DD238023A1 - Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken Download PDF

Info

Publication number
DD238023A1
DD238023A1 DD27717385A DD27717385A DD238023A1 DD 238023 A1 DD238023 A1 DD 238023A1 DD 27717385 A DD27717385 A DD 27717385A DD 27717385 A DD27717385 A DD 27717385A DD 238023 A1 DD238023 A1 DD 238023A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
workpieces
desired position
rotation
gripping
devices
Prior art date
Application number
DD27717385A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Weiss
Henryk Bies
Original Assignee
Sondershausen Elektro
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sondershausen Elektro filed Critical Sondershausen Elektro
Priority to DD27717385A priority Critical patent/DD238023A1/de
Publication of DD238023A1 publication Critical patent/DD238023A1/de

Links

Landscapes

  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Lageordnen von Werkstuecken zu schaffen, die in einer Fuehrungsschiene Vorzugslagen einnehmen und durch Drehung um ihre Vertikalachse in eine definierte Sollage zu bringen sind. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass eine drehbare und in Laengsachsenrichtung verschiebbare Druckspindel (13) die Fuehrungsschiene (14) des Werkstueckes (12) von unten durchgreift und einem Druckstueck (11) einer Greifvorrichtung (1) gegenuebersteht, wobei sich die Greifvorrichtung (1) in Verlaengerung der Laengsachse der Druckspindel (13) befindet und mindestens zwei Greifarme (9) besitzt, die kurvengesteuert sind und deren Greiferseiten in einer Hoehe zwischen Druckstueck (11) und Druckspindel (13) enden. Fig. 1

Description

-2- Z38 0Z3
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht der Vorrichtung zum Lageordnen,
Fig. 2: das Werkstück in beispielhafter Ausführung,
Fig. 3: die Vorderansicht der Vorrichtung um Erkennungsstation im Teilabschnitt und
Fig.4: die Einzelheit bei „Z" in Fig. 1.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, durchgreift die Druckspindel 13 die Führungsschiene 14 des Werkstückes 12 von unten und steht auf ihrer Längsachse dem Druckstück 11 gegenüber. Die Druckspindel 13 wird durch den Motor 6 und das Getriebe 4 angetrieben und ist durch den Pneumatikzylinder 17 in Längsachsenrichtung verschiebbar. Das Druckstück 11 ist gegen die Druckfeder 2 in der ortsfesten Greifervorrichtung 1, die sich in Verlängerung der Längsachse der Druckspindel 13 befindet, abgestützt. In den Lagerstellen 3 der Greifvorrichtung 1 sind zwei als zweiarmige Hebel gelagerte Greifarme 9 sich gegenüberliegend angeordnet, die an ihren den Greifbacken 5 abgewandten Hebelarmseiten durch den Konus 8 bewegungsgesteuert sind. Die Greibacken 5 befinden sich in Höhe zwischen Druckstück 11 und Druckspindel 13. Zum Ausgleich von We.rkstücktoleranzen sind in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Fig.4 die Lagerbohrungen 10 der Aufnahme 15langlochartig ausgebildet. Außerdem stützen sich die Greifarme 9 im Lagerstellenbereich gegen die Druckfedern 16 ab, die zwischen den Lagerschalen 23 und Stegen 22 eingebettet sind. Aus Fig.3 geht die beispielhafte Ausführung einer an sich bekannten Erkennungsstation hervor, die einen mit Rolle 21 ausgerüsteten, gegen eine Druckfeder 19 arbeitenden Taststift 18 besitzt, der mit einem Initiator 24 zusammenwirkt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Auf der Führungsschiene 14 wird das Werkstück 12, das in Fig. 2 beispielhafte in einfacher geometrischer Form mit einer in Förderrichtung lagezuordnenden Aussparung 26 dargestellt ist, in vier Vorzugslagen vereinzelt bis an den Anschlag 25 transportiert. Durch eine nicht näher dargestellte Anwesenheitskontrolle wird der Hub der Druckspindel 13 mittels Pneumatikzylinder 17 ausgelöst. Das Werkstück 11 wird durch die Druckspindel 13 aus der Führungsschiene 14 herausgehoben, gegen das Druckstück 11 gespannt, zwischen Druckspindel 13 und Druckstück 11 zentriert und in Drehung um seine Vertikalachse versetzt. Dabei wird das Werkstück 12 durch den Taststift 18 abgefühlt, bis dieser bei Erreichen der Sollage des Werkstückes 12 in die Aussparung 26 eindringt und das Werkstück 12 fixiert. Durch den Initiator 24 wird ein Signal für das Abschalten der Drehbewegung und Spannen des Werkstückes 12 mittels der Greiferbacken 5 ausgelöst. Letzteres erfolgt durch das Eintauchen des durch den Pneumatikzylinder 7 angetriebenen Konus 8 zwischen die Greifarme 9. Die Greifvorrichtung 1 kann wahlweise so ausgelegt werden, daß das lagegeordnete Werkstück 12 entweder wieder auf die Führungsschiene 14 zurückgelegt oder zusammen mit einer Gesamtbewegung der Greifvorrichtung 1 weitergereicht wird. In Fig. 4 ist derToleranzausgleich in der Lagerstelle 3 der Greifarme 9 dargestellt. Nach der Lagefixierung des Werkstückes 12 durch die Druckspindel 13 und das Druckstück 11 sind die Greifbacken 5 an das Werkstück 12 angelegt. Abmessungstoleranzen am Werkstück 12 werden dadurch ausgeglichen, daß die Greifarme 9 in den Lagerstellen 3 gegen die Druckfeder 16 verschoben werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zum Lageordnen von in Vorzugslagen und in Führungsschienen geförderten Werkstücken in eine definierte Sollage durch Drehung um ihre Vertikalachse mittels Drehplatte und Spannbackenaufnahme und einer mechanischen oder opto-elektronischen Erkennungsstation, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare und durch ein an sich bekanntes Antriebselement in Längsachsenrichtung verschiebbare Druckspindel (13), die über die Erkennungsstation (20) in an sich bekannter Weise in der Drehbewegung gesteuert ist, die Führungsschiene (14) des Werkstückes (12) von unten durchgreift und einem Druckstück (11) gegenübersteht, das federnd in einer ortsfesten Greifvorrichtung (1) abgestützt ist, wobei sich die Greifvorrichtung (1) in Verlängerung der Längsachse der Druckspindel (13) befindet und mindestens zwei als zweiarmige Hebel gelagerte und sich gegenüberliegende Greifarme (9) besitzt, die an ihren den Greiferbacken (5) abgewandten Hebelarmseiten durch eine Kurve (8) bewegungsgesteuert sind und deren Greiferseiten in einer Höhe zwischen Druckstück (11) und Druckspindel (13) enden.
  2. 2. Vorrichtung zum Lageordnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Greiferbacken (5) abgewandten Greiferarmseiten zur Bewegungssteuerung mit einem auf der Längsachse der Greifvorrichtung (1) angeordneten zwischen die Greiferarme (9) einschiebbaren Konus (8) zusammenwirken.
  3. 3. Vorrichtung zum Lageordnen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbohrungen (10) der Aufnahme (15) langlochartig ausgebildet sind und sich die Greiferarme (9) im Lagerstellenbereich (3) gegen Druckfedern (16) abstützen, die zentrisch auf die Greiferarme (9) einwirken.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lageordnen von Werkstücken, die in verschiedenen Vorzugslagen in Führungsschienen bis zur Vorrichtung gefördert worden sind. Das Lageordnen erfolgt durch Drehung um die Vertikalachse des Werkstückes in eine definierte Sollage, in der die Werkstücke bei direkter Kopplung mit Bearbeitungsvorgängen oder in Verbindung mit nachfolgender Handhabung benötigt werden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Neben den Werstückordnungsvorrichtungen auf schwingungstechnischer Basis mit einem hohen Anteil unerwünschter Umläufe sind Vorrichtungen bekannt, die mit Hub-und Greifvorrichtungen und mit Wendetischen und -trommeln arbeiten und damit alle ankommenden Werkstücke in mehreren Achsen in eine Sollage ausrichten. Derartige Vorrichtungen gehen z. B. aus der DE-OS 3311079 und aus der DD-PS 217485 hervor. Bei solchen Lösungen sind den Wendevorrichtungen Erkennungsstationen vorgeschaltet, die die Lage des jeweiligen Werkstückes abfühlen und entsprechende Signale an die Vorrichtungen für die einzelnen Drehachsen abgeben. Derartige Lösungen sind für die Teile, die auf einfache Weise bereits in Vorzugslagen gefördert und dann lediglich durch Drehung um ihre Vertikalachse zu ordnen sind, meß- und steuerungstechnisch sowie mechanisch zu aufwendig.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung ist eine wesentliche Vereinfachung und damit Senkung des Aufwandes für das Lageordnen von Teilen aus Vorzugslagen in eine Sollage bei Beibehaltung hoher Fördermengen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die technische Aufgabe
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Lageordnen von geförderten Werkstücken zu schaffen, die in einer Führungsschiene Vorzugslagen einnehmen und durch Drehung um ihre Vertikalachse in eine definierte Sollage zu bringen sind. Die Vorrichtung ist so auszubilden, daß alle Werkstücke in der Führungsschiene in die Sollage ausgerichtet werden.
    Merkmale der Erfindung
    Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruches 1 gelöst und nach den Ansprüchen 2 und 3 vorteilhaft ausgestaltet.
DD27717385A 1985-06-10 1985-06-10 Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken DD238023A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27717385A DD238023A1 (de) 1985-06-10 1985-06-10 Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27717385A DD238023A1 (de) 1985-06-10 1985-06-10 Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD238023A1 true DD238023A1 (de) 1986-08-06

Family

ID=5568454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD27717385A DD238023A1 (de) 1985-06-10 1985-06-10 Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD238023A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3223264C2 (de) Vorrichtung zum automatischen Montieren von Teilen
AT8674U1 (de) Blechbiegeeinrichtung mit einer ablagevorrichtung
DE4127446C2 (de) Portalroboter zur mehrdimensionalen Bewegung von Teilen
DE3345920C2 (de) Einrichtung zum automatischen Transport von Werkstücken
DE8718007U1 (de) Greifvorrichtung für Werkstücke
AT525842A2 (de) Fertigungslinie
DE2718193A1 (de) Vorrichtung zum ausrichten von lasten
EP0036955A2 (de) Vorrichtung zum Anhalten von Werkstückträgern, Werkstücken oder dgl. die auf einem Förderer durch eine Fertigungsstrasse bewegt werden
EP0097637A2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Bleichtafeln zu einer Biegemaschine
DE10064154B4 (de) Mehrstufenpresse"
EP0642882B1 (de) Palettenwechsler für Werkzeugmaschinen
DD238023A1 (de) Vorrichtung zum lageordnen von werkstuecken
EP1280622B1 (de) Transfereinrichtung und verfahren zur steuerung einer transfereinrichtung
DE4111547A1 (de) Rundtaktautomat
DE3121237A1 (de) Vorrichtung zum ergreifen und transportieren plattenfoermiger gegenstaende
DE3016298A1 (de) Querfoerdereinrichtung zum transport bolzenfoermiger werkstuecke, insbesondere an mehrstufenpressen
EP0597386B1 (de) Einrichtung zum Umsetzen von Blechteilen in einer Pressenanlage
EP0202263B1 (de) Vorrichtung zum abheben von werkstücken und werkstückträgern von einer förderbahn
DD269587B5 (de) Einrichtung zum schnellaufspannen von flexiblen druckplatten
DE3310158C2 (de) Hilfsvorrichtung zur Drehorientierung von rotationssymmetrischen Werkstücken
DD243003B1 (de) Einrichtung zur funktionskontrolle drehbar gelagerter bauelemente
DD268589A3 (de) Greifer mit schwimmend gelagertem greiferkopf fuer industrieroboter
DE19732627A1 (de) Werkzeugmagazin
DD220947A1 (de) Vorrichtung zum ausrichten und zentrieren von quaderfoermigem stueckgut
EP0584495A1 (de) Einrichtung zum Transportieren von Kabelabschnitten

Legal Events

Date Code Title Description
VZ Disclaimer of patent (art. 11 and 12 extension act)