DD236186A1 - Verfahren zur trocknung von warenbahnen - Google Patents

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DD236186A1
DD236186A1 DD85274910A DD27491085A DD236186A1 DD 236186 A1 DD236186 A1 DD 236186A1 DD 85274910 A DD85274910 A DD 85274910A DD 27491085 A DD27491085 A DD 27491085A DD 236186 A1 DD236186 A1 DD 236186A1
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DD
German Democratic Republic
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drying
zone
web
supply air
humidity
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Application number
DD85274910A
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English (en)
Inventor
Reiner Schliephake
Michael Schulze
Peter Gellrich
Guenter Matter
Siegfried Protzel
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/30Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply
    • F26B21/33Humidity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trocknung von Warenbahnen, insbesondere lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, mit dem Ziel, eine Ausbeutesteigerung und Selbstkostensenkung zu erreichen. Dies soll durch eine schnelle Vergleichmaessigung der Trocknung erzielt werden. Bei dem erfindungsgemaessen Verfahren wird die Warenbahn durch Zonen gefuehrt, in denen eine Intensivbelueftung erfolgt. Dabei muss die absolute Zuluftfeuchte einer der Trockenpunktzone unmittelbar folgenden Zone gleich oder groesser der absoluten Zuluftfeuchte der Trockenpunktzone und die Zulufttemperatur kleiner als die Zulufttemperatur der Trockenpunktzone sein, so dass die relative Zuluftfeuchte gleich oder groesser der gemessenen hoechsten Angleichfeuchte der Warenbahn ist, wobei die relative Zuluftfeuchte einer sich weiter anschliessenden Zone unterhalb der gemessenen hoechsten Angleichfeuchte liegt.

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand von zwei Beispielen näher erläutert werden
Fig. 1: zeigt die prinzipielle Verfahrensweise in der Trockenzone (Zone H) Fig. 2: zeigt den Feuchteverlauf im ersten 7 und letzten Bahnelement 8
Beispiel 1
Die Begießanlage verfügt über einen Trockner, der nach o.g. DD-PS 145789 aufgebaut ist. Der Trockner besteht aus fünf Einzeltrocknern, die ihrerseits in je zwei Zonen eingeteilt sind und fortlaufend mit A, B, C,... H, I, J bezeichnet werden. Eine Folienbahn 1 wird bei einer Geschwindigkeit von 60 m · min"1 beschichtet. Die Trockenschichtdicke der angetragenen fotografischen Emulsion beträgt 10/xm. Die Zonen H, I, J werden als Umluftzonen betrieben. Die Filmlänge in jeder Zone beträgt 20m.Trockeripunktzone ist die Zone H (siehe Fig. 1).
Die Bahn 1 wird mit der o.g. Geschwindigkeit durch die von den Trennwänden 2 gebildete Zone transportiert. Mit einem Angleichfeuchtemeßgerät 4 wird traversierend bahnbreit die Bahnfeuchte gemessen und an einen Rechner übermittelt. Die Trocknung wird so geführt, daß in Zone H eine Isotherme der Bahntemperatur 3, die 95% der Zulufttemperatur entspricht, bahnbreit vorliegt. Der Abstand in Bahnlaufrichtung zwischen dem ersten Bahnelement 5 und dem letzten Bahnelement 6, das 95% der Zulufttemperatur angenommen hat, beträgt 10 m. Das Bahnelement 6 stellt den Trockenpunkt dar. Für dieses Bahnelement 6 wird vom Angleichfeuchtemeßgerät 4 ein Feuchtwert von 60% relative Feuchte ermittelt. Es werden folgende Werte eingestellt:
Zonennummer H I J
Düsengeschwindigkeit ms"1 . 20 20 20
Zulufttemperatur 0C 26 .21,5 20
absolute Zuluftfeuchte ^O kg g;5 95 .
kg
relative Zuluftfeuchte % 46 60 52
Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß die Zonen H und I mit gleicher absoluter Zuluftfeuchte betrieben werden. In Zone I wird gegenüber Zone H die Temperatur um 4,5 K gesenkt. Die relative Zuluftfeuchte der Zone I beträgt 60% und entspricht dem vom Angleichfeuchtemeßgerät ermittelten Wert. Dadurch wird ein schneller Feuchteausgleich erreicht.
Fig.2 veranschaulicht, daß mit dem Verfahren alle Bahnelemente oberhalb der unteren Entfeuchtungsgrenze 9 getrocknet werden. Dadurch liegt bahnbreit die gleich innere Gutsstruktur vor, was sich positiv auf die Qualität auswirkt.
Beispiel 2
Die Beschichtungsaufgabe wird gegenüber dem Beispiel 1 in der Weise geändert, daß der Durchfluß erhöht wird und die Trockenschichtdicke der angetragenen fotografischen Emulsion 1 5μντ\ beträgt. Vom Angleichfeuchtemeßgerät 4 wird als höchster Wert 65% relative Feuchte gemessen
In den letzten drei Trockenzonen werden folgende Werte eingestellt:
Zonennummer . H I J
Düsengeschwindigkeit ms"1 20 20 20
Zulufttemperatur °C 28 22 ' 20
% H
ms 1 20
3C 28
10"3kq
kg 10,5
45
absolute Zuluftdichte j<g 10,5 10,5 7,2
relative Zuluftfeuchte % 45 65 50
In diesem Fall besteht zwischen den Zonen H und I eine Temperaturdifferenz von 6 K, während die absolute Zuluftfeuchte beider Zonen wiederum gleich eingestellt ist. Die relative Zuluftfeuchte der Zone J liegt mit 50% unter der relativen Zuluftfeuchte der Zone I. Dadurch wird ein Nachtrocknungseffekt erzielt, so daß alle Bahnelemente oberhalb der unteren Entfeuchtungsgrenze 9 liegen.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Verfahren zur Trocknung von Warenbahnen, insbesondere fotografischer Materialien, bei dem die Warenbahn zonenweise über Düsen- oder Blendenfelder mittels Luft beaufschlagt wird, gekennzeichnet dadurch, daß man die Warenbahn durch Zonen führt, in denen man einelntensivbeluftung durchführt, wobei in einer Trockenpunktzone unmittelbar folgenden Zone die absolute Zuluftfeuchte gleich oder größer der absoluten Zuluftfeuchte der Trockenpunktzone und die Zulufttemperatur kleiner als die Zulufttemperatur der Trockenpunktzone ist, so daß die relative Zuluftfeuchte gleich oder größer der gemessenen höchsten Angleichfeuchte der Warenbahn in der Trockenpunktzone ist, wobei die relative Zuluftfeuchte einer sich weiter anschließenden Zone unterhalb der gemessenen höchsten Angleichfeuchte liegt.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann bei der Herstellung dünnschichtiger Güter mit Schichtdicken <30μΓη, insbesondere bei der Herstellung lichtempfindlicher Aufzeichnungsmaterialien, wie fotografische Filme, Fotopapier u. a. angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der Herstellung fotografischer Filme verwendet man Düsentrockner, in denen die Filmbahn über Walzen geführt und dabei zonenweise von aus Düsen austretenden Luftstrahlen beaufschlagt wird. Ein solches zonenweises Trocknungsverfahren ist beispielsweise mit dem in der DD-PS 145789 beschriebenen Trockner möglich, der nach dem Baukastenprinzip aus vier bis sechs völlig gleich gestalteten Einzeltrocknern zusammengesetzt ist, wobei in einem Einzeltrockner ein oder zwei Trockenzonen betrieben werden können. In der DE-OS 2633316 wird dargelegt, daß sich an den Trockner eine Befeuchtungsstufe anschließt. Über die Betriebsweise einer solchen Befeuchtungsstufe oder Konditionierung wird nichts ausgesagt. Aus der Papierindustrie ist bekannt, daß eine Konditionierung, in der die Papierbahn nach der Trocknung mit klimatisierter Luft behandelt wird, die den späteren Lagerbedingungen entspricht, eine erhebliche Baugröße aufweist, um eine lange Verweildauer zu erzielen. In der DE-OS 2203973 wird vorgeschlagener die Konditionierung auf der Papierbahn einen Kondensfilm zu erzeugen. Das Verfahren hat den Nachteil, daß die Trocknungsungleichmäßigkeit erhalten bleibt.
Die Ursache für die Anwendung der aufwendigen Konditionierung besteht in der in Düsentrocknern auf Grund von Schwankungen der α-Zahl sowie der Wasserbeladung über die Breite stets auftretenden Trocknungsungleichmäßigkeit. Daher wurden verschiedene aufwendige Verfahren entwickelt (Matter, G.; Wiss. Z. TH Leuna-Merseburg 18 [1976]
2, S. 211-216), um die Trocknungsgleichmäßigkeit zu verbessern. Sie beruhen darauf, langsamer getrocknete Bahnabschnitte durch erhöhte thermische Energiezufuhr beschleunigt zu trocknen, um die gewünschte Trocknungsgleichmäßigkeit zu erzielen. Solche Verfahren sind nicht unproblematisch, da das Hauptbindemittel fotografischer Filme, die Gelatine, gegen Temperaturspitzen in der Trocknung empfindlich ist, sowie im Bereich der sorptiv gebundenen Feuchte zu heftigen Kontraktionen neigt (Gehrmann/" Käst, Chem. Ing. Techn. MS 805/80). Mit beiden Phänomenen verbunden sind innere Strukturveränderungen, so daß diese Verfahren insbesondere bei Mehrschichtenfilmen zum Fehler Runzelkorn führen können. In der erwähnten DE-OS 2203973 wird jedem Gutspunkt ein bestimmter gleicher Feuchtebetrag hinzugefügt, so daß die Trocknungsungleichmäßigkeit in der Bahn erhalten bleibt. Eine gute Trocknungsgleichmäßigkeit ist in der fotografischen Industrie von hoher Bedeutung für eine gleichbleibende Stabilität aller Rollen während der Lagerung.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei der Trocknung von Warenbahnen eine Ausbeutesteigerung und eine Selbstkostensenkung zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dem durch eine schnelle Vergleichmäßigung der Trocknung Qualitätsminderungen der zu trocknenden Materialien vermieden werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zurTrocknung von Warenbahnen gelöst, bei dem die Warenbahn durch Zonen geführt wird, in denen eine Intensivbelüftung erfolgt. Dabei muß die absolute Zuluftfeuchte einer der Trockenpunktzone unmittelbar folgenden Zone gleich oder größer der absoluten Zuluftfeuchte der Trockenpunktzone und die Zulufttemperatur kleiner als die Zulufttemperatur der Trockenpunktzone sein, so daß die relative Zuluftfeuchte gleich oder größer der gemessenen höchsten Angleichfeuchte der Warenbahn ist, wobei die relative Zuluftfeuchte einer sich weiter anschließenden Zone unterhalb der gemessenen höchsten Angleichfeuchte liegt.
Ein wesentlicher Effekt des Verfahrens beim Einsatz in der fotografischen Industrie ist, daß die Härtungskinetik der aufgewickelten Filmbahn, d.h. ihre Quellungsabnahme während der Lagerung, beschleunigt wird. Prüfungen der fotografischen Qualität können dadurch zu einem frühen Zeitpunkt vorgenommen werden und liefern aussagekräftige Ergebnisse. Weitere Vorteile des Verfahrens bestehen darin, daß eine aufwendige Konditionierung mit langer Verweildauer nicht erforderlich ist, daß das Verfahren leicht in ein Gesamtverfahren integrierbar ist und zu einer gleichmäßigen inneren Struktur der ausgetragenen Schicht über die Bahnbreite führt.
DD85274910A 1985-04-08 1985-04-08 Verfahren zur trocknung von warenbahnen DD236186A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0384669A3 (de) * 1989-02-21 1991-05-08 Konica Corporation Lichtempfindliches farbphotographisches Silberhalogenidmaterial
US5621983A (en) * 1996-03-29 1997-04-22 Minnesota Mining And Manufacturing Company Apparatus and method for deckeling excess air when drying a coating on a substrate
US5881476A (en) * 1996-03-29 1999-03-16 Minnesota Mining And Manufacturing Company Apparatus and method for drying a coating on a substrate employing multiple drying subzones

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