DD237635A1 - Lagerung der loswalze einer walzenpresse - Google Patents

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DD237635A1
DD237635A1 DD85276604A DD27660485A DD237635A1 DD 237635 A1 DD237635 A1 DD 237635A1 DD 85276604 A DD85276604 A DD 85276604A DD 27660485 A DD27660485 A DD 27660485A DD 237635 A1 DD237635 A1 DD 237635A1
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DD
German Democratic Republic
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loswalze
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press
pressure
double
Prior art date
Application number
DD85276604A
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English (en)
Inventor
Soeren Petersen
Juergen Kadner
Andreas Fleischer
Rudolf Dziadek
Original Assignee
Eisengiesserei & Maschinenfa Zemag Zeitz Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B3/00Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs
    • B30B3/04Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs co-operating with one another, e.g. with co-operating cones
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft die Lagerung der Loswalze einer Hochdruckwalzenpresse. Ziel der Erfindung ist es, eine Lagerung der Loswalze zu schaffen, die sowohl waehrend des Pressbetriebes eine maximale Starrheit hat, als auch fuer notwendige Montage- und Einstellarbeiten einer schweren Walzenkonstruktion eine definierte horizontale Beweglichkeit ermoeglicht unter moeglichst leichten Arbeitsbedingungen fuer diese Wartungsarbeiten. Die Erfindung loest die Aufgabe durch maximale Starrheit der Verlagerungselemente unter Einfuegung von doppeltwirkenden Standardarbeitszylindern fuer die Erzeugung der horizontalen Beweglichkeit. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Lagerung der Walzen von Walzenpressen, welche extrem hohe Verdichtungsdrücke erzeugen müssen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist, daß die Preßwalzen einer Walzenpresse im Pressenrahmen in horizontaler Richtung möglichst wenig ausweichend gelagert sind. Es sind auch Lösungen bekannt, wo durch Federpakete oder Hydraulikzylinder mit Druckspeichern eine horizontale bewegliche Lagerung einer Walze, vorzugsweise eine Loswalze, vorgenommen wird. Eine derartige Lagerung setzt aber ein zu verarbeitendes Gut voraus, welches während des Verdichtungsvorganges eine geringe Horizontalbewegung der Loswalze zum Kompaktieren erfordert und auch zuläßt, ohne die erforderliche Festigkeit des zu verdichtenden Produktes zu gefährden, wobei diese Lagerungen aufwendig in der Herstellung sind, einem hohen Verschleiß unterliegen und eine bestimmte Wartung erfordern.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Lagerung der Loswalzen von Walzenpressen in Anwendung zu bringen, die während des Preßbetriebes eine maximal erforderliche Starrheit aufweisen, aber bei Überbelastungen ausweichen und auch eine definierte horizontale, leichte Bewegung bei der Montage und Justage ermöglichen, wodurch der Gebrauchswert erhöht, die Arbeitsbedingungen für das Reparaturpersonal verbessert sowie eine Pressenüberbelastung verhindert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung der Loswalzen von Walzenpressen zu entwickeln, welche der Presse während der Preßarbeiten eine maximale Starrheit verleiht, für die Montage sowie Justage der Walze eine definierte horizontale Beweglichkeit ermöglicht und eine Pressenüberbelastung ausschließt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß jedes Walzenlager der Loswalze über ein Druckstück, eine Sicherheitseinrichtung und ein Endstück auf dem Pressenrahmen starr abgestützt ist, wobei je zwei doppeltwirkende Niederdruckarbeitszylinder für eine horizontale Bewegung der Loswalze vorgesehen sind.
Beim Auslösen einer zur Verhinderung der Pressenüberbelastung angeordneten Sicherheitseinrichtung wird der Druckstoß aus dem sich dabei entlastenden Walzenspalt über die Arbeitszylinder gedämpft, wobei die Hydraulikleitungen beim Pressenbetrieb geöffnet bleiben.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1: eine Vorderansicht einer Hochdruckwalzenpresse Fig. 2: Draufsicht einer Hochdruckwalzenpresse
Die Lagerung einer Loswalze 1 der Walzenpresse besteht ausLagerkörpern 2, welche je über ein Druckstück 3, eine Sicherheitseinrichtung 4 von geringer Elastizität sowie ein Endstück 5 auf einen Walzenrahmen 6 abgestützt ist, wobei dadurch bei der Lagerung der Loswalze 1 eine den Erfordernissen entsprechende maximale Starrheit in der Horizontalen erreicht wird. Je zwei doppeltwirkende Arbeitszylinder 7 verbinden je ein Druckstück 3 und ein Endstück 5 miteinander, was die Bewegung der Loswalze 1 in der Horizontalen und auch die Dämpfung des Druckstoßes der aus einer plötzlichen unzulässigen Überlastung bei Ansprechen der Sicherheitseinrichtung 4 ermöglicht.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Lagerung der Loswalze einer Walzenpresse für extrem hohe Verdichtungsdrücke, gekennzeichnet dadurch, daß durch Anordnung von Druckstücken (3) mit einer Sicherheitseinrichtung (4) der Loswalze (1) die für Hochdruckverdichtung notwendige maximale Starrheit erreicht und durch den Einsatz von doppeltwirkenden, an sich bekannten, Arbeitszylindern
    ^ (7) zwischen Druckstück (3) und Endstück (5) eine erforderliche leichte, horizontale Beweglichkeit der Loswalze (1) garantiert wird.
  2. 2. Lagerung der Loswalze einer Walzenpresse nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die doppeltwirkenden Arbeitszylinder (7) den Druckstoß dämpfen, wenn die Sicherheitseinrichtungen (4) bei starken Pressenüberbelastungen ansprechen.
DD85276604A 1985-05-23 1985-05-23 Lagerung der loswalze einer walzenpresse DD237635A1 (de)

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