DD238228A5 - Verfahren zur herstellung von aromatischen n-azylhydroxy- und n-azylazyloxyaminen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von aromatischen n-azylhydroxy- und n-azylazyloxyaminen Download PDF

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DD238228A5
DD238228A5 DD27697785A DD27697785A DD238228A5 DD 238228 A5 DD238228 A5 DD 238228A5 DD 27697785 A DD27697785 A DD 27697785A DD 27697785 A DD27697785 A DD 27697785A DD 238228 A5 DD238228 A5 DD 238228A5
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Kenneth G Davenport
Charles B Hilton
Olan St Fruchtey
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Celanese Corporation,Us
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung von aromatischen N-Azylhydroxyaminen, wie N-Azetyl-p-aminophenol (APAP), und von aromatischen N-Azylazyloxyaminen, wie 4-Azetoxyazetanilid (AAA), aus aromatischen Hydroxyketonen, wie 4-Hydroxyazetophenon. Vorzugsweise werden die aromatischen Hydroxyketone aus einem aromatischem Ester wie Phenylazetat oder aus einer phenolischen Verbindung wie Phenol und einem Azylierungsmittel wie Essigsaeure hergestellt.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Herstellung von aromatischen N-Azylhydroxy- und N-Azylazy!oxyaminen, die in der chemischen Industrie als Zwischenprodukte für Synthesen benutzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, aromatische N-Azylazyloxyamine, z. B. 4-Azetoxy-azetanilid herzustellen, indem man das Natriumsalz des entsprechenden aromatischen N-Azylhydroxyamins, z. B. N-Azetyl-p-aminophenol (APAP) vorbereitet und das Natriumsalz mit dem geeigneten Karbonsäureanhydrid, z. B. Essigsäureanhydrid reagieren läßt. Das für die vorangehende Reaktion als Ausgangsstoff verwendete aromomatische N-Azylhydroxyamin, z. B. APAP, wird seinerseits durch Azylierung des entsprechenden aromatischen Hydroxyamins, z. B. p-Aminophenols, mit einem Azylierungsmittel wie einem Anhydrid, z. B.
Essigsäureanhydrid vorbereitet. Die letztere Reaktion kann jedoch Probleme, wie die Schwierigkeit der Monoazylierung des aromatischen Hydroxyamins, der Oligomerisierung des aromatischen Hydroxyamins und der Bildung von Farbkörpern verursachen.
Außerdem, wenn das APAP aus p-Aminophenol hergestellt wird, wird typisch Nitrobenzol katalytisch hydriert und gleichzeitig in Anwesenheit eines Platinkatalysators umgelagert, um das p-Aminophenol zu erzeugen, wobei sich das Problem der Rückgewinnung des aufgelösten Platinkatalysators stellt.
Es ist ebenfalls bekannt, APAP durch Hydrierung von 4-Nitro-Chlorbenzol zu 4-Chloroanilin, welches dann mit wäßrigem Ka I ium hydroxid unter Bildung von p-Aminophenol umgesetzt wird. Dieses Verfahren ist verhältnismäßig verwickelt, da es eine beträchtliche Anzahl von Reaktions-und Reinigungsvorgängen erfordert. Außerdem glaubt man, daß der Azylieaingsvorgang in diesem Verfahren dieselben Schwierigkeiten als diejenigen des Azylierungsvorganges des Nitrobenzols hervorruft.
Die Erzeugung von aromatischen Hydroxyketonen durch die Fries'sche Umlagerung von aromatischen Estern ist in derTechnik wohlbekannt. So offenbart die US-PS 2833825 die Umlagerung von Phenyl-oder anderen aromatischen Estern zu Azy[phenolen oder anderen aromatischen Hydroxyketonen durch Verwendung von wasserfreiem Fluorid als Katalysator. Die Beispiele dieser Patentschrift sind auf die Umlagerung von Estern höherer Fettsäuren mit Ausbeuten von 55% bis 95% beschränkt.
SIMONS und anderein der Zeitschrift „Journal of the American Chemical Society" Nr.62, Seiten 485 und 486 (1940) zeigen die Verwendung von Fluorwasserstoff als ein Kondensationsmittel für verschiedene Umlagerungen und offenbaren auf Seite 486 die Friessche Umlagerung von Phenyiazetat, um p-Hydroxyazetophenon zu erhalten.
In einem a Is Teil einerReihevon Berichten des Instituts für angewandte Chemie der Universität von Erlangen eingeschlossenen, am 7. Januar 1954 zwecks Veröffentlichung empfangenen und in den Annalen der Chemie, Band 587, Seiten 1 bis 15 (1954) veröffentlichten Aufsatz offenbaren DANN und MYLIUS die Umlagerung von Phenylazetat in Fluorwasserstoff zu 4-Hydroxyazetophenon mit einer Höchstausbeute von 81 % nach 24stündiger Reaktionsdauer und berichten über eine angeblich von K.WEICHERT erzielte Ausbeute von 92%, wie in der Zeitschrift „Angewandte Chemie", Band 56, Seite 338(1943) berichtet.
DANN und MYLIUS meinen jedoch, daß der Unterschied in den Ausbeuten wenigstens teilweise auf die vorherige Unkenntnis von WEICHERT auf das begleitende 2-Hydroxyazetonphenon zurückgeführt werden kann.
DANN und MYLIUS offenbaren ebenfalls die Reaktion von Phenol und Eisessig in Anwesenheit von Fluorwasserstoff, um 4-Hydroxyazetophenon mit einer Ausbeute von 61,6% zu erzeugen. Diese Reaktion kann in herkömmlicher Weise als eine FRIEDEL-CRAFTSsche Azetylierung von Phenol mit Essigsäure als Azetylierungsmittel gekennzeichnet werden.
SIMONS und andere beschreiben in der Zeitschrift „Journal of the American Chemical Society", Band 61, Seiten 1795 und 1796
(1939) das Azetylieren von aromatischen Verbindungen bei Verwendung von Fluorwasserstoff als Kondensationsmittel und zeigen in der Tabelle 1 auf Seite 1796 die Azetylierung von Phenol mit Essigsäure, um p-Hydroxyazetonphenon mit einer Ausbeute von 40% zu erzeugen.
In der DT-Offenlegungsschrift 2616986 wird die Azylierung von phenolischen Verbindungen, wie Phenol mit einem Azylhalogenid wie Azetylchlorid, um aromatische Hydroxyketone zu bilden, beschrieben.
AUWERS und andere, in der Zeitschrift „Chemische Berichte", Band 58, Seiten 36-51 (1925), zeigen die BECKMANNsche Umlagerung einer großen Anzahl von Oximen von aromatischen Ketonen, von denen die meisten substituierte Azetophenone sind. Jedoch war die allein versuchte Umlagerung des Oxims eines nicht ring-substituierten aromatischen Hydroxyketons diejenige des Oxi ms von o-Hydroxyazetophenon, aber kein Amin wurde gebildet, d.h. die versuchte Um lagerung war erfolglos; siehe Seite 41.
GANBOA und andere, in der Zeitschrift „Synthetic Communications", Band 13(11), Seiten 941-944 (1983), zeigen die Erzeugung von AzetanilidausAzetophenon durch Rückflußkochen in einer Lösung von Hydroxylamin-Hydrochlorid. Dort wird jedoch keine Anregung zur Erzielung der Synthese von aromatischen N-Azylazyloxyaminen wie 4-Azetoxyazetanilid (AAA) oder der Synthese von aromatischen N-Azylhydroxyaminen, wie N-Azetyl-p-aminophenol (APAP) gegeben.
PEARSON und andere, in der Zeitschrift „Journal of the American Chemical Society", Band 75, Seiten 5905-5908 (5. Dezember 1953), offenbaren die Bildung von Hydrazonen aus Ketonen durch Reaktion mit Hydrazinhydroxid und die Umlagerung des Hydrazons zum Amid durch Reaktion mit Natriumnitrit und konzentrierter Schwefelsäure.
Insbesondere auf Seite 5907 zeigen PEARSON und andere die Umlagerung von p-Hydroxyacetophenon-hydrazon zu p-Hydroxyazetanilid, d.h. APAP.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Verfahren zur Herstellung von aromatischen N-Azylhydroxy- und N-Azylazyloxyaminen zu entwickeln, die eine hohe Ausbeute ergeben.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von aromatischen N-Azylhydroxy- und N-Azylazyloxyaminen unter Einsatz von aromatischen Hydroxyketonen zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem aromatische N-Azylhydroxyamine, z. B. N-Azetyl-p-aminophenol (APAP) durch Reaktion eines aromatischen Hydroxyketons, z.B. 4-Hydroxyazetophenons (4-HAP) mit einem Hydroxylaminsalz unter Bildung des Ketoxims des Ketons und durch Unterwerfung des Ketoxims einer BECKMANNschen Umlagerung in Anwesenheit eines Katalysators hergestellt werden.
Beieiner spezifischen Ausführung wird N-Azetyl-p-aminophenol (APAP), auch als Azetaminophen bekannt, aus Phenylazetat oder Phenol und einem Azetylierungsmittel, wie Essigsäure, erzeugt, mittels eines integrierten Verfahrens, welches die Schritte des Umwandeins des Phenylazetats oder des Phenols und eines Azetylierungsmittels in 4-Hydroxyazetophenon durch je eine FRIESsche Umlagerung oder eine FRIEDEL-CRAFTSsche Umlagerung und des Umwandeins des 4-Hydroxy-azetophenons in das entsprechende Keton mit Hydroxylamin oder einem Hydroxylaminsalz umfaßt. Das Ketoxim wird dann einer BECKMANNschen Umlagerung in der Anwesenheit eines Katalysators zur Bildung des N-Azetyl-p-aminophenols unterworfen. Gemäß einer Weiterbildung dieser Erfindung werden aromatische N-Azylazyloxy-amine, z. B. 4-Azetoxyazetanilid (AAA) durch Reaktion eines aromatischen Hydroxyketons, z. B. des 4-Hydroxyazetophenons (4-HAP) mit Hydroxylamin oder einem Hydroxylaminsalz zur Bildung des Ketoxims des Ketons und Unterwerfung des Ketoxims einer BECKMANNschen Umlagerung und begleitenden Azylierung durch Inberührungbringen des Ketoxims mit einem Karbonsäureanhydrid und einem Katalysator für die BECKMANNsche Umlagerung hergestellt.
Bei einer anderen besonderen Ausführung wird das 4-Azetoxyazetanilid (AAA) aus Phenylazetat oder Phenol und einem Azetylierungsmittel, wie Essigsäure erzeugt, mittels eines integrierten Verfahrens, welches die Schritte der Umwandlung des Phenylazetats oder Phenols und eines Azetylierungsmittels in 4-Hydroxyazetophenon durch jeweils eine FRIESsche Umlagerung oder eine FRIEDEL-CRAFTSsche Azetylierung und der Umwandlung des 4-Hydroxyazetophenons in das entsprechende Ketoxim mit Hydroxylamin oder einem Hydroxylaminsalz, erzeugt. Das Ketoxim wird dann einer BECKMANNschen Umlagerung und begleitenden Azetylierung mit Essigsäureanhydrid und einem Katalysator für die BECKMANNsche Umlagerung zur Bildung des 4-Azetoxyazenilid unterworfen.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Verwendung von Phenylazetat als Ausgangswerkstoff wird die ursprüngliche FRIESsche Umlagerung zur Erzeugung von 4-Hydroxyazetophenon (4-HAP) aus Phenylazetat durch die folgende Gleichung (I) festgelegt:
O - CEL-
Ii Katalysator /^Λ Ι
0-CCH3 — 3* ΗΟ-/Γ JVC=O (I)
Werden Phenol und ein Azetylierungsmittel als Ausgangswerkstoff verwendet, wird die entstehende Azetylierungsreaktion zur Bildung von 4-HAP durch die folgende Gleichung (II) angegeben:
O\ Katalysator /•"-χ \ ' ,
y + CH3COX —s* ΗΟ-Ζς JVC=O + HX (II)
worin X den Rückstand minus einer Azetylgruppe von Verbindungen, die bekannte Azetylierungsmittel sind, bezeichnet. X kann zum Beispiel Hydroxy-, Azetoxy- oder Halogenid, wie Fluorid, Chlorid, Bromid oder Jodid sein. Azetylierungsmittel, die verwendet werden können, sind z.B. Essigsäure, essigsaures Anhydrid, Azetylfluorid, Azetylchlorid und Azetylbromid. Die Bildung von Ketoximen nach dieser Erfindung erfolgt gemäß derfolgenden Gleichung (III):
R R
I Base 1 I
HOAr-C=O + "NH2OH" -r» . HOAr-C=NOH + HgO (III)
Die Bildung des Ketoxims von 4-HAP, d.h. des 4-HAP Oxims erfolgt gemäß derfolgenden Gleichung (IV):
CH^ CH3 .
/s-~*\ ' Base /£-ν\ '
H0 \C J/ G=0 + Π1ΙΗ2" —=" H°-\C J VC=NOH + H2O (IY)
Wenn aromatische N-Azylhydroxy-amine das gewünschte Erzeugnis bilden, erfolgt die'BECKMANNsche Umlagerung erfindungsgemäß nach der folgenden Gleichung (V):
R H R
Λ I Katalysator 1 I I
HOAr-C=NOH ——-*- HOAr-N-C=O (V)
während die BECKMANNsche Umlagerung, wenn APAP das gewünschte Erzeugnis ist, gemäß derfolgenden Gleichung (Vl) erfolgt:
CH. H CH
Katalysator /y~\\ JL' ,,,.-^
HO-/ ( IV-C=NOH -— —** EO-(I IVN-C=O (VI)
Wenn aromatische N-Azylazyloxy-amine das gewünschte Erzeugnis bilden, erfolgen die BECKMANNsche Umlagerung und die begleitende Azylieru ng nach dieser Erfindung gemäß derfolgenden Gleichung (VIl):
;R - ' 0 HR
I - Katalysator Il 1 I I HOAr1 .-C=NOH + (RCO)2O * R-COArVN-C=O + RCOOH
(YII)
während die BECKMANNsche Umlage rung und diebegleitende Azetyl ieru ng, wenn AAA das ge wünschte Erzeug η is ist, nach der folgenden Gleichung (VIII) erfolgen:
" : gh,, "'" """'" 0 H CH3
I J Katalysator I! /^TX I I >
E0-(( ^Vc=NOH + (CHoCO)9O __^, CH,-C0-<( ) VN-C=O
+ CH3COOH /viii)
In den Gleichungen (111), (V) und (VII) bezeichnet Ar1 ein zweiwertiges bzw. bivalentes aromatisches Radikal. Die spezifische
Beschaffenheit des Radikals ist nicht kritisch, aber es ist vorzugsweise ein Radikal, das nach Entfernung von zwei Wasserstoffen aus dem Benzol-Naphthalin- oder Biphenylring entsteht. Die Radikale können Substituenten wie Alkyl, Alkenyl, Alkynyl, Alkoxyl oder 1 bis 18 Kohlenstoff atome enthaltendes Azyloxy, 7 bis 18 Kohlenwasserstoffatome enthaltendes Aralkyl, Halogen, ζ. Β Chlor, Brom oder Jod, Hydroxy, Amino oder Schwefelhydryl tragen. Ar1 ist vorzugsweise 1,4-Phenylen, 2,1-Naphthylen, 2,6-Nahptylen, 5-Phenyl-1,2-Phenylen, 3-Phenyl-1,4-Pheny!en oder 3-Methyl-1,4-Phenylen, wobei die Ketokarbongruppe, welche die zuerst angegebene bezifferte bzw. numerierte Stellung von Ar1 einnehmen, wenn die Stellungen nicht gleichwertig sind. Ar1 ist in am meisten bevorzugter Weise 1,4-Phenylen.
Die Gruppen R in den vorangehenden Gleichungen können gleich oder unterschiedlich sein und sind ein 1 bis 18 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltendes, einwertiges organisches Radikal. R kann z. B. Alkyl, Alkenyl, Alkynyl, Alkoxy, Azyl oder 1 bis 18 Kohlenwasserstoffatome enthaltendes Azyloxy sein, weder nicht substituiert oder substituiert mit Radikalen wie Halogen, z.B. Chlor, Brom oder Jod; Hydroxy; Amino; Schwefelhydryl; oder einem einwertigen Aryl radikal, welches der oben angegebenen Definition von Ar1 entspricht, mit der Ausnahme, daß der an OH gebundene Kohlenstoff an Wasserstoff gebunden ist. Vorzugsweise ist R in den Gleichungen (III), (V) und (VII) identisch und stellt eine Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder N-Butyl-Gruppe dar, vorzugsweise die Methylgruppe entsprechend der Verwendung von Azetatestern und Methyl-Ketonen in den letzteren Gleichungen. Das zur Bildung des Oxims bevorzugte spezifische aromatische Hydroxyketon ist 4-Hydroxyazetophenon (4-HAP) und die bevorzugten Erzeugnisse sind 4-Azetoxy-azetanilid (AAA) und N-Azetyl-p-aminophenol (APAP).
Das zur Bildung des Oxims verwendete aromatische Hydroxyketon kann durch irgendein in der Technik bekanntes Verfahren hergestellt werden. Es kann z.B. durch die FRIESsche Umlagerung des entsprechenden aromatischen Esters, wie durch die folgende Gleichung angegeben, hergestellt werden, welche eine verallgemeinerte Form der Gleichung (I) ist, in welcher Ar, Ar1 und R die oben angegebene Bedeutung besitzen:
ο ρ
Ü Katalysator 1 ü
ArOCR ———*» HO-Ar1-GR (IX)
In abgewandelter Weise kann man eine phenolische Verbindung und ein Azylierungsmittel gemäß einer FRIEDEL-CRAFTschen Azylierung reagieren lassen, um das aromatische Hydroxyketon zu bilden, gemäß der folgenden Gleichung, welche eine verallgemeinerte Form der Gleichung (II) ist:
O -O
I] Katalysator , |l ArOH 4- R-C-X —-ss HO-Ar -C-R + HX (X)
Ar, Ar1 und R haben die vorangehend angegebenen Bedeutungen und X ist der Rückstand minus der Azy!gruppe R-C- von denjenigen Verbindungen, welche bekannte Azylierungsmittel wie Hydroxy, Azyloxy, z. B. Azetoxy, und Halogen, z. B. Fluorid, Chlorid, Bromid und Jodid, sind. Beispiel von phenolischen Verbindungen, die gebraucht werden können, sind Phenol, 1-Naphthol, 2-Naphthol, 2-Phenylphenol, 4-Phenylphenol und o-Kresol. Azylierungsmittel, die verwendet werden können, sind z.B. Alkansäuren, wie Essigsäure und Propionsäure, Alkansäureanhydride, wie Essigsäureanhydrid und Propionsäureanhydrid und Azylhalogenide wie Azetyl- und Propionyl-fluoride, -chloride und -bromide.
Es ist darauf hinzuweisen, daß, obwohl die Reaktion einer phenolischen Verbindung und eines Azylierungsmittels hierbei als „FRIEDEL-CRAFTSsche Azylierung" gekennzeichnet wird, man den Mechanismus der Reaktion aus dieser Kennzeichnung nicht erkennen kann.
Der Katalysator für beide der vorangehenden Reaktionen ist vorzugsweise Fluorwasserstoff, aber andere, als wirksam für die FRIESsche und FRIEDEL-CRAFTSsche Reaktionen in derTechnik bekannte Katalysatoren können verwendet werden, wie z, B. Aluminiumchlorid, Zinkchlorid und Bortrifluorid.
Beider Durchführung der Reaktion kann der aromatische Ester oder die phenolische Verbindung und das Azylierungsmittel, der Katalysator und, wenn ein aromatischer Ester der Ausgangswerkstoff ist, ein Zusatzstoff für die Reaktion, wie Essigsäureanhydrid oder Essigsäure, in einen korrosionsbeständigen Reaktor bzw. Umsetzer gegeben und die Mischung bei einer Temperatur z. B. von 200C bis 1000C während einer Dauer z. B. von einer halben Stunde bis 4 Stunden unter einem Druck von z. B. 3,4 bar bis 34 bar gehalten werden. Wenn Fluorwasserstoff HF als Katalysator verwendet wird, kann er als Flüssigkeit oder Gas unter Verwendung von dem Fachmann wohlbekannten Verfahren zugegeben werden. Bei der Durchführung der Reaktion kann ein Inertgas, wie Stickstoff, verwendet werden, um den Reaktionsraum unter dem gewünschten Druck zu halten und damit genügend Fluorwasserstoff HF für die Reaktion vorhanden ist. Ein Überschuß an Fluorwasserstoff HF von ungefähr bis75MolejeMol aromatischen Esters oder phenolischer Verbindung wird im allgemeinen verwendet. Wenn AAA oder APAP das gewünschte Erzeugnis der Reaktion ist, dann wird die Ausgangssubstanz für die FRIESsche Umlagerung Phenylazetat sein, während Phenol und ein Azetylierungsmittel wie Essigsäure die Ausgangssubstanzen bilden, wenn eine FRIEDEL-CRAFTSsche Azylierung durchgeführt wird. In beiden Fällen wird die Ausgangssubstanz in 4-HAP umgewandelt, welches seinerseits durch das Verfahren nach der Erfindung in AAA o'der APAP umgewandelt wird.
Die Umwandlung von aromatischen Hydroxyketonen, z. B. 4-HAP in aromatischer N-Azylazyloxyamine, z. B. AAA oder in aromatische N-Azylhydroxyamine, z. B. APAP, wird durchgeführt, indem man zuerst das Ketoxim aus dem aromatischen Hydroxyketon, wie durch die Gleichungen (III) und (IV) angegeben, bildet, das Keton mit Hydroxylamin oder einem Hydroxylaminsalze. B. Hydroxylamin-Hydrochlorid, Hydroxylamin-Sulfat, Hydroxyl amin-Bisu If at oder Hy droxy la m inPhosphat, und einer Base, z. B. Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid oder Lithiumhydroxid in einer Menge z. B. von 1 bis3MolejeMolvon Hydroxylamin bei einer Temperatur von z.B. 00C bis 6O0C während einer Dauer z.B. von 1 bis 4 Stunden in Berührung bringt.
Ein Druck von 0,1 bis 10,1 bar kann verwendet werden. Die Reaktion wird vorzugsweise in einem wäßrigen oder alkoholischen Medium, d.h. in Anwesenheit von Wasser und/oder einem Alkohol, wie Methanol, Äthanol oder Isopropanol durchgeführt. Wie oben erläutert, kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung das Ketoxim in das entsprechende aromatische N-
Azylhydroxyamin durch eine BECKMAN Nsche Umlagerung, wie in den Gleichungen (V) und (Vl) gezeigt, umgewandelt werden.
Das Ketoxim wird in Anwesenheiteines Katalysators für die Reaktion bei einer Temperatur von -70°C bis 1180C während einer Daueryon zehn Minuten bis 4 Stunden umgesetzt.
Der Druck ist nicht kritisch und kann z.B. im Bereich von 0,1 bar bis 10,1 barliegen. Vorzugsweise wird die Umlagerung bei einer Temperatur vo η ungefähr — 700C bis 40 "C und mit einem molaren Verhältnis von Ketoxim zu Katalysator von 1:0,001 bis 1:0,1 für eine Reaktionsdauer von 10 Minuten bis 2 Stunden durchgeführt. Irgendein BECKMANNscher Umlagerungskatalysator kann verwendet werden, z.B. eine Säure, z. B. eine Mineralsäure, wie Schwefel- oder Chlorwasserstoff sä ure, eine organische Säure, wieTrifluoräthansäure, P-Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure oder Methansulfonsäure, ein saures Ionenaustauschharz, wie Amberlyst 15 oder Nafion 501, die sulfonsaure lonenaustauschharze sind, oderThionylchlorid in flüssigem Schwefeldioxid, Diethy lather, Äthylazetat, Azeton, Tetrahydrofuran, oder Methylenchlorid. Vorzugsweise wird die BEC KM AN N sehe Umlagerung mit Thionylchlorid in flüssigem Schwefeldioxid durchgeführt. Die Reaktion kann in vorteilhafterweise in Anwesenheit von der N-Azylgruppe der gewünschten Substanz entsprechenden wasserfreien Karbonsäure, aus welcher sich gewöhnlich das Hydroxy derivat ergibt, durchgeführt werden. Die Gesamtmenge an wasserfreier Karbonsäure ist nicht kritisch, gewöhnlich liegt die Konzentration an Ketoxim im Bereich von 2Gew.-% bis 50Gew.-% am Anfang der Reaktion.
Gemäß ei η er a η deren Ausführungsform derErfindung kann das Ketoxim in das entsprechende aromatische N-Azylazyloxyamin durch eine BECKMANNsche Umlagerung und begleitende Azylierung, wie in den Gleichungen (VII) und (VIII) dargestellt, umgewandelt werden durch Inberührungbringen des Ketoxims mit geeignetem Karbonsäureanhydrid und einem BECKM AN Nsche η Umlagerungskatalysator bei einer Temperatur z. B. von 00C bis 118 0C während einerDauervonz. B. 1 bis 4 Stunden. Es kann jedes Anhydrid verwendet werden, vorzugsweise die der 2 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkansäure,
z. B. Essigsäureanhydrid, Propionsäureanhydrid oder n-Buttersäureanhydrid.
Der Druck ist nicht kritisch und kann im Bereich von 0,1 bis 10,1 bar liegen. Wiederum kann irgendein BECKMANNscher Umlagerungskatalysator, wie oben erläutert, verwendet werden. Die Reaktion kann in vorteilhafter Weise in Anwesenheit der dem in der Reaktion benutzten Anhydrid entsprechenden wasserfreien Karbonsäure in einer Menge bis 50Gew.-% des Anhydrids durchgeführt werden.
Die Gesamtmenge wasserfreier Karbonsäure ist nicht kritisch, aber die Gesamtmenge an Anhydrid oder an der Mischung von Anhydrid und Säure soll so sein, daß die Konzentration an Ketoxim am Anfang der Reaktion bei 2 bis 50Gew.-% liegt.
Ausführungsbeispiel
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung
Beispiel 1
Es wird die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon durch die Friessche Umlagerung von Phenylazetat bei Verwendung von Fluorwasserstoff als Katalysator beschrieben.
In einem Autoklav aus Hastelloy C von 300 cm3 wurden 40,8 g (0,3MoI) Phenylazetat gegeben. Der Autoklav wurde dicht verschlossen, in ein Trockeneis-lsopropanolbad eingetaucht und innen bis -45°C abgekühlt und bis 0,13 bar evakuiert. Eine Menge von 120g, 6,0MoI, wasserfreiem Fluorwasserstoff wurde derart zugefügt, daß die Innentemperatur des Autoklavs nicht O0C überschritt. Der Innendruck des Reaktors wurde dann mit Stickstoff auf 1,1 bar eingestellt. Der Inhalt des Autoklavs wurde umgerührt und auf 750C während einer Stunde erwärmt bzw. erhitzt. Der Fluorwasserstoff wurde während einer Dauer von 45 Minuten bei ca. 45°C abgeführt. Die Mischung wurde auf 25g Eis gegossen und mit einer 45%igen Kaliumhydroxidlösung neutralisiert. Die wässerige Lösung wurde mit Äthylazetat ausgezogen. Die organische Fraktion wurde dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel auf einem Drehverdampfer entfernt. Man erhält 44,0g eines dunkelgrünen Feststoffs, was einer 99,9%igen Umwandlung von Phenylazetat und 94,3%igen Selektivität in 4-Hydroxyazetophenon entspricht.
Beispiel 2
Es wird die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon durch die Fries'sche Umlagerung von Phenylazetat bei Verwendung von Fluorwasserstoff als Katalysator mit Essigsäureanhydrid als Zusatzmittel beschrieben.
In einen Autoklav aus Hastelloy C von 300cm3 wurden 30,6 g, 0,3MoI, Essigsäureanhydrid vorgelegt. Der Autoklav wurde auf —50°C abgekühlt und auf 0,007 bar evakuiert, worauf 120g, 6,0MoIe, wasserfreier Fluorwasserstoff in den Autoklav gegeben wurden. Nach Beendigung der Überführung von Fluorwasserstoff wurden die Innentemperatur und der Innendruck unter Verwendung von Stickstoff jeweils auf -500C und 1,1 bar eingestellt. Dem gerührten Autoklavinhalt wurden 81,6g, 0,6MoI, Phenylazetat mit einer derartigen Geschwindigkeit zugesetzt, daß dia Temperatur der Mischung nicht -23°C überschritt. Nach Beendigung des Phenylazetatzusatzes wurde der Inhalt auf 500C erwärmt und 3 Stunden lang umgerührt, währenddessen ein Druck von ca. 3,9 bar gehalten wurde. Am Ende der Umsetzung wurde der Fluorwasserstoff durch einen alkalischen Sprühwäscher abgeführt und der Inhalt des Autoklavs auf ca. 30g Eis gegossen. Der pH-Wert der Mischung wurde auf 6,5 mit 45% Kalium hydroxid eingestellt, und das Gemisch dann mit 75ml Äthylazetat (3x) ausgezogen. Die organische Lösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel! durch Verwendung eines Drehverdampfers entfernt.
Die Reaktion verlief mit einer 98,1 %igen Umwandlung von Phenylazetat und folgender Selektivität: Phenol 1 %, 4-Hydroxyazetophenon (4-HAP) 82,3%; 2-Hydroxyazetophenon (2-HAP) 4,3%; 3-Hydroxyazetophenon (3-HAP) 0,1 %; 4-Azetoxyazetophenon (4-AAP) 3,8-%; und 4-(4'-Hydroxyphenyl)-Azetophenon (HPAP) 0,4%.
Beispiel 3
Es wird die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon durch die Fries'sche Umlagerung von Phenylazetat unter Verwendung von Fluorwasserstoff als Katalysator und von Essigsäure als Zusatzmittel beschrieben.
Das Verfahren nach Beispiel 2 wurde wiederholt, mit der Änderung, daß 18g, 0,3MoI, Essigsäure anstatt Essigsäureanhydrid in den Reaktor gegeben wurden, bevor dieser abgekühlt und mit dem Fluorwasserstoff gefüllt wurde. Eine Umwandlung von 99,0% Phenylazetat wurde mit den folgenden Selektivitäten erzielt: Phenol 3,3%; Essigsäure 0,8%; 4-HAP 80,8%, 3-HAP 0%; 2-HAP 5,8%; 4-AAP 0,3%; und HPAP 0,3%.
Beispie! 4
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon (4 HAP) durch die Friedel-Crafts'sche Azetylierung von Phenol mit Essigsäure als Azetylierungsmittel.
Phenol 9,4 g, 0,1 Mol, und Essigsäure 12,0 g, 0,2 M ο I, wurden in einem Autoklav aus Haste 11 oy Cvon300ml bei Zimmertemperatur vorgelegt. Der Reaktor wurde evakuiert und auf —20 °C abgekühlt. Fluorwasserstoff HF 100 g, 5MoIe, wurde danninden Reaktor überführt. Der Reaktor wurde auf 80°C erhitzt und auf Reaktionstemperatur für eine Stunde gehalten. Am Ende der Reaktion wurde der Reaktor auf 200C abgekühlt und der Überschuß an Fluorwasserstoff HF zu einem Kaliumhydroxid-Sprühwäscher abgeführt. Äthylazetat wurde dem Inhalt des Reaktors zugesetzt. Die Mischung wurde dann mit 45% wässerigem Kaliumhydroxid (KOH) neutralisiert. Die sich daraus ergebende organische Phase wurde abgetrennt, über Magnesiumsulfat (MgSO4) getrocknet und verdampft, um einen gelben Feststoff, der 13,1 g, 0,096MoI, von 4-HAP enthielt, zu erhalten.
Beispiel 5
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim aus 4-Hydroxyazetophenon und Hydroxylamin-Hydrochlorid.
Eine Lösung wurde durch Zugabe von 13,6g, 0,1 Mol, 4-Hydroxyazetophenon, 7,6g, 0,11 Mol, Hydroxylamin-Hydrochlorid und 10g Wasser zu 40 ml Äthanol hergestellt. Der Lösung wurden 5,0 g von 30%igern Ammonium hydroxid zugesetzt, welche 2 Stunden am Rückfluß erwärmt wurde. Das Äthanol wurde auf einem Drehverdampfer entfernt, um ein gelbes Ölzuerg eben.Ein Extrahierungsvorgang ergab 15,1 g (99%) von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim.
Beispiel 6
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim aus 4-Hydroxyazetophenon und Hydroxylamin-
Sulfat. ;
IEine Lösung wurde durch Zusatz von 20,4g, 0,15 Mol, 4-Hydroxyazetophenon und 13,0g, 0,08 Mol, Hydroxylamin-Sulfat zu 100ml Wasser bei 7O0C hergestellt. Der Lösung wurden 16,3ml 30%iges Ammoniumhydroxid zugesetzt und dann am Rückfluß eine halbe Stunde lang erwärmt. Weiße Kristalle bildeten sich nach Kühlung und ergaben 21,0g (92,6%) 4-Hydroxyazetophenon-Oxim.
Beispie! 7
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim aus 4-Hydroxyazetophenon und Hydroxylarnin-Phosphat.
Eine Lösung wurde durch Zugabe von 20,4g, 0,15 Mol, 4-Hydroxyazetophenon und 12,9 g, 65,6 mmol, Hydroxylamin-Phosphat zu 100ml Wasser bei 70 °C hergestellt. Der Lösung wurden 16,3 ml 30%ig es Ammonium hydroxid zu gesetzt und da η η am Rückfluß eine halbe Stunde lang erwärmt. Weiße Kristalle bildeten sich nach Kühlung und ergaben 21,0g (92,6%) 4-Hydroxyazetophenon-Oxim.
Beispie! S
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von 4-Azetoxyazetanilid (AAA) durch die Beckmannsche Umlagerung und begleitende Azetylierung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung eines saueren lonenaustauschharzes als Katalysator. Eine Mischung von 3,0 g, 22,0 mmol, 4-Hydroxyazetophenon-Oxim, 3,0 g von Amberlyst 15(einemvonROHM & HAAS hergestellten, sulfonsaueren ionenaustauschharz) und 75ml einer Mischung aus Eisessigsäure und Essigsäureanhydrid (1:1) wurde am Rückfluß unter Stickstoff 4 Stunden lang erwärmt. Das Ionenaustauschharz wurde dann entfernt unddieaus Essigsäure und Essigsäureanhydrid bestehende Mischung im Vakuum abdestilliert. Man erhält gelb-weiße Kristalle. Die Kristalle wurden inÄthylazetatgelöst und mit Aktivkohle und wasserfreiem Magnesiumsulfat behandelt. Die Mischung wurde filtriert und das Lösungsmittel auf einem Drehverdampfer entfernt. Man erhielt 3,4g (80,4%) gelbe Kristalle von 4-Azetoxyazetanilid (AAA).
Beispiel 9
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Azetoxyazetanilid (AAA) durch die Beckmannsche Umlagerung und begleitende Azetylierung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Methansulfonsäure als Katalysator.
Eine Lösung von 10g, 66,2 mmol, von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim, 1,6g70%iger Methansulfonsäure, 50g Essigsäureanhydrid und 100g Eisessig wurde am Rückfluß unter Stickstoff 2 Stunden lang gewärmt. Nach Behandlung im Drehverdampfer erhält man 17,0g leicht brauner Kristalle. Ein Umkristallisieren in Wasser ergab 6,7g (52,4%) 4-Azetoxyazetanilid (AAA). Die Mutterlauge enthielt noch 32,0% AAA, was einer Gesamtausbeute von 84,4% entspricht.
Beispiel 10
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von 4-Azetoxyazetanilid (AAA) durch die Beckmannsche Umlagerung und begleitende Azetylierung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Phosphorsäure (H3PO4) als Katalysator. Einer unter Stickstoffatmosphäre stehenden Mischung aus 100g Eisessigsäure, 50g Essigsäureanhydrid und 3,6g 85%iger Phosphorsäure H3PO4 wurden 10g 4-Hydroxyazetophenon-Oxim innerhalb von 30min zugegeben. Die Mischung wurde am Rückfluß für 1 Stunde unter Stickstoffatmosphäre erwärmt, dann auf Zimmertemperatur abgekühlt und mit 13%igem Natriumkarbonat Na2CO3 neutralisiert. Die Mischung wurde unter Verwendung eines Drehverdampfers bis zurTrockenheit eingedampft, und der Feststoff in 200g siedendem Wasser aufgelöst. Nach Heißfiltrieren ließ man die Lösung über Nacht abkühlen. Die erhaltenen weißen Kristalle wurden gesammelt, mit 20ml Wasser gewaschen und in einem Vakuumofen 2 Stunden lang getrocknet (6O0C, 0,13bar). Nach dem Trocknen wurden 9,4g (73,9%) weiße kristallinische Platten aus 4-Azetoxyazetanilid mit einem Schmelzpunkt von 148°C bis 150°C erhalten. Eine zusätzliche Menge von 0,8g AAA und 1,5g N-Azetyl-p-aminophenol (APAP) wurde aus der Mutterlauge gewonnen.
Die Verfahre η nach den Beispielen 8 bis 10 können auch verwendet werden, um N-Azetyl-(4-Azetoxy-3-Methylphenyl)-Arnin aus o-Kresylazetat oder o-Kresol und Essigsäure und Essigsäureanhydrid; N-Propionyl-(4-Propionoxyphenyl)-Amin aus Phenylpropionat oder Phenol und Propionsäure und Propionsäureanhydrid; und N-n-Butyryl-(4-n-Butyroxyphenyl)-Amin aus Phenyl-n-Butyrat oder Phenol und n-Buttersäure und n-Buttersäureanhydrid herzustellen.
Die aromatischen N-Azylazyloxyamine^. B. AAA, nach dieser Erfindung können als Monome re fürdie Herstellung von Polyester-Amiden verwendet werden, die fähig sind, eine anisotropischeSchmelzphasezu bilden, und geeignet sind, zu Formartikeln, wie Fasern und Filmen weiterverarbeitet zu werden, wie dies z. B. in den amerikanischen Patentschriften Nr.4330457, 4339375, 4341 688, 4351 918 und 4355132 dargestellt ist.
Die aromatischen N-Azy!azyloxyamine nach der Erfindung, z. B. AAA, können auch hydrolysiert werden, um das entsprechende aromatische N-Azylhydroxyamin, z. B. N-Azetyl-p-aminophenol (APAP), das eines der verbreitetsten Schmerzstillmittei ist, zu bilden. Das folgende Beispiel erläutert dieses Verfahren.
Beispiel 11
Ein Gemisch von 5g, 25,9mmol, von 4-Azetoxyazetanilid (AAA), 1,4g 70%iger Methansulfonsäure und 50g Wasser wurde unter Rückfluß 1 Stunde lang gewärmt. Nach Abkühlung bildeten sich weiße Kristalle. Eine (GLC)-Analyse der Kristalle sowie der wässerigen Lösung zeigte eine 90%ige Umwandlung des AAA in N-Azetyl-p-aminophenol (APAP).
Beispiel 12
Dieses Beispie! erläutert die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol durch die Beckmann'sche Umlagerung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung eines saueren lonenaustauschharzes als Katalysator. Ein Gemisch von 3,0g Amberlyst 15 (eines von ROHM & HAAS hergestellten sulfonsaueren lonenaustauschharzes), 3,0g 22,0MoIe, 4-Hydroxyazetophenon-Oxim und 50 ml Essigsäure wurde am Rückfluß unter Stickstoffatmosphäre 2 Stunden lang gewärmt. Der Ionenaustauschharz wurde dann entfernt, und die Essigsäure im Vakuum abdestilliert. Man erhält einen orangefarbenen Rückstand. Der Rückstand wurde in Äthanol gelöst und mit Aktivkohle und wasserfreiem Magnesiumsulfat behandelt. Nach Entfernung des Äthanols unter Verwendung eines Drehverdampfers erg ab 2,9 g ei η es gelben Öls, welches nach dem Trocknen 2,0g (66,7%) N-Azetyl-p-aminophenol lieferte.
Beispie! 13
' Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol durch die Beckmannsche Umlagerung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Trifluoressigsäure als Katalysator.
Eine Lösung von 10g (66,2 Molen) 4-Hydroxyazetophenon-Oxim und 75g Trifluoressigsäure wurde am Rückfluß in einer Stickstoffatmosphäre erwärmt. Die Trifluoressigsäure wurde dann in einem Dreh verdampf er entfernt. Man erhält 14,7 g Öl, das in 100ml Wasser gelöst wurde. Nach Abkühlung auf 00C innerhalb einer halben Stunde erfolgte die Kristallisation. Nach Filtrieren und Trocknen der Kristalle erhält man 7,1 g (71 %) N-Azetyl-p-aminophenol.
Beispiel 14
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von N-Azetyl-p-aminopheno! durch die Beckmannsche Umlagerung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid in flüssigem Schwefeldioxid als Katalysator.
Eine in einem CO2-Azeton-Bad gekühlte Druckflasche wurde mit 50 m! SO2, 0,05ml SOCI2 und 15g 4-Hydroxyazetophenon-Oxim beschickt. DasC02-Azeton-Bad wurde entfernt und der Inhalt der Druckflasche 1,5 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt.
Das Schwefeldioxid wurde dann entfernt und die Kristalle aus der Druckflasche in 50 ml Warmwasser aufgenommen. Der pH-Wert des wässerigen Breies wurde auf 6,5 durch tropfenweisen Zusatz von 30%igem Ammoniumhydroxid eingestellt. Der Brei wurde in einem Eisbad gekühlt und dann filtriert. Die abfiltrierten Kristalle wurden mit 10 ml Eiswasser gewaschen und über Nacht in einem Vakuumofen (6O0C, 0,13 bar) getrocknet. Man erhielt 13,3g (88,7%) weißer Kristalle von N-Azetyl-p-amonophenol mit einem Schmelzpunkt von 166,5°C bis 17O0C.
Die Verfahren nach den Beispielen 12 bis 14 können auch benutzt werden, um N-Azety!-(4-hydroxy-3-mcthylphenyl)-amin aus o-Kresylazetat oder o-Kreso! und Essigsäure; N-Propionyl-p-aminophenol aus Phenylpropionat oder Phenol und Propionsäure und N-n-Butyryl-p-aminophenol aus Pheny!-n-Butyrat oder Phenol und n-Buttersäure herzustellen.
Beispie! 15
Eine 250 ml-Druckflasche wurde zuerst in einem Bad aus Trockeneis und Azeton gekühlt und dann mit 50 ml Schwefeldioxid (durch Vakuumumfüllung), 0,05ml SOCI2 und 15g 4-Hydroxyazetophenon-Oxim gefällt. Das Bad ausTrockeneis und Azeton wurde entfernt und der Inhalt der Druckflasche 1,5 Stunden lang bei Umgebungstemperatur gerührt. Das Schwefeldioxid SO2 wurde dann abgeführt und die Kristalle aus der Druckflasche mit 50 ml Warmwasser gewaschen.
Der pH-Wert des wässerigen Breies wurde auf 6,5 durch tropfenweisen Zusatz von konzentriertem Ammoniumhydroxid eingestellt. Der Brei wurde in einem Eisbad gekühlt und dann filtriert. Die abfiltrierten Kristalle wurden mit 10 ml Eiswasser gewaschen und über Nacht in einem Vakuumofen bei 600C getrocknet. Man erhält 13,3g weiße Kristalle von N-Azetyl-paminophenol mit einem Schmelzpunkt von 166,50C bis 17O0C.
Beispiel 16
Das Verfahren wie in Beispiel 15 wurde benutzt, mit der Ausnahme, daß Wasser aus dem Wasserhahn (24°C) verwendet wurde, um die Kristalle aus der Druckflasche zu waschen. Auch wurde die Menge an SOCI2 auf 0,1 ml erhöht und die Reaktionsdauer auf 25 Minuten herabgesetzt. Weiße Kristalle von N-Azetyl-p-aminophenol (13,7 g) mit einem Schmelzpunkt von 165°C bis 1690C wurden gewonnen.
Beispiel 17
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 2-Methyl-4-hydroxyazetanilid unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Schwefeldioxid SO2.
Das Verfahren wie in Beispiel 15 wurde benutzt mit der Ausnahme, daß 2-Methyl-4-hydroxyazetophenon-Oxim als Oxim eingesetzt wurde, die Oximmenge auf 5g herabgesetzt, die ThionyIchloridmenge auf 0,5 ml erhöht und die Reaktionsdauer auf 1 Stunde bei Raumtemperatur (24°C) herabgesetzt wurde. Falbe bzw. rehfarbene Kristalle von 2-Methyl-4-hydroxy-azetanilid (1g) mit einem Schmelzpunkt von 1220C bis 1280C wurden erhalten.
Beispie! 18
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 2-Hydroxyazetanilid durch die Beckmannsche Umlagerung von 2-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Schwefeldioxid SO2. Das Verfahren wie in Beispiel 15 beschrieben wurde benutzt mit der Ausnahme, daß das Oxim 2-Hydroxyazetophenon-Oxim war, die Oxim men ge auf 5 g herabgesetzt, die Thionylchloridmenge auf 2,5 ml erhöht, die Reaktionsdauer auf 45 Minuten herabgesetzt wurde und die Reaktionstemperatur 300C betrug. Gelbfarbene Kristalle von 2-Hydroxyazetanilid (3,6 g) mit einem Schmelzpunkt von 2010C bis 203°C wurden erhalten.
Beispiel 19
Dieses Beispiel erläutert die Hersteilung von N-Azetyl-p-aminophenol durch die Beckmannsche Umlagerung von 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Diäthyläther.
Ein mit einem Rückflußkühler bzw. -kondensator und einem Zusatztrichter versehener 250ml-Rundkolben wurde mit 5g von in 50 ml wasserfreiem Diethyläther gelösten 4-Hydroxyazetophenon-Oxim beschickt. Eine Lösung von 0,5 ml Thionylchlorid in 15 ml Äther wurde dann aus dem Zusatztrichter tropfenweise zugesetzt. Der Inhalt des Kolbens wurde während der Zugabe und einer zusätzlichen Dauer von 30 Minuten nach Beendigung der Zugabe gerührt. Der Äther wurde auf einem Rotovap entfernt. Der Feststoff rückstand wurde dann in 25ml Heißwasser gelöst, der pH-Wert der Lösung auf ungefähr 6,5 mit Ammo nium hydroxid eingestellt und anschließend die Lösung in einem Eisbad gekühlt. Die Kristalle, die gebildet wurden, wurden abfiltriert, mit etwa 10 ml Eiswasser gewaschen und dann in einem Vakuumofen bei 65°C über Nacht getrocknet. Braune Kristalle von N-Azetyl-paminophenol (1,1 g) mit einem Schmelzpunkt von 1610C bis 1620C wurden erhalten.
Beispie! 20
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol aus 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Äthylazetat.
Das Verfahren wie in Beispiel 19 wurde angewandt mit der Ausnahme, daß als Lösungsmittel Äthylazetat anstatt Diäthyläther verwendet wurde. Leicht braune Kristalle von N-Azetyl-p-aminophenol (1,9 g) mit einem Schmelzpunkt von 1580C bis 161 °C wurden erhalten.
Beispiel 21
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol aus 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Azeton.
Das Verfahren wie in Beispiel 19 wurde angewandt mit der Ausnahme, daß als Lösungsmittel Azeton anstatt Diäthyläther verwendet wurde. Braune Kristalle von N-Azetyl-p-aminophenol (3,7g) mit einem Schmelzpunkt von 159°C bis 1610C wurden erhalten.
Beispie! 22
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol aus 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Tetrahydrofuran.
Das Verfahren wie in Beispiel 19 wurde benutzt mit der Ausnahme, daß als Lösungsmittel Tetrahydrofuran anstatt Diäthyläther verwendet wurde. Fahle bzw. rehfarbene Kristalle von N-Azetyl-p-aminophenol (2,5g) mit einem Schmelzpunkt von 156°C bis 158°C wurden erhalten.
Beispie! 23
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol aus 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Methylenchlorid.
Das Verfahren wie in Beispiel 19 wurde verwandt, jedoch wurde M ethyl en chi ο rid als Lösungsmittel anstatt Diäthyläther verwendet. Dunkelbraune Kristaile von N-Azetyl-p-aminophenol (2,7g) mit einem Schmelzpunkt von 1520C bis 1560C wurden erhalten.
Beispie! 24
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von N-Azetyl-p-aminophenol aus 4-Hydroxyazetophenon-Oxim unter Verwendung von Thionylchlorid als Katalysator in Azeton unter Vakuum.
Das Verfahren wie in Beispiel 19 wurde angewandt mit der Ausnahme, daß Azeton als Lösungsmittel anstatt Diäthyläther verwendet und das System unter Vakuum (0,48 bar) betrieben wurde. Fahle bzw. rehfarbene Kristalle von N-Azetyl-paminophenol (3,6g) mit einem Schmelzpunkt von 162°C bis 164°C wurden erhalten.
Beisple! 25
Dieses Beispiel erläutert die Tatsache, daß das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung imstande ist, fast quantitative Ausbeuten des gewünschten aromatischen N-Azylhydroxyamins zu erhalten.
Das Verfahren wie in Beispiel 16 wurde benutzt, mit der Ausnahme, daß das Filtrat auf N-Azetyl-p-aminophenol analysiert wurde, um die tatsächliche Ausbeute zu ermitteln. 13,7 g wurden als Feststoff gewonnen, und das Filtrat enthielt eine zusätzliche Menge von 0,7 g N-Azetyl-p-aminophenol. Infolgedessen wurde eine Ausbeute von 97% erzielt.

Claims (12)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung von aromatischen N-Azylhydroxy- und N-Azylazyloxaminen, gekennzeichnet dadurch, daß ein aromatischer Hydroxyketon mit einem Hydroxylaminsalz und einer Base zum Ketoxim des verwendeten Ketons umgesetzt wird und das erhaltene Ketoxim unter Einsatz eines für eine Beckmannsche Umlagerung geeigneten Katalysators zu einem aromatischen N-Azylhydroxyamin umgewandelt wird oder das erhaltene Ketoxim mit einem Karbonsäureanhydrid und einem für eine Beckmannsche Umlagerung geeigneten Katalysator zu einem aromatischen N-Azylazyloxyamin umgewandelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß das aromatische Hydroxyketon 4-Hydroxyazetophenon, das Ketoxim 4-Hydroxyazetophenon-Oxim und das aromatische N-Azylhydroxyamin N-Azetyl-p-aminophenol ist.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Ketoxim mit einer katalytisch wirkenden Menge von Thionylchlorid in einem Lösungsmittel wie Schwefeldioxid, Diäthyläther, Äthylazetat, Azeton, Tetrahydrofuran oder Methylenchlorid umgesetzt wird.
  4. 4. Verfahren nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Lösungsmittel Schwefeldioxid ist und die Umlagerung bei einer Temperatur von — 70 °C bis 40 0C undbeieinemDruckvon0,1 bisiObar durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das aromatische Hydroxyketon durch 4-Hydroxyazetophenon, das Ketoxim durch 4-Hydroxyazetophenon-Oxim, das Anhydrid durch Essigsäureanhydrid und das aromatische N-Azylazyloxyamin durch 4-Azetoxyazetanilid gebildet ist.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnetdadurch, daß das 4-Azetoxyazetanilid hydrolysiert wird, um N-Azetyl-paminophenoi zu bilden.
  7. 7. Verfahren nach Punkt 1, 2 oder 5, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung aromatischer Hydroxyketone Estereiner phenolischen Verbindung und einer Karbonsäure mit einem für eine Friessche Umlagerung geeigneten Katalysator umgesetzt werden.
  8. 8. Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß der für die Friessche Umlagerung geeignete Katalysator Fluorwasserstoff ist.
  9. 9. Verfahren nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Ester durch Phenyiazetat gebildet ist.
  10. 10. Verfahren nach Punkt 1, 2 oder 5, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung aromatischer Hydroxyketone eine phenolische Verbindung und ein Azylierungsmittel mit einem für die Friedel-Craftssche Umlagerung geeigneten Katalysator umgesetzt werden.
  11. 11. Verfahren nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß der für die Friedel-Crafts'sche Umlagerung geeignete Katalysator Fluorwasserstoff ist.
  12. 12. Verfahren nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß die phenolische Verbindung Phenol ist und das Azylierungsmittel durch Essigsäure gebildet ist.
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