DD236144A1 - Formdichtung fuer hydrostatische zahnradmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Formdichtung zur Abgrenzung partieller Druckfelder zwischen zusammenwirkenden Flaechen hydrostatischer Zahnradmaschinen mit axialem Spielausgleich, bei Ausbildung der Formdichtung als mittels Stegen verbundener Innen- und Aussenring und deren Anordnung in der Formdichtung entsprechenden Ausnehmungen in einer der zusammenwirkenden Flaechen. Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen in der Schaffung einer Formdichtung fuer eine Zahnradmaschine mit axialem Spielausgleich, welche aus wenig Dichtungselementen besteht, einfach herstell- und montierbar ist und bei wechselseitiger Druckbeaufschlagung einer oertlichen Verschiebung widersteht. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest durch Anordnung jeweils eines oder mehrerer Stummelstege neben den den Innenring und den Aussenring der Formdichtung verbindenden Stegen, wobei die Stummelstege am Innenring und/oder am Aussenring angeordnet sind. Angewendet wird die Erfindung in hydrostatischen Zahnradmaschinen. Fig. 4
Description
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Formdichtung zur Abgrenzung partieller Druckfelder zwischen zusammenwirkenden Flächen hydrostatischer Zahnradmaschinen mit axialem Spielausgleich, bei Ausbildung der Formdichtung als mittels Stegen verbundener Innen- und Außenring und deren Anordnung in der Formdichtung entsprechenden Ausnehmungen in einer der zusammenwirkenden Flächen.
Bekannt ist eine hydrostatische Zahnradmaschine (DD-PS 157.864), welche zur Begrenzung von Druckfeldern Formdichtungen besitzt, die in Ausnehmungen eines separaten Deckels angeordnet sind. Die Ausbildung und Anordnung der Dichtung verhindert nicht deren Verschiebung bei Beaufschlagung der Druckfelder. Der hierbei entstehende Verschleiß führt zur vorzeitigen Zerstörung der Dichtung und damit zum Ausfall des Gerätes.
Weiterhin ist eine hydraulisch belastete Dichtungspackung bekannt (DE-AS 2.334.051), deren Dichtungs- und Lastübertragungselemente miteinander verbunden und verriegelt sind.
Neben der aufwendigen Gestaltung der als Verbundteil ausgebildeten Dichtung ist eine ebenso aufwendige Ausnehmung zur Aufnahme dieser Dichtung im Deckel der Zahnradmaschine erforderlich. Eine Fixierung der Dichtungslage ist nicht vorgesehen.
Es ist auch eine Vorrichtung für den hydrostatischen Ausgleich an Hydropumpen und Hydromotoren vom Zahnradtyp bekannt (DD-PS 216.768), bei welcher eine Dichtung im Deckel und eine weitere Dichtung in den Lagerkörpern der Ritzelwellen angeordnet sind. Beide Dichtungen sind zueinander lageabhängig. Die Fertigung der zugeordneten, sich in verschiedenen Bauteilen befindlichen Ausnehmungen zur Aufnahme der Dichtungen ist technologisch und ökonomisch aufwendig. Eine notwendige Lagefixierung und Abstützung der Dichtungen erfolgt nicht.
Ziel ist die Schaffung einer Formdichtung, welche aus wenig Dichtungselementen besteht, einfach herstellbar und montierbar ist, eine hohe Lebensdauer besitzt und die Funktion der Abdichtung bei axialem Spielausgleich einer Zahnradmaschine mit Wechseldruckfeldern gewährleistet.
-2- 275 146 4
DerErfindung liegt die Aufgabe zugrunde, füreine Zahnradmaschine mit axialem Spielausgleich eine Formdichtung, bestehend aus mittels Stegen verbundenem Innen- und Außenring, so auszubilden, daß bei wechselseitiger Druckbeaufschlagung eine Verschiebung des Innen- und/oder des Außenringes in Richtung Niederdruckseite verhindert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß neben den Stegen in einer Ebene jeweils ein oder mehrere Stummelstege am Innen- und/oder am Außenring angeordnet sind, die Ausnehmungen zur Aufnahme der Stege in ihrer wirksamen Länge kürzer ausgeführt sind als die Stege sowie der Außenring und der Innenring gleiche oder unterschiedliche Querschnitte besitzen. Es ist auch möglich, den Außenring mit einem größeren Querschnitt als den Innenring oder den Innenring mit einem größeren Querschnitt als den Außenring zu versehen. An der Verbindungsstelle mit dem Innenring entspricht der Stegquerschnitt dem Querschnitt Innenringes und an der Verbindungsstelle mit dem Außenring dem Querschnitt des Außenringes.
Mit der Anordnung der Stummelstege erhält der wechselseitig druckbeaufschlagte Innen- oder Außenring eine Abstützung, die ein Wandern der Innenringabschnitte und damit eine vorzeitige Zerstörung der Dichtung verhindert.
Eine Verschiebung des nicht oder leicht eingespannten Innen- und Außenringes wird bei einem Druckaufbau in Richtung Niederdruckseite abgefangen.
Der Innen- und Außenring mit dem größten Querschnitt sichert eine bessere Dichtwirkung zur Umgebung bei gleicher Nuttiefe der Bauteile, ohne das Axialspiel zu verringern.
Nachfolgend ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei die Zeichnungen folgendes darstellen:
Fig.1: eine Formdichtung mit am Innenring angeordneten Stummelstegen
Fig.2: eine Formdichtung mit am Innen-und Außenring angeordneten Stummelstegen Fig.3: einen in eine Ausnehmung eingelegten Steg der Formdichtung
Fig.4: einen Schnitt A-A durch die Formdichtung mit größerem Querschnitt des Außenringes Fig. 5: eine im Längsschnitt dargestellte Zahnradmaschine mit eingespannten Formdichtungen Fig.6: eine im Schnitt B-B dargestellte Zahnradmaschine mit eingespannten Formdichtungen Fig.7: eine Ansicht auf einen Deckel mit eingelegter Formdichtung
In einem Gehäuse 1 einer hydrostatischen Zahnradmaschine 2 sind Zahnradwellen 3 und 4 in axial beweglichen brillenförmigen Lagerkörpern 5 drehbar gelagert.
Beim Betreiben der Zahnradmaschine 2 entsteht eine Hochdruckzone, welche, ausgehend von den Zahnrädern 6 und 7 der Zahnradwellen 3 und 4, über Kanäle 8,8' oder 9,9' Wechseldruckfelder 10,10' und über Kanäle 11,11' und 12,12' Hochdruckfelder 13,13'bildet.
Die erforderliche Begrenzung der Wechseldruckfelder 10,10' und Hochdruckfelder 13,13' realisiert die Formdichtung 14 in der Verbindung eines Innenringes 15 mit einem Außenring 16 mittels Stegen 17,17'.
In Verbindung mit der konstanten Beaufschlagung der Hochdruckfelder 13,13'mit Hochdruck, werden je nach Drehrichtung der Zahnräder 6 und 7 entweder das Wechseldruckfeld 10 mit Hochdruck und das Wechseldruckfeld 10' mit Niederdruck oder das Wechseldruckfeld 10' mit Hochdrück und das Wechseldruckfeld 10 mit Niederdruck beaufschlagt.
Der in den Hochdruckfeldern 13,13' anstehende Hochdruck ist bestrebt, die Stege 17 und 17' mit den angrenzenden Bereichen des Innenringes 15 und des Außenringes 16 der Formdichtung 14 in Richtung des jeweils mit Niederdruck beaufschlagten Wechseldruckfeldes 10 oder 10' zu verschieben.
Da der Außenring fest eingespannt ist, längen sich die Stege 17 oder 17' unter Verschiebung des Innenringes 15, bis der Formschluß der Stummelstege 18,18' mit den in der Anschlußplatte 20 bzw. dem Deckel 21 angeordneten Ausnehmungen 19, 19' eine weitere Bewegung verhindert.
Die in Fig. 3 dargestellte Vorspannung der Stege 17,17' ist in der vorliegenden Ausführung mit einem Stützring 22 erzielt, wodurch ein Abreißen der Stege 17,17', deren wirksame Länge damit größer ist als die Ausnehmungen der Stege 19,19', vom Innenring 15 oder vom Außenring 16 verhindert wird.
Die Querschnitte des Außenringes 16 und des Innenringes 15 können gleich bzw. der Querschnitt des Innenringes 15 kann größer ausgeführt sein als der des Außenringes 16.
Am Innenring 15 besteht wahlweise die Möglichkeit, die Stummelstege 18,18' auch in Form von noppen- oder längeren bandförmigen Fixierungen auszubilden.
Claims (4)
- -1- Ζ75Ί46 4Erfindungsanspruch:1. Formdichtung zur Abgrenzung partieller Druckfelderzwischen zusammenwirkenden Flächen hydrostatischer Zahnradmaschinen mit axialem Spielausgleich, bei Ausbildung der Formdichtung als mittels Stegen verbundener Innen- und Außenring und deren Anordnung in der Formdichtung entsprechenden Ausnehmungen in einer der zusammenwirkenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, daßa— neben den Stegen (17,17') in einer Ebene jeweils ein oder mehrere Stummelstege (18,18') am Innenring (15) und/oderam Außenring (16) der Formdichtung (14) angeordnet sind
b—die Ausnehmungen (19,19') zur Aufnahme der Stege (17,17') in ihrer wirksamen Länge kürzer ausgeführt sind als dieStege (17,17')
c— der Außenring (16) und der Innenring (15) gleiche oder unterschiedliche Querschnitte besitzen - 2. Formdichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (16) einen größeren Querschnitt besitzt als der Innenring (15).
- 3. Formdichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (15) einen größeren Querschnitt besitzt als der Außenring (16).
- 4. Formdichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Steges (17,17') an der Verbindungsstelle mit • dem Innenring (15) dem Querschnitt des Innenringes (15) und an der Verbindungsstelle mit dem Außenring (16) dem Querschnitt des Außenringes (16) entspricht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DD236144A1 true DD236144A1 (de) | 1986-05-28 |
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE3602885A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1371849A1 (de) * | 2002-06-14 | 2003-12-17 | Vivoil Oleodinamica Vivolo S.r.l. | Abnehmbare Gehäuseköpfe für hydraulische Pumpen und Motoren |
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1985
- 1985-04-15 DD DD27514685A patent/DD236144A1/de not_active IP Right Cessation
-
1986
- 1986-01-31 DE DE19863602885 patent/DE3602885A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1371849A1 (de) * | 2002-06-14 | 2003-12-17 | Vivoil Oleodinamica Vivolo S.r.l. | Abnehmbare Gehäuseköpfe für hydraulische Pumpen und Motoren |
Also Published As
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| DE3602885A1 (de) | 1986-10-23 |
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