DD235944A1 - Speicherplattenkassette - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kassette fuer eine flexible Speicherplatte. In der Umhuellung der Speicherplatte befindliche Oeffnungen werden durch zwei parallele innerhalb der Umhuellung um die Speicherplattenachse drehbare kreisfoermige Platten verschlossen, wenn sich die Kassette nicht in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegeraet befindet. Beim Einschieben der Kassette in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegeraet verdreht ein im Aufnahme- und/oder Wiedergabegeraet befindlicher fester Anschlag die Platten gegenueber der Umhuellung, so dass sich die in den Platten und der Umhuellung befindlichen Oeffnungen ueberdecken und so dem Signalwandler und dem Fuehrungselement des Aufnahme- und/oder Wiedergabegeraetes den Zugang zur Speicherplatte ermoeglichen. Bei Entnahme aus dem Geraet verschliessen die Platten die Oeffnungen in der Umhuellung und schuetzen so die Speicherplatte vor Schmutz und Beschaedigung. Fig. 4 a
Description
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung bezieht sich auf die Umhüllung einerflexiblen Speicherplatte und auf das Zusammenwirken dieser Umhüllung mit Teilen eines Aufnahme-und/oder Wiedergabegerätes für die Speicherplatte.
Um mit einem geeigneten Gerät auf eine flexiblen Speicherplatte, insbesondere Magnetplatte, aufzeichnen bzw. von dieser wiedergeben zu können, ist es erforderlich, daß die Umhüllung der Speicherplatte Durchbrüche enthält, durch die die Antriebswelle, der Signalwandler, insbesondere Magnetkopf und ggf. ein oder mehrere Führungselemente des Gerätes, mit der Speicherplatte in Kontakt gebracht werden können. Insbesondere die Durchbrüche für den Signalwandler und das Führungselement begünstigen jedoch Verschmutzung und Beschädigung der Speicherplatte. Deshalb wird bei kleinen Speicherplatten, die meist mit einer relativ starren Plastumhüllung versehen sind, ein Mechanismus an der Umhüllung (Kassette) angebracht, der die Öffnungen verschließt, wenn sich die Kassette nicht im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät befindet. Der Verschluß ist dabei parallel zu einer äußeren Kante der kastenförmigen Kassette beweglich und wird beim Einschieben in das bzw. Entnehmen aus dem Gerät von jeweils einer Endlage in die andere überführt (DE-OS 3325648, DE-OS 3244797, DE-OS 3323838, DE-OS 3243321). Diese Lösungen haben den Nachteil, daß zu ihrer Realisierung relativ viele und zum Teil komplizierte Bauelemente sowohl in der Kassette als auch im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät erforderlich sind.
Eine weitere Lösung des Problems ist in der DE-OS 3338744 beschrieben. Hierbei werden nicht kreisförmige Verschlußplatten verwendet, die konzentrisch mit der Speicherplatte drehbar sind. Der Aufwand an benötigten Bauelementen ist gegenüber den vorher erwähnten Lösungen vermindert, stellt aber im Hinblick auf einen minimalen Fertigungsaufwand noch keine ideale Lösung dar. Außerdem besteht der Nachteil, daß bei unbeabsichtigten Stoßen auf die nicht in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät befindliche Kassette es zur kurzzeitigen Aufhebung der Schutzfunktion der Verschlußelemente kommen kann. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß das die Verschlußplatten schließende Federelement nicht direkt, sondern über ein zwischengesetztes flexibles Band und ein Gleitstück auf diese einwirkt. Für die Befestigungspunkte des flexiblen Bandes an den Verschlußelementen bzw. am Gleitstück besteht bei oftmaliger Wiederholung des Schließvorganges die Gefahr des Abreißens. Des weiteren kann es zur Verklemmung des Gleitstückes in der Führungsbahn kommen, da die Führungslänge relativ kurz ist und die Führungsbahn dem Verschleiß unterliegt.
Ziel der Erfindung ist es, für in der relativ starren Umhüllung (Kassette) einer flexiblen Speicherplatte befindliche bestimmte Öffnungen einen Verschließmechanismus zu schaffen, der die Speicherplatte vor Verunreinigung und Beschädigung sicher schützt und zu dessen Realisierung möglichst wenige unkomplizierte Bauelemente in der Umhüllung und dem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät erforderlich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, für die Umhüllung einer flexiblen kreisförmigen Speicherplatte einen Verschließmechanismus zu schaffen, bei dem das den Verschließmechanismus schließende federnde Element direkt auf die konzentrisch zur Speicherplatte drehbaren Verschlußplatten einwirkt, so daß die Störanfälligkeit der Einrichtung sowie der Aufwand zu ihrer Herstellung minimiert werden. Außerdem wird eine Sicherung der Verschließeinrichtung gegen unbeabsichtigtes Öffnen durch Stöße sowie eine zweckdienliche Gestaltung der Umhüllung für eine genaue Lagebestimmung derselben im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät angestrebt.
Die flexible Speicherplatte wird zwischen zwei, einen bestimmten Abstand aufweisenden, kreisförmigen dünnen Platten, die zentrisch eine Öffnung für eine im Zentrum der Speicherplatte befestigte starre Nabe sowie exentrisch Öffnungen für den Signalwandler und das Führungselement des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes enthalten, geführt. Die Platten sind an einem oder mehreren Verbindungsstücken so befestigt, daß ihre senkrecht auf den Deckflächen stehenden Mittelachsen fluchten und sie gegeneinander unbeweglich sind. Die Platten mit der zwischen ihnen befindlichen flexiblen Speicherplatte werden in einer zylindrischen Ausnehmung zwischen zwei miteinander verbundenen Kassetten platten beweglich gehaltert, so daß sie nur eine Drehbewegung um die Achse der hohlzylindrischen Ausnehmung in den Kassettenplatten ausführen können. Die Kassettenplatten weisen ihrerseits Öffnungen für die Speicherplattennabe sowie den Signalwandler und das Führungselement auf. Erfindungsgemäß ist auf einer der Platten ein Vorsprung angebracht, der in die exzentrische Öffnung der Kassettenplatte hineinragt und so die Drehbewegung der Platten begrenzt.
Der Vorsprung ist so angeordnet, daß in einer Endstellung der Platten die exzentrischen Öffnungen in den Platten und den Kässettenplatten sich ganz oder teilweise überdecken (Stellung „offen"), während in der anderen Endstellung keine Überdeckung vorhanden ist (Stellung „geschlossen").
Eine in einer der Kassettenplatten befestigte Stabfeder wirkt so auf die Platten, daß diese in Schließstellung verdreht werden. Beim Einschieben der Kassette (bestehend aus Speicherplatte mit Nabe, Platten mit Verbindungselement, Kassettenplatten und Stabfeder) in ein geeignetes Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät verhindert ein im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät befindlicher fester Anschlag die Bewegung des Vorsprunges an einer der Platten in Einschubrichtung, so daß die Platten relativ zu den Kässettenplatten verdreht werden, bis in der Endlage der Kassette im Gerät die Stellung „offen" erreicht wird. Eine der beiden Kassettenplatten enthältvorteilhaftaußerhalbderzylindrischen Ausnehmung mindestens drei Durchgangslöcher. In der Endlage der Kassette im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät greifen in diese Öffnung lagesichernde und lagebestimmende Elemente des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes ein, die eine definierte Höhenlage der Kassette in bezug auf den Signalwandler gewährleisten und verhindern, daß sich aufgrund der Kraftwirkung derfedernd vorgespannten Platten gegen den Anschlag des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes die Kassette aus ihrer Arbeitsstellung lösen kann. Der Schwerpunkt der Verschlußelemente liegt vorteilhaft auf einer Mittelachse.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Explosivdarstellung des Verschlusses
Fig.2: Explosivdarstellung des Einsatzes
Fig.3: Explosivdarstellung der Kassette
Fig.4: Draufsicht auf eine Kassette in verschlossenem (Fig.4a) und geöffnetem (Fig.4b) Zustand
Fig. 5: Einlegevorgang der Kassette in ein Aufnahme-und/oder Wiedergabegerät
— Ο — /t/ £-O
In Fig. 1 ist der Verschluß dargestellt. Er besteht aus einer Oberplatte 1, einer Unterplatte 2 und einem Verbindungsstück 3. Oberplatte und Unterplatte sind für eine Magnetplatte als Speicherplatte aus unmagnetischem Metall gefertigt und ihre einander zugewandten Flächen sind poliert. Das zu einem Halbkreisbogen geformte Verbindungsstücks runden oder quadratischen Querschnittes besteht ebenfalls aus unmagnetischem Metall. Oberplatte und Unterplatte sind unter Zwischensetzung des Verbindungsstückes so miteinander verbunden (z. B. durch Punktschweißen), daß die Mittelpunkte der kreisförmigen Platten und der Mittelpunkt eines das Verbindungsstück enthaltenden Kreisbogens auf einer gemeinsamen Achse liegen, die verdrehbar auf den Platten steht und daß ferner die Öffnungen 1a und 2 a sowie 1c und 2c sich einander gegenüberliegen. Die Öffnungen 1d und 2d sind so bemessen und angeordnet, daß der Schwerpunkt des zusammengefügten Verschlusses auf der Achse liegt, die durch die Mittelpunkte der beiden Platten verläuft. An einer der beiden Pjatten ist ein Vorsprung 1 b angeordnet, der diese Platte auf der der jeweiligen anderen Platte abgewandten Seite überragt und zwei ebene parallele Anschlagflächen aufweist, die radial verlaufen und senkrecht auf der Platte stehen. Dieser Vorsprung ist in der Nähe einer der radialen Begrenzungskanten der als Teil eines Kreisringes ausgebildeten Öffnung 1 a angeordnet, oder stellt diese Begrenzung selbst dar.
Im dargestellten Beispiel wird dieser Vorsprung durch Umbiegen eines an der Platte 1 vorgesehenen Blechlappens erzeugt. In Fig. 2 ist das Einfügen der flexiblen als Magnetplatte ausgeführten Speicherplatte 4 in den Verschluß dargestellt. Die kreisförmige Magnetplatte wird in der dargestellten Pfeilrichtung eingeschoben und danach durch Einstecken der Zentriernabe 5 in die Zentralöffnung 4a der Magnetplatte und Aufdrücken des Spannringes 6 verdrehungsfrei mit der Zentriernabe 5 verbunden, wobei die Öffnungen 1 c und 2 c im Verhältnis zu den Abmessungen der Zentriernabe 5 und des Spannringes 6 so bemessen sind, daß eine Drehung der Magnetplatte innerhalb des Verschlusses nicht behindert wird und keine Berührung von Magnetplatte und Verbindungsstück 3 möglich ist. Der mit der Magnetplatte versehene Verschluß nach Fig. 2 wird im folgenden Einsatz genannt. Fig. 3 zeigt die aus Kassettenoberplatte 7, Einsatz, Kassettenunterplatte 8, Stabfeder 11 und Verbindungselementen 9 bestehende Kassette. Die Kassettenplatten 7 und 8 sind vorzugsweise aus Plast gefertigt. Sie besitzen Öffnungen 7c und 8e, durch die die Antriebswelle eines Aufnahme-und/oder Wiedergabegerätes mit der Zentriernabe 5 der Magnetplatte 4 in Verbindung gebracht werden kann. Die Öffnungen 7 b und 8c ermöglichen den Kontakt des als Magnetkopf ausgeführten Signalwandlers und des Führungselementes eines Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes mit der Magnetplatte. Ausgehend von den einander zugewandten Flächen der Kassettenplatten besitzen beide Kassettenplatten konzentrisch zu den Öffnungen 7c bzw. 8e zylindrische Ausnehmungen gleicher Tiefet, die so bemessen sind, daß nach Eingabe des Einsatzes in die Ausnehmung einer Kassettenplatte und Aufsetzen der anderen Kassettenplatte, wobei der Vorsprung 1 b in die Öffnung 7 b ragt, sich der Einsatz bei geringem Höhenspiel leicht drehen läßt. Der mögliche Drehwinkel des Einsatzes wird dabei durch die Anlage des Vorsprungs 1 b an jeweils eine der radialen Begrenzungsflächen der Öffnung 7 b begrenzt. Die Verbindung der Kassettenplatten erfolgt mit Schrauben 9 über die Durchgangslöcher 7 a und die Gewindelöcher 8a. In die Nut 7e und die ringförmige Ausnehmung 7d der Kassettenoberplatte 7 wird die Stabfeder 11 vorzugsweise runden Querschnitts, die einen annähernd kreisbogenförmigen Teil aufweist, eingelegt und im Bereich der Nut 7e mit der Kassettenplatte 7 z. B. durch Kleben fest verbunden. Wie aus der Draufsicht auf die Kassette Fig. 4a ersichtlich; wirkt die Stabfeder so auf den Vorsprung 1 b, daß der Einsatz in diejenige seiner beiden Endstellungen verdreht wird, bei der keine Überdeckung der Öffnungen 1 a und 7 b einerseits sowie 2a und 8c andererseits vorhanden ist. Die Kassettenöffnungen für Magnetkopf und Führungselement sind somit verschlossen und die Magnetplatte 4 ist vor Staub und Berührung weitgehend geschützt. Beim Einschieben der Kassette in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät in der in Fig. 4 dargestellten Richtung taucht ein im Aufnahme-und/oder Wiedergabegerät befindlicher fester Anschlag 12 in die Nut 7f der Kassettenplatte 7 ein und kommt mit dem Vorsprung 1 b in Kontakt. Dadurch wird der Einsatz gegen die Kraft der Stabfeder in bezug auf die Kassetten platten verdreht, so daß in der in Fig.4b dargestellten Endstellung der Kassette im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät eine teilweise oder vollständige Überdeckung der Öffnungen 1 c und 7 b bzw. 2c und 8c des Einsatzes und der Kassettenplatten vorhanden ist, durch die der Magnetkopf und das Führungselement des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes mit der Magnetplatte in Kontakt gebracht werden können.
Bei Entnahme der Kassette aus dem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät wird der Einsatz durch die Stabfeder wieder in Schließstellung gebracht, da der Anschlag 12 keine Wirkung mehr auf den Vorsprung 1 b ausübt. Aufgrund des Hineinr'agens des Geräteanschlages 12 in die Nut7f der Kassettenplatte 7 ist ein Einschieben der Kassette in das Aufnahmen-und/oder Wiedergabegerät nur in einer bestimmten Lage möglich, so daß versehentliche falsche Lagen der Kassette in ein Gerät vermieden werden.
Die Lagebestimmung der Kassette im Aufnahme-und/oder Wiedergabegerät ist prinzipiell in Fig. 5 dargestellt. Die Kassettenaufnahme 1Od, in die die Kassette in der in Fig. 5a dargestellten Richtung eingeschoben wird, ist um die Achse 10c, die über die Halterung 10e mit dem Chassis 10 des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes verbunden ist, schwenkbar. Nach dem Einschieben der Kassette und dem Schwenken der Kassettenaufnahme kommen die Antriebswelle 10b des Aufnahme-und/oder Wiedergabegerätes mit der Zentriernabe 5 sowie Magnetkopf und Führungselement (nicht dargestellt) mit der Magnetplatte 4 in Kontakt. Die Lagebestimmungselemente 10a des Aufnahme-und/oder Wiedergabegerätes tauchen in die in der Kassettenplatte 8 vorhandenen Öffnungen 8 b (vergl. Fig. 3) ein, so daß die Kassettenplatte 7 auf den Lagebestimmungselementen zur Auflage kommt. Da die Tiefet (vergl. Fig. 3) der zylindrischen Ausnehmungen in den Kassettenplatten 7 und 8 sehr genau gefertigt wird, ist somit gewährleistet, daß der Einsatz unabhängig von der nicht!tolerierten Dicke der Kassettenplatte 8 bei Verwendung verschiedener Kassetten im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät mit hoher Genauigkeit die gleiche Höhenlage einnimmt. Außerdem verhindern die Lagebestimmungselemente 10a formschlüssig, daß durch die Kraftwirkung der Stabfeder (vergl. Fig.4) auf.die Kassette diese entgegen ihrer Einschubrichtung aus der Kassettenaufnahme 10d herausgedrückt wird.
Wie schon erwähnt, wird durch die Öffnungen 1 d und 2d (Fig. 1 und Fig. 5) gewährleistet, daß der Schwerpunkt des Einsatzes in seiner Mittelachse liegt. Somit führen Stöße auf die nicht im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät befindliche Kassette nicht zur unbeabsichtigten kurzeitigen Überdeckung der Öffnungen 1d und 7 b bzw. 2a und 8c und damit nicht zur Aufhebung der Schutzfunktiondes Verschlusses, da keine trägheitsbedingten Drehmomente um die Mittelachse des Einsatzes wirken.
Claims (3)
- Erfindungsanspruch:1. Speicherplattenkassette.bestehend aus zwei mit Verbindungselemente^ zusammengefügten dünnen, kastenförmigen Kassettenplatten, die eine in ihrem Zentrum mit einer starren Nabe versehene kreisförmige flexible Speicherplatte umhüllen, wobei die Kassettenplatten Öffnungen enthalten, durch die die Speicherplattennabe mit der Antriebswelle eines Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes (A/W-Gerätes) verbunden und die Speicherplatte mit dem Signalwandler und dem Führungselement (den Führungselementen) des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes in Kontakt gebracht werden kann, und wobei beide Kässettenplatten konzentrisch zu ihren kreisförmigen Öffnungen für die Speicherplattennabe, ausgehend von ihren einander zugewandten Flächen, jeweils eine zylindrische Ausdehnung enthalten, deren Durchmesser größer als der der flexiblen Speicherplatte ist und mit zwischen den zusammengefügten Kassettenplatten (7; 8), in deren mit ihren Achsen fluchtenden zylindrischen Ausnehmungen angeordneten zwei kreisförmigen dünnen Platten (1; 2) mit Öffnungen für die Speicherplattennabe (1 c; 2c) sowie den Signalwandler und das Führungselement (1 a; 2a), die mit mindestens einem Verbindungsstück (3) so fest verbunden sind, daß ihre Mittelpunkte auf einer gemeinsamen, senkrecht auf den Plattendeckflächen stehenden Achse liegen, sie einen gleichmäßigen Abstand aufweisen und eine zwischen den beiden Platten (1; 2) befindliche flexible Speicherplatte (4), deren Nabe (5) in die entsprechenden Öffnungen der Platten (1; 2) eintaucht, nicht mit dem Verbindungsstück (3) in Berührung kommen kann, wobei die Speicherplatte (4) in bezug auf die Platten (1; 2) und die Kassetten platten (7; 8) sowie die Platten (1; 2) in bezug auf die Kassettenplatten (7; 8) um die Achse der zylindrischen Ausnehmungen in den Kassettenplatten drehbar sind; dadurch gekennzeichnet,— daß eine der beiden Platten (1) einem Vorsprung (Vb) aufweist, der diese Platte auf der der anderen Platte abgewandten Seite überragt und in eine der für den Signalwandler bzw. für das Führungselement vorgesehenen Öffnungen einer Kassettenplatte (7 b) eintaucht und die mögliche Drehbewegung der Platten (1; 2) gegenüber den Kassettenplatten (7; 8) so auf eine bestimmte Winkelbewegung begrenzt, daß in einer Endlage keine und in der anderen Endlage eine teilweise oder vollständige Überdeckung der Öffnungen für den Signalwandler und das Führungselement der Platten (1 a; 2a) und der Kassettenplatten (7b; 8c) vorhanden ist;— daß in der Kassettenplatte (7), in deren Öffnung der Vorsprung der Platte hineinragt, eine Stabfeder (11) so befestigt ist, daß sie die Kassettenplatte nicht überragt, in einer Ausnehmung (7d) in der Kassettenplatte parallel zur Deckfläche dieser Platte auslenkbar ist und auf den Vorsprung (1 b) der Platte (1) derartig einwirkt, daß diese zusammen mit der mit ihr verbundenen zweiten Platte (2) in die oben beschriebene Endlage verdreht wird, in der keine Überdeckung der Öffnungen für den Signalwandler und das Führungselement der Platten (1; 2) und der Kassettenplatten (7; 8) vorhanden ist, wobei der mögliche Federweg so bemessen ist, daß auch die andere Endlage von den Platten (1; 2) bei entsprechender Auslenkung eingenommen werden kann;— und daß die Kassettenplatte (7), an der die Stabfeder befestigt ist, ausgehend von der der anderen Kassettenplatte abgewandten Deckfläche eine parallel zur Einschubrichtung der Kassette in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät verlaufende Nut (7f) bestimmterTiefe aufweist, die von der Öffnung in der Kassettenplatte, in die der Vorsprung der Platte hineinragt, bis zum Rand der Kassettenplatte führt.
- 2. Speicherplattenkassette nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,— daß nur eine der beiden Kassettenplatten (8) mindestens drei Durchgangslöcher (8 b) aufweist, die außerhalb der in der Kassettenplatte befindlichen zylindrischen Ausnehmung für die Platten angeordnet sind und in die nachladen der Kassette in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät lagebestimmende Elemente (10a) des Aufnahme-und/oder Wiedergabegerätes eingreifen, auf die sich die jeweils andere Kassettenplatte senkrecht zu ihrer Deckfläche abstützen kann und die formschlüssig eine Bewegung der Kassette im Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät parallel zu den Kassettendeckflächen verhindern;
- 3. Speicherplattenkassette nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,— daß das auf den Platten (1; 2) und dem Verbindungsstück (3) befestigte Verschlußelement so gestaltet ist, daß sein Schwerpunkt auf seiner senkrecht auf den Deckflächen der Platten (1; 2) stehenden Mittelachse liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27472885A DD235944A1 (de) | 1985-04-01 | 1985-04-01 | Speicherplattenkassette |
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| DD235944A1 true DD235944A1 (de) | 1986-05-21 |
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ID=5566528
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|---|---|
| DD (1) | DD235944A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3729241A1 (de) * | 1987-09-02 | 1989-03-16 | Wilhelm Scherz | Diskette |
-
1985
- 1985-04-01 DD DD27472885A patent/DD235944A1/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
| DE3729241A1 (de) * | 1987-09-02 | 1989-03-16 | Wilhelm Scherz | Diskette |
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