DD236296A1 - Sperr- und ausloesevorrichtung fuer eine greiferzange - Google Patents

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DD236296A1
DD236296A1 DD27534085A DD27534085A DD236296A1 DD 236296 A1 DD236296 A1 DD 236296A1 DD 27534085 A DD27534085 A DD 27534085A DD 27534085 A DD27534085 A DD 27534085A DD 236296 A1 DD236296 A1 DD 236296A1
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DD
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locking
gripper
lever
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DD27534085A
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Inventor
Wolfgang Loewe
Hartmut Mende
Oskar Hostovsky
Erich Klupak
Original Assignee
Giesserei U Maschinenbau Ferdi
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Greiferzange, die in geoeffnetem Zustand verriegelt werden kann und bei der das Wirksamwerden der Verriegelung und das Entriegeln zwecks Anheben einer Last automatisch erfolgt. Ziel der Erfindung ist es, hohen Aufwand fuer eine Sperr- und Ausloesevorrichtung einer Greiferzange zu vermeiden und einen unter rauhen Bedingungen stoerungsunanfaelligen automatischen Betrieb zu gewaehrleisten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperr- und Ausloesevorrichtung fuer eine Greiferzange zu schaffen, die durch eine Relativbewegung zwischen der Zuglasche und dem Zangentraeger betaetigbar ist, die beispielsweise durch das Aufsetzen des Zangentraegers auf das zu foerdernde Gut und weiteres Absenken des Kranhakens erzielbar ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein Sperrhebel mit einer ein Langloch ueberdeckenden Sperrnase gelenkig an der Fuehrungsplatte im seitlichen Niveau des ueber die Fuehrungsplatte hinausragenden Fuehrungsbolzens befestigt ist und dass weiterhin an der Fuehrungsplatte ein aus Schaft und Loeseplatte bestehender Loesehebel schwenkbar gelagert ist, bei dem nur die in einem Winkel von 30 bis 60 zum Langloch geneigte Loeseplatte im seitlichen Niveau des Sperrhebels bzw. des Fuehrungsbolzens angeordnet ist und diese mit dem Fuehrungsbolzen und der Sperrnase korrespondiert. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Greiferzange, die in geöffnetem Zustand verriegelt werden kann, und bei der das Wirksamwerden der Verriegelung und das Entriegeln zwecks Anheben einer Last automatisch erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei bekannten Greifzangen mit Sperr- und Auslösevorrichtung wird meist vcn Hand oder elektromechanisch ver- oder entriegelt. Bei der Handverriegelung ist eine zusätzliche Arbeitskraft erforderlich. Die elektromechanische Ver- bzw. Entriegelung erfordert einen hohen Aufwand an Ausrüstung.
Weiterhin sind Vorrichtungen zum Sperren und Auslösen der Zangenbewegung von Greiferzangen bekannt, bei denen der Sperrbzw. Auslösemechanismus durch eine Relativbewegung zwischen Zange und zu forderdem Gut bewirkt wird. Derartige Vorrichtungen sind z. B. aus den DD-WP 85 420 und DD-WP 48 661 bekannt. Diese Vorrichtungen bedingen einen hohen kinematischen Aufwand, wodurch diese Vorrichtungen sehr störanfällig werden und für einen rauhen Einsatz z. B. in der Gießereiindustrie nicht zur Anwendung gelangen können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, hohen Aufwand für eine Sperr- und Auslösevorrichtung einer Greiferzange zu vermeiden und einen unter rauhen Bedingungen störungsunanfälligen automatischen Betrieb zu gewährleisten.
Darlegung des Wesens der Erfindung .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperr- und Auslösevorrichtung für eine Greiferzange zu schaffen, die durch eine Relativbewegung zwischen der Zuglasche und dem Zangenträger betätigbar ist, die beispielsweise durch das Aufsetzen des Zangenträgers auf das zu fördernde Gut und weiteres Absenken des Kranhakens erzielbar ist.
Dafür soll eine Greiferzange verwendet werden, bei der zwei Zangenarme mittels Laschenösen an einer Zuglasche angeschlossen sowie an einem Zangenträger angelenkt sind und bei der der Zangenträger zur Führung der Zuglasche Führungsplatten mit einem vertikalen Langloch aufweist, in dem bei der öffnungs- und Schließbewegung der Greiferzange ein fest mit der Zuglasche verbundener Führungsbolzen gleitet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Sperrhebel mit einer das Langloch überdeckenden Sperrnase gelenkig an der Führungsplatte im seitlichen Niveau des über die Führungsplatte hinausragenden Führungsbolzen befestigt ist und daß weiterhin an der Führungsplatte ein aus Schaft und Löseplatte bestehender Lösehebel schwenkbar gelagert ist, bei dem nur die in einem Winkel von 30° bis 60° zum Langloch geneigte Löseplatte im seitlichen Niveau des Sperrhebels bzw. des Führungsbolzens angeordnet ist, und diese mit dem Führungsbolzen und der Sperrnase korrespondiert.
Mit einer derartigen Anordnung gelingt es, daß durch eine Relativbewegung zwischen Zangenträger und Zuglasche alternativ die Zangenarme in gespreizter Stellung arretiert werden oder die Arretierung gelöst wird.
Es kann vorteilhaft sein, wenn der Lösehebel schwenkbar am Sperrhebel befestigt ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt: Fig. 1: Eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Greiferzange
In einem Zangenträger 1, der mit Führungsplatten 2 versehen ist, sind gelenkig die Zangenarme 3 gelagert. Die Zangenarme 3 sind mittels Laschenösen 4 mit der zwischen Führungsplatten 2 angeordneten Zuglasche 5 verbunden. Die Zuglasche 5 weist eine Bohrung 6 auf, mittels der die Greiferzange beispielsweise an den Haken eines Hebezeuges angehängt werden kann. In die Führungsplatte 2 ist ein Langloch 7 eingearbeitet, in dem ein fest mit der Zuglasche 5 verbundener Führungsbolzen 8 gleitet. Der Führungsbolzen 8 steht im seitlichen Niveau mindestens über eine der beiden Führungsplatten 2 hervor. Auf der Seite der
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Führungsplatten 2, auf der der Führungsbolzen 8 seitlich über die Führungsplatte 2 hervorsteht, ist im oberen Teil der Führungsplatte 2 gelenkig ein Sperrhebel 9 befestigt. Der Sperrhebel 9 weist mindestens eine Sperrnase 10 auf. Der Sperrhebel 9 ist so gestaltet, daß durch die Lage seines Schwerpunktes, in Gebrauchslage der Greiferzange die Sperrnase 10 das Langloch 7 überdeckt. Die Sperrnase 10 weist auf ihrer unteren Seite eine Auskehlung zur Aufnahme des Führungsbolzens 8 auf und auf ihre obere Seite eine Schräge von etwa 45°. An der gleichen Führungsplatte oder an dem Sperrhebel selbst ist wiederum gelenkig ein aus Schaft 11 und Löseplatte 12 bestehender Lösehebel 13 angeordnet. Dabei ist der Lösehebel 13 so gestaltet, daß sich der Schaft 11 im seitlichen Niveau außerhalb und die Löseplatte innerhalb des seitlichen Niveaus von Führungsbolzen 8 und Sperrhebel 9 befindet. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Greiferzange sei geöffnet und werde auf das aufzunehmende Gut abgesenkt. Dabei setzt sich der Zangenträger 1 auf die Oberseite des Gutes ab. Bei einer weiteren Absenkbewegung des Hebezeuges verschiebt sich die Zuglasche 5 in ihrer Lage zu den übrigen Elementen nach unten, wobei der Führungsbolzen 8 im Langloch 7 ebenfalls nach unten gleitet. Dabei drückt der Führungsbolzen 8 auf die Innenseite der Löseplatte 12, wodurch durch deren Schrägstellung der Lösehebel 13 verschwenkt wird, bis der Führungsbolzen 8 den Bereich der Löseplatte 12 verlassen hat. In diesem Moment schwenkt der Losehebel 13 so zurück, daß sich die Löseplatte 12 über das Langloch 7 erstreckt. Bei Sichtbehinderungen für den Hebezeugführer kann am Lösehebel 13 ein Zeigersystem angeordnet werden, welches dem Hebezeugführer diese Schwenkstellung des Lösehebels 13 anzeigt. Ist dies erfolgt, kann das Hebezeug mit der Hubbewegung beginnen. Dabei drückt der Führungsbolzen 8 nunmehr auf die äußere Seite der Löseplatte 12 und verschwenkt den Lösehebel nach der anderen Seite, wobei die Löseplatte mit ihrer Innenseite auf den Sperrhebel 9, vorzugsweise auf dessen Sperrnase 10 drückt und diesen ebenfalls aus dem Bereich des Langloches 7 verschwenkt. Mit dem weiteren Hub verläßt der Führungsbolzen 8 den Schwenkbereich der Löseplatte 12 und der Sperrnase 10, so daß diese in ihrer Ausgangslage zurückschwenken.
Die Maßbeziehungen zwischen Zuglasche 5, Laschenösen 4 und Zangenarmen 3 zu dem zu hebenden Gut sind so gewählt, daß im zuletzt beschriebenen Hubbereich der Kraftfluß durch die Schließbewegung der Zangenarme geschlossen wird und die Hubbewegung des Gutes einsetzt.
Beim Absetzen des Gutes verschiebt sich bei weiterem Absenken des Hebezeuges wiederum die Zuglasche 5 nach unten, wodurch der Führungsbolzen 8 auf die obere Schräge der Sperrnase 10 drückt und den Sperrhebel 9 an dem Bereich des Langloches 7 verschwenkt.
Da die gleichen Maßbeziehungen wie beim Heben gelten, ist in dieser Relativstellung zwischen Zuglasche' und Führungsplatten die Klemmung zwischen Gut und Zangenarm 3 aufgehoben, wodurch sich bei der weiteren Absenkbewegung des Hebezeuges der Zangenträger 1 auf der Oberseite des Gutes absetzt. Beim weiteren Absenken des Hebezeuges erfolgt eine weitere Verschiebung der Zuglasche 5 zu den übrigen Bauteilen nach unten. Dabei verläßt der Führungsbolzen 8 den Schwenkbereich der Sperrnase 10, so daß der Sperrhebel 9 in seine Ausgangslage zurückschwenkt. Ist diese Stellung des Absenkhubes erreicht, kann die Greifzange durch das Hebezeug wieder angehoben werden, ohne daß sich die Zangenarme 3 schließen, da dabei der Führungsbolzen 8 in die untere Auskehlung der Sperrnase 10 gelangt und damit eine Relatiwerschiebung nach oben zwischen der Zuglasche 5 und den Führungsplatten 2 und somit den gesamten übrigen Bauteilen verhindert ist. Damit kann die Hubkraft nicht über die Laschenosen auf die Zangenarme 3 einwirken und die Greiferzange steht zur erneuten Aufnahme eines Gutes bereit.

Claims (1)

  1. -1- 753
    Erfindungsanspruch:
    Sperr- und Auslösevorrichtung für eine Greiferzange, bei der zwei Zangenarme mittels Laschenösen an einer Zuglasche angeschlossen sowie an einem Zangenträger angelenkt sind, und bei der der Zangenträger Führungsplatten mit einem vertikalen Langloch aufweist, in dem ein bei der Öffnungs- und Schließbewegung der Greiferzange ein fest mit der Zuglasche verbundener Führungsbolzen gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrhebel (9) der eine das Langloch (7) überdeckenden Sperrnase (10) aufweist gelenkig an der Führungsplatte (2) im seitlichen Niveau des über die Führungsplatte (2) hinausragenden Führungsbolzen (8) befestigt ist, und daß weiterhin an der Führungsplatte (2) ein aus Schaft (11) und Löseplatte (12) bestehender Lösehebe! (13) schwenkbar gelagert ist, bei dem nur die in einem Winkel von etwa 30o-60° zum Langloch (7) geneigte Löseplatte (12) im seitlichen Niveau des Sperrhebels (9) bzw. des Führungsbolzens (8) angeordnet ist und diese mit dem Führungsbolzen (8) und der Sperrnase (10) korrespondiert.
DD27534085A 1985-04-19 1985-04-19 Sperr- und ausloesevorrichtung fuer eine greiferzange DD236296A1 (de)

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