DD237613A1 - Verfahren zum herstellen von aus segmenten bestehenden stuetzkoerpern - Google Patents

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DD237613A1
DD237613A1 DD27660085A DD27660085A DD237613A1 DD 237613 A1 DD237613 A1 DD 237613A1 DD 27660085 A DD27660085 A DD 27660085A DD 27660085 A DD27660085 A DD 27660085A DD 237613 A1 DD237613 A1 DD 237613A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
segments
support tube
shrunk
plastic wires
plastic
Prior art date
Application number
DD27660085A
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English (en)
Inventor
Henrich Scharwaechter
Original Assignee
Schwermasch Liebknecht Veb K
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von aus Segmenten bestehenden Stuetzkoerpern, insbesondere fuer unter Innendruck stehende Filterkerzen. Die Aufgabe der Erfindung, ein derartiges Verfahren zu entwickeln, mit dem es moeglich ist, die Segmente unter Vermeidung mechanischer Verspannungselemente ohne Beeinflussung des wirksamen Durchflussquerschnittes dauerhaft zu einem festen Stuetzkoerperverband zusammenzufuegen, wird dadurch geloest, dass nach dem Zusammenstecken der Segmente auf diese ein gewebter oder gewirkter und aus nicht ausgeschrumpften Plastdraehten bestehender Stuetzschlauch geschoben, in Laengsrichtung vorgespannt sowie an den Enden der aeusseren Segmente form- oder stoffschluessig befestigt wird und dass durch eine nachfolgende Waermebehandlung die Plastdraehte ausgeschrumpft werden, so dass die Segmente axial miteinander verspannt werden und ein fester Sitz des Stuetzschlauches auf dem Segmentverband erreicht wird.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von aus Segmenten bestehenden Stützkörpern, insbesondere für unter Innendruck stehende Filterkerzen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Filterkerze bekannt, die aus einem als gelochtes Rohr ausgebildeten Zuganker besteht, der mit einem auf der Hälfte seiner Länge angeordneten Bund versehen ist. Auf dem Zuganker werden konzentrisch Filterelemente angeordnet und
untereinander fest verspannt.
Informationsquelle: DD-PS 206628, B01 D29/32.
Eine andere Lösung sieht eine Filtervorrichtung vor, die aus zusammensteckbaren Einzelelementen besteht, die unter Reibung miteinander in Eingriff stehen.
Informationsquelle: DE-OS 1 761 626, B01 D29/10.
Weiterhin ist eine aus mehreren Teilen zusammengesetzte Filterkerze bekannt, deren Einzelelemente mittels Gewinde
miteinander verbunden sind.
Informationsquelle: DE-OS 2006497, B01 D29/32.
Alle drei angeführten Lösungen weisen Nachteile auf. So geschieht die Verspannung der einzelnen, die Filterkerze bzw. den
Stützkörper bildenden Elemente durch mechanische Maßnahmen, wie Verschrauben und Klammern mittels Reibung. Dies zieht eine aufwendige Fertigung nach sich, da beispielsweise bei Verschraubung der Elemente die Form- und Lageabweichungen
gering gehalten werden müssen. Das Klammern der Elemente mittels Reibung ist besonders bei Filtern, die unter Innendruck stehen, insbesondere bei Rückspülungsvorgängen, nicht geeignet.
Bei Verspannung der Stützkörperelemente durch Zuganker wird u. a. auch der wirksame Durchflußquerschnitt beeinträchtigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen von aus Segmenten bestehenden Stützkörpern aufzuzeigen, mit dem es gelingt, derartige Stützkörper bei großer Funktionssicherheit unkompliziert herzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen von aus Segmenten bestehenden Stützkörpern zu entwickeln, mit dem es möglich ist, die Segmente unter Vermeidung mechanischer Verspannungselemente ohne Beeinträchtigung des wirksamen Durchflußquerschnittes dauerhaft zu einem festen Stützkörperverband zusammenzufügen
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß nach dem Zusammenstecken der Segmente auf diese ein gewebter oder gewirkter und aus nicht ausgeschrumpften Plastdrähten bestehender Stützschlauch geschoben, in Längsrichtung vorgespannt sowie an den Enden der äußeren Segmente form- oder stoffschlüssig befestigt wird und daß durch eine nachfolgende Wärmebehandlung die Plastdrähte ausgeschrumpft werden, so daß die Segmente axial verspannt werden und ein fester Sitz des Stützschlauches auf dem Segmentverband erreicht wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß nach dem Zusammenstecken der Segmente auf diese ein aus nicht ausgeschrumpften in Längs- und Umfangsrichtung bzw. hauptsächlich in Längsrichtung angeordneten Plastdrähten bestehender Stützschlauch geschoben wird und daß nach dem Vorspannen und Befestigen des Stützschlauches an den Enden der äußeren Segmente die Wärmebehandlung einsetzt, wobei zuerst die in Längsrichtung des Stützschlauches angeordneten Plastdrähte und danach die in Umfangsrichtung befindlichen Plastdrähte ausgeschrumpft werden.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, daß der Stützschlauch mittels Metallkappen oder -ringen vorzugsweise durch Magnetumformung an den Enden der äußeren Segmente befestigt wird.
Außerdem zeichnet sich das Verfahren durch nachfolgende weitere Ausgestaltungen aus:
Die auszuschrumpfenden Plastdrähte des Stützschlauches weisen unterschiedliche Plastwerkstoffe und/oder Querschnitte
Die Wärmebehandlung findet bei Temperaturen unterhalb des Erweichungspunktes des jeweilig eingesetzten Plastwerkstoffes statt.
Die Temperatur zum Ausschrumpfen der Plastdrähte in Längsrichtung des Stützschlauches befindet sich unterhalb der Temperatur, die zum Ausschrumpfen der Plastdrähte in Umfangsrichtung erforderlich ist.
Vorteilhaft bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, daß jegliche Bauteile wie Zuganker, Klammern u.a.
mechanische Verbindungsteile entfallen. Lediglich durch das Stützgewebe, welches ohnehin als notwendige Unterlage für das Filtergewebe dient, wird der erforderliche Formschluß zwischen den Segmenten erzielt. Somit wird der Fertigungs- und Montageaufwand geringer im Vergleich zu den bisher üblichen Herstellungsverfahren von zusammengesetzten Filterkerzen.
Außerdem wird durch diese formschlüssige Verspannungsart der wirksame Durchflußquerschnitt der Filterkerze nicht beeinträchtigt.
Ausführungsbeispiel '
Das Verfahren soll anhand eines Beispieles näher erläutert werden.
Der Stützkörper für die Filterkerze wird aus zusammensteckbaren Segmenten gebildet. Nach dem Zusammenstecken der Segmente wird über diese ein gewebter Stützschlauch geschoben. Dieser Stützschlauch besteht aus Polyamiddrähten, die in Längs-und Umfangsrichtung angeordnet sind. Der Abstand zwischen jeweils zwei in Längsrichtung angeordneten Polyamiddrähten beträgt das 3fache des Längsdrahtdurchmessers, wobei der Längsdrahtdurchmesser das 4fache eines Drahtdurchmessers in Umfangsrichtung ausmacht.
Nach dem Aufschieben des Stützschlauches wird dieser vorgespannt und an den äußeren Enden des zusammengesetzten Stützkörpers durch Metallkappen mittels Magnetumformung derselben befestigt.
Danach werden die vorgespannten Segmente einer Wärmebehandlung unterzogen. Die Temperaturen befinden sich unterhalb des Erweichungspunktes der Polyamiddrähte. Infolge der Wärmebehandlung schrumpfen die Polyamiddrähte aus, und zwar zuerst die Polyamiddrähte in Schlauchlängsrichtung und danach die Polyamiddrähte in Schlauchumfangsrichtung.
Somit werden die einzelnen Segmente miteinander axial verspannt, wobei ein fester Sitz des Stützschlauches auf dem Segmentverband gewährleistet ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zum Herstellen von aus Segmenten bestehenden Stützkörpern, insbesondere für unter Innendruck stehende
    Filterkerzen, gekennzeichnet dadurch, daß nach dem Zusammenstecken der Segmente auf diese ein gewebter oder gewirkter und aus nicht ausgeschrumpften Plastdrähten bestehender Stützschlauch geschoben, in Längsrichtung vorgespannt sowie an den Enden der äußeren Segmente form- oder stoffschlüssig befestigt wird und daß durch eine nachfolgende
    Wärmebehandlung die Plastdrähte ausgeschrumpft werden, so daß die Segmente axial miteinander verspannt werden und ein fester Sitz des Stützschlauches auf dem Segmentverband erreicht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß nach dem Zusammenstecken der Segmente auf diese ein aus nicht ausgeschrumpften in Längs- und Umfangsrichtung bzw. hauptsächlich in Längsrichtung angeordneten Plastdrähten
    bestehender Stützschlauch geschoben wird und daß nach dem Vorspannen und Befestigen des Stützschlauches an den
    Enden der äußeren Segmente die Wärmebehandlung einsetzt, wobei zuerst die in Längsrichtung des Stützschlauches
    angeordneten Plastdrähte und danach die in Umfangsrichtung befindlichen Plastdrähte ausgeschrumpft werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Stützschlauch mittels Metallkappen oder-ringen
    vorzugsweise durch Magnetumformung an den Enden der äußeren Segmente befestigt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die auszuschrumpfenden Plastdrähte des Stützschlauches unterschiedliche Plastwerkstoffe und/oder Querschnitte aufweisen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1,2 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Wärmebehandlung bei Temperaturen unterhalb des Erweichungspunktes des jeweilig eingesetzten Plastwerkstoffes stattfindet.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Temperatur zum Ausschrumpfen der Plastdrähte in Längsrichtung des Stützschlauches unterhalb der Temperatur befindet, die zum Ausschrumpfen der Plastdrähte in
    Umfangsrichtung erforderlich ist.
DD27660085A 1985-05-23 1985-05-23 Verfahren zum herstellen von aus segmenten bestehenden stuetzkoerpern DD237613A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2298659A (en) * 1995-03-09 1996-09-11 New House Textiles Limited Tubular knitted retention fabric
ES2156049A1 (es) * 1998-04-01 2001-06-01 Relats Sa Procedimiento para el tratamiento de tubos de proteccion.
AT523263A4 (de) * 2020-03-19 2021-07-15 Hraschan Jakob Filter für Wasser von Gewässern

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