DD238022A1 - Metallnachweiseinrichtung auf gurtbandfoerderern - Google Patents

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DD238022A1
DD238022A1 DD27718185A DD27718185A DD238022A1 DD 238022 A1 DD238022 A1 DD 238022A1 DD 27718185 A DD27718185 A DD 27718185A DD 27718185 A DD27718185 A DD 27718185A DD 238022 A1 DD238022 A1 DD 238022A1
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DD
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belt
conveyor
conveyor belt
mass flow
transfer point
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DD27718185A
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Inventor
Erich Dickfeld
Original Assignee
Senftenberg Braunkohle
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Metallnachweiseinrichtung auf Gurtbandfoerderern mit textilen sowie Stahlseileinlagen zur Anwendung auf Bandanlagen sowie Foerder- und Absetzgeraeten in Tagebaubetrieben. Nach der Aufgabenstellung, den destabilisierenden Einfluss von im Foerdergurt eingebetteten Stahlseiten bei der Anwendung von Eisennachweiseinrichtungen auszuschliessen und eine Bandzerstoerung wahrscheinlich machende metallische Fremdkoerper im freien Fall des Schuettgutes zu erkennen, wurde gefunden, dass oberhalb der Uebergabestelle eines Foerdergurtes ein Kreuzdipol so angeordnet ist, dass er vom Massenstrom nicht gefaehrdet wird und der Weite der Oeffnung der Uebergabestelle entspricht. Oszillator, Indikator, Anzeige und Schaltrelais ermoeglichen eine Anzeige und Auswertung eines vom Kreuzdipol erzeugten elektromagnetischen Feldes, welches den Massenstrom durchsetzt und in darin mitgefuehrten Metallgegenstaenden kritischer Abmasse elektromagnetische Schwingungen erzeugt.

Description

wird, angeordnet. Dessen elektromagnetisches Feld durchsetzt den Massenstrom 3 während des freien Falles an der Übergabestelle und erregt in darin mitgeförderten metallischen Fremdkörpern 6 elektromagnetische Eigenschwingungen. Die in diesem Augenblick bestehende Strahlungskopplung zwischen Kreuzdipol 4 und Fremdkörper 6 führt zu einer Änderung der Speiseverhaltnisse am Kreuzdipol 4, die durch einen Indikator 7 ausgewertet werden und eine akustisch — optische Anzeige bewirken. Ein gleichzeitig mit der Bandhaltschleife verbundenes Schaltrelais 9 setzt den Fördergurt 1 augenblicklich außer Betrieb. Die Abstrahlung des vom Kreuzdipol 4 gebildeten elektromagnetischen Feldes in die freie Umgebung wird durch ein darüber angeordnetes Maschendrahtnetz 10 verhindert.
Um eine optimale Strahlungskopplung zu erzielen, ändert sich die Oszillatorfrequenz in schneller Folge innerhalb eines Bereiches, der mit Sicherheit Fremdkörper 6 kritischer Abmessungen zur Resonanz bringt. Durch die Verwendung eines Kreuzdipols 4 hat die Lage des Fremdkörpers 6 im Massenstrom 3 einen untergeordneten Einfluß.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Metallnachweiseinrichtung auf Gurtbandförderern zur Anwendung im Schurrenbereich von Bandübergabestellen auf stationären und rückbaren Bandanlagen sowie Förder- und Absetzgeräten im Tagebau, bei denen textil und stahlseilarmierte Bänder Verwendung finden, wobei ableitend aus betHebstechnologischen Erfordernissen vorrangig Metallgegenstände erkannt werden, deren Maße das ungehinderte Passieren von Übergabestellen auf Bandanlagen nicht ermöglichen und damit eine Bandzerstörung wahrscheinlich machen, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb einer Übergabestelle von einem Fördergurt (1) auf den folgenden nach einer Umlenktrommel (2) ohne vom Massenstrom (3) gefährdet zu sein, ein Kreuzdipol
(4) mit den Abmaßen, die einer Schurrenöffnung entsprechen, angeordnet ist, dieser wird von einem gewobbelten Oszillator
(5) gespeist, an dieseftn ist in der Folge ein Indikator (7), eine Anzeige sowie ein Schaltrelais (9) angeschlossen.
2. Metallnachweiseinrichtung auf Gurtbandförderern nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb der Gesamtanordnung ein Maschendrahtnetz (10) angeordnet und elektrisch leitfähig mit der Konstruktion verbunden ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betriffteine Metallnachweiseinrichtung auf Gurtbandförderern, in denen auch Stahlseile eingebettet sein können, wobei die Anwendung im Schurrenbereich von Bandübergabestellen bei stationären und rückbaren Bandanlagen sowie Förderund Absetzgeräten in Tagebaubetrieben erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Zuverlässigkeit und Wirksamkeit bekannter Einrichtungen zum Metallnachweis auf Fördergurten wird erfahrungsgemäß durch dritte Einflüsse am Nachweisort begrenzt, die in erster Linie durch den sich bewegenden Stahlseilgurt entstehen. Nach WP 210884 ist eine Lösung bekannt geworden, durch die die nachteiligen Einflüsse der Stahlseile im Fördergurt, die die Anwendung bekannter Bandlangsrißverfahren stark einschränken, eliminiert werden sollen. Dabei wird davon ausgegangen, daß die schädlichen Einflüsse mit dem Bandumlauf wiederkehrend sind und eingespeichert werden können. Erfahrungsgemäß tritt jedoch auch ein großer Anteil stochastischer Einflußgrößen auf, die zunächst nicht erfaßt werden können und damit die Zuverlässigkeit der gesamten Anordnung in Frage stellen.
Eine weitere Anordnung nach WP 150184 verwendet zwei bekannte Eisennachweisgeräte im Obertrum einer Förderbandanlage gleichzeitig, die an verschiedenen Stellen angeordnet, ebenfalls die Bandcharakteristiken in ihren Ausgangssignalen abbilden sollen, um nach einem Spannungsvergleich einen Eliminationseffekt zu erzielen. Auch hier werden stochastische Einflüsse in keiner Weise unterdrückt, wobei trotz des hohen konstruktiven Aufwandes keine Vorteile erzielt werden, es bestehen die gleichen bekannten Nachteile.
Bekanntgewordene Versuche, die vom Gurtband ausgehenden stochastischen Einflüsse durch mechanische Vorrichtungen zu reduzieren, führten nur zu teilweisen Erfolgen verbunden mit einem erheblichen Instandhaltungsaufwand.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, eine funktionsfähige Überwachungs- und Signalisationseinrichtung für das Auffinden metallener Fremdkörper auf Förderbandanlagen zu schaffen, die einen Bandhalt garantiert, ehe ein Fremdkörper kritischer Größe eine Beschädigung hervorrufen kann.
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, den destabilisierenden Einfluß von im Fördergurt eingebetteten Stahlseilen bei der Anwendung ' von Eisennachweiseinrichtungen auszuschließen und im Förderstrom enthaltenen, eine Bandzerstörung wahrscheinlich machende metallische Fremdkörper im freien Fall des Schüttgutes zu identifizieren. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß oberhalb einer Übergabestelle von einem Fördergurt auf den folgenden nach einer Umlenktrommel, ohne vom Massenstrom gefährdet zu werden, ein Kreuzdipol mit den Abmaßen, die einer Schurrenöffnung entsprechen, angeordnet ist, dieser wird von einem gewobbelten Oszillator gespeist, an ihm ist in der Folge ein Indikator, eine Anzeige sowie ein Schaltrelais angeschlossen. Oberhalb der Gesamtanordnung ist ein Maschendrahtnetz elektrisch leitfähig mit der Konstruktion verbunden.
Ausführungsbeispiel
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher beschrieben werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt eine prinzipielle Anordnung sowie eine schematische Auswerteschaltung.
Oberhalb der Schurrenöffnung einer Übergabestelle von einem Fördergurt 1 auf den nachfolgenden, unmittelbar nach einer Umlenktrommel 2, ist — ohne vom Massenstrom 3 gefährdet zu sein — ein Kreuzdipol 4, der von einem Oszillator 5 angeregt
DD27718185A 1985-06-10 1985-06-10 Metallnachweiseinrichtung auf gurtbandfoerderern DD238022A1 (de)

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