DD237334A1 - Isoliermatte - Google Patents

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DD237334A1
DD237334A1 DD85276268A DD27626885A DD237334A1 DD 237334 A1 DD237334 A1 DD 237334A1 DD 85276268 A DD85276268 A DD 85276268A DD 27626885 A DD27626885 A DD 27626885A DD 237334 A1 DD237334 A1 DD 237334A1
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DD
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insulating mat
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mat according
weft thread
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DD85276268A
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Rolf Arnold
Anna-Maria Bartl
Rolf Halbich
Manfred Jaehnig
Hans Mueller
Evelin Hufnagel
Helmut Eberhardt
Helmut Hildmann
Eberhard Kaeppler
Peter Boehmer
Hans Liebscher
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Tech Textilien K M Stadt Veb K
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

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  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein flaechenfoermiges Gebilde, das zur Waermedaemmung sowie zur Isolierung gegen Sonneneinstrahlung, z. B. im Bauwesen und in der Landwirtschaft, eingesetzt werden kann. Erfindungsgemaess bestehen in einem aus synthetischem Material bestehenden R/R-Kettengewirke, insbesondere aus Flachfolie, in welches Schussfadenabschnitte dicht aneinandergereiht ueberwiegend quer eingebunden sind, die Schussfadenabschnitte aus geknautschten Foliebaendern unter Bildung von Lufteinschluessen. Die geknautschten Foliebaender koennen eine spiralfoermige Struktur mit Lufteinschluessen besitzen. Sie koennen ebenfalls einen geknautschten inneren Teil und einen spiralfoermigen aeusseren Teil besitzen. Die Isoliermatte besitzt ein geringes Wasseraufnahmevermoegen, jedoch eine hohe Wasserdurchlaessigkeit, so dass auch bei Feuchtigkeitseinwirkung das durch die Bildung grosser Lufteinschluesse vorhandene Waermedaemmvermoegen weitgehend erhalten bleibt.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein flächenförmiges Gebilde, das zur Wärmedämmung sowie zur Isolierung gegen Sonneneinstrahlung auf vielen Gebieten, z. B. im Bauwesen und in der Landwirtschaft, eingesetzt werden kann.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, Matten aus Glasvlies oder Mineralwolle für Schall- und Wärmeisolierungen (z. B. DE-OS 2719 411) zu verwenden.
Für ähnliche Zwecke werden auch zahlreiche andere Vliesstoffe und Verbundmaterialien eingesetzt. Ein wesentlicher Nachteil dieser Erzeugnisse besteht darin, daß sie ein großes Wasseraufnahmevermögen besitzen, wodurch bei Feuchtigkeitseinwirkung ihre Isolierfunktion stark beeinträchtigt wird.
Weiterhin werden für Frostschutzzwecke und zur Schattierung Schilfrohr- bzw. Strohmatten eingesetzt, die jedoch nur eine begrenzte Dämmwirkung und eine geringe Lebensdauer haben.
Beschichtete Planen, die z. B. zum Abdecken von Betonflächen verwendet werden, besitzen infolge ihrer kompakten Struktur nur eine geringe Dämmwirkung. Außerdem wird ein Befeuchten des Betons behindert.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine kostengünstig herstellbare Isoliermatte mit hoher Lebensdauer zu entwickeln, die eine gute Wasserdurchlaßfähigkeit besitzt und auch bei Feuchtigkeitseinwirkung ihre Isolierwirkung weitgehend behält.
Wesen der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine auch im Einsatz stabile Struktur für eine Isoliermatte zu schaffen, die wasserdurchlässige Bereiche und voluminöse Bereiche mit großen Lufteinschlüssen enthält.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in ein Kettengewirke aus synthetischem Material Schußfadenabschnitte aus geknautschten Foliebändern von mindestens 100mm Breite und höchstens 200/zm Dicke dicht aneinandergereiht überwiegend quer eingebunden sind.
Zweckmäßig können die Schußfadenabschnitte durchgehende Querschüsse sein.
Die geknautschten Foliebänder können eine leichte Drehung besitzen. Weiterhin können die Foliebänder einen geknautschten inneren Teil und einen spiralförmigen äußeren Teil besitzen.
Die geknautschten Foliebänder können zusätzlich mit einem schmaleren Foliestreifen umhüllt sein, der auch verklebt oder verschweißt sein kann.
Die maschenbildenden Fäden des Kettengewirkes können aus steifem Material bestehen.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, daß die Schußfadenabschnitte in ein Rechts/Rechts-Kettengewirke eingebunden sind und der Abstand der beiden Gewirkeseiten zueinander mindestens 10mm beträgt.
Die Schußfadenabschnitte können ebenfalls in ein iNähgewirke eingebunden sein, wobei der Abstand der Maschenstäbchen mindestens 25 mm beträgt.
Die dichte Aneinanderreihung von geknautschten Foliebändern bewirkt auf Grund der Voluminosität unter Bildung großer Lufteinschlüsse eine hohe Isolierwirkung. Vorteilhaft werden die geknautschten Foliebänder als durchgehende Querschüsse eingebunden. Auf diese Weise wird eine erhöhte Flächenstabilität der Isoliermatte erreicht. Zusätzliche Lufteinschlüsse entstehen, wenn die Foliebänder durch Überkopfabzug von stehenden Wickelkörpern eine leichte Drehung erhalten. Durch diese Abzugsart wird auch eine Struktur der Foliebänder erzeugt, die durch einen geknauschten inneren Teil und einen spiralförmigen äußeren Teil gekennzeichnet ist. Diese Struktur bewirkt, daß die Foliebänder nur wenig Wasser aufnehmen können, wodurch auch bei Feuchtigkeitseinwirkung das hohe Wärmedämmvermögen weitgehend erhalten bleibt. Ein solcher Effekt kann auch erreicht werden, wenn die geknautschten Foliebänderdurch einen schmaleren Foliestreifen umhülltwerden. Die Aufnahme von Wasser wird vollständig unterbunden, wenn die Foliestreifen zusätzlich verklebt oder verschweißt werden.
Im Gegensatz zum geringen Wasseraufnahmevermögen ist die Wasserdurchlässigkeit der Isoliermatte sehr hoch, da das Wasser zwischen den einzelnen Foliebändern abfließen kann.
Die Verwendung von steifen synthetischem Material für die maschenbildenden Fäden des Kettengewirkes hat den Vorteil, daß die Struktur der Isoliermatte eine große Stabilität erhält. So wird ein Zusammendrücken und damit die Reduzierung der für die Isolierwirkung wichtigen Lufteinschlüsse weitgehend verhindert. Müssen größere Druckbelastungen aufgenommen werden, kann für die maschenbildenden Fäden auch synthetischer Draht eingesetzt werden.
Da alle Bestandteile der Isoliermatte aus verrottungsbeständigem synthetischem Material bestehen, besitzt sie eine hohe Lebensdauer.
Besonders vorteilhaft für'die Erreichung einer großen Voluminosität derteoliermatte ist es, wenn die Foliebänder in ein Rechts/ Rechts-Kettengewirke, dessen Gewirkeseiten einen Abstand von mindestens 10mni zueinander haben, eingebunden werden.
Eine gute Wärmedämmwirkung wird jedoch auch erreicht, indem die Foliebänder in ein hochproduktiv herstellbares Nähgewirke eingebunden werden. Um eine ausreichende Menge von Lufteinschlüssen zu erhalten, muß der Abstand der Maschenstäbchen
mindestens 25mm betragen. ,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen naher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Teil einer Isoliermatte, wobei die Foliebänder in ein Rechts/Rechts-Kettengewirke eingebunden sind Fig. 2: eine vereinfachte Darstellung des Schnittes A-A aus Fig. X1 die die Foiiebänder darstellt Fig. 3: eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Foiiebänder, ebenfalls als Schnitt A-A aus Fig. 1 Fig.4: einen Teil einer Isoliermatte, wobei die Foliebänder in ein Nähgewirke eingebunden sind
Beispiel 1: , '
in ein Rechts/Rechts-Kettengewirke extrem grober Struktur, das auf einer Raschelmaschine mit entsprechend dimensionierten Wirkwerkzeugen hergestellt werden kann, sind als Schußfadenabschnitte 1 durchgehende Querschüsse aus Foliebändern eingebunden (Fig. 1). Die Foliebänder haben eine Breite von 300 mm und eine Dicke von 1ΟΟμιτι.
Die z. B. mittels einer speziellen Düse geknautschten Foliebänder 2 sind mit 80 mm breiten und 25μΐη dicken F.oliestreifen 3, die durch trichterförmige Einrichtungen zugeführt werden, umhüllt (Fig. 2).
Die maschenbildenden Fäden des Rechts/Rechts-Kettengewirkes bestehen aus synthetischem Draht von ca. 2 mm Durchmesser, der Abstand der beiden Gewirkeseiten zueinander beträgt 30 mm.
Eine solche Isoliermatte weist auf Grund ihrer Voluminosität eine ausgezeichnete Wärmedämmwirkung auf. Sie behält auch unter Druckbelastung weitgehend diese Struktur, wird kaum zusammengedrückt.
Diese Isoliermatte ist damit z. B. als Wärmedämmschicht in vorgefertigten Bauelementen anwendbar.
Beispiel 2:
Auf einer modifizierten Nähwirkmaschine wird in 1 600 mm Arbeitsbreite eine Matte hergestellt. Die Schußfadenabschnitte 1 aus Foliebändern mit 130mm Breite und 25/jm Dicke werden als durchgehender Querschuß eingebunden (Fig.4). Dabei sind die Foliebänder dicht aneinandergereiht, geringfügig überlappt, im Abstand von 50 mm durch die Maschenstäbchen 4 abgebunden.
Die maschenbildenden Fäden des Nähgewirkes bestehen aus PA-S 94 tex.
Durch Überkopfabzug von Folie-Teilbobinen erhalten die Foliebänder eine leichte Drehung. Die dabei erzeugte Struktur weist einen geknautschten inneren Teil und einen spiralförmigen äußeren Teil auf (Fig.3).
Diese Matte kann z. B. zum Abdecken von Frischbeton eingesetzt werden. Dabei kann im Bedarfsfall Wasser aufgesprüht werden, das ohne Schwierigkeit zwischen den Foliebändern durch die Matte hindurch gelangt.
Eine weitere Anwendungsmögiichkeit besteht im Einsatz der Matte zur Abdeckung von Frühbeeten.

Claims (9)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Isoliermatte in Form eines Kettengewirkes aus synthetischem Material, gekennzeichnet dadurch, daß Schußfadenabschnitte (1) aus geknautschten Folienbändern von mindestens 100mm Breite und höchstens 200μιη Dicke dicht aneinandergereiht überwiegend quer in das Kettengewirke eingebunden sind.
  2. 2. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schußfadenabschnitte (1) durchgehende Querschüsse sind.
  3. 3. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die geknautschten Foliebänder eine leichte Drehung besitzen.
  4. 4. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Foiiebänder einen geknautschten inneren Teil und einen spiralförmigen äußeren Teil besitzen.
  5. 5. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die geknautschten Foliebänder (2) mit einem schmaleren Foliestreifen (3) umhüllt sind.
  6. 6. Isoliermatte nach Punkt 1 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß der umhüllende Foliestreifen (3) verklebt oder verschweißt ist.
  7. 7. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die maschenbildenden Fäden des Kettengewirkes aus steifem Material bestehen.
  8. 8. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schußfadenabschnitte in ein Rechts/Rechts-Kettengewirke eingebunden sind und der Abstand der beiden Gewirkeseiten zueinander mindestens 10mm beträgt.
  9. 9. Isoliermatte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schußfadenabschnitte in ein Nähgewirke eingebunden sind, wobei der Abstand der Maschenstäbchen (4) mindestens 25 mm beträgt.
DD85276268A 1985-05-13 1985-05-13 Isoliermatte DD237334B1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002044452A3 (en) * 2000-11-30 2002-09-19 Vermooten Joachim A knitted fabric
EP1231055A3 (de) * 2001-02-10 2003-09-10 Hans-Jürgen Koch Wärmedämmender Verbundkörper und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002044452A3 (en) * 2000-11-30 2002-09-19 Vermooten Joachim A knitted fabric
EP1231055A3 (de) * 2001-02-10 2003-09-10 Hans-Jürgen Koch Wärmedämmender Verbundkörper und Verfahren zu seiner Herstellung

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DD237334B1 (de) 1989-10-25

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