DD237392A1 - Blasharmonika - Google Patents

Blasharmonika Download PDF

Info

Publication number
DD237392A1
DD237392A1 DD27644385A DD27644385A DD237392A1 DD 237392 A1 DD237392 A1 DD 237392A1 DD 27644385 A DD27644385 A DD 27644385A DD 27644385 A DD27644385 A DD 27644385A DD 237392 A1 DD237392 A1 DD 237392A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
receiving unit
central receiving
keys
housing part
key
Prior art date
Application number
DD27644385A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Leonhardt
Horst Meinel
Original Assignee
Klingenthalter Harmonikawerke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klingenthalter Harmonikawerke filed Critical Klingenthalter Harmonikawerke
Priority to DD27644385A priority Critical patent/DD237392A1/de
Publication of DD237392A1 publication Critical patent/DD237392A1/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Abstract

Die Erfindung ist zweckmaessig bei Musikinstrumenten, insbesondere Musikspielwaren wie beispielsweise Blasharmonikas anwendbar. Das Ziel der Erfindung ist es, den konstruktiven Aufbau einer Blasharmonika soweit zu vereinfachen, dass es moeglich wird, den Montageprozess automatisch bzw. teilweise automatisch durch Robotertechnik im weitesten Sinne ablaufen zu lassen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine Blasharmonika entwickelt wurde, bei der funktionelle Einzelelemente weitestgehend an den 3 Hauptteilen zentrale Aufnahmeeinheit, Gehaeuseoberteil und Gehaeuseunterteil angeordnet sind und weitere wesentliche Funktionselemente wie Tasten, Druckfedern und Ringdichtungen durch unmittelbares Einlegen bzw. Aufstecken positioniert werden koennen. Fig. 2

Description

Senkungen im Gehäuseoberteil zwangsläufig zentriert und erhalten durch ein konstruktiv vorbestimmtes Maß ihre Vorspannung.
Das Gehäuseunterteil, welches in Verbindung mit der zentralen Aufnahmeeinheit den Druckraum für die Tonerzeugung mittels der auf der Stimmplatte angeordneten Tonzungen bildet, ist ebenfalls wie das Gehäuseoberteil an seiner hinteren Längsseite mit Rastnasen ausgestattet, welche in entsprechende Aussparungen in der zentralen Aufnahmeeinheit eingreifen und wird ebenfalls scharniermäßig in seine Endstellung geklappt, wobei eine Ringdichtung, vorzugsweise aus Gummi oder einem ähnlichen elastomeren Werkstoff zur Abdichtung des Druckraumes dabei angedrückt wird. Verschlossen wird die gesamte Blasharmonika mittels Sicherungsschrauben, welche durch das Gehäuseunterteil außerhalb des Druckraumes eingeführt werden und Gehäuseoberteil, zentrale Aufnahmeeinheit und Gehäuseunterteil miteinäder verspannen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Eine Draufsicht mit gebrochenen Details
Fig.2: Einen Querschnitt A-A durch das Instrument
Fig.3: Einen Längsschnitt B-8
Fig.4: Einenteilweisen LängsschnittC-C
In den Zeichnungen Fig. 1 bis Fig.4 ist eine zentrale Aufnahmeeinheit 1 dargestellt, die an ihrer in Spielstellung nach oben gerichteten Seite einen angespritzten Sattel 2 für die Lagerung der Tasten 3 mit Ventil 4 aufweist. An der Unterseite der zentralen Aufnahmeeinheit 1 sind die Kanzellen 5 angeordnet, denen die jeweilige Tonzunge 6 zugeordnet ist, welche auf der Stimmplatte 7 befestigt ist. Auf den Tastenhebeln 8 sind in Richtung zum Ventil 4 Druckfedern 9, positioniert durch Zentrierkegel 10, angeordnet.
Durch das Gehäuseoberteil 11, welches mittels Rastnasen 12 an seiner hinteren Längsseite in entsprechende Aussparungen 13 an derzentralen Aufnahmeeinheit 1 eingreift und scharniermäßig in seine Endlage geklappt wird, erhalten die Druckfedern 9 ihre gewünschte Vorspannung.
Dabei sind alle Tasten 3, die an ihrer Lagerstelle 22 auf dem angespitzten Sattel 2 gleiche Radien aufweisen wie die angespritzten Sattel 2, gleichzeitig exakt fixiert. Dabei laufen die Radien an den Lagerstellen 22 der Tasten 3 zur Tastenunterseite hin strahlenförmig aus, um ein klemmungsfreies Arbeiten der Tasten 3 zu gewährleisten. Die auf den Tastenhebeln 8 befindlichen Druckfedern 9 werden während dieses Vorganges durch kegelnapfförmige Senkungen 14 im Gehäuseoberteil zwangsläufig zentriert. Unmittelbar neben dem Tastensatz 15 sind links und rechts im Boden derzentralen Aufnahmeeinheit 1 weitere Aussparungen 16 angeordnet, durch die am Gehäuseoberteil 11 angebrachte Rastnasen 17 federnd eingreifen und in ihrer Endlage einrasten. Das Gehäuseunterteil 18, welches in Verbindung mit der zentralen Aufnahmeeinheit 1 den Druckraum 19 für die Tonerzeugung bildet, ist ebenfalls wie das Gehäuseoberteil 11 an seiner hinteren Längsseite mit Rastnasen 12 ansgestattet, welche in entsprechende Aussparungen 13 in derzentralen Aufnahmeeinheit 1 eingreifen und wird ebenfalls scharniermäßig in seine Endstellung geklappt, wobei eine elastische Ringdichtung 20 zur Abdichtung des Druckraumes 19 dabei in Endlage gebracht wird. Die Sicherungsschrauben 21, welche durch das Gehäuseunterteil 18 eingebracht werden, verspannen dieses mit dem Gehäuseoberteil 11 und der zentralen Aufnahmeeinheit 1.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Blasharmonika, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Aufnahmeeinheit (1) sowie ein Gehäuseoberteil (11) und ein Gehäuseunterteil (18) konstruktiv so ausgebildet sind, daß eine vereinfachte Montage dadurch ermöglicht wird, indem wesentliche Funktionselemente wie Tasten (3), Druckfedern (9) und Ringdichtung (20) durch unmittelbares Einlegen und/oder Aufstecken dadurch positioniertwerden können, daß die Tasten (3) auf den Tastenhebeln (8) Zentrierkegel (10) aufweisen, die zur Aufnahme der Druckfedern (9) dienen, welche durch das scharniermäßige Aufbringen des Gehäuseoberteiles (11) ihre gewünschte Vorspannung erhalten und durch kegelnapfförmige Senkungen (14) in Gehäuseoberteil (11 !selbsttätig zentriert werden, daß die Tasten (3) mit den Tastenhebeln (8) und den Ventilen (4) an den Lagerstellen (22) gleiche Radien wie die an dem angespritzten Sattel (2) an der zentralen Aufnahmeeinheit (1) aufweisen, die zur Tastenunterseite hin strahlenförmig auslaufen, um ein klemmungsfreies Arbeiten derTasten (3) zu gewährleisten und daß der durch die zentrale Aufnahmeeinheit (1) und das Gehäuseunterteil (18) gebildete Druckraum (19) mittels einer Ringdichtung (20) durch das scharniermäßige Anbringen des Gehäuseunterteiles (18) abgedichtet wird.
  2. 2. Blasharmonika nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Aufnahmeeinheit (1) sowie ein Gehäuseoberteil (11) und ein Gehäuseunterteil (18) wechselseitig Rastnasen (12); (17) und zugehörige Aussparungen (13); (16) als Verbindungselemente enthalten.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf den konstruktiven Bereich von Musikinstrumenten, insbesondere von Musikspielwaren.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Derzeit bekannte Blasharmonikas, die mit durchschwingenden tonzungen arbeiten und die mit Klaviaturtasten bzw. Tastenklappen zur Betätigung der einzelnen Töne ausgestattet sind, offenbaren einen relativ ungünstigen Montageaufwand, der auf Grund der vorliegenden konstruktiv-technologischen Lösungen nicht oder nur bedingt geeignet ist, rationelle Fertigungsmethoden im Sinne des Einsatzes der Robotertechnik anzuwenden.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, ein Sortiment von Blasharmonikas als Musikspielwaren zu entwickeln, welches einen weitestgehend vereinfachten konstruktiven Aufbau aufweist, der es gestattet, die Fertigung nach modernen technologischen Gesichtspunkten zu gestalten.
    Dabei steht die permanente Aufgabe, arbeitsaufwendige und komplizierte Arbeitsgänge zu vereinfachen bzw. zu beseitigen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine Blasharmonika als Musikspielware entwickelt wurde, die auf Grund relativ weniger, unkomplizierter Einzelteile rationell produzierbar ist. Erreicht wurde dies dadurch, daß eine zentrale Aufnahmeeinheit sowie ein Gehäuseober- und Unterteil, vorzugsweise aus Plastwerkstoff, so ausgebildet sind, daß funktionell erforderliche Einzelelemente in diese integriert werden und somit der erforderliche Montageaufwand vereinfacht wird. An ihrer in Spielstellung nach oben weisenden Seite trägt die zentrale Aufnahmeeinheit einen auf einem bereits bekannten angespritzten Sattel lagernden Tastensatz, der durch einfaches Einlegen in Position gebracht wird. Das bekannte, aufwendige Einfädeln von Tasten mitteis einer Achse, meist aus Metalldraht, entfällt somit. An der . gegenüberliegenden Seite ist die zentrale Aufnahmeeinheit über die Länge in Kanzellen eingeteilt, auf denen über die Länge die Stimmplatte mit der jeder Kanzelle bzw. jeder Taste zugeordneten Tonzunge angeordnet ist. Deren tonfrequente Schwingungen werden beim Betätigen derzugehörigen Taste durch Öffnen des entsprechenden Ventils, welches starr mit derTaste verbunden ist, hörbar. Als Rückholfedern für die Tasten werden vorzugsweise handelsübliche Druckfedern eingesetzt, welche auf den einzelnen Tasten so angeordnet sind, daß ein reibungsfreies Arbeiten der Federn im Betätigungsfall gewährleistet ist. Hierzu sind auf den Tastenhebeln in Richtung zum Ventil Zentrierkegel angeordnet, die die Druckfedern positionieren. Die ,
    entsprechende Vorspannung der Druckfedern wird durch das Gehäuseoberteil erreicht, welches mittels Rastnasen an seiner hinteren Längsseite in entsprechende Aussparungen an der zentralen Aufnahmeeinheit eingreift und scharniermäßig in seine Endlage geklappt wird.
    Durch konstruktiv-gestalterische Variierung ist es auch möglich, die Anordnung von Rastnasen und Aussparungen so zu vertauschen, daß Rastnasen an der zentralen Aufnahmeeinheit und die Aussparungen an den Gehäuseteilen angebracht werden. Unmittelbar neben dem Tastensatz sind links und rechts im Boden der zentralen Aufnahmeeinheit weitere Aussparungen angeordnet, durch die am Gehäuseoberteil angebrachte Rastnasen federnd eingreifen und in der Endlage einrasten. Die auf den einzelnen Tasten aufgesteckten Druckfedern werden während dieses Vorganges durch kegelnapfförmige
DD27644385A 1985-05-17 1985-05-17 Blasharmonika DD237392A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27644385A DD237392A1 (de) 1985-05-17 1985-05-17 Blasharmonika

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27644385A DD237392A1 (de) 1985-05-17 1985-05-17 Blasharmonika

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD237392A1 true DD237392A1 (de) 1986-07-09

Family

ID=5567892

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD27644385A DD237392A1 (de) 1985-05-17 1985-05-17 Blasharmonika

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD237392A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3829559C2 (de) Schalthebelanordnung
DE4209930A1 (de) Aufbau eines Gangschalthebels für ein Fahrzeug
EP1195312A2 (de) Lenkrad mit Dekorelement
DE1246083B (de) Laengsgeteiltes Gehaeuse fuer elektrische Schnappschalter
DE2800284A1 (de) Verfahren zum herstellen einer elektrisch steuerbaren schwenkspiegelvorrichtung und schwenkspiegelvorrichtung, hergestellt gemaess diesem verfahren
DE2234092A1 (de) Handwerkzeug
DE3621224C2 (de)
DE60215760T2 (de) Elektromechanischer Griff für das Öffnen einer Heckklappe od. dgl. eines Kraftfahrzeugs
DE102006015757B4 (de) Becherhalter für ein Kraftfahrzeug
DE2700691B2 (de) Druckschalter für eine elektronische Uhr
DE102005037450A1 (de) Rhythmus-Musikinstrument
DE3224848A1 (de) Vorrichtung zum gelenkigen, trennbaren verbinden eines segelbrett-mastes und eines gabelbaumes
DE3638517C1 (en) Accordion
EP1047986B1 (de) Joystick mit mikrofon
DE2913774A1 (de) Lagerung und abdichtung von handschalthebeln, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE3017955C2 (de) Klavishebelbaugruppe
DE6608598U (de) Kupplungskopf zur pneumatischen verbindung von strassenfahrzeugen.
DE7419069U (de) Schlossplatte, insbesondere safefachtur
DE609603C (de) Insbesondere zur Herstellung von Massekernen aus Eisenpulver bestimmtes Pressgesenk
DE29513908U1 (de) Kraftfahrzeugtürschloß
DD224429A1 (de) Akkordeondiskant mit cassottoverdeck
DE2920878A1 (de) Spannverschluss fuer koffer, taschen u.dgl. behaelter
DE29707660U1 (de) Tastenmechanik einer Ziehharmonika
DE2134694A1 (de) Blasebalg fuer pfeifen von kuckucksuhren
DE937341C (de) Grubenstempel