch Düsensysteme mit unterschiedlichen Scherkraftgraden versprüht. Unter Anwendung von Laserholographie werden die versprühten Teilchen auf ihre Größe untersucht. Die Ergebnisse sind wie folgt:
— I ί — £.·+·+ OU
belle 7 Ma.-%11,3^m
herkraft 22,0
ine 0,8
ttel 0,3
ch
mit ist eine ungefähr 700%ige Verringerung der Masse von Teilchen mit einer Größe unter 11,4ynm bei hoher Scherkraft sgesetzten Proben im Vergleich zu keiner Scherkraft ausgesetzten Proben festzustellen.
derfolgenden Tabelle sind Variationen der Herstellungsgeschwindigkeit für Material mit einer Dichte von 0,58 angegeben.
belle 8
döffnung (Düse)
impfaustritt/ID austretende Menge (mg)
itauchröhrchen
)/DA/ER
58/1,0/1,58 mm 160
'8/1,3/2728mm 200
5/1,0/1,58 mm 160
)/1,0/1,58mm 220
)/1,3/1,58mm 40
}/1,3/2,28 mm 100
Igende zusätzliche Mischungen wurden hergestellt und bewertet:
iisptel 4
ihweißhemmender Spray Gew.-% I Aluminiumchlorhydrat
Microdri™111 50,0 I Kieselerde hydrophob
(Tullanox500) 4,0
) Wasser 46,0
H2O/Tullanox500 11,5/Liter
irarbeitungsanleitung:
) Mischen von(1) mit (2)
) Zusatz von (3) zu (A) unter hochintensivem Mischen oder ) Zusatz von (3) zu (A) unter darauffolgendem hochintensivem Mischen.
) Produkt der Reheis Chemical mit einer Schüttdichte von 0,63 g/cm3.
e Dichte der Masse gerade vor Einsetzen des Zusmmenbruchs nach 497s ununterbrochenem Dchgeschwindigkeitsvermischen betrug 0,74. Der Liefergrad bei Verwendung einer 1,52/1,27/2,28m EÖ/BA/ER-Düse betrug i0 mg/Spray und Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie das Verhältnis betrug 3/2 bzw. 1,5/1. Der Spray haftet gleichmäßig und srtrocknetzu einem nicht klebrigen Rest innerhalb von ca. 15s. Das Produkt läßt sich unter sichtbarer Koaleszenz versprühen, j Vergleichszwecken wird eine 25%-ige Lösung eines Al-Chloroxids aufgesprüht; nach analoger Anwendung an der Haut wird ärSpray innerhalb von etwa 90s klebrig und vertrocknet in etwa 160s.
— I J— ttt OW
Beispiel 5
Schweißhemmender Spray Gew.-%
Al-Chlorhydrat
(mikronis. nichtfühlbares Pulver) 50
Kieselerde hydrophob (QUSO 50) 3
Wasser 47
H2O/QUSO50 15,66/Liter
Verarbeitungsanleitung/ wie für Beispiel 4, jedoch betrug die hochintensive Vermischungsdauer 5s, was eine Dichte von 0,93 ergab. Der Liefergrad betrug 300 mg/Spray unter Verwendung einer 1,5/1,0/2,3 mm Düse. Das Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben und das Verhältnis betrugen 3/2 bzw. 1,5/1. Die Probe bildet auf der Haut eine Creme.
Beispiel 6
Mischung auf Pigmentbasis Titandioxid Gew.-
(D wasserlöslich,
Schüttdichte 0,96 g/cm3
Kieselerde hydrophob 50
(2) (Tullanox500)
Wasser 4
(3) H2O/Tullanox500 46
11,5/1.
Verarbeitungsanleitung:
(A) Mischen von(1) mit (2)
(B) Zusatz von (3) zu (A) unter hochintensivem Vermischen oder
(C) Zusatz von (3) zu (A) unter nachfolgendem hochintensivem Vermischen.
Nach 60 Sekunden hochintensivem Vermischen mit Unterbrechungen beträgt die Dichte der Masse 1,05. Die Dichte nach 37 Minuten hochintensivem Vermischen mit Unterbrechungen war 0,77.
Beispiel 7
Mischung auf Pigmentbasis Gew.-%
(1) Titandioxid wasserdispergierbar, Schüttdichte 0,96 50
(2) Kieselerde hydrophob (Tullanox500) 3
(3) Wasser 47 H2O/Tullanox500 11,7/1.
Verarbeitungsanleitung: analog Beispiel Nach 5 s hochintensivem Mischen betrug die Dichte 0,86. Der Liefergrad war 220 mg/Spray unter Verwendung einer 0,060/0,050/ 0,090-Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betrugen 6/3 bzw. 2/1.
Beispiel 8
Mischung auf Pigmentbasis Titandioxid Gew.-«
(D wasserdispergierbar,
Schüttdichte 0,96
QUSO 50 50
(2) Wasser 4
(3) H2O/QUSO 50 46
11,5/1.
Verarbeitungsanleitung: analog Beispiel Nach 30s hochintensiven Vermischens betrug die Dichte 1,00, der Liefergrad 240 mg/Spray unter Verwendung einer 0,15/0,13/ 0,23cm Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betragen beide 3/1.
— II·—
äeispiel 9
Mischung auf Pigmentbasis Gew.-%
1) Titandioxid 50
2) QUSO 50 5
3) Wasser 45
H2O/QUSO50 9/1
Verarbeitungsanleitung: wie in Beispiel 6.
Nach 10 s hochintensiven Vermischens betrug die Dichte 0,99, der Liefergrad 230 mg/Spray unter Verwendung einer 0,15/0,13/ 0,23cm Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betrugen beide 2/1.
Ein erfindungsgemäß günstiger Dichtebereich von ca. 0,3 bis 1,5 ist zu empfehlen. Bei Verwendung von Stoffen, wie Bariumsulfat in hohen Konzentrationen beträgt die Dichte der Luftemulsion auf jeden Fall um 1,5 oder mehr.
Die obigen Beispiele 6 bis 9 veranschaulichen Systeme mit relativ hohen Dichtwerten aufgrund von enthaltenen Komponenten, wie Titandioxid, die eine hohe Dichte aufweisen. Man kann auch Mischungen mit höherer Dichte herstellen, wenn man Zusätze mit höherer Dichte, wie Bariumsulfat, verwendet.
Hergestellt wurde eine schweißhemmende Mischung mit erhöhter Scherkraftempfindlichkeit durch Versetzen mit einer eingestellten Menge an nichtlöslicher hydrophober Stärke als Scherkraft beeinflussender Zusatz.
Beispiel 10
Komponenten Gew
Äl-Chlorhydroxid
(Macrospherical 95) 25
Tullanox500 4,0
Stärke unlöslich hydrophob 10
Wasser 61
Die innerhalb von 10s vermischte Mischung besitzt eine Dichte von 0,61 bei einem Liefergrad von 140 mg/Spray durch ein Düsensystem mitfolgenden Öffnungen:
EÖ/DA/ER = 0,13/0,10/0,23cm. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betragen beide 15/1.
Menge an Wirkstoffen pro Anwendung
Die Wirkstoffe verschiedener Mischungen, deren Liefergrade, Mengen an eingesetzten Wirkstoffen usw. sind im einzelnen aus Tabelle 9 ersichtlich.
Tabelle 9
Al-Chlorhydroxid in % austretende Menge Menge an
gemäß Vorschrift Spray in mg Al-Chlorhydroxid
Probe Nr. Liefergrad/Spray in mg
6 25 280 70,0
7 25 160 42,5
12 25 40 10,0
13 25 150 37,5
Dieüblichefür jede Achselhöhle verwendete Menge an Aluminiumchiorhydroxid bewegt sich im allgemeinen in einem Bereich von ungefähr 60-80 mg. So liefert Probe 6 (Tabelle 9) eine wirksame Menge an schweißhemmendem Salz bei einem Sprühgang. Proben 7 und 13 ergeben wirksame Mengen in zwei Sprühgängen. Es ist eine ausreichende Flexibilität des Systems dafür gegeben, daß man Konzentration und Art des schweißhemmenden Salzes so variieren kann, daß die gewünschte Wirksamkeit der Mengen-Reaktionskurve erreicht
Es folgen andere Wirkstoffbeispiele zur Verteilung im erfindungsgemäßen System.
Beispiel 11
Insektizid-Spray Gew.-%
(1) Trichlorfon111 0,5-1,0
(2) Kieselerde hydrophob
(AerosilR972) 3,0-7,0
(3) Wasser bis zu 100
-Ib-
Verarbeitungsanleitung:
(A) Vermischen von(1) mit (2)
(B) Zusatz von (3) zu (A) unter hochintensivem Vermischen oder
(C) Zusatz von (3) zu (A) unter darauffolgenden hochintensivem Vermischen.
(1) 0,0-Dimethyl(2,2,2-trichlor-1-hydrooxyäthyl)phosphonat.
Beispiel 12
Oberflächenaktives Desinfektionsmittel hart
Diisobutylphenoxyäthoxyäthyl- Allgemein Beispiel
dimethylbenzylammoniumchlorid- Gew.-%
(D monohydrat
(Hyamine1622)
Alkylphenoxypolyäthoxyäthanol
(Triton X100) 0,10-0,25 0,1
(2) Kieselerde hydrophob
(Tullanox500) 1,0-5,0 1,0
(3) Glycerin
Wasser 3,0-5,0 1,0
(4) H2O/Tullanox500 0-15
(5) bis 100 — bis 100
8,89/1
Verarbeitungsanleitung:
(A) Vermischenvon(1)mit(3)
(B) Vermischen von (2), (4) und (5)
(C) Zusatz von (A) und (B) unter langsamem Vermischen.
Nach 5s langsamen Vermischens beträgt die Dichte 0,37 und der Liefergrad 210mg/Spray unter Verwendung einer 1,27/1,02/ 2,28 mm Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben und Verhältnis betragen 50+/1. Das Produkt läßt sich als Flüssigkeitstropfen versprühen.
Beispiel 13
Zimmer-Deodorant — Veranschaulichung eines Zusatzes an Wirkstoff zur bereits hergestellten Luft-Emulsion
Spray getrockneter Duftstoff Allgemein Beispiel
(In-Cap Powder Bqt, DPR 267-145 Gew.-%
(D Polak'sFrutal Works)
Kieselerde hydrophob
(Tullanox500) 0,1-1,0 1
(2) Wasser
H2O/Tullanox500 3,0-10,0 7
(3) bis 100 92
13,14/1.
Verarbeitungsanleitung:
(A) Vermischen von (2) und (3) unter hochintensivem Verrühren innerhalb von 50 s
(B) Zusatz von (1) und langsames Vermischen während 2 s
Die Dichte der oben hergestellten Masse betrug 0,40, die austretende Menge 144mg/Spray unter Verwendung einer 0,15/0,13/ 0,23cm Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben und Verhältnis betragen beide 4/1.
Beispiel 14
Schweißhemmendes Mittel mit hydrophobem Titandioxid11'
Gew.-% (1) Al-Chlorhydroxid
25,0 4,0 4,0 67,0
(Macrospherical 95) (2)
(2) Zinkstearat
(3) Titandioxid hydrophob
(4) Wasser H2CVTiO2 hydrophob
16,8/1.
(1) Degussa Inc.
(2) Nicht greifbare Kleinstkugeln, 95 %>10mk.
— IO — «.T-r ww
rarbeitungsanleitung: wie obenerwähnte Massen.
3 Masse kollabiert nach 5s hochintensiven Vermischens. Nach 3s langsamen Vermischens betrug die Dichte 0,73, die stretende Menge 210 mg/Spray unter Verwendung einer 1,52/1,27/2,28mm-Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben und rhältnis betragen 6/1
scher mit 14 Geschwindigkeiten: Hochgeschwindigkeit beträgt 13, langsames Vermischen 2.
! spiel 15
:hweißhemmer mit hydrophober Kieselerde, irosil R 927 (Degussa)
Gew.-%
Al-Chlorhydroxid 25,0
(Macrospherical 95) 4,0
Zinkoxid
Kieselerde hydrophob 4,0
(AerosilR972) 67,0
Wasser , 16,8/1.
H,O/AerosilR972
erarbeitungsanleitung: wie oben.
ach 5s hochintensiven Mischens beträgt die Dichte 0,49, der Liefergrad 280 mg/Spray unter Verwendung einer 0,15/0,10/ 23cm-Düse. Vor-Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betragen 15/12 bzw. 1,3/1.
eispiel 16
lischung zur Veranschaulichung des Unterschieds beim Vor-und Nach-Scherkraft-Verreiben (s. auch Beispiel 10 dieses Teils).
Gew.-%
) TullanoxT500 10
!) Wasser 90
H2O/TullanoxT500 9/I.
erarbeitungsanleitung: Die Komponenten werden innerhalb von 10s miteinander unter hochintensivem Verrühren vermischt, ie Dichte der Masse beträgt 0,34, der Liefergrad des Systems 240 mg/Spray unter Verwendung einer 0,10/L,0,25/0,23 cm-Düse. or- und Nach-Scherkraft-Verreiben sowie Verhältnis betragen beide 50+/1.
las erfindungsgemäße System sieht auch ein herkömmliches Verfahren zur Verteilung von Wasser und luftempfindlichem ioaktivem Material vor. So kann man z.B. H2O^aUf einfache Weise zu Pulverform reduzieren und durch das erfindungsgemäße iystem wie gewünscht verteilen. Zu anderen bioaktiven Stoffen, anwendbar zum Stabilisieren auf erfindungsgemäße Art, ehören bestimmte Pestizide Antibiotika, lichtempfindliches Material, Oxydations- und Reduktionsmittel u.a.
leispiel 17
,6Gew.-Teile35%igen H2O2 vermischt man mit 81,4Gew.-Teilen Wasser. Danach versetzt man mit 10,0Gew.-Teilen lydrophober Kieselerde den Strudel des wäßrigen Gemisches unter hochintensivem Vermischen und Erhalt eines Produktes mit iner Dichte von 0,33.
)as 3% H2O2 enthaltende Produkt verteilt man als Spray unter Verwendung der in Beispiel 2 beschriebenen Düse.
Venn man in einer Glasflasche eine kleine Portion des Produktes von Beispiel 3 mit alkoholischem Kaliumperoxid und sopropylmyrisat (zum Zerbrechen des Systems) versetzt, ist nach einigen Sekunden Druckanstieg zu beobachten. Das System mtwickelt weiterhin Sauerstoff über eine Stunde hinaus.
ledes in den oben beschriebenen Beispielen erhaltene Produkt kann man auf der Haut oder einem Substrat als Puder aus einem Schüttler oder einer Sprayvorrichtung verteilen. Der Durchmesser der Öffnungen derartiger Behältnisse oder Dosen ist nicht ;ritisch, da beim langsamen Heraustreten der Masse durch diese Öffnungen bzw. Düsen nur eine geringe Scherkraft zur Wirkung :ommt. In der Regel bewegt'sich der Durchmesser der Öffnungen bzw. Düsen im Betrieb zwischen 0,05 und 0,32cm, vorzugsweise 0,10-0,20cm.
Die weniger verdichteten Mischungen sind in der Regel weniger cremig und ergeben ein trockneres Produkt. Mischungen mit "löherer Dichte werden unter Scherkrafteinwirkung cremiger. Der günstige Dichtebereich bewegt sich zwischen 0,4 und 1,2g/ ;m3. Die Streichfähigkeit kann, wie bereits erwähnt, durch Verwendung von systembeeinflussenden Zusätzen einstellen. Je größer die Wirkung des Zusatzes ist, desto scherkraftempfindlicher wird das Produkt. Andere Zusätze, wie Glycerin, sind in großen Mengen zulässig und erhöhen, wenn erwünscht, die Streichfähigkeit.
Die Mischungen der Beispiele 4,5,6,7,8,9,14,15 und 17 gibt man in einem typischen Plastikschüttler, versprüht auf die eine Hand und zerreibt mit den Fingern der anderen Hand. In jedem Fall entstabilisiert sich die Suspensionsmasse und bildet eine Dremeartige Lotion unter schnellem Trocknen mit kühlender Wirkung.
Die folgenden weiteren Mischungen wurden zur Verteilung in Glas-, Kartonage oder Plastikbehältern mit einer Spritzdüse hergestellt. Auf das Pulver läßt man Scherkraft einwirken (auf der Hand, auf der Fingerkuppe oder auf der Kleidung), um das Pulver zu einer Creme oder einer Lotion destabilisieren zu lassen. Sämtliche Mischungen betragen 200 g. In der nachfolgenden
Tabelle 10
T500 Tullanox500
Zn(St)2 Zinkstearat
PropaloidT Gereinigtes oder chemisch modifiziertesHectoritzurVerbesserung derHydroeigenschaften
Vulca 90 Vernetzte unlösliche Stärke 50%ige wäßrige Lösung von Aluminiumchlorhydroxid
Cab-0-Sil ger. Kieselerde
Procetyl AWS Alkoxylierter Cetylalkohol
SL-79-868 Duftspray (getr.)
Brij 30 Polyoxyäthylen(4)lauryläther
Myrj52S Polyoxyl(40)stearat
MerquatiOO Quaternäres oberflächenaktives Mittel
KlucelL Hydroxypropylcellulose
Triton X100 Nichtionisches oberflächenaktives Mittel auf Alkylphenolbasis
Superabsorber acrylisches Absorptionsmittel
345 Fluid flüchtiges Silicon
Rezal 366,67 Aluminium-Zirconium-Chlorhydroxide
AICI3-6H2O Al-Chloridhexahydrat
ACH 95 Aluminiumchlorhadroxid
(Macrospherical)
R 972 Kieselerde hydrophob ger.
WR 50 ausgefällte Kieselerde hydrophob
WR 82 ausgefällte Kieselerde hydrophob
RVN 6/2 Titandioxid hydrophob ger.
AI3O3C Aluminiumoxid ger.
Beispiel 18
Material
3. PropaloidT
6. Cab-0-Sil
7. Procetyl AWS
9. SL-70-868
Mengeq
9,0
4,0
8,0
8,0
150,0
2,0
0,1
16,5
2,0
Die Stoffe 1,2 und 3 werden während 10 Sekunden bei Geschwindigkeit 13 des Mischers zu einem Pulvergemisch verarbeitet. Die Stoffe 4-8 werden während 30 Sekunden bei niedriger Geschwindigkeit bis zur Geschwindigkeit 13 verarbeitet. Das Pulvergemisch wird während 15 Sekunden zugesetzt, wonach die gesamte Masse während 50 Sekunden bei Geschwindigkeit gemischt wird. Der Stoff 9 wird dann während 5 Sekunden zugesetzt.
Beispiel 19
Man arbeitet entsprechend Beispiel 18, nur daß die Menge an Procetyl AWS auf 0,2g angehoben wird und die Wassermenge 16,8g beträgt. Die Dichte steigt von 0,57 auf 0,63 an. Die Formulierung ist gegenüber Scherbeanspruchung empfindlicher.
Beispiel 20
Material
3. PropaloidT
6. Cab-0-Sil
7. Myrj52S
9. SL-79-868
Menge, g
9,0
4,0
8,0
8,0
150,0
2,0
0,2
16,8
2,0
Man arbeitet wie in Beispiel 18, nurdaßdasMyrj52-Sdem H2O zugesetzt wird und daß mit SpinMaster bei Geschwindigkeit gelöst wird.
— I ö — tTT ww
ispiel 21
an arbeitet wie in Beispiel 20, nur daß die Menge an Myrj 52-S auf 0,4g erhöht wurde und die Wassermenge 16,6g betrug. Die ;hte erhöhte sich von 0,60 auf 0,74 und die Formulierung war mehr scherempfindlich.
ispiel 22
aterial Menge, g
T 500 9,0
Zn(St)2 4,0
PropaloidT 8,0
Vulca90 8,0
ACH 50% 150,0
Cab-0-Sil 2,0
MerquatiOO 0,2
H2O 16,8
SL-79-868 2,0
an arbeitet wie in Beispiel 18, nur daß dem Wasser Merquat 100 zugesetzt wird.
jispiel 23
an arbeitet wie in Beispiel 22, nur daß die Menge an Marquat 100, als der das System beeinflussende Zusatz, von 0,1 auf 1,5g höht wurde und die Wssermenge 15;5g betrug. Die Dichte erhöhte sich von 0,57 auf 0,63 und die Formulierung war :herempfindlicher.
eispiel 24
laterial Menge, g
1. AI2O3C 2,0
2. T 500 8,5
3. Zn(St)2 2,0
4. PropaloidT 4,0
5. Vulca90 4,0
6. ACH 50% 100,0
7. AI2O3C 3,0
8. H2O 75,3
9. Superabsorber (325 mesh) 0,2
0. SL79-868 2,0
lan arbeitet wie in Beispiel 18, nur daß das Pulvergemisch die Stoffe 1-4 enthält. Die Dichte beträgt 0,60.
leispiel 25
/lan arbeitet wie in Beispiel 24, nur daß zusätzlich zum Superabsorber der wäßrigen Phase als das System beeinflussender lusatz 0,50 der Flüssigkeit 345 zugesetzt wird. Die Wassermenge wird auf 74,8g eingestellt. Die Dichte steigt auf 0,63.
Jeispiel 26
vian arbeitet nach Beispiel 25, nur daß die Mengeder Flüssigkeit 345 auf 1,0g angehoben wird, die Wassermenge auf 76,3g Angestellt und kein SL 79-868 zugesetzt wird.
Jeispiel 27
Vlaterial Menge, g
1. T 500 9,0
2. Zn(St)2 4,0
3. PropaloidT 8,0 Vulca90 8,0 5. AICI3-6H2O 30,0 B. Cab-0-Sil 2,0
7. H2O 137,0
8. SL 79-868 2,0
Die Stoffe 1-3 werden bei Geschwindigkeit 13 während 10 Sekunden vorgemischt, wonach man die Stoffe 4 bis 7 zusetzt, während 15 Sekunden bei Geschwindigkeit 13 mischt und während weiterer 15 Sekunden mischt. Stoff 9 wird während 5 Sekunden zugesetzt, wonach die Gesamtmasse während 50 Sekunden gemischt wird. Man erhält eine gering-scher empfindliche Formulierung mit AICI3 als Adstringens und einer Dichte von 0,53.
Beispiel 28 Material Menge, g
1. T 500 3,0
2. Zn(St)2 2,0
3. ACH 95 25,0
4. H2O 70,0
Die Stoffe 1-3 werden bei Geschwindigkeit 13 während 15 Sekunden vorgemischt, wonach man den Stoff 4 zusetzt und während 20 Sekunden bei Geschwindigkeit 3 mischt. Die Dichte beträgt nach 18 Stunden 0,64 und der Rückstand besteht aus 7,2g feuchtem Pulver.
Beispiel 29
Werden die Stoffe 1 und 2 während 10 Sekunden vorgemischt, und während 5 Sekunden vorgemischten Stoffen 1 und zugesetzt und dann weitergemischt während 20 Sekunden bei Geschwindigkeit 3, beträgt die Dichte nach 18 Stunden 0,68 und der Rückstand besteht aus 17,5g großen Wasserkügelchen und Pulver. Die Stoffe werden während 200 Sekunden bei Geschwindigkeit 14 weitergemischt. Man erhält nach 70 Sekunden eine Creme.
Beispiel 30 Material Menge, g
1. R 972 5,5
2. ACH 95 10,0
3. AICI3-6H2O 2,5
4. H2O 82,0
Die Stoffe 1 und 2 werden während 15 Sekunden bei Geschwindigkeit 13 vorgemischt. Danach werden die Stoffe 3 und zugegeben und während 150 Sekunden bei Geschwindigkeit 11 gemischt. Nach 45 Sekunden erhält man eine Creme.
Beispiele für verpackte Systeme, die eine Trennung unverträglicher Stoffe erforderlich machen, die verträglich in einem Zweiphasensystem erfindungsgemäß formuliert werden können sind:
1. Eine exotherme Reaktion infolge der Freisetzung der Redoxagentien falls die Masse durch ein Ventil transportiert wird, wie z. B. Wasserstoffperoxid, das vom Reduktionsmittel wie z. B. Natriumthiosulfat wirksam getrennt ist.
2. Eine endotherme Reaktion auf der Basis der Hydratisierung bestimmter Salze.
3. Oxidationshaarfärbemittel auf der Basis von Wasserstoffperoxid und Farbstoffen wie Paraphenylendiaminfarbstoffen, was in einer Stufe, ohne Mischen, ohne Überlaufen, ein Produkt ergibt. Die Reagenzien werden durch Kämmen (Schervorgang) des Produktes durch das Haar freigesetzt.
4. Schäumende kosmetische Reinigungsmittel auf der Basis von Speisesoda und Zitronensäure. Bei der Anwendung auf die Haut und eingerieben ergeben sie ein schäumendes cremiges Produkt, das den Schmutz entfernt und der Haut den gewünschten Zustand verleiht.
5. Enzym und Aktivierungsmittel zur Entfernung von Farben aktiviert durch Reiben der Farbe.
6. Das erfindungsgemäße System kann außerdem zur kontrollierten Freisetzung von Stoffen wie Desinfektionsmitteln und Deodorants, wie z. B. in einer Toilette versprühten Hypochlorite, verwendet werden. Das Produkt läßt sich auch durch mehrmaliges Abspülen nicht entfernen, wobei die Wirkstoffe über längere Zeit freigesetzt werden.
Das System kann aber auch zur Stabilisierung von Luft und UV-empfindlichen Stoffen wie Hydroperoxiden, Hypochloriten, bestimmten Antibiotika und anderen Arzneimitteln und bestimmten Pestiziden, einschließlich Pyrethrin, pH-empfindlichen Stoffen wie farbentfemenden Enzymen oder propeolytischen Enzymen wie Keratinase zur Enthaarung verwendet werden, wobei der pH-Aktivator durch die Scherbewegung freigesetzt wird.
Vor kurzem hat sich aufgrund der Enttäuschung mit den Aerosolprodukten der Markt für roll-on Produkte erweitert und damit hängt auch die Einführung neuer Produkte in roll-on Form, wie Suspensionen von die Transpiration verhindernden Salzen in einer flüchtigen Silikonflüssigkeit und von pulverförmigen roll-ons zusammen. Derartige Deodorants und die Transpiration verhindernde Mittel sind wirksamer als andere Produkte wie Aerosole und Pumpsprays bei der Verminderung von Schweißbildung.
Ein Nachteil besteht allerdings in ästhetischer Hinsicht. Wäßrige Lotions in dieser Art brauchen im Durchschnitt lange zur Trocknung und machen dabei ein unbequemes klebriges Stadium durch. Versuche zur Vermeidung dieser Nachteile blieben bisher ergebnislos. Die Lösung eines Problems hat zu anderen Problemen geführt. So hat z. B. die Verwendung von Suspensionen von die Transpiration verhindernden Salzen mit Hilfe von roll-on Mitteln zur Beseitigung der Klebrigkeit geführt, die Öligkeit des flüchtigen Silikonvehikels bleibt jedoch mehr oder weniger 15 Minuten lang erhalten. Obwohl trockene pulverförmige roll-ons die Klebrigkeit beseitigen und nicht ölig sind, ist die Haftung dieser Anwendungsart sehr gering. Das pulverförmige Material fällt auf der Kleidung und in der Umgebung der Anwendungsstelle aus. Das Pulver fließt nicht rasch genug zwischen der Kugel und dem Gehäuse und das Endergebnis ist, daß weniger als die gewünschte Menge des Produktes an
5 Klebrigkeit, Öligkeit und die lange Trocknungsdauer der üblichen Lotion roll-ons lassen sich beseitigen durch frei fließende ißrige Mikroenkapsulierung eines die Transpiration verhindernden Agens, das eine gute Fließfähigkeit aufweist, und zwar
erden ringförmigen Raum zwischen der Kugel und der Fassung ohne dabei auf die Effizienz der übrigen roll-ons zu verzichten.
Findungsgemäß wird ein gutes ästhetisches Resultat erzielt. Außerdem ist die Fließfähigkeit hoch, ebenso auch die
iftfähigkeit, ohne daß es zu einem unerwünschten Ausfall des Pulvers kommt.
undlage der Erfindung ist die wäßrige Mikrokapsulierung, wobei die wäßrige Phase auf kleine Tröpfchen durch hohe
schintensität reduziert ist und durch ein hydrophobes Metalloxid stabilisiert ist. Bioaktive Stoffe wie Adstringenzien und
timikrobwirksame Stoffe oder andere Stoffe, wie Duftstoffe oder Pigmente, wie sie als Make-ups verwendet werden, können tweder in die wäßrige Phase oder in die Phase des hydrophoben Metalloxids oder in beide Phasen eingeführt werden. Die
iherempfindlichkeit der Masse wird so eingestellt, daß während der Passage durch die Kugel und die Anwendung auf das
ibstrat, die mikrokapsulierte, pulverförmige Substanz in eine Lotion von gutem Haftvermögen verwandelt wird. Je höher die iherfestigkeit der Masse ist, um so trockener ist die Lotion. Die Scherempfindlichkeit beim Mischen, die Art und die Menge an 'drophobem Metalloxid, Art und Menge der das System beeinflussenden Zusätze, Art und Menge der bioaktiven Substanzen
w. andere Substanzen, wie Duftstoffe und andere Faktoren können aber müssen nicht eine Rolle spielen.
e reine Scherwirkung ist jedoch die Summe der Scherwirkungen des Produktes, das den ringförmigen Raum mit der Kugel und is Verteilergehäuse passiert und der nachfolgenden Scherwirkung der Kugel bei der Aufbringung des Produktes auf das
ibstrat.
iispiele für roll-on Systeme sind folgende:
jispiel 32
ie Transpiration verhinderndes Roll-on Produkt
laterial %W/W
I. Tullanox500 4,25
>. Zinkstearat 1,00
3. PropaloidT 2,00
1. Aluminiumoxid C 1,00
5. Vulca90 2,00
3. Aluminiumchlorhydroxid 50 % wäßrige
Lösung 50,00
7. Aluminiumoxid C 1,00
3. Wasser 37,50
9. Dow-Corning 345 Flüssigkeit 0,25
0. Spray-getrocknete Duftstoffe 1,00
orschriften:
L 1-4 sind zu kombinieren und bei hoher Geschwindigkeit während 10 Sekunden in einem Waring Blender zu mischen
. 5-8 sind zu kombinieren und bei hoher Geschwindigkeit während 30 Sekunden in einem Waring Blender zu mischen
:. Der Stoff 9 ist B zuzufügen und die Mischung bei hoher Geschwindigkeit während 5 Sekunden in einem Waring Blender zu
mischen
I. Der Stoff A ist C zuzufügen und das Gemisch bei hoher Geschwindigkeit während 50 Sekunden in einem Waring Blender zu
mischen
!. Der Stoff 10 ist D zuzufügen und das Gemisch bei hoher Geschwindigkeit während 5 Sekunden in einem Waring Blender zu
mischen
)ie Dichte der Masse beträgt 0,63g/cm3
)as Produkt enthält 25% aktives Aluminiumchlorhydroxid als Astringenssalz. Beim lOmaligen Bestreichen in der Achsel beträgt Ne aufgewandte Menge ca. 300 mg, was 65 mg des Astringenssalzes entspricht. Die wäßrige Mikrokapsulierung des tetringenssalzes, die eine pulverförmige Substanz darstellt, wird in eine Lotion mit ausgezeichnetem Haftvermögen und icheinbar ohne pulverförmiges Ausfallen verwandelt. Die Trocknung erfolgt innerhalb von ca. 15 Sekunden bei nur geringem Cleben. In diesem Test werden eine 2,52cm (0,995 Zoll) Polyäthylenkugel und ein Standardpolyäthylengehäuse verwendet.
Beispiel 33 Die Transpiration verhinderndes Roll-on Produkt
Material %W/W
I. Tullanox500 4,25
I. Zinkstearat 2,00
3. PropaloidT 4,00
1 Vulca90 4,00
5. Cab-0-Sil 1,00
5. Aluminiumzirkoniumchlorhydroxid36%
wäßrige Lösung (Rezal 36G) 83,50
7. Spray-getrocknete Duftstoffe 1,00
Dichte der Masse = 0,56g/cm3
Vorschriften:
wie in Beispiel 32.
Beispiel 34 Die Transpiration verhinderndes Roll-on Produkt
Material %W/W
1. Tullanox500 4,5
2. Zinkstearat 2,0
3. PorpaloidT 4,0
4. Aluminiumchloridhexahydrat 15,0
5. Cab-0-Sil 1,0
6. Wasser 1,0
7. Spray-getrocknete Duftstoffe 1,0
Dichte der Masse = 0,53 g/cm3
Vorschriften:
wie in Beispiel 32
Viele der Formulierungen der vorangegangenen Beispiele können als roll-on Typ verwendet werden und sind für die Verteilung einer Wasser-in-Luft-Suspension sowie die die Stabilisierung der Suspension auf der Haut durch Scherkräfte durch Aufdrücken der Kugel, den Transport durch den ringförmigen Raum zwischen der Kugel und dem Gehäuse und den rollenden Scherdruck der Kugel auf der Haut geeignet. Die Formulierungen der Beispiele 28 bis 31 sind insbesondere für die roll-on Anwendung geeignet.
Die Erfindung zeigt die Verwendung von Scherkräften zur Herstellung von Produkten mit verschiedenen Eigenschaften unter der Führung von pulverförmigen Teilchen in chremige Formulierungen. Durch das Mischen bei hoher Geschwindigkeit wird die Masse sehr empfindlich, so daß es bei der Passage durch die Ausgangsöffnung vom vorgegebenen Durchmesser entweder zu keiner Destabilisierung oder zu einer kontrollierten Destabilisierung bzw. zu einem Zusammenfließen kommen kann. Die Öffnung kann so bemessen sein, daß eine bestimmte Scherwirkung zumindest teilweise die Grenzfläche destabilisiert. Bei völligem Zusammenfließen wird die Grenzfläche abgebaut und die innere diskontinuierliche wäßrige Phase wird zu einer äußeren kontinuierlichen Phase. Beim Zusammenfließen scheint das hydrophobe Metalloxid der Oberfläche des Objektes, z.B. der Haut, Wasserbeständigkeit zu verleihen. Die frei gesetzte Menge schwankt in einem weiten Bereich von 40 bis 400 mg pro Anwendung, gewöhnlich 60 bis 250mg.
Beschrieben wurden nur bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung, d. h. daß auch noch zahlreiche andere Modifikationen und Abänderungen möglich sind, ohne daß dabei von Wesen und vom Umfang der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert sind, abgewichen wird.

Claims (18)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zum Verteilen eines Materials an einer Oberfläche, gekennzeichnet dadurch, daß man auf der Oberfläche eine Wasser-in-Luft-Suspension verteilt, die eine flüssige Phase kleiner Tropfen einer wäßrigen Flüssigkeit enthält, die mit einer Grenzflächenschutzwand von sehrfeinen, hydrophoben Metalloxidteilchen stabilisiert ist, und eine äußere Luftphase, in der diese Tropfen suspendiert sind, und die Tropfen einer Scherbewegung unterzieht, wobei die Schutzwand mindestens teilweise entstabilisiert wird und mindestens ein Teil der Tropfen zu größeren Teilchen verschmilzt.
  2. 2. Verfahren nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß man genügend Scherkraft auf die Tropfen einwirken läßt, um eine kontinuierliche Creme- oder Lotionsphase zu bilden.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß man auf die Tropfen auf der Oberfläche eine Scherkraft einwirken läßt, um die besagte Creme oder Lotion zu bilden.
  4. 4. Verfahrennach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Suspension aus einem Behälter verteilt wird, dereinen Mehrfach-Öffnungen-Schüttelausgang aufweist.
  5. 5. Verfahren nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Suspension aus einem Aufwalzcontainer (Behälter) verteilt wird.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Tröpfchen durch eine Düse mit einer so bemessenen Öffnung verteilt werden, daß eine vorausbestimmte Scherkraft vermittelt wird, um die Schutzwand teilweise zu entstabilisieren, wobei ein vorausbestimmter Teil der Tropfen zu größeren Teilchen verschmilzt.
  7. 7. Verfahren nach Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens 10% der Tropfen zu größeren Teilchen fusionieren.
  8. 8. Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnung einen Durchmesser von 0,5 bis 3,17 mm (0,02 bis 0,125 Inches) besitzt.
  9. 9. Verfahren nach Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens 80% der Teilchen einen Durchmesser von nicht weniger als 10/u.m besitzen.
  10. 10. Verfahren nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß das zu verteilende Material ein schweißhemmendes Pulver darstellt, das in der äußeren Luftphase vorliegt, und das schweißhemmende Mittel in einer Menge von 5 bis 45 Gew.-% vorliegt, das hydrophobe Metalloxid in einer Menge von 3 bis 10Gew.-%, Wasser in einer Menge 3 bis 80Gew.-% vorliegt, und weiterhin von 0 bis5Gew.-%einesStearates und 0 bis 5% eines Schersteuerungsmittels vorliegen.
  11. 11. Verfahren nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß das schweißhemmende Pulver eine Aluminiumhalogenverbindung mit mindestens einer Aluminiumhalogenbindung darstellt.
  12. 12. Mischung für das Verfahren nach Punkt 1 bis 11, enthaltend ein Wasser-in-Luft-Suspension enthaltendes verteilbares Material, gekennzeichnet dadurch, daß die Suspension eine flüssige Phase kleiner Tropfen einer wäßrigen Flüssigkeit enthält, die mit einer Grenzflächenschutzwand von sehr feinen, hydrophoben Metalloxidteilchen stabilisiert ist, und eine äußere Luftphase, in der diese Tropfen suspendiert sind.
  13. 13. Mischung nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Suspension in Gew.-Teilen 25 bis 98,9% einer wäßrigen Flüssigkeit, 1 bis 15% hydrophobes Metalloxid und 0,1 bis 60% verteilbares Material enthält.
  14. 14. Mischung nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß das verteilbare Material in der flüssigen Phase und/oder äußeren Luftphase enthalten ist.
  15. 15. Mischung nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß die Dichte der Suspension 0,3 bis 1,5g/cm3 beträgt.
  16. 16. Mischung nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß das hydrophobe Metalloxid ausgewählt ist aus der Gruppe Silizium-Titan, Aluminium, Zirkonium, Vanadium, Eisen und deren Mischungen und mindestens 0,5Gew.-% organische Gruppen enthält.
  17. 17. Mischung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß das hydrophobe Oxid mitSilan behandelt worden ist.
  18. 18. Mischung nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß das mitSilan behandelte hydrophobe Metalloxid aus der Gruppe von Verbindungen der Formel
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